Zwei beste Freunde, ein letzter gemeinsamer Sommer, ein Roadtrip und die Frage, ob man wirklich sehen können muss, um gemeinsam in die Zukunft zu schauen – perfekt für Fans von #BestFriendsToLovers, #OneBed, #SheFallsFirst und #Roadtrip
Casper und seine beste Freundin Clea sind seit Jahren unzertrennlich. Doch nach ihrem Schulabschluss steht ihnen der Abschied Clea möchte fürs Studium raus aus der Kleinstadt Two Pines Port an der US-Ostküste. Casper dagegen soll bleiben und das familieneigene Hotel übernehmen. So kann seine Mom ihn am besten unterstützen, denn Casper ist von Geburt an blind. Dabei träumt er eigentlich davon, mit einem eigenen Foodtruck seine Leidenschaft für gutes Essen zum Beruf zu machen.
Bevor sich ihre Wege trennen, brechen sie zu einem gemeinsamen Roadtrip entlang der Küste Maines auf. Für Clea ist es die letzte Gelegenheit, Casper zu gestehen, dass ihre Gefühle längst über Freundschaft hinausgehen. Doch dieser verhält sich sonderbar abweisend. Wird er den Mut finden, seine Träume zu verwirklichen – und das festzuhalten, was ihm wirklich wichtig ist?
Eine bewegende Roadtrip-Love-Story über Mut, Selbstbestimmung und die Frage, ob Liebe ein Ort ist – oder eine Richtung.
Yvy Kazi wurde 1986 in Norddeutschland geboren und studierte Grafikdesign und Illustration. Yvy liebt Spaziergänge durch grüne Wälder und an stürmischer See. Die dabei gesammelten Eindrücke bestäubt sie mit einer Prise Augenzwinkern und einer Portion Kreativität, um ihre Leser:innen für einen Moment aus dem Alltag zu entführen.
“The Road between Us” nimmt uns mit auf einen Roadtrip zweier bester Freunde direkt nach dem Highschool Abschluss und damit auch bevor durch Studium etc. sich Wege erstmal trennen und neue Erfahrungen warten.
Es ist Yve Kazis erstes YA Buch, bekannt geworden ist sie mit NA Sports Romances im Football und Reitsportbereich. Es ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Nicht weil ich Schlechtes von der Autorin erwartet habe, natürlich nicht! Nein, ich war überrascht, weil ich diese tolle bildhafte Sprache nicht erwartet hatte, die uns die Natur Maines geradezu spüren, riechen, sehen lässt. Beschreibung und Cover liessen mich eine nette Sommer-Roadtrip-Romanze erwarten. Die habe ich auch bekommen, aber noch viel mehr. Nicht nur in die Natur werden wir als Leser*innen mitgenommen, auch die Charaktere samt ihrer individuellen „Päckchen“/Herausforderungen lernen wir schnell gut kennen. Besonders hervorheben möchte ich, dass es der Autorin hierbei sehr gut gelingt, uns nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebenfiguren nahe zu bringen, sie fühlen zu lassen. Aus meiner Erfahrung wird letzteres im YA und NA Sektor in letzter Zeit oft etwas vernachlässigt. Manchmal habe ich das Gefühl, es wird lieber mehr Spice reingebracht als sich um die die Ausarbeitung der Figuren zu kümmern (ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck) Apropos, das Spicethema wird perfekt für die jugendliche Zielgruppe gelöst, eigentlich wie in einem schönen Highschool Movie.
Von mir eine klare YA Leseempfehlung (die ich auch als Erwachsene gerne gelesen habe) Eine perfekte Ferienlektüre mit Sommergefühl und genügend Tiefe und dem dazugehörigen Happy.End.
P.S. warum man das Buch lesen sollte? Die beste Antwort gibt uns die Autorin selber mit ihrer Widmung zu Beginn des Buches. Ich hab sie geliebt und gefühlt und möchte sie daher hier gerne teilen: „Für alle, die heute eine Prise Vitamin Sea brauchen. Möge euch der Wind mit langen Fingern durch das Haar streichen und winzige Gischttropfen ins Gesicht wehen, während das Meeresrauschen euch ein Schlaflied singt. Schmeckt ihr das Salz auf euren Lippen? Hört ihr den Ruf der Möwen, während sie am Himmel tanzen? Dann wünsche ich euch eine gute Reise. Ich hoffe, ihr fühlt euch lebendig und frei. Eure Yvy“
– Eine Reise, die Geduld mit den Protagonisten erfordert –
Ich habe schon ein paar Roadtrip-Geschichten gelesen, aber diese war wirklich originell. Durch Caspers Blindheit liegt der Fokus nicht auf Sightseeing, sondern darauf, auch mit den anderen Sinnen zu erleben. Einen besonderen Fokus legt die Geschichte auf das kulinarische Erlebnis der Reise.
