Die 17-jährige Toni reist nach Schottland, um am Workshop eines Bestsellerautors teilzunehmen. In dem abgelegenen Herrenhaus eröffnet der kauzige Schriftsteller den Er will dem größten Nachwuchstalent sein Vermögen vermachen! Die Jugendlichen stürzen sich in die Textarbeit. Doch während ein Sturm sie von der Außenwelt isoliert, geschehen rätselhafte Das Personal verhält sich seltsam, jemand geistert durch die Gänge, und es kommt zu einem Einbruch. Schlafwandlerin Toni wird nachts von Albträumen geplagt - und als der Schreibkurs eine blutige Wendung nimmt, beginnen die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen ...
Nach „Hotel Ambrosia“ hatte ich sehr hohe Erwartungen an „Missing Page“, und obwohl sie erfüllt worden sind, sind sie es auch irgendwie nicht. Vor allem lag das daran, dass mir alles in der ersten Hälfte zu langsam voranging. Wie die Charaktere dort auf die Hinweise stoßen, ist ein bisschen zu zufällig: Sie lassen sich nicht von den vorherigen leiten, sondern suchen da und dann dort. Dadurch kam mir alles auch ein wenig chaotisch vor. Es gab teils zu viele Anhaltspunkte, um einen Verdacht zu haben und mitzurätseln, weil entweder waren sie ZU offensichtlich oder viel zu wenig ausschlaggebend. Und deshalb hat mich so gut wie nichts richtig geschockt. Außerdem dadurch, dass es so viele Protagonisten gibt, bekommt man viel von den Forschungen gar nicht mit, da alles ja nur aus der Sicht von Toni berichtet wird. Persönlich fand ich auch die Love Story unnötig, weil ich die so null gefühlt habe. George ist zwar einer meiner Lieblingscharaktere in diesem Buch, aber es herrscht überhaupt keine romantische Spannung zwischen den beiden. Das Setting dagegen fand ich RICHTIG toll (ich hätte mir sogar mehr atmosphärische Beschreibungen gewünscht) und auch das Thema Schreiben und Krimis und wie die in die Geschichte eingebunden worden sind. Ich hab auch definitiv vor, den nächsten Roman von Katie Kento zu lesen, denn obwohl sie nicht zu einhundert Prozent perfekt sind, machen sie Spaß und unterhalten. :)
Spoiler!! Wenn Emily und Paige sich so ähnlich sehen, wie war Miss Goodwill damals dann nicht von den Postern verwundert?
In einem abgelegenen, altehrwürdigen Anwesen findet ein exklusives Schreibseminar für junge Talente statt. Hier sollen Geschichten entstehen, die unter die Haut gehen und der berühmte Autor R.E. Giffard möchte einen ebenbürtigen Nachfolger finden. Die 17-jährige Toni reist nach Schottland, um an diesem Workshop teilzunehmen. Gemeinsam mit anderen Nachwuchstalenten möchte sie dort mehrere Tage lang an ihren eigenen Texten arbeiten. Gleich zu Beginn sorgt der exzentrische Gastgeber für Aufsehen, denn er kündigt an, sein Vermögen demjenigen zu hinterlassen, der ihn mit seinem schriftstellerischen Talent am meisten überzeugt.
Angestachelt von dieser Aussicht stürzen sich die Jugendlichen ehrgeizig in die Schreibaufgaben. Doch die Situation vor Ort entwickelt schnell eine eigene Dynamik. Ein aufziehender Sturm schneidet das Anwesen von der Außenwelt ab, das Verhalten des Personals wirkt zunehmend merkwürdig, und in den nächtlichen Gängen scheint sich jemand herumzutreiben. Als es auch noch zu einem ominösen Einbruch kommt, wächst die Unruhe innerhalb der Gruppe. Toni, die seit ihrer Kindheit schlafwandelt und von intensiven Albträumen geplagt wird, verliert dabei immer mehr den sicheren Halt zwischen Traum und Wirklichkeit. Was geht hier vor und wem kann man eigentlich trauen?
Im Zentrum steht Toni, aus deren Perspektive wir den Großteil der Geschichte erleben. Sie ist neugierig, reflektiert und bringt genau die richtige Mischung aus Unsicherheit und Entschlossenheit mit, um die Dynamik innerhalb der Gruppe glaubhaft einzufangen. Die übrigen Teilnehmenden des Schreibseminars sind individuell eingefangen und erfüllen weit mehr als nur die Funktion von Nebenfiguren. Jede einzelne Person bringt ihre eigene Geschichte, Beweggründe und auch Geheimnisse mit. Genau das macht die Gruppendynamik so interessant. Niemand ist einfach nur „da“ und schmückendes Beimwerk, sondern jede Figur trägt ihren Teil zum großen Ganzen bei.
Der Roman lebt stark von seiner besonderen Struktur. Neben der klassischen Erzählperspektive aus Tonis Sicht werden immer wieder Texte, Notizen und Auszüge aus den Arbeiten der Figuren eingeflochten. Besonders toll fand ich die visuellen Elemente wie Raumskizzen, Übersichten der Etagen oder auch scheinbar beiläufige Notizzettel und Listen. Ich liebe solche Details und verbringe gerne viel Zeit damit, diese Seiten zu studieren und auch gerne immer wieder dort hin zu blättern.
Der auch im Buch vorkommende Vergleich mit dem Spiel Cluedo passt hier hervorragend. Wie bei einem Rätsel setzt sich die Wahrheit Stück für Stück zusammen, während man gleichzeitig versucht, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Generell kein großer Fan bin ich von Traumsequenzen, bei denen man immer erstmal rätseln muss, ob das nun real oder geträumt ist.
Was diesen Jugendthriller besonders macht, ist seine Komplexität. Die Geschichte besteht aus vielen ineinandergreifenden Elementen, die sich nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Der Beginn des Buches hat mich sofort eingefangen. Das Setting, die Figuren und die ersten Andeutungen von Gefahr greifen sofort ineinander und machen neugierig auf mehr. Im Mittelteil gibt es eine kleine Phase, in der die Spannung etwas abflacht und sich die Handlung weniger dynamisch anfühlt. Das fällt jedoch vor allem deshalb auf, weil der Rest des Buches dann wieder Fahrt aufnimmt. Die einzelnen Handlungsstränge laufen überzeugend zusammen und rückblickend ergibt vieles Sinn und ich hatte einige Aha-Momente.
