Nur eine Erinnerung von dir entfernt … In einer Welt, in der Erinnerungen zur Währung werden, hat Maree nur ein ihre eigenen wiederzuerlangen. Doch ihr Plan, diese aus dem Archiv der Stadt zu stehlen, scheitert. Denn sie ist nicht die Einzige, die vorhat, dort nach ihrer Vergangenheit zu suchen. Bei ihrer ersten Begegnung mit Cayde begreift sie nicht, warum sein Blick sie so trifft. Doch als er einen Namen nennt, der ihr vage bekannt vorkommt, bestätigt sich ihr Misstrauen. Offenbar weiß er mehr, als er zugeben mag. Trotz aller Geheimnisse verbünden sie sich Maree, um sich zu erinnern – Cayde, um zu vergessen. Denn auf ihm lastet ein Fluch, der die Schatten seines früheren Lebens immer wieder heraufbeschwört. Und Maree ahnt nicht einmal, dass ihre Schicksale längst miteinander verwoben sind ...
Würdest du deine Erinnerungen zu Geld machen, wenn du es könntest? Diese Frage habe ich mir gleich auf den ersten Seiten gestellt und meine Antwort war sofort: Nein. Denn Erinnerungen sind für mich ein Stück von einem selbst. Genau deshalb konnte ich mich auch so gut in Maree hineinversetzen.
Maree hatte nämlich keine andere Wahl und muss genau das tun. Ich habe richtig mit ihr mitgefiebert, als sie in der Menge steht und verzweifelt nach einem Weg sucht, an ihre Erinnerungen heranzukommen.
Die Idee, Erinnerungen in einer Art Spieluhr zu speichern, hat mir dabei richtig gut gefallen. Auch Maree als Charakter mochte ich sehr. Sie hat so viel verloren und erinnert sich nicht einmal mehr an ihren eigenen Namen. Deshalb nennt sie sich selbst „Blue“. Und Blue will unbedingt herausfinden, wer sie wirklich ist. Dafür bricht sie in das Gebäude ein, in dem sich ihre Erinnerungen befinden. Natürlich läuft nicht alles nach Plan und sie trifft dort auf jemanden aus ihrer Vergangenheit, der sie zu kennen scheint: Echo.
Auch er hat einen guten Grund, in diesem Gebäude nach seiner Spieluhr zu suchen. Allein diese Ausgangssituation fand ich schon unglaublich spannend und auch das Setting hat mir sehr gut gefallen.
Aber die Geschichte hat natürlich noch mehr zu bieten. Denn Echo kennt Maree und die beiden verbindet deutlich mehr, als sie zunächst wissen. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Dynamik zwischen den beiden. Auch Echo kämpft mit seinen eigenen Gefühlen und nach und nach wird klar, dass sie ein gemeinsames Ziel verfolgen.
Die Handlung hat mir richtig gut gefallen. Ich mag Geschichten, die neue Ideen mit Spannung und interessanten Charakteren verbinden, und genau das bekommt man hier. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Welt und die einzelnen Szenen beim Lesen sehr gut vorstellen und war schnell mitten in der Geschichte.
Echos of Eternity ist für mich eine spannende Geschichte über Erinnerungen, Identität, Verlust und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn ihm seine eigene Vergangenheit genommen wird. Besonders die Grundidee rund um die Erinnerungen und die Verbindung zwischen Maree und Echo hat mir sehr gut gefallen.
FAZIT Echos of Eternity hat mich mit seiner ungewöhnlichen Idee, der spannenden Handlung und den beiden Protagonisten schnell in seinen Bann gezogen. Besonders die Frage, was Erinnerungen eigentlich für unsere Identität bedeuten, fand ich richtig interessant. Maree und Echo haben mir als Duo sehr gut gefallen und ich mochte besonders, wie sich ihre gemeinsame Geschichte nach und nach entfaltet. Für mich eine spannende und emotionale Geschichte mit einer tollen Grundidee, die ich sehr gerne gelesen habe.
