Die Autorin Hannah Krause-Bendix reist nach Sizilien. Vor perfekter Kulisse, zwischen Sonne, Strand und Cocktails sucht sie nach Inspiration für ihren zweiten Kriminalroman. Doch stattdessen findet sie eines Morgens eine Leiche in der Küche und steckt damit plötzlich mitten in einer echten Mordermittlung. »39 Grad Mord« ist ein rasanter Sommerkrimi mit scharfem Witz.
Sengende Hitze. Eine weitläufige Villa mit Pool und Meerblick. Ein Glas Rotwein, Zigaretten, ein aufgeklappter Laptop, der blinkende Cursor auf der leeren Seite. Hannah sollte sich endlich dem versprochenen zweiten Kriminalroman widmen. Statt zu schreiben, erkundet sie allerdings lieber erstmal die Umgebung und die lokalen Restaurants. Bei Spaghetti Vongole und zu viel Nero d'Avola lernt sie ein wohlhabendes schwedisches Ehepaar kennen und übernachtet in deren luxuriöser Villa. Am nächsten Morgen liegt die Hausherrin tot in der Küche, mit einem Fleischhammer erschlagen. Der verschwunden. Und Hannah, völlig verkatert, wird zur Hauptverdächtigen in dem Mordfall. Fieberhaft stürzt sie sich auf eigene Faust in die Ermittlungen. Schafft sie es, den Mord aufzuklären und ihre Unschuld zu beweisen? Der neue Inselkrimi der preisgekrönten Autorin Jenny Lund Selbstironisch, weinselig und mörderisch gut.
Die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix hat einen richtig guten Roman geschrieben. Davon will aber niemand etwas wissen, auch nicht die Leser. Alle, besonders auch ihr Lektor Bastian, warten auf den zweiten Krimi. Der steckt allerdings nicht in ihrer Feder. Hannah gerät langsam in Verzweiflung und in Geldnot. Da drängt ihr Bastian einen Aufenthalt auf Sizilien auf. Dort kann sie in einer kleinen Villa mit Meerblick einige Zeit verbringen, um endlich mit dem Krimi anzufangen. Nun mit dem Krimi will es erstmal nichts werden. Dafür lernt Hannah ein Ehepaar aus Dänemark kennen, dass sie in ihrer größeren Villa übernachten lässt. Am nächsten Morgen ist die Frau Greta tot und Hannah in einen echten Mord verwickelt.
Zum zweiten Mal landet Hannah Krause-Bendix auf einer Insel, um mit einem Roman voranzukommen, den es noch nicht gibt. Hannah sucht jede Ablenkung, damit sie nicht mit dem Schreiben beginnen muss. Mit einem Glas Wein in den Sonnenuntergang zu blicken ist doch viel schöner als auf einen leeren Bildschirm zu starren. Und dann dieser Mord, den Hannah zum Glück verschlafen hat. Dennoch ist es schrecklich, die Tote aus nächster Nähe zu sehen. Die Situation ist unklar, was dazu führt, dass sogar Hannah unter Verdacht gerät. Bald wird jedoch Hans, der Ehemann der Verstorbenen festgenommen.
Auf diesen Kriminalroman hat man sich gefreut, denn der erste Roman um die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix als unfreiwillige Krimiautorin war richtig witzig. Doch kann das Konzept ein zweites Mal funktionieren? Nicht ganz so wie erhofft, denn dieser Band ist irgendwie ein normaler Krimi, bei dem eine Hobbydetektivin in einen Mordfall gerät und selbst anfängt, Nachforschungen anzustellen, weil ihr die Ermittlungen der Polizei zu einseitig erscheinen. Dabei jagt sie den Spuren nach landet so manchen Zufallstreffer. Es wirkt so als werden die Verdächtigen abgearbeitet bis nur noch etwas übrig bleibt, dass sich eher am Anfang aufgedrängt hätte, am Schluss aber eher kurios wirkt. Immerhin könnte man sich nach der Lektüre gut vorstellen, einmal auf Sizilien Urlaub zu machen. Und auch Hannas Liebesleben scheint sich zu entwickeln.
Die warmen Farben des Covers lassen einen beinahe die Sommerhitze führen und gleichzeitig denkt man an die Villa mit Meerblick, die abends vielleicht in ähnlichen Farben erstrahlt.
Anden del af serien om den finlitterære forfatter Hannah, der i første del skrev en succesfuld krimi på Island, der nu sendes til Sicilien af sin redaktør for at skrive en opfølger. Hendes romantiske relation, islandske Margret, ferierer også på øen med sin mand og børn og de to mødes i hemmelighed. Samtidig impliceres hun igen i en mordsag, som hun jo kan bruge, måske, til at skrive den krimi, og samarbejde med den unge, smukke lokale efterforsker, Carlotta om. Frisk, sjov og velformuleret krimi. Lige det du kan have brug for her i den mørke februar!
Hannah Krause-Bendix, ihres Zeichens Schriftstellerin, hat eine Schreibblockade. Ihr erster Krimi war ein durchschlagender Erfolg, für den nächsten dieser Art hat sie den Vorschuss kassiert, ihn auch schon ausgegeben, aber ihr will nichts einfallen. Trotzdem sitzt ihr der Abgabetermin im Nacken. Was tun? Ihr Lektor hat einen Plan, dem sie sich zunächst widersetzt, ihn aber doch annimmt. Es hätte weniger luxuriös kommen können, denn er schickt sie nach Sizilien, direkt hinein in einen Traum von Haus. Dass diese Villa ihrem erfolgreichen Krimi-Kollegen gehört, weiß sie zunächst nicht. Denn ob sie dann hierher gefahren wäre, ist äußerst fraglich, kann sie doch diesen Typen so gar nicht leiden.