Ein von mir immer wieder geliebtes Instrument ist das abgeschlossene Setting. Das Anwesen ist durch einen Sturm abgeschnitten, die Telefone gehen nicht und es entsteht ein Gefühl von Enge und Misstrauen. Gleichzeitig sorgt der Schreibkurs als Rahmenhandlung für eine spannende Ebene, da sich Realität und Fiktion immer wieder überschneiden. Der Schreibstil ist für einen Young Adult Thriller angemessen zugänglich, aber keineswegs simpel.
Insgesamt überzeugt „Missing Page“ von Katie Kento als überraschend komplexer Jugendthriller mit vielen clever verwobenen Handlungssträngen. Besonders die kreative Aufmachung mit Skizzen, Notizen und Textauszügen macht das Buch zu einem echten Erlebnis und hat echt Spaß gemacht. Trotz eines kleinen Spannungstiefs im Mittelteil bleibt die Geschichte durchaus fesselnd und entwickelt dann zum Ende hin wieder eine starke Dynamik. Die Figuren wirken authentisch und handeln nachvollziehbar, ohne in typische Klischees zu verfallen und verhalten sich auch nicht zu kindisch. Auch wenn der Roman offiziell im Jugendbuchbereich angesiedelt ist, eignet er sich definitiv ebenso für erwachsene Thriller-Leserinnen. Wer Freude an rätselhaften Geschichten, detailverliebten Gestaltungen und einem Hauch von Cluedo-Feeling hat, wird hier auf seine Kosten kommen.
Es hätte ein Highlight sein können. Das Setting war so vielversprechend: ein abgelegenes Haus inmitten der schottischen Highlands, eine Leiche und rund zehn mögliche Täter, die aufgrund eines Unwetters festsitzen. Eigentlich ganz nach meinem Gusto. Die Umsetzung fand ich dann leider nicht so überragend, obwohl die letzen ca. 100 Seiten doch noch spannend waren.
Ich fand die Grundidee vom Buch mega cool und spannend, vor allem die mysteriöse Stimmung und wie nach und nach Details enthüllt werden. An ein paar Stellen hätte das Tempo vllt etwas straffer sein können, aber insgesamt hat es echt Spaß gemacht zu lesen
Vielleicht nicht so gut wie "Hotel Ambrosia", was auch aus der Feder der Autorin stammt und mir damals enorme Freude bereitet hat, aber dennoch gut. Es war eine recht typische Dynamik zwischen den Jugendlichen, aber in all ihren Facetten konnte sie mich doch noch überraschen. Sowieso war das Buch durch all die angeschnittenen Themen voller verschiedener Facetten, die aber mit der Zeit gut zusammengeführt wurden. Anfangs mochte es sich s0 anfühlen, als wisse das Buch selbst nicht, in welche Richtung es will, aber diese Annahme erweist sich später als falsch. Auch finde ich den Titel im Nachhinein wirklich gut gewählt. Ein kurzweiliger, rasanter und vielschichtiger Jugendthriller.
Ja, ich fang am besten da an, dass mir das Ende gefallen hat. Der Plottwist war gut, aber auch nicht ganz sooo ausgefeilt. Mir hat es gefallen, dass Toni wie Agatha Christie agiert hat. Was mir gar nicht gefallen hat war der Anfang, der Mittelteil und alles so dazwischen. Auf einmal ist da wer und dann auf einmal nicht mehr, auch mit den Träumen, von Toni bin ich gar nicht zurechtgekommen. Aber am meisten gestört hat mich, dass diese Paige zwar auftaucht mit dem Flyer und dann wieder verschwindet. Kein drumherum.. und auf einmal war da der Flyer wieder. Mehrere Kapitel nichts. Da hat mir Hotel Ambrosia definitiv besser gefallen.
In „Missing Page“ reist die 17-jährige Toni nach Schottland, um an einem exklusiven Workshop eines gefeierten Bestsellerautors teilzunehmen. In einem abgelegenen Herrenhaus eröffnet der exzentrische Schriftsteller den Teilnehmenden eine ebenso ungewöhnliche wie verlockende Aussicht: Er will sein Vermögen dem vielversprechendsten Nachwuchstalent unter ihnen vermachen. Doch als der Workshop eine tödliche Wendung nimmt, schlägt die anfängliche Faszination in blankes Entsetzen um. Während Toni zwischen Spurensuche, Ermittlungen und der fieberhaften Suche nach Antworten immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen wird, wird schnell klar, dass sich sowohl die Angestellten des Herrenhauses als auch die übrigen Kursteilnehmer*innen äußerst sonderbar verhalten.. Hinter der Fassade des Anwesens verbergen sich düstere Geheimnisse & Toni stößt nicht nur auf verloren geglaubte Wahrheiten, sondern auch auf die Spur eines vermissten Mädchens. Mit den schottischen Highlands als atmosphärischer Kulisse entfaltet „Missing Page“ eine düstere, beinahe greifbare Spannung: ein altes, efeuumranktes Herrenhaus, ein Sturm, der die Figuren von der Außenwelt abschneidet, und eine trügerisch mysteriöse Atmosphäre, die Leser*innen mitfiebern lässt. 🔍
Trotz der spannenden Ausgangslage konnte mich “Missing Page” nicht in allen Punkten vollständig überzeugen. Einige Plotwendungen wirkten auf mich stellenweise etwas unnatürlich und insgesamt etwas zu wirr, wodurch der Spannungsbogen für mich nicht immer ganz greifen konnte. Auch das eher ruhige Erzähltempo hat mich nicht so sehr abgeholt wie noch in „Hotel Ambrosia“, das für mich deutlich mehr Sog und Dynamik entwickelt hat. 🕵️♂️🖤
Sehr spannende Grundidee, auch in Hinblick auf die Erstauflage in der Special Edition. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen, und zu allem Überfluss hat dann auch noch eines der inhaltlichen Extras der Sonderausgabe gefehlt – ärgerlich!
Dabei hat die Geschichte gar nicht schlecht gestartet. Vielleicht etwas langatmig, aber mit Potenzial. Dieses konnte jedoch nicht ganz ausgeschöpft werden. Besonders schade fand ich, dass die Figuren alle recht schemenhaft geblieben sind und die Beziehungen untereinander dadurch eher oberflächlich wirkten. Ebenso hat sich die Handlung zu gewollt entwickelt, und die Rätselelemente sowie auch die Höhepunkte waren chaotisch und gefühlt wahllos arrangiert.
