Love your Enemy. But never trust him … Romantasy mit düsteren Herbst-Vibes.
Seit 150 Jahren herrscht eine erbitterte Fehde zwischen den rivalisierenden Hexenfamilien Montparsson und Landeville. Seit zwei ihrer Mitglieder verschwanden. Seit ihre Magie aufhörte, sich zu erneuern. Inzwischen steht die verbliebene Magie kurz davor, vollständig zu versiegen. Und sollte das passieren, sind die Familien dem Tod geweiht. Iris Montparsson und August Landeville müssen sich zusammentun, um die gefährliche Reise zum Gallows House anzutreten, wo sie Zuflucht bei der Obersten ihrer Zunft erbitten wollen. Denn allein werden sie die tödlichen Wälder niemals überleben. Doch können sie sich wirklich vertrauen, wenn es um Leben und Tod geht? Denn der Wald ist nicht das Schlimmste, was ihnen bevorsteht. Im Gallows House erfahren sie, dass nur denjenigen Zuflucht gewährt wird, die sich den Ash Trials stellen und überleben. Diese Prüfungen sind tückisch. Doch nicht so tückisch wie das eigene Herz …
Für alle Fans der
Autumn VibesMagic Trials Romeo und JuliaChildhood-friends to Enemies to Lovers
Da ich sehr gerne Geschichten und Bücher über Hexen lese, war ich bei *Death of a Witch* sofort neugierig. Gothic Romantasy ist genau mein Genre – ich liebe düstere Atmosphären, Magie und natürlich eine gute Lovestory. Und all das hat mir dieses Buch geboten.
Iris lebt gemeinsam mit ihren Schwestern, die wie sie Hexen sind, in einem gemeinsamen Haus. Doch ihre Magie schwindet seit Jahren immer mehr und scheint langsam zu versiegen. Alles begann mit dem mysteriösen Verschwinden einer Vorfahrin vor vielen Jahren. Einen möglichen Ausweg bietet nur die Teilnahme an einem Spiel der Grande Dame. Wer es erfolgreich besteht, kann in ihrem Zirkel Schutz in einem beeindruckendem Anwesen sichern.
Iris nimmt an dem Spiel teil – doch sie ist nicht die Einzige. Auch August Landeville ist dabei, und zwischen ihren Zirkeln herrscht seit langer Zeit erbitterte Feindschaft. Dabei kennen Iris und August sich schon seit früher, mochten sich damals sogar sehr. Doch aufgrund der Feindschaft ihrer Familien mussten sie lernen, einander zu hassen. Nun sind sie gezwungen, zusammenzuarbeiten. Ob das gut gehen kann?
Gleichzeitig kommt Iris einem großen Geheimnis auf die Spur, das noch viel mehr mit ihrer Familie und ihrer Vergangenheit zu tun haben könnte.
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Besonders die Lovestory, die sich nach und nach entwickelt, fand ich wunderbar umgesetzt. Die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre hat perfekt zur Geschichte gepasst und auch an spannenden Momenten hat es nicht gefehlt. Hexen, Hexenjäger, Magie, Intrigen und natürlich Liebe – für mich ein richtig toller Mix!
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Auch das Worldbuilding hat für mich gut funktioniert und war für einen Standalone absolut ausreichend.
Das Cover finde ich passend zur Geschichte, allerdings habe ich ein wenig das Gefühl, dass es zwischen den vielen Fantasy-Büchern etwas untergeht. Dabei hat die Geschichte definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient.
Einzig beim Epilog hätte ich mir gewünscht, dass einige Dinge etwas ausführlicher abgeschlossen werden. Hier ging mir manches ein bisschen zu schnell.
Insgesamt kann ich *Death of a Witch* aber wirklich nur wärmstens empfehlen. Wer düstere Romantasy mit Hexen, Magie, Geheimnissen, Intrigen und einer schönen Lovestory mag, sollte sich dieses Buch definitiv anschauen!
Nachdem mich sowohl Klappentext als auch Leseprobe direkt überzeugt haben, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen, schließlich passt es auch perfekt zum bald nahenden Herbst. Und auch das Cover finde ich richtig schön, wer kann schon nein sagen bei dieser coolen Kombination aus lila und Pflanzen? Und ich bin auch richtig gut in die Geschichte reingekommen und habe besonders Iris ins Herz geschlossen. Allerdings hat sie dann eine ganz andere Wendung genommen als erwartet und es ging vor allem um die Ash Trials, womit ich nicht gerechnet hatte. Daher musste ich mich da erstmal dran gewöhnen. Und dann gibt es auch immer wieder etwas vorhersehbare Wendungen und Spannung kam nicht so richtig auf. Trotzdem habe ich es gerne für die Charaktere und die Atmosphäre gelesen, aber glaube es hätte der Handlung auch gut getan, wenn sie nicht ganz so viele Unterthemen aufgemacht hätte, die dann am Ende teilweise gar nicht mehr so relevant waren.
