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Katzenmond
Der 11-jährige Jeremias fährt mit seinen Eltern nach Griechenland ans Meer. Schon bald bemerkt er, dass die vielen wilden Katzen dort ihn beobachten. Der geheimnisvolle Junge Mond erzählt Jeremias von einer verschwundenen Tür, die einst in eine magische Nachtwelt führte, in der Katzen Dinge können, zu denen sie im echten Leben nicht fähig sind. Gemeinsam mit Mond, der schüchternen Nyx und einem Haufen streunender Katzen begibt sich Jeremias auf Spurensuche. Ist die Nachtwelt in Gefahr? Was hat es mit dem unheimlichen Schatten auf sich, der sie verfolgt? Und warum interessiert sich der Mann im silbernen Anzug so sehr für die rätselhafte Tür? Jeremias muss sich entscheiden, wie weit er gehen will, um die Nachtwelt zu retten.
279 pages, Kindle Edition
Published July 2, 2026
About the author
Antonia Michaelis
135 books328 followersAntonia Michaelis has lived and taught in India. She is the author of several award-winning books published in her native language German.
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Community Reviews
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
July 25, 2026
Wir begleiten den zwölfjährigen Jeremias auf eine Reise, die sich irgendwo zwischen Realität, Fantasie, Abenteuer und den Spuren, die Verlust und ungelöste Trauer hinterlassen, bewegt. Als er in seinem Griechenlandurlaub auf eine Menge Straßenkatzen, den rätselhaften Jungen Mond, die abenteuerlustige Nyx und eine verborgene Nachtwelt trifft, beginnt eine Geschichte voller Magie und der Suche nach dem Nachtkönig. Es wird aber schnell klar, dass diese Suche weit über das bloße Finden eines verschwundenen Helden hinausgeht. Während ein geheimnisvoller Anzugmann den Kindern immer näherkommt und die Freiheit der Katzen bedroht, geht es im Kern um Verlust und dem Umgang damit, Einsamkeit, Freundschaft, Familie und die Frage, was Menschen und Katzen wirklich brauchen, um glücklich zu sein.
Das faszinierendste an diesem Buch ist ohne jeden Zweifel der Schreibstil. Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die sich sprachlich so leicht, verspielt und gleichzeitig tiefgründig anfühlt. Die Erzählweise wirkt, als würde Jeremias die Geschichte genauso erzählen, wie sie ihm gerade durch den Kopf geht. Dadurch entsteht eine Unmittelbarkeit, die ich in dieser Form bislang kaum erlebt habe. Dieser kindlichen Perspektive steht eine Tiefgründigkeit in vielen Aussagen gegenüber, die einen wirklich zum Nachdenken bringen. Viele Sätze sind tief philosophische und poetisch und passen trotzdem, oder gerade deshalb, einhundertfünfzig Prozent in die kindliche Erzählweise. Und genau diese Mischung aus kindlicher Leichtigkeit, Humor und den ernsten Anteilen macht den besonderen Reiz des Buches aus.
Auch die Figuren sind ausgesprochen gelungen. Jeremias wächst einem mit seiner direkten, neugierigen und unkomplizierten Art schnell ans Herz. Besonders schön ist, dass er Menschen nicht auf ihre Einschränkungen reduziert. Die vielen Katzen mit ihren herrlich authentischen Namen und eigenen Charakteren verleihen der Geschichte zusätzlichen Charme. Besonders gelungen ist jedoch auch der Antagonist. Der Anzugmann erscheint zunächst als klassischer Gegenspieler, dessen Motive undurchsichtig bleiben. Im Verlauf der Geschichte beginnt diese scheinbar böse Fassade jedoch immer mehr zu bröckeln. Stück für Stück eröffnet sich ein Blick auf einen zutiefst verletzten, verzweifelten Menschen, der von Verlust, Einsamkeit und Traurigkeit geprägt ist. Dadurch entsteht eine Figur, die man zwar nicht unbedingt gutheißen kann, für deren Handeln man aber zunehmend Verständnis und Mitgefühl entwickelt. Gerade diese Vielschichtigkeit macht ihn zu einem bemerkenswerten Antagonisten.
Besonders beeindruckt hat mich die Art, wie schwierige Themen verarbeitet werden. Trauer, Verlust, Einsamkeit und das Gefühl, nicht dazuzugehören, werden in kraftvolle Bilder und Metaphern übersetzt. Die Schattenkatzen, die bedrückende Traurigkeit verkörpern, oder die Vorstellung, dass sich nach schweren Verlusten ein Teil der Seele zurückziehen kann, gehören zu den stärksten Bildern des Romans. Und es gelingt der Geschichte dabei, diese Themen metaphorisch mit solch einer Feinfühligkeit umzusetzen, dass sie am Ende hervorragend in den Plott hineinpassen.
