Anna Pizzo, Tochter des sizilianischen Cosa Nostra-Chefs Don Vito, lebt nach einem brutalen Übergriff und dem Tod ihres ungeborenen Sohnes zurückgezogen in ihrem Loft. Nach der Versöhnung mit ihrem Vater, der sie einst in eine unfreiwillige Heirat drängen wollte, sichert dieser ihr Hilfe bei ihrer Vendetta zu: Anna will Malik Brenner, ihren ehemaligen Freund und den Mörder ihres Kindes, zur Strecke bringen. Um sich ganz auf die Suche nach ihm konzentrieren zu können, kündigt die hochbegabte Hackerin ihren Job bei der Soffex AG, wird aber an ihrem letzten Arbeitstag Zeugin des Amoklaufs ihres ehemaligen Vorgesetzten Daniel Rohner. Zur selben Zeit bricht in Italien ein blutiger Mafiakrieg aus. Zwei Brüder versuchen, die Alleinherrschaft über die vier großen Organisationen an sich zu reißen. Um Anna nicht zu gefährden, beordert Don Vito seine Tochter nach Sizilien zurück. Was niemand weiß: Es gibt einen Maulwurf unter Don Vitos engsten Vertrauten. Wer steckt hinter den blutigen Anschlägen auf die Mafia-Clans? Während Anna eine Spur in der Schweiz verfolgt, gerät sie zwischen die Fronten und in Lebensgefahr. Wer ist ihr Freund und wer ihr Feind?
Katja Montejano wurde 1967 in Aarau (Schweiz) geboren und lebt mit ihrem Lebenspartner und Hund in Zofingen. Ihr Vater stammt aus Spanien und die Mutter aus Italien. Die ehemalige Leistungssportlerin arbeitet als Übersetzerin in einer größeren Bankengruppe und ist leidenschaftliche Crossfitterin. Ihre Leidenschaft zur Spannungsliteratur hat sie dazu bewogen, selber Kriminalromane zu schreiben. Sie ist Mitglied der Mörderischen Schwestern.
Ihr Lebensmotto lautet: Hinfallen – Aufstehen – Krönchen richten und weiter gehts …!
Erste Sätze Benzin- und Müllgestank schwängerten die warme Morgenluft der Peripherie von Ponticelli. Niemand beobachtete die beiden Teenager, die im Schatten einer schmalen Einfahrt auf einem alten Mofa saßen und die gegenüberliegende Straßenseite beobachteten.
Klappentext Anna Pizzo, Tochter des sizilianischen Cosa Nostra-Chefs Don Vito, lebt nach einem brutalen Übergriff und dem Tod ihres ungeborenen Sohnes zurückgezogen in ihrem Loft. Nach der Versöhnung mit ihrem Vater, der sie einst in eine unfreiwillige Heirat drängen wollte, sichert dieser ihr Hilfe bei ihrer Vendetta zu: Anna will Malik Brenner, ihren ehemaligen Freund und den Mörder ihres Kindes, zur Strecke bringen. Um sich ganz auf die Suche nach ihm konzentrieren zu können, kündigt die hochbegabte Hackerin ihren Job bei der Soffex AG, wird aber an ihrem letzten Arbeitstag Zeugin des Amoklaufs ihres ehemaligen Vorgesetzten Daniel Rohner. Zur selben Zeit bricht in Italien ein blutiger Mafiakrieg aus. Zwei Brüder versuchen, die Alleinherrschaft über die vier großen Organisationen an sich zu reißen. Um Anna nicht zu gefährden, beordert Don Vito seine Tochter nach Sizilien zurück. Was niemand weiß: Es gibt einen Maulwurf unter Don Vitos engsten Vertrauten. Wer steckt hinter den blutigen Anschlägen auf die Mafia-Clans? Während Anna eine Spur in der Schweiz verfolgt, gerät sie zwischen die Fronten und in Lebensgefahr. Wer ist ihr Freund und wer ihr Feind?
