Islas Augen sind ihr Fluch, denn jeder, der sie ansieht, erstarrt zu Stein. Gefürchtet und gejagt wurde aus ihr ein Monster gemacht. In der Gegenwart erinnert sich niemand an Medusas wahre Geschichte. Damals zwang der Zorn der Götter sie zur Flucht, doch in Belle Haven kann sie einen Neustart wagen. An der Uni findet sie als Isla Freunde und plötzlich scheint ein normales Leben möglich zu sein. Nur verlieben darf sie sich nicht – denn niemand soll ihr Geheimnis erfahren. Und doch spürt sie diese Anziehung zu dem attraktiven Adrian, der sie besser zu verstehen scheint als sonst jemand. Die Sicherheit, die Isla sich von der idyllischen Kleinstadt versprochen hat, bekommt Risse, als seltsame Zufälle und Ereignisse sich häufen. Haben die Götter sie gefunden? Isla will Adrian vertrauen, doch durch ihre Gefühle für ihn könnte sie erneut alles verlieren.
4,5 ⭐️ Ein wunderbares Debüt über Rache, Freundschaft und auch Vergebung. Der bildliche und lebhafte Schreibstil haucht den Charakteren Leben ein und schenkt mit dieser Erzählung Medusa IHRE Geschichte zurück. Ich habe es wirklich wahnsinnig gerne gelesen, vor allem die Freundschaftsthematik hat mich von Anfang an mitgerissen!
Julez hat hier eine unfassbar schöne Romantasy geschaffen, die alles hat was die Welt braucht. Die Retelling Elemente. Der feministische Aspekt. Der moderne Twist. Die Love Story, der epische Kampf!
Und ihr Schreibstil erst? So wunderschön… 🥹
Habe ich was anderes erwartet? Nein.
Ich wusste einfach das Julez eine geborene Autorin ist. Dabei habe ich vorher nur ihre Captions und Rezensionen gelesen. Ich könnte nicht glücklicher sein, dass meine Vermutung richtig lag. Die Geschichte hier hat mir alles gegeben was ich gebraucht habe! 😮💨
In „Villains are Made“ begleiten wir Isla, die in Wahrheit Medusa ist und an einer Universität einen Neuanfang wagen will. Niemand dort kennt ihre wahre Vergangenheit, die sie unbedingt hinter sich lassen möchte. Während sie neue Freundschaften schließt und sich zu dem charismatischen Adrian hingezogen fühlt, wechselt die Geschichte zwischen ihrer Gegenwart und Einblicken in ihr früheres Leben als Medusa. Doch ihre Vergangenheit lässt sich nicht dauerhaft verdrängen und holt sie schließlich ein.
Der Roman überzeugt vor allem durch seine spannende Grundidee, die griechische Mythologie in ein modernes Setting zu übertragen. Diese Verbindung funktioniert gut und verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre. Durch die wechselnden Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht zusätzlich eine gewisse Spannung, da man nach und nach mehr über Islas wahre Geschichte erfährt.
Allerdings hat das Buch auch seine Schwächen im Tempo. Besonders am Anfang zieht sich die Handlung etwas, bis sie richtig Fahrt aufnimmt. Auch gegen Ende wirkt die Geschichte stellenweise unnötig in die Länge gezogen, was die Spannung ein wenig abschwächt. Dennoch bleibt die Handlung insgesamt interessant genug, um weiterzulesen.
Trotz der Längen macht das Buch Spaß und bietet eine kreative Neuinterpretation einer bekannten Figur. Vor allem die Idee hinter der Geschichte und die Verbindung von Mythologie und moderner Welt bleiben positiv im Gedächtnis.
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English:
In Villains are Made, we follow a young woman named Isla, who is in truth Medusa, as she tries to leave her past behind and start over at a university where no one knows who she really is. She builds new friendships and finds herself drawn to the charming Adrian, while the story alternates between her present life and glimpses of her past as Medusa. Inevitably, her past begins to catch up with her, threatening the fragile new identity she has created.
The novel is an engaging blend of modern storytelling and Greek mythology, which gives it a unique and intriguing foundation. The idea of reimagining Medusa in a contemporary setting works well and adds emotional depth to her character, especially through the dual timeline that slowly reveals her history. This structure creates a sense of mystery and keeps the reader curious about how her past will collide with her present.
At the same time, the pacing is somewhat uneven. The beginning takes a while to fully draw the reader in, and towards the end, the story stretches out more than necessary, which can lessen the tension. Despite this, the overall plot remains compelling, and there are enough interesting developments to maintain engagement.
What stands out most is the creative concept and the way mythology is interwoven with a modern narrative. Even though the story drags in certain parts, it is still an enjoyable read that offers both emotional moments and an original perspective on a well-known myth.