Casper ist seit seiner Geburt blind. Sein Assistenzhund Diego ist sein treuer Begleiter, der ihm durch den Alltag hilft. Seine Kapitel sind relativ kurz, und trotzdem haben mich diese besonders emotional mitgenommen. Am meisten Schwierigkeiten bereiten ihm diejenigen, die glauben, helfen zu müssen, dabei aber alles nur schlimmer zu machen.
Clea ist ein herzensguter und einfühlsamer Mensch. Sie kam am Anfang sehr verunsichert rüber, so als könnte sie ihrer eigenen Wahrnehmung nicht trauen, wenn es um die Gefühle anderer geht. Das wird im Laufe der Geschichte auch behandelt, und ihre Charakterentwicklung war schön mitzuverfolgen. Die schönsten Momente der Geschichte waren für mich aber immer die, an denen sie für Casper die Welt mit Gefühlen umschreibt, damit er auch die Dinge, die sich nicht erfühlen lassen, vorstellen kann.
Beide habe ich gern gehabt. Sie haben mit Unsicherheiten zu kämpfen und trauen sich nicht, offen über ihre Gefühle zu sprechen. Die Kommunikation zwischen den beiden ist deshalb stellenweise stockend und man muss schon sehr geduldig mit den beiden sein. Aber durch die inneren Einblicke war es auch nachvollziehbar, warum es ihnen so schwerfällt. Es gab aber eine Stelle, die mich schon sehr gestört hat, weil es wieder ein Rückschritt war, der meiner Meinung nach nicht unbedingt hätte sein müssen.
Mit einem Nebencharakter hatte ich echt Schwierigkeiten am Anfang, aber mit der Zeit wurde er mir sympathischer. Ich bin aber ehrlich, so ganz verstehe ich trotzdem nicht, warum er am Anfang solche Sprüche gebracht hat, wenn er eigentlich ein hilfsbereiter Mensch ist.
Fazit: Eine Reise mit vielen Aufs und Abs. Clea und Caspers Geschichte hatte emotionale und wunderschöne berührende Momente . Mir waren aber die schnellen Gefühlswechsel etwas zu viel. Deshalb gibt es von mir 3,5 Sterne.
The Road Between Us hat mich positiv überrascht und war viel emotionaler, als ich erwartet hatte. Im Mittelpunkt stehen Clea und Casper, die seit Jahren beste Freunde sind. Nach dem Schulabschluss steht ihnen jedoch ein Abschied bevor. Bevor sich ihre Wege trennen, machen sie gemeinsam einen Roadtrip entlang der Küste von Maine. Für Clea ist es die letzte Chance, Casper ihre Gefühle zu gestehen. Besonders gut gefallen hat mir die Freundschaft zwischen den beiden. Man merkt die ganze Zeit, wie viel ihnen der andere bedeutet. Dadurch fühlt sich die Liebesgeschichte sehr natürlich und glaubwürdig an. Auch Casper mochte ich unglaublich gerne. Seine Blindheit gehört zu ihm, steht aber nicht ständig im Mittelpunkt. Viel wichtiger sind seine Träume, seine Zukunftspläne und die Herausforderungen, denen er sich stellen muss. Der Roadtrip sorgt für eine tolle Atmosphäre. Die Küste, die kleinen Orte und die gemeinsamen Erinnerungen machen die Geschichte besonders. Der Schreibstil liest sich leicht und emotional. Gleichzeitig behandelt das Buch Themen wie Freundschaft, Zukunftsängste, Selbstvertrauen und den Mut, ehrlich zu seinen Gefühlen zu stehen. Insgesamt eine gefühlvolle Friends-to-Lovers-Geschichte mit viel Herz, schönen Roadtrip-Vibes und zwei Figuren, die man schnell ins Herz schließt.
Vielen Dank an lovelybooks und dem EMF Verlag für das Rezensionsexemplar 🧡
Was bedeuten 3,5 Sterne für mich? Es gab etwas mehr Dinge, die mir gefallen haben, als Dinge die mir nicht gefallen haben.
Das Buch durchzog ein angenehmer Schreibstil und ich flog nur so durch die Seiten. Die größte Stärke des Buches war in meinen Augen aber die Atmosphäre, die das Buch zeichnen konnte. Diese war häufig warm und gemütlich, aber hatte trotzdem desöfteren einen bittersüßen Unterton. Auch die emotionalen Momente konnte das Buch in meinen Augen gut herüberbringen. Ebenso die Beschreibungen der Umgebung, die Clea für Casper formulierte, waren immer auf die Emotionen fokussiert und auch sehr schön formuliert.
Beide Protagonisten sind an sich sympathische Figuren, die aber auch Ängste und Selbstzweifel haben, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen. Diese Gefühle wurden meiner Meinung nach nachvollziehbar und realistisch dargestellt. Dennoch hatte ich deswegen meine Probleme, weil sich die Sachen auch im Kreis gedreht haben und einfach keine Lösung gefunden wurde, was ich dann doch als sehr nervig empfand. Dennoch habe ich mich dazu entschieden es hier nur zu erwähnen und nicht in die Sternebewertung einfließen zu lassen. Vor allem in dem jungen Alter ist der Ablauf, wie ich finde, auch einfach normal und da muss jeder für sich entscheiden, ob das ein Ausschlusskriterium ist oder nicht.
