Willkommen im Pinkies! Der beste Ort, um dem Alltag zu entfliehen - und sich völlig ungeplant zu verlieben
Nach dem Tod ihres Vaters führt Kat das charmant-chaotische Hostel »Pinkies« weiter. Zwischen wackeligen Dielen und unbezahlten Rechnungen macht sie das alte Haus zu einem bunten Zuhause auf Zeit für Rucksacktouristen aus aller Welt.
Doch Kats kleines Paradies ist in Gefahr: Auf dem Grundstück gegenüber soll ein modernes Hotel entstehen, das nicht nur den Blick auf den See versperrt, sondern ihr auch die Gäste streitig macht. Und dann taucht ausgerechnet Lian auf, um seine Outdoor-Touren zu bewerben. Der arrogante Unternehmersohn könnte Kat kaum unsympathischer sein - schließlich steckt seine Familie hinter dem Hotelprojekt.
Manchmal stolpert man über ein Buch und weiß schon nach den ersten Seiten, dass man es nicht mehr aus der Hand legen wird. Genau so ging es mir mit „The Faraway Hostel“ von Sofia Selma. Was oberflächlich wie eine klassische Enemies-to-Lovers-Liebesgeschichte klingt, hat sich für mich beim Lesen als ein sehr tiefgründiger und emotionaler Roman entpuppt, der mich zum Lachen, Weinen und heftigen Mitfiebern gebracht hat. Der Schauplatz der Geschichte liegt in Neuseelandland, genauer gesagt in Queenstowns. Und die Autorin weiß, wovon sie spricht, denn sie selbst ist im Anschluss an ihre Schulzeit in Neuseeland gewesen. Das ist nicht nur daran zu spüren, dass sie die Atmosphäre sehr authentisch und glaubhaft beschreibt, sondern wie es ihr gelingt, das neuseeländische Setting zum Leben zu erwecken. Ob das tosende Wasser beim Canyoning, die geschichtsträchtige Goldgräberstadt Arrowtown, die gezeichneten Charaktere im Pub bei einer Tafel Whittaker’s-Schokolade oder die magische Nacht am Seeufer unter dem Kreuz des Südens. Die Kulisse ist nicht als schmückendes Beiwerk zu verstehen, sondern wir sehen die Gefühlswelt der Protagonisten in den einzelnen Szenen, als würden wir in einen Spiegel schauen. Die Gegensätze zwischen der unberührten Natur und den Hotelplänen, sind gut strukturiert und auch der jeweilige Konflikt in den einzelnen Situationen ist zu erkennen. In der Geschichte steht Kat, die Tochter des Gründers vom Hostel "Pinkie", die nach dem Tod ihres Vaters das Hostel mit aller Kraft und in seinem Sinne weiterführt. Auf der anderen Seite ist Lian, der schon äußerlich einem erfolgreichen Geschäftsmann entspricht und im Hotel seiner Eltern arbeitet. Beide wirken völlig unterschiedlich und es scheint fast so, als gebe es keine Gemeinsamkeiten, bis sie sich auf einer von Lian geführten und organisierten Wandertour kennenlernen, und die Achterbahnfahrt der Gefühle beginnt... Was mir besonders gefallen hat, ist, dass im Grunde die beiden Hauptprotagonisten bei genauem Hinsehen gar nicht so unterschiedlich sind. Im Gegenteil, sie sind sich sogar viel ähnlicher, als es zunächst scheint. Es entsteht nicht nur immer wieder eine neue Dynamik, zum Beispiel, als Kats Mutter im "Pinkies" auftaucht oder an der Stelle, als Lian Kat beichtet, wie seine familiäre Situation tatsächlich aussieht, sondern es entsteht auch eine enorme