„Du warst meine Rettung, und ich war dein Untergang“
In einer Welt, in der Erinnerungen eine Währung sind, ist Grausamkeit eine Alltäglichkeit. Blue gehört zu denen, die nicht einmal mehr ihren richtigen Namen kennen. Aber sie weiß, wo sie ihre Erinnerungen wiederfinden kann: Im Reminisce Tower, wo die Gilde alle Erinnerungen in Form von Spieluhren aufbewahrt. Bei ihrem Einbruchsversuch trifft sie auf einen Fremden, Cayde, der ihr doch so schrecklich vertraut erscheint. Wenn sie ihre Ziele erreichen wollen, müssen sie zusammenarbeiten, doch die Vergangenheit holt die beiden unweigerlich ein …
Kaum hatte ich ein paar Seiten gelesen, war ich schon voll in der Geschichte drin. Bei dem tollen, flüssigen Schreibstil auch nicht schwer! Es geht direkt spannend los, denn wir begleiten Blue bei dem Versuch, die Spieluhr mit ihren Erinnerungen zu finden. Sie trifft auf Cayde und Boom, schon knistert es zwischen den beiden. Dabei liefern sie sich humorvolle Schlagabtausche, die mir beim Lesen richtig viel Spaß gemacht haben. Eigentlich alle Dialoge. P. J. Ried hat ein echtes Talent für Emotionen und Spannung, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte.
Das Worldbuilding mit einem fast schon dystopischen Setting und die Idee mit den Spieluhren gefielen mir auf Anhieb. Auch Blue aka Maree mochte ich sofort. Sie ist couragiert und weiß, was sie will, ist aber mit ihrer chronischen Krankheit und dem eigenwilligen Charakter keine klassische Romanheldin. Sie leidet unter dem Verlust ihrer Erinnerungen und an der herrschenden Ungerechtigkeit, lässt sich davon jedoch nicht unterkriegen. Cayde ist da schon eine andere Nummer. Auch er ist sympathisch und will irgendwie das Richtige, tut aber das Falsche. Man könnte ihn fast schon als Antihelden bezeichnen, wobei ich den Begriff „Held“ auch extra kleinschreiben würde.
Die Handlung ist sehr actionreich und lässt wenig Zeit zum Durchatmen. Maree und Cayde laufen sich immer wieder über den Weg, nach und nach kommt die Vergangenheit ans Licht und in einem rasanten Finale fliegt den Protagonisten alles um die Ohren. Gibt es ein Happy End? Nun, das müsst ihr selbst lesen. Ich möchte lediglich als Schlusswort hinzufügen, dass ich Band 2 bereits vorbestellt habe 😝
In diesem Romantasy-Roman mit stark dystopischem Einschlag lebt Maree in einer Welt, in der Erinnerungen in Spieluhren gespeichert und wie eine Währung gehandelt werden. Sie hat keine Erinnerung an ihre eigene Vergangenheit, während eine mächtige Organisation das System kontrolliert. Auf der Suche nach Antworten kreuzt sie immer wieder den Weg von Cayde, der offensichtlich mehr über sie weiß, als er zugibt, und mit einem rätselhaften Fluch leben muss.
Besonders gut gefallen hat mir, wie einzigartig sich „Echoes of Eternity“ im Vergleich zu vielen aktuellen Romantasy-Titeln anfühlt. Statt Fae-Höfen und Akademie-Setting gibt es hier eine bedrückende Zweiklassengesellschaft, in der Reiche Erinnerungen horten und Arme ihre Vergangenheit verkaufen, um zu überleben. Die Idee, Erinnerungen so konsequent zur Grundlage von Macht, Identität und Schuld zu machen, fand ich sehr spannend.
Auch die Figurenkonstellation mochte ich. Maree als Bodyguard mit chronischer Erkrankung bringt einen interessanten Blick auf Stärke, Verletzlichkeit und Grenzen mit, und Cayde lebt spürbar mit einer schweren Last. Die Anziehung zwischen den beiden, ihre gemeinsame, bruchstückhafte Vergangenheit und das Ringen um Vertrauen haben für mich gut funktioniert und tragen einen großen Teil der emotionalen Spannung. Ein zentrales Geheimnis aus der Vergangenheit bleibt für mich zwar etwas hinter der dramatischen Ankündigung zurück, insgesamt habe ich ihre Entwicklung aber gern verfolgt und möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht.
Der Schreibstil ist gut lesbar, und es passiert durchgehend viel – Intrigen, Enthüllungen und moralische Entscheidungen halten die Spannung hoch. Für meinen Geschmack hätten manche Flucht- und Kampfszenen etwas kompakter sein dürfen, und die sehr langen Kapitel haben mir den Lesefluss gelegentlich ein wenig erschwert. Außerdem bleiben einige Hintergründe des Systems bewusst offen, was klar Richtung Band zwei zeigt. Insgesamt überwiegt für mich aber deutlich der positive Eindruck: „Echoes of Eternity“ bietet eine originelle Idee, eine dichte, dystopische Atmosphäre und eine gelungene Romance – ein starkes 4‑Sterne-Buch, das sich angenehm vom üblichen Genre-Einerlei abhebt und Lust auf die Fortsetzung macht.