Gerne hätte ich dem Buch mehr Sterne gegeben, denn der Schreibstil war solide und unterhaltsam, und (ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber …) die Idee – die Idee ist so cool! Eine mystery-Mörderjagd im Cluedo-Stil, mit zahlreichen Rätseln und Geheimnissen … das hätte groß werden können, wenn nur die Handlung etwas stringenter und die Figuren etwas authentischer gewesen wären.
4 Sterne und damit leider nicht das Highlight, was ich mir erhofft habe. Der Fall war durchaus spannend und an einigen Stellen verworren, undurchschaubar sowie gespickt mit interessanten Twists. Auch der Schreibstil war gewohnt flüssig und locker. Ebenso mochte ich Toni als Protagonistin. Was mich jedoch gestört hat, war der sehr ausufernde Anfang. Ich fand, die Geschichte zog sich im ersten Drittel doch sehr. Außerdem fand ich die Liebesgeschichte etwas erzwungen, die kam nicht wirklich bei mir an. Meinen großen Erwartungen nach "Hotel Ambrosia", das 2025 mein Jahreshighlight war, konnte das Buch demnach nicht genügen. Es war aber solide und ich werde definitiv auch zum nächsten (Jugend-)Thriller der Autorin greifen!
Ich kann nicht ganz genau sagen, wieso mich dieses Buch SO viel weniger überzeugen konnte als sein Vorgänger. Es hat mich einfach nicht interessiert. Es war chaotisch, es gab zu viele an den Haaren herbeigezogene Theorien, die sofort auf der nächsten Seite wieder aufgelöst wurden, und für meinen Geschmack zu viele aus anderen Büchern abgekupferte Elemente. Und damit meine ich nicht mal Agatha Christie. Obwohl ich gerne lese, hat mich das ganze Thema mit den Geschichten eher genervt: “Ich kann es nicht gewesen sein, das wäre einfach eine lausige Geschichte.” Ok? Super Argument. Und wenn ich noch einmal _Scheibenkleister_ lesen muss!!!! Ich geb trotzdem noch guten Gewissens zwei Sterne. Auf so eine konstruierte Geschichte muss man erstmal kommen und selbstverständlich wollte ich am Ende dann trotzdem noch wissen, wer jetzt was getan hat. Ich bin sicher, es wird genug Menschen geben, die das Buch sehr mögen.
Das Buch war nicht das, was ich erwartet hatte, jedoch hat es mir trotzdem gefallen! Das Setting in einem alten schottischen Herrenhaus war sehr atmosphärisch und hat super zur Story gepasst! Ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und habe mich manchmal wirklich etwas wie in einem Horrorfilm gefühlt. Der Schreibstil der Autorin war auch sehr flüssig und ließ sich gut lesen. 📜
Mit den Charakteren bin ich nur irgendwie nicht richtig warm geworden. In Toni konnte man sich gut hineinversetzen, da das Buch ja auch aus ihrer Sicht geschrieben wurde, jedoch hat mir der Tiefgang bei den anderen Figuren leider gefehlt. Ich wusste nie, was ich glauben und für wahr halten sollte und war somit auch von den vielen Plottwists nur selten geschockt. Auch wenn diese wirklich gut geschrieben waren, ist leider einfach zu viel auf einmal passiert!
Die Liebesgeschichte habe ich auch nicht richtig mitfühlen können, da mir die Anziehung und Spannung zwischen den beiden gefehlt hat. Dennoch ist George so ein Süßer!!
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Missing Page“ ein gelungener Krimi ist, jedoch auch mit weniger Wendungen und Nebenhandlungen ausgekommen wäre. Nichtsdestotrotz eine sehr spannende Geschichte! 🖋️✨
Nachdem ich »Hotel Ambrosia« geliebt habe, war ich super aufgeregt Katie Kentos neustes Buch »Missing Page« zu lesen, aber leider wurden meine Erwartungen nicht so sehr getroffen. 🫠
Die Handlung des Buches im Allgemeinen fand ich grundsätzlich super spannend. Das Buch hat mir sowas von Herbst vibes gegeben. Ein perfekter read, wenn man bei Regen in seinem Bett eingekuschelt ist. 🌧️
Ich habe jedoch leider lange gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Der Anfang war relativ langsam, weil es erst einige Kapitel später wirklich spannend wurde. Natürlich ist es klar, dass die Handlung erstmal aufgebaut werden muss, aber bei »Hotel Ambrosia« wurde man direkt in die Geschichte mitgenommen…
Ab ca. 40% fand ich das Buch wiederum sehr spannend und es hat mich auch gepackt. Ich fand auch die plot twist anfangs gut gelungen, doch irgendwann wurde es viel zu viel. Es wurden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und ich hatte ab einem Punkt gar keinen Überblick mehr, wer was wusste, wer wer war etc. Es war einfach sehr verwirrend, da gegen Ende zu viel auf einmal passiert ist.
Nichtsdestotrotz gebe ich »Missing Page« 3.75/5 🌟. Wie gesagt, trotz meiner Kritikpunkte, ein perfekter read für cozy nights in eurem Bett 🫶🏼
Es klang so gut, aber irgendwie kam für mich einfach keine Spannung auf. Die 500 Seiten wirkten auf mich zu lang und es zog sich für mich leider sehr. Zwischendrin hab ich überlegt, es abzubrechen, weil es mich nicht mal interessiert hat, wie es ausgeht. Das Ende ist schon gut gemacht, aber es konnte meine Meinung leider nicht grossartig beeinflussen.
Leider ist das Buch in punkto Spannung und Grusel hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, aber am Ende war ich dann trotzdem irgendwie hooked! Die Idee, einen cholerischen Autor als Charakter einzuführen, den man instantly hasst, aber über dessen Todesaufklärung man den Rest des Buches lesen muss, war auf jeden Fall… a Choice. Der Aspekt mit (Missing 😉) Paige hat es für mich wiederum interessanter gemacht. Kann man lesen, man verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht tut.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Die 17-jährige Toni nimmt zusammen mit fünf anderen Jugendlichen an dem exklusiven Schreibworkshop eines berühmten Bestsellerautors teil. Was sie nicht wissen: ihr Mentor will der talentiertesten Person sein gesamtes Erbe vermachen. Was zunächst wie eine vielversprechende und kreative Chance wirkt, entwickelt sich schnell zu einem bedrohlichen Szenario. Es beginnt ein gefährliches Spiel aus Misstrauen, Geheimnissen und Täuschung.
😱
Wir erleben die Geschichte aus Tonis Perspektive. Sie leidet unter Schlafwandeln und Albträumen. Dadurch verschwimmt für sie die Grenze zwischen Realität und Einbildung, was sie in einen inneren Konflikt stürzt. Sie stellt sich die Frage, zu was ihr Unterbewusstsein fähig sein könnte. Das macht die Handlung unberechenbar und psychologisch eindrucksvoll.