Tiefe. Auch die Charakterzeichnung ist Sofia Selma sehr gut gelungen. Die beiden Hauptprotagonisten sind mit Kat, die perfekt unperfekt wirkt und entweder flieht oder mit dem Kopf durch die Wand möchte, aber eine große Loyalität ihrem Team gegenüber zeigt, gut eingefangen. Und auch Lian, der zu Anfang die Vorurteile von Kat ertragen muss, ist eigentlich ein sehr freundlicher, anständiger Mensch, der seine Zeit am liebsten in der Natur verbringt. Durch seine Lese-Rechtschreibschwäche, seine familiären Pflichtgefühle gegenüber seiner Mutter und auch seine ehrliche, verletzliche Seite sorgt dafür, die Leserschaft für sich einzunehmen. Und ebenso gut passen auch die Nebencharaktere, wie zum Beispiel May, die sehr kreativ ist, jedoch zur Zeit von Liebeskummer geplagt wird und auch Ed, der von Kat gleich zu Anfang ihrer Hostel-Übernahme eingestellt wurde, ebenso wie ihre Großmutter Nan, die zwar resolut wirkt, aber ihr Herz am rechten Fleck hat und stets für Kat ein offenes Ohr hat. Sofia Selma hat einen angenehmen, lockeren sowie flüssigen Erzählstil. Durch die Erwähnungen von Piwakawaka-Vögeln, den majestätischen Remarkables und das neuseeländische Hokey Pokey-Eis macht sie die Kulisse sehr lebendig. Des Weiteren ist ihr Schreibstil sehr bildhaft, was anhand von Metaphern, wie zum Beispiel Kats Vorahnung, die sich wie ein „hässlicher Film aus Öl um die Organe legt“, oder auch Lians Berührung, die eine „Zündschnur zur Körpermitte legt“, bewiesen wird. Und auch die Liebesszenen im Hostel sind weniger spicy, sondern geschmackvoll, intensiv und bringen dabei das emotionale Knistern rüber. An den passenden Stellen setzt die Autorin schlagfertige Dialoge humorvoll um. Was den Spannungsaufbau betrifft, so wechselt sich im Laufe der Geschichte zum Beispiel ein intimer Moment mit dem Erkennen der Realität ab. Je weiter die Story voranschreitet, steigt ebenso die Spannung, da ich als Leserin nun auch wissen möchte, wie werden die Probleme gelöst, wenn sie denn gelöst werden. Und gibt es für alles eine Lösung bzw. wie entkommen die Protagonisten einer verfahrenen Situation. Und auch die Frage, ob es eine Wendung geben wird, ist lange Zeit offen und fordert geradezu zum Weiterlesen auf. Fazit: Das Buch beinhaltet unterschiedliche Tropes, wie zum Beispiel "Enemies-to-Lovers", "David gegen Goliath" und auch "Found-Family", was diese romantische Geschichte sehr lesenswert macht. Ich bin von den bildgewaltigen Beschreibungen der Natur und der Kulissen beeindruckt, ebenso wie dem Hintergrundwissen, so dass ich jetzt Fernweh bekommen habe. Für mich ist es eine gute Urlaubslektüre, die Lust auf die Fortsetzung "Return to the Faraway Hostel" macht.
Sofia Selma nimmt ihre Leser mit nach Neuseeland. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und bildhaft. Die Kapitellänge ist gut gewählt und gibt die Geschehnisse aus Sicht der beiden Hauptprotagonisten wieder. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch und man kann sich als Leser gut in die Gefühlswelt der Protagonisten reinversetzen. Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet.
