Das Cover:
Das Cover versprüht direkt gemütliche Herbststimmung und passt wunderbar zur magischen Kleinstadt Witchmore. Es verspricht eine Mischung aus Geheimnissen, Hexerei und einem Kriminalfall, bei der man es sich mit einem heißen Tee gemütlich machen möchte.
Meine Meinung:
Nach dem ersten Band hatte ich richtig Lust, nach Witchmore zurückzukehren. Die Mischung aus Cozy Fantasy und Crime hat mir schon bei Hexerei kann tödlich sein gefallen und auch diesmal konnte mich Mina Giers mit ihrer magischen Kleinstadt und einem neuen Mordfall gut unterhalten.
Elli beginnt gerade erst, sich in ihrem neuen Leben als Hexe einzufinden, da erschüttert ein weiterer Mord das Städtchen. Der Besitzer des örtlichen Supermarktes wurde vergiftet und ausgerechnet seine Frau Mara gerät unter Verdacht. Elli hat sie allerdings als herzensguten Menschen kennengelernt und glaubt nicht an ihre Schuld. Natürlich kann sie es nicht lassen, selbst nachzuforschen, und stürzt sich mit ihren magischen Freunden in die Ermittlungen.
Ich mag Elli, weil sie neugierig ist, ihren eigenen Kopf hat und sich nicht einfach damit zufriedengibt, was andere ihr erzählen. Sie ist noch dabei, ihren Platz in Witchmore zu finden und ihre magischen Fähigkeiten besser kennenzulernen. Gleichzeitig entwickelt sie sich weiter und wirkt inzwischen deutlich vertrauter mit der besonderen Welt, in der sie lebt.
Auch der neue Fall hat mir gut gefallen. Es gibt Geheimnisse, Verdächtige und genug offene Fragen, um selbst miträtseln zu können. Dabei verliert die Geschichte nie ihre gemütliche Atmosphäre. Genau diese Mischung aus Kriminalfall und Magie macht für mich den Reiz der Reihe aus. Es geht um Mord und Verdächtigungen, aber eben auch um Freundschaften, eine besondere Kleinstadt und all die magischen Eigenheiten, die Witchmore so liebenswert machen.
Besonders schön finde ich, dass wir wieder tiefer in diese Welt eintauchen dürfen. Die Figuren und ihre Beziehungen bekommen mehr Raum, während gleichzeitig ein neuer, eigenständiger Fall im Mittelpunkt steht. Der Schreibstil liest sich angenehm und leicht, sodass die Geschichte perfekt zu einem gemütlichen Herbstnachmittag passt.
Trotzdem würde ich empfehlen, Band eins vorher zu lesen. Der Mordfall ist zwar neu, aber man kennt die Stadt, Elli und die anderen Charaktere dann bereits und kann ihre Entwicklungen besser einordnen.
Mein Fazit:
Ein weiterer schöner Ausflug nach Witchmore! Magie, Mordermittlungen und gemütliche Kleinstadtatmosphäre ergeben für mich wieder eine tolle Mischung aus Crime Fantasy und Cozy. Wer Band eins mochte, sollte sich diesen Fall nicht entgehen lassen.