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Moorgold: Ein Erzgebirgskrimi

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Das Moor gibt seine Geheimnisse nur widerwillig preis.

Nahe der verlassenen Siedlung Pfaffengrün im Erzgebirge werden die Gebeine eines seit Jahren vermissten Mannes entdeckt. Bald schon stirbt ein alter Spielmann unter rätselhaften Umständen. Kommissarin Annalena Krest übernimmt die Ermittlungen. Hauptkommissar Lorenz steht ihr zur Seite. In den nebelverhangenen Wäldern entlang der deutsch-böhmischen Grenze stoßen sie auf alte Feindschaften und verschüttete Schuld. Und auf die Legende eines sagenhaften Schatzes, für den einst gemordet wurde. Je näher sie der Wahrheit kommen, desto klarer Jemand ist bereit, erneut zu töten ...

Düster und geheimnisvoll erzählt Anett Steiner in »Moorgold« von einer Region, in der Vergangenheit und Legenden untrennbar verbunden sind.

252 pages, Kindle Edition

Published March 15, 2026

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Anett Steiner

25 books

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Anett Heincke.
227 reviews1 follower
March 19, 2026
In der Wolkensteiner Schweiz wird die Leiche eines alten Spielmanns gefunden, den Kriminalkommissarin Annalena Krest und ihr Sohn einen Tag vorher noch auf dem Burgfest gesehen haben. Es stellt sich heraus, dass es der Tscheche Jakub Miler ist und es sich um einen Mord handelt. Annalena begibt sich nun auf Spurensuche, die sie hauptsächlich ins Nachbarland führen, wo sie Milers Sohn Adam kennenlernt. Der ist ziemlich unkooperativ und antwortet ausweichend auf ihre Fragen. Sie erfährt von einem Skelettfund nahe der Siedlung Pfaffengrün, von alten versteckten Schätzen und Schatzsuchern und bringt diese in Zusammenhang mit dem aktuellen Fall.
Annalena Krest, ist eine kluge, engagierte Kommissarin und lässt sich nicht von alten Legenden oder der düsteren Umgebung abschrecken. Nebenbei muss sie sich noch um ihren kleinen Sohn kümmern. Sie holt Rat bei Hauptkommissar Lorenz, der sich gerade nicht im Dienst befindet, aber trotzdem an dem Fall interessiert ist. Interessant ist nur noch Adam Miler, der selbst einige private Dinge aus der Vergangenheit herausfinden will. Die anderen Charaktere werden nicht so intensiv beschrieben, was sicher auch daran liegt, dass es bereits der 7. Teil der Reihe ist.
Ich habe mich schwer getan mit dem Buch. Die Ermittlungen verlieren sich leider in den vielen geschichtlichen Details bzw. Sagen und Legenden sowie in Annalenas Gedankengängen, was natürlich nicht uninteressant, nur einfach für einen Krimi zu viel ist und sich alles etwas zäh dahinzieht. Ich bin selbst in Marienberg geboren und in der Nähe aufgewachsen und weiß, wie schön die Gegend ist.
Der Schreibstil ist düster, atmosphärisch und sehr detailreich, wodurch eine fast mystische Stimmung entsteht und passend für die Handlung ist.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist geheimnisvoll wie die Geschichte selbst.
Profile Image for Karola.
926 reviews7 followers
April 9, 2026
Ein Lokalkrimi mit wenig Spannung
Das Cover mit den aufgedeckten Goldmünzen im dunklen Moor weist bereits passend auf die besondere Geschichte des Sagen umwobenen Erzgebirges hin. Im Prolog geht es um die Vertreibung damaliger Siedler in Böhmen, die auf ihrem Fluchtweg 1945 in provisorischen Verstecken im dichten Fels- und Waldgebiet ihre Wertsachen versteckten.
Kriminalkommissarin Annalena Krest von der Polizeidirektion Chemnitz, alleinerziehend mit 2-jährigem Sohn, beschäftigt sich zunächst langatmig mit dem Leichenfund von Jakub Miler, 63, tschechischer Staatsbürger mit Zweitwohnsitz in Bärenstein, der der kinderliebe Gaukler vom Ritterfest mit Leierkasten ist. Bei weiteren Ermittlungen hinter der Grenze eröffnet sie einen zweiten Erzählstrang um die Geschichte von Daniel Knappe, von Knut Heinze und seinen nach 30 Jahren im abgerutschten Gelände aufgetauchten Gebeinen. Die ungewöhnlichen Figuren wie den Schatzsucher und diesen Marionettenspieler Jakub Miler werden ergänzt durch den vom Polizeidienst suspendierter Sohn Adam Miler. Mit den Legenden um Marzebilla und Schakagerl, den Schutzgeistern des Erzgebirges, erhält der Krimi viel Lokalkolorit, betont auch deren Einzigartigkeit als Region des Weltkulturerbes. Die Zusammenarbeit entlang der deutsch-böhmischen Grenze, zwischen Chemnitz und Prag, verläuft wohl harmonisch.
Störend, sogar spannungshemmend wirken sich sowohl das jeweilige Privatleben der Ermittlerin Annalena als auch das von ihrem älteren, beurlaubten Chef Hauptkommissar Lorenz aus. Zudem führen die häufigen Wiederholungen zu unnötigen Längen. Außerdem wirkt das magische, offene Ende um Adam Miker unrealistisch.
Insgesamt interessantes Lokalkolorit, jedoch zu ausschweifende Privatthemen.
2,414 reviews14 followers
April 11, 2026
Zum Inhalt:
Im Erzgebirge werden die Gebeine eines seit Jahren vermissten Mannes entdeckt. Dann stirbt ein alter Spielmann unter rätselhaften Umständen. Annalena nimmt die Ermittlungen auf, dabei stößt sie auf alte Feindschaften und Schuld, auf die Legende eines Schatzes, für den früher getötet wurde und es wird klar, dass jemand bereit ist wieder zu töten.
Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich bei dem Buch ein gutes Gefühl, dass es ein spannender Lokalkrimi sein wird, aber jetzt kommt auch schon das aber. Ja, es ist ein Lokalkrimi aber spannend fand ich das Buch nicht. Irgendwie fand ich den ganzen Schreibstil anstrengend zu lesen weil mir total die Spannung fehlte und ich den Plot auch ein eher langweilig fand. Die Kommissarin hat mich auch nicht überzeugt, dieses ständige Gedanken darüber machen, wie ihr Kollege das wohl machen würde, statt einfach ihrem Gefühl zu folgen. Also mich hat das Buch überhaupt nicht überzeugt.
Fazit:
Eher langatmig als spannend
41 reviews
March 22, 2026
Dieser Erzgebirgskrimi ist bereits der siebte der Reihe und kommt mit nur 252 Seiten daher. Für mich war es der erste Band dieser Reihe, was aber bezüglich der regelmässig mitspielenden Personen kein Problem darstellte. Man wurde kurzweilig bezüglich der Protagonisten abgeholt und ich konnte mir ein gutes Bild der Verhältnisse machen.
Der Krimi hat alles was er braucht. Es kommt gelegentlich Spannung auf, es gibt echte Ermittlertätigkeit und Ermittler, die nicht in hausgemachten Dramen versinken.
Die Story an sich hat einen geschichtlichen Hintergrund, der gut erklärt wird und uns mit auf eine lange vergangene Vertreibungsgeschichte nimmt.
Der Schreibstil ist packend, wenn mir auch tatsächlich ein bisschen die Kapiteleinteilungen gefehlt haben. Aber das ist nur als oberflächlich zu betrachten und mag sowieso jeder anders.
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