Elli wagt einen Neuanfang und lässt dank eines Stipendiums für das Miravalle Memorial College in Florida das düsterste Kapitel ihres Lebens hinter sich. Kaum am Campus angekommen, wird sie vor dem Football-Team gewarnt. Vor allem vor Quarterback Riven, der nie eine Frau an sich heranlässt – bis Elli auftaucht. Als Cheerleader begegnet sie ihm zwangsläufig immer wieder. Riven lebt in einer ganz anderen Welt als sie, ist reich, privilegiert und selbstgerecht. Doch sein Blick sieht mehr, als Elli zeigen will. Je näher sie ihm kommt, desto mehr gerät ihre Welt ins Wanken. Riven trägt eigene Narben, die von tiefem Schmerz gezeichnet sind. Zwischen Lügen, Leistungsdruck und einem Schicksalsschlag, der zu einer Zerreißprobe für die beiden wird, müssen sie sich fragen, ob Liebe allein ausreicht, um den Abgründen ihrer Vergangenheit zu entkommen.
Love is like a thunderbolt hat mich wie einige andere durch das wahnsinnig aufwendige und sympathische Marketing aufmerksam gemacht und durch das Thema Cheerleading! Als 90s-girl habe ich Filme wie "Girls United" geliebt und fand es toll den Sport hier mal als Thema zu bekommen.
Es war mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich direkt in ihren Schreibstil verliebt. So flüssig und leicht romantisch ohne zu poetisch zu werden, wirklich angenehm zu lesen und hebt sich von anderen ab.
Das Setting der Sporthochschule mit ganz anderen Regeln als üblich, sodass Herkunft nicht zählt, sondern nur das sportliche Können fand ich großartig. So bekamen wir hier Charaktere aus ganz unterschiedlichen Familien und Gesellschaftsschichten und es wurden Freundschaften geschlossen, die es in anderen Setting vielleicht nicht gäbe. Die Fülle an Charaktere fand ich spannend, zumal mir bewusst war, dass es als 3-Bändige Reihe angelegt ist, die aufeinander aufbaut, so konnte ich viele Personen kennenlernen, die sehr wahrscheinlich in den Folgebänden noch mehr Raum einnehmen werden. Von den Nebenfiguren mochte ich vor allem die Roommates von Elli, die eine besondere Rolle bekommen haben und am Suspenseanteil einen großen Beitrag hatten. Genauso wie die besten Freunde von Riven. Alles in allem viele symptahische Figuren und man merkte schnell, dass jeder sein ganz eigenes Päckchen zu tragen hatte. Viele Probleme sehe ich als sehr real für junge Menschen in diesem Alter an und kann mir gut vorstellen, dass es so aussehen könnte an einem so großen College.
Die Hauptfiguren Elli und Riven mochte ich beide sehr. Durch die wechselnde POV lernt man beide gut kennen und ihre so unterschiedlichen Herkünfte die dennoch beide Probleme mit sich bringen bargen Potential für Charakterentwicklung. Der Trope der "Insta-love" oder Liebe auf den ersten Blick gefällt mir sonst nicht so gut, dass es hier eher einen von beiden zuerst erwischt hat und sie sich dann aber ganz realistisch erst einmal kennengelernt haben und sich langsam angenähert hat mich überzeugen können.
Die Sportart Cheerleading fand ich richtig schön umgesetzt. Man merkt dass es nicht nur das Anfeuern an der Seitenlinie beim Football ist, sondern lernt eine Menge über den Sport selbst, die Figuren, Training, eigene Wettkämpfe, Strukturen und Teamgeist - hier die Foundfamily und wie das Team zusammenhält und sich unterstützt war ein kleines Highlight an dem Buch.
Die Themen wie Häusliche Gewalt, Leistungsdruck, Familiengeheimnisse, psychische Probleme zogen sich durchs ganze Buch und brachten eine Ernsthaftigkeit rein, die mir gut gefallen hat.
Der Suspense Anteil war gut eingebettet, auch wenn es vom anfänglichen Teaser eher in mehrere Richtung spannend wurde. Ich bin dadurch auf jeden Fall neugierig auf die weiteren Bände geworden.
Ich würde euch das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn euch eins der Themen anspricht.
In Love is like a Thunderbolt wagt Elli am College einen Neuanfang, während sie gleichzeitig mit ihrer Vergangenheit kämpft. Dort trifft sie auf Riven, der nach außen hin unnahbar wirkt, aber selbst mit inneren Konflikten zu kämpfen hat. Zwischen familiären Problemen und persönlichen Herausforderungen kommen sie sich näher als sie erwartet haben.
Der Einstieg fiel mir zunächst nicht ganz so leicht, allerdings hat sich das mit fortschreitender Handlung schnell gelegt. Spätestens im weiteren Verlauf findet die Geschichte ihren Rhythmus und lässt sich flüssig lesen. Längen hatte das Buch für mich zu keinem Zeitpunkt, im Gegenteil: Es passiert durchgehend etwas, sodass man immer im Lesefluss bleibt.
Elli mochte ich als Protagonistin insgesamt gerne. Ihre Vergangenheit bringt eine gewisse Tiefe in die Geschichte. Auch Riven trägt sein eigenes Päckchen, wenn auch aus einer anderen, privilegierteren Perspektive. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich zwar im Verlauf, blieb für mich emotional aber etwas auf Distanz. Gerade weil so viele äußere Konflikte eine Rolle spielen, hätte ich mir hier mehr Fokus auf die Beziehung gewünscht.