Vibes & Themen: 🌙 Witchy Fantasy · 🖤 verfeindete Hexenfamilien · 🌲 gefährliche Wälder · ⚔️ Magic Trials · 🥀 Romeo-und-Julia-Vibes · 💔 verbotene Liebe · ✨ schwindende Magie · 🛏️ only one Bed · 🐎 only one Horse
Worum geht es? Seit 150 Jahren stehen sich die Hexenfamilien Montparsson und Landeville feindlich gegenüber. Beide geben der jeweils anderen Familie die Schuld daran, dass ihre Magie immer weiter versiegt. Inzwischen geht es längst nicht mehr nur um Macht – ohne neue Magie droht beiden Familien der Tod. Ausgerechnet Iris Montparsson und August Landeville müssen deshalb gemeinsam zum Gallows House reisen und dort um Hilfe bitten. Allein würden sie die gefährlichen Wälder nicht überleben.
Nur wie soll man jemandem vertrauen, dessen Familie man sein ganzes Leben lang als Feind betrachtet hat? Und was passiert, wenn unter all dem Misstrauen plötzlich alte Gefühle wieder auftauchen?
Zwei verfeindete Hexenfamilien, eine gefährliche Reise und eine Fehde, deren Ursprung längst niemand mehr richtig zu kennen scheint.
Meine Gedanken Ich war wirklich gespannt auf Death of a Witch. Der Klappentext klang vielversprechend und mit witchy Geschichten bekommt man mich normalerweise ziemlich schnell. Dazu die Anlehnung an Romeo und Julia.
Eigentlich genau die Zutaten, die bei mir funktionieren müssten.
Leider ist der Funke dieses Mal nicht übergesprungen. Mein größtes Problem war die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Mir hat sprachlich die Atmosphäre gefehlt. Statt richtig in diese düstere Hexenwelt abzutauchen, fühlte sich das Buch für mich oft wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen an.
Ich wollte zwar wissen, was als Nächstes passiert. Aber ich habe es nicht wirklich gefühlt.
Iris & August Auch zu den Figuren blieb bei mir leider eine gewisse Distanz.
Die Welt hätte Potenzial gehabt.
Die Familiengeschichte hätte Potenzial gehabt.
Und auch Iris und August hätten für mich viel intensiver funktionieren können.
Doch sowohl die Figuren als auch ihre Beziehungen blieben mir zu oberflächlich. Vor allem Iris hat mich zwischendurch wirklich zur Verzweiflung gebracht.
Warum miteinander reden, wenn man stattdessen einfach schweigen kann? 😅
Kommunikation ist definitiv nicht ihre Stärke.
Sie hält lange an einer Fehde fest, deren Ursprung kaum jemand noch wirklich kennt, verschweigt wichtige Dinge und trifft Entscheidungen, die ich teilweise überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
August konnte mich da etwas mehr für sich gewinnen. Bei ihm habe ich zumindest stellenweise Gefühle gespürt und konnte eine stärkere Verbindung aufbauen.
August hatte für mich mehr emotionale Tiefe – Iris leider vor allem sehr viele unausgesprochene Gedanken.
Romance & Chemie Gerade bei einer Geschichte mit Romeo-und-Julia-Anleihen hatte ich auf eine intensive, vielleicht sogar tragische Romance gehofft. Doch genau hier hat mir etwas Entscheidendes gefehlt: das Knistern.
Ich habe die Chemie zwischen Iris und August kaum gespürt. Und ohne dieses Gefühl funktioniert für mich auch die verbotene Liebe nicht richtig. Wenn zwei Menschen eigentlich nicht zusammen sein dürfen, möchte ich dieses:
„Ihr solltet wirklich die Finger voneinander lassen – aber bitte tut es auf gar keinen Fall.“
Hier war ich emotional deutlich distanzierter.
Spice gibt es übrigens keinen.
Die Romance bleibt insgesamt sehr zurückhaltend und dürfte deshalb auch gut für jüngere Leser:innen funktionieren.