An sich ist das Buch gut geschrieben. Leider zieht sich die Handlung sehr, besonders der Anfang ist sehr schleppend. Auch danach kommt leider kaum richtige Spannung auf (außer vielleicht die letzten 50 Seiten und auch da kaum). Die Charaktere sind leider auch sehr eindimensional und außergewöhnlich naiv für ihr Alter. Der Liebesgeschichte fehlt dadurch leider auch jegliche Tiefe. Als Teenie hätte mir das Buch mit Sicherheit besser gefallen (bin jetzt 25), da sich die Charaktere auch größtenteils wie Teenies verhalten und mich die Liebesgeschichte da mit Sicherheit mehr abgeholt hätte. So hat es mich leider eher enttäuscht, da auch der Anteil der tatsächlichen Mythologie verhältnismäßig gering ist.
Mythologie und Romance? YES! Sobald ich erfahren hab, dass es in dem Buch um griechische Mythologie (Medusa-Retelling) in der aktuellen Zeit und am College geht, wollte ich das Buch unbedingt lesen! Vor allem, weil ich viel davon auf Social Media gehört hab!
Über den Inhalt: Medusa wurde verflucht und verwandelt unwillkürlich alle in Stein, die sie ansieht. Nach einer Ewigkeit, in der sie sich nur versteckte und überlebte, statt zu leben, wagt sie an einem College einen Neustart als Isla. Sie traut sich immer mehr aus ihrem Schneckenhaus raus, findet sogar Freunde und kommt ihrem Wunsch, ein normales Leben zu führen, näher. Doch dann wird sie von ihren Verfolgern gefunden und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Wer ist Adrian wirklich, für den sie mehr empfindet als sie sich eingestehen will?
Was mir gefallen hat: * Lockerer, einfacher Schreibstil den man gut verschlingen (bzw hören) kann * Die Grundidee und das Setting sind toll * Guter Einstieg in die Welt und die Charaktere * Die Hörbuchstimmen waren angenehm * Neue Perspektive auf Mythologie (Retelling aus anderer POV)
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat: * Mir hat ein wenig gefehlt, dass ich nicht zur 100% im Buch immersed war, ich fühlte mich immer wie eine Leserin und nicht als wäre ich direkt in der Geschichte drinnen * Die Charaktere waren mir zwar sympathisch aber teilweise fehlte es an etwas, was ich nicht genau benennen kann. Tiefe? Keine Ahnung.
All in all hat mir das Buch gut gefallen für Zwischendurch, ich liebte das Setting und die Idee, aber fesseln konnte es mich leider nicht 100%. Ich möchte die Reihe trotzdem weiter lesen!
(Danke an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar.)
Puhh, was war das denn bitte?!🤯 Von Charakteren, denen man nicht ganz trauen will, doch trotzdem ins Herz schließt, der interessanten Neuinterpretation von Medusa bis hin zu vielen spannenden Kampfszenen habe ich das Buch mit meinem ganzem Herzen geliebt!!
Ich finde ja die Idee von dem ganzem Buch mit der griechischen Mythologie mega. An sich war es wirklich sehr interessant als Nichtskenner der griechischen Mythologie und super verständlich, sodass ich kaum erwarten kann, wieder in diese Welt hineinzutauchen.
Ich habe die Wechsel von den Erzählungen der realen Welt und der Vergangenheit sehr gemocht. Es bringt einfach Abwechslung ins Buch und es ist sehr interessant, zu lesen, wie es Medusa wirklich erging! Medusa wird in eine Person verwandelt, mit der man fühlen und die man verstehen kann, und auch mal die andere Sichtweise des „Monsters“ zeigt. Auch einfach der Schreibstil von Julia Holz ist an sich, aber auch fürs Buch einfach perfekt, da es an so viel Tiefe und Emotionen verfügt und es teilweise auch so tolle Zitate gab, die ich mir fest anstreichen musste. Irgendwie schafft es die Autorin, für die Szenen genau die richtigen Worte zu finden.
Was mir auch sehr gefallen hat, ist, dass die Charaktere wirklich toll mit ihren Problemen umgegangen sind. Ich persönlich hasse ja den „Miscommunication-Trope“, das Buch entspricht aber wirklich dem Gegenteil, und Probleme wurden wirklich reif geregelt, ohne dass die Konfliktlösung zu leicht oder schnell erschien. An sich - ich habe nach einer bestimmten Zeit soo viele Charaktere, auch unwichtige Nebencharaktere vollkommen ins Herz geschlossen. Die Lovestory natürlich auch perfekt.🥹 Und wie süß ist bitte die Schlange?🐍
Besonders sind die Kampfszenen auch super, mir geht super oft alles zu schnell, hier bin ich aber super mitgekommen und konnte richtig mitfiebern! Und die Wendungen sind auch echt gut, haben mich persönlich schon etwas umgehauen. An sich unglaublich spannend, ich bin durch die Seiten geflogen, und hab es gar nicht als 500 Seiten empfunden.🙂↕️
Nach dem Ende will ich natürlich unbedingt weiterlesen, ich möchte unbedingt wissen, wie es weiterhin den Charaktere ergeht- da kann man die nächsten Bände ja kaum erwarten!! Wirklich ein sehr tolles Leseerlebnis, auch für Ahnungslose im Thema griechische Mythologie, das einfach mein Herz hat!