Dass Autoren zuweilen an einer Schreibblockade leiden, scheint momentan eine gängige Einstiegsmethode in einen Krimi zu sein. Nun gut, Hannah ist noch sehr viel mehr als nur die verhinderte Schreiberin eines schnöden Krimis, sie sieht sich vielmehr als diejenige, die nichts weniger als hochwertige Literatur verfasst. Sie leidet an Selbstüberschätzung, würde ich sagen, denn reihenweise Liebesromane sind eher seichte Kost. Sei´s drum. Sie ist auf Sizilien und kaum angekommen, sucht sie sich ein Lokal, schließlich muss sie etwas zu sich nehmen. Und ja, sie isst schon irgendwas, aber hauptsächlich ernährt sie sich nass. Sprich: sie ist dem Alkohol sehr zugetan. Und wie es der Zufall so will, findet sie in ihrem benebelten Zustand, zudem ist es dunkel geworden, nicht mehr in die Villa, also ruft sie ein Ehepaar, das sie in besagtem Lokal kennengelernt hat, an. Er holt sie ab, seine Frau Gemahlin hat gekocht, sie bechern munter weiter, also schläft sie hier. Am nächsten Tag findet sie irgendwie zu sich und, was noch beängstigender ist, sie findet die Frau des Hauses, Greta, mausetot am Küchenboden liegen.
Was ich hier etwas flapsig wiedergegeben habe, ist mein erstes und eigentlich durchgängiges Empfinden über diese Story. Die Hauptakteurin Hannah trinkt, um es mal geschönt auszudrücken. Sie ist von sich absolut überzeugt, andere sind in ihren Augen absolute Looser. Der Tod von Greta wird der örtlichen Polizei angezeigt, diese jedoch ist unfähig und selbstredend ermittelt Hannah heimlich. Und klar, nur sie hat den absoluten Spürsinn. Ihre Geliebte kommt ins Spiel, sie ist verheiratet, hat zwei kleine Kinder und genau deswegen kann und will sie ihr Leben nicht aufgeben. Hannah jedoch verlangt von ihr, zigtausend Kilometer zu ihr zu ziehen, sie jedoch denkt nicht im Traum daran, ihr Singledasein aufzugeben. So geht es munter weiter, sie nennt eine junge Polizistin „Kinderpolizistin“, da sie im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen eben kleiner und zarter ist. Die ganze Story ist krampfhaft bemüht, originell zu sein. Dabei wird die Figur Hannah in ihrer Respektlosigkeit als Heldin gesehen. Sie agiert dummdreist und frech, lügt, was das Zeug hält. Dem kann ich absolut nichts abgewinnen und auch wenn sich das Buch ganz flott liest, so dreht sich die Story um die Daueralkoholbenebelte Hannah. Neben der Kinderpolizistin kommen noch so einige verunglückte Wortungetüme vor, die nicht mal im Ansatz witzig sind.
„39 Grad Mord“ ist sehr leichte, seichte Kost, die man lesen kann, es aber nicht zwangsläufig muss. Wer sich an aneinandergereihten Klischees und an einer vorhersehbaren Story nicht stört, wird diesen Kriminalroman durchaus etwas abgewinnen können.
Das war leider nicht mein Buch. Es ist der zweite Teil einer Reihe, den ersten habe ich nicht gelesen – wenn die Hauptprotagonistin Hannah im ersten Band auch so unsympathisch war, hätte ich den zweiten jedenfalls nicht mehr gelesen. Es soll ein Krimi sein, aber so, wie geschrieben wird, konnte ich die Erzählung irgendwie nicht ernst nehmen. Vielleicht lag es auch (zum Teil?) an der Übersetzung, dass eine Art humorvolle Ebene hineingebracht werden sollte, die (zumindest für mich) auf Deutsch einfach nicht funktioniert hat. Hannah Krause-Bendix, eine erfolgreiche dänische Krimi-Autorin, die aber viel lieber tiefgründige Romane schreiben würde, wird von ihrem Lektor nach Sizilien verfrachtet, um dort in einer Villa (in der sie kostenlos leben darf, sie kommt aber tagelang nicht auf die Idee, mal zu fragen, wem die eigentlich gehört) endlich ihren versprochenen zweiten Krimi zu schreiben. Der Beruf des Lektors wurde hier völlig falsch dargestellt (oder die Position falsch übersetzt), er agiert eher wie ein Manager. Kurz nach ihrer Ankunft übernachtet sie zufällig bei einem älteren schwedischen Ehepaar und zufällig wird die Ehefrau just in dieser Nacht ermordet und Hannah ist plötzlich Verdächtige. Schon ihren ersten Krimi (Band 1 der Reihe) hat sie anscheinend geschrieben, weil sie zufällig selbst in einen Mordfall auf Island verwickelt wurde. Ich habe das Buch durchgelesen, weil ich es als Rezensionsexemplar bekommen habe. Es las sich aber eher zäh, alle Ereignisse wirken irgendwie zu zufällig, plötzlich taucht auch noch Hannahs isländische Geliebte samt noch-Ehemann und Kindern in Sizilien auf … und das Ende war völlig over the top. Hannah versucht, zu ermitteln, da der Ehemann es ja nicht gewesen sein kann (weil er so nette Augen hatte, WTF? Sie kannte den Typen einen Abend lang), die Polizei ist natürlich inkompetent, Männer mit viel Brusthaar, irgendwie ist die Mafia involviert … es ergab einfach kein stimmiges Gesamtbild. Mir war Hannah außerdem sehr unsympathisch. Sie ist egozentrisch, so ziemlich allen Menschen gegenüber herablassend, hält sich für etwas Besseres, während sie gleichzeitig selbstmitleidig jammert, weil das niemand erkennt, und hat ein starkes Alkoholproblem, was viel zu leichtfertig beschrieben wurde. Sie trinkt täglich und auch sehr viel. Ständig ist sie betrunken und/oder verkatert und torkelt herum. Viele ihrer Gedanken drehen sich darum, wann sie sich den nächsten Drink mixen kann. Und wenn sie mal Wasser trinkt, immer verbunden mit dem Adjektiv „gierig“, das war irgendwann richtig unangenehm zu lesen. Irgendwann war es einfach nur noch nervig, dass Personen oft nicht mit Namen benannt wurden, sondern „die Kinderpolizistin“, „die Sandalenpolizistin“, „der Pizzanamenpolizist“ – was soll das? Oder auch „die Beamtengeliebte“, was in der Übersetzung gar keinen Sinn ergibt, weil es sich dann um die Geliebte eines Beamten handeln würde, nicht andersherum. Eine Protagonistin (Lucette) wird bis zum Ende ständig nur „Haushaltshilfe“ genannt, das las sich sehr degradierend. Außerdem waren wirklich zu viele Rechtschreibfehler enthalten, hier sollte nochmal Korrektur gelesen (und einiges von den komischen Formulierungen anders übersetzt) werden.