💭
Neben Toni stehen auch die anderen Teilnehmer:innen des Workshops im Fokus. Jede Figur bringt ihre eigene Persönlichkeit und Motivation mit. Besonders gelungen ist, wie sich die Beziehungen verändern: Anfangs hält die Gruppe als Team zusammen. Doch als sich die Ereignisse zuspitzen, entstehen Spannungen und Angst macht die Runde. Man beginnt sich zu fragen: Wem kann man noch trauen? Jede:r könnte etwas verbergen.
🫣
Interessant sind auch Tonis Einträge in ihr Traumtagebuch, in denen sie den Stand der Ermittlungen protokolliert. Im Verlauf kann man auch die Schreibaufgaben nachlesen, was ich wirklich cool finde.
✍️
Es ist ein mitreißender Jugendthriller, der von Anfang an eine düstere, bedrückende Atmosphäre aufbaut. Das Setting des abgelegenen Herrenhauses ist stark umgesetzt und trägt viel zum Nervenkitzel bei. Die Isolation durch den Sturm, seltsame Vorkommnisse im Haus sowie der zunehmende Argwohn unter den Teilnehmer:innen und Angestellten sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Es überzeugt ebenso durch Tempo, unerwartete Wendungen, Rätsel und Mystery-Vibes.
„Missing Page - Tödliche Worte“ ist ein Young Adult Krimi von Katie Kento. Die 17jährige Toni nimmt in Schottland an einem Schreibkurs des berühmten Schriftstellers Richard Erwin Giffard teil. Bald stellt sich jedoch heraus, dass der Gewinner des Schreibwettbewerbes ein großes Erbe erhalten soll und es geschehen merkwürdige Dinge. 4.5 ⭐️ Ein spannender Young Adult Krimi, den ich wirklich gerne gelesen habe. Die Handlung ist geprägt durch die jugendlichen Charaktere, den grummeligen und exzentrischen Giffard, den Schreibkurs, das Hauspersonal und das schottische Anwesen sowie einige aufkommende Themen. Besonders der Endteil und Anfangsteil sind wirklich spannend und ereignisreich, während der Mittelteil einen Tacken langsamer ist. Es gibt einige überraschende Wendungen und dieser Eindruck, wirklich niemandem trauen zu können, zog sich für mich durch das ganze Buch.
Nachdem ich Hotel Ambrosia gelesen habe und es ein absolutes Highlight war, war ich wirklich unfassbar gespannt darauf Missing Page zu lesen. Allerdings hat es mir leider nicht so gefallen wie gedacht. In der ersten Hälfte des Buches passierte alles sehr langsam und wie sie die Hinweise finden war eher komisch. Chaotisch.. Die erste Hälfte hätte spannender sein müssen. Irgendwann wurde es dann aber auch viel zu viel mit den Sachen die ans Licht gekommen sind und Theorien die auf der nächsten Seite wieder komplett weg waren. Es hat sich am Ende nicht komplett zu Ende gedacht angefühlt. Die Charaktere mochte ich bis auf George und Toni nicht, was am Ende dann auch schon eher Sinn macht. Am Ende war es einfach tragisch was passiert ist, für jeden. Die letzten 6 Kapitel im Buch waren noch das Beste. Auch wenn es mir ziemlich komisch vorkam das sich 2 Personen SO ähnlich sehen sollen aber es einer Person nicht aufgefallen sein soll?! Komisch… Die Liebesgeschichte habe ich nicht gefühlt es hat sich eher erzwungen angefühlt. Auch wenn ich Toni und auch George doch mochte.
spannender Jugendthriller mit Schwächen in der Auflösung
Die 17-jährige Toni freut sich auf den Schreibworkshop beim berühmten Kriminalschriftsteller Richard Giffard auf seinem abgelegenen Anwesen außerhalb Londons. Nur eine kleine Gruppe von sechs Jugendlichen wurde zu dem Workshop eingeladen, der eine Woche dauern soll. Doch gleich bei der Begrüßung werden die jungen Menschen überrascht! Es gibt nicht nur ein Preisgeld, der Gewinner mit dem größten Talent wird auch sein Erbe antreten! Das Anwesen, Geld und die Rechte an seinen Büchern. Klar, dass alle sprachlos sind. Doch während die Jugendlichen an den von Mr Giffard gestellten Aufgaben arbeiten, schneidet ein schlimmes Unwetter das Herrenhaus ab, es geschehen mehrere seltsame Dinge und dann verschwindet auch noch der Bestsellerautor...
Der Schreibstil ist in ich-Form aus Sicht von Toni, wodurch man tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen kann. Sie ist eine starke junge Frau, für die man gleich Sympathie hegt. Sie hat vor Kurzem ihre Mutter verloren, eine Kriminalbeamtin, wodurch sie ihre Ermittlungen an ihre Mutter anlehnt: "wie hätte Mom das gemacht" - fand ich echt gut und authentisch. Man leidet aber auch mit ihr mit, denn seit dem Tod ihrer Mutter plagen sie Alpträume, sie schlafwandelt und liegt mit ihrem Vater im Dauerstreit (den größten Grund dafür erfährt man später und da bin ich voll bei ihr!!) Das ist auch der Grund, warum sie unbedingt bei diesem Workshop bei Richard Giffard mitmachen will. Die vielen Einspielungen ihrer (Alp-)Träume gefielen mir persönlich jedoch nicht so gut.
Das Setting hingegen ist grandios! Und so lebendig! Ein altes, zugiges, gruseliges Herrenhaus, das abgeschieden liegt; Geistererscheinungen; Angestellte, die sich seltsam verhalten... Und dann noch die dazu passende Atmosphäre mit Regen und Wind - man fühlt das Unwetter richtig! Alle handelnden Personen, sowohl die Jugendlichen als auch die Angestellten, sind lebendig gezeichnet mit Ecken und Kanten und man findet sie sympathisch oder eben nicht. Mr Giffard selbst lernt man ja nur kurz kennen, aber er ist von Anfang an ein unsympathischer Griesgram, dessen Entscheidung, plötzlich einen jungen Schriftsteller/in als Erben haben zu wollen, den/die er aber überhaupt gar nicht kennt, war etwas unglaubwürdig. Doch gegen Ende lernt man Ereignisse aus seinem Leben besser kennen und kann sein Verhalten eher nachvollziehen. Auch kann man super bei allem miträtseln, sowohl bei den Geschehnissen als auch dem Täter - dabei helfen Tonis Aufzeichnungen, die alles auflockern. Die Schnitzeljagd in Mr Giffards Arbeitszimmer hat mir sehr gut gefallen, das war wie ein Escape Room. Das kam fast zu kurz. Übrigens finde ich das Wortspiel im Titel grandios! Auch Humor und Romantik kommen nicht zu kurz. Die Auflösung hat mich ob der Komplexität überrascht, aber so ganz glücklich war ich damit nicht, denn ich finde doch einige Punkte unglaubwürdig (auf die ich leider nicht näher eingehen kann, ohne zu spoilern), wodurch es sich etwas konstruiert angefühlt hat.
