Jump to ratings and reviews
Rate this book

Die Tote von Nazaré - Ein Portugal-Krimi: Maren Berger und Inspetor Ferreira ermitteln, Band 1

Rate this book
Nirgends sind die Wellen so hoch wie in Nazaré – und so tödlich!

Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, sucht Erholung in dem portugiesischen Küstenort Nazaré. Hier möchte sie gesund werden, nachdem sie bei einem Banküberfall angeschossen und schwer traumatisiert wurde. Doch die Ruhe währt nicht lange. Als sie sich eines Morgens zum Praia do Norte aufmacht, findet sie die Leiche einer jungen Frau. Kurz darauf kehrt sie mit der örtlichen Polizei zurück, und die Tote ist verschwunden. Nur Inspetor Ferreira schenkt ihr Glauben – und wenig später stehen Maren und der Inspetor vor einer zweiten Leiche.

Maren Berger und João das neue Ermittlerduo Portugals!

Audible Audio

Published March 20, 2026

Loading...
Loading...

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
10 (40%)
4 stars
6 (24%)
3 stars
6 (24%)
2 stars
3 (12%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for Magnolia .
724 reviews3 followers
February 12, 2026
Spannender Auftakt um das neue Ermittlerduo Maren Berger und João Ferreira

Miguel Silva führt mit seinem Portugal-Krimi „Die Tote von Nazaré“ sein neues Ermittlerduo Maren Berger und João Ferreira ein.

Die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger bucht kurzerhand einen Flug nach Lissabon, weiter will sie dann mit einem Auto nach Nazaré, das etwa 120 km nördlich der Hauptstadt liegt. Vor drei Monaten ist ihr Leben aus den Fugen geraten, als sie bei einem Banküberfall schwer verletzt wurde. Fast zwei Wochen lag sie im Koma, seitdem hat sie erhebliche Erinnerungslücken und nun ist sie hier, um Abstand zu gewinnen und sich von den Folgen dieses Überfalls zu erholen.

Kaum angekommen in Nazaré, der Stadt der Wellen, erkundet Maren die nähere Umgebung und entdeckt neben der Surferstatue eine leblose Frau. Sie prüft den Puls – nichts. Sieht ein Einschussloch, direkt ins Herz. Die Frau ist tot. Eine Russin, wie sich später herausstellt. Als die örtliche Polizei eintrifft, ist die Tote verschwunden. Nur einer, Inspetor Ferreira, nimmt ihre Beobachtung ernst. Bald darauf wird ein weiterer Toter aufgefunden. Auf dem Foto, das Ferreira ihr zeigt, erkennt Maren einen Kollegen von ihr. Kölner Kollegen kreuzen in der Gegend um Nazaré auf, die ihr allesamt feindselig begegnen. Mehr noch, sie erhält unverhohlene Drohungen, ihr wird unmissverständlich klar gemacht, dass sie sofort abzureisen hat.

Maren bleibt. Und bringt dadurch nicht nur sich in Gefahr, auch gefallen jemandem Ferreiras Ermittlungen so gar nicht.

Der Krimi wird aus Marens Sicht erzählt, die Leser sind so stets hautnah im Geschehen. Sie ist eine toughe Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, sie geht an ihre Grenzen und darüber hinaus und auch wenn ich sie, die zielstrebige Ermittlerin (die jetzt jedoch als Privatperson gilt) sehr schätze, so kann ich ihre Alleingänge nicht gutheißen. Anders verhält es sich mit ihren Erinnerungslücken zum Banküberfall und davor, die wie ausgelöscht sind. Genau diese Zeit aber scheint wichtig zu sein, um auch das, was nun geschieht, richtig einordnen zu können. Und auch João Ferreira war mir sofort in seiner einfühlsamen, natürlichen Art sympathisch. Er hat es (wie so manch anderer) nicht nötig, den Inspetor hervorzuheben. Beide sind sie gut gezeichnet, auch den anderen Figuren nehme ich ihre Charaktereigenschaften ab, selbst vom Kölner „Kleeblatt“ mitsamt Anhängseln hatte ich sofort ein Bild vor Augen.

Nun, es bleibt nicht bei den Toten, es passiert sehr viel mehr. Wir tauchen tief ein in die schwierige Mordermittlung, in den Drogensumpf, in illegale Geschäfte und dem damit einhergehenden Machtmissbrauch.