Meine Meinung Das Buch ist bis auf den Prolog, der aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben ist, aus der Ich-Perspektive geschrieben und zwar aus der Sicht von Anna Pizzo. Sie ist Synästhetikerin und ordnet Zahlen, Worte und Gesichter Farben zu. Außerdem ist sie hochbegabt und ein Ass in der Mathematik und Informationstechnologie. Sie ist die Tochter des Mafiabosses von Sizilien und hat früh gelernt, wie wichtig Familie und Ehre ist. Außerdem hat sie schon immer lieber mit Waffen als mit Puppen gespielt. Doch hinter dieser knallharten, intelligenten Fassade steckt in Wahrheit immer noch eine Frau, die sich nach Liebe sehnt und einem Leben, fernab von dieser ganzen Mafiageschichte. Sie ist eher eine Einzelgängerin, aber unter ihrer harten Schale steckt in Wahrheit ein sehr weicher, verletzlicher Kern. Für mich war sie ein sehr interessanter, sehr vielschichtiger Charakter. Gut fand ich, dass ihr die Familie immer noch wichtig war. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen nachvollziehbar.
Als man Anna das erste Mal kennenlernt, erzählt sie einem Pfarrer ihre Lebensgeschichte. Das fand ich im ersten Moment etwas ungewohnt, dass sie einfach einem Fremden ihre Geschichte anvertraut, aber irgendwo war es sehr interessant schon in den ersten Seiten so viel über die Protagonistin zu erfahren, als im Laufe des Buches. Für mich ein ungewohnter, aber sehr gelungener Einstieg in die Geschichte der Protagonistin. Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, actionreich und auch emotional. Sie ist voller Familiensinn und Familienverwicklungen, Intrigen und überraschenden Wendungen und Entwicklungen.
Bewertung Insgesamt ist die Geschichte ein gut verpacktes Gesamtpaket eines Mafia-Thrillers mit einer starken, ungewöhnlichen Protagonistin, die mir gut gefallen hat, aber mich nicht sprachlos zurücklassen konnte. Außerdem hat mir irgendetwas gefehlt, damit es von mir die volle Bewertung bekommen kann. Daher bekommt das Buch von mir
Die 33-jährige Anna Pizzo hatte es in den letzten Jahren nicht leicht. Ihr Vater, ein mächtiger Mafiaboss, wollte sie als Zwanzigjährige mit seinem Patensohn verheiraten, eine Ehe, die Anna auf keinen Fall eingehen wollte und lieber in die Schweiz zu einem Studium "floh". Lange Zeit hatte sie auf Grund dieser Tatsache ein angespanntes Verhältnis zu ihrer Familie, doch irgendwann näherten sie sich wieder an. Nach erfolgreichem Studium ließ sie sich endgültig in Aarau nieder und begann eine Tätigkeit bei der Soffex AG mit der Hauptaufgabe Computersicherheit. Anna ist Synästhetikerin, ein Umstand, der ihr von jeher geholfen hat, sehr gut mit Zahlen umzugehen und so bereitet ihr auch das Hacken von Websites keine Probleme. Dann lernte sie Malik Brenner kennen und eigentlich hätte alles so schön werden können. Auch wenn es immer mal wieder kriselte in der Beziehung, Anna war verliebt und als sie ungeplant schwanger wurde, entschied sie sich für ihr Kind. Der Kindsvater hingegen wollte jedoch schlussendlich weder was mit Anna, noch mit deren ungeborenen Kind zu tun haben. Bei einer Auseinandersetzung verletzte er Anna so schwer, dass diese ihren Sohn Flavio verlor. Nachdem Anna sich von den schweren Verletzungen erholt hat, sinnt sie nach Rache, Rache an dem Mann, den sie einst geliebt hat und der ihr das wichtigste in ihrem Leben genommen hat. Im Zuge dessen hat Anna ihre Anstellung gekündigt, um sich voll ihrer Rache widmen zu können.