Fazit: Die Geschichte war super spannend, etwas gruselig, man konnte toll miträtseln, aber die Auflösung war mir dann teilweise zu drüber und unglaubwürdig.
Die angehende Schriftstellerin Toni möchte am Workshop eines bekannten Autors teilnehmen und endlich ihre Schreibblockade überwinden. Hierfür reist sie in dessen Herrenhaus nach Schottland. Als der Schriftsteller ihr und den 5 weiteren Kandidaten dort offenbart, dass sie nicht nur um seine Gunst miteinander konkurrieren, sondern auch um dessen Vermächtnis, sind alle gleichermaßen verwundert wie begierig. Doch schon bald kommt es zu merkwürdigen Ereignissen, Diebstählen und auch das misstrauische Personal des Schriftstellers verhält sich äußerst ungewöhnlich. Als nachfolgend auch noch jemand zu Tode kommt, wird Toni schnell klar, dass sie ermitteln muss - denn sie selbst steht als Verursacherin im Verdacht...
Der Roman "Missing Page" von Katie Kento hat mich vor allem durch seinen Schreibstil und die vielen Anspielungen auf klassische Krimis begeistert. Fans von Cluedo, Inspector Barnaby oder Agatha Christie kommen hier definitiv auf ihre Kosten!
Besonders gut gefallen haben mir auch die Figuren: Sie sind klar voneinander abgegrenzt und ließen sich sehr gut auseinanderhalten, was bei der Vielzahl an Charakteren wirklich wichtig ist. Neben der Hauptfigur Toni war mein persönlicher Favorit definitiv George. Er ist einfach eine Figur, die ich wider besseren Wissens (, denn es war ja schließlich jeder verdächtig, ) sofort ins Herz geschlossen habe. Andere Charaktere wiederum sind bewusst unsympathisch gezeichnet, was die Dynamik wirklich spannend machte. Zugleich konnte ich beim Lesen gefühlt niemandem wirklich vertrauen, was den Rätselfaktor in die Höhe trieb. Als Agatha Christie Fan liebe ich ja den "Jede/r könnte es gewesen sein"-Aspekt.
Das Setting empfand ich als atmosphärisch dicht und sie sorgte für genau die richtige Spannung. Auch die kleinen gestalterischen Elemente im Buch, wie z.B. eingestreute Grundrisse oder auch Schreibwettbewerbs-Beiträge, fand ich richtig gelungen und passend zur Geschichte.
Was mir ebenfalls sehr gefallen hat: Man wurde als LeserIn ständig zum Miträtseln angeregt. Es gab viele offene Fragen und unterschiedliche Spuren, sodass man immer wieder eigene Theorien entwickeln konnte. Genau das macht für mich den Reiz eines solchen Buches aus!
Allerdings hatte die Geschichte für mich auch kleinere Schwächen. Einige Elemente hätten für meinen Geschmack etwas straffer erzählt werden können. So hat mich zum Beispiel das Schlafwandeln der Protagonistin Toni auf Dauer eher genervt als begeistert. Außerdem wirkte die Handlung stellenweise etwas überladen, da sehr viele Entwicklungen und Enthüllungen gleichzeitig passierten. Das hat es mir manchmal schwer gemacht, komplett dranzubleiben und mir fehlte bei den vielen Ideen und Richtungen manchmal etwas Klarheit und ein roter Faden.
Das Ende fand ich sehr stimmig und rund, obwohl mir die Auflösung zuvor insgesamt zu konstruiert vorkam.
Fazit: Ein spannender YA-Thriller mit tollen Figuren, vielen cleveren Ideen und großem Miträtsel-Faktor. Auch wenn die Handlung zwischendurch für meinen Geschmack etwas zu viel auf einmal wollte, konnte mich das Buch insgesamt wirklich gut unterhalten. Die Autorin hat wahnsinnig viel Fantasie und Ideen und ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher von Katie Kento!
Toni, 17 Jahre alt, reist voller Vorfreude zu einem exklusiven Schreibkurs in ein abgelegenes Herrenhaus in Schottland. Geleitet wird der Workshop von einem eigenwilligen Bestsellerautor, der die Jugendlichen gleich zu Beginn mit einer außergewöhnlichen Ankündigung überrascht: Das größte Talent unter ihnen soll sein gesamtes Vermögen erben.
Zitat S. 315: »Meine Bücher, mein Haus, mein Vermögen.« Der Bestsellerautor strich mit den Händen über die Sessellehnen. »In einer Woche werde ich jemanden von euch auswählen. Jemanden, der talentiert genug und würdig ist, meine literarische Nachfolge anzutreten, wenn die Zeit kommt. Außer euch und mir weiß es niemand. Aber dieser Jemand wird zum alleinigen Erben in meinem Testament ernannt.«
Während draußen ein heftiger Sturm tobt und die Gruppe von der Außenwelt abschneidet, wird die Stimmung im Haus zunehmend unheimlicher. Seltsames Verhalten des Personals, nächtliche Schatten auf den Gängen und ein rätselhafter Einbruch lassen die Anspannung wachsen. Auch Toni bleibt davon nicht verschont. Sie leidet unter Schlafwandeln und verstörenden Träumen. Als sich die Ereignisse zuspitzen, beginnt für sie die Grenze zwischen Wirklichkeit und Einbildung immer mehr zu verschwimmen.
Die Geschichte lebt besonders von ihrer geheimnisvollen Protagonistin. Toni ist keine klassische Heldin, sondern eine Figur mit Ecken und Kanten sowie verborgenen Motiven. Genau das macht sie so interessant und verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe. Nach und nach wird deutlich, dass ihre Reise nicht nur von der Begeisterung fürs Schreiben angetrieben ist – und dieses Rätsel hält die Spannung konstant aufrecht.