Der erste Portugal-Krimi ist durchgehend spannend, lediglich ihre Abneigung und ihre Hinhaltetaktik ihrem Partner gegenüber war ein wenig drüber, auch ihre risikoreichen, geheimen Alleingänge werden einer gestandenen Kommissarin nicht gerecht, selbst wenn sie außer Dienst agiert. Die Örtlichkeit dagegen ist gut gewählt, man möchte direkt vor Ort sein. Gespannt warte ich auf den nächsten Einsatz für die beiden, gerne werde ich sie wieder begleiten.
8 reviews
February 15, 2026
Cover: Das Cover mit dem Bild von Nazaré zieht den Blick direkt auf sich. Es ist einfach wunderschön. Außerdem kann der Leser es als Orientierung beim Lesen nutzen. Es wird immer wieder berichtet, dass sich die Protagonistin beispielsweise zu der abgebildeten Festung oder zum Stadtstrand aufmacht. Den Hintergrund für Titel und Name des Autors ist eine für Portugal typischen Azulejo, also eine Keramikfliese, was ich sehr kreativ finde.
Inhalt: Die Kriminalkommissarin Maren Berger reist in das portugiesische Nazaré, dort wo es die höchsten Wellen der Welt gibt. Sie möchte sich von einer Schussverletzung, die sie sich bei einem Banküberfall zugezogen hat, erholen. Doch alles kommt ganz anders. Kaum angekommen stolpert sie über die Leiche einer Frau. Als Maren kurz darauf mit der Polizei zurück kommt, fehlt von der Toten jede Spur. Maren beginnt natürlich wie sich das für eine Kommissarin gehört zu ermitteln und merkt schnell, dass der Fall mehr mit ihr selbst zu tun hat als ihr lieb ist. Dumm nur, dass ihre Erinnerung an die letzten Monate vor dem Überfall verschwunden ist.
Meine Meinung: Hierbei soll es sich um den Beginn einer neuen Reihe handeln, was mich sehr freut. Denn Maren ist mir äußerst sympathisch. Sie hat mit ihren Problemen zu kämpfen, was sie authentisch und nahbar macht. Auch den portugiesische Kommissar Ferreira und die sich entwickelnde Dynamik zwischen beiden mochte ich. Gern würde ich noch mehr von ihnen und dem tollen Örtchen Nazaré lesen.
Die Spannung in diesem Krimi rührt einerseits aus den vielen Fragen her, die man als Leser natürlich beantwortet haben möchte. Was ich allerdings noch spannender finde, ist die Tatsache, dass die Protagonistin Maren sich an die Ereignisse ihrer nahen Vergangenheit nicht erinnern kann und quasi in eigener Sache ermitteln muss. Der Erzählstil ist rasant. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es ist eine gute Mischung aus Ermittlungsarbeit, actionreichen Szenen und Lokalloriot.
Besonders gerne mochte ich auch die anschaulichen Beschreibungen des Küstenörtchens. Zum einen sind typische Touristen-Hot-Spots Handlungsort, zum anderen werden aber auch die kleinen Gässchen erwähnt. Der Autor lebt zum Teil in Nazaré und das merkt man als Leser auch deutlich. Auf wunderbare Weise lässt er das portugiesische Lebensgefühl einfließen, sei es durch den Musikstil Fado, durch portugiesische Sprachfetzen oder die für südliche Länder bekannte chaotische Weise des Autofahrens. Dieser Krimi eignet sich wunderbar als Nachklang, wenn man gerade aus dem Urlaub von Nazaré zurückgekehrt ist oder als Vorbereitung für eine Reise. Oder einfach so, wenn man einen spannenden Krimi mit tollen Figuren lesen möchte. Von mir gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung.
574 reviews3 followers
February 24, 2026
Maren Berger war Hauptkommissarin in Köln und nachdem sie angeschossen wurde, erst einmal krankgeschrieben. Sie überlegt sich nach Portugal, nach Nazaré zu fahren, um sich auszukurieren. Dort in der Nähe lebt eine Freundin von ihr, die vor einiger Zeit ausgewandert ist und nun eine Pferderanch betreibt. Als sie in Portugal ankommt, merkt sie das sie doch noch nicht ganz bereit ist wieder zu arbeiten. Und prompt findet sie am ersten Tag ihres Aufenthaltes in dem Ort mit der größten Welle für Surfer, eine Tote am Strand. Sie ruft die Polizei und als sie an den Ort des Fundes zurückkehrt, ist die Leiche verschwunden. Der Einzige, der ihr glaubt, ist Kommissar Ferreira und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Maren an die Aufklärung des Falles macht.
Der Portugal-Krimi „Die Tote von Nazaré“ von Miguel Silva spielt an der portugiesischen Küste, an der im Winter Mega Wellen für Surfer zu erwarten sind. Das Cover gibt einen ersten Eindruck von der Küstenlandschaft, in der dieser Krimi spielt. Die eine der Hauptpersonen Maren Berger hat eine sehr schwere Krankengeschichte hinter sich. Sie ist im Dienst in den Kopf geschossen worden und hat nur knapp überlebt und hat auch einige Erinnerungslücken und Ausfallerscheinungen, die sie momentan dienstuntauglich machen. Sie hat sich gedacht Portugal ist weit entfernt von Arbeit, Familie und Privatleben, dass sie sich gut erholen kann. Natürlich weit gefehlt, denn sie stolpert über eine Leiche und mitten in einen Kriminalfall. Die zweite Hauptperson ist Kommissar Joao Ferreira, der den Fall auf portugiesischer Seite bearbeitet und zufälligerweise auch deutsch spricht, da er in Köln Sport studiert hat. Er wird im Laufe des Krimis immer wichtiger für Maren, die tiefer und tiefer in diesen Fall eintaucht, wie Surfer in ein Riesenwelle. Die Story ist sehr spannend erzählt und die Verknüpfungen, die der Autor erstellt, sind nachvollziehbar. Die Distanzierung von Freund, Arbeitskollegen und Familie, die Maren erlebt sind bei diesem Krankheitsverlauf auch nachvollziehbar, sie hat das Gefühl einiges in ihrem Leben verändern zu müssen. Dieser rote Faden, den der Autor durch diesen Roman laufen lässt, empfinde ich als sehr spannend und geradlinig, wie die Sprache, die das Ganze bildhaft untermalt. Der Spannungsbogen wird sehr gut aufgebaut und hat natürlich am Ende auch einiges spannendes zu bieten.
Ich finde diesen Krimi sehr spannend und unterhaltsam, eine gelungene Mischung aus Kriminalfall und Landschaftsbeschreibung dieser portugiesischen Region mit ihren Besonderheiten. Dieser Krimi ist für alle, die gute regionale Krimis mögen, empfehlenswert.
71 reviews
February 14, 2026
Eindringlicher Krimi mit starker Protagonistin