Hauptprotagonisten sind Kat und Lian. Kat hat ihren Vater vor 2 Jahren an einen Schlaganfall verloren und ihre Mutter hat die Familie in ihrer Kindheit verlassen. Sie ist mit ihrem Vater in Neuseeland im Hosten Pinkies aufgewachsen und nun leitet sie das Hostel, was vor allem bei den Rucksacktouristen aus aller Welt beliebt ist. Doch das Haus ist in die Jahre gekommen und benötigt einige Reparaturen, die sich Kat allerdings aktuell nicht leisten kann. Lian ist ein arrogant wirkender Unternehmersohn einer Familie, die in der Hotelbranche wohl bekannt ist. Er selbst bietet allerdings Outdoor-Touren an und als Grundstück gegenüber von Kat an seine Familie verkauf werden soll, nutzt er die Gelegenheit und macht für seine Touren Werbung. Mit dem Verkauf des Grundstücks wird Kats Gästen die Sicht auf den See genommen und die Möglichkeit, das Grundstück als Garten zu nutzen. Als dann auch noch klar wird, dass dort ein Hotel eröffnet werden soll, hat sie Angst, dass ihr die Gäste ausbleiben und die das Hostel schließen muss. Daher will sie eine Outdoor-Tour von Lian nutzen, um mehr über ihn, seine Familie und das Projekt zu erfahren. Was ihr dabei nicht in den Sinn kam, war sich zu verlieben. Lian hat ein schwieriges Verhältnis z seinem Vater. Seine Mutter liebt er und er möchte einfach nur, dass sie glücklich ist. Doch solange sie an ihrem fremdgehenden Mann festhält, wird das schwer. Das Projekt soll ihr Unabhängigkeit bringen, daher setzt er sich für sie so ein. Als Kat auf seiner Tour dabei ist, mag er ihre freche Art, doch das sie ihm nicht vertraut und sogar die Gruppe in Gefahr bringt, kann er nicht dulden. Neben der Angst um ihr Hostel, muss sich Kat auch mit ihrer Mutter auseinandersetzen, die ohne Vorankündigung bei ihr auf der Matte steht. Bei den Tagesausflügen auf der Outdoor-Tour kommen sich die zwei näher und sie können über so viele private Dinge sprechen. Doch wie wird er reagieren, wenn sie sagt, was wirklich hinter ihrer Teilnahme steckt? Wird seine Mutter weiterhin die Verfehlungen ihres Mannes hinnehmen oder wird sie endlich der Wahrheit ins Gesicht sehen? Kann das Hostel gerettet werden oder muss Kat einen Plan B für ihr Leben in Betracht ziehen?
Ein Roman, mit atemberaubendem Setting in Neuseeland, Charme, prickelnden Momenten und einem Wohlfühl-Gefühl, das zeigt, dass man der Klatschpresse nicht immer glauben kann, aber oft ein Fünkchen Wahrheit versteckt ist. Und das eine Gemeinschaft, die zusammenhält, manchmal stärker als der reiche Einzelne ist.
Das Cover: Ist warm, einladend und hat genau dieses charmant-chaotische Flair, das das Pinkies ausstrahlt. Ich nag deb Zeichenstil und die Farben sehr.
Meine Meinung: Sofia Selma war mir bisher noch kein Begriff , aber nach The Faraway Hostel wandert Band zwei auch schon mal auf meine Wunschliste. Bergwanderungen durch Neuseelands Wildnis, Smalltown Feeling und Lagerfeuer-Romantik? Das ist genau das Buch, das ich gebraucht habe.
Kat führt nach dem Tod ihres Vaters das altehrwürdige Hostel Pinkies weiter, mit wackeligen Dielen, unbezahlten Rechnungen und dem festen Willen, das bunte Zuhause auf Zeit für Rucksacktouristen am Leben zu erhalten. Als auf dem Grundstück gegenüber ein modernes Hotel entstehen soll, das ihr nicht nur den Seeblick versperrt, sondern auch die Gäste streitig macht, ist Kat alarmiert. Immer mehr und mehr wird aber auch deutlich, warum ihr das Pinkies so viel bedeutet, dass es mehr ist als bloß ein Hostel. Kat ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt, sie kämpft für das Erbe ihres Vaters mit einer Hartnäckigkeit, die man bewundert und hat dabei eine Wärme, die die gesamte Geschichte durchzieht. Ihre Hidden-Identity-Situation macht sie außerdem zu einer Figur, bei der man ständig mitfiebert: wann fliegt sie auf? Und was passiert dann?
Lian ist überraschend vielschichtig für jemanden, der anfangs wie der klassische arrogante Unternehmersohn wirkt. In der Wildnis Neuseelands, beim Wandern und Canyoning, lernt man ihn so kennen wie Kat und versteht, dass er längst nicht nur das ist, was seine Familie repräsentiert. Auch er hat mit Erwartungen, Fehlern und Träumen zu kämpfen.
Die Anziehung zwischen den beiden baut sich langsam auf, dass man kaum merkt, wie man schon mittendrin steckt. Ein bisschen Spice ist dabei, aber dezent dosiert und gut platziert.