Jenny Lund Madsen is een Deense auteur en beroemd scenarioschrijver die bekend is geworden door haar debuutthriller Dertig dagen duisternis. Dit eerste deel in de serie over schrijfster Hannah won de Harald Mogensen Prize voor de beste Deense misdaadroman van het jaar. Het boek was ook genomineerd voor de prestigieuze Glass Key Award. Madsen is een voorvechtster voor een betere vertegenwoordiging van seksuele en ethnische minderheden in de Deense televisie en film. Dit laat ze in haar werk zien met diepgang en betrokkenheid. Ze werkte mee aan populaire TV-series als Rita en Follow de Money.
Onder de felle zon is het tweede deel in de serie over schrijfster Hannah en is goed losstaand te lezen. Hanna's hart ligt bij het schrijven van literaire romans, maar een eerder geschreven succesvolle thriller vraagt opvolging en het contract is al getekend. Een writersblock zorgt ervoor dat haar redacteur Hannah naar een villa op Sicilië stuurt in de hoop dat ze daar het boek zal kunnen schrijven. Een toevallige ontmoeting met een Zweeds echtpaar in een restaurant zorgt voor onverwachte ontwikkelingen als zij bij hun blijft slapen na de nodige wijntjes. Als er een moord gepleegd wordt, raakt Hannah er ongewild bij betrokken, doordat zij gerechtigheid zoekt. De media wijst al vlug met de vinger en de Italiaanse politie is er snel van overtuigd dat ze de dader gevonden hebben.
Onder de felle zon start meteen spannend en wordt vanuit Hannah in de derde persoon verteld. Zij is een moeilijke vrouw van middelbare leeftijd die een ogenschijnlijk onmogelijke lange afstandsrelatie onderhoudt met een IJslandse vrouw die in een langdradige scheiding verwikkeld is. Ze zit vol twijfels hierover, maar kan haar vriendin niet uit haar leven bannen. Haar leegte in haar leven vult ze met een dagelijkse alcoholconsumptie die haar handelen af en toe belemmert. Haar regelmatig irrationele handelen en haar koppigheid maken Hannah tot een bijzonder personage dat op zoek is naar rechtvaardigheid en hier alles voor doet. Het ontdekken van meerdere geheimen maakt dat Hannah steeds gedrevener wordt in haar jacht op de waarheid en uiteindelijk om hulp durft te vragen.
Madsen heeft een prettige schrijfstijl en tipt actuele thema's als gerechtigheid, corruptie, vrouwonvriendelijkheid, loyaliteit en jaloezie aan. De spanning wordt zorgvuldig opgebouwd en neemt gaandeweg toe. Het vijandelijk overkomende gedrag van de Italiaanse politie ten opzichte van buitenlanders laat goed zien dat ze deze als een makkelijke zondebok zien. Halverwege het verhaal krijgen we een vermoeden over de dader, maar desondanks blijft het verhaal wel boeien door de vele plotselinge wendingen. Een minpuntje aan het verhaal is de ietwat onrealistische, maar wel spannende ontknoping dat nog een aparte draai krijgt. Het boek eindigt met een opmaat voor een eventueel vervolg, waar wij als lezer toch wel nieuwsgierig naar zullen zijn.
Onder de felle zon is een thriller vol onverwachte spannende ontwikkelingen die de houding van de Italiaanse politie ten aanzien van een misdaad onder een vergrootglas legt. Het boek krijgt 3 1/2 ster Deze recensie verscheen eerder op Vrouwenthrillers
De cover en titel doen misschien denken aan een roman, maar vergis je niet. Onder de felle zon is een goed doordachte thriller.
Hannah heeft een tijd geleden een succesvolle thriller geschreven, gevolgd door een roman die slecht scoorde. Haar hart ligt bij het schrijven van romans en niet bij een nieuwe thriller. Omdat ze daar wel een contract voor tekende, besluit haar redacteur dat Hannah in een villa op Sicilië mag verblijven en ze daar hopelijk wel een verhaal kan afleveren.
Hannah komt wat uitgeblust en verzuurd over. Ze wilt graag een relatie opbouwen met de IJslandse Margrét, maar die lijkt haar scheiding maar niet te willen afronden. Haar verblijf start ook niet al te best. Ze raakt na een restaurantbezoek in licht aangeschoten toestand de weg kwijt. Gelukkig kan Hannah rekenen op Hans en Greta, een Zweeds koppel dat ze eerder leerde kennen. Zij nodigen Hannah uit om de nacht in hun villa door te brengen.
Daar wordt ze wakker geschud door de huishoudhulp die Greta vermoord aantreft. Hannah wordt verhoord, maar mag met een uitreisverbod terugkeren naar haar verblijf. Aan de houding van de politie voel je dat er twijfel is over haar onschuld. Daarenboven is Hans spoorloos, maar klopt hij plots aan bij Hannah. Hij beweert onschuldig te zijn.
Met de proloog in het achterhoofd vraag je je af of dat ook wel echt zo is. Hans heeft nog een naam aan Hannah kunnen doorgeven en volgens de ober van het restaurant is de huishoudhulp verdacht. Hannah wordt bovendien achtervolgd en vindt een dreigende boodschap voor haar deur. Het is een iets dikkere thriller, maar door de verschillende ontwikkelingen blijft het verhaal boeien.
Ook al heeft de politie alle pijlen gericht op Hans, als lezer twijfel je door de verwarring die de auteur zaait. Hannah moet zich afzijdig houden, maar begint koppig aan haar eigen onderzoek.
Hannah blijft met de nodige hulp doorgaan met haar onderzoek, maar blijft vooral doorgaan met het drinken van alcohol. Die verslaving vond ik gaandeweg steeds meer storen. Ze lijkt hiermee een leegte te willen vullen, maar dat mislukt volledig. Gezien ik haar van begin af aan niet erg sympathiek vond, beterde dat hiermee niet.