Geheimnisse & verschenktes Potenzial Besonders schade fand ich eine Enthüllung in Teil 2 des Buches. Da kommt ein Geheimnis ans Licht, bei dem ich sofort dachte:
Okay. Jetzt wird es interessant.
Das hätte für mich richtig viel Potenzial gehabt. Für die Figuren. Für ihre Beziehung. Für die gesamte Fehde.
Und dann? Wird daraus viel zu wenig gemacht.
Gerade hier hätte ich mir gewünscht, dass Konsequenzen folgen, dass Fragen gestellt werden und dass endlich miteinander gesprochen wird. Stattdessen schweigt Iris weiter und trifft Entscheidungen, die mich eher frustriert als mitgerissen haben.
Da lag für mich so viel ungenutztes Potenzial.
Die Trials Was für mich deutlich besser funktioniert hat, war der Abschnitt mit den Prüfungen.
Die Magic Trials haben endlich mehr Spannung in die Geschichte gebracht.
Hier hatte ich stärker das Gefühl, wissen zu wollen, wie die Figuren aus den Situationen wieder herauskommen. Die Gefahren und Herausforderungen haben der Handlung das Tempo gegeben, das mir zuvor teilweise gefehlt hatte. Und wahrscheinlich waren sie auch einer der Gründe, warum ich am Ende doch weitergelesen habe.
Trials ⚔️⚔️⚔️⚔️ | Spannung ⚡⚡⚡⚡ | Gefahr 🌲🌲🌲🌲
Warum habe ich trotzdem weitergelesen? Trotz meiner Kritik habe ich das Buch nicht abgebrochen. Zum einen wollte ich schon wissen, wie alles ausgeht. Zum anderen wusste ich, dass es ein Einzelband ist. Und manchmal macht genau das einen Unterschied.
Wenn ich weiß, dass ich am Ende einen Abschluss bekomme, halte ich auch mal ein paar Längen mehr aus.
Das Finale wollte ich schließlich noch mitnehmen.
Was bleibt? Death of a Witch hatte für mich eine richtig interessante Ausgangsidee. Verfeindete Hexenfamilien. Schwindende Magie. Eine gefährliche Reise. Trials. Und eine Liebesgeschichte mit Romeo-und-Julia-Vibes.
Eigentlich genau mein Beuteschema.
Leider haben mich weder Sprache noch Figuren emotional genug erreicht. Die Welt blieb mir zu oberflächlich, zwischen Iris und August fehlte mir die Chemie und einige Entwicklungen hätten für meinen Geschmack deutlich konsequenter verfolgt werden können.
Der Mittelteil mit den Trials war spannender und hat mich schließlich bis zum Ende getragen.
Eine nette, schnell lesbare Witchy Romantasy – aber für mich leider ohne den Zauber, den ich mir davon erhofft hatte.
Jüngeren Leser:innen, die eine unkomplizierte Hexen-Romantasy ohne Spice suchen und etwas Schnelles zum Wegsnacken möchten, könnte die Geschichte aber deutlich besser gefallen.
🦉🦉🦉 / 5 Spice: 0 🔥 / 5 Chemie: ✨ / 5
Drei Eulen für eine spannende Grundidee mit Hexen, Fehde und gefährlichen Prüfungen – bei der mir leider Atmosphäre, Tiefe und vor allem das Knistern gefehlt haben. 🌙🥀
Titel: Death of a Witch Autorin: E. V. Woods Verlag: Kyss Preis: 18,99 € Seitenzahl: 400 Seiten Übersetzerin: Angela Koonen
Inhalt:
Du kannst dir nicht aussuchen, wen du liebst. Aber du kannst dagegen kämpfen …
Seit 150 Jahren herrscht eine erbitterte Fehde zwischen den Hexenfamilien Montparsson und Landeville. Sie geben sich gegenseitig die Schuld daran, dass die Quelle ihrer Magie versiegte. Inzwischen sind nur noch ein paar Tropfen übrig und die Familien dem Tod geweiht.
Trotz des tiefen Misstrauens müssen sich Iris Montparsson und August Landeville daher zusammentun, um die gefährliche Reise zum Gallows House anzutreten, wo sie Zuflucht bei der Obersten ihrer Zunft erbitten wollen. Denn allein werden sie die tödlichen Wälder niemals überleben. Doch können sie sich vertrauen, wenn es um Leben oder Tod geht? Oder um das eigene verräterische Herz?
Meine Meinung:
Der Klappentext zu "Death of a Witch" hat sich einfach nur unglaublich gut angehört und so viele Elemente vereint, die ich wahnsinnig liebe, weswegen ich das Buch ganz dringend lesen musste und es mir auch gut gefallen hat.
