Tōkyō, 1991. Un terribile delitto sconvolge la città. Il sovrintendente Saeki, capo della Prima Divisione Investigativa della polizia metropolitana, è sotto pressione. I media lo incalzano, l’opinione pubblica pretende risposte e lui non ha nessuna pista concreta da seguire, mentre negli uffici della polizia molti insinuano che non sia all’altezza del compito, che sia arrivato ai vertici solo grazie alle parentele influenti. Ma Saeki in cuor suo sa di non essere affatto un privilegiato. Per questo, resiste e lotta contro l’ostilità che lo circonda. Per le strade della città c’è un uomo che conduce una lotta simile, ma contro la propria disperazione, perché da tempo vive con una voragine nel petto e cerca a tutti i costi un appiglio, una risposta, un briciolo di conforto. Irrimediabilmente solo e vulnerabile, trova rifugio in un sedicente culto religioso che promette la salvezza ma a un prezzo molto alto. Troppo alto. Uscito in Giappone nel 1993 riscuotendo subito un enorme successo, divenuto presto un classico del thriller, Ombre senza voce ci cattura trascinandoci in una spirale di mistero e insieme ci svela il lato oscuro di una società intimamente diversa dalla nostra e colma di fascino.
o kurde ja pierniczę, ALE MNIE WZIĘLI Z ZASKOCZENIA
ŚWIETNE
Japońskie kryminały są najlepsze, can't change my mind 🥹
moje jedyne zastrzeżenia, to momentami po prostu źle mi się to czytało. Jakby musiałam się mocniej skupiać niż zazwyczaj i nieraz wracać 😅 brakowało mi płynności w narracji, ale czytałam wczesną wersję elektroniczną, do premiery może jeszcze będzie korekta 🙌🏻 ale sama historia to sztos
napisana i osadzona w latach 90, w czasach gdzie w światowyuch mediach, a co za tym idzie i umysłach ludzi, toczyła się kampania informacyjna skierowana preciwko wszelkiego rodzaju szatanistycznym sektom jak dziś pamiętam siedzenie w ławce na lekcji religii i oglądanie kaset VHS o zgubnych wpływach szatanizmu na umysły młodzieży generalny stek bzdur jak i cała ta książka XD
Nie, no, straszne to jest. Kwadratowo-drewniany styl (dialogi miejscami niezrozumiałe) punktowany komicznie nietrafionymi kolokwializmami, dziwnymi przypisami i redakcyjnymi usterkami.
Największą zagadką związaną z tą powieścią z 1993 jest to, dlaczego w Muzie, zajmującej się dotąd tylko (mówię o japońskim podwórku) Murakamim, zdecydowano się na przekład akurat tego klocka. Serio? Tyle wybitnych powieści kryminalnych leży odłogiem, a tłumaczymy mocno przeterminowane thrillery klasy B (mogące zainteresować ewentualnie japonistów piszących licencjat z przedstawień sekt religijnych w tekstach kultury)? Gdzie logika?
"Krzyk" Tokuro Nukuiego to jedna z tych książek, które kończysz o 2:47 nad ranem, zastanawiając się, jak to możliwe, że dał_ś się zrobić w jajo. A muszę przyznać, że początkowo nie było mi łatwo wkręcić się w tę historię, bo na widok słów typu "wydział", "czynności operacyjne" lub "ustalenia policjantów" z reguły zapadam w śpiączkę. Co się więc stało? Dałam się porwać fabule, gdy tylko tło obyczajowe zaczęło grać pierwsze skrzypce.
Jak to w kryminale - mamy tu śledztwo, funkcjonariuszy i nomenklaturę policyjną. Do tego wszystkiego dochodzą jeszcze sekciarskie klimaty, ludzkie tragedie i pytanie: do czego jest się w stanie posunąć człowiek, gdy jego życie pękło na pół. Nukui zabiera nas w podróż w głąb psychiki bohaterów, prowadzi nas prosto w mrok, tak gęsty, że można go kroić nożem. Mrok, który z pewnością docenią fani ciężkich, psychologicznych tematów. Narracja jest tak ułożona, że powoli, ale nieubłaganie, odsłania kolejne warstwy tragedii.
Japoński autor bardzo przekonująco wykreował swoich bohaterów - ludzi autentycznie złamanych, zagubionych, niekiedy irytujących, lecz zawsze wiarygodnych. Wielowymiarowość postaci i to, jak zręcznie Nukui potrafi grać emocjami czytelnika, to największe atuty "Krzyku".
Nie jest to kryminał wypełniony dynamicznymi dialogami i oszałamiającymi zwrotami akcji (twist jest jeden, za to jaki!). Jest to natomiast historia, której emocjonalny ciężar i sama konstrukcja fabuły robią naprawdę dobrą robotę! Must Read dla fanów kryminałów!
Zunächst einmal habe ich das Buch gekauft, weil ich einen Krimi lesen wollte, der in die aktuell sehr unerträgliche Hitze passt, und auch weil ich das Setting im Japan der 90er wirklich liebe. Da wusste ich noch nicht mal, dass das Buch tatsächlich schon 33 Jahre alt ist, und wir einfach sehr spät die Übersetzung bekommen haben.
Nun ja,... zur Hitze passt es eigentlich nicht, denn offenbar haben die Leute, die Titel, Klappentext und Cover beigetragen haben keine Ahnung, was in dem Buch passiert. Ja, es beginnt eine der beiden Perspektiven im Sommer, aber die Leichen werden im Winter gefunden, und bis auf ein paar Anspielungen, die an die vergangene Hitze gemacht werden, spielt vielleicht 20 Seiten des gesamten Buches in dieser Jahreszeit. Auch anderweitig ist der Klappentext zumindest irreführend, da es nach einem rasanten Thriller klingt, in dem Schlag auf Schlag eine Leiche gefunden wird. Das ist mitnichten der Fall. Zwischen den Morden liegen Wochen, wenn nicht sogar Monate, und die Perspektive der Polizei wird teilweise sehr gerafft in Retrospektive geschildert. Ich denke auch, dass hier hinsichtlich des Genres eine falsche Vermarktung besteht. Es ist ein Kriminalroman, vielleicht ein Drama, aber bestimmt kein Thriller. Aber wie bereits festgestellt hat der Verlag da wohl einiges verabsäumt.
Insgesamt gibt es zwei Perspektiven: Matsumoto, der einen Verlust erlitten hat, und sich in eine dubiose Religionsgemeinschaft flüchtet und die Polizei Tokyo (meist geht es um den Dezernatsleiter Saeki, aber auch sein Mitarbeiter Okamoto steht hin und wieder im Fokus dieser Kapitel). Mir ist aufgefallen, dass Matsumoto für mich nachvollziehbarer geschrieben wurde, und sie der Teil über die Polizei sehr nüchtern, wie ein Bericht liest. Außerdem hat man in beiden Fällen sehr lange das Gefühl, dass sich wenig tut, beziehungsweise wird sehr langsam ein Bild gezeichnet, bevor etwas "passiert". Meiner Meinung nach passt das gut zu japanischer Literatur, wie auch der insgesamt eher neutral/nüchteren Schreibstil. Wenn man europäische Literatur gewohnt ist, kann es aber schnell langweilig und langwierig wirken, auch wenn man wirklich sehr schnell durch das Buch kommt. Gewisse Stellen wirken zudem sehr wie Info-Dumping.