Was das Buch wirklich besonders macht, ist das Neuseeland-Settingnicht als bloße Kulisse, sondern als echter Teil der Geschichte. Die Outdoor-Touren, die Wildnis, die Natur geben dem Buch eine Frische und Weite, die man beim Lesen regelrecht spürt. Herzstück ust und bleibt aber das Pinkies mit all seinen kleinen Macken und Marotten. Der Schreibstil ist leicht, herzlich und mit genau dem richtigen Wohlfühlfaktor, der einen nicht mehr loslässt.
Mein Fazit: Cozy, herzerwärmend und mit einem Setting, in das man am liebsten selbst einchecken würde. The Faraway Hostel ist der perfekte Wohlfühlroman mit einem clever konstruierten Hidden-Identity-Aufhänger, der mehr Spannung reinbringt als man erwartet. Kat und Lian sind ein Paar, das man mit einem Lächeln verabschiedet.
Inhalt Kat führt, seit dem Tod ihres Vaters, ihr Hostel allein. Sie kann sich dabei gerade so über Wasser halten, doch das Hostel ist renovierungsbedürftig und als gegenüber dann auch noch ein modernes Capsule Hotel gebaut werden soll, sieht Kat ihre Zukunft in Gefahr. Um mehr über das Projekt in Erfahrung zu bringen meldet sie sich unter falschem Namen bei einer der Outdoortouren des Sohnes der Hotelunternehmerin an.
Sprache Der Klappentext und das Cover versprechen eine leichte, humorvolle und romantische Geschichte und das habe ich auch bekommen. Die Geschichte macht Spaß. Sie erfindet jetzt nicht etwas völlig Neues, aber hat mich gut unterhalten. Das Neuseeland-Setting war gut eingebracht. Wir sind mit Kat und Lian durch die Natur gewandert und ich konnte die Liebe der beiden zu ihrer Heimat spüren. Ich hätte mir noch mehr Geschichte im Hostel gewünscht, hätte gern erfahren, was für Menschen dort landen, wie sie das Hostel empfinden. Denn den Blick ins Hostel hat man hauptsächlich aus Kats Perspektive erhalten. Aber vielleicht passiert da im zweiten Band mehr. Der Schreibstil konnte mich leider nicht völlig überzeugen. Manche Dialoge waren für mich nicht so gut nachvollziehbar. Manchmal musste ich nochmal zurückgehen, um zu verstehen, warum jemand jetzt diese Rückfrage stellt oder wer gerade überhaupt spricht. Das hat den Lesefluss hin und wieder unterbrochen.
Charaktere Kat hat schon einiges erlebt. Sie hat mit ihren Eltern die Welt bereist, bis ihre Mutter sie verlassen hat. Dann hat sie mit ihrem Vater das Hostel aufgebaut. Jetzt möchte sie es für ihn am Laufen halten. Dabei hat sie Unterstützung von guten Freunden. Lian ist ganz anders aufgewachsen. Als einziger Sohn einer Hotelunternehmerfamilie steht er schon immer unter Beobachtung der Öffentlichkeit und auch unter gewissem Druck die Erwartungshaltung der Familie zu erfüllen. Mit den Beiden treffen zwei Welten aufeinander. Doch ich finde, sie haben gute Brücken gebaut, Vorurteile abgebaut und ihre Verbindung gestärkt. Die Hintergrundgeschichten der beiden waren gut mit eingebaut und gut nachvollziehbar.
Charmantes Hostel gegen Kapselhotel. Eine süsse Sommerlektüre über zwei Konkurrenten in neuseeländischer Kulisse.
Wir begleiten in dieser Geschichte Kat Baker und Lian (Desmond) Spencer. Kat ist eine junge taffe Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist. Sie hat vor Kurzem ihren Vater verloren, ihre Mutter lebt in Europa, und die Grossmutter in Wellington. Lian ist ein Abenteurer und nicht der Schnösel, den man sich unter einem reichen Hotelerben vorstellt. Sein Vater, Vincent, betrügt dessen Frau Anne. Lian weiss es, Anne spürt es und auch die Klatschpresse hat Wind davon bekommen. Lians Cousin Dan kommt „vorübergehend“ bei Lian unter, weil es Probleme in seiner Wohnung gibt. Wir sehen, beide Charaktere haben so ihre Probleme mit der Familie.
