Ich muss sagen, ich würde gerne mehr Kampfsport Romance lesen 🤭. Und “Hate me first” konnte diesen Wunsch noch mehr festigen.❤️
Die Grundidee der Story hat mir sehr gut gefallen hat. Das Universitätssetting fand ich sehr gut gewählt und auch die Elite-Vibes konnte ich spüren. 🥰
Die Protagonistin durchlebt während der Handlung einige emotionale Höhen, Tiefen und auch moralische Dilemmata die sie vor die eine oder andere Herausforderung stellen. Alles in allem macht sie dabei eine nachvollziehbare Entwicklung durch, auch wenn ich einige ihrer Handlungen persönlich nicht nachvollziehen konnte 🙈. Aber das muss man ja auch gar nicht, schließlich trifft die Protagonistin ja eigenständige Entscheidungen und muss damit leben. 👀
Die Handlung ist rasant. So schnell wie High Kicks aufeinanderfolgen können, passiert auch in der Handlung einiges.💥💥 An einigen Stellen hab ich das gefeiert, an anderen war es mir etwas zu unruhig, aber das ist bekanntlich Geschmacksache. 🥰
Zum Abschluss gab es dann nochmal eine Wendung, die ich nicht habe kommen sehen. Und mit Leia möchte ich mich trotz 15 Jahre Kampfsport Erfahrung nicht anlegen Leute. 🙈😮💨❤️
Mini Mimimi: Ich hätte gerne 100-150 Seiten mehr gehabt, damit sich die Beziehung zwischen Harvey und Leia noch etwas langsamer und nachfühlbarer entwickeln kann. Ich persönlich brauche immer etwas länger um Beziehungen spüren zu können, aber das ist natürlich sehr subjektiv. Auch würde die Handlung durch ein paar mehr Seiten etwas ruhiger werden. Verdient hätte die Geschichte definitiv mehr, auch weil der Schreibstil ansonsten sehr schön und Dialogreich war! 😍☺️
Fazit: Für Einsteiger in der Kampfsport Romance Szene definitiv ein Buch was ich empfehlen kann!👊❤️ Ich habe vor allem die Kampfsport Szenen und Elemente und die Schlagabtausche zwischen Leia und Harvey geliebt. 🥹🫶
Ganz ganz lieben Dank @loreensworte das ich deine Geschichte lesen und dadurch zumindest etwas Kampfsport in Papierform erleben durfte! 🥹🥰
Hate Me First ist ein gelungener Debütroman mit einer weiblichen Hauptfigur, die sich von vielen typischen New-Adult-FMCs abhebt. Leia trinkt, raucht, hat ein offenes Verhältnis zu ihrer Sexualität und versucht nicht, sich dafür zu rechtfertigen oder in irgendeine Schublade zu passen. Ihre direkte Art macht sie zu einer Figur, in der sich vermutlich viele Leserinnen wiederfinden können.
Auch Harvey (MMC) hat sich schnell als Green Flag entpuppt und ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich mochte, dass Kickboxen Teil der Handlung war und die LGBTQ+-Repräsentation. Auch ein männlicher Charakter, der noch Jungfrau ist, war eine schöne Abwechslung, die man in New-Adult-Romanen eher selten findet.
Sehr gut gefiel mir auch der Umgang mit dem Thema Fremdgehen.
Am Anfang hätte ich mir noch einen etwas langsameren Einstieg in die Story und Beziehung der beiden Charaktere gewünscht, da ich nicht direkt nachvollziehen konnte, woher die gegenseitige Abneigung stammte und wie schnell diese umschlug.
Insgesamt ist Hate Me First ein sehr kurzweiliges Buch, das sich durch den frischen Schreibstil und die immer wieder zum Schmunzeln bringenden Dialoge der beiden Hauptfiguren schnell und angenehm lesen lässt. Besonders die Dynamik zwischen Leia und Harvey hat mir dabei viel Spaß gemacht.
Im Verlauf des Buches merkt man, wie sich der Schreibstil der Autorin weiterentwickelt. Daher bin ich schon sehr gespannt auf weitere Veröffentlichungen von Loreen Buck! 💜🩵