Was mich auch irritiert hat, ist, dass im ganzen Buch immer wieder 4-6jährige Kinder alleine nach Hause gehen. Ich weiß, es spielt vor 35 Jahren, und in Japan wird sehr stark zur Selbstständigkeit hin erzogen. Außerdem ist es dort für Kinder (was der Plot etwas ad absurdum führt) sehr sicher, aber als westliche Leserin hat es mich irritiert.
Das alles sind für ich in erster Linie Charakterzüge, die den Roman ausmachen, aber nicht zwangsweise Kritikpunkte. Was mich gestört hat war der Charakter Itsuko, und die Tatsache, dass die Polizei wirklich schlecht weg kommt in dem Buch. Gefühlt passiert in kaum einem Kapitel etwas, in dem sie vorkommt. Und ja, am Ende macht das durchaus Sinn, man braucht diese Informationen irgendwann wirklich, und ja, meine Erwartung spielt da mit rein (als Roman wäre DAS weniger frustrierend gewesen) aber es ist nun mal wie es ist.
Das Ende ist im Übrigen Bombe! Also was auch immer vorher nicht vorhanden war, das wiegt sehr viel wieder auf.
Im Übrigen ist der japanische Titel 慟哭, was weinen, wehklagen, Totenklage bedeutet sehr viel passender.
„TOKYO“ von Tokuro Nukui, laut Verlag ein Thriller und schon 1993 erstmalig veröffentlich, jetzt neu aufgelegt bei Bastei Lübbe in 2026, hält leider nicht, was die peppige Aufmachung und die Einordnung „Thriller“ verspricht.
Die Handlung spielt 1991 in Sommer in Tokio. Nacheinander verschwinden mehrere Mädchen im Kleinkindalter und irgendwann wird die erste Leiche an einem Flussbett entdeckt. Der Leiter des Dezernats für Tötungsdelikte und schweren Raum Saeki versucht, eine Spur in diesem Fall aufzutun, doch es ist vertrackt, alle Ermittlungen laufen ins Leere. In einer Parallelhandlung begleiten wir Matsumoto, einen Mann, der ein Loch in seinem Herzen empfindet, seit er seine Tochter verloren hat, bei seiner Sinnsuche durch Tokio, die ihn in die Fänge einer dubiosen Religionsgemeinschaft führt, die ihn immer mehr gehirnwäscht und von seinem Leben Besitz nimmt.
Wir pendeln lesend zwischen diesen beiden Szenarien hin und her, indem wir immer abwechselnd pro Kapitel einer der beiden Personen folgen. Dabei erhalten wir lesend spannende und für mich neue Einblicke in die japanische Polizeistruktur und Gepflogenheiten, sowie in die vielfältigen Religionsgemeinschaften und Glaubenszugänge. Das ist durchaus interessant, ich konnte hier viel Neues entdecken. Auf der Handlungsebene ist das Buch allerdings doch sehr ausführlich und langsam erzählt, die Einordnung als Thriller kann ich zu keinem Zeitpunkt nachvollziehen, selbst wenn die Handlung Richtung Ende anzieht, stellt sich dennoch kein Thrill ein. Eher folgen wir hier einem Drama oder Kriminalroman – und auch für diesen hätten es für mich gut 100 Seiten weniger sein dürfen, damit die karge Handlung trägt. Da die Sprache zudem holzig ist und ich doch sehr regelmäßig über Formulierungen gestolpert bin, ohne beurteilen zu können, ob das an der Übersetzung oder dem Original liegt, war es ein kleiner Kraftakt sich durch das Buch hindurchzuarbeiten, auch wenn es unter dem Dramaaspekt gute Qualitäten hat und sich am Ende eine wirklich gute Konstruktion offenbart – die ich allerdings psychologisch betrachtet doch anzweifeln würde, hier habe ich Probleme mit der für mich nicht plausiblen Figurenkonstruktion.
Was ich allerdings wirklich spannend fand, ist die Dynamik zwischen Polizei und Presse, die in dem Buch Raum bekommt. Die Hassliebe zwischen Ermittlern und Medien – dass beide voneinander profitieren, die Presse Ermittlungen aber gleichzeitig gefährden kann – war für mich ein spannender Aspekt des Buches. Negativ bewerten würde ich den reinen male gaze des Buches, Frauen kommen eigentlich nicht zu Wort und befinden sich eher in der Opferposition – oder werden doch sehr launisch dargestellt. Alles in allem also leider keine klare Leseempfehlung, auch wenn die kulturellen Aspekte und die Grundkonstruktion die Lesereise wert sind, wenn man die Lesearbeit, denn so muss ich das nennen, investieren mag. Wer einen Thriller erwartet, wird hier enttäuscht Ein großes Dankeschön an lovelybooks.de und Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!
Lange Zeit las es sich wie ein True Crime Podcast.
Ich hatte am Anfang ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da es auch etwas trocken zuging. Man erfährt viel über die Machtgefälle und polizeiliche Strukturen innerhalb Japans.
Der Thriller wird aus zwei Perspektiven erzählt und gewann so für mich einiges an Spannung. Allerdings war die Story bis ungefähr 60-65% eher zäh und ich musste mich einige Male zum weiterlesen überwinden. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht.
Es gibt zwei Handlungsstränge. Einmal verfolgen wir den Kommissar Saeki, der die Fälle der ermordeten Kinder ermittelt. Im anderen Handlungsstrang verfolgen wir Matsumoto, der einer Glaubensgemeinschaft beitritt. Tatsächlich fand ich diesen Part anfangs viel interessanter und greifbarer.
Je weiter die Story fortschreitet, desto mehr greift ineinander und die Charaktere wurden für mich greifbarer. Es gibt einige Dinge, mit denen ich persönlich nicht gerechnet habe.
Das letzte Drittel legte einen rasanten Sprint hin und fesselte mich vollends ans Buch. Das hätte ich mir schon viel eher gewünscht.
Fazit
Ein interessanter und komplexer Thriller, bei dem man aufmerksam alles lesen sollte. Die Erzählweise ist eher ruhiger und zielt auf komplexe Verstrickungen ab. Das letzte Drittel war äußerst spannend.
Empfehlenswert, jedoch wird es nicht alle Geschmäcker treffen.
Als Hörbuch sehr zu empfehlen. Ist, als würde man einen True Crime Podcast hören.
Na początku kilka słów nie o samej książce, a o wydaniu (Opinię wystawiłam sugerując się tylko i wyłącznie treścią książki). Okładka jest naprawdę porządna, podoba mi się element „wgłębienia” w rysie, która przecina tytuł. Kartki natomiast są bardzo słabej jakości, są cienkie przez co prześwitują, uważam to za spory minus.