Miguel Silva hat mit "Die tote von Nazaré" einen fein aufgebauten und spannend erzählten Portugal-Krimi geschrieben.

Das Buchcover gefällt mir gut, rahmen doch die typischen Fliesen den Titel ein und man sieht die wilde Küste rund um den Surferspot Nazaré. Die Protagonistin zieht mich von Beginn an in ihren Bann und das auch weil Maren Berger keine strahlende LKA Heldin ist sondern eine angeschossenen Frau, die sich zurück in ihr Leben kämpft und dabei über eine tote Frau stolpert die dann plötzlich weg ist.
Das Flair von Portugal tut der Geschichte ebenfalls gut machen die portugiesischen Charaktere doch die Ermittlungen erst noch zusätzlich spannend und auch die Einschränkungen die Maren nach wie vor hat. Ich war auch von der Erzählweise so gefesselt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe und gespannt immer weiter wissen wollte, wie sich die Zusammenhänge ergeben und wer am Ende nun der oder die Täter sind.
Ein gelungener Auftakt für ein hoffentlich weiter ermittelndes Duo in Portugal denn es war ein Buch das durch seinen Inhalt und den Erzählstil absolut überzeugt hat und dafür garkeinen Klamauk oder ähnliches gebraucht hat.
Miguel Silva hat mit "Die tote von Nazaré" einen fein aufgebauten und spannend erzählten Portugal-Krimi geschrieben.

Das Buchcover gefällt mir gut, rahmen doch die typischen Fliesen den Titel ein und man sieht die wilde Küste rund um den Surferspot Nazaré. Die Protagonistin zieht mich von Beginn an in ihren Bann und das auch weil Maren Berger keine strahlende LKA Heldin ist sondern eine angeschossenen Frau, die sich zurück in ihr Leben kämpft und dabei über eine tote Frau stolpert die dann plötzlich weg ist.
Das Flair von Portugal tut der Geschichte ebenfalls gut machen die portugiesischen Charaktere doch die Ermittlungen erst noch zusätzlich spannend und auch die Einschränkungen die Maren nach wie vor hat. Ich war auch von der Erzählweise so gefesselt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe und gespannt immer weiter wissen wollte, wie sich die Zusammenhänge ergeben und wer am Ende nun der oder die Täter sind.
Ein gelungener Auftakt für ein hoffentlich weiter ermittelndes Duo in Portugal denn es war ein Buch das durch seinen Inhalt und den Erzählstil absolut überzeugt hat und dafür garkeinen Klamauk oder ähnliches gebraucht hat.