Das Cover von "Death of a Witch" finde ich richtig mystisch und magisch. Es passt gut zur Geschichte und strahlt einfach schon eine fantastische Atmosphäre aus. So finde ich es auch richtig cool, wie man im Hintergrund das Haus und den Mond sehen kann. Auch die Farbgebung harmoniert sehr gut miteinander und ist einfach ein direkter Hingucker. Zudem passt es mit den Ästen und Pflanzen auch sehr gut zum Inhalt des Buches.
Iris ist für mich leider etwas oberflächlich geblieben. Mir hat die Tiefe bei ihr gefehlt, was ich sehr schade fand. Man konnte zu ihr noch relativ viel erfahren, da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben wurde, aber es hat mir doch irgendwie was bei ihr gefehlt. Ich konnte zwar trotzdem eine gewisse Entwicklung bei ihr feststellen, gerade im Bezug zu der Person, die sie am Anfang des Buches war.
Bei August hatte ich ein ähnliches Problem, wie mit Iris und würde sogar sagen, dass es bei ihm noch ein wenig schlimmer war. Bei ihm hat auch die Tiefe gefehlt, aber auch so hatte ich das Gefühl relativ wenig zu ihm zu erfahren. Dabei haben mir einige Elemente an ihm eigentlich ganz gut gefallen, weswegen ich es schade fand, dass diese nicht weiter ausgearbeitet wurden.
Die Liebesgeschichte zwischen Iris und August hat sich in einem langsam Tempo entwickelt, so dass wir hier eine Slow Burn Romane hatten. Man konnte hier gut nachvollziehen, wie sich die Gefühle zwischen ihnen entwickelt hatten. Zudem hatte es auch etwas leicht verbotenes, da Iris und August aus verfeindeten Hexenfamilien stammen. Somit hat das Buch auch den forbidden love Trope, der in meinen Augen sehr gut umgesetzt wurde.
Die Handlung war spannend und so kam ich in einem guten Tempo voran. Es gab einige Wendungen, die nicht immer direkt aufgegriffen wurden, aber doch eine Rolle in dem Buch gespielt haben. Auch kamen einige Geheimnisse ans Licht, die hier auch Spannung in die Geschichte gebracht haben. Die Aschespiele waren ein interessantes Elemente, das mich überraschen konnte und so fand ich es gut zu verfolgen, wie sich diese entwickelt haben. Es gab einige sehr düstere und brutale Elemente, die mich sehr überraschen konnten, gerade da die Liebesgeschichte nicht sehr spicy war, fand ich war das eine sehr interessante Kombination. Ansonsten hätte es fast schon ein Jugendbuch sein können. Allerdings fand ich, dass die die Liebesgeschichte gut integriert war, hätte mir aber noch ein paar mehr Informationen zu den verschiedenen Familien gewünscht. Insgesamt hätte ich mir einfach noch mehr Tiefe in dem Buch und eine bessere Ausarbeitung der Nebencharaktere gewünscht. Ich fand es schade, dass die Schwestern von Iris sehr blasse geblieben sind und hätte es gut gefunden, wenn hier generell mehr Nebencharaktere besser zum Vorschein gekommen wären.
Das Worldbuilding hat mir gut gefallen, hätte aber noch ein bisschen besser ausgebaut werden können. Manchmal hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht, gerade was die Magie angeht. Dennoch muss ich sagen, dass die Atmosphäre wirklich fantastisch war. Die Wälder haben etwas sehr mystisches in die Geschichte gebracht und eine tolle Spannung ins Buch gebracht. Es war für mich sogar das Highlight in der Geschichte.
Der Schreibstil von E. V. Woods hat mich von der ersten Seiten an komplett in den Bann ziehen. Die Atmosphäre war wirklich wahnsinnig gut und hat mich alles um mich herum vergessen lassen können. Obwohl ich mir von der Tiefe her mehr gewünscht hätte, nicht nur von der Handlung her, sondern auch was die Charaktere betrifft. Dennoch ist es ein gutes Buch für den Herbst und für alle die Hexengeschichten lieben.
Seit 150 Jahren herrscht zwischen den Hexenfamilien Montparsson und Landeville erbitterte Feindschaft. Beide geben der jeweils anderen Familie die Schuld daran, dass die Quelle ihrer Magie versiegt ist. Inzwischen ist kaum noch Magie übrig und die Zeit wird knapp. Ausgerechnet Iris Montparsson und August Landeville müssen sich deshalb gemeinsam auf den Weg zum Gallows House machen, um dort Hilfe zu bekommen. Doch wie soll man jemandem vertrauen, dessen Familie man seit Generationen hasst? Und was passiert, wenn dabei ausgerechnet Gefühle entstehen?