Bardzo chciałabym polubić tą książkę. Uważam, że jej potencjał został niewykorzystany, niestety, wyszło dość nielogicznie. Zaczynając od początku - pierwsze co wywarło na mnie negatywne odczucia to sposób pisania. Prawdę mówiąc nie mam bladego pojęcia czy bardziej jest to kwestia autora czy tłumacza. Występuje specyficzne słownictwo, które najbardziej odczuwalne jest w pojawiających się dialogach. Akcja bardzo się ślimaczy, przez pierwsze 150 stron jedynym „ciekawym” wydarzeniem było krótko opisane odnalezienie ciała (nie uznaję tego za spoiler, bo jest to w opisie książki). Dodatkowo od jakiejś 200 strony miałam wrażenie, że styl pisania zupełnie się zmienił, na lepsze! W pewnym momencie nawet się wciągnęłam, wszystko po to, aby na końcówce znowu się zawieść. Zakończenie jest tak nielogiczne i frustrujące, że ciężko mi to opisać. Swoją drogą kiedy zaczęłam czytać miałam w głowie pewną myśl, która niestety okazała się finałem tej pozycji. Podsumowując - osobiście nie polecam.
Co to była za historia. Fakt, początek jest wymagający. Trudno określić czym ta książka ma się wyróżnić, bo wszystko sugeruje, że jest to prosta fabularnie historia, w której nie tyle chodzi o rozwiązanie zagadni, a o wejść w głąb psychiki człowieka, który dopuszcza się okropnych czynów. Autor jednak miał pomysł jak zaskoczyć czytelnika, który zupełnie się tego nie spodziewa. I to zrobiło duże wrażenie. Bo pozwoliłem uśpić swoją czujność i nie dostrzegałem prawdy, jaka się kryje za tą opowieścią. To jest debiut autora i to w dodatku bardzo udany. Ale aby go docenić trzeba przeczytać książkę w całości, a przez sposób prowadzenia fabły istnieje spore ryzyko, że sporo osób się podda.
"Krzyk", to debiutancka powieść kryminalna japońskiego pisarza Tokuro Nukui. Pierwotnie wydana w oryginale we wczesnych latach 90-tych, dopiero po ponad trzydziestu latach doczekała się polskiego tłumaczenia. Nazwisko autora było mi zupełnie nieznane, lecz po lekturze "Krzyku" liczę na to, iż powieść narobi na rynku wydawniczym tyle szumu, że doczekamy się również tłumaczeń kolejnych książek tego powieściopisarza.
Opowieść została spisana w formie dwutorowej narracji, prowadzonej w trzeciej osobie. Początkowo poznajemy osobliwego "mężczyznę" którego nazwisko przez pewien czas jest nam nieznane. Bohater jest niesamowicie enigmatyczną personą, a najważniejszym punktem jego egzystencji jest oszałamiające cierpienie. Ból wylewa się z każdego zdania poświęconego jego opisowi. Dowiadujemy się, iż wyszedł ze szpitala, jest schorowany, obolały na duszy, ulękniony i osamotniony, Jego wewnętrzna pustka odwzorowana jest również w jego mieszkaniu i otoczeniu. Kreowane jest ono, jako typowo minimalistyczne, równie smutne i smętne, jak on sam. Pozbawiony radości życiowej, dogodności materialnych i przyjemnych bodźców zewnętrznych, mężczyzna ubolewa nad bezcelowością i bezsensem egzystencjalnym. Stracił to, co było dla niego najważniejsze i nie potrafi udźwignąć się po tej nieopisanej krzywdzie. Pewnego dnia jednak, nad jego głową zostają rozwiane ciemne chmury za pomocą młodziutkiej dziewczyny, która postanowiła wyciągnąć doń rękę i pomodlić się w jego intencji. Wyczuwając płynącą od niego złą energię, kobieta otworzyła wrota do miejsca oferującego rozgrzeszenie, wzajemny szacunek i opiekę. Dała mężczyźnie możliwość uczestnictwa w religijnej wspólnocie, a on ogarnięty kompletną fascynacją zinterpretował całą resztę na własną potrzebę, Słyszał to, co chciał słyszeć, rozumiał tak, jak chciał zrozumieć.
Z drugiej strony mamy wysoko postawionego, młodego inspektora NAP, Saekiego. Jego postać jest niezwykle kontrowersyjną na arenie policyjnej. Mężczyzna pomimo wysokiego szczebla nie jest postrzegany za autorytet, jego decyzje często są podważane, a wybory życiowe głośno krytykowane. Pozostaje on w małżeńskiej separacji, nieczęsto dogląda ojcowskich obowiązków, częściej zaś zagląda do nieprawego łoża. Gdy funkcjonariuszowi zostaje przekazana sprawa zamordowanej dziewczynki, policja zaczyna łączyć fakty z poprzednim zaginięciem i doszukuje się działań seryjnego mordercy. Niestety, dochodzenie dogorywa w martwym punkcie, brak poszlak wpływa na morale policjantów, a głośno negowany za rozwiązłość i niekonsekwencję główny śledczy zostaje wzięty na radar opinii publicznej.
Z "Krzyku" głośno wybrzmiewa motyw krzywdy dziecięcej. Zaniedbań rodzicielskich i ignorancji dorosłych. Ich błędnych decyzji, które determinują ukształtowanie młodej osoby, jako silnie zaburzonej jednostki, jak również fali niemile widzianych następstw tego procederu. Autor mocno podkreśla, iż niedaleko pada jabłko od jabłoni i braki emocjonalne w latach najmłodszych często zostają powielane w okresie dorosłości. Relacje rodzinne stanowią tu główny punkt fabularny, wokół którego kreowana jest cała reszta kryminalno-obyczajowej historii. Problemy małżeńskie odbijające się piętnem na psychice dziecięcej, zaburzone poczucie bezpieczeństwa i ogólnej bezmiłości zdają się prowadzić do złożonych dysfunkcji, mających swoje ujście w sytuacjach związanych nie tylko z sytuacją zagrożenia życia, lecz również totalnej psychozy. Wyzysk finansowy i pozorne poczucie opieki ze strony sekt zostaje tutaj poniekąd substytutem brakującego elementu, którym powinno być szczęśliwe życie rodzinne. Członkowie religijnych zgrupowań żerują na takich elementach niczym sępy i pozyskują do swoich niecnych praktyk...
Nukui w "Krzyku" przedstawił również problematykę związaną z wolnymi mediami, dezinformacją i błędną interpretacją wiadomości prezentowanych w gazetach. Głośne tytuły zasłaniają najważniejsze sedno sprawy, nakierowując czytelnika na tanią sensację, tym samym odwodząc od kluczowych doniesień.
Choć powieść została napisana kilkadziesiąt lat temu, nie brak jej aktualnego wydźwięku. Problematyka społeczna wciąż jest na czasie. Niegdyś owiane złą sławą zgrupowania religijne, wciąż rosną w siłę, aczkolwiek ich nazewnictwo zdaje się być coraz bardziej mitygowane. Sekciarskie pojęcia zaczęto zastępować delikatniejszymi półsłówkami, mimo że tak samo czerpią one z ludzkiej naiwności i poczucia niepewności wyciągając to, na czym zależy im najbardziej - zyski.
"Krzyk", to niezwykle wciągająca powieść kryminalna celująca w motywacje głównych bohaterów, pogłębiająca ich rysy psychologiczne i dogłębnie je eksplorująca. Akcja jest bardzo dynamiczna, a naprzemienna narracja prowadzi do widowiskowego finału, niemożliwego do odgadnięcia. Zwrot akcji wraz z ujawnieniem sylwetki złoczyńcy stanowią wspólnie niespodziewany i szokujący element tej zręcznie porozrzucanej układanki.
