Im Jahre 2000 begann er damit „Fanfictions“ von der Serie Stargate SG-1 zu schreiben. Es wurden 10 Staffeln mit je 22 Folgen daraus. 2004 entwickelte er seine selbst erfundene „virtuelle Serie“ namens Teen Agent mit 3 Staffeln je 22 Folgen. Beide Serien hatten ihre Heimat zuerst ein „VTV – Virtuelle Television“ und dann ab 2004 auch noch bei „DTV – Deutsche virtuelle Television“.
Seine Autorenkarriere startete er 2019 mit seinem Thriller-Debüt "Abzweigungen - Cornell Rohde"
Inzwischen veröffentlichte Roland neun actionreiche Thriller, die in den verschiedensten Subgenres wie Suspense, Techno, Mystery, SciFi angesiedelt sind und landete damit bereits mehrmals unter den Top 20 in den verschiedenen Genre-Charts.
**Inhaltsangabe Verlag:** 48 Stunden. Ein Gefängnis. Ein Countdown, der Kinderleben kosten könnte. »Ich werde in 48 Stunden auf freiem Fuß sein. Oder das Blut der Kinder klebt an Ihren Händen.« Als der Verhaltensanalyst Jan Theurer mit seinem Kollegen Oliver Schmitz in die JVA Memmingen reist, erwartet ihn ein Routinegespräch mit einem verurteilten Massenkindermörder. Doch Frank König macht aus der Vernehmung eine Bühne und aus Worten Waffen: Er behauptet, in zwei Tagen frei zu sein, und kündigt neue Morde an, falls seine Forderungen nicht erfüllt werden. Zur selben Zeit stoßen Hauptkommissarin Lisa Seifert und Tanja Schneider auf einen Fall, der jede Vorstellung sprengt: Eine ganze Schulklasse ist verschwunden. Kurz darauf taucht im Darknet ein Video auf. Darin: Kinder eingesperrt in einem Container. Ein Countdown läuft. 48 Stunden, dann ist die Luft weg. Während die Zeit gegen die Ermittler arbeitet, erkennt Jan, dass König nicht nur spielt, sondern führt. Hinter Gefängnismauern zieht jemand Fäden, draußen stehen Verbündete bereit und jeder Schritt der Polizei scheint einkalkuliert. Was, wenn die Vernehmung nie dazu gedacht war, Antworten zu liefern? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Können die Ermittler das tödliche Spiel des Serienkillers stoppen, oder sind sie selbst nur Figuren in seinem perfiden Plan? Der Sträfling – ein atemberaubender Thriller über Macht, Manipulation und ein tödliches Psychospiel, bei dem am Ende nur eine Frage bleibt: Wer sitzt hier wirklich hinter Gittern?
**Meine Inhaltsangabe:** Nach jahrelangen erfolglosen Anfragen stimmt der mutmaßliche Kinder-Massenmörder Frank König endlich einem Treffen mit Jan Theuer zu. Der will den Inhaftierten befragen, um so ein Profil zu bekommen und künftige Serientäter schneller dingfest zu machen. Doch die Befragung gestaltet sich ganz anders, als erwartet. König liefert eine Show ab und weiß offensichtlich sehr viele Einzelheiten über Jans Privatleben. Zeitgleich wird ein Bus mit einer Schulklasse entführt, die Kinder in einen Container eingesperrt mit Luft für nur ca. 48 Stunden. Der Countdown läuft und damit Königs unglaubliches Ultimatum. Jan uns sein Team gelangen an ihre Grenzen, die Zeit läuft gegen sie und die Frage ist: wer steckt wirklich hinter all dem und wie sehr wurden sie alle von Anfang an manipuliert?
Erster Satz: »Der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee stieg Polizeikommissar Markus Gans in die Nase, den heißen Pappbecker hatte er in der Hand.«
**Mein Eindruck:** Das ist glaube ich das erste Buch dieser Reihe, in dem kaum Leichen vorkommen. Dennoch sorgt das Thema Kindesentführung und Mord an Kindern für ordentlich Zündstoff, mindestens genauso wie die perfiden Pläne, die der Sträfling geschmiedet hat. Es fühlt sich ein bisschen an wie ein Kammerspiel, bei dem die Handlung mich ordentlich gefangen hält. Dafür sorgt das brisante Thema, aber auch die intensiven Interviews und das Geschehen drumherum. Ständig frage ich mich, was da jetzt wohl wirklich dahintersteckt, weil offensichtlich nichts so ist, wie es scheint. Das Ganze spielt sich Anfang der 2000er Jahre ab, was mir gut gefällt. Es gibt schon viele technische Errungenschaften, aber alles noch ein bisschen am Anfang und nicht total ausgefeilt. Ein bisschen auf den Keks ging mir diesmal Lisa Seifert, die sich aufführt wie ein unreifer Teenager mit Liebeskummer, statt wie die intelligente Frau, die sie eigentlich ist. Ihr heulsusiges Waschlappengehabe ging zum Glück nicht nur mir auf den Keks, sondern auch Lisas Kollegin/Freundin Tanja, die ihr an einer Stelle ordentlich die Meinung geigt. Unter Berücksichtigung dessen, was die einzelnen Figuren in den vergangenen Bänden schon an wirklich (!) schlimmen Traumata erlebt haben, war mir Lisas Reaktion auf ein einfaches Verlassenwerden in dem Kontext einfach zu unrealistisch. Aber das ist nur meine ganz persönliche Einstellung. Weicheier waren noch nie mein Ding und es fällt mir immer ein bisschen schwer, Verständnis dafür aufzubringen. Auch wenn ich natürlich weiß, dass jeder Mensch anders empfindet. Egal, die Story selbst war spannend, intensiv und wendungsreich und ich fühlte mich wieder einmal gut unterhalten. Toll auch, wie die illegale Organisation Locus Spes sich wie ein roter Faden durch die Bücher zieht. 4/5 Sterne und Vorfreude auf die Folgebände, die da noch kommen mögen.
