Juni 1992: Die Erde ist mitten in die gewaltigen Auseinandersetzungen zweier kosmischer Rassen hineingeraten.
Rex Corda wird von den Orathonen auf Schritt und Tritt überwacht. Sie haben erkannt, daß Corda der einzige Mensch ist, der sich ihnen auf der Erde mit aller Kraft und Entschlossenheit in den Weg stellt. Sie sehen ihr riesiges Vernichtungsprogramm plötzlich gefährdet. Jetzt kennen sie nur noch ein Ziel: Rex Corda muß sterben! Die Hetzjagd auf Rex Corda beginnt ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, zu dem es den Laktonen tatsächlich gelungen ist, erfahrene Sonderagenten auf die Erde zu bringen. Rex Corda weiß, daß er alles riskieren muß, um in den Besitz einer neuen, kosmischen Waffe zu kommen.
Aber er muß sich den Weg zum Terra-Jet hart erkämpfen. Zum Terra-Jet, der einzigen Chance, die der Mensch noch hat, wenn die Erde überleben will. Cordas Aussichten auf Erfolg sind gleich Null, aber er gibt nicht auf. An seiner Seite kämpfen laktonische Spezialisten. Sie haben schlagkräftige Waffen und viel Erfahrung mit den Orathonen. Ihr Wesen ist geheimnisvoll, ihre Trumpfkarte die Unerschrockenheit und ihr Haß auf die Featherheads grenzenlos. Verwegen und zum Letzten entschlossen stürzen sie sich in den schier aussichtslosen Kampf. Es sind »Die Agenten von Lakton«.
Die Terraner unter Rex Corda und die außerirdischen Laktonen verbünden sich gegen die Orathonen, die mit ihren Hilfstruppen aus dem galaktischen Gruselkabinett die Erde besetzt halten. Gleich am Anfang steht ein Raumgefecht zwischen den beiden außerirdischen Mächten, und die Laktonen landen (planmäßig) ein abgeschossenes Raumschiffsteil im Pazifik und ein paar Agenten im Südwesten der USA. Und das in einem Stil, den man auch bei der United Stars Organisation aus der Konkurrenzserie hätte bestellen können.
Danach geht es auf der Erde weiter - man läuft und sonnengleitet wieder hierhin und dahin, sammelt den überlebenden laktonischen Agenten ein, und fasst den Plan, mit einem Museums-U-Boot zu dem Nachschubdepot vorzudringenn, das die Laktonen in dem abgestürzten Raumsschiffsfragment untergebracht haben. Der Plan gelingt auch, nach weiterem hin und her und einer großen Unterwasserschlacht, bei der die irdischen Delphine den fast schon verlorenen Guten (tm) zu Hilfe kommen wie die Adler den Truppen von Rohan. Und so werden die miesen Krakenmonster der Orathonen zerlegt, und der Weg zur Terra-Jet ist frei.
Das Raumgefecht ist gelungen, die Delphine sind etwas dick aufgetragen. Der neue laktonische Verbündete bleibt so blass, dass ich jedes Mal überrascht war, wenn er in die Handlung eingriff - man vergisst ihn so schnell. Dazu gab es eine Menge willkürlicher Handlungssprünge, oft mitten aus einem akuten Konflikt heraus, und eine nicht sehr logische Logik der Geschichte. Mit der nostalgischen-unkritischen Perspektive kann man Spaß daran haben, aber mehr als 2 Sterne sind nicht drin...