Kat führt das Hostel, das ihr Vater aufgebaut hat, weiter. Doch oh weh, auf dem Grundstück gegenüber wird ein Kapselhotel geplant. Die schöne Sicht auf den Lake Wakatipu wird versperrt und die Kundschaft wird sicher auch nicht mehr in ihre Herberge übernachten. Ein Plan muss her! Der Hoteliersohn Lian, der in den Kapselhotel-Plan involviert ist, bietet als Nebenverdienst Abenteuertouren in der Umgebung an. Wenn das keine Gelegenheit für Kat ist, sich undercover einzuschleusen und mehr über sein Vorhaben herauszufinden. Gesagt, getan.
Wir lesen die Geschichte jeweils aus Kats und Lians Perspektive. Was fühlen sie? Was ist ihr Plan? Wie lange kann Kat undercover bleiben? Wo führt uns die Geschichte hin? Und: Werden sie vielleicht zueinanderfinden? Was wird aus dem Hostel? Wir werden sehen.
Die Geschichte liest sich angenehm, mit passenden humorvollen Metaphern und Anspielungen. Ich war zwar noch nie in Neuseeland, aber so idyllisch und ruhig stelle ich mir die Gegend vor. Besonders schön finde ich, dass die einheimische Flora und Fauna eingeführt wird. Auch gestalterisch sind die Kapitelvignetten mit Kiwi (für Kat) und Rucksack (für Lian) gelungen. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Herzlichen Dank für das Leseexemplar.
Als Kat erfährt, dass das Land gegenüber von ihrem Hostel verkauft und darauf ein Capsule Hotel gebaut werden soll, sieht sie die Zukunft von ihrem Hostel gefährdet.
Das Hostel, das sie seit dem Tod ihres Vaters übernommen hat und es in Gedenken an ihm weiterführt. Das Hostel, das ihr alles bedeutet.
Um mehr über die Pläne des neuen Eigentümers in Erfahrung zu bringen, meldet sie sich deshalb unter falschem Namen bei einer Outdoor-Tour an, die von Lian, dem Unternehmersohn, geleitet wird.
Lian sieht im Kauf des Grundstücks eine Chance für seine Mutter, zu der er ein enges Verhältnis hat, ein eigenes Projekt zu starten, um sich so von seinem Vater zu lösen, der es mit der Treue nicht so genau nimmt, doch dann lernt er Kat kennen und plötzlich hat er Zweifel bezüglich dieses Projekts.
Kat und Lian, zwei Menschen, die gegensätzliche Ziele verfolgen. Zwei Menschen, die genau aufgrund dieser Ziele zusammenkommen. Zwei Menschen, die von Anfang an spüren, dass sie etwas Besonderes verbindet und dennoch an keine gemeinsame Zukunft glauben.
Sobald man zu lesen beginnt, wird man sofort in Kats Chaoswelt hineingezogen. Ich fand es sehr bewundernswert, wie sie trotz all dem, was im Pinkies passiert, alles dafür tut, um ihr Hostel am Laufen zu halten.
Die Autorin bedient sich eines sehr beschreibenden Schreibstil, so dass man beim Lesen das Gefühl hatte, selbst bei den Touren dabei zu sein und es hat viel Spaß gemacht, die Mitglieder der Reisegruppe zu begleiten.
Die Kapitel werden abwechselnd aus Sicht von Kat und Lian erzählt und man bekommt dadurch genau mit, wie sie mit ihren Entscheidungen zu kämpfen haben. Die Wortgefechte, zu denen es immer wieder zwischen den beiden kommt, haben mir immer ein Grinsen ins Gesicht gezaubert.
Etwas befremdlich war für mich, dass Lian seine Eltern immer nur beim Vornamen genannt hat, auch wenn er den Grund dafür nennt.
Eine schöne Geschichte, die ohne spicy Szenen auskommt und dennoch sehr viele Gefühle beinhaltet.
Nach dem Tod ihres Vaters führt Kat das kleine Hostel Pinkies in Queenstown allein weiter. Doch das Gebäude ist renovierungsbedürftig, das Geld knapp und ausgerechnet gegenüber soll ein modernes Hotel entstehen. Um mehr über die Pläne der Konkurrenz zu erfahren, lernt sie den Hoteliersohn Lian unter falschem Namen kennen. Was als Informationsbeschaffung beginnt, entwickelt sich schon bald zu einer komplizierten Liebesgeschichte.