Ich bin nur zufällig auf dieses Buch gestoßen und war vom Klappentext sofort angetan. Medusa als Hauptheldin? Her damit. Ich habe mir gedacht, eine über 2000 Jahre alte Priester-/Kämpferin kann doch eigentlich nur badass sein. Tja, falsch gedacht. Isla hat ihre Vergangenheit als Medusa nicht gut überstanden. Sie ist ängstlich, unsicher, von Selbstzweifel und Schuldgefühlen geplagt und leidet zudem auch noch an PTBS. Im Verlauf der Story erfährt man, warum das so ist, aber man muss sich schon wundern, wie in 2000 Jahren keinerlei Aufarbeitung stattfinden konnte. Ich meine, das ist echt eine verdammt lange Zeit und sie hat ja nicht ständig geschlafen. Außerdem ging es zum Ende des Buches hin ja auch ganz wunderbar, aber naja, ob die Charakterentwicklung nun glaubhaft war oder nicht, darüber will ich mich gar nicht streiten. Die Story selber empfand ich als eher unaufgeregt und daher manchmal etwas langatmig. Wer hier einen hohen Spannungsbogen erwartet, wird enttäuscht. Das liegt vor allem auch an der Vorhersehbarkeit des Buches. Zum Beispiel kann man schon sehr früh erraten, wer Adrian wirklich ist. Es gab aber eine Sache, die mich überraschen konnte und genau diese Sache hat mich letztlich zu meinem größten Kritikpunkt geführt. Wenn ich das jetzt genauer ausführen würde, wäre es ein massiver Spoiler, aber was ich unbedingt loswerden muss, ist das: Es gibt für mich absolut keine schlüssige Erklärung, warum Medusa 2000 Jahre leiden musste. Es gibt zwei gewisse Personen, die einfach nur viel früher hätten ehrlich sein müssen, um dann genau das zu tun, was im letzten drittel des Buches dann sowieso geschieht. Dass sie so lange warten, macht für mich einfach keinen Sinn. Nun aber genug gemeckert. Trotz meiner Kritik hat mich die Story auch gut unterhalten. Medusas Kapitel fand ich interessant und die Lovestory war ganz niedlich. Sehr zahm. Wenn es interessiert, es gibt nur eine kurze spicey Szene zum Ende hin und ansonsten nur ein paar Bussis, also auch für alle gut geeignet, die keinen Spice mögen. Lobend hervorheben muss man hier auch das Hörbuch. Die Sprecherin hat einen sehr guten Job gemacht und sogar Islas Schlangenbeschützer gelispelt. Die freche Schlange war für mich übrigens ein Highlight des Buches.
3,5 ⭐️: Ich habe mich sehr auf Julias Debut gefreut, weil ich sie und ihren Content schon eine Weile verfolge und sie auch einfach sehr sympathisch rüberkommt.
Was mir sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil. Sie hat ja nicht umsonst Kreatives Schreiben studiert. Man merkt, wie sie mit Sprache spielt, immer wieder wollte ich Sachen markieren. Auch das Thema der griechischen Mythologie konnte mich überzeugen, da ich dem selbst sehr zugeneigt bin. Die Umsetzung fand ich gelungen, meines Erachtens nach kann man das Buch auch lesen, wenn man sich da nicht so sehr auskennt, da die Autorin einen immer wieder abholt und Sachen erläutert.
Mehr erhofft hatte ich mir von der Liebesgeschichte. Ich fand die beiden zwar süß, aber mein neues Lieblingscouple werden sie wohl leider auch nicht.
Außerdem hätte ich mir etwas mehr von dem Endkampf erhofft. Irgendwie passierte dann alles sehr plötzlich und schnell?
Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen und ich werde Band 2 und 3 auf jeden Fall auch lesen. Der Schreibstil war sehr angenehm, Liebesgeschichte und das Ende haben mich jedoch nicht so doll mitgerissen wie erhofft.
Julia hat einen wunderschönen gefühlvollen Schreibstil, der es mir unglaublich leicht gemacht hat, in die atmosphärische Geschichte einzutauchen, die einem die griechische Mythologie auf lebendige Weise näherbringt. Die wechselnden Kapitel zwischen Isla und Medusa habe ich geliebt, denn sie sorgen für eine spannende Abwechslung und verleihen der Geschichte eine bedeutungsvolle Tiefe. Während man Isla in der Gegenwart durch ihr Unileben in Belle Haven begleitet, verfolgt man Medusa in der Vergangenheit auf ihrem leidvollen Weg zur gefürchteten und verhassten Frau, die wegen ihres Fluches permanent auf der Flucht ist. Wen ich neben Isla/Medusa ebenfalls schnell ins Herz geschlossen habe, ist Silas. Mit seinen frechen und witzigen Sprüchen hat er mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. 🤭
Besonders schön fand ich, wie gefühlvoll sich die Tension zwischen Adrian und Isla entwickelt hat - habe ihre gemeinsamen Szenen so, so gern gelesen. Vor allem nach einem bestimmten Ereignis hat diese Dynamik für mich noch einmal deutlich an Intensität zugenommen und wurde dadurch noch greifbarer.