An ihrem letzten Arbeitstag, als sie eigentlich nur in die Firma fährt, um ihren Schreibtisch zu räumen, als plötzlich und unerwartet ihr Vorgesetzter, Daniel Rohrer, Amok läuft. Er tötet alle Angestellten der Soffex AG mit Ausnahme von einer Auszubildenden und Anna selbst. Diesen Amoklauf kann sich weder Anna, noch die hinzugerufene Polizei erklären. Derweil werden in Italien Mafiabosse und deren Familien/Nachfolger ermordet. Vito Pizzo, der weiß, dass nicht nur ihm, sondern auch seinen Kindern Gefahr droht, schickt James Stark zu seiner Tochter, um diese zu schützen, bis er einen sicheren Transport nach Italien für sie organisiert hat, denn Vito weiß, dass Anna nur im Schutz der Familie sicher ist.
Tatsächlich entkommt Anna nur knapp einem Mordanschlag, indem sie den Angreifer in Notwehr tötet. James Stark kann ihr zur Flucht verhelfen und stellt ihr gleich noch ein Mitglied seines Teams, eine ehemalige Mossad-Agentin Chavah als Leibwächterin zur Seite. Ferner erklärt sich James bereit, Anna bei der Suche nach Malik zu unterstützen, wenn sie sich im Gegenzug in die Finanzdatenbank der Schweiz einhackt. James macht keinen Hehl daraus, dass er Anna sehr gerne für sein Team gewinnen würde, doch in allererster Linie muss er sie aus der Schusslinie und sicher nach Italien zu ihrer Familie bringen. Stark ist klar, dass in der Organisation von Vito einen Maulwurf geben muss, doch wer dieser ist, ist noch unklar, sodass er niemandem traut und auch Anna dazu anhält, nur sich selbst und seinem Team zu vertrauen. Anna ist nicht gewillt, ihre Rache an Malik aufzugeben, doch weiß sie, dass sie erst zu ihrer Familie muss, da dort ihre Hilfe gebraucht wird. Doch allein die Reise nach Italien birgt Gefahren und noch immer steht nicht fest, wer der Maulwurf in der Pizzo-Familie ist ...
"Ich werde ihn bis an mein Lebensende jagen ..." (S. 25) Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Was ich besonders gelungen fand, war die Tatsache, wie die Autorin es geschafft hat, so viele Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen und dennoch für mich als Leser dafür so sorgen, dass ich nicht den Faden verloren habe. Ganz ehrlich, mit solch einer gelungen Ausführung hatte ich, gerade auf Grund der vielen Handlungsstränge, nicht gerechnet, doch immer wenn ich dachte "jetzt könnte es kompliziert werden", verknüpfte sie die einzelnen Geschichten so gekonnt miteinander, dass ich nur bei mir dachte "jetzt ist alles klar". Die Figuren empfand ich als sehr authentisch und facettenreich erarbeitet, sodass ich fast bis zum Schluss nicht dahinter gekommen bin, wer jetzt eigentlich der/die "Böse" ist. Den Schreibstil empfand ich als sehr fesselnd zu lesen, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Abschließend kann ich sagen: Ich hätte nicht gedacht, dass sich eine solch faszinierend-fesselnde Story in diesen 220 Seiten versteckt.
Das Motiv des Covers ist jetzt nicht unbedingt das schönste, was ich je gesehen habe, aber mir gefällt die Farbgebung sehr. Die Frau, die dort zu sehen ist, stellt vermutlich Anna dar. Ich finde es gut, dass man ihr Gesicht nicht sehen kann, da es bei Covern mit Gesichtern ja meistens so ist, dass das Gesicht auf dem Cover gar nicht so ist, wie man sich den/die Protagonist/in vorgestellt hat. Hier eben nicht. Der Titel passt meiner Meinung nach gut, da es im Buch ja um Rache - also "Vendetta" - geht.
