Als Carina sowohl ihren Job verliert, als auch ihre Beziehung nach 10 Jahren zerbricht, steht sie mit Ende 20 vor den Trümmern ihrer Lebenspläne. Sie nimmt ein Jobangebot in Neuseeland an und baut ihre neuen Träume darauf auf. Bis zum Jobantritt bereist sie Thailand, Bali und Indien.
Der Roman ist autobiographisch und die Stimme der Autorin daher auch sehr authentisch. Gerne habe ich mich von ihrer Begeisterung und Offenheit anstecken lassen beim Lesen und ihr staunend durch buntes und manchmal gefährliches Treiben gefolgt, habe sie bei ihrer Meditation und ihrem Selbstfindungswunsch begleitet und ihr Herzklopfen mit gespürt. Einige Stellen waren mir ein bisschen zu viel Esoterik und auch einiges, was sie über sich zu erfahren glaubte, erschien mir etwas unreif oder zu begeistert, was vermutlich sowohl an ihrem Alter als auch der Phase ihres Lebens lag, in der sie sich befand.
Die Schilderungen der Länder, Städte und Orte, die sie bereist hat, waren aber auf jeden Fall mehr als lesenswert und wirklich anschaulich beschrieben. Eine sehr große Stärke des Buches ist auf jeden Fall, wie gut die Autorin es schafft, ihre Eindrücke und ihre Begeisterung und Liebe für bestimmte Orte in Worte zu fassen.
Eine Leseempfehlung von mir für alle, die gerne über Orte lesen, die sie noch nie gesehen haben, aber sich mal dahin träumen möchten und für Menschen, die inspiriert werden können und wollen von persönlichen Lebenserfahrungen.
Kaputtes Herz, verlorener Job, One Way Ticket nach irgendwo. Klingt erstmal wie der Anfang von Eat Pray Love auf Deutsch, fühlt sich hier aber deutlich persönlicher an. Zwischen Bangkok Hitze, Bali Sonnenuntergang und staubigen Straßen in Indien stolpert man mit Carina durch eine Zeit, in der nichts mehr sicher ist außer die eigene Unsicherheit.
Besonders hängen bleibt dieses Gefühl von Orientierungslosigkeit. Kein Plan, kein Ziel, nur der leise Gedanke im Kopf, dass Weglaufen vielleicht gar kein Weglaufen ist, sondern ein Neustart. Genau da packt das Buch. Keine Hochglanzreise, sondern viel inneres Chaos. Mal romantisch, mal melancholisch, mal dieser kurze Moment, in dem man beim Lesen denkt, verdammt, das kenne ich.
Der Mann, der langsam auftaucht, bringt Herzklopfen rein, ohne kitschig zu werden. Viel stärker sind aber die stillen Szenen. Allein im Hostel. Gespräche mit Fremden. Diese Sekunden, in denen man merkt, dass Loslassen mehr weh tut als Festhalten.
Manchmal rutscht das Ganze leicht in Coaching Ton ab. Ein paar Gedanken wirken sehr bewusst konstruiert. Trotzdem funktioniert die Mischung aus Reisebericht, Selbstsuche und emotionalem Neuanfang überraschend gut.
Am Ende bleibt kein perfektes Happy End, sondern etwas Besseres. Das Gefühl, dass man nicht ans andere Ende der Welt muss, um sich selbst zu finden. Aber dass es manchmal hilft, einfach loszugehen.
Ich finde das Buch ist nicht per se schlecht, ich bin nur glaube ich kein Teil der angezielten Leserschaft dafür. Wenn ich vorher schon gewusst hätte, dass in diesem Buch hauptsächlich esotherische Themen behandelt werden, hätte ich nicht zu diesem Buch gegriffen. Leider ging das meiner Meinung nach nicht aus dem Klappentext herrvor.
Da das Buch autobiographisch inspiriert ist, werde ich mich nicht zu den Charakteren äußern, außer, dass sie realistisch beschrieben waren. Ich war auf einen ausführlichen Reisebericht eingestellt, der ist aber für meinen Geschmack leider etwas zu kurz gekommen. Speziell die Zeit in Indien, die ihr ja sehr viel bedeutet hatte, fand ich nicht sehr eindrucksvoll geschildert. Bali kam mir sehr massentouristisch vor, was ja an und für sich nicht falsch ist, aber für ein Buch irgendwie etwas wenig.
Irgendwie schaffte es die Erzählung bei mir leider auch nicht, einen Spannungsbogen aufzubauen, ich war nur mäßig gespannt, was als nächstes passiert, ich wollte oft einfach nur, dass irgendetwas passiert..
Das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich mag die Illustration, sie strahlt Zuversicht und Wohlbefinden aus. Der Titel ist gut gewählt und hat mich sofort neugierig auf die Handlung gemacht.
Was tun, wenn das bisherige Leben auf dem Kopf steht? So ergeht es der 29 jährigen Autorin Carina Amara Kruse. Job weg, Beziehung beendet und Träume ausgelebt. Soll es so weitergehen? Nicht für Carina, mit viel Mut und einem Ticket ins Ungewisse beginnt ihre Reise. Und damit auch für den Leser, in verschiedene Länder, an verschiedene Orte und auch eine Reise zu sich selbst. Bangkok, Bali, Neuseeland oder Indien. Es war einfach unglaublich dieser Reise zu folgen. Auch die Chance auf eine neue Liebe fand ich toll. Die Autorin hat es geschafft, mich zu packen. Ich mochte die esoterischen Themen sehr, da ich sie vorher noch nicht so kannte und so einen neuen Blickwinkel bekommen habe. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die einzelnen Szenen und Orte wurden detailliert beschrieben. Ein tolles Buch, welches mir noch lange im Kopf bleiben wird, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.
Carina gibt uns Einblicke in ihr Leben, ihre Ansichten und ihre ganz besondere Reise, die ganz besonders war. Über sich Hinauswachsen, neue Horizonte entdecken, neue Ziele und vor allem zu sich selbst finden und so ganz alleine am anderen Ende der Welt neu durchzustarten.
Es war sehr spannend und interessant Carina auf dieser Reise begleiten zu dürfen und neue Kulturen und Länder kennenzulernen. Ich habe es sehr mutig von ihr empfunden, alles hinter sich zu lassen. Doch wir kennen es ja, das Reisen gibt uns Kraft und vor allem sieht man die Welt mit anderen Augen.
Meditation, Yoga und andere Möglichkeiten der Selbstfindung spielen in Carinas Leben eine große Rolle. Für mich eine ganz neue Welt und ich habe es als sehr anregend empfunden hier mehr zu erfahren. Gerade Bali verbindet man ja doch sehr damit.
Die Lesereise hat mir auf jeden Fall zugesagt und ich könnte gar nicht sagen wo es mir am besten gefallen hat.
Für mich war es eine sehr interessante Geschichte mit Tiefgang, die auf jeden Fall zum Nachdenken anregt sowie das Reisefieber wieder mal geweckt hat. Neuseeland steht bereits schon länger auf meiner Bucket List.