Der Sträfling ist Band sieben der Reihe Seifert und Theurer ermitteln vom Autor Roland Hebesberger, erschienen im Empire Verlag.
Der Thriller beginnt mit Ermittlungen zu einem Cold Case. Der Massenkindermörder Frank König möchte in ein anderes Gefängnis verlegt werden, dafür lässt er sich im Gegenzug von Jan Theurer zu den Kindermorden befragen. Doch was zu schön und einfach klingt, verheißt nichts Gutes. Die Vernehmung läuft ganz anders als geplant und Jan Theurer und sein Team müssen plötzlich eine entführte Schulklasse in 48 Stunden finden. Die Fäden laufen beim Sträfling König zusammen ...ob sie es schaffen seinen tödlichen Plan zu stoppen?
Bei der Reihe Seifert und Theurer ermitteln bin ich schon seit Band eins dabei und finde es toll, wie es der Autor in jedem Buch schafft Spannung aufzubauen und überraschende Wendungen einzufügen. Auch in diesem Band geht die Handlung zügig weiter und die eigenen Schlussfolgerungen, wie es weitergehen könnte, werden durch die Plot Twists immer wieder durcheinander gebracht. Das Ende von Band sieben lässt mich sprachlos zurück, aber gespannt warten auf den nächsten Band.
Man glaubt es nicht - Band sieben und immer noch spannend. Hier haben wir eine sehr heftige Situation. Es geht um Kinder, die entführt wurden. Kinder und Tiere - immer ein sensibles Thema. Aber auch so spannend. Hier kommt Theurer wirklich an seine Grenzen. Mit Frank König hat er schon einen Meister vor sich. Locker, cool ein wahrer Soziopath und er hat nichts zu verlieren. Diese Geschichte enthält wirklich einiges an Überraschungen. Wie stark sind die Hintermänner. Sie wissen alles. Wirklich alles. Und das kann Theurer so einiges kosten. Auch noch die Kinder. Hier schwingt das Pendel des Todes drüber. Wird Jan und auch Lisa, die hier emotional sehr gebeutelt und nicht ganz auf der Höhe ist, dieses Unglück ohne Opfer bewältigen? Ich kann euch versprechen, es gibt einige interessante Twist, mit denen man nicht gerechnet hat. Und ich könnte mir vorstellen, dass man den ein oder anderen vielleicht noch mal trifft. Also ein richtig spannender Teil, der Reihe. Und ich kann echt jeden einzelnen Teil empfehlen. Die Reihe baut sich richtig gut auf. Man kann auch Quereinsteigen - aber ihr würdet die tolle Entwicklung der Charaktere und des Teams verpassen. Ausserdem die Anfänge des Profilings in Deutschland. Hier ist diesmal wirklich ein Kampf der Titanen am Laufen. Frank König steht hier echt nicht hinter Jans Können her. Aber wer zieht wirklich die Strippen? Ohh - so spannend. Ihr müsst das lesen.
Schreibstil: Einfach nur gut. Locker, spannend, flüssig Charaktere: Die Charaktere haben soviel mitgemacht und wachsen einem von Mal zu Mal mehr ans Herz. Atmosphäre und Spannung: Ungebrochen spannend.
Fazit:
Diese Reihe ist einfach ein Pageturner. Es gibt vieles, das einen so fesselt. Schon allein die Anfänge des deutschen Profilings. Das ist doch schon mal ein Zugpferd. Auch die Fälle sind wo spannend. Diesmal wird es wirklich kritisch. Hat Jan hier seinen Meister gefunden? Manoman. Ich konnte es kaum weglegen. Wer also gerne Thriller liest - hier könnt ihr ohne zu zögern zugreifen.
„Ein atemberaubender Thriller“ wird versprochen und genauso habe ich es auch empfunden. Schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Handlung ist raffiniert aufgebaut und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen, sodass man als Leser ständig miträtselt und eigene Theorien entwickelt. Besonders beeindruckt hat mich das Ende, das mich wirklich umgehauen hat. Genau so stelle ich mir einen gelungenen Thriller vor, spannend, unvorhersehbar und absolut fesselnd.
"Der Sträfling" ist ein sehr fesselnder u spannend geschriebener Thriller der mich von der ersten Seite an abgeholt hat.Das Ermittlerteam hat mich auch dieses Mal wieder überzeugt,weil sie auch mit eigenen privaten Problemen zu kämpfen hatten ,was sie für mich authentischer gemacht hat.Auch die restlichen Protagonisten waren gut dargestellt,so überzeugend,das ich mit der Wendung ziemlich am Schluss sehr überrascht worden bin.Der Schreibstil war sehr flüssig u die Spannung durchweg da.Sehr empfehlenswert u volle 5 Sterne verdient