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Die erste Hexe: Kreis der Macht

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Eine letzte Chance. Eine gefährliche Gabe - und die Frage: Kann man seinem Schicksal wirklich entkommen?

✨ Das Abenteuer beginnt! ‘Kreis der Macht’ ist der Start der epischen Fantasy-Saga ‘Die erste Hexe’. ✨

Seine Mutter hält ihn für einen Versager – und vielleicht hat sie Recht: Mateo droht, sitzen zu bleiben. Seine letzte Chance: ein Schulprojekt.
Er soll eine Geschichte schreiben.

Und so erschafft er eine neue Welt – Zeas Welt.
Zeas Kräfte erwachen unkontrolliert – und reißen eine alte Wunde auf: Hat ihre Mutter sie verlassen, weil sie Angst vor ihr hatte? Als das Leben eines Freundes auf dem Spiel steht, bleibt ihr keine Wahl: nur Magie kann ihn noch retten.
Zeas Mut verändert Mateo.
Plötzlich steht er auf. Zeigt sich. Widerspricht.
Und löst genau das aus, wovor er sich immer gefürchtet hat …
✨ Eine berührende Doppelgeschichte zweier Teenager auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt
✨ Die inspirierende Geschichte eines jungen Autors – und wie sein erstes Buch entsteht
✨Zwei Welten, eine Geschichte: Der nahtlose Wechsel zwischen Realität und epischer Fantasy

255 pages, Kindle Edition

Published March 23, 2026

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Community Reviews

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
15 reviews
August 10, 2026
Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, war ich sofort vom Cover begeistert. Es sah geheimnisvoll, spannend und irgendwie magisch aus, sodass meine Neugier direkt geweckt wurde. Genau deshalb wollte ich die Geschichte unbedingt lesen. Leider musste ich während des Lesens feststellen, dass das Cover nur zu einem Teil der Handlung passt. Mit der eigentlichen Hauptgeschichte rund um Mateo hat es meiner Meinung nach nur wenig zu tun, was mich etwas enttäuscht hat.

Die Geschichte selbst behandelt viele ernste und wichtige Themen. Es geht um Mobbing, Gewalt, Einsamkeit und die schwierige Beziehung zwischen Mateo und seiner Mutter, die ihm kaum Liebe oder Anerkennung entgegenbringt. Beim Lesen hat mir Mateo oft leidgetan, denn niemand sollte sich so unerwünscht und allein fühlen müssen. Umso schöner war es zu sehen, dass er mit Berni, dem neuen Freund seiner Mutter, endlich einen Menschen in seinem Leben findet, der ihm zuhört, ihn ernst nimmt und ihm zeigt, dass er wertvoll ist. Auch Emily hat mein Herz schnell gewonnen. Sie steht Mateo zur Seite, macht ihm Mut und versucht immer, das Beste für ihn zu erreichen.

Trotzdem muss ich zugeben, dass mich vor allem die Fantasiewelt begeistert hat. Die Abenteuer, die Geheimnisse und die offene Frage, wie alles weitergehen würde, haben mich viel mehr in ihren Bann gezogen als die Ereignisse in Mateos Alltag. Besonders Zeas Geschichte fand ich spannend. Ich wollte unbedingt erfahren, ob sie ihre Mutter wiederfindet, welche Geheimnisse das Schloss noch verbirgt und ob es ihr gelingt, von dort zu fliehen. Leider wurden viele dieser Fragen nicht beantwortet, weil dieser Handlungsstrang für mein Empfinden sehr plötzlich endet. Das hat mich etwas frustriert zurückgelassen, da ich mir gerade für diesen Teil der Geschichte ein ausführlicheres und befriedigenderes Ende gewünscht hätte.

Der Einstieg in das Buch fiel mir außerdem nicht ganz leicht. Besonders irritiert hat mich, dass der Lehrer teilweise Englisch gesprochen hat. Für mich wirkte das eher merkwürdig und hat keinen wirklichen Mehrwert für die Geschichte gebracht. Hinzu kommt, dass sich die Handlung am Anfang recht langsam entwickelt. Dadurch hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, und es hat eine ganze Weile gedauert, bis mein Interesse wirklich geweckt wurde.

Insgesamt hinterlässt das Buch bei mir gemischte Gefühle. Einerseits konnte es mich mit seinen wichtigen Themen und einigen liebenswerten Figuren berühren. Andererseits hat mich die Fantasiewelt deutlich mehr fasziniert als die eigentliche Hauptgeschichte, und das offene Ende dieses Handlungsstrangs hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen. Trotz einiger schöner Momente konnte mich das Buch daher nicht vollständig überzeugen.