Nie ma na świecie nic okrutniejszego i nieludzkiego niż krzywdzenie dzieci. Japońska opinia publiczna jest zszokowana i przerażona zaginięciami małych dziewczynek, a policja ze wszystkich sił stara się złapać mordercę i położyć kres śmierci. Śledztwo prowadzi podinspektor Seaki, piekielnie inteligentny, a mimo to nie cieszący się przychylnością współpracowników. Jest też w tej opowieści mężczyzna, z początku bezimienny, który szukając własnej drogi trafia do tajemniczej sekty.
Narracja prowadzona jest naprzemiennie - wydarzenia poznajemy od strony śledczych oraz mężczyzny pochłanianego przez sektę. Autor powoli odsłania powiązania między tym dwoma, wydawałoby się oderwanymi, historiami, prowadząc nas do zaskakującego finału. A wierzcie mi, mnie finał zaskoczył.
Inaczej niż w znanych mi dotąd kryminałach czy thrillerach, tu samo śledztwo i pogoń za zabójcą są na drugim planie, w tle rozgrywek politycznych, przepychanek o wpływy, wszechobecnych plotek. Nukui skupia się na stosunkach panujących w zespole śledczych, na ich podejściu do zadziwiająco wysokiej pozycji w jednostce głównego bohatera - na wątkach pobocznych, a nie na meritum sprawy. Od śledztwa, ważniejsza jest polityka, powiązania między policją a mediami.
Dotąd nie miałam styczności z japońskimi kryminałami i zdaję się sobie sprawę, że na podstawie lektury jednej książki trudno ocenić wszystkie, ale bardzo mi odpowiada wycofany i subtelny sposób narracji.
„Krzyk” jest debiutancką powieścią Tokuru Nukui, mam nadzieję, że Wydawnictwo nie odpuści i będziemy mieli jeszcze okazję zanurzyć się w wykreowanym przez niego fascynującym i niejednoznacznym świecie.
Titel: Zwischen Schuld und Isolation – ein düsterer Gesellschaftsthriller aus Japan.
Kurzmeinung: Ein ruhiger, psychologisch düsterer Thriller, der Zeit braucht, aber mit seiner beklemmenden Atmosphäre und einem starken Ende überzeugt.
Tokuro Nukui ist in seiner Heimat Japan ein gefeierter und vielfach ausgezeichneter Autor. Und endlich können wir, dreiunddreißig Jahre nach seinem Debüt, „Tokyo Schwarzer Sommer“ auch auf Deutsch lesen.
Mich hat bereits das Cover angezogen: der prägnante Titel in klarer, markanter Typografie, die reduzierte Skyline und die düstere Farbwahl passen sehr gut zu einem Thriller.
Man sollte im Hinterkopf behalten, dass japanische Krimis und Thriller etwas anders aufgebaut sind als westliche. Daher kann es sein, dass sich der Anfang zunächst etwas schwieriger oder sperriger anfühlt und man etwas Zeit benötigt, um in die Geschichte hineinzufinden.
Auch Autor Nukui legt den Fokus auf gesellschaftskritische Themen, wie soziale Isolation, Leistungsdruck und innere Abgründe. Im Vordergrund stehen weniger Action, schnelle Winkelzüge und Verfolgungsjagden, sondern vielmehr eine unterschwellig beklemmende Atmosphäre und Themen moralischer Ambivalenz.
Das zeigt sich auch in der Handlung: Im Jahr 1990 erschüttert eine Serie rätselhafter Kindesentführungen die Bewohner Tokios. Als die Leiche eines kleinen Mädchens aufgefunden wird, eskaliert die Lage zunehmend, und die Polizei gerät unter Druck – zwischen medialer Aufregung, den Forderungen der Eltern und den eigenen politischen Interessen.
In zwei Handlungssträngen entfaltet sich die Geschichte. Im ersten begleiten wir einen zunächst namenlosen Mann, der durch die bedrückende Hitze Tokios wandert. Er ist von Schwermut, tiefer, unbestimmter Trauer und Hoffnungslosigkeit gezeichnet und des Lebens überdrüssig. Bei einer zufälligen Begegnung trifft er auf eine rätselhafte junge Frau, die für sein Glück betet. Zum ersten Mal glaubt er, einen Ausweg gefunden zu haben. So findet er Halt in einer neuartigen Religionsgemeinschaft. Aber ist diese Gemeinschaft das, was sie vorgibt zu sein?
Im zweiten Strang folgen wir dem Leiter des Dezernats für Tötungsdelikte, Saeki, und dem Kommissaranwärter Okamoto auf der Suche nach dem Täter. Dabei wird deutlich, wie sehr auch der Polizeiapparat von internen Machtgefällen, politischen Ränkespielen und persönlichen Abneigungen geprägt ist.
Meine Bewertung: (4 von 5 Sternen)
Der Schreibstil ist nüchtern und schnörkellos, ohne dabei an Stimmung einzubüßen. Das Erzähltempo ist ruhig, die Spannung entfaltet sich zunehmend, je tiefer man in die Geschichte eintaucht.
Die Figuren wirken zunächst zurückhaltend und klassisch gezeichnet. Sie sind stark von gesellschaftlichen Normen und Konventionen geprägt. Dennoch entwickeln sie sich glaubwürdig weiter und tragen entscheidend zur beklemmenden Atmosphäre des Romans bei.
Ein Kritikpunkt meinerseits ist, dass sehr viele Figuren auftauchen und man schnell die Übersicht verlieren kann. Es hat mir sehr geholfen, Notizen zu machen, was allerdings meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen hat. Ein kurzes Glossar mit den wichtigsten handelnden Figuren und ihrer Funktion wäre hilfreich gewesen.
Sicherlich ist „Tokyo Schwarzer Sommer" nichts für jeden Krimi- und Thriller-Fan. Aber wer sich Zeit nimmt und das Buch auf sich wirken lassen kann, der wird einen ganz besonderen Thriller lesen, der gerade mit dem Ende zu überzeugen weiß.
„Krzyk” Tokuro Nukui to thriller psychologiczno-kryminalny, który od pierwszych stron uruchamia maksymalne skupienie i czujność czytelnika. Zaginięcia dziewczynek kładą się mrocznym cieniem na pracy i sukcesach Wydziału Kryminalnego Komendy Metropolitalnej Policji w Tokio, odsłaniając nie tylko brutalną zbrodnię, ale też skomplikowane kulisy policyjnych struktur. Wewnętrzne sprawy, niedokończone śledztwa, nakładające się na prywatne dramaty — wszystko tu przenika się i tworzy niepokojący, gęsty klimat.
Fabuła prowadzona jest dwutorowo, a obie linie narracyjne pochłaniają równie mocno. Z jednej strony otrzymujemy śledztwo pełne presji, nerwów i bezsilności. Z drugiej — przejmującą historię człowieka, który po stracie dziecka szuka ukojenia w nowej wierze i z pozoru bezpiecznej wspólnocie. Motyw działania organizacji religijnych, choć osadzony w fikcji literackiej, brzmi niezwykle realnie i budzi autentyczny niepokój. Fanatyzm, manipulacja, desperacka potrzeba ocalenia siebie — te elementy uderzają najmocniej.