Das charmante Hostel und die beeindruckende Kulisse Neuseelands laden direkt zum Träumen ein und machen das Setting zu einem der größten Highlights der Geschichte. Die Autorin beschreibt Landschaft und Natur so lebendig, dass schnell Fernweh aufkommt. Kat und Lian sind dazu sympathische Hauptfiguren mit eigenen Herausforderungen und familiären Konflikten. Ihre Beziehung entwickelt sich glaubwürdig und bietet neben romantischen Momenten auch emotionale Tiefe. Doch auch die Nebenfiguren verleihen der Geschichte zusätzlich Wärme und Leben. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und angenehm zu lesen und so perfekt für entspannte Lesestunden. Allerdings braucht die Handlung etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen. Einige Passagen wirken etwas langatmig, und manche Entwicklungen sind zudem recht vorhersehbar oder hätten noch mehr Tiefe vertragen.
The Faraway Hostel ist eine charmante Cozy Romance mit viel Herz, einem wunderschönen Neuseeland-Setting und sympathischen Figuren. Keine besonders spannende Geschichte, dafür aber eine schöne Wohlfühllektüre für den Sommer, die Lust auf eine Reise ans andere Ende der Welt macht.
Neuseeland, ein charmant-chaotisches Hostel und jede Menge Feel-Good-Vibes – The Faraway Hostel von Sofia Selma ist genau die richtige Lektüre für alle, die dem Alltag für ein paar Stunden entfliehen möchten.
Nach dem Tod ihres Vaters kämpft Kat darum, das Hostel „Pinkies“ am Leben zu erhalten. Als direkt gegenüber ein modernes Hotel entstehen soll, sieht sie ihre Existenz bedroht. Ausgerechnet Lian, dessen Familie hinter dem Bauprojekt steckt, kreuzt ihren Weg. Um mehr über die Pläne zu erfahren, gibt sich Kat unter falschem Namen aus und begleitet eine seiner Outdoor-Touren. Was als Misstrauen beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer Geschichte voller Gefühle.
Die Handlung folgt zwar bekannten Mustern des Enemies-to-Lovers-Tropes und überrascht nicht mit großen Wendungen, doch genau das macht ihren Charme aus. Die Geschichte liest sich angenehm leicht, die Figuren sind sympathisch und die Seiten fliegen nur so dahin. Wer eine tiefgründige oder besonders komplexe Liebesgeschichte erwartet, wird hier vielleicht nicht vollständig abgeholt. Wer jedoch eine unkomplizierte Romance mit viel Herz und Urlaubsgefühl sucht, kommt voll auf seine Kosten.
Fazit: The Faraway Hostel ist eine leichte, unterhaltsame Romance zum Wegschmökern. Eine Geschichte voller Fernweh, liebenswerter Figuren und Wohlfühlmomente, die Lust auf Neuseeland macht und sich perfekt für entspannte Lesestunden eignet.
Lieben Dank an beHEARTBEAT für die Bereitstellung des Leseexemplars über Netgalley.
Sofia Selma‘s „The Faraway Hostel“ ist die perfekte Wahl für alle Leser die auf der Suche sind nach einer sommerlich leichten Romance-Lektüre. Durch das Setting in Neuseeland, das Pinkies Hostel als zentralen Drehpunkt und die Wandertour der beiden Hauptprotagonisten kriegt man so richtig Urlaubsfeeling. Da mir Neuseeland persönlich fremd ist, waren mir die ganzen unterschiedlichen heimischen Tierarten und Begriffe nicht sehr naheliegend. Ich denke da hätte es ruhig mehr visuelle Beschreibung gebrauchen können, um Lesern die Neuseeland noch nie besucht haben, die ganze Atmosphäre noch besser darzulegen. Die Grundstory mit der Hostelbetreiberin Kat und ihrem anfänglichen Rivalen Lian der auf dem gegenüberliegenden Grundstück ein Hotel bauen möchte fand ich wirklich toll. Da ich selber aus dem Gastgewerbe komme finde ich Tourismus-thematisierende Geschichten immer interessant. Auch die Romance zwischen den beiden Hauptprotagonisten hat für mich (nach einem etwas übereilten Start) einen spannenden Verlauf. Trotzdem, hätte die Geschichte zwischen Kat und Lian rund um das Pinkies meiner Meinung nach noch mehr Tiefe und einige weitere Kapitel gebrauchen können, um richtig auszureifen und zu einem persönlichen Sommer Highlight zu werden.