Die Grundidee von Death of a Witch hat mich direkt angesprochen. Eine alte Fehde zwischen zwei Hexenfamilien, Magie, eine gefährliche Reise und dazu eine verbotene Liebesgeschichte – das klang für mich nach einer spannenden Mischung.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, sodass ich gut durch das Buch gekommen bin. Auch die Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen. Besonders die Wälder fand ich gelungen. Sie hatten etwas Mystisches und Unheimliches und waren für mich tatsächlich eines der Highlights der Geschichte.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Iris und August hat mir grundsätzlich gefallen. Die beiden kommen sich nach und nach näher und ihre Gefühle entwickeln sich dabei für mich nachvollziehbar. Durch die verfeindeten Familien kommt außerdem ein verbotener Aspekt dazu, der für mich gut funktioniert hat. Außerdem fand ich angenehm, dass die Liebesgeschichte eher zurückhaltend erzählt wird.
Mit Iris hatte ich allerdings so meine Probleme. Sie ist erst 17 und das merkt man leider ziemlich deutlich. Sie war mir häufig zu naiv, leichtgläubig und handelte teilweise sehr unüberlegt. Besonders eine Entwicklung in Bezug auf August konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Dass sie plötzlich jemanden, den sie eigentlich liebt, zu hassen beginnt, nur weil andere ihr bestimmte Dinge einreden, war mir einfach zu wenig begründet.
Auch August blieb mir zu blass. Obwohl die Geschichte aus Iris' Sicht erzählt wird und man über sie noch vergleichsweise viel erfährt, hätte ich mir bei beiden deutlich mehr Tiefe gewünscht. Auch die Nebencharaktere, vor allem Iris' Schwestern, bleiben eher im Hintergrund. Hier wäre für mich noch einiges mehr möglich gewesen.
Beim Worldbuilding hatte ich ebenfalls das Gefühl, dass etwas fehlt. Die Grundidee mit der Magie fand ich interessant, allerdings hätte ich mir gerade dazu mehr Erklärungen gewünscht. Auch die Aschespiele waren für mich nicht immer ganz nachvollziehbar. Dazu kam, dass vieles ziemlich vorhersehbar war. Einige Entwicklungen konnte ich schon recht früh erahnen und auch das Ende hat mich daher nicht wirklich überrascht.
Dabei gab es durchaus spannende Handlungsstränge und auch einige düstere und brutale Momente, mit denen ich so nicht unbedingt gerechnet hatte. Gerade diese Mischung aus einer eher zurückhaltenden Liebesgeschichte und den teilweise ziemlich dunklen Elementen fand ich interessant.
Insgesamt konnte mich Death of a Witch leider nicht ganz überzeugen. Die Geschichte hatte für mich eine gute Grundidee und einige wirklich interessante Elemente, aber bei den Charakteren, dem Worldbuilding und der Spannung hätte ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht. Ich denke allerdings, dass das Buch vor allem jüngere Leserinnen und Leser durchaus stärker ansprechen könnte.
Mit „Death of a Witch“ konnte mich die Autorin E. V. Woods mit einer düsteren Atmosphäre und einer tollen Hexen-Romantasy überzeugen.
Die Fehde zwischen den Hexenfamilien Montparsson und Landeville läuft bereits seit 150 Jahren und wie es so oft der Fall ist, geben sie sich gegenseitig die Schuld an dem versiegen ihrer Magie. Doch das Versiegen der Magie bedroht die Familien nachhaltig und könnte tödlich für sie enden. So werden Iris Montparsson und August Landeville fortgeschickt, um bei der Stärksten und Weisesten der Hexenfamilien um Hilfe bitten. Doch der Weg ist weit und bedrohlich, so müssen Iris und August lernen sich zu vertrauen, um gemeinsam zu überleben.