Aus diesem Grund vergebe ich 3 von 5 Sternen.
Profile Image for Rüdiger Kaufmann.
35 reviews
June 11, 2026
Zwei starke Figuren und wichtige Themen, doch erzählerische Brüche nehmen etwas von der Wirkung. Ein Buch mit Licht und Schatten.

Rezension: Die erste Hexe – Kreis der Macht

Die erste Hexe – Kreis der Macht wird als Jugend‑Fantasyroman beworben, fühlt sich aber an, als würden zwei unterschiedliche Bücher ineinanderlaufen. Auf der einen Seite begleitet man den Protagonisten in seinem realen Leben – eine Leidensgeschichte, in der er gemobbt wird, sogar von seiner eigenen Mutter, und sich zunehmend in das Schreiben eines Fantasyromans flüchtet. Auf der anderen Seite steht die eigentliche Fantasywelt, die er erschafft: ein Land, in dem nur wenige Menschen überlebt haben und nun im Einklang mit Gaia versuchen, eine neue Gesellschaft aufzubauen.

Die Grundidee, Realität und Fantasie miteinander zu verweben, ist eigentlich stark. Aber an vielen Stellen hakt es noch. Besonders der Einstieg wirkte auf mich eher störend: Der Lehrer spricht erst Englisch, dann folgt sofort die deutsche Übersetzung. Für ein Jugendbuch, dessen Zielgruppe Englisch durchaus versteht, wirkt das unnötig doppelt und nimmt dem Text den natürlichen Fluss. Ein Glossar oder Fußnoten wären hier deutlich eleganter gewesen.

Auch inhaltlich bleibt manches unausgegoren. Der Protagonist wird wegen seines Aussehens massiv gemobbt, aber ob dahinter noch mehr steckt, bleibt unklar. In der Fantasywelt wiederum passieren einige Entwicklungen sehr schnell und teilweise wirr – besonders die Entdeckung im Wald von Zea und der anschließende Aufbruch, um einem neuen Wesen zu helfen. Hier hatte ich das Gefühl, dass der Text hin‑ und herspringt und Szenen nicht sauber miteinander verbunden sind.

Im Kern stehen zwei Figuren im Mittelpunkt, die beide auf ihre Weise Außenseiter sind – gemobbt, einsam, anders. Das ist ein starkes Thema, das viel Potenzial hat. Leider wird dieses Potenzial nicht immer ausgeschöpft. Vor allem das Ende wirkt gehetzt: Was vorher ausführlich erklärt wurde, wird plötzlich in zwei, drei Sätzen abgehandelt.

Eine Triggerwarnung hätte dem Buch ebenfalls gutgetan, da einige Themen durchaus belastend sein können.
Profile Image for Lina.
30 reviews
June 28, 2026
Rezensionsexemplar

Die erste Hexe - Kreis der Macht von Jenny Heinecke bildet den Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe und entführt die Leserinnen und Leser in eine magische Welt voller Geheimnisse, Macht und verborgener Fähigkeiten.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Bereits nach wenigen Seiten entsteht das Gefühl, Teil dieser neuen Welt zu sein, und die Handlung entwickelt sich zügig weiter. Besonders für Fantasy-Fans bietet der Roman einen interessanten Einstieg in ein neues Abenteuer.

Etwas schwierig fand ich jedoch die Erzählweise aus den Perspektiven von Mateo und Zea. Da die Wechsel zwischen den beiden Figuren teilweise unangekündigt erfolgen, war ich an einigen Stellen kurz verwirrt und musste mich zunächst orientieren, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. Mit der Zeit gewöhnt man sich zwar daran, dennoch hätte eine deutlichere Kennzeichnung der Perspektivwechsel dem Lesefluss gutgetan.

Besonders neugierig gemacht hat mich die Figur Zea und die Entwicklung ihrer magischen Kräfte. Gerade hier hätte ich mir jedoch deutlich mehr Informationen und Einblicke gewünscht. Viele spannende Fragen bleiben offen, und als die Geschichte an Fahrt aufnimmt, endet das Buch recht abrupt. Dadurch blieb bei mir das Gefühl zurück, dass das Potenzial der Handlung und insbesondere von Zeas Fähigkeiten noch nicht vollständig ausgeschöpft wurde.

Fazit
Die erste Hexe - Kreis der Macht ist ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe mit einem flüssigen Schreibstil und einer spannenden Grundidee. Trotz kleinerer Schwächen bei den Perspektivwechseln und eines etwas abrupten Endes schafft es die Geschichte, Interesse für die Fortsetzung zu wecken. Vor allem Leserinnen und Leser, die gerne neue magische Welten entdecken, könnten hier auf ihre Kosten kommen.
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