Wer entscheidet eigentlich, was „In“ oder „Out“ ist und ist dieses Konzept überhaupt noch zeitgemäß? Gibt es den eigenen Stil überhaupt und wenn ja: Wie finde ich meinen? Warum sind die Deutschen modisch zurückhaltender und was hat die Evolutionspsychologie damit zu tun? Wieso ist die Modeszene eigentlich so elitär und welche Menschen haben sie geprägt?
Dieses Buch beweist, dass Mode nicht nur schöner Schein, sondern ein aufschlussreicher Spiegel der Gesellschaft ist. Modejournalistin Antonia Valentina Herbort erklärt anschaulich, dass Kleider nicht nur Leute machen, sondern auch Geschichte schreiben. Sie gibt hilfreiche Tipps für jeden, der noch an seinem persönlichen Stil feilen möchte und nimmt uns mit hinter die Kulissen der vermeintlich schillernden Modewelt.
Ganz ohne veraltete Kleidungsregeln, Überheblichkeiten, sondern mit viel Spaß an Mode und (Pop)-Kultur. Damit holt sie nicht nur Modebegeisterte, sondern auch diejenigen ab, die vorher wenig mit dem Thema anfangen konnten.
Denn Mode ist unvermeidlich, wieso sollte man sie dann nicht für sich nutzen?
imo(!) das Buch hat mich ein bisschen gelangweilt, da ich schon vieles kannte. ABER sie hat auch am Anfang geschrieben, dass dieses Buch ein grober Überblick der Modewelt ist, ohne dass man sich vorher viel damit beschäftigt hat. Jedoch waren unglaublich viele Wiederholungen und Ausschmückungen vorhanden, wodurch Themen über Seiten gestreckt worden. Für Nachhaltigkeit/Menschrechtsverletzung/Umweltzerstörung durch die Modeindustrie wurden jedoch nur legit 3 Seiten geschrieben wurde. Abgesehen davon fand ich es einen guten Einblick in die Modewelt. (btw mein Vater interessiert sich für das Buch und liest es jetzt)