Das anfängliche Misstrauen von Iris und August wurde sehr gut und authentisch beschrieben, immerhin geht die Fehde schon so lange, dass irgendwann alles zur Wahrheit wird. Zudem fand ich die Annäherung im Angesicht der Gefahr gut umgesetzt, sodass ich hier die wachsenden Gefühle als nachvollziehbar empfand. Auch die späteren Probleme und Situationen waren überraschend, aber auch logisch durch die Handlung zu erschließen. Dennoch bleiben Iris und August unberechenbar, gerade da sie ihre Liebe auch vor den Familien erklären müssen. Ich fand es schön wie sie zueinander gefunden haben, aber man hatte immer wieder die Familienfehde im Hinterkopf und ob diese Liebe überhaupt eine Zukunft haben könnte. Ich hatte dazu immer mal wieder Romeo und Julia Vibes mit Hexen vor meinen Augen und fand den Romance Anteil hier gelungen.
Den Schreibstil empfand ich als packend, düster und einfach zu lesen. Ich bin nicht sehr oft über Wörter gestolpert, wobei ich mich immer noch Frage, wie die Nachnamen tatsächlich ausgesprochen werden. Zudem gab es kaum Längen, doch lässt die Autorin der Charakteren Zeit sich kennenzulernen und zu wachsen. Dies empfand ich als sehr angenehm und man konnte die Charaktere daher auch viel besser verstehen, es wirkt nichts unbedingt übereilt.
Die tödlichen Wälder und die düstere Atmosphäre passt wunderbar zu dem kommenden Herbst und ich kann das Buch Romantasy Fans ans Herz legen. Es ist mal kein Akademie-Setting oder „3-Prüfungen zu überstehen“ Handlung, sondern einfach spannend und emotional aufgeladen durch die Beschreibungen und Charaktere.
Die 400 Seiten habe ich regelrecht aufgesaugt an einem Wochenende und werde sicherlich auch andere Bücher der Autorin lesen. „Death of a Witch“ bekommt daher eine klare Leseempfehlung von mir.
Eine düstere, magische Geschichte mit tollen Charakteren, einer spannenden Handlung und einer schönen Portion Romance. 🖤✨
In Death of a Witch geht es um zwei verfeindete Familien, deren Magie langsam versiegt. Um eine Chance auf Rettung zu haben, müssen beide Seiten ihre Feindschaft hinter sich lassen und zusammenarbeiten, um bei einer anderen Hexe Zuflucht zu finden. 🔮
Ich hatte richtig viel Spaß mit der Geschichte. Sie war spannend, kreativ und fesselnd und hat mich sehr gut unterhalten. Besonders die Kombination aus Second Chance, Forbidden Love und Forced Proximity hat mir gefallen. ❤️
Die Charaktere waren sympathisch und haben für mich einen großen Teil des Charmes der Geschichte ausgemacht. Auch die Atmosphäre konnte mich überzeugen: düster, magisch und gleichzeitig hoffnungsvoll. Die bildhafte Sprache hat dabei wunderbar zur Geschichte gepasst und die magische Welt lebendig gemacht.
Das Tempo war für mich genau richtig. An ein paar wenigen Stellen gab es zwar kleine Längen, insgesamt ließ sich das Buch aber leicht und flüssig lesen. Eine Wendung konnte ich bereits ein wenig erahnen, was meiner Lesefreude aber keinen Abbruch getan hat.
🖤 Mein Lieblingszitat: „Ich habe mich für dich entschieden. Ich werde mich immer für dich entscheiden.“
Dieser Satz ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Gerade im Hinblick auf die verfeindeten Familien und die verbotene Liebe steckt darin für mich unglaublich viel Gefühl. 🥹❤️
Mein Fazit: Death of a Witch ist eine tolle Fantasy-Romance für alle, die düstere Magie, spannende Geschichten, interessante Charaktere und verbotene Liebe mögen. Besonders die Geschichte, die Atmosphäre und die Charaktere haben für mich herausgestochen.
✨ 4/5 Sterne und eine klare Empfehlung für Fantasy- und Romantasy-Fans!