Meine Meinung:
Der Klappentext verspricht einen spannenden Thriller rund um Anna, der etwas schreckliches widerfahren ist und nun Rache will, und die italienische Mafia. Leider muss ich sagen, dass ich ein kleines Bisschen enttäuscht wurde. Zum Einen sind die Personen alle recht oberflächlich beschrieben; sie wirken aufgesetzt und sind so für den Leser nicht richtig greifbar. Ich konnte mich schlecht in die einzelnen Figuren bzw. Anna reinversetzen. Besonders sie, also die Protagonistin, ist dazu nämlich noch ziemlich unsympathisch. Sie ist ein eher schwacher Charakter, was allerdings auch an der fehlenden Tiefe der Figur liegen kann. Da sie ziemlich temperamentvoll ist, würde man als Leser denken, dass sie sehr starke Rachegelüste hegt. Zwar ist sie wütend und alles, jedoch kommt dieses brennende Rachegefühl beim Leser nicht so wirklich an, weil man sich eben nicht richtig in sie hineinversetzen kann. Stark ist ebenfalls nicht wirklich realistisch dargestellt. Einerseits ist er jemand, der schon sehr viele schreckliche Dinge erlebt und gesehen haben muss und ziemlich knallhart wirkt, andererseits führt er oftmals längere mehr oder weniger philosophische Monologe. An sich ist das nichts Schlimmes, jedoch will es so, wie es in Vendetta ist, nicht so richtig zusammenpassen, wodurch Stark ein wenig unglaubwürdig und irgendwie auch wunderlich wirkt. Einzig mit Chavah konnte ich mich anfreunden, aber das liegt vielleicht auch daran, dass sie mich irgendwie an Ziva aus NCIS erinnert hat. Sie ist ebenfalls eine knallharte ehemalige Mossad-Agentin, mit der man sich nicht anlegen möchte. Auch Chavah zeigt nach außen nur ihre harte Schale und ihr mittlerweile toter Bruder ist genau wie Zivas zur Hamas übergelaufen. Dabei ist mir aufgefallen, dass beide Brüder auffällig ähnliche Namen haben (Tari & Ari). Ob das allerdings Absicht war, oder ob ich mir das alles nur einbilde, weiß ich nicht. :D Was Spannung angeht, ist Vendetta ebenfalls nicht das Sahnehäubchen auf der Thriller-Torte. Einige Stellen weisen zwar etwas Nervenkitzel auf, allerdings eben auch nur einige. Besonders zum Ende hin wird das Buch immer vorhersehbarer und man kann sich denken, wie es ausgeht. Im Laufe des Buches nimmt die Qualität also leider ab, obwohl doch eigentlich das Gegenteil erwartet wird. In der Hinsicht kann man mehr von einem (Mafia-)Thriller erwarten. Trotz allem hat mir die Geschichte, die einen gut gestalteten und zwischendurch sogar überraschenden Plot aufweist, an sich jedoch gut gefallen. Aufgrund des leichten Schreibstils (und der wenigen Seiten) konnte ich Vendetta innerhalb eines halben Tages mit kleineren Unterbrechungen durchlesen.
Fazit:
Vendetta ist ein netter kleiner Mafiathriller, um Langeweile zu bekämpfen. Wegen der oberflächlichen Charaktere und der oftmals mangelhaften Spannung ist es allerdings nicht das Non-Plus-Ultra. Gute 3/5 Sterne.
Wenn das Wort Familie zu einem Zwang wird. Wenn das Schicksal, nicht mehr als gottgegeben erscheint. Dann ist das die Zeit gekommen! Vendetta
Die Rache der Anna Pizzo
Cover:
Das Cover zeigt eine "junge" Frau in einem "Ausgeh-Outfit(!?)". Die vorherrschende Farben sind Rot- und Blautöne, die Stimmung die dadurch vermittelt wird ist düster und erinnert eher an eine verlasse Gasse. Ob mir das Cover gefällt? Ich finde es jetzt nicht unbedingt umwerfend aber auch nicht schlecht - es reiht sich in die Kategorie Mittelmaß ein und würde in der Buchhandlung eben wegen der eher Thriller "untypischen" Blauabstufungen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Schreibstil:
Das Buch ist vor allem eines ---> Spannend und auch nichts für schwache Nerven. Wenn jemand vom Schicksal hart getroffen wird dann erwischt es Anna Pizzo wohl mit voller Härte und diese Brutalität mit der das Leben auf Anna trifft wird auch im Schreibstil sehr gut transportiert. Ein kleines Manko für mich war aber die Protagonistin, die ich mir noch etwas lebendiger gewünscht hätte, ist die Handlung zwar spannend aber ein bisschen zu gezeichnet ;)
Meinung:
Nachdem ich das Buch weggelegt habe, musste ich erst mal durchatmen. Ein wirklich interessantes Leseerlebnis.