Auch das Worldbuilding hebt sich deutlich von vielen anderen Fantasy-Geschichten ab. Die Nachtwelt, ihre Bewohner und ihre Regeln wirken originell und kreativ. Besonders die Ideen rund um die Katzen und den Nachtkönig sind überraschend und fantasievoll umgesetzt. Und in jeder Faser seiner Seiten schreit das Buch die Liebe zu Katzen heraus.
Am Ende bleibt nur eines: die Erinnerung an eine unglaublich besondere Geschichte. Ein Buch voller Fantasie, Herz und poetischer Bilder, das Themen behandelt, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen berühren können. Und ich glaube es ist das einzige Buch, das ich als Erwachsene bisher gelesen habe und mir wünschte, ich könnte es mit Kinderaugen lesen.
Katzenmond ist ein außergewöhnlich poetisches Abenteuer über Freundschaft, Verlust, Hoffnung und die Kraft der Fantasie. Eine eigenwillige, mutige und wunderschön erzählte Geschichte mit vielen Alleinstellungsmerkmalen.
Das faszinierendste an diesem Buch ist ohne jeden Zweifel der Schreibstil. Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die sich sprachlich so leicht, verspielt und gleichzeitig tiefgründig anfühlt. Die Erzählweise wirkt, als würde Jeremias die Geschichte genauso erzählen, wie sie ihm gerade durch den Kopf geht. Dadurch entsteht eine Unmittelbarkeit, die ich in dieser Form bislang kaum erlebt habe. Dieser kindlichen Perspektive steht eine Tiefgründigkeit in vielen Aussagen gegenüber, die einen wirklich zum Nachdenken bringen. Viele Sätze sind tief philosophische und poetisch und passen trotzdem, oder gerade deshalb, einhundertfünfzig Prozent in die kindliche Erzählweise. Und genau diese Mischung aus kindlicher Leichtigkeit, Humor und den ernsten Anteilen macht den besonderen Reiz des Buches aus.
Auch die Figuren sind ausgesprochen gelungen. Jeremias wächst einem mit seiner direkten, neugierigen und unkomplizierten Art schnell ans Herz. Besonders schön ist, dass er Menschen nicht auf ihre Einschränkungen reduziert. Die vielen Katzen mit ihren herrlich authentischen Namen und eigenen Charakteren verleihen der Geschichte zusätzlichen Charme. Besonders gelungen ist jedoch auch der Antagonist. Der Anzugmann erscheint zunächst als klassischer Gegenspieler, dessen Motive undurchsichtig bleiben. Im Verlauf der Geschichte beginnt diese scheinbar böse Fassade jedoch immer mehr zu bröckeln. Stück für Stück eröffnet sich ein Blick auf einen zutiefst verletzten, verzweifelten Menschen, der von Verlust, Einsamkeit und Traurigkeit geprägt ist. Dadurch entsteht eine Figur, die man zwar nicht unbedingt gutheißen kann, für deren Handeln man aber zunehmend Verständnis und Mitgefühl entwickelt. Gerade diese Vielschichtigkeit macht ihn zu einem bemerkenswerten Antagonisten.
Besonders beeindruckt hat mich die Art, wie schwierige Themen verarbeitet werden. Trauer, Verlust, Einsamkeit und das Gefühl, nicht dazuzugehören, werden in kraftvolle Bilder und Metaphern übersetzt. Die Schattenkatzen, die bedrückende Traurigkeit verkörpern, oder die Vorstellung, dass sich nach schweren Verlusten ein Teil der Seele zurückziehen kann, gehören zu den stärksten Bildern des Romans. Und es gelingt der Geschichte dabei, diese Themen metaphorisch mit solch einer Feinfühligkeit umzusetzen, dass sie am Ende hervorragend in den Plott hineinpassen.
Auch das Worldbuilding hebt sich deutlich von vielen anderen Fantasy-Geschichten ab. Die Nachtwelt, ihre Bewohner und ihre Regeln wirken originell und kreativ. Besonders die Ideen rund um die Katzen und den Nachtkönig sind überraschend und fantasievoll umgesetzt. Und in jeder Faser seiner Seiten schreit das Buch die Liebe zu Katzen heraus.