Rezensionstext kopieren
622 reviews5 followers
February 24, 2026
Gefährliche Erinnerungen

Buchmeinung zu Miguel Silva – »Die Tote von Nazare«

»Die Tote von Nazare« ist ein Kriminalroman von Miguel Silva, der 2026 bei Aufbau Taschenbuch erschienen ist.

Zum Autor:
Miguel Silva ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der bereits zahlreiche Kriminalromane geschrieben hat. Zudem war er viele Jahre als Lektor und Verlagsleiter tätig. Miguel Silva lebt im Rheinland und in einem kleinen Dorf in der Nähe von Nazaré.

Zum Inhalt:
Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, wurde bei einem Banküberfall schwer verletzt und traumatisiert. Nun sucht sie Erholung in dem portugiesischen Küstenort Nazaré, stolpert aber über die Leiche einer jungen Frau. Da die Leiche kurz darauf verschwunden ist, beginnt sie zusammen mit Inspektor Ferreira zu ermitteln.

Meine Meinung:
Nach anfänglichen Problemen hat mich dieses Buch doch noch gut unterhalten. Ich brauchte ein wenig, um mich an die traumatisierte Hauptfigur zu gewöhnen. Maren Berger hat eine große Gedächtnislücke und ist im Umgang nicht ganz einfach, weil sie mit Ecken und Kanten gezeichnet ist. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und ihr Bemühen, die Lücken zu schließen, ist spürbar. Doch dies ist ein langwieriger Prozess und Informationen dazu liefert ihre Schwester, die als Staatsanwältin arbeitet. Das Verhältnis zur Kölner Polizei ist belastet, auch wenn die Gründe dafür lange Zeit unklar bleiben. Die Entwicklung der Handlung erfolgt einerseits durch aktuelle Ereignisse in Portugal und andererseits durch wiederkehrende Erinnerungen und weitere Informationen, die sie aus Deutschland erhält. Inspektor Ferreira bleibt lange Zeit als Ermittler blass, wirkt aber auf Maren Berger als Womanizer. Mit der Ankunft eines Kölner Kommissars in Lazare nimmt die Handlung deutlich Fahrt auf und die Spannung steigt rapide. Maren Berger gerät in Lebensgefahr und das Team um Inspektor Ferreira zeigt überraschende Fähigkeiten. Die Handlung erreicht mit einem harten Showdown ihren Höhepunkt und dabei werden nahezu alle Fragen beantwortet. Die Auflösung ist vollständig und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist atmosphärisch und die Gedanken und Emotionen der Protagonistin werden deutlich. Die Handlung ist komplex und bietet einige überraschende Wendungen.

Fazit:
Ein atmosphärischer Krimi aus einer beliebten Urlaubsregion in Portugal, der nach ruhigem Start merklich Fahrt aufnimmt. Mir hat der Titel gut gefallen und der Unterhaltungswert war hoch. Deshalb bewerte ich den Titel mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und gebe eine Leseempfehlung.
38 reviews
March 3, 2026
Zwischen Atlantik und Abgrund - ein Krimi der unter die Haut geht

Manchmal greift man zu einem Krimi und bekommt mehr als nur einen Mordfall. Genau so war es hier.

Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, reist nach Nazaré an die portugiesische Küste, um gesund zu werden. Nach einem Banküberfall wurde sie angeschossen, schwer verletzt, traumatisiert. Sie sucht Abstand, Ruhe, Meer. Doch genau das, bekommt sie in Nazaré nicht.

Was zunächst wie ein klassischer Auftakt wirkt, entwickelt sich schnell zu einem vielschichtigen, spannenden Krimi.

Der Einstieg braucht einen Moment. Ganz leicht zieht es sich am Anfang, weil die Atmosphäre aufgebaut wird. Aber genau das zahlt sich aus. Die Landschaftsbeschreibungen sind so intensiv, dass man das Salz in der Luft spürt. Die Steilküste, das Meer, die portugiesischen Eigenheiten – all das wird nicht nur Kulisse, sondern Teil der Geschichte. Man taucht komplett ein.