Lange konnte ich nicht genau sagen, in welche Richtung sich die Story entwickeln würde, was aber gar kein negativer Kritikpunkt ist, im Gegenteil, denn ich mochte Julias Erzählweise sehr und konnte mich vollkommen auf die Geschichte einlassen. Viele Wendungen haben mich überrascht und waren stimmig umgesetzt. Außerdem hat es mir unglaublich viel Spaß gemacht, mitzurätseln und eigene Theorien aufzustellen. Lediglich das Ende ging mir ein wenig zu schnell, hier hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung etwas mehr Raum bekommt.
Insgesamt ist "Villains Are Made" ein großartiges Medusa Retelling, das mich mitfiebern lassen und sehr berührt hat. 🤍🏛🐍
Ich war sooo gespannt auf diesen Debütroman - und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kenne mich leider nur sehr oberflächlich mit griechischer Mythologie aus, aber deshalb hat es umso mehr Spaß gemacht, Medusas Geschichte kennenzulernen. Beide POV‘s waren spannend und haben sich gegenseitig gut ergänzt. Allgemein hat mir die Idee und der Aufbau der Geschichte super gefallen. Auch die anderen Charaktere hab ich direkt ins Herz geschlossen, vor allem aber natürlich Silas haha. Trotzdem muss ich sagen, dass nach den ersten 2/3 mein Interesse etwas nachgelassen hat. Nach den ganzen Plottwists, die zwar gut konstruiert aber dennoch vorhersehbar waren, und es eigentlich zum „großen Finale“ gekommen ist, hat der Spannungsbogen trotzdem nachgelassen. Das Ende hat mir dennoch gut gefallen. Der Schreibstil ist anfangs noch etwas sehr „theoretisch fokussiert“, später liest es sich flüssiger. Es ist toll, wie viele tiefgründige Messages die Geschichte vermittelt! Alles in allem ein toller erster Roman - ich freu mich sehr auf die Fortsetzungen! 🧚🏻♂️⭐️🌼🌪️🌙🌻
Danke an NetGalley für das Hörbuch von Villains Are Made (1). Der Fluch der Medusa 💜
Die Idee rund um Medusa in einer modernen Welt fand ich super spannend – vor allem, wie Isla versucht, ein normales Leben zu führen, obwohl sie eigentlich ein „Monster“ ist. 
Das Hörbuch? Ganz klar 5/5. Die Sprecher*innen haben die Emotionen richtig gut rübergebracht und mich komplett durch die Geschichte getragen.
Leider konnte mich der Plot nicht ganz überraschen, da der vermeintliche Twist für mich ziemlich vorhersehbar war. Dadurch ging ein bisschen Spannung verloren.
ABER: Der Epilog?? 👀 Der hat mich wieder komplett abgeholt und macht richtig neugierig auf Band 2.
Insgesamt eine solide Romantasy mit starken Vibes, auch wenn noch Luft nach oben ist.
Auch beim zweiten Mal lesen kann ich sagen 👉 ich hab’s gelieeeebt!! Julias lebhafter Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich sofort wieder in der Story drin war und es ließ sich SO flüssig lesen. Obwohl ich die Geschichte in ihren wichtigsten Zügen schon kannte hat es mich NOCHMAL so gefesselt, dass ich’s nicht weglegen wollte. Die griechische Mythologie, der moderne Touch und diese Lovestory (🥹❤️🔥) - alles hat gepasst, um das Buch zu einem SEHR gelungenen Debüt zu machen!! 5/5⭐️
3,5 ✨ Die Geschichte um Medusa wurde richtig schön aufgegriffen, allerdings hat die Romanze sich nicht immer schlüssig angefühlt. Es hat eine Weile gedauert bis ich reingekommen bin und an die verschiedenen Sichtweisen aus Vergangenheit und Gegenwart gewöhnt habe. Insgesamt ein sehr starkes Debüt.🫶🏻
Manchmal sind wir als Frauen nicht wütend genug und dieses Buch war eine erfrischend ehrliche Erinnerung daran. Medusas Geschichte hat mich schon immer neugierig gemacht, die verschiedenen Interpretationen waren schon immer spannend, aber Julia Holz hat mit diesem Buch der Figur auf eine ganz andere Art und Weise neues Leben eingehaucht. Islas Schicksal ist vielschichtig, intensiv und oft emotional, ihr Mut sich in die Welt zu trauen hat mich berührt. In mir war so viel Verständnis für diese Protagonistin, die so viel durchgemacht hat, so viel Wut, Fassungslosigkeit und Unglaube. Bei Adrian hingegen hat es für mich etwas gedauert, bis ich wirklich hinter seine Fassade schauen konnte. Er war mir zwar von Anfang an irgendwie sympathisch, aber eine gewisse Skepsis meinerseits musste er erstmal überwinden. Die Twists und Turns haben diesem Buch eine gute Spannung verliehen. Auch wenn ich das ein oder andere Detail vorhersehen konnte, hat mir das Lesen dadurch nicht weniger Spaß gemacht. Julia Holz schreibt im Auftakt dieser Trilogie nicht nur eine starke Protagonistin und eine spannende Geschichte, auch die Nebenfiguren überzeugen mit einer Tiefe, bei der man sich schnell fallen lassen kann.