Auch die anderen Jugendlichen sind vielschichtig gezeichnet und wachsen im Laufe der Handlung enger zusammen. Zwischen ihnen entwickelt sich eine Freundschaft, die ihnen in der bedrohlichen Situation Halt gibt. Doch dieses Band wird schon bald auf eine harte Probe gestellt, als ein großes Geheimnis ans Licht zu kommen droht. Diese Wendung bringt zusätzliche Spannung und verleiht der Geschichte eine emotionale Ebene, die über das reine Mystery-Element hinausgeht.
Im Verlauf wird die Handlung zunehmend düsterer und intensiver. Die Spannung steigert sich stetig, auch wenn der Mittelteil stellenweise etwas ausufernd geraten ist. Einige Passagen wirken leicht langatmig und bremsen das Tempo. Gleichzeitig wird jedoch deutlich, dass diese Ausführlichkeit notwendig ist, um die komplexe Handlung sorgfältig aufzubauen und die vielen Fäden miteinander zu verknüpfen.
Gerade zum Ende hin zahlt sich das aus: Die Geschichte fügt sich zu einem durchdachten und überraschenden Gesamtbild zusammen, in dem die einzelnen Elemente glaubwürdig ineinandergreifen. Die Auflösung wirkt schlüssig und rund, sodass die kleineren Längen im Mittelteil gut verziehen werden können.
Fazit: Ein atmosphärischer und spannender Jugendthriller mit einer vielschichtigen Protagonistin und einer raffiniert konstruierten Handlung. Trotz kleiner Schwächen überzeugt die Geschichte mit einer gelungenen Auflösung.
Stell dir vor, du möchtest Autorin werden und darfst an einem Workshop eines Bestsellers in einem alten Herrenhaus in Schottland teilnehmen. Doch sobald du dort bist, stellst du fest, dass es um noch viel mehr geht: Der Schriftsteller will dem größten Nachwuchstalent sein Vermögen vermachen. Und bald geschehen Dinge, die mehr als beängstigend sind...
Mein Bucheindruck:
Das Cover stimmt hervorragend auf die Geschichte ein und ich mag total, dass es die Farben von »Hotel Ambrosia« aufgreift. Man sieht direkt, dass beide Bücher von der gleichen Autorin sind. 💚🩷
Die Limited-Edition hält außerdem einige Überraschungen bereit. So gibt es im Buch neben dem gezeichneten Lageplan, Tonis Bewerbungsanschreiben, den Ausschnitten aus den Schreibprojekten der Workshopteilnehmenden und den Einblicken in einen Podcast, ein von Katie Kento selbst gestaltetes Page-Overlay mit Hinweisen, und auf dem Buchcover ein Fenster, das man aufklappen kann. Dadurch wird das Buch zu einem einzigartigen Erlebnis! 😍
Mein Leseeindruck:
Auch wenn ich mir, wie die Workshop-Teilnehmer:innen sicher auch, einen gemütlicheren Ort für den Workshop gewünscht hätte, ist das verfallene Anwesen mit dem Giftgarten natürlich das perfekte Setting für einen Krimi. Dort lauern jedenfalls die einen oder anderen Gefahren...🏰🍄
Die Jugendlichen, die eigentlich nur an einem Schreib-Workshop teilnehmen wollten, und es dann mit einem Verbrechen zu tun haben, taten mir beim Lesen richtig leid. Zu Beginn des Buches konnte ich mich stark mit Toni identifizieren, weil ich auch gern schreibe und unbedingt an einem Schreibworkshop mit einem Bestseller-Autor teilnehmen würde, doch im Verlaufe des Buches wurde sie mir unsympathischer. Einige ihrer Handlungen entsprechen überhaupt nicht meinem Wertesystem. Außerdem wusste ich bis zum Ende des Buches nicht, ob ich ihr vertrauen kann, weil sie eine unzuverlässige Erzählerin ist. 🙈😨 Am sympathischsten war mir George. Jemand, der es schafft, einen um sich schnappenden Hund zu seinem Freund zu machen und die Strickpullover seiner Mutter trägt, kann doch nur eine liebe Seele sein! Die übrigen Workshop-Teilnehmer:innen und den Schriftsteller konnte ich bis zum Ende nicht so gut einschätzen, aber ich denke, dass das auch von der Autorin so gewollt ist, um die Spannung aufrecht zu erhalten.
Das Gefühl des Ausgeliefert-Seins übertrug sich im Laufe der Geschichte von der Erzählerin auf mich und ich sehnte mich so nach einem Happy End. In diesem Zusammenhang hätte ich mir gewünscht, dass die Liebesbeziehung als Ausgleich für all die Bedrohlichkeit noch stärker von der Autorin herausgearbeitet worden wäre. Aber ich lese auch, wie eingangs schon geschrieben, nicht so oft Krimis und viel lieber Romance.
Bis zum Ende habe ich super viel mitgerätselt, aber meine Theorien immer wieder verworfen und nicht durchschaut, wie alles zusammenhing. Mich hat sehr beeindruckt, wie die Handlungen der einzelnen Figuren miteinander verwoben waren. Auf welche Weise die Aufklärung gelang, hat mein Schriftstellerinnenherz sehr gefreut!
Mein Eindruck vom Schreibstil:
Mir gefiel, dass sich Katie Kentos Schreibstil in so unterschiedlichen Textarten mit so verschiedenen Stimmen präsentierte. »Missing Page - Tödliche Worte« ist zwar größtenteils eine Ich-Erzählung aus Tonis Perspektive, doch durch das Einflechten von Tonis Bewerbungsanschreiben, von Einblicken in die jeweilige Schreibprojekte der Workshop-Teilnehmenden und von Ausschnitten eines Podcast wird die Ich-Erzählung aufgelockert und die Handlung spannend gehalten.
Der Schreibstil der Ich-Perspektive liest sich wie auch schon in »Hotel Ambrosia« super leicht. Neben der Spannung, die die Autorin mit ihren Worten aufbaut, mag ich ganz besonders den Humor, der sich in ihren Zeilen versteckt. Manche Szenen brachten mich total zum Schmunzeln. ☺️ Das, was die Erzählperspektive besonders macht, ist, dass es sich bei Toni nicht um eine zuverlässige Erzählerin handelt. Bis zum Ende wusste ich als Leserin nicht, ob ich ihr vertrauen kann und das Gefühl des Ausgeliefert-Seins übertrug sich von ihr auf mich. Auch, wenn mir die Erzählerin dadurch unsympathisch wurde, macht das natürlich einen großen Teil der Spannung aus.