Die beiden Familien Montparssons und Landevilles gehören jeweils einem Hexenzirkel an. Auch wenn beide Zirkel schon lange verfeindet sind, haben sich August und Iris aus den beiden Zirkel ineinander verliebt. Als immer mehr Hexenzirkel ihre Magie verlieren, beschliessen beide als Vertreter ihrer Zirkel nach Gallow House zu ziehen um dort um Zuflucht zu bitten für sich uns ihre Familie. Doch bevor diese gewährt wird, müssen sie drei tödliche Aufgaben lösen. Grundsätzlich ist Death of a witch ein spanendes Fantasy Abenteuer rund um Hexen. Was mir ein bisschen fehlt ist hier die Eigenheiten der Hexen und der verschiedenen Zirkel. Ich hatte oft das Gefühl, es sind einfach nur verschiedene Sippen. Der Verlauf mit den Prüfungen war recht spannend, auch das Geheimnis das hinter Gallow House steckt was sehr düster und gut verpackt. August und Iris soll ein typisches Romeo und Julia Paar darstellen, dass eine Liebe zwischen zerstrittenen Familien verkörpert. Leider gingen mir hier die Emotionen verloren. August ist so der stringente Typ, der aber für mich dadurch vielleicht auch etwas unnahbar rüber kam. Ines im Gegenzug war mir für das, dass August ihre grosse Liebe ist zu unbeständig und wankelmütig. Dadurch hat die Liebesgeschichte für mich etwas an Tiefe verloren, was sehr schade ist. Der Schreibstil ist sehr angenehme und flüssig zu lesen. Nichts desto trotz hat mich die Geschichte nicht gefesselt. Auch wenn es sich einfach hat lesen lassen und die Atmosphäre schön dunkel war, hat mir die gewisse Tiefe gefehlt und das fesselnde Element.
Das Cover hat mich initial begeistert - es wirkt verwunschen und düster und auch der Titel klang vielversprechend. Auch die Leseprobe lies sich sehr angenehm lesen, allerdings hatte ich leider meine Schwierigkeiten mit dem Buch.
Vom Klapptext her habe ich erwartet, dass es primär um die Reise zum Gallows House und dabei um die Gefühle zwischen August und Iris geht. Allerdings war der Handlungsstrang komplett anders als erwartet und die Reise war in meinen Augen sehr schnell abgehandelt.
Die Geschichte wird im Prolog und Epilog aus einer neutralen Sichtweise von außen erzählt, der Rest ist aus der Perspektive von Iris geschrieben, der mittleren Schwester der Montparrson Hexen. Vom Lesefluss her war es für mich schnell und flüssig zu lesen, ich bin nirgends hängen geblieben.
Mir waren die Charaktere leider etwas zu oberflächlich gestaltet, ich hatte das Gefühl, Iris sowie alle übrigen Charaktere wenig zu kennen und auch kaum Tiefe von einem der Charaktere zu sehen. Das fand ich sehr schade, da das Buch meiner Meinung nach dazu viel Potenzial gehabt hätte. Auch die Liebesgeschichte im Buch ist für mich etwas von einem Würfelspiel an sich - ich liebe ihn, ich hasse ihn, ich liebe ihn aber darf nicht o.Ä.
Das Ende hat mich dann ein wenig mit der Geschichte versöhnt, aber leider konnte mich das Buch nicht ganz von sich überzeugen. Für Menschen, die sich über eine locker zu lesende Hexenversion von Romeo und Julia freuen ist dies das richtige Buch.
Iris und Augusts Familien trennt ein ewig andauernder Fluch, der ihnen verbietet zusammen zu sein und ihren Familien darüber hinaus immer mehr die Magie entzieht. Als letzten Ausweg müssen sie sich schließlich zusammentun und bei gefährlichen Ascheprüfungen antreten, um eine Zuflucht zu erhalten. Iris ist einem schnell sympathisch. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht in der dritten Person erzählt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und August entwickelt sich langsam und wird sehr authentisch geschildert. Wer spicy Romanzen liebt, ist hier Fehl am Platze. Ich hingegen war froh, mal wieder ein Fantasybuch zu lesen, dass die Liebesgeschichte eher wie bei Twilight langsam aufbaut. Die Geschichte ist spannend. Es gibt immer wieder interessante Überraschungen und gefährliche Momente. Zudem wird eine eher unheimliche Atmosphäre aufgebaut. Das Magiesystem ist außergewöhnlich und auch die Familienfehde hat mir gefallen. Besonders die Auflösung ist wieder voller Gefühle und wirklich schön gelöst. Das Buch ist in sich abgeschlossen und auch damit erneut eine tolle Abwechslung zu den vielen Reihen. Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich kann es Fans von Magiebüchern mit einer zarten Liebesgeschichte nur weiterempfehlen.
Bereits das Cover von „Death of a witch“ hat mich aufgrund der düster wirkenden Farben und den wunderschönen Pflanzen direkt angesprochen.
Inhaltlich geht es dann um die spannende Geschichte zwischen den rivalisierenden Hexenfamilien Montparsson und Landeville. Diese geben sich gegenseitig die Schuld daran, dass von der wertvollen Magie nur noch wenige Tropfen übrig sind und sie ohne diese in den Wäldern dem Tod geweiht sind.
