Ein Pakt mit dem Tod. Eine Liebe, die selbst Götter nicht auslöschen können.
Eine sapphische Dark Romantasy voller göttlicher Intrigen, düsterer Leidenschaft und Entscheidungen, die alles kosten.
Um Savins Leben zu retten, opfert Hirah der Roten Göttin ihre eigene Seele. Der Handel ist endgültig. Als Todgesalbte wird sie zu einer unsterblichen Assassinin, seelengebunden an die Herrin des Todes – gezeichnet, gezähmt, gefährlich.
Zwischen Diesseits und Schattenreich vollstreckt Hirah fortan göttliche Urteile über jene, die ihren Pakt gebrochen haben. Doch was sie gewonnen hat, fühlt sich an wie Savin bleibt außerhalb ihrer Reichweite, und Hirahs Sehnsucht wird zur Schwachstelle, die der Tod nur zu gern nutzt.
Mit jedem Auftrag wächst der Zweifel, ob Liebe in einer Welt der Unsterblichen überhaupt überleben darf – oder ob sie nur ein weiterer Fluch ist. Als eine Mission eine schicksalhafte Kettenreaktion auslöst und Hirah zwischen die Fronten verfeindeter Götter gerät, bröckelt ihr an ihre Herrin, an ihren Handel, an die Grenze zwischen Liebe und Gehorsam.
Und plötzlich steht nicht nur Hirahs Freiheit auf dem Spiel, sondern auch die Möglichkeit, das Unmögliche wahr zu machen.
3 ✨ Vielen lieben Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar! 🫶🏼
Ein Handel mit der Göttin des Todes für diejenige, die du liebst... ist dein eigenes Schicksal es wert?
Die Todgesalbte hat eine tolle Prämisse und einen sehr spannenden Start. Ich liebe es, dass die Kapitel hier rückwärts zählen, das sorgt für einen guten impending sense of doom - big brain move 🙂↕️
Hirah ist die klassische Assassinenprotagonistin würde ich mal sagen - knallhart in ihrem Job aber mit einigen Gefühlen unter der Oberfläche. Leider blieb sie für mich ein kleines bisschen flach, mir fehlten so kleine Eigenheiten, Macken oder irgendwas, was sie ein bisschen von anderen FMCs dieser Art abhebt. Savin, ihre love interest, war sympatisch aber für mich leider ähnlich flach. ABER sie hat wunderschöne blaue Ozeanaugen - das wurde oft genug erwähnt, dass daran kein Zweifel bleibt 😉 (we love a blue eyes queen tho) Eyndra, die Rote Göttin, war interessant als Antagonistin aber letztlich fehlte mir hier auch wieder ein bisschen mehr Tiefe.
Zudem hatte das Buch für mich ein paar kleinere Pacing Issues. Zu Beginn ist die Handlung ein wenig repetitiv und am Ende passiert dann alles auf einmal, inklusive eines langen Nachhalls nach dem "Finale", das meiner Meinung nach kürzer hätte sein können. Der Plot hatte einige gute Twists, die ich teilweise zwischen den Zeilen bereits kommen sehen habe. Dennoch hat mich die Todgesalbte insgesamt gut unterhalten. Die Grundidee hat einfach sehr viel Potential, das ich gern noch auf tieferen Ebenen erforscht hätte 🍂
Ein Pakt mit dem Tod ist ein fesselndes Werk, das tief in die Dunkelheit und die Komplexität von Liebe und Loyalität eintaucht. Die Geschichte folgt Hirah, die bereit ist, alles für die Rettung von Savin zu opfern. Dieser selbstlose Schritt führt sie zu einem Pakt mit der Roten Göttin, der sie in die Welt der Unsterblichen und einer erschreckenden Realität eintauchen lässt. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und die emotionale Tiefe, die Hirah spürt, wird so lebendig dargestellt, dass man leicht mit ihr mitfühlen kann. Ihre innere Zerrissenheit zwischen Pflicht und Sehnsucht zieht sich durch die gesamte Handlung und lässt den Leser darüber nachdenken, wie weit man für die Liebe gehen würde. Der Konflikt zwischen Göttern und den damit verbundenen Intrigen verleiht der Erzählung eine zusätzliche Schicht an Spannung. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist düster und atmosphärisch und die Beschreibungen der Szenarien sind lebhaft genug, dass man das Gefühl hat, selbst ein Teil dieser Welt zu sein. Die Themen Machtmissbrauch und die Kämpfe um Kontrolle wurden sensibel, aber eindringlich behandelt, was dem Leser Platz für Reflexion bietet. Ein besonderes Lob gebührt der Kunst und Weise, wie die Autorin die Verbindung zwischen Liebe und Gehorsam beleuchtet. Es ist ein ständiger Kampf, der zeigt, dass das Streben nach Freiheit oft mit persönlichen Opfern verbunden ist. Die Reise von Hirah ist nicht nur eine äußere, sondern vor allem eine innere, während sie lernt, sich selbst in einer Welt zu finden, die sie gefangen hält. Insgesamt ist Ein Pakt mit dem Tod eine packende Lektüre, die sowohl die Dunkelheit als auch die Komplexität von Beziehungen durch die Linse der Dark Fantasy erforscht. Es bietet eine spannende Mischung aus Romantik, Gefahr und dem ständigen Streben nach Identität und Freiheit. Ich kann es nur empfehlen.
»Willst du mich töten?« Hirah riss sich von den vielen Details los, um in die blauen Iriden zu blicken. Ein Sturm tobte darin, der nach einer Antwort verlangte. Und doch wusste sie nicht, ob sie etwas sagen konnte, ohne ihre einstige Gefährtin in Gefahr zu bringen. Also schüttelte sie bloß stumm den Kopf.
In der Todgesalbten treffen die ewigen Machtspiele der Götter auf die Menschenwelt. Mittendrin die Assasine Hirah, die der Roten Göttin ihre Seele im Austausch für das Leben ihrer großen Liebe gab. Nun steht sie in den Diensten der grauenvoll schönen und kalten Göttin und muss sich von ihrer Liebe fernhalten. Schafft sie es, ihr Schicksal doch noch selber in die Hand zu nehmen oder ist sie auf ewig dazu verdammt die Marionette in dem göttlichen Machtspiel zu spielen?
Das Buch beginnt mit einem Rückblick, der sehr atmosphärisch und spannungsgeladen geschrieben ist und mir persönlich gut gefallen hat. Ein besonderes Detail ist, dass die Kapitel danach rückwärts gezählt werden, was wie ein Countdown zum Finale wirkt. Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen und war wirklich sehr schön. Was mir nicht gefallen hat war die konstante Erwähnung der „Ozeanblauen“ Augen, was bereits nach 20% des Buches auffallend häufig erwähnt wurde und sehr repetitiv war.
ich würde das Pacing als Mittel beschreiben und empfand die Entwicklungen auch eher auf der Character driven Seite im Vergleich zum Plot. Die Story an sich mochte ich gerne und sie hatte in meinen Augen auch wirklich Potenzial. Teilweise hätte ich mir ein wenig mehr Worldbuilding gewünscht vor allem um die Götter herum und ihre Fähigkeiten, welche manchmal ein wenig plötzlich auftauchten. Vor allem bei den Kampfszenen zwischen den Göttern hatte ich Probleme diese zu verfolgen.
Zu den beiden Charakteren muss ich leider sagen, dass es mir auch da teilweise an Tiefe gefehlt hat. Ich empfand einiges als zu repetitiv und konnte zu beiden keine tiefere Bindung aufbauen, was möglicherweise aber auch an der Perspektive lag. Auch die Rote Göttin an sich war cool als Gegenspielerin, jedoch auch als Figur ein wenig flacher als ich es mir gerne gewünscht hätte. Positiv möchte ich aber die Love Story hervorheben, die ich trotzdem als authentisch und besonders wahrgenommen habe.
Obwohl ich zeitweise das Gefühl hatte, dass die Spannung für mich ein wenig nachließ hat es mir insgesamt ganz gut gefallen. Das Ende war gut, hat aber im Vergleich zum Rest des Buches einen ganz anderen Vibe für mich gehabt. Das Potenzial der Geschichte und der Hauptcharaktere wurde meiner Meinung nach zwar nicht vollständig ausgeschöpft, der Schreibstil hat mich allerdings sehr überzeugt und ich bin gespannt, was die Autorin in Zunkunft noch schreiben wird.
*Vielen Dank an Netgalley und den Ylva Verlag für das Rezensionsexemplar:)*
Ab der ersten Zeile wird die Welt, in der Hirah ihre Seele opfert, mit einer unverkennbar eloquenten Wortwahl beschrieben. Ehrliche emotionale Tiefe spiegelt sich in humorvoll charmanten und herzzerbrechenden Momenten wider. Es bleibt nichts anderes übrig als voller Mitgefühl und Spannung in die Ambivalenz, zwischen Sehnsucht nach dem Vergangenen und Hoffnung auf das Kommende, zu tauchen.
Während beim Lesen von ‚die Todgesalbte‘ die Zeit stillsteht, rennt sie Hirah davon. In dem Wissen Savins Leben zwar gerettet zu haben, nun jedoch der roten Göttin zu dienen, kämpft Hirah. Nicht nur gegen diejenigen die es gewagt haben den Pakt mit der roten Göttin zu brechen, sondern gegen sich selbst.
In Kapiteln voller Spannung und göttlicher Intrigen, bleibt die Frage bestehen: Wird Hirah, innerlich zerrissen, von den Fesseln der roten Göttin und der Liebe zu der Frau mit den Ozean Augen, sich dem Schicksal beugen oder das Schicksal biegen? Hirahs Emotionen und Gedanken, die intensiv reflektiert werden und Platz lassen dies auch selbst zu tun, machen sie wahnsinnig greifbar. Hirah ist so nahbar, dass es fast physisch schmerzt ihr Leid mit zu verfolgen.
Die Erinnerungen, zwischen den Kapiteln, wirken zerbrechlich. Sie sind gefüllt mit einer Intimität und Wärme, die sie für die Lesenden sehr kostbar machen. Fast so kostbar wie für Hirah. Sie geben dem Buch einen Rahmen, ohne zu viel vorwegzunehmen. An diesen kann man sich festklammern um nicht, in dem Ozean von Schicksalsschlägen, mitgerissen zu werden, indem Hirah droht zu Versinken.
Sowohl die Liebe zwischen Savin und Hirah, die schon ans Göttliche herankommt, als auch die Aufarbeitungen von Themen wie das Schicksal, Identität und freier Wille, lassen einen nicht so schnell wieder los. Sie bleiben, wie das Buch selbst, im Gedächtnis.
Worum es geht: Nachdem Hiras große Liebe Savis bei Kampf ums Leben gekommen ist, geht Hirah einen Handel mit der Herrin des Todes ein. Savis darf weiter leben, dafür ist Hirah fortan eine unsterbliche Assistentin der roten Göttin und muss dieser uneingeschränkt dienen. Als Todgesalbte vollstreckt Hirah für ihre Herrin deren göttliche Urteile und holt jene Menschen in das Reich des Todes, die den Pakt mit der Göttin gebrochen haben. So hat sie tagein, tagaus ein mechanisches Leben, ohne groß etwas zu fühlen. Doch dann sieht sie Savis wieder und sieht, was der Packt mit ihrem Leben gemacht hat. Zweifel kommen auf. Hat sie mit dem Deal wirklich das Richtige getan? Hirah ist hin- und hergerissen zwischen dem absoluten Gehorsam ihrer Göttin gegenüber und der Liebe, die sie immer noch für Savis empfindet.
Mein Fazit: Ich muss zugeben, dass ich gar nicht so ein Fan von Fantasyromanen bin, deshalb habe ich auch nicht so viel Ahnung davon. Loise Lanes hat hier mit diesem Roman eine wirklich tolle Welt erschaffen. Sie ist düster und die Herrin des Todes ist richtig schön schaurig und böse. Ich bin echt beeindruckt. Es gibt in der Story so einige Götter, zwischen deren Fronten Hirah gerät. Gut gefallen hat mir, dass es hinten im Buch eine Auflistung mit Erklärung zu den Göttern gibt, ich wäre sonst manchmal durcheinander gekommen. Die Welt, die hier erschaffen wurde, fand ich außergewöhnlich. Man ist wirklich in einer ganz anderen Welt. Eine Story und Fantasywelt, in die man sich reinfallen lassen kann und die einen nicht so schnell loslässt.
Für alle Fans schauriger Fantasystorys eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
Düstere Dark Fantasy, die Opfer, Liebe und Selbstbestimmung ins Zentrum rückt: Hirahs Pakt mit der Roten Göttin macht sie zur unsterblichen Assassinin zwischen Leben und Tod — fern von Savin, für die sie alles gab. Die Welt der Götter ist brutal und elegant gebaut; Rückblenden vertiefen die sapphische Liebesgeschichte und liefern starke, zart-schmerzhafte Momente. Gleichzeitig bremst der langsame Einstieg teils das Tempo, das Finale wirkt überladen, und das Auftreten sexualisierter Gewalt ohne Content Notes ist problematisch und kann triggern.
Vielen Dank an NetGalley, die Autorin und den Verlag für die ARC!