Mein Abschlussfazit:
»Missing Page - Tödliche Worte« ist ein einzigartiges YA-Krimi-Erlebnis! 📖🔪
Das Setting im alten Herrenhaus Giffard Manor fand ich unglaublich atmosphärisch - es war düster, geheimnisvoll und stellenweise echt gruselig. Die jungen Schriftsteller*innen, die darum konkurrieren, Mr. Giffards Vermögen zu erben, wirkten von Anfang an interessant und vielschichtig. Unter ihnen befindet sich Schlafwandlerin Toni, deren Herzensprojekt ein Fantasyroman ist, doch ihre hartnäckige Schreibblockade hält sie davon ab, weiterzukommen. Anfangs bleibt unklar, warum sie wirklich am Schreibworkshop teilnimmt, was ich superspannend fand. Die Auflösung hat mich nicht nur berührt, sondern Toni noch viel greifbarer gemacht. Generell war sie mir schnell sympathisch, genauso wie George mit seiner lockeren und charmanten Art, der aus Liebe zu seiner Mom ihre selbstgestrickten, nicht besonders hübschen Tierpullover trägt. Allein wie liebevoll er sich um Mr. Giffards Hund Sweeny kümmert, war unglaublich süß - er ist einfach eine riesengroße Green Flag! Tonis Crush auf ihn konnte ich daher absolut nachvollziehen. Ihre langsame Annäherung durch kleine Gesten und süße Gespräche hat sich sich unfassbar authentisch angefühlt, insgesamt habe ich ihre Liebesgeschichte wirklich so, so sehr gefühlt. 🥹💘
Ganz anders ging es mir mit Mr. Giffard, der mit seinem unverschämten Verhalten wenig sympathisch wirkte. Nichtsdestotrotz ist er ein vielschichtiger Charakter, bei dem ich unbedingt herausfinden wollte, was hinter seiner schroffen Art steckt. Ich hatte ohnehin schnell das Gefühl, dass jeder der Anwesenden etwas zu verbergen hat. 👀
Mit einem Mord auf dem Anwesen nimmt die Spannung noch einmal deutlich zu. Katie Kento gelingt es hervorragend, einen fesselnden Young Adult Krimi zu erzählen, in dem jede noch so kleine Information ganz bewusst platziert wirkt. Schon nach wenigen Kapiteln war ich komplett in der Geschichte versunken, was nicht zuletzt am angenehmen, bildhaften und humorvollen Schreibstil der Autorin liegt. Stück für Stück kommt man der düsteren Wahrheit näher, wobei mich einige unerwartete Twists besonders überraschen konnten. Auch die liebevolle, detaillierte Gestaltung des Buches habe ich geliebt. Vor allem Tonis Notizen, die immer mal wieder zwischen den Kapitel auftauchen, laden nicht nur zum Miträtseln ein, sondern verleihen der Geschichte eine ganz besondere Note. ✨️
"Missing Page" war mein allererstes Buch von Katie Kento und wurde direkt zu einem riesengroßen Highlight für mich. Mit dem atmosphärischen Setting auf Giffard Manor, unerwarteten Twists und starken, vielschichtigen Charakteren, von denen mir ganz besonders Toni und George ans Herz gewachsen sind, hat mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen. 😍💜
. Hättest du Freude an einem wirklich raffinierten Rätsel? Dann könnte „Missing Page“ genau das Richtige für dich sein. Ein fesselnder Krimi voller unerwarteter Wendungen, der die Spannung einer nervenaufreibenden Schachpartie mit der Raffinesse einer klassischer Detektivgeschichten vereint und damit Leserinnen und Leser jeden Alters in seinen Bann zieht. 5/5 ⭐️
. Aber was erwartet dich genau… Die 17-jährige Toni reist nach Schottland, um an einem Schreibworkshop eines gefeierten Bestsellerautors teilzunehmen. In einem abgelegenen Herrenhaus verkündet der exzentrische Gastgeber… Sein Vermögen soll an das größte Nachwuchstalent gehen. Dann während eines Sturm wird die Gruppe von der Außenwelt abgeschneidet, nun häufen sich merkwürdige Ereignisse und Schlafwandlerin Toni wird von Albträumen heimgesucht…
. In „Missing Page“ begleiten wir die 17-jährige Tonie, die uns als konstante Ich-Erzählerin durch die Geschichte führt. Schnell wächst sie uns ans Herz, sie wird zu einer Vertrauten, mit der wir fühlen, hoffen und rätseln. Durch behutsam eingestreute Rückblicke in ihre Vergangenheit gewinnt Tonie an Tiefe und Vielschichtigkeit, was sie umso greifbarer und sympathischer macht. Vereinzelt kommen auch andere Figuren zu Wort , wie genau möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber genau dies trägt zur spannungsvollen Atmosphäre bei. Kento erschafft ein Ensemble faszinierender Charaktere, deren Fassaden zu durchdringen ebenso reizvoll ist wie das zentrale Rätsel selbst. . Tonie verbindet eine besondere Eigenschaft mit der Handlung… ihr Schlafwandeln. Dadurch bewegen auch wir uns als Lesende zwischen Realität und Fiktion, stets auf der Suche nach Antworten, immer an ihrer Seite. . Neben den authentischen und liebenswerten Figuren besticht der Roman durch einen flüssigen, fesselnden Schreibstil. Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Mit feinen Wendungen und geschickt gesetzten Spannungsmomenten gelingt es Kento, uns vollkommen in die geheimnisvolle Welt von Giffard Manor hineinzuziehen. . Am Ende werden alle offenen Fragen aufgelöst, und wir bleiben mit einem rundum stimmigen, erfüllenden Gefühl zurück. . Ich bin überzeugt: Fans klassischer Kriminalliteratur werden dieses Buch lieben. . Und als wäre das nicht genug, ist „Missing Page“ auch optisch ein echtes Schmuckstück. Mit seinem kunstvollen Farbschnitt, der liebevollen Seitengestaltung und der hochwertigen Aufmachung ist es ein wahrer Blickfang. . Also: Ab in die Buchhandlung eures Vertrauens – dieses Buch solltet ihr euch nicht entgehen lassen!
„Missing Page - Tödliche Worte“ von Katie Kento hat mich von der ersten Seite an in eine düstere, fast schon klaustrophobische Atmosphäre gezogen, die ich so schnell nicht mehr abschütteln konnte.