Podinspektor Saeki, zdeterminowany, konsekwentny i nieustępliwy, podąża tropem porywacza. Jego zawodowa niezłomność budzi podziw i… niechęć współpracowników. Jednocześnie życie prywatne rozsypuje mu się w dłoniach. Rozpad rodziny, chaos emocjonalny, próba odnalezienia spokoju u boku Itsuko — to sprawia, że bohater staje się wyjątkowo ludzki i przejmujący. A gdy do tego dochodzą medialne wycieki informacji, tworzące chaos i dodatkową presję, napięcie rośnie z każdą stroną. Odnalezione ciało dziewczynki staje się momentem przełomowym — spirala strachu, wściekłości i bezradności nabiera morderczego tempa.
Czytelnik długo wierzy, że sprawca jest jasny, dopóki nie pojawia się Erico. To chwila, kiedy wszystko przestaje być oczywiste. Czy wszystkie zbrodnie popełniła ta sama osoba? Osiem czynów, podobny schemat działania, a jednak coś nie do końca się zgadza. Właśnie wtedy na pierwszy plan wysuwa się Okamoto — cichy, analityczny, pracujący w samotności własnych myśli, który krok po kroku próbuje rozwikłać misterną zagadkę.
Największą siłą tej książki jest wstrząsający realizm emocji i niezwykle dopracowana konstrukcja. Postacie są nieprzeciętne, każda scena przemyślana, każdy szczegół znaczący. To kryminał, w którym nic nie jest podane wprost, a misternie ukryta prawda pozostaje nieodgadniona aż do ostatniego zdania. Zakończenie — absolutnie wstrząsające. To moment, w którym wraca się do poprzednich wątków, sprawdza szczegóły, próbuje poskładać wszystko jeszcze raz. Szok, niedowierzanie, a potem… długa analiza tego, co się wydarzyło i czy mogło potoczyć się inaczej.
„Krzyk” to książka, po której trudno złapać oddech. Budzi emocje, zmusza do refleksji, pozostaje w myślach na długo. Tokio, japońskie realia, społeczne uwarunkowania — wszystko zostało przedstawione niezwykle sugestywnie i klimatycznie. To nie tylko fascynująca zagadka kryminalna, ale też głęboko poruszająca opowieść o ludzkiej rozpaczy, wierze, granicach wytrzymałości i dramatycznych wyborach.
Niesamowicie wciągająca, napięcie trzyma do samego końca, mistrzowsko napisana — polecam z całego serca. Ta historia pochłania bez reszty i długo nie pozwala o sobie zapomnieć.
🚨🔍 Krzyk Tokuro Nukui to mroczny, gęsty thriller osadzony w Tokio początku lat dziewięćdziesiątych, który od pierwszych stron budzi niepokój i wymaga pełnej uwagi. Autor z ogromną precyzją wprowadza czytelnika w świat policyjnych śledztw, medialnej presji i społecznych lęków, gdzie zaginięcia dzieci nie są jedynie sprawą kryminalną, lecz raną dotykającą całe miasto. Atmosfera jest duszna, ciężka i pełna napięcia, a każdy kolejny rozdział pogłębia poczucie zagrożenia.
🚨🔍 Centralną postacią powieści jest podinspektor Saeki, doświadczony śledczy i jednocześnie ojciec małej dziewczynki. Tokuro Nukui świetnie pokazuje, jak praca przenika się tu z życiem prywatnym, a strach o własne dziecko wzmacnia determinację, ale też obnaża kruchość bohatera. Saeki zmaga się nie tylko z brutalną sprawą morderstwa, lecz także z przeciekami w policji, ambicjami współpracowników i nieustannym naciskiem mediów, które domagają się szybkich odpowiedzi.
🚨🔍 Równolegle autor prowadzi historię Matsumoto, ojca jednej z ofiar, który po stracie córki pogrąża się w rozpaczy i staje się łatwym celem manipulacji. Wątek internetowej sekty, obiecującej ukojenie w zamian za krew i pieniądze, jest jednym z najbardziej niepokojących elementów książki. Pokazuje, jak desperacja i ból mogą pchnąć człowieka w objęcia fanatyzmu oraz jak cienka bywa granica między wiarą a całkowitym zatraceniem.
🚨🔍 Konstrukcja powieści oparta na dwóch liniach narracyjnych działa znakomicie. Śledztwo policyjne pełne jest fałszywych tropów, napięć i nieoczywistych zależności, natomiast prywatny dramat Matsumoto wnosi do historii silny ładunek emocjonalny. Gdy losy bohaterów zaczynają się krzyżować, napięcie wyraźnie rośnie, a czytelnik coraz częściej kwestionuje swoje wcześniejsze przypuszczenia co do sprawcy i motywów zbrodni. ㅤ 🚨🔍 Dużą siłą Krzyku są postacie drugoplanowe oraz dbałość o szczegół. Każda scena ma znaczenie, a pozornie drobne informacje wracają później ze zdwojoną siłą. Tokuro Nukui umiejętnie buduje iluzję oczywistości, tylko po to, by ją podważyć w kluczowym momencie. Pojawienie się nowych bohaterów i alternatywnych interpretacji wydarzeń sprawia, że fabuła staje się jeszcze bardziej wielowarstwowa i nieprzewidywalna. ㅤ 🚨🔍 Zakończenie tej powieści uderza z ogromną mocą i pozostawia czytelnika w stanie głębokiego wstrząsu. Krzyk to nie tylko rasowy kryminał, ale także przejmująca opowieść o rozpaczy, manipulacji i granicach ludzkiej wytrzymałości. Tokio przedstawione przez autora jest chłodne, bezlitosne i pełne cieni, a sama historia długo nie pozwala o sobie zapomnieć. To książka intensywna, wymagająca i niezwykle satysfakcjonująca dla tych, którzy szukają czegoś więcej niż prostej zagadki.
Im Januar 1990 wird die Leiche eines kleinen Mädchens, das einigen Wochen vorher verschwunden war, gefunden. Der Fall ist nicht einfach zu lösen, die Ermittler geben alles, kommen aber kaum voran. Dann ist ein weiteres Kind verschwunden.
Ich lese sehr gerne Romane, die in für uns eher exotischen Ländern spielen, denn in der Regel erfährt man auch immer einiges über das Land an sich, seine Gesellschaft, seine Kultur, das ist auch hier der Fall. Dieser Roman ist im Original bereits 1993 erschienen und das Debüt des Autors.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, Hauptkommissar Saeki ist der Leiter des Dezernat I für Tötungsdelikte und schweren Raub, während Shigo Okamoto ein ihm unterstellter Kriminalanwärter ist. Während Saeki, dessen Vornamen man nicht erfährt, mehr für die Einsatzplanung zuständig ist, aber auch seinen Kopf hinhalten muss, wenn etwas schiefgeht, gehört Okamoto zur Fußtruppe, die zum Beispiel Befragungen macht.
