EIN THRILLER, DER UNS DEN ATEM NIMMT. DENN ER KANN MORGEN SCHON REALITÄT SEIN.Ein Mord in der Finanzwelt sorgt für Unruhe in den geheimen Zirkeln des Geldsystems. Die Scotland-Yard-Polizistin Rebecca Winter entdeckt, dass ein geheimer Algorithmus die Ursache für eine einsetzende Mordserie Den Börsen, durch ihre globale Vernetzung manipulierbar wie nie zuvor, droht ein gigantischer Crash. Winter stößt auf einen Plan, der die uns bekannte Zivilisation bis ins tiefste Mark treffen wird.
Hansen is a German journalist and writer. He grew up in Sankt Peter-Ording, studied political science and sociology in Hamburg and specialized in the analysis of international politics, research on war causes and the work of secret services. Between 1991 and 2010, Hansen worked for numerous daily newspapers and magazines in Germany, Austria and Spain. He was the economic editor for the Internet magazine "Tomorrow".
Die Finanzkrise … irgendwie weiß oder vermutet jeder, dass das Ganze ein Riesenbetrug war und immer noch ist, dass sich wenige Menschen auf Kosten anderer bereichern und man ist erstaunt, dass dies alles so hingenommen wird. Thore D. Hansen nimmt sich dieses Themas in seinem neuen Thriller an: Eine Reihe von Selbstmorden unter Bänkern steht zu Beginn einer Offenbarung von skrupellosen Finanzstrukturen und – praktiken, eingebettet in einen Thriller um die Rettung des Kapitals versus die Bewahrung beziehungsweise Wiedererlangung einer menschlichen Gesellschaft.
Was so spannend klingt, hat leider nicht überzeugen können. Fachlich scheint der Roman gut recherchiert, man bekommt zwar einen Einblick in die Finanzwelt und in das Ausmaß der Skrupellosigkeit, die das System mit sich bringt. Allerdings wird dabei zu viel erzählt, ohne den Leser zu packen. Man hat das Gefühl, mit einer ganzen Menge Wissen gefüttert zu werden, das aber nicht hängen bleibt. Hier wäre vielleicht weniger und dafür tiefgreifender mehr gewesen. Zudem mag keine Spannung aufkommen. Oder anders gesagt: Die anfängliche Spannung ist gut für den Beginn, steigert sich aber nicht. So wird zwar ein gewisses Spannungsniveau gehalten, dass einigermaßen am Lesen hält, aber man wartet vergeblich auf die Hochspannung, die einen Thriller ausmacht. Ganz zum Ende hin wird das etwas besser, aber es reicht einfach nicht aus, um zu fesseln.