Fazit: 'Villains Are Made' von Julia Holz interpretiert griechische Mythologie auf eine moderne und erfrischende Art. Die Geschichte von Isla war spannend, konnte mich überraschen und hat beim Lesen sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe und bin mehr als gespannt, wie es weitergeht!
4,5⭐️ Nachdem ich schon so viel Gutes über dieses Buch gehört hatte, konnte ich es mir nicht entgehen lassen, den Debütroman „Villains are Made“ von Julia Holz zu lesen. Und ich bin mehr als froh, dem Buch trotz meines eher geringen Interesses an der griechischen Mythologie eine Chance gegeben zu haben, denn die neu erzählte Geschichte von Medusa hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen🐍🏛️💖
Der angenehme und gefühlvolle Schreibstil der Autorin machte es mir leicht, in die Geschichte einzutauchen und mit den Figuren mitzufiebern. Isla ist eine starke und mutige Protagonistin, die gleichzeitig mit sozialen Ängsten und Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Gerade diese Mischung machte sie für mich unglaublich nahbar und authentisch. Auch Adrian hat mir als Charakter sehr gefallen. Er ist charmant, fürsorglich und vielschichtiger, als es zunächst scheint. Die Entwicklung beider Figuren wirkte auf mich durchweg authentisch und war schön mitzuverfolgen🥰
Neben der Lovestory, die bei mir einige kribbelnde Momente ausgelöst hat, konnte die Geschichte auch mit zahlreichen überraschenden Wendungen punkten, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Der Spannungsbogen blieb konstant hoch und die magischen Elemente waren stimmig in die Handlung eingebunden. Besonders gut gefallen haben mir außerdem die Kapitel aus der Vergangenheit, die nach und nach für mehr Klarheit sorgten und zusätzliche Tiefe in die Geschichte brachten. Auch die feministischen Themen wurden originell und gelungen in das Medusa Retelling eingearbeitet. Darüber hinaus verliehen die liebevoll ausgearbeiteten Nebencharaktere und ihre tiefen Freundschaften für berührende Momente🥹🫶🏼
Dieser Auftakt der Romantasy Reihe hat mich absolut begeistert. Ich freue mich schon sehr darauf, den zweiten Band zu lesen und wieder in diese Welt einzutauchen💗
„Niemand erzählt die Geschichte einer Frau, die einfach nur überleben wollte.“
„Wer gut und böse ist, ist in manchen Fällen von der Perspektive abhängig. Held und Monster liegen gar nicht mal so weit auseinander.“
Seit der Ankündigung habe ich mich sehr auf den Debütroman von Julia gefreut. Griechische Mythologie, ein Medusa Retelling und Female Rage? Count me in.
Und ich habe alles bekommen und noch mehr: Eine unglaublich starke und inspirierende Protagonistin, die durch den tiefen Einblick in ihre Gedankenwelt so greifbar war und mich so hat mitfühlen lassen. Durch die Erzählweise in zwei Zeitebenen wurde nach und nach ein Puzzlestück nach dem anderen an seine Stelle gerückt und Medusa‘s Verschmelzung zu Isla so überzeugend dargestellt. Mit Adrian haben wir einen Protagonisten, der sich zwar nicht so einfach durchschauen lässt, trotzdem aber zu einhundert Prozent zu seiner Loyalität steht und dabei seine Tiefgründigkeit unterstreicht. Diese sanfte Annäherung von Isla und ihm fand ich sehr realistisch dargestellt und passend für die beiden. Es gab so viele weitere Elemente, die mir gefallen haben: Freundschaft, Familie, Liebe, Female Rage, Verrat, unerwartete Plottwists, ein gewisser König Silas und die offensichtlich intensive Recherche, durch die ich auch noch die ein oder andere Sache dazulernen durfte.
Ich habe mir so viele erinnerungswürdige Zitate markiert, denn „Villains Are Made“ ist eine tolles Debüt mit einer inspirierenden Protagonistin und ich bin so froh, dass Julia Medusa eine Stimme gegeben hat, um ihre Geschichte zu erzählen. Ich kann sie echt jedem ans Herz legen und nach dem Ende bin ich umso gespannter auf den zweiten Band🐍.
“Villains are made” ist der Debütroman von Julia Holz. Es geht um die Geschichte von Medusa, die durch einen Fluch belegt wurde, sodass jeder, der ihr in die Augen sieht, zu Stein erstarrt. Es spielt in zwei Zeitebenen - einmal zu der Zeit in der Medusa damals mit dem Fluch belegt wurde und dann noch in der Gegenwart, in der Medusa eine neue Identität annimmt und als Isla einen Neustart an einer Universität startet und versucht ihr Geheimnis zu bewahren. Der Student Adrian bringt jedoch alles durcheinander..
