Es ist Volksfestzeit in Eichstätt – und ausgerechnet jetzt muss sich Oberkommissar Mike Morgenstern mit einem Mordfall herumplagen. In der Nähe von Eichstätt wurde ein Jäger erschossen, und leider war der starrsinnige alte Herr zeitlebens kein Sympathieträger. Ist Wilderei im Spiel? Oder hatte die liebe Verwandtschaft wegen eines maroden Ingolstädter Möbelhauses den Finger am Abzug? Und warum flüchtet ein Metzger mit einem gestohlenen Damenrad in die Jurawälder? Eine Spur führt zur Gruft der Heiligen Walburga in Eichstätt, und Morgenstern muss lernen: Not lehrt beten.
The book was quite a mixed experience with some very interesting parts, but also with a lot of really weak points.
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Ein Regionalkrimi aus Eichstätt in Oberbayern.
Die ersten beiden Drittel des Buches habe ich mir den Kopf zerbrochen, wie ich nur einen zweiten Stern für diesen Blödsinn rechtfertigen sollte.
Es geht um einen alten Jäger, der offenbar auf der Jagd erschossen wurde. Weder der Alte noch seine Familienangehörigen scheinen angenehme Zeitgenossen zu sein. Die ermittelnden Polizeibeamten ermitteln auf eine Art und Weise, die so überhaupt nichts mit effizienten Ermittlungen zu tun haben, dass ich als Leserin sie gerne alle 2 Seiten angebrüllt hätte. Dass sich dann doch ein Ermittlungserfolg einstellt, ist ausschließlich Kommissar Zufall zu verdanken.
Dass ich letztlich doch mit 3 Sternen bewerte, obwohl mir der ermittelnde Protagonist mehr als nur ein bisschen auf die Nerven ging, liegt daran, dass der Roman auf einer interessanten und wichtigen Hintergrundgeschichte - einem belegten historischen Ereignis - beruht, und dass das Ende des Buches dann tatsächlich noch ziemlich spannend war.