Einen weiteren Erzählstrang nimmt Matsumoto ein, der kürzlich einen schweren Verlust erfahren hat, der ihm das Gefühl eines Loches in der Brust beschert, und der sein Glück in einer Religionsgemeinschaft sucht, von denen es in Japan unzählige gibt, die zum Teil sektenartig organisiert sind. Dieser Handlungsstrang löst sich mit dem der Ermittlungen abwechselnd ab.
Auf dem Cover wird ein Thriller versprochen, und auf gewisse Weise ist das der Roman auch, auch wenn er langsamer und mit weniger Spannung erzählt wird, als man es erwarten könnte. Dennoch, gerade der Matsumoto-Strang hat für mich schon etwas thrillerhaftes, er hat bei mir einige Emotionen ausgelöst. Zeitweise treten die Ermittlungen hinter seinen Erlebnissen sogar zurück. Ich glaube, man darf japanische Thriller nicht mit westlichen gleichsetzen, hier zumindest wird die Spannung subtiler erzeugt, mehr auf der psychologischen Ebene. Für mich war diese Form des Thrillers interessant zu lesen und mit einer eigenen Spannung behaftet. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und habe viel spekuliert und gegoogelt.
Die Auflösung finde ich dennoch sehr überraschend, mir scheint aber alles logisch zu sein. Auch wenn ich mir vielleicht eine andere gewünscht hätte, gefällt mir diese Auflösung gut, auch, weil sie im Nachhinein passend ist und dem Roman einen interessanten Twist gibt.
Mich hat der Raman schnell packen können. Man muss sich auf ihn einlassen, weil er anders gestrickt ist, als man vielleicht erwartet, aber gerade das macht ihn für mich interessant. Ich war schnell emotional beteiligt und habe auch viel spekuliert. Gerne empfehle ich ihn allen, die nicht allzu fest an der westlichen Definition von Thriller hängen.
Der erstmals 1993 erschienene Thriller „TOKYO: Schwarzer Sommer“ ist Tokuro Nukuis Debüt. Neben den Krimielementen spielen die Gepflogenheiten der japanischen Gesellschaft eine tragende Rolle, auch ist eine Glaubensgemeinschaft sehr präsent.
Tokyo 1991. In einem Flussbett wird ein Mädchen tot aufgefunden, das noch im Kindergartenalter gewesen sein dürfte. Mehrere kleine Mädchen verschwinden spurlos, eine obskure Religionsgemeinschaft wirft Fragen auf, ein Vater sucht verzweifelt nach seinem Kind. Die beiden Kommissare Saeki und Okamoto ermitteln.
Sowohl der Klappentext als auch die Aufmachung von TOKYO locken ungemein, also mache ich mich kurzentschlossen ans Lesen. Und stelle alsbald ernüchternd fest, dass mich die ausschweifende Erzählweise und das sehr gründlich ausformulierte Miteinander ermüden. Trotzdem bleibe ich im Buch, wenngleich ich – entgegen meiner sonstigen Lesegewohnheiten – des Öfteren pausiere.
Jede Figur wird bis ins kleinste Detail eingeführt und auch danach gefühlt jede Regung, jeder Gedanke wiedergegeben. Sowohl die Kommissare als auch ihre Kollegen und deren Familien mitsamt ihren gerade anstehenden Problemen und ihren Dialogen lasse ich an mir vorbeiziehen. Selbiges geschieht mit den Sekten, deren Anwerbung und deren Mitgliedern. Gut, man erfährt schon so einiges über ihre geschickt aufgebauten Strukturen, ihren Hierarchien und ihren Finanzen. Auch das oben erwähnte japanische Lebensgefühl schimmert durch, was angesichts des Handlungsortes absolut passend ist.
Was mir aber zunehmend fehlt, ist der Fokus auf die Ermittlung, die eher nebenher so mitläuft und dem Buch viel an Spannung nimmt. Die zwei Handlungsstränge – Ermittlung und Sekte – wechseln sich ab, dabei bleibt vieles auf der Stecke, denn die Erzählung verliert sich großteils in Nebensächlichkeiten. Erst dem Ende zu wird es spannend. Urplötzlich tut sich was, wenngleich die Ereignisse sich nicht gerade überschlagen. Und dennoch zeichnet sich eine Figur ab, das Warum tritt hervor, die Akteure werden greifbarer.
TOKYO mag in Japan funktionieren, das kann ich nicht beurteilen. Ich jedoch habe nur bedingt das Gefühl, einen Krimi gelesen zu haben. Eher einen kriminalistisch untermalten japanischen Gesellschaftsroman.
"Krzyk" przenosi czytelnika do Japonii w latach 90. Poznajemy historię z dwóch perspektyw: podkomisarza Saekiego i Matsumoto, który wkrótce dołącza do sekty. Znikają dziewczynki w wieku ok. 6 lat i są znajdywane martwe w różnych częściach miasta. Fabuła w jednej części mocno skupia się na prowadzonym śledztwie. Saeki jako szef elitarnej pierwszej sekcji śledczej w Komendzie Metropolitalnej Policji musi zmierzyć się nie tylko z trudną sprawą, ale też z dziennikarzami i mediami. Powiem szczerze, że historia z jego perspektywy podobała mi się najmniej. Podkomisarz jest bardzo... Oschłym człowiekiem. Nie pokazuje emocji, jest twardy i bardzo pragmatyczny. Z jednej strony można to uznać za profesjonalizm, z drugiej zaś za swego rodzaju spaczenie. Poza tym opis prowadzonego śledztwa skupia się bardziej na opisie działania policji i jej korelacji z dziennikarzami. Odniosłam wrażenie, że służby śledcze trochę kręcą się w kółko i nie wiedzą co robić. Wiemy jednak, że czasami tak faktycznie jest w prawdziwym życiu. Druga perspektywa była o wiele ciekawsza. Matsumoto jest człowiekiem pogrążonym w rozpaczy, który szuka ratunku w religii. Spotkało go coś strasznego i chce czymś zapełnić pustkę w swoim sercu. Niestety trafia do sekty, która przyjmuje go z otwartymi ramionami. Dzięki potężnym darowiznom Matsumoto pnie się po szczeblach hierarchii i zostaje zaznajomiony z pewnymi tajemnymi praktykami i rytuałami. Podczas chwil spędzonych z Matsumoto o wiele częściej możemy poznać jego emocje i myśli. Ten człowiek, mimo że jest skrzywdzony to trochę bardziej otwarty. Czytelnik czuje, że on wręcz rozpaczliwie szuka ratunku. Najmocniejszy i najlepszy element książki? Oczywiście, że koniec, kiedy wszystko wychodzi na jaw. Od razu mówię, że jesteście w stanie się go domyślić, ale, tak czy siak, zaskakuje. No ja byłam w szoku, wydarzenia zrobiły na mnie ogromne wrażenie, czułam tę ekscytację, gdy fabuła zmierzała do momentu kulminacyjnego. A kiedy wszystko złączyło się w całość, musiałam na chwilę odsapnąć po zakończeniu. Mimo że "Krzyk" bardzo nierówno dawkuje emocje, dostajemy trochę nudy, trochę napięcia, frustracji i ekscytacji, to na końcu ofiarowuje nam w prezencie logiczną całość, która satysfakcjonuje.