Der Wechsel der Perspektiven sorgt für Abwechslung und gibt Einblicke in beide Figuren, ohne verwirrend zu wirken. Gleichzeitig entsteht dadurch aber auch das Gefühl, dass sehr viele Handlungsstränge parallel laufen. Immer wieder werden neue Konflikte angedeutet oder eingeführt, die teilweise recht schnell wieder aufgelöst werden. Dadurch wirkt die Geschichte stellenweise etwas unfokussiert, als sie hätte sein können. Besonders spannend fand ich die Hintergründe rund um die Familien der Figuren, vor allem die Verbindungen zwischen Elli, Clover und Piper. Hier lag für mich eines der größten Potenziale der Geschichte, das vermutlich in den kommenden Bänden weiter ausgebaut wird. Auch die Nebenfiguren haben mir insgesamt gut gefallen und sorgen für eine angenehme Dynamik innerhalb der Gruppe.
Gegen Ende werden viele offene Punkte aufgegriffen und aufgelöst, was für einen runden Abschluss sorgt. Gleichzeitig bestätigte sich für mich der Eindruck, dass weniger Handlungselemente der Geschichte mehr Raum für Tiefe gegeben hätten.
Insgesamt ist Love is like a Thunderbolt dennoch ein solider Reihenauftakt, der unterhält und neugierig auf die Fortsetzungen macht. Für mich persönlich hätte ein klarerer Fokus und mehr emotionale Tiefe in der Liebesgeschichte das Buch noch stärker gemacht, dennoch sehe ich hier viel Potenzial für die weiteren Bände.
Als Elli ans Miravelle Memorial College kommt, ahnt sie noch nicht, dass sie neue Freundinnen und ein Cheerleading-Team findet und gleichzeitig auch gut gehüteten Geheimnissen auf die Spur kommt. Zusätzlich lernt sie Riven kennen, der ebenfalls Sportler ist, aber vor dem sie aufgrund seines Rufes ständig gewarnt wird. Doch was ist an diesen Gerüchten wirklich dran?
Das fiktive College, das als Setting dient, ist toll beschrieben. Mir gefällt vor allem auch die Atmosphäre beim Cheerleading und innerhalb der drei Mitbewohnerinnen, die schnell Freundinnen werden.
Die Entwicklung der Beziehung zwischen Elli und Riven ging mir teilweise zu schnell und mir hat das Knistern zwischen den beiden meistens gefehlt.
Durch die vielen kurzen Kapitel und häufigen Perspektiv- und Szenenwechsel bin ich am Anfang nicht gut in die Geschichte gekommen. Auch die Dialoge haben auf mich teilweise nicht natürlich und verwirrend gewirkt. Nach 100 Seiten haben mich dann aber die Atmosphäre und der Suspense-Handlungsstrang gecatcht.
Der Suspense-Handlungsstrang macht total neugierig immer weiterzulesen. Da sich dieser über alle drei Bände der Reihe zieht, wird in „Love is Like a Thunderbolt“ noch nicht allzu viel aufgelöst. Mir gefällt aber generell die Entwicklung, die im ersten Band stattfand.
Im Buch wird außerdem häusliche Gewalt thematisiert. Die Autorin schafft es die Gedanken und Gefühle der Protagonistin sehr eindrucksvoll zu beschreiben.
An mehreren Stellen sind mir kleine Logikfehler aufgefallen. Da mir Details sehr wichtig sind, finde ich das super schade. Insgesamt waren meine Erwartungen an dieses Buch, für das ich sehr viel Marketing auf Social Media mitverfolgt habe, wohl zu hoch. Dennoch freue ich mich auf Band 2 und bin gespannt auch das nächste Semester am Miravelle Memorial College zu verbringen.
Insgesamt eine schöne Sportsromance mit Suspense-Anteil, die mich nach anfänglichen Schwierigkeiten catchen konnte.
Wow! Das Buch bringt so viel mit, das Gesamtpaket ist wirklich gelungen.
Beginnen wir mit dem Cover. Es reiht sich in das ein, was gerade bei New Adult gerne gesehen wird und zeigt zudem direkt, worum es geht: ein Campusgebäude und davor ein paar, die beide auch direkt ihre Sportarten zeigen. Wer genau hinschaut erkennt auch den Polizeiwagen im Hintergrund.
Da ist schon der Hinweis, dass es nicht eine normale Sportsromance ist, sondern auch mit einem Suspence Anteil aufwartet.
Was ich sehr gefeiert habe ist die Tatsache, dass hier beide Protas sowohl der männliche als auch der weibliche eine Sport ausüben. Für mich hat es dadurch direkt eine ganz andere Dynamik. Zudem merkt man die Liebe der Autorin zu Cheerleading und Football. Beide Sportarten wurden sehr gut dargestellt.
Die Figuren habe ich schnell ins Herz geschlossen (auch wenn manche Dinge von Riven für mich grenzwertig waren). Auch die Nebencharaktere sind schön ausgearbeitet und ich freue mich darauf, sie in den Fortsetzungen noch besser kennenzulernen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen unfruchtbar durch die Seiten getragen. Für meinen Geschmack wurden etwas zu viele (wenn auch wichtige und interessante Themen) Dinge aufgegriffen und dann teilweise nicht bis zum Schluss aufgeklärt.
Dennoch klare Leseempfehlung und ich freue mich sehr auf den nächsten Band.
Es war ein auf und ab der Gefühle. Zu Beginn hat es mir echt toll gefallen, in der Mitte war ich leider nicht mehr so überzeugt, aber dafür hat mich das Ende umso mehr überzeugt! Ich bin sehr gespannt, wie es nach diesem Cliffhanger weiter geht!!💕💕