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Devil's River

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Durch den Tod ihrer Großmutter aufgerüttelt, begibt sich die Londoner Medizinstudentin Eve auf die Spur eines alten Familiengeheimnisses. Anscheinend liegen ihre Wurzeln in Kanada, tief im Indianerland …

1878. River, die Tochter eines Landvermessers, wurde nach dem spurlosen Verschwinden ihrer Eltern vom Stamm der Ojibwe aufgezogen. Zur Heilerin herangewachsen, muss sie miterleben, wie das Dorf von etwas heimgesucht wird, das kein Mensch sein kann. Die Hütten von einer gewaltigen Kraft zerstört, Männer und Frauen grausam ermordet, scheint eine dunkle Indianerlegende zum Leben erwacht zu sein. River schwört, den Dingen auf den Grund zu gehen, doch allein hat sie keine Chance. Ausgerechnet der flüchtige Frauenmörder Nathan Blake bietet ihr Hilfe an. Blake, von dunklen Trieben geleitet, hofft auf diese Weise seinen Verfolgern zu entkommen. Entlang des Teufelsflusses folgt er der Heilerin hinauf in die Berge. Und schon bald verbindet die beiden mehr als nur die Suche nach dem furchteinflößenden Baykok …

509 pages, Kindle Edition

First published February 1, 2015

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37 people want to read

About the author

Thomas Thiemeyer

87 books96 followers
Thomas Thiemeyer (*1963) is a German illustrator and writer.

He studied art and geology in Cologne. His first children's book was published in 1989 by the Ravensburger publishing house, where Thiemeyer already worked as graphic advisor. 2 years later he became freelance artist. As freelance artist, he illustrates plays, children's books, book envelopes and much more. Among others he has worked for Heyne, Arena, Fantasy Productions, Beltz & Gelberg, HarperCollins, Random House and Wizards of the Coast. In recent time he co-operated with the American director Darren Aronofsky. His work was distinguished several times with Kurd Laßwitz prize and the German Fantasy prize.

In 2004 his debut novel "Medusa" was published by Droemer Knaur. The international success was followed by "Reptilia" in 2005 and "Magma" in 2007. All his novels have become best-sellers. His works were translated into numerous languages: Spanish, Dutch, Czech, Polish, Russian, Korean as well as Slovenian.

Thomas Thiemeyer lives in Stuttgart with his wife and two sons.

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1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Laura.
451 reviews89 followers
March 25, 2018
“Devil’s River” habe ich aus einer spontanen Laune heraus gegriffen und gelesen. Cover und auch Klappentext klagen vielversprechend, da es um ein Familiengeheimnis gehen sollte und dazu noch ein Thriller ist.

Die Story verläuft eigentlich auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart begleiten wir Eve, die durch den Tod ihrer Großmutter auf ein Familiengeheimnis stößt. Um dieses aufzudecken reisen wir zurück ins Jahr 1878, in dem wir River kennen lernen. River wurde nach dem Verschwinden ihrer Eltern im Wald aufgefunden und vom Stamm der Ojibwe aufgezogen. Sie hat sich nie wirklich zugehörig zum Stamm gefühlt, da sie auch nie 100% wie eine von ihnen behandelt wurde. Insgeheim hat sie immer gespürt, dass sie anders ist, auch wenn sie sich als Erwachsene nicht mehr an ihre Zeit vor den Ojibwe erinnern konnte.

Das mit zwei Zeitebenen hat hier nur bedingt funktioniert. Wir bewegen uns zum Großteil nur in der Vergangenheit – glücklicherweise – denn alle Figuren in der Gegenwart bleiben sehr blass bis maximal unsympathisch. Daher hat es mich immer gefreut, sobald es wieder in die Vergangenheit ging. Mir kam es fast so vor, als bräuchte man die Gegenwart nur, um einen halbwegs galanten Übergang schaffen zu können. Meinetwegen hätte man hier gleich im Jahr 1878 ansetzen können.

Doch auch hier habe einiges auszusetzen. Am meisten störte mich wohl, dass das Buch bei weitem kein Thriller ist. Am ehesten würde ich es wohl als Roman bezeichnen, der ein wenig mit Indianermythen gespielt hat. Ja, es gab einen Mörder in der Story, doch bis auf anfängliche blutige Szenen, blieb dieser recht handzahm, so dass ich nicht verstehe, wie dieses Buch ein Thriller sein kann.