Am Ende bleibt nur eines: die Erinnerung an eine unglaublich besondere Geschichte. Ein Buch voller Fantasie, Herz und poetischer Bilder, das Themen behandelt, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen berühren können. Und ich glaube es ist das einzige Buch, das ich als Erwachsene bisher gelesen habe und mir wünschte, ich könnte es mit Kinderaugen lesen.
Katzenmond ist ein außergewöhnlich poetisches Abenteuer über Freundschaft, Verlust, Hoffnung und die Kraft der Fantasie. Eine eigenwillige, mutige und wunderschön erzählte Geschichte mit vielen Alleinstellungsmerkmalen.
July 9, 2026
Wenn es Katzen hat, bin ich dabei und in dieser Hinsicht konnte mich das Buch auch sehr schnell ansprechen.
Was mich genauso schnell ansprechen konnte, war dieses Gefühl von Nostalgie. Die Kinder erleben Abenteuer in ihrer eigenen Welt, einfach weil sich ein Erwachsener praktisch nie darum kümmert, wo sie sich überhaupt aufhalten und das Kind jeweils komplett vernachlässigen. Wie unrealistisch das eigentlich ist, fällt einem natürlich erst selbst als Erwachsene auf, aber es zeigt, worauf sich ein Kind in der Geschichte selbst natürlich fokussiert, und das gab mir ebenfalls dieses alte Gefühl zurück, dass das Abenteuer allein zählt und der Rest darum herum auch vergessen werden kann, selbst wenn man dafür ein stückweit einen Realitätsverlust in Kauf nehmen muss.
Was auch ein kleiner Verlust ist, ist die Tatsache, dass Jeremias Schwäche mit seinem besorgniserregenden Gedächtnis leider nie als Hindernis genutzt wurde. Es hätte für spannende Momente in der Geschichte sorgen können, die neue Lösungen verlangt hätten, aber der Junge, der praktisch alles vergisst, hat dann doch im rechten Moment den Schlüssel natürlich nicht vergessen. Das war leider etwas schade, denn es wird am Anfang so stark betont und danach einfach vergessen.
Gleiches auch bei der Beziehung seiner Eltern. Wie gesagt, die Eltern rücken sowieso in den Hintergrund und benehmen sich absolut nachlässig gegenüber ihrem Kind, aber es wird ein stückweit einfach als selbstverständlich angesehen, dass in den «Familienferien» keine Zeit miteinander verbracht wird, einfach um auch zu erklären, warum Jeremias den ganzen Tag tun und lassen kann, was er will. Das dieses Verhalten anscheinend ein Problem ist, kommt erst am Schluss auf, als plötzlich die Rede von einer Beinahe-Scheidung da ist, weil die Mutter ja nicht zufrieden damit ist, dass der Vater die ganze Zeit nur seinem Hobby nachgegangen ist, nachdem sie ja auch nichts anderes getan hat und sich genauso wenig um die Mitglieder ihrer Familie gekümmert hat. Es wurde bisher nie angedeutet, dass sie das Verhalten stören wurde. Deshalb fühlte sich dieser Punkt dann etwas extrem reingezwängt an.
Dafür wurden Mond und Nyx sehr gut aufgebaut. Beide haben ihre Mängel, aber sie bekamen beide ihre Facetten, die auch zu Problemen führen können.
Das Buch ist an sich einfach zu lesen und versucht die Kinder anzusprechen, manchmal für einige Sätze sogar ins «Du» wechselnd, um den Leser direkt abzuholen, was bei den wenigen Stellen, in welchen es genutzt wird, direkt auffällt. Deshalb haben mich die extremen Metaphern mit den Katzen zum Teil wirklich etwas verwundert. Es mag eine schöne Idee sein und es ist ein wirklich kreatives Aufzeigen davon, was Erwachsenwerden bedeuten kann, aber ich bin mir nicht sicher, ob es über den Kopf der eigentlichen Zielgruppe steigt, besonders in Zeiten, in denen klar ist, dass die Lesekompetenz extrem abnimmt. Ich könnte mir vorstellen, dass der ein oder andere zentrale Punkt verloren geht, auch wenn das Kind die Geschichte im groben noch immer verstehen könnte, denn man kann es auch einfach als «Erwachsenwerden, macht dich (manchmal) gemein/böse» oder «Ein Erwachsener kann sich halt nicht um eine Fantasiewelt kümmern, eben weil er ja erwachsen ist» herausgelesen werden und ich denke bei manchen Kindern wird eben nur dieser Punkt ankommen und nicht dieser facettenreiche Aufbau. Auch wenn ich selbst die Art der Erzählung gemocht habe, hätte ich all diese Punkte doch auch etwas deutlicher herübergebracht, um eben nicht nur die oberflächliche Lösung herauslesen zu können.