Um dies zu verhindern, werden die beiden Hauptprotagonisten des Plots, Iris Montparsson und August Landeville, losgeschickt, um bei der mächtigsten aller Hexenfamilien um Hilfe zu bitten. Entsprechend müssen sie das anfängliche Misstrauen dem jeweils anderen gegenüber überwinden, um die gefährliche Reise zu überleben.
E. V. Woods schafft es, durch ihren Schreibstil die magische Welt so lebendig wirken zu lassen, dass man als Leser in die magischen Wälder eintauchen kann. In Kombination mit der Düsternis, den großen Geheimnissen und emotionalen Chaos der Hauptprotagonisten ist dieses Buch eine schöne, herbstliche Hexen-Romantasy.
Der Hexenzirkel der Familie Montparsson hat an Macht und Magie eingebüßt und seine Mitglieder versuchen verzweifelt, ihn zu retten. Iris erwehrt sich diesem Kampf, wobei sich jedoch ihrer Jugendliebe August benötigt, der Mitglied der Familie Landeville ist, ihrer Feinde! Iris erwarten im Laufe Geschichte immer neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Hierbei war die Autorin kreativ und es hat mir viel Spaß gemacht, Iris dabei zu begleiten. Dabei finde ich besonders gelungen, dass Iris nicht perfekt ist, sondern ihre Stärken auszuspielen weiß und ihren Schwächen begegnen muss. Gleiches gilt für August, wobei die Dynamik der beiden zusammenpasst und die Spannung immer hochgehalten wird. So passt es für mich auch das Tempo, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die beiden Protagonisten aus verfeindeten Häusern stammen. Leider war das Ende dann doch etwas vorhersehbar und ich hätte mir eine komplexere Auflösung gewünscht. Daher verteile ich verdiente 4 Sterne für ein in großen Teilen überzeugendes Buch.
Seit ewigen Zeiten sind sich die Hexenfamilien spinnefeind, sie geben sich gegenseitig die Schuld, dass die Quelle der Magie versiegt. Damit sie überleben können müssen die Familien zusammenarbeiten und so schicken sie Iris Montparsson und August Landeville gemeinsam auf Mission.
Schon immer habe ich Hexenbücher gerne gelesen, seit Die kleine Hexe. So wollte ich auch dieses unbedingt lesen, auch wenn die Hexen mittlerweile nicht merähr klein sind. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Verlag macht einfach tolle Bücher. Bei Iris und August hat mir allerdings ein wenig an Tiefe gefehlt. Trotzdem fand ich es mystisch, das Setting hat mir gefallen und die Lovestory war auch sehr unterhaltsam. Alles in allem eine tolle Story, die mich sehr gur unterhalten konnte. Spannend mit einer sich langsam entwickelnden Lovestory und einem guten Ende. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung.
Ich würde dem Buch insgesamt so 3,5 bis 4 Sternen geben. Es handelt sich um eine schön geschriebene Geschichte über zwei Protagonisten, die in verfeindeten Familien aufgewachsen sind, und welche man bei ihren Abenteuern begleitet. Dabei gibt es nicht nur Magie, sondern auch tödliche Prüfungen, eine Liebesgeschichte und zwei mysteriöse Todesfälle. Obwohl das Buch nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, was ich persönlich etwas lieber lese, kommt man durch einen schönen Schreibstil doch relativ schnell in die Geschichte rein. Leider war die Story für mich recht vorhersehbar und dementsprechend weniger spannend als bisherige Romantasy Bücher. Dennoch denke ich, dass dieses Buch perfekt für Leute geeignet ist, die noch neu in diesem Genre zu Hause sind und auf Tropes wie tödliche Prüfungen & Forbidden Love stehen.
In "Death of a Witch" von E. V. Woods geht es um Iris und August die aus verfeindeten magischen Familien stammen. Da die Magie der Familien immer mehr schwindet ziehen beide gemeinsam los um eine Lösung für das Überleben für sich und ihre Geschwister zu finden.
Der Anfang des Buches war sehr stark. Ich war direkt in der Story drin, habe mit Iris mit gehadert und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht aber irgendwann verließ mich dieses Gefühl. Es wurde eher schleppend, ich habe den Bezug zu Iris und ihren Entscheidungen verloren und der Drang wissen zu wollen wie es weiter geht verschwand immer mehr.
Gefühlt waren es für mich 2 Geschichten in einem - einmal die Reise von Iris und August zu den Obersten ihrer Zunft und dann die Aufarbeitung der Familiengeschichte. So war es für mich irgendwie nicht ganz ausgereift und eine der Geschichten hätte mir vollkommen ausgereicht.