Manchmal muss man einfach Glück Chen Nuan-Nuan wird für ein Collegeprojekt in den Sommerferien Hsia Chih-Hsun als Partner zugelost – ihr geheimer Crush! Ihr Soziologieprofessor gibt den beiden die Aufgabe, die religiösen Praktiken einer indigenen Gruppe zu erforschen – fragt sich bloß, von welcher? Der gutaussehende, aber stille Hsia schlägt die uralte chinesische Daxi-Kultur vor. Als sie das Ziel ihrer Forschungsreise erreichen, wird Nuan-Nuan schnell klar, dass es für Hsia weit mehr ist als ein Projekt – er ist nach sieben Jahren zum ersten Mal wieder in seiner Heimat. Auf ihn wartet dort nicht nur das Tempelfest, das die beiden dokumentieren wollen, sondern auch die Rückkehr zu seinen Wurzeln…
Eine berührende Reise ins Herz der wichtigsten, aber auch gefährlichsten Institution im Leben eines jeden die Familie.
Une belle histoire mais qui pour l'instant ne m'accroche pas trop. J'ai parfois du mal à suivre le découpage des cases et des dessins qui donne un effet chaotique peu lisible pour moi par moment... Je vais quand même lire le 2nd tome.
Very light-hearted, refreshing and summery vibes 👒☀️~ like the fact that, for the moment, it’s not really a shojo, in a romantic way : the cultural/traditional aspect is awesome and well developed. I luv learning about Taiwanese’s culture, since I don’t know that much. The god tradition is very unique and interesting 👺 I’m eager to read the second manga ~
„Vielleicht haben sich ein paar Orte verändert, vielleicht kommt dir manches fremd vor, aber ich glaube, dass ist das Normalste der Welt, wenn man nach Hause zurückkehrt.“
❓Wie fühlt ihr euch, wenn ihr nach Hause zurückkehrt? Ich lebe noch immer (oder wieder, ganz wie man es nimmt) dort, wo ich aufgewachsen bin. Und doch erlebe ich die Gefühle des “Nach Hause Kommens” im Kleinen - und für mich sind die damit verbundenen Emotionen meistens positiv ☺️
“Rites of Renturning Home” ist eine Geschichte über Nach Hause kommen, über das Fremd fühlen, über wieder Anknüpfen an alte Gepflogenheiten oder Freundschaften - feinfühlig und meisterhaft dargestellt. Ich war von diesem Manga absolut begeistert!
In den Sommerferien der Student in Taipeh, Xia Zhi-xu, nach vielen Jahren in sein Heimatdorf zurück - zusammen mit der Kunststudentin Chen Nuan-nuan. Gemeinsam verfolgen sie ein Kulturprojekt über die Sommerferien. Auf den Spuren seiner Kindheit und Jugend lernt er viel über gegebene Versprechen, Freundschaften, deren Splitter noch immer existieren und Bande, an die er anknüpfen kann.
Das Werk aus Zuo Hsuans Feder hat mich sowohl von der Geschichte als auch von der künstlerischen Darstellung sehr beeindruckt. Mit leisen Worten zeichnet sie die Geschichte von Xia nach, der durch die Scheidung seiner Eltern aus Daxi fortgegangen ist - und sein soziales Umfeld vollkommen aufgegeben hat. Freunde wie kulturelle Wurzeln. Dieses langsame entstauben der Erinnerungen an alte Traditionen, gedrehte Kreisel oder gemeinsames Lachen empfand ich als sehr eindrücklich - und im genau richtigen Tempo erzählt. Ich habe die widerstreitenden Gefühle von Xia, die er zu Anfang hatte, deutlich gespürt. Hsuan hat mit Chen Nuan-nuan Xia eine weibliche Protagonistin an die Seite gestellt, die zwar für ihn schwärmt, aber keinesfalls nervig ist und mit ihrer Perspektive die Geschichte bereichert. An der Seite der beiden entdeckte ich Daxi - und lernte es lieben.
Ich liebe es, dass die Manga-ka so viel von der Kultur und dem sozialen Zusammenleben in die Geschichte mit einfließen lässt. Als Aufhänger das Tempelfest zu nehmen, war eine grandiose Idee. Durch die kleinen, funkelenden Details bin ich tief eingetaucht - und habe gespürt, dass Zuo Hsuan mehrmals in Daxi recherchiert hat, sowohl die kulturellen, architektonischen und kulinarischen Aspekte. Die Geschichte glänzte durch ihren Detailreichtum.