Besonders stark ist die Figur der Maren Berger. Sie ist keine unverwundbare Ermittlerin, sondern eine Frau mit Wunden, innerlich wie äußerlich. Eigentlich will sie nur heilen. Und genau in diesem Versuch, sich zurückzuziehen, holt sie die Vergangenheit wieder ein. Denn je weiter der Fall in Portugal voranschreitet, desto deutlicher wird: Das, was in Nazaré geschieht, hängt mit dem Überfall in Köln zusammen. Diese Verknüpfung hat der Geschichte für mich eine zusätzliche Tiefe gegeben.

Die Spannung steigert sich kontinuierlich. Was ruhig beginnt, zieht sich immer enger zusammen. Die Handlungsstränge verweben sich, die Dynamik zwischen Maren und Inspektor Ferreira entwickelt sich glaubwürdig, und man merkt, dass hier der Auftakt zu einer Reihe gelegt wird. Ein Auftakt, der Lust auf mehr macht.

Das Ende kam für mich überraschend. Genau so, wie ich es bei einem guten Krimi liebe. Nicht konstruiert, sondern stimmig und dennoch unvorhersehbar.

Für mich ein richtig gelungener Start einer neuen Krimireihe. Atmosphärisch dicht, spannend erzählt und mit einer starken Hauptfigur, die ich unbedingt weiter begleiten möchte. Ich war sehr positiv überrascht und die Fortsetzung steht definitiv auf meiner Leseliste.
Profile Image for Lesehimmelchen .
1 review
February 15, 2026
Ich habe mich sehr gefreut, einen Krimi aus meinem Lieblingsland zu lesen. Bereits das Cover mit der tollen Küste und den für Portugal so typischen Azulejos macht Lust auf's Lesen und den nächsten Urlaub. Innen ist eine Landkarte abgebildet, sowas finde ich immer nett zur Orientierung.

Der Krimi spielt in der Hafenstadt Nazaré, einem beliebtem Touristenort und bekannt für seine Monsterwellen.

Auch Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, zieht es dorthin. Zuletzt wurde sie bei einem Banküberfall angeschossen und lag im Koma, so dass sie mit der Zeit vor diesem Ereignis mit Erinnerungslücken zu kämpfen hat. Eine Erholung in dem schönen Küstenort ist genau das, was sie jetzt braucht.

Direkt nach ihrer Ankunft findet sie jedoch bei einem Spaziergang am nächsten Morgen eine weibliche Leiche am Strand und man ahnt bereits, dass von Erholung nun keine Rede mehr sein kann. Sie verständigt die örtliche Polizei, jedoch zurück am Tatort begegnet man ihr mit Argwohn und Misstrauen, da die Leiche seltsamerweise verschwunden ist. Nur Inspektor João Ferreira glaubt ihr.

Die beiden haben sofort einen Draht zueinander und die Kommunikation ist reibungslos, da er in Deutschland studiert hat. Die beiden arbeiten nun zusammen und die Ermittlungen führen zu Maren's Fall vor dem Banküberfall. Ihr lückenhaftes Gedächtnis erschwert die Arbeit, auch wird Maren bedroht, das Land zu verlassen.

