Wie laut kann Stille sein? Und wieviel Wahrheit passt in ein Schweigen? Durch eine saudumme Aktion hat Donnie seine Stimme verloren. Vorübergehend. Na ja, seit zwei Jahren. Worte gibt es für ihn nur noch auf Papier und in seinen Geschichten, die er schreibt, um sich nicht im Schweigen zu verlieren. Seine Eltern verstehen ihn nicht, haben sie noch nie. Die Therapeutin ist auch keine Hilfe ... Und sein bester Freund interessiert sich mehr für Autos und hübsche Mädchen, als für ihn da zu sein. Donnie hat also jeden Grund, echt schlechte Laune zu haben. Plötzlich tritt Pascal in sein tätowiert, direkt, unbequem ehrlich. Er ist der Erste, der Donnie nicht reparieren will - aber dafür will er ihm Gebärdensprache beibringen, der Saftsack! Zwischen lauter Stille und Blicken voller Worte entsteht eine Verbindung, die mehr verspricht als die Möglichkeit, sich selbst zu finden. "Hintergrundrauschen" ist ein intensiver Coming-of-Age-Roman über Mutismus, queere Identität und die Frage, ob Schweigen schützt - oder erstickt. Er handelt vom Schreiben als Überlebensstrategie, von Nähe ohne Worte und über den Mut, die eigene Stimme zu finden.
Über Mo Kast gibt es viele Dinge zu erzählen. Seit ihrer Jugend schreibt und veröffentlicht sie leidenschaftlich gerne. Sie verdient ihr Geld als selbstständige Kommunikationsdesignerin und nebenbei mit Häkeln. Ein Leben ohne ihren Mann und Hund kann sie sich nicht vorstellen. Und dann gibt es Dinge, von denen erzählt Mo lieber in ihren Geschichten: Über den Alltag mit einer psychischen Erkrankung. Darüber, dass Sexualität eigentlich kein großes Ding ist, aber irgendwie doch, wenn sie nicht der Gesellschaftsnorm entspricht. Und dass Liebe für jeden ist.
Sie schreibt ihre Geschichten für mehr Akzeptanz, Inspiration und die Hoffnung, dass am Ende alles gut wird.