An sich ist es immer noch eine schöne Geschichte und gerade für die Zielgruppe natürlich ein genialer Ferienroman. Es wurden jedoch gerade auf die Zielgruppe hin angesehen, zu viele tiefreichende Punkte eingebaut, die sicherlich nicht von jedem einfach so verstanden werden und manche Dinge wurden leider auch einfach nur gestreift und dann vergessen. Es ist aber sicherlich noch lesenswert, weshalb ich dem Buch vier Sterne gebe.
Was mich genauso schnell ansprechen konnte, war dieses Gefühl von Nostalgie. Die Kinder erleben Abenteuer in ihrer eigenen Welt, einfach weil sich ein Erwachsener praktisch nie darum kümmert, wo sie sich überhaupt aufhalten und das Kind jeweils komplett vernachlässigen. Wie unrealistisch das eigentlich ist, fällt einem natürlich erst selbst als Erwachsene auf, aber es zeigt, worauf sich ein Kind in der Geschichte selbst natürlich fokussiert, und das gab mir ebenfalls dieses alte Gefühl zurück, dass das Abenteuer allein zählt und der Rest darum herum auch vergessen werden kann, selbst wenn man dafür ein stückweit einen Realitätsverlust in Kauf nehmen muss.
Was auch ein kleiner Verlust ist, ist die Tatsache, dass Jeremias Schwäche mit seinem besorgniserregenden Gedächtnis leider nie als Hindernis genutzt wurde. Es hätte für spannende Momente in der Geschichte sorgen können, die neue Lösungen verlangt hätten, aber der Junge, der praktisch alles vergisst, hat dann doch im rechten Moment den Schlüssel natürlich nicht vergessen. Das war leider etwas schade, denn es wird am Anfang so stark betont und danach einfach vergessen.
Gleiches auch bei der Beziehung seiner Eltern. Wie gesagt, die Eltern rücken sowieso in den Hintergrund und benehmen sich absolut nachlässig gegenüber ihrem Kind, aber es wird ein stückweit einfach als selbstverständlich angesehen, dass in den «Familienferien» keine Zeit miteinander verbracht wird, einfach um auch zu erklären, warum Jeremias den ganzen Tag tun und lassen kann, was er will. Das dieses Verhalten anscheinend ein Problem ist, kommt erst am Schluss auf, als plötzlich die Rede von einer Beinahe-Scheidung da ist, weil die Mutter ja nicht zufrieden damit ist, dass der Vater die ganze Zeit nur seinem Hobby nachgegangen ist, nachdem sie ja auch nichts anderes getan hat und sich genauso wenig um die Mitglieder ihrer Familie gekümmert hat. Es wurde bisher nie angedeutet, dass sie das Verhalten stören wurde. Deshalb fühlte sich dieser Punkt dann etwas extrem reingezwängt an.
Dafür wurden Mond und Nyx sehr gut aufgebaut. Beide haben ihre Mängel, aber sie bekamen beide ihre Facetten, die auch zu Problemen führen können.
Das Buch ist an sich einfach zu lesen und versucht die Kinder anzusprechen, manchmal für einige Sätze sogar ins «Du» wechselnd, um den Leser direkt abzuholen, was bei den wenigen Stellen, in welchen es genutzt wird, direkt auffällt. Deshalb haben mich die extremen Metaphern mit den Katzen zum Teil wirklich etwas verwundert. Es mag eine schöne Idee sein und es ist ein wirklich kreatives Aufzeigen davon, was Erwachsenwerden bedeuten kann, aber ich bin mir nicht sicher, ob es über den Kopf der eigentlichen Zielgruppe steigt, besonders in Zeiten, in denen klar ist, dass die Lesekompetenz extrem abnimmt. Ich könnte mir vorstellen, dass der ein oder andere zentrale Punkt verloren geht, auch wenn das Kind die Geschichte im groben noch immer verstehen könnte, denn man kann es auch einfach als «Erwachsenwerden, macht dich (manchmal) gemein/böse» oder «Ein Erwachsener kann sich halt nicht um eine Fantasiewelt kümmern, eben weil er ja erwachsen ist» herausgelesen werden und ich denke bei manchen Kindern wird eben nur dieser Punkt ankommen und nicht dieser facettenreiche Aufbau. Auch wenn ich selbst die Art der Erzählung gemocht habe, hätte ich all diese Punkte doch auch etwas deutlicher herübergebracht, um eben nicht nur die oberflächliche Lösung herauslesen zu können.