Ich war sehr beeindruckt von Julias Schreibstil. Für einen Debütroman lies es sich sehr gut lesen. Mir hat vor allem der Switch zwischen Gegenwart und Vergangenheit gefallen. Zum einen hat man sich im alten Griechenland befunden und zum anderen in Oregon an einer Universität. Dieser wechselt wurde sehr gut herausgearbeitet, sodass es sich sehr real angefühlt hat. Ich mochte die Urban Fantasy Vibes sehr und auch die Freundesgruppe, die sich in Laufe des Buches findet, fand ich spannend!
Insgesamt ein sehr gelungenes Buch und ich freue mich auf den zweiten Band! 🫶🏼
Meine Meinung zu Villains are made – Der Fluch der Medusa Was wäre, wenn die Geschichten über die Bösewichte der Mythologie nie die ganze Wahrheit erzählt hätten?
Villains Are Made – Der Fluch der Medusa verbindet griechische Mythologie mit moderner Romantasy und erzählt eine Geschichte über Vorurteile, Identität und die Frage, wer eigentlich über Gut und Böse entscheidet. Dabei wird die bekannte Medusa-Sage auf spannende Weise neu interpretiert.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre des Buches. Die mythologischen Elemente fügen sich nahtlos in die Gegenwart ein und erschaffen eine faszinierende Welt voller Geheimnisse. Die Protagonistin ist sympathisch, mutig und entwickelt sich im Laufe der Geschichte spürbar weiter. Gleichzeitig sorgen unerwartete Wendungen und emotionale Momente dafür, dass die Handlung nie langweilig wird.
Auch die Liebesgeschichte fügt sich stimmig in die Handlung ein, ohne den eigentlichen Plot zu überschatten. Wer Geschichten mit griechischer Mythologie und einer Prise Romantik liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Würde ich das Buch Empfehlen? Ja! Ein gelungener Auftakt einer Romantasy-Reihe, der bekannte Mythen neu denkt und mit Spannung, Emotionen und einer starken Heldin überzeugt. Perfekt für Fans von Mythologie-Retellings und magischen Geschichten.
Eine Neuinterpretation über Medusa und ich habe es sooo gerne gemocht ! Eine Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe und auch den Blick auf Medusa verändert. Isla/Medusa hat so viel mitmachen müssen, habe total mitgelitten und mitgefühlt… einfach eine starke Persönlichkeit. Man hat sich kurz die Frage gestellt, was wohl wirklich passiert ist (in der alten Mythologie) und ob sie auch da vielleicht gar nicht das Monster war, was über Jahrtausende so erzählt wurde. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt, was angenehm anders war, im Vergleich zu den anderen Geschichten, die man über Medusa kennt. Die ganzen Charaktere, die ein komplettes Bild ergeben haben und das passende Zusammenspiel, hat dem Buch einfach das gewisse Etwas verliehen. Mittendrin dachte ich kurz "jetzt ein bisschen mehr Spannung" aber am Ende hat es eine crazyyyy Wendung genommen und ich dachte omg was passiert hier ?! Hatte wirklich tolle tolle Lesestunden mit dem Buch 😊🤍✨
"Die Menschen waren immer gut darin, sich die Wahrheit so zurechtzurücken, wie es in ihr Bild passt."
"Wer gut und wer böse ist, ist in manchen Fällen von der Perspektive abhängig. Held und Monster liegen gar nicht mal so weit auseinander."
Was für ein wunderschöner Schreibstil und das einfach bei einem Debüt? Wow. Ich liebe die griechische Mythologie, deshalb war die zweite Hälfte des Buches für mich besser als die erste, was mehr New Adult Romance war und somit nicht so mein Fall ist. Manche Dinge zum Ende hin gingen mir etwas zu schnell. Das Thema Freundschaft ließ auch die Nebencharaktere nicht zu kurz kommen.
Es hat mich in meine Jugend zurückversetzt zu Josephine Angelinis Göttlich Trilogie, nur diesmal Uni statt High school und tiefere Gedanken. Wichtige Themen wurden wunderbar mit griechischer Mythologie verwoben. Ich freue mich schon auf Teil 2!
An sich ein gutes Buch, aber es gab ein paar Dinge, die mich gestört haben. Der Plot war zwar da, aber es hat sich am Ende nicht wirklich so bedeutend angefühlt, wie es sich hätte anfühlen sollen. Die Charaktere an sich waren gut und verständlich. Die Beziehungen fande ich in Ordnung, aber es war nichts besonderes. Ich glaube so würde ich es zusammenfassen: Gut, aber nichts besonderes.
It's a good book overall, but there were a few things that bothered me. The plot was there, but the end didn't really feelt as significant as it should have. The characters themselves were good and had layers. I found the relationships okay, but nothing special. I think that is how its best described. Good but nothing special.
Ich habe mich unfassbar doll gefreut ,,Villains are Made" endlich lesen zu können. Schon lange bin ich Fan der Autorin und wusste so, dass das Buch nur gut werden konnte. Ich habe noch nie etwas zur Griechischen Mythologie gelesen und bin trotzdem sehr gut in das Buch reingekommen. Die Plottwists kamen überraschend und haben das Buch spannend gemacht. Ich habe es geliebt wie selbstbewusst und schlagfertig die Protagonistin ist und die Freundesgruppe hat perfekt harmoniert und sich letztendlich wie eine Familie angefühlt.