Heute möchte ich euch Echoes of Eternity Band 1 der Eternity-Dilogie vorstellen. Von der Autorin P.J.Ried. Es ist eine Romantasy Geschichte.
Also ich muss sagen das war wirklich eine Achterbahn fahrt der Emotionen. Echos of Eternity ist auf jeden Fall ein Buch dem man eine Chance geben sollte. Mit einer sehr starken Protagonistin. Was mir aber auch sehr gefallen hat und auch was ich sehr wichtig finde ist das man ihre Chronische Erkrankung nicht beschönigt hat sondern so dargestellt hat wie sie wirklich ist und das sie so in die Geschichte mit rein geflossen ist. Der Schreibstil und das Worldbuilding der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Den das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen so dass man das Gefühl hatte das man so durch fliegt. Aber auch hat man beim lesen die Emotionen gespürt die die Autorin rüber bringen wollte. Ich fand auch das Thema mit den Erinnerungen sehr interessant und vor allem das Spieluhren eine große rolle dabei spielen.
Die Protagonistin Blue ist eine richtig starke Persönlichkeit. Sie lässt sich von niemanden etwas sagen und kämpft egal wie schwer es ist und wie schlecht es ihr Körperlich geht. Sie muss extrem viel durch machen und gibt trotzdem nicht auf.
Dann gibt es da noch Echo er ist auf einer Art ein richtiges (Piep). Aber auch er kämpft für eine Sache und man erfährt bei ihm warum er so ist und so handelt wie er es macht. Aber trotzdem hat man zwischenzeitlich das Gefühl das er ein wenig zu viel in Selbstmitleid ertrinkt.
Man spürt die Verbindung zwischen Echo und Blue beim auf einander treffen. So nach und nach im laufe der Geschichte erfährt man was das zwischen den beiden ist und trotz aller Differenzen kämpfen sie Seite an Seite.
Zum Schluss mich ich sagen hat mir das Buch sehr gefallen. Das Ende war sehr spannungsgeladen und der Epilog zum Schluss hat definitiv nochmal mehr neugierig gemacht. Ich kann euch das Buch zu 100 % empfehlen.
Der Klappentext hat mich auf den Auftakt der neuen Dilogie von P.J. Ried aufmerksam gemacht, und da ich hin und wieder gerne Dystopien lese, hat mich die Mischung mit Romantasy hier sehr neugierig gemacht
Der Einstieg ins Buch ist mir leicht gefallen, wir werden quasi sofort in die Geschichte geschmissen und man lernt Blue kennen, die eigentlich Maree heißt, was sie aber nicht mehr weiß. Die Menschen verkaufen ihre Erinnerungen um zu überleben und Maree hat ihre verloren und versucht jetzt, diese wiederzufinden. Dabei trifft sie auf Echo, das gesuchte Phantom, dass ihr immer wieder in die Quere kommt und da fängt auch schon der Trouble an. Denn anscheinend gibt es mehr zwischen den beiden, als Maree weiß.
Wir erleben hier wirklich eine durchdachte Story, die von ihrer Action lebt und die auch immer etwas Neues zu bieten hat. Gemischt mit dem lockeren Schreibstil, sollte dieses Buch für mich perfekt sein, doch konnte ich mich einfach nicht so auf die Geschichte einlassen, wie sie es sicher verdient hätte. Maree war eine interessante und vielfältige Protagonistin, die einfach nur ihre Erinnerungen zurück möchte, die Anziehung zwischen ihr und Echo war mir meistens erklärbar geschrieben, konnte es aber nicht immer fühlen. Es gab interessante Einblicke in eine zwei Klassen Gesellschaft, die man sich genauso vorstellen kann, wie sie beschrieben wurde, mit den Problemen und auch mit dem Leid der einen und dem erfreuen von Dingen, über die man sich nicht erfreuen sollte auf der anderen Seite.
Wenn also jemand mit dystopischem Setting und einem spannenden Ablauf einer Story begeistern kann, ist man hier definitiv richtig
Angetan vom Klappentext war ich bereits gespannt auf die Geschichte. Ich mochte die Storyline und die idee dahinter mit denn Erinnerungen. Im laufe der Geschichte lernen wir dann immer mehr kennen sowohl die Charaktere als auch die Welt an sich. Wie sich alles entwickelt und ich mochte es im ganzen. Auch die Wendung die ich zwar geahnt habe aber dennoch überrascht hat. Im ganzen war es okay.