Jump to ratings and reviews
Rate this book

Die neue autoritäre Linke

Rate this book
Über eine Linke, die den Terror feiert

Nicholas Potter dokumentiert und analysiert ein erschreckendes Phä die neue autoritäre Linke. Sie gibt sich progressiv, tritt aber seit dem Angriff der Hamas auf Israel zunehmend demokratiefeindlich auf. Der Nahostkonflikt wird dabei zum Vietnam der Gen Z – ein Moment politischen Erwachens. Mit dogmatischem Eifer deutet sie radikalislamistische terroristische Gewalt zum dekolonialen Widerstand um. Propaganda und Desinformation autokratischer Regimes oder zweifelhafter »Alternativmedien« nimmt sie bereitwillig auf. Wer widerspricht, gilt schnell als Feind, gegen die Presse schürt sie Hass – bis hin zu Mordaufrufen. Die zunehmende Gewalttätigkeit der autoritären Linken ist auf Demonstrationen, an Hochschulen, in den sozialen Medien und in der Subkultur deutlich spürbar.

Nicholas Potter gibt durch investigative Recherchen und seine persönliche Geschichte Einblicke in das Innerste dieser Bewegung. Er deckt das Netz der neuen autoritären Linken auf, zeigt, wie sie agiert, und Sind wir darauf vorbereitet?

Audible Audio

Published March 20, 2026

8 people are currently reading
47 people want to read

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
11 (40%)
4 stars
7 (25%)
3 stars
1 (3%)
2 stars
0 (0%)
1 star
8 (29%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for MB .
13 reviews3 followers
March 22, 2026
above all fucking boring.
Profile Image for Sevi.
17 reviews
April 13, 2026
Leider ist dieses Buch für mich eine Enttäuschung. Es findet keinerlei Begriffsarbeit statt. Was ist diese "Neue autoritäre Linke"? Oder grundsätzlicher: Wie versteht der Autor Autoritarismus? Muss der Autoritarismusbegriff aktualisiert werden? In diesem Buch findet sich hierzu leider keine Antwort. Das liegt insbesondere wohl daran, dass der Autor wenig Interesse zeigt über sein titelgebendes Thema zu schreiben. Er berichtet lieber von Antisemitismus in der deutschen Linken und vor allem von sich selbst. Das Wörtchen "Ich", in verschiedensten Kasus, kommt erstaunlich oft vor, für ein Buch, dass eigentlich ein vermeintlich neues Phänomen beschreiben und analysieren möchte. Potter hätte lieber eine persönliche Genealogie der Ereignisse nach dem 7. Oktober geschrieben. Mit viel Fleißarbeit trägt er hier alle möglichen linken Akteure zusammen, die sich palästinasolidarisch bis antisemitisch in Bezug auf den Gazakrieg positioniert haben. Leider franst dabei jeglicher Begriff bis zur Unkenntlichkeit aus. Sowohl der des Antisemitismus als auch der des titelgebenden Autoritarismus. Beides sind Themen mit denen sich die Linke in Deutschland, wie auch global befassen muss, möchte sie eine progressive Kraft sein. In diesem Buch werden beide Begriffe aber praktisch in eins gesetzt. Dies führt dazu, dass sich Stalinisten, Trotzkisten und Vertreter*innen der Queer- und Postcolonialstudies plötzlich in einem Topf wiederfinden. Analytisch gewinnbringend ist das nicht. Potter spricht von Roten Gruppen, K-Gruppen und Kaderorganisationen und verwendet diese Begriffe synonym, was jegliche differenzierte Analyse verunmöglicht. Aus diesem Werk lassen sich noch weit mehr Beispiele mit derartiger Unschärfe aufführen. Diese Rezension ist aber eh schon zu lang. Autoritarismus und Antisemitismus haben in diesem Buch leider keinen eigenen Wert. Es bleibt auch unklar wie sie zusammenhängen. Potter liefert hier lediglich eine Materialsammlung, die man rechten Agitatoren an die Hand geben kann, um gegen links mobil zu machen. Mit Potter als Token-Linken, als Kronzeuge. Kein Wunder, dass das Buch in Welt, NZZ, etc. so gut bekrittelt wurde. Damit erinnert es sehr an das ebenfalls von Potter zitierte Buch "After Woke" von Jens Balzer, das den Hamasüberfall vom 7. Oktober zum Anlass nahm, um nochmal alle seit den 90ern bekannten Argumente gegen die vermeintliche Wokeculture mit besonderer Dringlichkeit in die Öffentlichkeit zu brüllen.
Zusammenfassend bleibt zu sagen: Rechte finden hier viele Beispiele als Argumentationsstütze gegen Links und wir Linken werden unsere nötigen Analysen zu autoritären und antisemitischen Strukturen wohl selbst machen müssen.
Profile Image for uk.
237 reviews37 followers
May 3, 2026
So machen die das

Sie zerstören linke Kulturzentren.
Sie bedrohen antifaschistische Aktivistinnen.
Sie schlagen Andersdenkende zusammen.
Sie bedrohen Journalisten.
Sie bezahlen Terroristen.
Sie unterstützen Staatsverbrecherinnen.
Sie hetzen.
Sie erzählen russische Verschwörungsmythen.
Sie verbreiten antijüdische Stereotype.
Sie sind international vernetzt.
Sie kooperieren mit antidemokratischen, nationalistischen, religiösen Bewegungen.
Sie sind gewalttätig.
Sie verunglimpfen Jüdisches.
Sie machen Jagd auf jüdische Menschen.
Sie töten jüdische Menschen.