Het verhaal zelf vond ik echter wel heel interessant en bleef me nieuwsgierig maken. Een aangename schrijfstijl en voldoende gebeurtenissen zorgen voor een vlot verhaal. De ontknoping zelf vond ik wat minder geloofwaardig, maar niet dat het compleet onrealistisch was. Ik vond deze thriller goed bedacht en uitgewerkt en wil zeker nog meer van deze auteur ontdekken, maar liefst met een ander en iets minder nors hoofdpersonage.
Na het lezen ontdekte ik dat het eerste boek van deze auteur, Dertig dagen duisternis, ook rond Hannah draait. Geen probleem mocht je die, net zoals ik, nog niet gelezen hebben. Dit boek is perfect los te lezen.
Dankjewel aan VBK België en Uitgeverij AmboAnthos voor het recensie-exemplaar!
Hannah ist Autorin. Sie hat schon mehrere Romane geschrieben, die nicht wirklich zum Erfolg geführt haben. Das ändert sich jedoch nachdem sie ihren ersten Krimi geschrieben hat der durch die Decke gegangen ist. Allerdings hasst Hannah diesen Roman und möchte nicht nur auf diesen "Frauenkrimi" reduziert werden. Nachdem sie dann bei einem Interview die Beherrschung verliert schickt ihr Lektor sie für eine Auszeit nach Sizilien.
Dort soll sie ein wenig Kraft tanken und endlich mit ihrem zweiten Krimi beginnen für den sie bereits einen ordentlichen Vorschuss bekommen und diesen bereits ausgegeben hat.
Nicht nur das Hannah absolut keine Lust dazu hat einen weiteren Krimi zu schreiben, nein, sie hat auch noch eine Schreibblockade. Der Vertrag ist aber nun mal unterschieben und der Vorschuss ist futsch.
In Sizilien angekommen denkt Hannah gar nicht daran mit dem Buch zu beginnen, sie genießt erstmal das Wetter, die Umgebung und das gute Essen in einem Restaurant in der Nähe. Dort lernt sie ein äußerst wohlhabendes Ehepaar kennen.
Die Umstände entwickeln sich so, das Hannah gemeinsam mit dem Ehepaar in deren Villa landet. Es wird ein feucht, fröhlicher Abend mit gutem Essen und viel Wein. Am frühen Morgen wird Hannah von der vollkommen aufgelösten Haushälterin geweckt. Die Hausherrin liegt ermordet in der Küche, der Ehemann ist verschwunden und Hannah hat von alledem nichts mitbekommen.
Hannah wird verhaftet und wird zu einer der Hauptverdächtigen. Nachdem Hannah wieder auf freien Fuß gesetzt wird beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln wer der Mörder ist.
Mir hat der Roman gut gefallen, ich wollte immer wissen wie es weiter geht und was als nächstes passiert. Es ist eher schwierig das Buch zwischenzeitlich aus der Hand zu legen da es äußerst spannend ist. Die sehr kurz gehaltenen Kapitel haben mir besonders gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig. Allerdings muss ich sagen das Hannah mir eher unsympathisch gewesen ist. Ihr Verhalten war stellenweise unerträglich. Ohne Alkohol kann sie nicht existieren. Den Erzählstrang mit Margrèt hätte ich nicht gebraucht das war für mein Empfinden überflüssig.
Des weiteren ist es hier Erwähnenswert das man als Leser tolerant sein muss der Geschichte gegenüber da hier alles sehr unrealitisch ist. Wenn eine Privatperson ermitteln würde und sich permanent in die Polizeiarbeit einmischen würde und immer wieder Grenzen überschreitet, absolut undenkbar.
Die Aufklärung war das einzige was mir nicht zugesagt hat. Für mich war das nach diesem tollen Roman ein wenig zu plump und enttäuschend.
Mein Fazit Ein toller spannender und kurzweiliger Krimi, leider aber auch äußerst unrealistisch. Sehr gut zum Nebenbei weglesen geeignet. Leseempfehlung? Ja, auf jeden Fall.
Dit is een amateurdetective, waarin een verdachte van moord zelf op onderzoek trekt om haar onschuld te bewijzen en de echte moordenaar te ontmaskeren. Hoewel er onderweg meer dan genoeg gebeurt, komt alles nogal geconstrueerd overkomt: de naden tussen een probleem waarvoor het hoofdpersonage komt de staan en de oplossing enerzijds en de oplossing en het volgend probleem zijn te goed zichtbaar, waardoor het geheel niet vloeiend genoeg overkomt. Het lijkt duidelijk dat de auteur iemand is die schrijft zonder een vooraf uitwerkt ontwerp. Daar is op zich niets mee mis, want veel schrijvers werken zo, maar hier is het echt voelbaar. Positief hieraan is dan weer dat het hoofdpersonage – en de lezer- amper adempauzes krijgen gedurende het verhaal, want elke keer de auteur zichzelf vast schrijft, moet ze een oplossing bedenken. En dat gebeurt vaak. Zo vaak dat je bijna medelijden krijgt met het hoofdpersonage omdat ze zoveel onheil voor de voeten geworpen krijgt. Los daarvan is de auteur slim genoeg om een serieus dwaalspoor toe te voegen aan het plot, wat twijfel zaait bij politie en lezer. Best een aardig plot dus dat nooit verveelt.
Het origineelste aspect aan dit verhaal en bij uitbreiding deze reeks, want dit is al het tweede boek met Hannah Krause-Bendix in de hoofdrol is het hoofdpersonage zelf. Voor één keer is het eens geen immer goedgezind fotomodel, maar een egocentrische bitch waar tot mijn ongeloof de meesten ook nog voor springen ook.
Ja, zowel het hoofdpersonage als het verloop van het verhaal maken regelmatig rare onverwachte sprongen en soms resulteert dat in bochten die je als lezer niet ziet aankomen. Het feit dat we heel het verhaal het hoofdpersonage volgen en de lezer dus niets méér weet dan de spilfiguur, helpt hier natuurlijk bij. En zelfs de laatste zin is, ondanks de voorspelbaarheid ervan, nog een kleine plotwending.