Ich konnte mich an den Panels und Zeichnungen kaum satt sehen. Hier hat Hsuan unterschieden zwischen dialoglastigen Szenen, in denen sie das Augenmerk auf die Figuren gelegt hat, und Szenen, in denen die Natur im Vordergrund stand - hier bin ich aus dem Staunen über die kunstvollen Zeichnungen nicht mehr heraus gekommen. Für mich saß jeder Strich am richtigen Platz. Auch die zweite Zeitebene, die später im Band mit eingeflossen ist, hat sie sichtbar herausgestellt.
Der Manga ist in zwei Bänden abgeschlossen - und ich freue mich schon unglaublich auf den zweiten und letzten Band! Für mich ist dieses Werk ein Highlight - leise, melancholisch und voller Charaktertiefe. Bitte mehr davon!
„Vielleicht haben sich ein paar Orte verändert, und vielleicht kommt dir manches fremd vor, aber ich glaube, das ist das normalste der Welt, wenn man nach Hause zurückkehrt.“
In dieser Dilogie erzählt Zuo Hsuan die Geschichte von einem Studenten in Taipeh, der nach 7 Jahren im Rahmen eines Projekts für die Uni in seine Heimatstadt Daxi zurückkehrt. Er wird dabei von der Kunststudentin Chen Nuan-nuan begleitet, mit der er einen Seminarkurs belegt, und die heimlich in Xia Zhi-xun verliebt ist. Zurück in seiner Heimat wird Xun mit seiner Vergangenheit und seiner Familie konfrontiert, das Verhältnis zu seinem Vater ist belastet. Dies wird aber immer nur leicht angedeutet und kleine Rückblicke liefern uns hier immer wieder Fragmente, die Dinge andeuten, aber auch noch viel offen lassen. Schnell rückt der Fokus der Geschichte auf das bevorstehende Tempelfest, das traditionsgemäß zum 24. den 6. Monats in Daxi gefeiert wird, und für das allerlei Vorbereitungen getroffen werden müssen, bei denen Nuan-nuan und Xun nun ein Teil von sind. Eine wichtige Rolle spielt auch Yi-xin, ein Freund aus Kindertagen, den es damals schwer getroffen hat, als Xun weggezogen ist und dieser sich nicht mehr hat blicken lassen. Die Drei wachsen nun aber relativ schnell zu einem freundschaftlichen Gespann zusammen, ziehen umher und bereiten das Tempelfest vor, kümmern sich um die Requisiten und studieren einen Tanz ein; dabei kommen Kindheitserinnerungen hoch und ebenso alte Wunden, die nun wieder aufreißen und Versprechen, die nicht eingelöst wurden, aber immernoch in der Luft hängen. Was jetzt zunächst etwas schwermütig klingt, ist es garnicht. Denn während Xun eher ruhig und verschlossen ist, ist Yi-xin ein sehr lustiger und unterhaltsamer Zeitgenosse, der mit lockeren Sprüchen und Späßen das Miteinander ordentlich auf Trab hält. Vor allem Nuan-nuan neckt er ununterbrochen und zieht sie immerzu mit „Taipeh-Schnöselin“ auf. Aber hinter seinem lustigen Auftreten blitzen auch die Gefühle durch, die Xuns Weggang damals hinterlassen haben. Dieser Band hatte viel Tiefe und hat grundsätzliche Themen besprochen, die Viele von uns sicher auch kennen - auf der anderen Seite war er aber auch sehr unterhaltsam, hat mir einige Lacher beschert, und habe ich es geliebt, in Traditionen aus Taiwan einzutauchen. Somit freue ich mich sehr auf Band 2, der im September erscheint, und der den Abschluss für diese wundervolle Geschichte bieten wird.
Je lui donne une bonne note de 3,5-4. Belle mélancolie qui se dégage de cet ouvrage, avec un fond d’histoires familiales non réglées. Je suis moins fan des dessins par contre.
The author tried to have sort of a contemplative style but there's a little something missing for that. Towards the end it got better so we'll see if this story improves in the second volume.
Ma revue sera sur les 2 tomes vu que l’histoire se découpe en 2 mangas. Ce n’est pas vraiment mon style de lecture à la base, mais j’ai quand même passé un bon moment dans cette « slow lecture ».
L’histoire se déroule sur une semaine et nous plongeons dans le folklore et la culture de la ville de Daxi à Taïwan, à l’occasion de la fête du 24. Nous suivons également Axun dans sa quête pour affronter son passé et renouer avec sa ville natale, 7 ans après son départ.
Après avoir fini les deux tomes, je suis allée faire une recherche sur Google et c’était intéressant de voir de vraies vidéos de cette fête et de comparer avec tout ce que les mangas m’avaient appris dessus 👍🏼