Nach dem Tod ihres Vaters, kümmert sich Kat allein um das Hostel in Neuseeland, welches die beiden aufgebaut haben nachdem ihre Mutter sie sitzen gelassen hat. Obwohl sie alles mögliche tut, kann sie grade so die laufenden Kosten decken. Plötzlich wird das Grundstück gegenüber verkauft. Und ausgerechnet ein modernes Capsule Hotel soll errichtet werden. Kat versucht dies zu verhindert, unter anderem indem sie undercover eine Trekking Tour bei dem Mann bucht, der das Grundstück mit seiner Familie kaufen möchte, um ihn auszuhorchen. Doch irgendwie findet sie Lian dann doch interessanter und attraktiver als ursprünglich erhofft…
Nach dem Buch habe ich direkt Lust einfach meine Koffer 🧳 zu packen und nach Neuseeland zu reisen! Alles war unfassbar idyllisch beschrieben. Ich mochte beide Charaktere sehr gerne, es hat wirklich spaß gemacht mehr über sie zu erfahren. Ihre Ängste und Wünsche waren sehr greifbar.
Einzig der Third Act Conflict hat mich etwas gestört, da er meiner Meinung nach nicht unbedingt gut zur Geschichte gepasst hat und es aufgrund des Plots schlüssigere Konflikte gegeben hätte.
Insgesamt aber ein tolles Buch, gut für Momente in denen man etwas Fernweh hat. ✈️
Kat führt nach dem Tod ihres Vaters das charmant, chaotische Hostel „Pinkies“ in Queenstown weiter. Das Gebäude ist renovierungsbedürftig und auch wenn das Geld knapp ist, versucht sie ein buntes Zuhause auf Zeit für Rucksacktouristen aus aller Welt zu schaffen. Als gegenüber ein modernes Hotel entstehen soll, meldet sich Kat bei dem Unternehmersohn Lian unter falschem Namen zu einer Outdoor-Tour an, um mehr über die Pläne zu erfahren. Neuseeland als Setting hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin beschreibt die Landschaft und die Natur so anschaulich und lebendig, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Ich mochte die leicht chaotische Art von Kat total gern. Sie wirkte für mich sympathisch und authentisch und ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Lian wirkte zu Beginn eher unnahbar, aber auch er hat mit eigenen Herausforderungen und familiären Konflikten zu kämpfen. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich in einem glaubwürdigen Tempo und konnte mich überzeugen. Die Nebenfiguren verleihen der Story durch ihre verschiedenen Charakterzüge eine zusätzliche Wärme und Leben. Durch den angenehmen Schreibstil war es eine wunderschöne Romance und zu viel Drama mit einem tollen Setting.
Reicher Hotelerbe trifft auf chaotische Hostel-Betreiberin. Ich weiß, ich weiß. 😄
Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, hab ich dieses Buch kaum aus der Hand legen können. Kat und Lian reden herrlich aneinander vorbei und manchmal gar nicht miteinander, und das ist irgendwie Komik für sich.
Trotz der Perspektivwechsel liest sich die Geschichte so angenehm, dass ich wirklich kaum aus dem Fluss gekommen bin. Naja, außer zum Schlafen und Essen, aber das zählt ja bekanntlich nicht.
Sofia Selma hat ein echtes Talent dafür, Figuren lebendig zu machen. Kat ist anfangs so im Chaos gefangen, dass man fast den Eindruck eines sinkenden Schiffs bekommt. Aber gleichzeitig hat sie Träume und Ideen fürs Pinkies, bei denen man einfach mit fiebert, ob sie es schafft alles Umzusetzen. Die Unterstützung, die sie bekommt, hat mich dann wirklich berührt. Denn auch die Nebencharaktere dürfen wir kennenlernen und besonders Kats Nan hat es mir angetan.