Je merkt snel dat de auteur nog niet zo bedreven is in het schrijven van spannende verhalen. Net als het hoofdpersonage is dit haar tweede spannende boek, maar ze mist de andere ervaring. Hierdoor voelt alles nog geconstrueerd: het huis is gebouwd; maar de het verwerken van de voegen is niet goed gedaan. Hierdoor komt het geheel een beetje amateuristisch over. Echt wel raar dat de redactie daar niet over gevallen is
Maar ondanks dat er nog ruimte is voor verbetering, was, alles bij elkaar geteld, de vakantiethriller nog best een fijne leeservaring
"Würden Kriminelle immer klug handeln, wären die Gefängnisse der Welt leer."
Der Kriminalroman "39 Grad Mord" von Jenny Lund Madsen erzählt von der dänischen Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix, die nach Sizilien reist, um ihre Schreibblockade zu überwinden und an ihrem neuen Kriminalroman zu arbeiten. Doch der Aufenthalt nimmt eine unerwartete Wendung: Statt Inspiration findet sie eines Morgens in einer Villa eine ermordete Frau. Hannah gerät schnell selbst in den Fokus der Ermittlungen, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war. Um ihre Unschuld zu beweisen, beginnt sie auf eigene Faust nach der Wahrheit zu suchen.
Dieser Kriminalroman konnte mich leider so gar nicht überzeugen. Die Grundidee – ein Mordfall in sommerlicher Atmosphäre auf Sizilien – hätte eigentlich viel Potenzial für einen spannenden Krimi geboten. In der Umsetzung bleibt die Geschichte jedoch überraschend flach und nimmt kaum richtig Fahrt auf.
Ein großes Problem ist die Hauptfigur Hannah. Statt mit ihr mitzufiebern, empfand ich sie über weite Strecken eher als anstrengend nervig und völlig unsympathisch. Ihre Vorgehensweise bei den Ermittlungen wirkt oft absolut überzogen und wenig authentisch, sodass ich mich zu keiner Zeit mit ihr identifizieren konnte. Auch ihr ständig betonter Alkoholkonsum trägt nicht dazu bei, die Figur sympathischer oder glaubwürdiger wirken zu lassen.
Hinzu kommt, dass auch alle weiteren Protagonisten recht blass bleiben und die Handlung gleichzeitig viel zu viele abgedroschene Klischees bedient. So entsteht keinerlei Spannung, und die Handlung wirkt unglaubwürdig konstruiert.
Selbst das italienische Setting konnte für mich keine besondere Atmosphäre erzeugen – das typische Lebensgefühl, das man von einem sommerlichen Krimi auf Sizilien erwarten könnte, habe ich leider komplett vermisst.
Insgesamt bleibt das Gefühl zurück, dass aus der Idee deutlich mehr hätte gemacht werden können. Dieser Krimi ist weder besonders spannend noch unterhaltsam – und deshalb auch kein Buch, das ich als leichte Sommerlektüre empfehlen würde.
Von Anfang an fand ich das Cover wirklich ansprechend. Ich mag diese Rot orangenen Farben und die Sicht auf die Häuser die Sizilien darstellen. Der Title ist gut in dieses Bild eingebunden und macht dieses Buch allein damit ansprechend.
Die Handlung wird durch ständige, neue Spannungsbögen am laufenden gehalten. Von der ersten Seite möchte man mit Rätseln, wer diesen Mord begangen hat, ohne irgendwelche Hinweise zu haben.
Mir hat der Anfang sehr gefallen, da er nicht langweilig und langgezogen geschrieben wurde. Wir bekommen einen Einblick auf die Protagonistin, auf ihr Leben und ihre Karriere.
In dem Buch gibt es immer wieder neue Charaktere - die man durch ihre witzigen Bezeichnungen an stelle von Namen gut voneinander unterscheiden kann. Ich hatte nie das Gefühl zurück blättern zu müssen um herauszufinden, um wen es sich Handelt in der Szene.
Die Kapitel sind kurz gehalten (meist 3-5) Seiten. Manche Kapitel sind übergehend in einander, wo man nicht ein neues hätte starten sollen. Auf der anderen art ist es praktisch für zwischen durch lesen, da man nicht mitten im Kapitel aufhören muss zu lesen.
Der Schreibstil ist wirklich angenehm, leichter Lesefluss möglich und auch die Charaktere sind authentisch dargestellt.
Was mich etwas gestört hat, war der massive Alkoholkonsum der Protagonistin. In jeder Szene wo sie getrunken hat am Anfang, wurde immer Alkohol erwähnt. Später hat es sich etwas verändert, aber der Überkonsum war nicht so meins, da es teilweise an eine Alkoholsucht gegrenzt hat.
Zudem wurden hier und da beim aufklären des Mordes Hinweise oder vorherige Informationen ignoriert, wo man die Protagonistin gerne sprechen würde um sie auf gewisse Informationen aufmerksam zu machen.
Alles in allem ist das Buch ein gutes 3,5 - 4 Sterne Buch! Sowohl für Leser, die die Welt der Krimis entdecken wollen, als auch für Leser, die schon in die Welt eingetaucht sind.
Grob gesagt, ist das Buch eine Mischung aus Spannung und Gefühlen. Ein Mord zum mitfiebern und mitraten.