Die Charaktere in der Vergangenheit wurden zwar versucht näher zu beleuchten, jedoch fand ich auch zu diesen nur geringen Zugang. Vieles war einfach unglaubwürdig und vor allem River kam wirklich sehr naiv rüber. Der flüssige und zugängliche Schreibstil des Autoren hat mich jedoch versöhnt, denn generell mag ich die Art von Thomas Thiemeyer sehr gerne. Ich habe jedoch bereits n der Vergangenheit festgestellt, dass mir Thiemeyers Geschichten nicht alle liegen.

Die Idee mit den Indianermythen fand ich sehr interessant, konnte mir jedoch die Gesamtstory nicht wirklich schmackhaft machen. Letztlich war “Devil’s River” einfach nicht meins. Das passiert, und trotzdem werde ich Thiemeyers Werke in Zukunft weiter in Betracht ziehen.
Profile Image for Nobassil.
52 reviews1 follower
June 21, 2017
Liest sich gut. Mal eine etwas andere Geschichte. Aber etwas vorhersehbar..dennoch gut :)
Profile Image for Nicole.
166 reviews14 followers
March 2, 2015
Als Eves Großmutter 2015 stirbt, hinterlässt sie ihr ein Tagebuch mit der geheimen Geschichte ihrer Familie. Obwohl ihre Mutter davon nicht begeistert ist, beginnt Eve mit der Lektüre und erfährt langsam die Wahrheit über ihre Abstammung.
Die Geschichte beginnt 1878 in Kanada. Eine Gruppe Männer macht sich auf die Suche nach einem weithin gesuchten und brutalen Mörder. Ihm auf der Spur treffen sie auf River, einer jungen Indianerin, die aus ihrem Dorf fliehen musste, weil dort seltsame Dinge geschehen sind und viele ihre Stammes ermordet hat. Die Männer begleiten River ein Stück um der Sache auf den Grund zu gehen und der jungen Frau zu helfen. Auf was sie da treffen können sie allerdings nicht glauben …

Bereits im letzten Jahr kündigte Thomas Thiemeyer an, dass sein neues Buchprojekt etwas besonderes sein würde, da es ein Genre bediene, dass ungewöhnlich wäre. Zumindest für die heutige Zeit und für Herrn Thiemeyer, wenn man sich seine bisherigen Veröffentlichungen so anschaut. Ich war also total gespannt was das geben würde und als dann schließlich die Katze aus dem Sack gelassen wurde und es hieß, dass ein Western erscheint, war ich erst einmal sehr skeptisch, denn mit Western verbinde ich höchstens Winnetou und Karl Mai. Als dann schließlich die erste inhaltliche Beschreibung veröffentlicht wurde, war ich allerdings schon viel positiver gestimmt, denn das entsprach dann doch ganz meinen Geschmack. Klar, dass ich “Devil’s River” dann auch sofort lesen musste, oder?

Ich kann mich hier jetzt natürlich an dem Begriff “Western” aufhängen, was ich allerdings nur ganz kurz tun will, weil es mich im Vorfeld doch sehr beschäftigt und mich dazu gebracht hat, mich ein wenig näher mit dem Begriff auseinander zu setzen, denn was ich bislang unter einem Western verstanden habe, ist noch lange nicht alles was dieses Genre wirklich zu bieten hat. Genauso ist aber auch dieses neue Buch von Thomas Thiemeyer nicht einfach nur in dieses Genre einzuordnen, es hat nämlich noch viel mehr zu bieten.

“Devil’s River” wird auf zwei zeitlichen Ebenen erzählt. Sozusagen als Geschichte in der Geschichte. In der Gegenwart liest die junge Eve ein Buch, das ihre Oma ihr vermacht hat und ihre Familiengeschichte erzählt, die wirklich geheimnisvoll ist.
Diese Familiengeschichte ist auch die Geschichte die in der zweiten Zeitlinie erzählt wird und die im Kanada des Jahres 1878 spielt.
Der Teil in der Vergangenheit ist die eigentliche Geschichte. Der Teil, der wirklich spannend ist und der auch den Großteil des Buches ausmacht. Nur ab und an wird er von den Geschehnissen der Gegenwart unterbrochen. Diese Unterbrechungen nahm ich zwar als Auflockerung wahr, aber so richtig spannend oder gar überraschend waren sie nicht. Auch das Familiengeheimnis fand ich jetzt nicht so überzeugend, dass man es als Geheimnis bezeichnen könnte.
Die Geschichte des 19. Jahrhunderts in Kanada war allerdings umso spannender.