An sich ist es immer noch eine schöne Geschichte und gerade für die Zielgruppe natürlich ein genialer Ferienroman. Es wurden jedoch gerade auf die Zielgruppe hin angesehen, zu viele tiefreichende Punkte eingebaut, die sicherlich nicht von jedem einfach so verstanden werden und manche Dinge wurden leider auch einfach nur gestreift und dann vergessen. Es ist aber sicherlich noch lesenswert, weshalb ich dem Buch vier Sterne gebe.
August 12, 2026
Verlust, Trauer und Krankheit sind ebenso wie Mut, Zuversicht und Freundschaft wichtige Themen in diesem Buch und werden aus kindlicher Sicht geschildert. Im Mittelpunkt stehen dabei Jeremias, Nyx und Mond, die unbedingt den König der Nacht finden müssen, um alle Katzen vor einem schlimmen Schicksal im Winter zu retten. Das Buch schlägt dabei ruhige, manchmal fast schon melancholische Töne an, die aber durch den Mut, den unerschütterlichen Willen und den Tatendrang der Freunde abgemildert werden. Die magische Welt, in der alles möglich scheint, ist wirklich bezaubernd. Man muss sich aber gerade deswegen darauf einlassen. Denn nicht alles erscheint auf den ersten Blick logisch, muss es aber auch nicht. Ich denke, Kinder sollten im Gegensatz zu Erwachsenen weniger Probleme damit haben, die gegebenen Bedingungen so zu akzeptieren, wie sie sind.
Das Abenteuer, auf das sich Jeremias, Nyx und Mond begeben, ist mysteriös, stellt die Freunde vor einige Rätsel und ist manchmal sogar gefährlich. Außerdem macht es neugierig. Nicht nur stellt sich einem die Frage, wer Mond ist, wo er herkommt und vor allem, wohin er immer wieder verschwindet. Sondern auch, was es mit dem König der Nacht auf sich hat und ob und inwiefern alles mit dem fremden Geschäftsmann zusammenhängt, der auftaucht und die Villa, in der die Katzen leben, kauft. Ich war jedenfalls neugierig darauf, was die Freunde alles erleben werden, wie alles zusammenhängt, und habe deswegen bis zum Schluss mit ihnen mitgefiebert. Dabei hatte ich so meine Vermutung, wer der König der Nacht sein könnte, mit der ich letztendlich richtig lag. Das hat der Spannung aber keinen Abbruch getan.
Fazit:
Eine tolle Geschichte, die durch ihre ruhigen Töne nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern in der Themen wie Verlust, Trauer und Krankheit sowie Mut, Zuversicht und Freundschaft eine wichtige Rolle spielen. Ich habe die drei Freunde Jeremias, Nyx und Mond gern bei ihrem Abenteuer begleitet, das ziemlich mysteriös ist, sie vor Rätsel stellt und manchmal sogar ganz schön gefährlich sein kann. Ebenso war ich gespannt, was sie alles in der realen und der magischen Welt erleben werden.
Das Abenteuer, auf das sich Jeremias, Nyx und Mond begeben, ist mysteriös, stellt die Freunde vor einige Rätsel und ist manchmal sogar gefährlich. Außerdem macht es neugierig. Nicht nur stellt sich einem die Frage, wer Mond ist, wo er herkommt und vor allem, wohin er immer wieder verschwindet. Sondern auch, was es mit dem König der Nacht auf sich hat und ob und inwiefern alles mit dem fremden Geschäftsmann zusammenhängt, der auftaucht und die Villa, in der die Katzen leben, kauft. Ich war jedenfalls neugierig darauf, was die Freunde alles erleben werden, wie alles zusammenhängt, und habe deswegen bis zum Schluss mit ihnen mitgefiebert. Dabei hatte ich so meine Vermutung, wer der König der Nacht sein könnte, mit der ich letztendlich richtig lag. Das hat der Spannung aber keinen Abbruch getan.
Fazit:
Eine tolle Geschichte, die durch ihre ruhigen Töne nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern in der Themen wie Verlust, Trauer und Krankheit sowie Mut, Zuversicht und Freundschaft eine wichtige Rolle spielen. Ich habe die drei Freunde Jeremias, Nyx und Mond gern bei ihrem Abenteuer begleitet, das ziemlich mysteriös ist, sie vor Rätsel stellt und manchmal sogar ganz schön gefährlich sein kann. Ebenso war ich gespannt, was sie alles in der realen und der magischen Welt erleben werden.