Titel und Cover: Sowohl der Titel „Neundundreißig Grad Mord“ als auch das wunderschöne Cover mit einer sizilianischen Landschaft im Sonnenuntergang versprechen eine spannende Urlaubslektüre. Inhalt: Die dänische Schriftstellerin Hannah wird von ihrem Lektor in einer chicen Villa auf Sizilien einquartiert um endlich den versprochenen Krimi zu schreiben. Doch der Plan geht nicht auf. Anstatt sich auf das Schreiben zu konzentrieren, stolpert Hannah bereits an ihrem zweiten Tag über die Leiche einer Frau, die sie tags zuvor kennenlernte. Meine Meinung: Es wird durchgängig aus der Sicht von Hannah erzählt. Der Schreibstil ist angenehm. Hannahs ironische, fast schon sarkastische Denkweise über ihre Mitmenschen ist herrlich erfrischend und verleiht dem Buch etwas Einzigartiges. Ständig betitelt sie die Personen in ihrem Umfeld mit neuen, leicht abfälligen Wortschöpfungen. Da gibt es beispielsweise die „Fingernagelfrau“ oder die „Kinderpolizistin“. Während der gesamten Lektüre musste ich eigentlich ständig schmunzeln. Vor allem zu Anfang des Buches wird das Setting auf Sizilien besonders herausgearbeitet und es wird eine super Atmosphäre geschaffen. Auch Island und Kopenhagen spielen eine Rolle. Ich war an beiden Orten schon und fühlte mich direkt dorthin zurück katapultiert. Die Orte werden nicht einfach nur genannt, sondern anschaulich beschrieben ohne dass es zu viel Raum einnimmt. Die Story an sich ist grundsolide. Gegen Ende gibt es immer mal wieder ein paar rasante Szenen, die mich richtig gefesselt haben. Ich liebe es bei einem Krimi mitzurätseln. In diesem sind mir dafür zu wenige Fragen, die man als Leser beantwortet haben möchte und die einen zum Weiterlesen animieren. Insgesamt fehlt es mir vor allem im Mittelteil etwas an Spannung. Das hat die witzige Schreibweise dann aber immer wettgemacht. Mein Fazit: Ein unterhaltsamer, witziger Krimi ohne all zuviel kriminellen Tiefgang
Kein umwerfend spannender Krimi Das Cover zeigt kein Meer, keinen Strand, sondern eine Hotelanlage im Sonnenuntergang. Eigentlich könnte dieses Bild auch jeder Mittelmeerinsel zugeordnet werden, auch Andalusien, nicht nur Sizilien. Das Setting wechselt ja anfangs von Kopenhagen in die Nebensaison Siziliens, in eine geräumige Villa mit Pool in Sant’ Emilia. In einem Handlungsstrang geht es dann auch zügig ohne großartige Beschreibungen des dortigen Lokalkolorits um die unerwartet missliche Verdachtssituation der Hauptfigur, der dänischen Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix. Vorgestellt wird sie anfangs im Buch mit Schreibhemmung für einen 2. Krimi, mit Antipathie gegenüber dem Schriftstellerkollegen Jörg Jensen und ihrer Phobie gegenüber öffentlichen Auftritten. Ab dem 2. Tag unter Mordverdacht stehend, versucht sie in Selbstüberschätzung und überzogenen, teils gefährlichen Aktionen und Ermittlungen in alkoholisierter Eigenregie durchzuziehen, die aber ebenso wenig authentisch wirken wie die Arbeit der dortigen Polizei. Ihre Kontakte zur Mafia, zum helfenden Schriftstellerkollegen wie auch zu den Nebenfiguren wirken sehr konstruiert, unrealistisch. Durch die Einbindung ihres wenig überzeugenden Liebeslebens mit der Polizistin Carlotta und der isländischen Freundin Margrét verliert der Krimi nur an Spannung. Die abschließende Verfolgungsjagd der angeschossenen Hannah auf Vespa und im PKW bis in den Privatjet von Jörg hilft zwar den Mörder endlich dingfest zu machen nach mehreren Morden, aber insgesamt fehlt doch eine stringente, nachvollziehbare Ermittlungsarbeit mit tiefer gehenden, kreativen Wendungen. Die Infiltrierung des etablierten Systems in Sizilien durch die Mafia wird als Gesellschaftskritik angerissen.
Onder de felle zon laat je meereizen naar het prachtig, zwoel Sicilië, waar schrijfster Hannah zich in een moordzaak mengt.
Auteur De Deense Jenny Lund Madsen heeft voor de prequel de “Harald Mogensen prijs” gewonnen, de beste Deense misdaadroman van het jaar. Madsen schrijft scenario’s en heeft meegewerkt aan het Deense ‘Follow the money’.
Cover Je kijkt op een prachtig zinderend beeld van Sicilië, waarbij je een afgelegen villa ziet op een heuvel. Mooi.
Onder de felle zon: het verhaal Schrijfster Hannah zit in een impasse. Haar thriller heeft enorm veel succes, maar ze wil liever erkenning voor haar literaire roman. Jammer genoeg tekende ze een contract voor een tweede thriller. Haar agent stelt voor om het boek in Sicilië te schrijven. Hannah vertrekt en tijdens de eerste dagen bevindt ze zich op het plaats delict van een moord.
De Siciliaanse politie verdenkt ook Hannah en ze mag het eiland niet verlaten. Koppige Hannah gaat zelf op onderzoek.
Mijn gedachte Onder de felle zon is de opvolger van het debuut ‘Dertig dagen duisternis’, maar leest perfect als standalone. Jenny Lund Madsen heeft slim het hoofdpersonage geïsoleerd, zodat het verhaal echt wel vaart krijgt op een kleine oppervlakte.
De personages heeft ze mooi neergezet; hoewel ze voor mij net iets té karikaturaal zijn. Het schitterend plot heeft veel wendingen, zodat de lezer mee kan liften in de bochten van het verhaal. De humor van het hoofdpersonage Hannah laat je vaak grinniken. Erg knap dat het nevenverhaal ook de spanningsboog volgt.
