Ein neuer Kriminalfall für die beliebten Detektive aus Rocky Beach. In der Unterwasserstation OceanLab häufen sich unerklärliche Vorfälle: Geräte versagen, Systeme spielen verrückt und niemand weiß warum. Als Justus, Peter und Bob mit einem U-Boot in die Forschungsstation gelangen, treffen sie auf eine angespannte Crew. Sabotiert hier jemand die Station? Während die drei ??? ermitteln, spitzt sich die Lage zunehmend zu – und der Druck steigt nicht nur unter Wasser. Ein spannungsgeladener Fall mit einem besonderen Extra: Auf verschlossenen Seiten wird sichtbar, was sonst im Verborgenen bleibt – die Pläne der Gegner. So tauchen Lesende noch tiefer in die Geschichte ein und erleben den Fall aus zwei Perspektiven.
Leider war das Geheimbuch erneut kein riesiger Erfolg. Die Atmosphäre in der Tiefsee ist zwar sehr gut, aber es passiert nicht besonders viel, da die Hälfte der Seiten die Geschichte nicht wirklich vorantreibt, sondern uns Einblick in den Verbrecher gibt oder nette Skizzen und Interviews zeigt. Die Skizzen sind im gleichen Stil wie in den letzten Bänden und treffen nicht meinen Geschmack. Dennoch bleibt es bei drei Sternen, weil ich das Buch schnell gelesen habe und mich die Geschichte eigentlich immer gut unterhalten hat.
Ich mochte das Buch, sehr interessantes Setting. Gute Atnosphäre und man lernt noch etwas über Klimaforschung und Unterwasser- Forschungsprojekte. Kommt alles meiner Meinung nach glaubhaft rüber. Der Fall selbst ist leider nicht so spektakulär (mal wieder Industriespionage), und die Auswahl an möglichen Verdächtigen durch das beengte Unterwassersetting gering. Man kann sich also recht schnell denken, wer der Täter ist. Trotzdem fand ich, dass die Detektive gut eingesetzt werden. Nett und unterhaltsam, aber leider kein Klassiker.
3,5 Sterne. Das Setting ist natürlich super, leider ist der Fall manchmal etwas zäh und am Ende doch vorhersehbar. Die Sicht der Gegner ist diesmal leider auch nicht so gut, weil zu wenig gehandelt wird.