Es gibt einige interessante Konstellationen, die das Buch durchgängig spannend halten. Der Schreibstil ist flüssig und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Der Krimi ist der Auftakt zu einer neuen Serie mit diesem Ermittlerduo. Man darf also gespannt sein, was die beiden noch erleben werden. Ein vielversprechender Start aus meiner Sicht und eine absolute Leseempfehlung.
2,502 reviews13 followers
February 11, 2026
Zum Inhalt:
Eigentlich will Maren sich in Portugal nur erholen, denn nachdem sie bei einem Banküberfall angeschossen wurde und immer noch traumatisiert ist, braucht sie dringend Ruhe. Doch lange währt die Ruhe nicht, den eines morgens entdeckt sie am Strand eine weibliche Leiche, die allerdings verschwunden ist, als sie mit der Polizei dort auftaucht. Nur einer glaubt ihr, der Inspetor Ferreira und nur wenig später gibt es eine weitere Leiche.
Meine Meinung:
Als erstes muss ich sagen, dass ich das Setting vom Buch sehr gut gelungen fand. Ich war noch nie in Portugal, hatte aber förmlich das Gefühl die Landschaft oder auch die Speisen sehen oder riechen zu können. Die Story war sehr spannend. Zunächst gerät sogar Maren unter Verdacht und dann scheint auch noch jemand sie zu verfolgen. Hat es damit zu tun, dass sie Polizistin ist? Hat sie beim dem Überfall damals etwas wichtiges mitbekommen, an das sie sich aktuell leider nicht erinnern kann? Es scheint auf jeden Fall so, als ob die deutsche Polizei etwas zu verbergen hat, denn warum sollten sonst selbst die in Portugal auftauchen? Insgesamt war das Buch sehr spannend mit Wendungen, die man so nicht kommen sieht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und liest sich gut.
Fazit:
Hat mir gut gefallen
Profile Image for Christina.
66 reviews1 follower
February 26, 2026
Das Allerletzte, das sich die Protagonistin für ihre Reise an die Küste Portugals erhofft, war es wohl, gleich am ersten Tag über eine Leiche zu stolpern. Eigentlich sollte es eine Auszeit von ihrer Arbeit bei der Kölner Kripo und einem kritischen Vorfall im Dienst sein und das sowohl physisch als auch psychisch. Aber wie es sich nach und nach entpuppt, will die Vergangenheit aus Köln nicht ruhen und ist Maren nach Nazaré gefolgt.

Ich bin etwas kritisch in die Lektüre gegangen mit der Frage im Hinterkopf, ob es wirklich eine weitere Reihe um deutsche Ermittler in einem portugiesischen Urlaubsort geben muss. Aber ich denke nach Abschluss des Buches: ja, denn der Ansatz ist im ersten Teil ein komplett anderer, als schon öfter gelesen. Es ist kein Austausch unter europäischen Polizeidienststellen, sondern diesmal ein alter deutscher Fall, der ungewollt weitere Kreise ins Ausland zieht. Ich kann gespannt, was Maren - diesmal auch eine Frau in der Hauptrolle - in Teil 2 wieder nach Portugal zieht.

Das Buch ist sehr spannend und oft etwas beklemmend, da man in Nazaré wirklich niemandem trauen sollte und sich nicht vom schönen Ort blenden lassen darf. Ein gelungener Auftakt!
215 reviews24 followers
February 17, 2026
Der Krimi spielt vor unglaublicher Kulisse mit den höchsten Surferwellen in Portugal. Schon mit der eindrucksvollen Beschreibung der Landschaft gelingt dem Autor ,eine bildliche Bindung Leser zu erreichen.
Die Protagonistin ist eine verletzte Polizeikommissarin aus Köln, die sich zur Rekonvaleszenz dort aufhält und sofort eine Tote findet.
Die Geschichte ihrer Verletzung und der folgenden Straftaten ist zeitweise verwirrend und unschlüssig, aber ihrer Amnesie geschuldet. Ein wohlwollender Vor- Ort -Kommissar, der auch noch deutsch spricht, erleichtern die Ermittlungen. Nervig ist der Kontakt zu ihren baldigen Exfreund und der Familie. Etwas eintönig. Sie macht , was sie nicht soll und gerät dabei in Gefahr.
Als Leser war ich sofort gefesselt und kann das Buch empfehlen. Qintessenz : traue keinem und hinterfrage auch deine Kollegen.
Profile Image for Chiara.
388 reviews4 followers
March 13, 2026
Die Grundidee des Krimis fand ich wirklich spannend. Gerade Protagonist*innen, die durch ein Trauma oder eine Art Gedächtnisproblematik eingeschränkt sind, bringen oft eine besondere Intensität in die Handlung – und genau das hat mich hier auch angesprochen.

Die Atmosphäre rund um den Küstenort Nazaré und das mysteriöse Verschwinden der Leiche sorgen auch definitiv für Spannung und machen neugierig, wie sich alles auflöst.

Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt nicht komplett mitreißen können. Mir hat vor allem bei der Protagonistin etwas Tiefe gefehlt. Gerade mit ihrem Hintergrund hätte ich mir gewünscht, noch mehr in ihre Gedankenwelt einzutauchen und eine stärkere emotionale Verbindung aufzubauen. So blieb sie für mich ein wenig zu distanziert.

Insgesamt ein solider Krimi mit einer interessanten Ausgangslage und guter Idee, der für mich aber nicht ganz sein Potenzial ausschöpfen konnte.
Displaying 1 - 12 of 12 reviews