Mit "So lange, bis wir sterben" endet eine Reihe, die mich von Anfang an begleitet und begeistert hat. Gerade deshalb fiel es mir schwer, die letzte Seite umzublättern. Nicht, weil das Ende ausschließlich traurig gewesen wäre, sondern weil damit die Zeit mit Davina, Amor, Aras und den anderen endgültig vorbei war.
Lara Späth gelingt es auch im Abschlussband wieder, ihre Leser sofort in die Geschichte hineinzuziehen. Ihr Schreibstil ist emotional, mitreißend und erzeugt genau diese besondere Sogwirkung, die dafür sorgt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Vom ersten Kapitel an war ich wieder mittendrin und fühlte mich, als würde ich nach Hause zurückkehren.
Besonders gelungen fand ich erneut die Figuren. Davinas Entwicklung über die gesamte Reihe hinweg gehört für mich zu den größten Stärken der Geschichte. Sie wirkt authentisch, wächst an ihren Herausforderungen und bleibt dabei jederzeit greifbar. Auch die Dynamik innerhalb der Gruppe und der starke Zusammenhalt haben für mich einen großen Teil des Charmes dieser Reihe ausgemacht. Die Verbindungen zwischen den Charakteren fühlen sich echt an und verleihen den emotionalen Momenten zusätzliches Gewicht.
Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf und bietet zahlreiche dramatische Wendungen, actionreiche Szenen und Momente, die einen mitfiebern lassen. Das düstere Setting, die Motorradkultur und die komplexen Beziehungen sorgen für eine intensive Atmosphäre, die sich durch die gesamte Reihe zieht.
Gleichzeitig hatte ich jedoch das Gefühl, dass dieser finale Band vielleicht etwas zu viel auf einmal erzählen wollte. Viele Ereignisse überschlagen sich, ständig passiert etwas Neues und manche Wendungen hätten für meinen Geschmack etwas mehr Raum verdient. Einige emotionale Momente konnten dadurch nicht ihre volle Wirkung entfalten, weil die Geschichte bereits zum nächsten Konflikt weitergezogen ist. Auch blieben für mich einzelne Fragen offen, die ich gerne ausführlicher beantwortet gesehen hätte.
Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die emotionale Bindung zu den Figuren, die Atmosphäre und die Entwicklung der gesamten Reihe wiegen für mich schwerer als die Schwächen des Finales. Vielleicht erreicht dieser Abschluss nicht ganz die Stärke der ersten beiden Bände, dennoch bleibt *Highway Lords* für mich eine besondere Reihe, die mich über mehrere Bücher hinweg begeistert, berührt und bestens unterhalten hat.
Ein würdiger Abschluss voller Emotionen, Spannung, Freundschaft und Zusammenhalt, auch wenn ich mir für manche Entwicklungen etwas mehr Zeit gewünscht hätte.
Nach Band eins und zwei war ich natürlich neugierig, wie es mit Davina und Aras weitergeht. aber ganz konnte mich die Geschichte nicht abholen. Einige der Begebenheiten sind einfach zu sehr konstruiert und passen einfach zu perfekt in die Geschichte man fragt sich aber warum und wieso es gerade jetzt so ist. Man merkt einfach, dass die Geschichte nicht aufbaut, sondern einfach konstruiert wird und das passende dann einfach da ist. Ich hab mich zum Beispiel gefragt wann Davina ein Motorrad bekommen hat und wer es gekauft hat? Im Bd. 3 sind nun die Breakers eine kriminelle Motorradgang aufgetaucht. Diese sind mehr und mehr von den Lords und den Legends und ihren Social Media Auftritten genervt. außerdem hat ihr Anführer Rook ein persönliches Interesse an einem der Mitglieder. Dieser Konflikt wird in einem wie ich finde doch etwas lächerlichen Spiel ausgetragen. Für mich passte das auch überhaupt nicht zu der ganzen Geschichte rund um die Bikergangs. Das Buch lässt sich durch die einfache Sprache sehr schnell lesen, aber alles in allem ist, die Geschichte zu zwanghaft a konstruiert und keine ineinander übergehenden Geschichte. Auch die Beziehung zwischen Aras und Davina ist mir zu gefühllos. Das bisschen Gefühl, was zwischen beiden durch, scheint ist dann meist irgendein Händchenhalten, was für mich auch wiederum zu diesen Milieu der Biker überhaupt nicht passt. Nicht dass ich brutale Männer dargestellt haben möchte aber das war mir einfach zu weichgespült. Armor, der in Bd. 1 und zwei ja auch immer mal wieder durch seinen ließ, dass ihm Davina ganz gut gefällt spielt hier irgendwie gar keine entscheidende Rolle mehr und schon gar nicht im Sinne einer Beziehung oder wie er generell zu Davina steht. Da kommt nur am Ende dann mal einen Satz damit das auch abgeschlossen ist. Das Social Media Thema, dass idurch alle drei Bände präsent ist, finde ich in diesem Band eher nervig und cringe.
