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Ich - voll peinlich! oder Der Tag, an dem das Khushi kam

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Normalerweise ist Jule wirklich alles peinlich – selbst ihr eigenes Spiegelbild beim Zähneputzen! Aber von einem Tag auf den anderen tut Jule Dinge, die für sie bisher undenkbar waren: Sie stellt sich als Klassensprecherin zur Verfügung, meldet sich für ein Tanz-Solo vor der ganzen Schule und traut sich schließlich sogar, den megacoolen und superberühmten Rapper Marc PiDodo um ein Autogramm zu bitten! Ob an Jules neuem Selbstbewusstsein das indische Püppchen schuld ist, das sie von ihrer Tante Manisha bekommen hat? Und was wird wohl passieren, wenn Jules ebenso schüchterner Vater das Khushi mit ins Büro nimmt?

128 pages, Hardcover

First published January 30, 2015

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Katja Reider

419 books7 followers

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February 26, 2015
Jule ist sehr schüchtern und findet es besonders peinlich, im Mittelpunkt zu stehen. Als Jules Tante, die in Indien lebt, ihr von dort eine Puppe mit magischen Fähigkeiten mitbringt, das Khushi, geschehen erstaunliche Dinge. Zuerst schlägt Mali, Jules weltbeste Freundin, sie zur Klassensprecherwahl vor – die Jule zu ihrer eigenen großen Verwunderung auch noch gewinnt. Dann stellt die Klassenlehrerin ihre Idee vor, dass ihre Klasse beim kommenden Schulfest singt – und tanzt. Für den Auftritt sind vier Solorollen zu besetzen. Zur Überraschung der Kinder ist ihre Lehrerin eine begeisterte Tänzerin, die jahrelang Unterricht genommen hat. Die Tanzbegeisterung der Frau Würmlein lässt nicht nur bei Jule den Knoten platzen. Wer sich traut, mit der Lehrerin darüber zu diskutieren, ob wirklich alle Schüler bei dem geplanten Auftritt mitmachen müssen, müsste doch auch selbstbewusst genug sein, um selbst aufzutreten? Jedes Mal, wenn Jule sich bisher mutig zu Wort gemeldet hat, war auch das indische Püppchen in der Schultasche dabei - es muss tatsächlich mächtige Zauberkräfte haben. Am Ende bieten sich den Leserinnen des Buches mehrere Erklärungen für Jules Verwandlung. Das Khushi hat Jule ungeahnte Kräfte verliehen, das Theaterprojekt wirkte befreiend – oder Jule traut sich mehr zu, nachdem sie erlebt hat, dass ihre Mitschüler ihr etwas zutrauen. Jule und Mali zeigen sich als zwei rechte Lästerzungen, deren ironische und sehr eloquente Dialoge beim Lesen viel Spaß bringen.

Mit rund 100 – illustrierten – Seiten eignet sich die Geschichte der beiden Freundinnen auch für weniger geübte Leserinnen. Das empfohlene Lesealter würde ich davon abhängig machen, ob die Zielperson für Läster-Dialoge schon Sinn hat, ich schätze es, anders als der Verlag, bei circa 9 Jahren ein.
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