Początek lat 90-tych, okolice Tokio. Społecznością wstrząsa seria zaginięć małych dziewczynek. Początkowo policja nie łączy ich ze sobą ale gdy pojawia się pierwsze ciało, pojawia się też presja. Policjantami kieruje młody inspektor Saeki znajdujący się w skomplikowanej relacji prywatnej. Równocześnie z przebiegiem śledztwa obserwujemy historię pana Matsumoto, ojca przeżywającego żałobę po śmierci córki, który staje się idealnym celem dla sekty.
Po wielu latach czytania różnych thrillerów i kryminałów miałam dosyć dokładne wyobrażenie czego mogę się spodziewać po ,,Krzyku". Podzieliłam sobie bohaterów na dobrych i złych i pewna siebie czekałam aż akcja będzie toczyć się zgodnie z moimi przewidywaniami. Tylko, że to się nie stało. Od początku ta historia odbiega od utartych schematów i im postępuje dalej tym bardziej zachwyca formą. Pozornie prosty kryminał. Jednak różni się znacząco od tego, do czego przyzwyczaiły nas zachodnia kultura. Tutaj wszystko, nawet śledztwo, podporządkowane jest hierarchicznej kulturze i strachowi przed utratą twarzy. Z wierzchu wszystko aż bije chłodem i spokojem, ale najważniejsze jest to co kryje się wewnątrz. Ta opowieść aż kipi emocjami, które nie mogą znaleźć dla siebie ujścia.
,,Krzyk" nie jest też grą pomiędzy mordercą a sprawcą. Jest misterną mozaiką, złożoną z miliona maleńkich detali, które dopiero ułożone w odpowiedniej kolejności dają odpowiedź, ale nie do końca taką jakiej oczekujemy. Bo tutaj tak naprawdę nie jest ważny sam sprawca. Dużo ważniejsze jest tło - bogate, szczegółowo pokazujące drabinę zależności społecznych i narzuconych reguł, i motywacja, powoli odsłaniana i wyłaniająca się ze szczegółów. Znaczącą rolę odrywa także opowieść o nieprzeżytej żałobie.
,,Krzyk" mnie powalił. Spodziewałam się prostej historii spod znaku ,,kto zabił", natomiast dostałam wielopoziomową historię, którą można odczytywać na wiele sposobów i za każdym razem dostrzegać coś nowego. To też nie jest prosty thriller, napisany według schematu. Nie ma tutaj przewidywalnych rozwiązań. Jest zaskakujący, bardzo klimatyczny i wysmakowany językowo. Dużo mówi o japońskim społeczeństwie i regułach, którym musi się ono podporządkować a które nie zawsze są sprawiedliwe czy nawet wygodne. Polecam!
Die Prämisse von Nukuis Debütroman hat mich schon sehr gereizt. Und was soll ich sagen? Konstruktion und Plot sind wirklich ein absoluter Geniestreich.
Das Buch wechselt kapitelweise zwischen zwei Perspektiven: Auf der einen Seite steht der verzweifelte Polizeichef Saeki, der im Tokio der 90er Jahre eine grausame Serie von Kindesentführungen aufklären muss. Auf der anderen Seite erleben wir aus der Ich-Perspektive den psychischen Verfall eines traumatisierten Vaters, der in die Fänge einer obskuren Sekte gerät. Nukui seziert hier ganz hervorragend und erschreckend präzise, wie Isolation, unbewältigte Trauer und die manipulative Dynamik neureligiöser Gruppierungen einen Menschen komplett ruinieren können. Das ist stellenweise richtig harter Stoff, regt enorm zum Nachdenken an und gipfelt in einem der wohl brillantesten und bittersten Plottwists, die ich je in diesem Genre gelesen habe. Da passt am Ende einfach jedes Puzzleteil. Warum also keine 5 Sterne? So faszinierend die psychologischen Abgründe auch geschildert sind, hat das Buch für mich eine spürbare Schwäche: den Schreibstil. Nukui schreibt sehr sachlich, fast schon distanziert. Obwohl wir es hier mit absolut hochemotionalen Themen wie dem Verlust eines Kindes und wahnsinnigem Schmerz zu tun haben, fühlte ich mich beim Lesen eher wie eine auf Abstand gehaltene Beobachterin. Man schaut den Figuren dabei zu, wie sie zerbrechen, aber man leidet nicht so richtig mit ihnen, weil der Funke durch die kühle Erzählweise nicht ganz überspringen will. Das nimmt der Tragödie im Mittelteil leider ein wenig die Wucht. Allerdings ist das für einen ostasiatischen, ins Deutsche übersetzten Roman nicht so ungewöhnlich. Man muss diese Erzählart mögen.
Fazit: Trotz der stilistischen Distanz ist das Buch ein absolut lesenswerter, hochgradig cleverer Psychokrimi für alle, die komplexe Strukturen und düstere Abgründe mögen. Wer ein emotionales Mitfühl-Drama sucht, wird hier vielleicht enttäuscht, wer aber ein verdammt stark konstruiertes Rätsel mit gesellschaftskritischem Unterton sucht, sollte hier definitiv zugreifen. Das Buch lohnt sich!
Tokyo, 1990. Mehrere Morde an Kindern erschüttern die Bevölkerung. Kommissar Saeki steht unter Druck, die Fälle schnell aufzuklären, liegt sein rasanter Aufstieg die Karriereleiter hinauf doch auch in bestimmten familiären Beziehungen begründet. Gleichzeitig irrt Matsumoto durch die Straßen, völlig verzweifelt und auf der Suche nach einem neuen Sinn in seinem Leben. Als er diesen in einer Sekte findet, geht es für ihn endlich wieder bergauf. Dann aber bemerkt er erste Unstimmigkeiten und hört Gerüchte über dunkle Machenschaften in den höheren Rängen. Was spielt sich hinter den Kulissen der Sekte ab?
„Tokyo. Schwarzer Sommer“ ist der Debütroman des japanischen Schriftstellers Tokuro Nukui und erschien im Original bereits 1993. Die deutsche Übersetzung verfasste Heike Patzschke. Die Geschichte wird im Wechsel aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt: auf der einen Seite verfolgen wir die Ermittlungen rund um die mysteriöse Mordserie, auf der anderen Seite beobachten wir das Abgleiten eines verzweifelten Mannes in die Fänge einer Sekte. Es ist klar, dass diese beiden Stränge sich irgendwann treffen werden, wann und wie bleibt aber lange unklar.
Der Thriller gibt einen guten Einblick in die Strukturen der japanischen Polizei. Saeki ist ein so genannter Karrierebeamter, der durch entsprechende Förderung viel schneller einen hohen Rang erreicht hat, als das bei andere Kandidaten möglich wäre. Das macht ihn bei seinen Kollegen nicht besonders beliebt, so dass er mit Anfeindungen zu kämpfen hat und jeder nur darauf wartet, dass er einen Fehler macht. Auf der anderen Seite stehen Glaubensgemeinschaften im Fokus, die Menschen in bestimmten Lebenssituationen ausnutzen. An Matsumotos Beispiel wird sehr deutlich, wie eine solche Sekte den Selbstwert eines Menschen zu eigenen Zwecken wieder aufbaut und eine Art Ersatzfamilie vortäuscht.