Eve ist die Protagonistin der Gegenwart. Ich mochte sie eigentlich ganz gerne, sie erschien mir allerdings tatsächlich etwas blass und unentschlossen. Zum Ende hin wusste ich schließlich auch, dass ich mit dieser Einschätzung ganz richtig lag. Ich mochte sie eigentlich ganz gerne und wahrscheinlich hätte ich mir deswegen auch mehr von ihr und für ihre Geschichte gewünscht. Ich könnte mir aber jetzt nach dem Buch gut vorstellen, dass es mit Eve weiter geht und sie eines Tages ihre eigene Geschichte zu erzählen weiß ;)

In der Vergangenheit lernen wir unter anderem River kennen. Eine Heilerin, die einem Stamm angehört, ursprünglich aber keine Indianerin war. Ihre Geschichte zu erfahren fand ich tatsächlich am spannendsten, das hat einfach Spaß gemacht. Auch sie war mir recht sympathisch, obwohl ihr Handeln für mich, die ich mit den Bräuchen ihres Volkes nicht wirklich etwas anfangen kann, oftmals auch ein wenig befremdlich war.
Die Männer in diesem Buch waren für mich als Frau einfach typische Machos, wie sie zu der Zeit wohl üblich waren. Sie gingen mir teils auf die Nerven, waren also ziemlich gelungen beschrieben. Erstaunlich, dass ausgerechnet Nathan Blake, der schlimmste von ihnen, der Mörder, mir am verständlichsten erschien. Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle gar nicht sagen, sonst müsste ich zu viel verraten, aber von dieser Figur wurde ich irgendwie schon überrascht.

Fazit

Thomas Thiemeyer konnte mich mit seinem neusten Buch wieder begeistern! Obwohl ich mich im Vorfeld ein wenig habe abschrecken lassen, bin ich jetzt nach dem Lesen doch überzeugt von dieser Geschichte. Sie war spannend, mysteriös und wirkte authentisch. Ich fühlte mich teils ins Jahr 1878 versetzt und konnte mich zusammen mit River gruseln. Das Setting wurde einfach toll beschrieben! Insgesamt ein wirklich tolles und empfehlenswertes Buch für alle abenteuerlustigen Leser!
Profile Image for Nadja.
905 reviews11 followers
May 30, 2015
Devil's River von Thomas Thiemeyer

zum Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Grossmutter erbt Eve nicht nur ihr Haus, sondern auch einen mysteriösen Schlüssen, der sie auf die Spur eines mysteriösen Familiengeheimnisses führt. Die Geschichte, die Eves Grossmutter ihr hinterlassen hat spielt vor vielen Jahren in Kanada und handelt von Nathan Blake, einem gewissenlosen Massenmörder, der auf der Flucht vor dem Gesetz ist und River, einer jungen Indianerin, deren Dorf von einer schrecklichen dunklen Kraft, aus einer uralten Legende, zerstört wurde. River hat es sich zum Ziel gesetzt das Ungeheuer aufzuhalten, doch dafür braucht sie Hilfe...

meine Meinung:
Ich lese ehrlich gesagt eher selten Thriller und ich hätte mir das Buch wohl auch nicht selbst gekauft. Da ich es aber überraschend vom Verlag erhalten habe, wollte ich der Geschichte trotzdem eine Chance geben. Die Idee klang eigentlich ziemlich interessant und ausserdem hat mir die "Das verbotene Eden"-Trilogie von Thomas Thiemeyer sehr gut gefallen, weshalb ich hoffte der Autor könne mich auch mit seinem neusten Werk überzeugen.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir auch ziemlich leicht gefallen. Besonders das Setting des Teils der Geschichte, welcher in der Vergangenheit spielt fand ich sehr interessant. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich bin anfangs ziemlich gut vorwärts gekommen. Die Geschichte war auch direkt sehr mysteriös und ich war gespannt darauf zusammen mit Eve das Geheimnis ihrer Vergangenheit aufzudecken.