Ich habe mich wirklich direkt in den Schreibstil verliebt – super flüssig, emotional und total einnehmend. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte kaum aufhören zu lesen😮💨!
Die Geschichte rund um Isla und Adrian hat mich komplett abgeholt. Diese magische, teils spannende und gleichzeitig so atmosphärische Welt – vor allem das Setting an der Belle Haven – war einfach richtig besonders und hat mich total in ihren Bann gezogen.
Auch die Charaktere mochte ich sehr. Isla war mir mit ihrer offenen und loyalen Art direkt sympathisch, gleichzeitig bringt ihr Geheimnis nochmal extra Spannung rein Adrian ist eher ruhig und ergänzt sie damit richtig gut.
Die Tension zwischen den beiden war von Anfang an da und die Entwicklung hat mir echt gut gefallen.
Eine besondere Romantasy mit toller Atmosphäre, starken Charakteren und genau der richtigen Mischung aus Spannung und Emotion. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es weitergeht ✨🐍
Hat sich leider nicht ganz ausgereift gelesen. Sowohl im Plot als auch im Schreibstil und im Pacing. Trotzdem eine schöne Geschichte! Ob ich die weiteren Bände lesen werde? Eher nein 🙈
Wenn irgendwo griechische Mythologie draufsteht, ist das für mich sowieso schon ein automatischer Kaufgrund. Und auch hier hat mich genau das sofort angezogen. Was ich dann bekommen habe, war allerdings kein klassisches Retelling – sondern etwas deutlich Interessanteres: eine Fortsetzung der Geschichte, erzählt aus der Sicht des „Monsters“.
Und genau das funktioniert erstaunlich gut.
Im Mittelpunkt steht Isla, eine junge Frau, die von Ängsten geprägt ist. Als wir sie kennenlernen, lebt sie zurückgezogen, meidet die Außenwelt und scheint vor allem eines zu wollen: unsichtbar bleiben. Woher diese Angst kommt, bleibt zunächst unklar, was der Geschichte direkt eine gewisse Spannung verleiht. Unterstützung bekommt sie von ihrer besten Freundin Thea und ihrem Mitbewohner Silas – zwei Figuren, die ihr Halt geben, während sie selbst kaum bereit ist, einen Schritt nach draußen zu wagen.
Bis Thea beschließt, dass genug versteckt wurde, und Isla kurzerhand an der Universität anmeldet.
Und ja – Isla könnte kneifen. Tut sie aber nicht. Zum Glück, sonst wäre das hier ein sehr kurzes und ziemlich deprimierendes Buch geworden.
Also wagt sie den Schritt in ein normales Leben. Ein Leben mit Vorlesungen, neuen Bekanntschaften und – natürlich – Gefühlen, die sie eigentlich nicht haben darf. Denn an der Uni trifft sie auf Aiden, der sofort eine gewisse Anziehung auf sie ausübt. Eine Anziehung, der sie sich zunächst verweigert… weil das in solchen Geschichten ja bekanntermaßen immer hervorragend funktioniert.
Über Quinn wird Isla in einen Freundeskreis integriert – und damit auch tiefer in eine Welt gezogen, die deutlich mehr verbirgt, als es zunächst scheint.
Was mich anfangs tatsächlich etwas irritiert hat: Man erwartet griechische Mythologie – bekommt aber zunächst „nur“ das Leben einer scheinbar normalen jungen Frau. Die mythologischen Elemente tauchen vor allem in Rückblicken aus Medusas Sicht auf. Erst nach und nach wird klar, was eigentlich passiert: 👉 Isla ist Medusa.
Und ab diesem Moment fügt sich alles zusammen.
Die Rückblicke zeigen ihre Version der Geschichte – nicht die, die man aus der Mythologie kennt, sondern die, die nie erzählt wurde. Und genau hier liegt die Stärke des Buches. Es zeigt, dass Geschichten immer mehrere Seiten haben. Dass „Monster“ oft nur das Ergebnis dessen sind, was andere aus ihnen gemacht haben.
Durch diese doppelte Perspektive wird auch Islas Verhalten greifbar. Ihre Ängste, ihr Rückzug, ihre Vorsicht – all das ergibt plötzlich Sinn. Sie flieht nicht nur vor ihrer Vergangenheit, sondern auch vor ihrer Zukunft. Vor Poseidon, der sie jagt. Vor Perseus, der laut Prophezeiung ihr Ende sein soll.
Und trotzdem versucht sie, sich ein normales Leben aufzubauen. Freunde zu finden. Zu lieben. Einfach… zu sein.
Natürlich wissen wir alle: 👉 Das hält nicht lange.
Und dann kommt der Moment, der alles kippen lässt.
Aiden ist Perseus. Quinn ist Athene. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es schien.