Alle, die einfach mal wieder ein Buch wollen, das keinen Stress macht und sie daran erinnert, dass auch aus Pechsträhnen etwas Gutes entstehen kann – damit macht ihr nichts verkehrt! Aber seid gewarnt: Neuseeland als Kulisse macht die Bucketlist nicht kürzer, so viel ist sicher...️
„The Faraway Hostel“ hat mich mit seinem starken Einstieg sofort neugierig gemacht. Das Setting in Neuseeland ist wunderschön beschrieben und das Hostel versprüht eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre, sodass ich am liebsten selbst dort eingecheckt hätte. Auch der Schreibstil ist angenehm und flüssig, wodurch ich schnell in die Geschichte gefunden habe.
Leider konnte die Handlung das hohe Niveau des Anfangs für mich nicht halten. Im weiteren Verlauf verlor die Geschichte etwas an Spannung und wirkte stellenweise eher zäh. Zwar mochte ich Kat und Lian als Figuren grundsätzlich, ihre romantische Entwicklung konnte ich jedoch nicht richtig nachvollziehen. Die entstehenden Gefühle wurden mir eher erzählt als gezeigt, wodurch mich die Liebesgeschichte emotional leider nicht erreicht hat.
Insgesamt punktet das Buch mit einem wunderschönen Setting und einer gelungenen Atmosphäre. Schade fand ich jedoch, dass die Handlung nach dem vielversprechenden Beginn etwas an Dynamik verlor und mich die Liebesgeschichte nicht vollständig überzeugen konnte.
Bewertung: ★★★☆☆
Ein herzliches Dankeschön an NetGalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.
The Faraway Hostel“ ist eine Geschichte mit einer interessanten Grundidee und einem atmosphärisch schönen Setting, das sofort Neugier weckt.
Die Handlung greift mehrere Themen auf, darunter die Anziehung zwischen Kat und Lian, den Aufbau eines eigenen Geschäfts sowie Aspekte der Selbstfindung. Besonders im Fokus stehen außerdem Vergebung und das Verständnis für die Beweggründe und Entscheidungen anderer Personen, etwa im Verhältnis zu Kats Mutter.
Trotz dieser spannenden Ansätze war das Buch jedoch nicht ganz mein Fall. Der Schreibstil, insbesondere aus Lians Perspektive, hat es mir schwer gemacht, mich wirklich in die Charaktere hineinzuversetzen. Dadurch konnte ich auch keinen richtigen Lesefluss entwickeln. Einige Konflikte und Unterschiede zwischen den Figuren wirkten für mich zudem eher konstruiert, wodurch es mir schwerfiel, emotional einzutauchen.
Insgesamt hat die Geschichte gute Ideen und ein interessantes Fundament, konnte mich persönlich aber nicht vollständig abholen.
Schon nach wenigen Seiten hat mich The Faraway Hostel von Sofia Selma mit seiner besonderen Atmosphäre abgeholt.
Das Hostel ist ein Ort voller Begegnungen und kleinen Glücksmomente. Sofia Selma schafft es, eine Kulisse zu erschaffen, in der man sich sofort wohlfühlt. Die Protagonisten waren für mich das Herzstück des Romans. Sie sind greifbar und authentisch Sie dürfen Fehler machen, wodurch ihre Gedanken und Gefühle echt wirken. Ich habe sie schnell ins Herz geschlossen und ihre Reise mit viel Freude begleitet.
Besonders gefallen hat mir der lockere, flüssige Schreibstil. Die Geschichte liest sich leicht, verliert dabei aber nie ihre emotionalen Momente. Es gab viele Szenen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, und andere, die einfach das Herz erwärmen.
The Faraway Hostel ist für mich ein wunderschöner Wohlfühlroman mit ganz viel Fernweh, liebenswerten Charakteren und einer Atmosphäre, in die man sich einfach fallen lassen kann
Alles in allem war es ein solides Buch. Die Geschichte von Kat und Lian war mir manchmal zu viel „hin und her“. Der Spannungsbogen war eher weniger gegeben. Trotzdem hatte es an sich ein sehr süßes Happy End.
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