Besonders schön fand ich auch, dass die italienische Sprache zum Flair passend immer wieder eingebaut wird und man diese auch trotz keinerlei italienische Kenntnisse eigentlich zum Kontext passend sehr gut nachvollziehen kann!
Spannungsbogen gut aufgebaut und nicht unnötig gestreckt und somit ein rundum flotter Thriller.
Eine Protagonisten die scheinbar Ecken und Kanten haben soll, doch aber etwas zu perfekt wird im Großen und Ganzen betrachtet. Gefühlvoll kann man dieses Thriller jedoch nicht nennen, denn die Gefühlswelt der Charaktere bleibt eher mehr im Hintergrund und sind nicht wirklich vorhanden, somit würde ich die Charaktere nicht unbedingt als besonders lebhaft einschätzen - sie wirken distanzierter als man es eventuell bei diesen Vergangenheiten erwartet. Anna Pizzo ringt zwar mit Schicksalsschlägen aber auch die wirken rückblickend zu konstruriert für meinen Geschmack, aber dass ist es nörgel auf hohem Niveau weil grundsätzlich Anna Pizzo eine sehr gute Prota für dieses Thrillertyp ist.
Fazit: Ein Mafia-Thriller für mich ein neues Leseerlebnis, dass ich nicht missen möchte! Top-Story und eine sehr gute Umsetzung!
Anna Pizzo, Tochter des sizilianischen Cosa Nostra-Chefs Don Vito, lebt nach dem brutalen Überfalls von ihrem ehemaligen Lebensgefährten Malik, bei dem ihr ungeborenes Kind starb, zurück gezogen in der Schweiz und plant ihre Vendetta gegen Malik. Um sich ganz darauf zu konzentrieren kündigt sie ihren Job, aber an ihrem letzten Arbeitstag wird sie Zeugin wie ihr ehemaliger Vorgesetzter bei einem Amoklauf fast die ganze Abteilung eleminiert. Zur gleichen Zeit bricht ein blutiger Mafiakrieg aus, der auch Annas Familie bedroht, daraufhin kehrt sie nach Sizilien zurück um ihrer Familie bei zustehen.
Anna Pizzo ist die Hauptprotagonistin dieses Buches, aus ihrer Sicht wird die Geschichte um ihre Vendetta und dem Mafiakrieg erzählt. Anna ist ein "Nerd" - eine hochspezialisierte Computerspezialistin mit einem fotografischen Gedächtnis, die von ihrem ehemaligen Freund und Vater ihres ungeborenen Kindes so brutal misshandelt wird, das sie dabei ihr Kind verliert. Aus Trauer wird Rache und Malik soll dafür bitter büßen. Gewürzt wird die Geschichte noch mit einem äußerst blutigen Mafiakrieg und Cyberkriminalität.
All das wird in knappen 200 Seiten verpackt, dadurch entsteht ein unwahrscheinlich hohes Erzähltempo in dem mir keine Zeit blieb um Luft zu holen. Einerseits gefiehl mir das sehr gut, da dadurch die ganze Zeit die Spannung hochgehalten wurde, andererseits hätte ich mir in manchen Szenen oder Gefühlen mehr Tiefe gewünscht um eine bessere Verbindung zu Anna herstellen zu können. So hetzte ich mit ihr durch das Buch und durch die Ereignisse.
Ein wirklich gelungener Mafiathriller, im rasanten Tempo und wirklich hohem Spannungsbogen, der mit Action, Rache, Verrat und Familienehre punktet.