‘And, oh yes, remember, the main character shouldn’t be likeable. No one likes a likeable protagonist in crime.’ (Thirty days of Darkness)
Ich bin richtig von enttäuscht von dem Buch. Ich habe mir einen leichten, unterhaltsamen und vielleicht ein bisschen humorvollen Krimi mit südländischem Urlaubsflair erwartet. Das dabei der Plot nicht super ausgefeilt ist, finde ich dabei noch nicht einmal besonders schlimm. Wenn das Drumherum stimmig ist, kann man da für mich vieles wettmachen. Aber hier wirkt alles wie eine Aneinanderreihung von Klischees. Unfähige sizilianische Polizei, Macho-Gehabe, die Mafia, eine - natürlich - lesbische Krimi-Autorin, die viel lieber wichtige feministische Themen schreiben würde und stattdessen in einen Mord stolpert und diesen löst. Alles zusammen wirkt ziemlich undurchdacht, als würde man eine Liste an Punkten abhaken, die unbedingt untergebracht werden müssten. Noch dazu ist Hauptfigur Hannah für mich fürchterlich unsympathisch. Sie ist so selbstgerecht und beratungsresistent, dass schon alleine das reichen würde, das Buch abzubrechen. Sie nörgelt, motzt und meckert ständig. Und das auf eine sehr ätzende Art, an der ich nichts charmantes oder selbstironisches finden kann. Sie badet im Selbstmitleid und neidet anderen Menschen ihr Leben. Als Krone dazu säuft, pardon ich muss es so sagen, sie die ganze Zeit und begründet dies vor sich selbst mit fadenscheinigen Gründen. Das liest sich alle so nervig, warum legt man seine Romanfigur so derart negativ an? Vom Lokalkolorit bleibt außer Sonne, Mafia und diverse Cocktails leider nicht viel übrig. Kein Buch, dass ich einem Krimi-Fan oder als Sommerlektüre empfehlen würde.
Die Geschichte hat mich vor allem wegen ihres Settings sofort angesprochen. Sizilien, Sommerhitze, gutes Essen und ein Glas Wein sorgen von Anfang an für eine sehr angenehme Atmosphäre, obwohl es für meinen Geschmack auch etwas weniger Alkohol hätte sein können. Auch den Charakter von der Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix fand ich interessant, da sie nicht als klassische Ermittlerin angelegt ist, sondern eher zufällig in die Ereignisse hineingerät. Ich mochte besonders die eher ruhigen Passagen dieses Krimis, in denen es weniger um den Mordfall als um ihre persönliche Situation ging. Ihre Schreibblockade und der Liebeskummer machen sie greifbar, auch wenn ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Was mir jedoch etwas gefehlt hat, war eine durchgehend fesselnde Spannung. Der Kriminalfall entwickelt sich zwar solide, bleibt aber oft vorhersehbar und überrascht nur selten. Insgesamt hatte ich beim Lesen eine gute Zeit, vor allem wegen des stimmungsvollen Ambientes und der leichten, gut lesbaren Sprache der Autorin. Gleichzeitig blieb bei mir das Gefühl, dass hier noch mehr möglich gewesen wäre, sowohl bei der Spannung als auch bei der Entwicklung der Charaktere. Das Buchcover hat mich jetzt leider durch seine Farbgebung nicht so angesprochen.
Ich war sofort in der Geschichte drin, denn der lockere und leichte Schreibstil sorgt dafür, dass sich das Buch sehr flüssig und schnell lesen lässt. Die Autorin Hannah hat mit ihrem ersten Krimi überraschend einen Bestseller gelandet und soll nun eine Fortsetzung schreiben. Da sie jedoch unter einer Schreibblockade leidet, reist sie nach Sizilien, um dort neue Inspiration zu finden. Kurz nach ihrer Ankunft gerät sie allerdings in einen Mordfall und wird selbst zur Verdächtigen. Das Setting ist sehr schön gewählt, hätte für meinen Geschmack aber noch etwas intensiver vermittelt werden können. Hannah leidet unter Liebeskummer, und ihre Gedanken und Gefühle lassen sich gut nachvollziehen. Manchmal wirkt sie zwar etwas naiv, bleibt dabei aber trotzdem sympathisch. Die Handlung enthält mehrere Wendungen und bleibt bis zum Ende spannend. Trotz kleiner Schwächen habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Insgesamt ist es eine gute und kurzweilige Krimigeschichte mit Humor und Spannung.
Luft nach oben Jenny Lund Madsen verlegt die Handlung ins sonnige Urlaubsparadies Sizilien. Hannah, eine dänische Autorin, die nicht nur eine Schreibblockade hat, sondern auch eigentlich keine Krimi mehr schreiben möchte, wird von ihrem Lektor in Schreibquarantäne geschickt. Es passiert das Unmögliche, statt über einen Mord zu schreiben, findet sie eine Leiche und gerät selbst unter Mordverdacht. Der Schreibstil ist flott, die Kapitel nicht zu lang und die vielen Dialoge lassen einen zügig durch die Seiten lesen. Der Spannungsbogen ist für einen Krimi in Ordnung, aber ein paar mehr überraschende Wendungen wären schön gewesen. Warum der Krimi auf Sizilien spielt, hat sich mir nicht ganz erschlossen. Das Flair der Insel geht eigentlich unter. Mein größtes Problem mit diesem Buch ist Hannah, die Protagonistin. Sie ist nervig, agiert arrogant und vor allem trinkt sie ständig und ist meistens verkatert. Das Thema Alkohol nimmt für mich einen zu großen Raum ein. Insgesamt war es für mich ein Krimi, der sich gut lesen ließ, aber nicht in Erinnerung bleiben wird.
Das Buch hat mich leider ziemlich enttäuscht. Die Leseprobe hat mir noch gut gefallen, aber danach flacht leider alles ziemlich ab. Den Schreibstil fand ich noch ganz gut, vor allem ganz passend für eine Sommerlektüre am Strand. Kurze Kapitel, keine komplizierten Sätze, mäßige Spannung. Aber dann fangen leider meine Probleme mit dem Buch schon an. Die Protagonistin Hannah war mir extrem unsympathisch. Ich muss nicht immer jeden Protagonisten mögen, also habe ich erstmal weitergelesen. Was es mir dann doch ziemlich versaut hat, war Hannahs Bedürfnis, sich ununterbrochen (im Ernst, jede 10-15 Seiten) mit Wein vollzupumpen, nur um dann so richtig dämliche Entscheidungen zu treffen. Die üblichen Klischees von "italienische Polizei kann nichts" bis hin zur Mafia waren leider auch mit drin. Das Buch hätte gut "Hannah trinkt in Italien und gerät in Mafia-Konflikt" heißen können, damit ist alles gesagt. Das Ende habe ich nur noch überblättert, mich hat es dann einfach nicht mehr interessiert. Sehr schade, vor allem weil das Cover so ein Blickfang ist.