Eine wirklich schöne Reihe geht zu Ende. Und ich sitze hier mit Tränen in den Augen 🥹 nicht weil es traurig war (doch war es auch), sondern weil sie einfach zu Ende ist. Ich habe diese Reihe geliebt, verschlungen (fast schon inhaliert) und kann es einfach noch nicht fassen, dass ich Davina, Amor, Aras und die anderen jetzt einfach gehen lassen muss.
Für mich ist dieser letzte Band wieder wie nach Hause kommen gewesen. Ich liebe es, wie sich alles entwickelt hat. Highway Lords und Highway Legends. Hach, wie gerne ich ein Teil von denen wäre. Also den passenden Führerschein hätte ich, wobei das die Jungs ja weniger stören würde 😂
Lara schafft es jedes Mal aufs Neue mich mit ihrem emotionalen Schreibstil von Beginn an zu fesseln. Das Buch fängt an und ich bin schon komplett in diesem Sog gefangen. Was ja nur fürs Buch spricht 😮💨
Aber auch die Handlung nimmt rasant an fahrt auf, was hier wirklich gut gepasst hat. Ihr solltet jedoch Band eins als erstes lesen, da diese Reihe aufeinander aufbaut und nicht getrennt voneinander lesbar ist.
Ich kann euch leider nicht so viel verraten was den Inhalt angeht, da es sich hier um Band 3 handelt, aber schon mal so viel:
Ihr wollte Action? Ihr wollt euch emotional auf etwas einlassen? Ihr wollt Zusammenhalt? Eine auseinander gebrochene Clique, die über ihre Schatten springt und gemeinsam stark ist? Ein Buch, wo Motorräder eine große Rolle spielen? Nebenbei auch noch eine Liebesgeschichte? All das findet ihr in dieser Reihe!
Und ich kann sie euch sehr sehr sehr empfehlen! 😮💨🏍️
Diese Geschichte ist ein wahres Auf und Ab der Gefühle. Von der ersten bis zur letzten Seite baut sich eine intensive Spannung auf, die einen kaum durchatmen lässt. In diesem Finale erreicht alles seinen Höhepunkt emotional, dramatisch und voller Adrenalin.
Ich liebe Davinas Entwicklung, eines der absoluten Highlights. Ihre Reise wirkt authentisch, nachvollziehbar und zugleich beeindruckend stark. Man begleitet sie nicht nur, man fühlt mit ihr jede Entscheidung, jeder Konflikt geht unter die Haut.
Auch die Chemie zwischen Davina und den Lords ist hervorragend ausgearbeitet. Sie knistert, ist komplex und von einer greifbaren Nähe geprägt, die gleichzeitig von Drama durchzogen ist. Genau dieses Zusammenspiel macht die Dynamik so fesselnd.
Das düstere Setting unterstreicht die gesamte Atmosphäre perfekt und verleiht der Geschichte eine intensive Tiefe. Die Charaktere sind vielschichtig und wirken lebendig, mit Ecken und Kanten, die sie umso interessanter machen.
Abgerundet wird das Ganze durch einen tollen Schreibstil flüssig, mitreißend und angenehm zu lesen, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Eine Geschichte, die emotional packt und lange nachhallt.
Ein Mega Abschluss der Reihe! Ich fand es weiter super spannend und sehr gelungen! Wirklich schade das die Reihe jetzt vorbei ist 🥲 Ich fand Aras & Davina und die Lords/Legends wirklich sooo toll 😍