Die Grundidee rund um einen Schreibworkshop in einem abgelegenen Herrenhaus in Schottland fand ich sofort spannend. Eine Gruppe junger Menschen, ein exzentrischer Autor, ein angekündigtes Erbe und dann dieser Sturm, der alle von der Außenwelt abschneidet. Für mich hatte das starke „Locked-Room“-Vibes, die sich im Verlauf immer weiter zugespitzt haben. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich die Ereignisse Stück für Stück verdichten und aus kleinen Ungereimtheiten langsam echte Bedrohung wird.
Ich mochte Toni als Protagonistin wirklich gern, vor allem, weil sie nicht perfekt ist. Ihre Schlafprobleme und die verschwimmenden Grenzen zwischen Traum und Realität haben für mich eine zusätzliche, leicht verstörende Ebene geschaffen. Dadurch war ich mir beim Lesen selbst nie ganz sicher, was ich glauben kann und genau das hat die Spannung für mich enorm gesteigert.
Der Schreibstil war für mich sehr angenehm und gleichzeitig atmosphärisch dicht. Ich konnte mir das Herrenhaus, die Umgebung und die bedrückende Stimmung richtig gut vorstellen. Besonders stark fand ich, wie unterschwellig die Gefahr aufgebaut wurde, ohne dass es sofort laut oder übertrieben dramatisch wird. Stattdessen schleicht sich das Unheil langsam ein und genau das hat mich beim Lesen gefesselt.
Was mir ebenfalls gefallen hat, war das Spiel mit dem Thema Schreiben selbst. Die Idee, dass Worte Macht haben und sogar gefährlich werden können, zieht sich spürbar durch die Handlung. Das hat dem Ganzen für mich nochmal eine interessante zusätzliche Ebene gegeben, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass sich die Geschichte zwischendurch minimal gezogen hat. Gerade im Mittelteil hätte das Tempo für meinen Geschmack etwas straffer sein können. Dafür hat das Ende wieder einiges rausgeholt, weil sich die Spannung dort deutlich zuspitzt und einige Wendungen mich wirklich überraschen konnten.
Insgesamt hatte ich beim Lesen durchgehend dieses leicht unruhige Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, was wirklich passiert und wem man trauen kann. Genau das erwarte ich von einem guten Jugendthriller und hier wurde das für mich definitiv erfüllt.
Das Buch hat mich von Anfang an mit seiner besonderen Atmosphäre gepackt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen, trägt aber gleichzeitig eine spürbar düstere und bedrückende Grundstimmung in sich. Man kommt schnell voran, fühlt sich aber dennoch konstant von einer unterschwelligen Unruhe begleitet. Das Setting wirkt dabei fast wie ein eigenes kleines Rätsel. Die abgeschlossene Umgebung, die verschiedenen Figuren und ihre teils undurchsichtigen Verbindungen schaffen eine dichte, geheimnisvolle Atmosphäre. Stück für Stück entfaltet sich die Handlung und wirft dabei immer neue Fragen auf, ohne vorschnell Antworten zu liefern. Man liest, spekuliert, verwirft Theorien und beginnt wieder von vorn. Genau dieses Miträtseln ist eine der größten Stärken des Buches. Auch inhaltlich überzeugt die Geschichte durch ihre Vielschichtigkeit. Verschiedene Ebenen greifen ineinander und wirken zunächst lose, fügen sich aber nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Besonders gelungen ist dabei das Spiel mit Wahrnehmung und Realität, das sich durch die gesamte Handlung zieht und zusätzlich für Spannung sorgt. Die Figuren, allen voran Toni, tragen ihren Teil dazu bei. Ihre Unsicherheiten und inneren Konflikte – besonders im Hinblick auf Wahrnehmung und Kontrolle – verleihen der Geschichte eine interessante psychologische Komponente. Gleichzeitig bleiben manche Aspekte bewusst vage, was die geheimnisvolle Stimmung noch verstärkt. Ein kleines Highlight ist zudem der Titel selbst, der mit einer doppelten Bedeutung spielt und damit perfekt zur Geschichte passt. Solche Details zeigen, wie durchdacht das Gesamtwerk ist. Trotz der vielen starken Elemente hatte ich am Ende das Gefühl, dass noch ein kleines bisschen mehr möglich gewesen wäre. Sei es in der Tiefe einzelner Aspekte oder in der emotionalen Wirkung mancher Momente. Das ändert jedoch nichts daran, dass es ein spannendes, clever konstruiertes Buch ist, das vor allem durch seine Atmosphäre, seinen Stil und das ständige Miträtseln überzeugt.
Wow, was für eine Geschichte! Missing Page hat mir sogar noch besser gefallen als Hotel Ambrosia. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Schon nach wenigen Kapiteln zeigt sich, dass Katie Kento genau weiß, wie man Spannung aufbaut. Das Tempo ist perfekt abgestimmt, die Handlung nimmt sofort Fahrt auf und jedes Kapitel wirkt durchdacht aufgebaut, um die Spannung stetig zu steigern und neue Puzzleteile zu enthüllen.
Ein abgelegenes Herrenhaus, stürmisches Wetter und eine Reihe undurchschaubarer Charaktere. Dieses Szenario sorgt für eine beklemmende, düstere Atmosphäre. Man weiß nie so richtig, wem man trauen kann, und genau das macht den Reiz aus. Die Geschichte entfaltet sich wie ein fein gesponnenes Netz, in dem jedes Detail zur richtigen Zeit an Bedeutung gewinnt. Statt auf nervenzerreißende Szenen zu setzen, lebt die Handlung vor allem vom Miträtseln. Einige mysteriöse Ereignisse werfen zahlreiche Fragen auf und sorgen dafür, dass man ständig eigene Theorien entwickelt.
Inhaltlich ist das Buch deutlich komplexer, als es zunächst scheint. Verschiedene Handlungsstränge greifen im Verlauf immer mehr ineinander. Im letzten Viertel geht es Schlag auf Schlag und aus vielen kleinen Szenen wird ein großes Ganzes. Die Zusammenführung aller Handlungsstränge ist sehr clever gestaltet. Besonders beeindruckt hat mich das Ende. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet! Genau solche Wendungen liebe ich in einem Thriller.
Auch optisch hat mich das Buch total abgeholt. Das Cover ist richtig schön, der Farbschnitt ein echter Hingucker und das aufklappbare Fenster fand ich einfach ein cooles Extra.
FAZIT: Ein extrem fesselnder Jugend-Thriller mit cleverem Plot, vielschichtigen, undurchsichtigen Charakteren und durchgehend hoher Spannung. Für mich ist Missing Page ein absolutes Lese-Highlight. Volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung! Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin!