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Der Ruf des indischen Elefanten

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Die 16-jährige Tara Harley lebt seit dem Tod ihrer Mutter in Irland bei ihrer Tante Nell und ihrem Onkel Fergus. Nach einem heftigen Streit mit dem jähzornigen Fergus beschließt Tara jedoch, ihre Heimat zu verlassen, um nach ihrem Vater zu suchen, den sie bislang für tot gehalten hat. In den Hinterlassenschaften ihrer Mutter findet sie einen Brief von einem Mann namens Henry Lawrence, der sich als ihr Vater ausgibt und vor ihrer Geburt als britischer Offizier nach Indien versetzt wurde.
Tara heuert, verkleidet als Küchenjunge George, auf einem Schiff an, das Kurs auf Bombay nimmt. Während der beschwerlichen Seereise freundet sie sich mit dem indischen Jungen Kasim an, der auf dem Weg zurück zu seiner kranken Mutter ist, und begleitet ihn bis in die nordindische Stadt Lukhnau. Dort arbeitet Henry Lawrence als Oberbefehlshaber der englischen Armee. Doch nicht nur Taras Beziehung zu Kasim nimmt mit einem Mal eine unerwartete Wendung, auch das Geheimnis um Taras Vater hält eine große Überraschung bereit …

384 pages, Kindle Edition

First published February 26, 2015

19 people want to read

About the author

Patricia Mennen

116 books3 followers
Patricia Mennen is a German author.

She also uses the pen name Julie Lescault

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Danie.
201 reviews2 followers
March 15, 2015
Paticia Mennen - "Der Ruf des indischen Elefanten" - Coppenrath
Irland, um 1850
Die 16 jährige Waise Tara lebt in Irland bei ihrem schmierigem Onkel Fergus und ihrer verhärmten Tante, die Menschen hungern und Tara muss hart dafür arbeiten, das man sie duldet. Ihrer Vorwitzigkeit und Bildung ist es zu verdanken, das sie an den Hof des Lords eine Anstellung als "Gesellschafterin" für den kleinen Erben bekommt. Eines Tages bestimmt ein Unglück ihr weiteres Schicksal, der Meinung sie sei schuld daran, begibt sie sich auf die Flucht vor den Rotröcken des Königs. Jetzt ist die Zeit gekommen, der Abschiedsbrief ihres unbekannten Vaters an ihre Mutter, wird zum tausendsten Male auseinandergefaltet. Sie bekommt heraus, das er Kommandant in Indien ist. Ihr erstes Ziel ist Lverpool, aber auch dorthin bräuchte sie ein Schiffsbillet, das sie sich nicht leisten kann, ihr ganzer Besitz ist ein magisches Jade-Amulett. Aus Tara wird George und der versteckt sich zwischen der Ladung, als blinder Passagier, erreicht sie die englische Hafenstadt. Dort angekommen trifft sie auf den Tausendsassa Kasim, sie geht ihm nicht mehr von der Pelle und so kommt es, das beide auf dem gleichen "Seelenverkäufer" als Schiffsjungen landen..noch tut "George" nur so, mit abgeschnittenen Haaren erkennt niemand ihre wahre Gestalt und Indien rückt ein Stückchen näher..
Das Jade-Geschmeide ihres Vaters trägt sie immer um den Hals, der grüne Elefant scheint sie zu beschützen. Kasim sorgt sich und kann auch nicht anders, er mag seinen mickrigen neuen Freund und begibt sich mit ihm auf sein größtes und gefährlichstes Abenteuer. Die Revolution in Indien gegen ihre Besatzer ist am brodeln, auf den Rücken eines gestohlenen Pferdes versuchen sie durch feindliche Linien zu kommen. Tara hat Sorge nicht mehr rechtzeitig zu ihrem Vater zu kommen, während Kasim immer nachdenklicher wird.. "George" ist echt ein komischer Kauz..und wie der schon aussieht, zart wie ein Mädchen..
:-)
1001 Nacht, Maharadschas, Prinzessinen in Senften, Räuberbanden, ein sturmgeplagtes Schiff, mordlüsternde Bootsmänner, feuriges Curry, wilde Tiger, zahme Affen, ein edles Pferd und ein leuchtendes magisches Amulett, das viele kleine Intrigen spinnt. Dazu ein weitgespanntes Sternenzelt, das den beiden zu mehr, als in einer Nacht ein sicheres "Dach" bietet..
:-)
Eigentlich wollte ich die letzten ungelesenen Seiten für immer bewahren und sie in mein Abenteuergedächtnis schließen. Ich habe versucht es künstlich hinauszuzögern, habe sogar einen Tag das Buch von Aussen nur schmachtend angesehen, aber die letzte Seite rückte immer näher und eine leichte Verzweiflung machte sich in mir breit..
Bei Shiva, Brahma und Ganesh - Dieses Buch hat meine Liebe zum Abenteuer vervollständigt!
Oder ganz einfach: Ich bin begeistert, bitte mehr davon!
Liebe Grüße, SABO
Profile Image for Rebecca.
140 reviews18 followers
August 7, 2015
Nach einigen schweren Schicksalsschlägen begibt sich die junge Tara, als Junge verkleidet, auf die Suche nach ihrem Vater, von dem sie nichts weiter hat als einen Brief und die Information, dass er Offizier in Indien ist. Eine Reise beginnt, die Tara vom trüben Irland ins farbenprächtige Indien führt. Auf ihrem Weg lernt sie den Inder Kasim kennen, der ihr bei ihrer Suche hilft.

Meinung:
Ich bin ein Fan von historischen Romanen und habe mich besonders darauf gefreut, dieses Buch zu lesen, da es in Indien spielt. Ich habe erwartet, dass mir die Sonne aus dem Buch entgegenscheint und ich hineingezogen werde in eine Welt aus Farben, Gerüchen, etc.. Was man sich eben so vorstellt, wenn man einen Roman liest, der in Indien spielt. Leider hat aber genau diese bildliche Beschreibung gefehlt. Aber später mehr dazu. Der Anfang der Geschichte ist etwas uninteressant, da man eigentlich nur darauf wartet, dass die Reise endlich losgeht. Danach nimmt das Buch jedoch rasch an Fahrt auf. Immer wieder ist es gespickt von kurzen "Action-Sequenzen", die mir gut gefallen haben. Tara ist eine gute Hauptfigur, jedoch nicht außergewöhnlich. Man fiebert aber mit ihr mit und hofft für sie das Beste. Aus ihrer Sicht wird auch das Buch in der dritten Person erzählt.
Leider ließen mich die Beschreibungen von Indien ziemlich kalt. Das lag zum einen an dem extrem platten Stil, der dem Buch viel an seinem Potential genommen hat. Hinzu kommt, dass man Indien nicht wirklich durch Taras Augen kennengelernt hat, sondern durch einen (meiner Meinung nach) mehr wissenden Erzähler. Es fallen indische Begriffe, die Tara unmöglich wissen kann und die dem Stil jedoch auch die Blumigkeit nehmen. Es kommt kein Gefühl auf, man vergisst sogar manchmal, dass das Buch in Indien spielt. Gestört haben auch die ewigen Zickereien von Tara und Kasim. Sie waren extrem albern und nervig. Als letztes fand ich das magische Elefantenamulett fehl am Platz. Es passt einfach nicht in die Geschichte. Außerdem gibt es dem Leser den Eindruck, dass die Protagonisten ohne diesen Elefanten aus keiner, scheinbar ausweglosen, Lage herausfinden.

Was mir jedoch außerordentlich gut gefallen hat, ist das wunderschön gestaltete Cover. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen und war mit ein Grund, warum ich das Buch gekauft habe.

Fazit:
Wer erwartet, durch das Buch ein Gefühl für Indien zu bekommen, wird hier leider enttäuscht. Es fehlt dem Buch in dieser Hinsicht an Tiefe. Der Stil ist extrem platt und nicht, was man von einem guten historischen Roman erwartet. Als nette Sommerlektüre für zwischendurch ganz in Ordnung, aber auch nicht mehr.
Profile Image for Kimberly.
185 reviews3 followers
March 8, 2023
2✨ - Obwohl ich historische Romane sehr gerne lese und ich mich auf eine Abenteuerreise in das Indien des 19.Jahrhunderts gefreut habe, konnte mich dieses Buch ganz und gar nicht überzeugen. Einerseits war der Schreibstil sehr platt, sodass man immer eine gewisse Distanz zu den Protagonisten hatte. Andererseits wurde die Umgebung so lieblos beschrieben, dass die Geschichte überall hätte spielen können. Die Geschichte wurde zudem an vielen Stellen nicht zu Ende erzählt - immer wenn es doch mal spannend wurde, machte die Story einen kurzen Zeitsprung und man wurde bloß in wenigen Sätzen darüber informiert, wie die Situation ausgegangen ist. Fazit: Das Beste an dem Buch war leider sein Cover!
Profile Image for Anne-Marie.
81 reviews
September 2, 2015
Also ... das Buch erzählt eine wirklich schöne Geschichte, nur die Ausarbeitung ist für meinen Geschmack etwas zu unperfekt. Manchmal drehen die Protagonisten sich etwas im Kreis, ich hatte das Gefühl, dass sie ein paar mal in alte Verhaltensmuster fallen, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten. Es war aber auszuhalten. Und das Ende kam etwas abrupt, ich hätte mir noch ein Epilog gewünscht, schließlich gibt es ja auch einen Prolog.
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