July 15, 2026
Zwischen Traum und Wirklichkeit
Jeremias verbringt die Herbstferien mit seinen Eltern auf Kreta. Dort begegnet er den geheimnisvollen Kindern Mond und Nyx und erfährt von einer verschwundenen Tür, die einst in eine magische Nachtwelt führte. Also machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach dem König der Nacht, denn nur er kann die Katzen vor einer großen Gefahr retten. Während die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zunehmend verschwimmen, lauern dunkle Schatten und ein rätselhafter Mann im silbernen Anzug verfolgt seine ganz eigenen Pläne.
Katzenmond ist ein besonderes Kinder-Fantasybuch, denn die Geschichte verbindet ein spannendes Abenteuer mit einer märchenhaften Atmosphäre und entwickelt dabei einen ganz besonderen Zauber. Die griechische Insel, die geheimnisvolle Nachtwelt und die vielen Streunerkatzen ergeben ein stimmiges Setting, das schnell zum Träumen einlädt. Gut gelungen ist dabei die Erzählweise aus Jeremias' Sicht. Dadurch wirkt die Geschichte authentisch und lässt viel Raum für Fantasie. Gleichzeitig steckt zwischen den Zeilen deutlich mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Themen wie Trauer, Einsamkeit oder Ausgrenzung werden sensibel verarbeitet, ohne dabei die Leichtigkeit der Geschichte zu verlieren, so bietet das Buch sowohl jungen als auch erwachsenen Lesern unterschiedliche Ebenen zum Entdecken. Und auch die Figuren wachsen schnell ans Herz. Jeremias, Mond und Nyx ergänzen sich wunderbar und natürlich stehlen die Katzen mit ihren eigenwilligen Persönlichkeiten immer wieder die Show. Der Schreibstil ist dabei bildhaft und poetisch, bleibt aber angenehm lesbar und sorgt dafür, dass man sich die Szenen lebhaft vorstellen kann.
Ein außergewöhnliches Fantasyabenteuer voller Magie, Geheimnisse und liebenswerter Katzen, welches mit seiner besonderen Atmosphäre und einer Geschichte begeistert, die gleichermaßen spannend, berührend und nachdenklich ist.
Jeremias verbringt die Herbstferien mit seinen Eltern auf Kreta. Dort begegnet er den geheimnisvollen Kindern Mond und Nyx und erfährt von einer verschwundenen Tür, die einst in eine magische Nachtwelt führte. Also machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach dem König der Nacht, denn nur er kann die Katzen vor einer großen Gefahr retten. Während die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zunehmend verschwimmen, lauern dunkle Schatten und ein rätselhafter Mann im silbernen Anzug verfolgt seine ganz eigenen Pläne.
Katzenmond ist ein besonderes Kinder-Fantasybuch, denn die Geschichte verbindet ein spannendes Abenteuer mit einer märchenhaften Atmosphäre und entwickelt dabei einen ganz besonderen Zauber. Die griechische Insel, die geheimnisvolle Nachtwelt und die vielen Streunerkatzen ergeben ein stimmiges Setting, das schnell zum Träumen einlädt. Gut gelungen ist dabei die Erzählweise aus Jeremias' Sicht. Dadurch wirkt die Geschichte authentisch und lässt viel Raum für Fantasie. Gleichzeitig steckt zwischen den Zeilen deutlich mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Themen wie Trauer, Einsamkeit oder Ausgrenzung werden sensibel verarbeitet, ohne dabei die Leichtigkeit der Geschichte zu verlieren, so bietet das Buch sowohl jungen als auch erwachsenen Lesern unterschiedliche Ebenen zum Entdecken. Und auch die Figuren wachsen schnell ans Herz. Jeremias, Mond und Nyx ergänzen sich wunderbar und natürlich stehlen die Katzen mit ihren eigenwilligen Persönlichkeiten immer wieder die Show. Der Schreibstil ist dabei bildhaft und poetisch, bleibt aber angenehm lesbar und sorgt dafür, dass man sich die Szenen lebhaft vorstellen kann.
Ein außergewöhnliches Fantasyabenteuer voller Magie, Geheimnisse und liebenswerter Katzen, welches mit seiner besonderen Atmosphäre und einer Geschichte begeistert, die gleichermaßen spannend, berührend und nachdenklich ist.
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