Dit recensie exemplaar had ik aangevraagd omdat ik van een goede thriller houd! Het verhaal speelt zich af in het warme Sicilië waar je meteen te maken krijgt met een moord. Het hoofdpersonage Hannah is een beetje een excentriek persoon, heel koppig en vaak irrationeel maar daardoor valt er wel veel te beleven. Waar andere mensen van weglopen, daar gaat zij juist naartoe 🤪
Het boek is goed geschreven, heeft een aangename schrijfstijl en naar mijn gevoel werd het nooit saai. Er kwam altijd wel weer een nieuwe tip of ontwikkeling aan te pas waardoor het verhaal vlotjes vooruit schoot. Het enige ‘minpuntje’ was dat ik al snel doorhad wie de dader was maar dat heeft niet echt iets afgedaan aan het verhaal. Dit was het tweede boek met Hannah in de hoofdrol maar naar mijn gevoel kan je ze zeker apart lezen! Heb het eerste deel ook niet gelezen en het was niet dat je niet kon volgen, alles werd goed uitgelegd 👌🏻
Das Cover ist wunderschön und zog mich gleich an. Titel und Cover passt. Leider hat die Autorin nicht alles rausgeholt. Die Romanschriftstellerin Hannah, die einen Krimi auf Island erlebt und geschrieben hatte, hat keine Lust, einen 2. Krimi zu schreiben. Sie wird wegen Schreibblockade von ihrem Verleger von Kopenhagen nach Sizilien verschickt. Dort kommt sie nicht zur Ruhe, sondern gerät wieder in ein Verbrechen. Jetzt wird es platt. Sie trinkt dauernd bei den Temperaturen zuviel Wein , isst zu wenig und erlebt alles im Dauertran. Dabei fährt sie. Die Polizei ermittelt zu wenig und die Autorin muss komplizierte Verdächtige ausspionieren und interviewen . Und immer wieder sind es 4 Gläser Wein. Soll wohl cool wirken, mir zu eintönig. Von den komplizierten Privatleben mal abgesehen. Als unkomplizierte Sommerlektüre geht es durch, aber wie oben erwähnt, man hätte es spannender hinkriegen können.
39 Grad Mord bietet genau das, was man bei einem sommerlichen Krimi erwartet: eine atmosphärische Kulisse, ein spannender Ausgangspunkt und eine Geschichte, die sich angenehm und schnell lesen lässt. Gerade das Setting mit Sonne, Meer und italienischem Flair macht das Buch zur idealen Urlaubslektüre – perfekt für den Strand oder entspannte Nachmittage.
Allerdings bleibt die Geschichte insgesamt eher an der Oberfläche. Weder die Handlung noch die Figuren entwickeln eine besondere Tiefe, vieles wirkt recht gradlinig und wenig komplex. Das nimmt dem Buch zwar nicht seinen Unterhaltungswert, sorgt aber dafür, dass es nicht lange nachhallt.
Auch das Verhalten einiger Charaktere wirft gelegentlich Fragen auf – besonders bei der Hauptfigur. Gerade in einer Situation, in der sie selbst unter Mordverdacht steht und gleichzeitig ermitteln möchte, wirken manche Entscheidungen wenig nachvollziehbar. Dass Alkohol dabei eine so große Rolle spielt, trägt zusätzlich dazu bei, dass die Figur nicht immer glaubwürdig erscheint.
Trotzdem: Wer einen unkomplizierten, leicht zugänglichen Krimi sucht, wird hier gut unterhalten. 39 Grad Mord ist kein tiefgründiger Spannungsroman, aber eine solide, lockere Lektüre für zwischendurch.
Und wie so viele andere versucht sich die Protagonistin mit dem beliebten Genre des Krimis, und hat auch noch Erfolg. Sie landet einen Bestseller. Von nur an getrieben, weitere Krimis zu schreiben, läuft nichts mehr. Um der Schreibblockade Paroli zu bieten, reist sie nach Sizilien und ein wunderschönes, einsam gelegenes Haus. Dem Alkohol etwas zu sehr zusprechend landet sie genau in dem Material, das sie braucht: einen Mordfall und wird zur Verdächtigen.
Diesen Kriminalroman würde ich in die Kategorie cozy Krimi eingruppieren. Er ist sicher kein Thriller und so manche Handlung ist eher flach. Dennoch kann sich der Leser einige Stunden gut vergnügen und darf auf die Auflösung kurz vor Ende hoffen. Kurzweilig, passend für einen Sommerurlaub und mit überraschender Auflösung.
In 39 Grad Mord von Jenny Lund Madsen geht es um die Krimiautorin Hannah, die dringend Inspiration für ihr nächstes Buch braucht. Ihr Lektor schickt sie deshalb nach Sizilien, damit sie dort neue Ideen sammeln kann. Doch statt in Ruhe schreiben zu können, gerät Hannah schon nach kurzer Zeit mitten in einen echten Mordfall: Während sie als Gast in einem Haus wohnt, wird die Gastgeberin ermordet. Plötzlich stehen sowohl Hannah als auch der Ehemann der Toten, Hans, unter Verdacht.
Um ihre eigene Unschuld zu beweisen, beginnt Hannah selbst zu ermitteln. Gleichzeitig hofft sie, aus den Ereignissen auch Inspiration für ihren nächsten Krimi zu gewinnen.
Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass sich die Geschichte leicht lesen lässt. Besonders gut fand ich, dass der Roman nicht nur spannend, sondern stellenweise auch sehr lustig ist. Diese Mischung aus Krimi und Humor macht das Buch unterhaltsam und sorgt dafür, dass man weiterlesen möchte.
Allerdings fand ich die Handlung gegen Ende etwas unrealistisch. Vor allem eine Szene, in der Hannah mit einem angeschossenen Bein dem Täter hinterherjagt, wirkte auf mich wenig glaubwürdig. Dadurch hat das Ende für mich etwas an Spannung verloren.
Trotzdem ist 39 Grad Mord ein unterhaltsamer Krimi, der sich gut und schnell lesen lässt. Wer Krimis mit einer sommerlichen Kulisse mag, könnte an diesem Buch Spaß haben.