Leider hat mir die Geschichte aber je länger ich gelesen habe, immer weniger gefallen. Als erstes verrät der Klappentext viel zu viel, denn man befindet sich schon etwa in der Hälfte des Buches, bis das geschieht, wovon darin die Rede ist. Das Problem ist auch, dass sich die Geschichte vorher mehr auf andere Charaktere konzentriert, die schlussendlich jedoch gar keine wirklich wichtige Rolle spielen und einfach extrem blass und austauschbar wirken. Als an einem Punkt eine dieser Figuren stirbt war ich anfangs nicht einmal sicher, um wen es sich dabei gehandelt hat.

Die Rahmenhandlung, die in der Gegenwart spielt zieht die Geschichte eigentlich nur in die Länge. Nicht nur geschieht darin kaum etwas Nennenswertes, das wenige was geschieht war einfach nur extrem vorhersehbar. Eve und besonders ihre Mutter gingen mir ausserdem mit der Zeit ziemlich auf die Nerven, weshalb ich die Teile irgendwann eher nur noch überfolgen habe. Für mich hätte die Geschichte ohne Rahmenhandlung genauso gut (wenn nicht sogar besser) funktioniert.

Auch die Handlung in der Vergangenheit verläuft nicht gerade überraschend und hat sich gegen Ende stark in die Länge gezogen. Obschon ich gerne Fantasy lese, konnten mich die mystischen Elemente nicht überzeugen und ich hätte es interessanter gefunden, wenn die Geschichte ohne übernatürliche Elemente ausgekommen wäre.

Was die Hauptcharaktere angeht mochte ich River eigentlich noch am meisten, obschon ich ihr Verhalten teilweise nicht wirklich nachvollziehen konnte und sie dadurch auch im Verlauf der Geschichte meine Sympathie immer mehr eingebüsst hat. Dies lag eigentlich hauptsächlich an Blake, da ich einfach nicht verstehen konnte, was River an ihm findet. Ganz ehrlich, sein Charakter hat mich extrem irritiert. Vermutlich sollte er vielschichtig und komplex sein, aber er ist immernoch ein eiskalter Mörder. Auch wenn man merkt, dass er auch sehr charmant sein kann, konnte ich nicht verstehen, weshalb alle immer zu vergessen schienen wie brutal und skrupellos er sein kann. Man erlebt in der Geschichte mehrere seiner Morde mit und er zeigt zu keinem Zeitpunkt Reue. Ich konnte ihn beim besten Willen nicht als tragischen Helden sehen.

Fazit:
Leider fand ich Devils River ziemlich enttäuschend. Die Geschichte konnte mich, trotz des interessanten Settings nicht wirklich überzeugen. Auch mit den meisten Charakteren konnte ich mich leider absolut nicht anfreunden. Ich hatte mir von der Geschichte wirklich mehr erhofft, besonders auch weil mir andere Bücher des Autors richtig gut gefallen haben.

1,5*
Profile Image for Lee.
20 reviews
February 15, 2016
Das erste Buch das ich bisher von diesem Autor gelesen habe und es hat direkt Lust auf mehr gemacht.
Die unterschiedlichen Erzählungszeitpunkte passen gut zusammen und erzählen eine kleine Geschichte in der Geschichte. Prinzipiell hatte ich erwartet das der Gegenwartserzählstrang etwas mehr an Geschehen hergibt. Aber im Nachhinein hat es alles so gepasst.
Die zwei Geschichten sind gut erzählt gewesen, und auch wenn man lange vor Eve gewusst hat auf was das alles hinausläuft, ist es nicht langweilig geworden.
Besonders gefallen hat mir, das man sich am Ende nicht sicher sein konnte, ob es denn wirklich so passiert ist oder ob ein Teil davon der Fantasie von River entsprungen ist. Vor allem die Begegnung mit der alten Frau in den Bergen hat mir was das angeht zu denken gegeben. Nichtsdestotrotz haben auch die eher mythischen Elemente super gepasst.
Das einzige, was mich an dem Buch gestört hat, ist mehr oder weniger das Ende gewesen.


Alles in allem ein wirklich gutes Buch, für jeden der ein wenig mythisches in seinen Büchern mag.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews

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