Was bis dahin klar und greifbar war, wird komplett auf den Kopf gestellt. Und das Beste daran: Es wirkt nicht konstruiert oder überladen, sondern genau so chaotisch und überwältigend, wie Isla es selbst erlebt. Man verliert als Leser gemeinsam mit ihr den Überblick darüber, wer Freund und wer Feind ist.
Der Schreibstil unterstützt das Ganze perfekt. Flüssig, angenehm und gleichzeitig fesselnd genug, dass man das Buch schneller durchhat, als man eigentlich wollte. Die Mischung aus moderner Geschichte und mythologischen Elementen wirkt stimmig und überraschend frisch.
Besonders gelungen ist, dass hier nicht nur Isla Tiefe bekommt, sondern auch der Love Interest. Perseus ist nicht einfach der Held aus der alten Geschichte, sondern eine Figur, die beginnt, selbst zu hinterfragen. Und seien wir ehrlich: Das hat ihm in der ursprünglichen Version definitiv gefehlt.
Wer hier auf ein klares Happy End hofft… sollte sich vielleicht nochmal kurz setzen.
Denn die Autorin setzt am Ende einen kleinen, aber wirkungsvollen Kniff, der die Geschichte nochmal in eine neue Richtung lenkt und zeigt, dass das Schicksal vielleicht doch nicht so festgeschrieben ist, wie alle glauben.
Und genau deshalb will man sofort wissen, wie es weitergeht.
Zwischen Mythologie, Schmerz und einem tragischen Fluch
Isla lebt mit einem gefährlichen Fluch: Jeder, der ihr direkt in die Augen blickt, erstarrt zu Stein. Hinter ihrer heutigen Identität verbirgt sich Medusa – gejagt, missverstanden und von den Göttern zu einem Monster gemacht. In der Kleinstadt Belle Haven versucht sie, sich endlich ein normales Leben aufzubauen. Doch als sie Adrian näherkommt und sich seltsame Ereignisse häufen, wird klar, dass ihre Vergangenheit sie nicht loslässt.
"Villains are made – Der Fluch der Medusa" hat mich von der ersten Minute an komplett mitgerissen. Ich war sofort in der Geschichte gefangen und konnte das Hörbuch kaum pausieren. Besonders die Mischung aus Mythologie, emotionaler Tiefe und moderner Handlung hat mich absolut begeistert.
Die Rückblicke in Medusas Vergangenheit waren für mich die absoluten Highlights der Geschichte. Dadurch, dass alles aus Islas beziehungsweise Medusas Perspektive erzählt wird, fühlt sich ihr Schicksal unglaublich nah und intensiv an. Man erlebt ihre Gedanken, ihre Angst und ihre Verzweiflung hautnah mit.
Besonders faszinierend fand ich die Frage, wie Medusa eigentlich zu der Figur wurde, die man aus den alten Geschichten kennt. Das Hörbuch schafft es, hinter den Mythos zu blicken und sie nicht nur als „Monster“, sondern als tragische Persönlichkeit greifbar zu machen.
Diese Darstellung hat mich tief berührt. Das Missverstandenwerden, der Druck, die Angst und die Art und Weise, wie die Götter sie durch eine ungerechtfertigte Strafe nach und nach zu dem Wesen machten, das alle fürchten, gingen mir unglaublich nahe. Mir war zuvor gar nicht bewusst, dass Medusa ursprünglich selbst das Opfer war. Genau dieser Gedanke schwang für mich während der gesamten Geschichte mit und machte alles noch emotionaler. Ihre Einsamkeit, ihre Wut, ihre Verzweiflung und ihr Schmerz wurden so intensiv vermittelt, dass ich durchgehend mit ihr mitgelitten, mitgetrauert und mitgefiebert habe.
Einen großen Anteil daran hatte auch Martha Kindermann. Sie transportiert Medusas Gefühle unglaublich authentisch und verleiht der Geschichte eine melancholische, eindringliche Atmosphäre. Durch ihre Stimme konnte ich völlig in die Handlung eintauchen.
Aber auch die Gegenwartshandlung hat mir richtig gut gefallen. Es war spannend zu verfolgen, wie Isla versucht, in der heutigen Welt ein normales Leben zu führen, Freundschaften aufzubauen und ihren Platz zu finden. Besonders Adrian und seine Schwester fand ich interessant. Lange hatte ich das Gefühl, dass die beiden Geheimnisse verbergen, und genau dieses Miträtseln hat die Spannung für mich konstant hoch gehalten. Ich mochte sehr, wie sich die Zusammenhänge nach und nach aufgelöst haben.
Lediglich das Ende war mir stellenweise etwas zu überladen. Dort überschlagen sich die Enthüllungen, Intrigen und Ereignisse ziemlich schnell, sodass ich mich kurzzeitig etwas überfordert gefühlt habe. Der starken Grundgeschichte hat das für mich jedoch keinen Abbruch getan.
Fazit: Eine emotionale, düstere und unglaublich mitreißende Neuinterpretation der Medusa-Sage. Besonders die Rückblicke in Medusas Vergangenheit und ihre tragische Geschichte haben mich tief berührt. Trotz kleiner Schwächen am Ende war dieses Hörbuch für mich ein echtes Highlight.