Lange war ich überzeugt, durchschaut zu haben, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, doch dann kam am Ende noch ein echtes Überraschungsmoment. Gestört hat mich jedoch, dass nicht alle Fälle aufgeklärt werden – ich hoffe, es existiert ein Folgeband?
1990, Tokyo. Ein weiteres Mädchen wird vermisst und plötzlich findet man die Leiche der ersten Vermissten. Die Angst steigt und die Ermittler geraten immer mehr unter Druck, während ein verzweifelter Vater Zuflucht in einer Glaubensgemeinschaft findet und damit Zugang zu seltsamen Ritualen erhält.
Tokyo von Tokuro Nukui ist ein japanischer Thriller aus den 90ern. Positiv überrascht war ich davon, dass ich dem Buch das Alter weniger angemerkt habe und das obwohl mehr als 30 Jahren vergangen sind. Möglicherweise liegt das auch an der Übersetzung von Heike Patzschke, die den heutigen Zeitgeist mitfließen lässt und daher kaum Distanz vorhanden ist.
Doch inhaltlich konnte mich das Buch über weite Strecken kaum überzeugen. Den Einstieg fand ich noch gut, wir beginnen mit dem Fund des Mädchens, doch das war es dann lange an spannenden Szenen. Die zwei Perspektiven wechseln kapitelweise, das hat mir das Lesen erleichtert, weil es eine Abwechslung reingebracht hat, die ich nach jedem Kapitel benötigte, denn es ist kaum etwas passiert und die Story plätschert nur so vor sich hin.
Obwohl Glaubensgemeinschaften und Sekten nicht mein liebstes Thema sind, war die Perspektive am Ende doch die interessantere, denn die Perspektive des Ermittlerteams dreht sich vorwiegend lediglich um private Probleme einzelner und gibt kaum Aufschluss über die eigentlichen Taten/Ermittlungen. Ein weiterer Thriller, der mir eher das Gefühl eines Kriminalromans vermittelt hat, aber vom eigentlich Genre meilenweit entfernt blieb.
Und eigentlich wären das zwei Sterne für Tokyo geworden, doch dann kam das Ende und das hat eine Menge in mir bewegt. Die Auflösung war nicht nur unglaublich überraschend, sondern sie hat auch den ganzen Aufbau des Buchs in Frage gestellt. Mit dem Wissen, das ich jetzt habe, hätte mir das Buch vermutlich unheimlich Spaß gemacht, weil die Konstruktion wirklich genial ist. Trotzdem kann ich nicht mehr als drei Sterne geben, weil das Lesegefühl lange eher mau war.
Schwieriger Einstieg, doch das Durchhalten lohnt sich
Anfang der 90er Jahre verschwinden in Tokyo mehrere kleine Mädchen. Als eines der Kinder tot in einem Fluss aufgefunden wird, ist die Sorge um die anderen Mädchen groß. Kommissar Saeki und sein Kollege Okamoto nehmen die Ermittlungen auf. Ein verzweifelter Vater kämpft mit einem Verlust und sucht Trost in einer Glaubensgemeinschaft. Dabei gerät er immer tiefer in deren Sog. Ein japanischer Thriller war tatsächlich Neuland für mich. Schon der Aufbau der Handlung unterscheidet sich von den westlichen Thrillern, bei denen die Spannung schon nach wenigen Seiten spürbar ist. Hier jedoch gibt der Autor zunächst Einblicke in die Strukturen von Gesellschaft, insbesondere die des Beamtenwesens und der Polizeibehörde. Dies war zwar auf der einen Seite sehr informativ, aber Spannung lässt damit nun mal nicht erzeugen. Dementsprechend zäh war der Einstieg in das Buch. Wechselweise springt dann die Handlung zwischen den ermittelnden Beamten und dem nach Hilfe suchenden Vater hin und her. Anfänglich fragt man sich, wie diese beiden Erzählstränge zusammengehören. Doch dann festigen sich die Figuren immer mehr und so langsam beginnt man die Verbindung zu erahnen. Ab diesem Zeitpunkt nimmt auch endlich die Spannung zu. Insbesondere die Auflösung fand ich nahezu genial und für mich total überraschend. Auch erkennt man erst am Ende, wie perfekt dieses Buch konstruiert ist und warum es einfach auf diese Weise erzählt werden musste. Dass das Buch bereits 1993 geschrieben wurde, merkt kaum. Die Welt ist noch weniger digital, der Gang zum Münztelefon gehört noch zum Alltag. Überhaupt ist die Stimmung recht düster, ähnlich wie man es von skandinavischen Thrillern kennt. Insgesamt war „Tokyo: Schwarzer Sommer“ ein sehr atmosphärischer Thriller, der zwar etwas schwer in die Gänge kommt, doch das Durchhalten lohnt sich auf jeden Fall.
Im Jahr 1990 beginnt eine Serie von Kindesentführungen in Tokyo. Der Täter hat es auf Mädchen im Kindergartenalter abgesehen. Als die Leiche des ersten Mädchens auftaucht, ist die Bevölkerung schockiert und verängstigt. Eine SoKo wird gebildet und ermittelt so gründlich, wie es nur möglich ist. Dennoch verschwinden weitere Mädchen. Medien und Bevölkerung wollen endlich einen Schuldigen sehen und setzen so die Polizei zusätzlich unter Druck. Ein Mann, der weiß wie es ist, wenn man seine kleine Tochter so plötzlich verliert, hat nun keinerlei Halt mehr im Leben, bis eine Religionsgemeinschaft an ihn herantritt. Doch ist das wirklich der Weg zu seinem Seelenheil?
Mein Eindruck Ich liebe ja Krimis und Thriller, bei denen ich bis zum Ende miträtseln kann. Bei diesem Buch ist das absolut der Fall gewesen und ich kann das Ende immer noch nicht ganz fassen. Das Buch beginnt überraschend ruhig, dafür, dass es um ein so emotionales Thema geht. In den Kapiteln, in denen die Ermittler im Fokus der Erzählung sind, bekommt man zusätzlich viele Hintergrundinformationen über den japanischen Polizeiapparat. Zum Beispiel über den Unterschied zwischen Karrierebeamten und denjenigen, die sich von ganz unten hocharbeiten müssen. Oder auch über die Zusammenarbeit der Polizei mit den Medien, wenn die Medien denn kooperieren. In jedem zweiten Kapitel wird das Leben einen Mannes in seinen Dreißigern geschildert, der daran zerbrochen ist, dass er seine Tochter verloren hat. Das gibt den Handlungen der Polizei ein zusätzliches Gewicht und macht es umso schlimmer, wenn die Ermittlungen wieder kein Resultat erbringen. Mit den beiden Perspektiven wird dann ganz langsam und sorgfältig eine sehr spannende Atmosphäre aufgebaut.
Mein Fazit Tokyo - Schwarzer Sommer ist ein Thriller, der zwar nur langsam Fahrt aufnimmt, einen am Ende aber doch nicht mehr loslässt. Wer Lust hat, sich auf eine minutiös durchgeplante Geschichte einzulassen, die einen bis zur letzten Seite fesselt, dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall ans Herz legen.