Sie machen kurzen Prozess.

So macht man das.
In der neuen autoritären Linken.

Ideologisch aufmunitioniert.
Intellektuell asthenisch.

Brutal.
Beschämend.
Verblödet.
Sinnentleert.
Moralisch bankrott.

So machen die das.
In der neuen autoritären so genannten Linken.
Profile Image for Kamelbusfahrer .
9 reviews14 followers
May 3, 2026
Potter scheitert beim Versuch eine "neue Autoritäre Linke" zu kategorisieren schon an dem Versuch diesen Begriff auf die theoretische Grundlage von Adorno und Fromm zu zubauen. Das spielt für in im weiteren auch keine Rolle, denn das Folgende prangert verschiedene Gruppe und Akteure an die nach Ansicht des Autors noch weiter sanktioniert, verboten oder beobachtet gehören. Das vermeintlich "linke" Umfeld Potters, zum links sein bekennt er sich immer wieder selber, besteht bspw. aus Bild Reportern und Polizeibeamten. Diese liefern Interviews an denen dann festgelegt werden soll, dass der Staat (bzw. Der Verfassungsschutz) viel zu zimperlich sind.
Abseits von Anschuldigungen gegen Linke (seiner Feinde) schafft er es nicht 5 Seiten zu füllen ohne über sich selbst zu schreiben.

Zusammenfassend: Absoluter Müll von einem weinerlichen Wichtigtuer der seine Bewerbung für Axel Springer (oder den Verfassungsschutz?) noch einmal der Weltöffentlichkeit präsentieren wollte.
108 reviews3 followers
Read
April 11, 2026
Ein zwiespältiger read. Im Kern einige gute und wichtige Kritikpunkte, insbesondere zu diversen K-Gruppen (leider nix zu deren Täterschutz naja). Die Recherche ist auf jeden Fall sehr detailliert, also an Informationsdichte mangelts definitiv nicht. Je nach Kapitel schwankt es dann mal mehr, mal weniger zwischen reiner Recherchepräsentation (gut) und eher persönlicher Meinungsäußerung. Um das entsprechend einordnen zu können braucht es relativ viel Vorwissen. Sehr schade, so verschwimmt die grundsätzlich sinnvoll argumentierte Kritik halt mit undifferenzierten und verkürzten Formulierungen. Eine Konsequenz oder ein produktives Fazit hat mir auch bisschen gefehlt.

Kein Rating weil Sachbuch.
Profile Image for Bene ✨.
17 reviews1 follower
March 29, 2026
Auch wenn dem Buch in Teilen noch mehr Differenzierung gut getan hätte, ist es ein wichtiger Beitrag zur Debatte über antisemitische und autoritäre Tendenzen in einem Teil linker Strömungen und wie wir diesen entgegen treten können.
Profile Image for Jonas.
232 reviews6 followers
May 1, 2026
1/5- Welch ein peinliches, schlechtes Buch.
Profile Image for Sebastian.
3 reviews
May 7, 2026
Anhand interner Chats, Social-Media-Posts und Experteninterviews zeigt der Journalist Nicholas Potter, wie sich eine neue autoritäre Linke geformt hat, die Terror relativiert oder offen verherrlicht. Der 7. Oktober 2023 hat diese Entwicklung nicht ausgelöst, sondern katalysiert und sichtbar gemacht.

Autoritär ist diese Strömung, weil sie genau das praktiziert, was sie vorgibt zu bekämpfen: sektenartige Strukturen, in denen Widerspruch als Verrat gilt, eine binäre Weltsicht ohne Raum für Ambivalenz und die aktive Unterdrückung abweichender Meinungen. Terroristische Gewalt wird dabei nicht als Problem, sondern als legitimes Mittel des antiimperialistischen Kampfes gerahmt. Besonders aufschlussreich sind Potters Recherchen zu K-Gruppen sowie Organisationen wie Samidoun und Masar Badil, deren enge Verbindungen zur Terrororganisation PFLP er offenlegt, und zur Rolle von Red Media als russisches Propagandanetzwerk, das kritische Journalisten wie Potter selbst mit koordinierten Hetzkampagnen zum Schweigen bringen will.

Als jemand, der sich selbst als links versteht, hat mich das Buch tief getroffen. Eine Linke, die Schutz von Minderheiten, Meinungsfreiheit und den Grundsatz, dass Gewalt immer das letzte Mittel sein muss, als Kernwerte versteht, darf nicht schweigen, wenn genau diese Werte im Namen vermeintlich progressiver Ideologie verraten werden. Der Antisemitismus von heute ist das Endprodukt einer gefährlichen Mischung. Desinformation trifft auf eine postkoloniale Theorie, die Mord zum Befreiungskampf adelt. Die Ignoranz gegenüber den Opfern des 7. Oktobers ist da nur noch die konsequente Begleiterscheinung.
8 reviews
May 5, 2026
Absoluter Satzzirkus, Kopfsalat, Hasbara, persönliche Abrechnung, widerlegt eigenes Narrativ— kann es nur belegen und widerlegt es auch eigenständig, peinlich selektiv unrecherchiert quasi blind, verwerfliche Arbeitsweise des Autors: nutzte KI-Gesichtserkennungstools, um mehrere Aktivisten zu identifizieren und namentlich zu diffamieren,…
Displaying 1 - 9 of 9 reviews