Während des Roadtrips treffen die beiden auch auf alle möglichen Leute, die einen (sehr) sympathisch und die anderen eher nicht. Diesen Begegnungen sind in meinen Augen auch mehr der Fokus gewesen als der Roadtrip an sich, was ich aber auch völlig in Ordnung fand. Diese zeigten aber in Teilen auch, dass Ableismus und Benachteiligung in der Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein ungelöstes gesellschaftliches Problem ist. Auch macht das Buch durch Casper deutlich, dass Menschen mit Behinderung nicht einfach hilflose Wesen sind über dessen Köpfe hinweg wir Entscheidungen treffen dürfen, auch wenn wir aus guter Intention heraus handeln. Das Buch erinnert daran, dass wir ihnen zuhören müssen und baut das auf natürliche Art und Weise in die Handlung ein, ohne das man das Gefühl bekommt von irgendjemanden belehrt zu werden oder in einem Seminar zu sitzen.
Casper und Clea verbindet eine lange und tiefe Freundschaft und auch wenn beide Gefühle füreinander haben, trauen sie sich doch nicht so richtig darüber zu sprechen. Auch hier empfand ich es als etwas nervig, aber dennoch realistisch. Sie sind ein eingespieltes Team und füreinander da. Dennoch gab es ein Ereignis, das mich an der Beziehung zweifeln ließ und auch weiterhin zweifeln lässt, das all die tollen Momente etwas überschattet.
Auch das Thema Sexualität wird angesprochen, aber auf eine Weise, die ich als sehr nervig empfand und auch in die Bewertung einfließen lasse. Es ist diese: ,,Oh sie tun es jetzt. Nein warte falscher Alarm."-Situation, die sich immer und immer wieder wiederholt. Tut es oder tut es nicht, aber bitte entscheidet euch.
Auch wenn das Buch in meinen Augen einige Schwächen hatte, finde ich das Buch insgesamt gut und kann es auch weiterempfehlen.
Seit Jahren sind Casper und Clea beste Freunde, und fast genauso lange ist Clea heimlich in Casper verliebt. Kurz vor dem Schulabschluss möchte Casper noch einen letzten großen Roadtrip unternehmen, bevor er in den familieneigenen Hotelbetrieb einsteigen soll. Da Casper seit seiner Geburt blind ist, bittet er Clea, ihn zu begleiten. Beide müssen sich auf der Reise einiges klarwerden: Wird Casper den sicheren Weg wählen oder doch seinen Traum vom eigenen Foodtruck verwirklichen? Und wird Clea ihm endlich ihre Gefühle gestehen, bevor sie im Herbst an die Uni verschwindet?
Der gewohnt angenehme Schreibstil macht den Einstieg leicht und ich war schnell in der Geschichte angekommen. Clea war mir sofort sympathisch und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Besonders neugierig war ich auf Casper, da ich der Meinung bin, dass es mehr Bücher mit Disability Representation braucht. Leider wurde ich hier aber auch am meisten enttäuscht. Die Umsetzung der Disability Representation fand ich nicht sonderlich gelungen, da es verhältnismäßig wenig Kapitel aus Caspers Sicht gibt und das Thema dadurch nur am Rande behandelt wird. Dazu kommt, dass mir Casper als Charakter einfach nicht sympathisch war. Er versinkt ständig im Selbstmitleid und denkt die meiste Zeit nur an sich. Wie es seiner besten Freundin geht, kommt ihm kaum in den Sinn, und wenn doch, trifft er Annahmen, anstatt sie einfach zu fragen. Dadurch habe ich die Anziehung zwischen den beiden nie wirklich gespürt und hatte zwischendurch fast gehofft, dass es kein Happy End für die beiden gibt. Schade, denn die Grundidee und das Roadtrip-Setting haben mich wirklich angesprochen.
Leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt, weshalb ich nur 2,5 Sterne vergeben kann.
"The Road Between Us" von Yvy Kazi hat mir wirklich richtig gut gefallen! Schon der Einstieg hat mich direkt abgeholt. Ich mochte das Setting in Two Pines Port total gerne und hatte sofort Lust, mit Clea und Cas in den Camper zu steigen.
Besonders mochte ich die Beziehung zwischen Clea und Cas. Die beiden waren einfach unglaublich süß zusammen und ich habe die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert. Gleichzeitig haben sie mich aber auch manchmal leicht in den Wahnsinn getrieben. Es gab einige Momente, in denen ich mir dachte: Könnt ihr bitte einfach einmal offen miteinander reden?
Was mir außerdem richtig gut gefallen hat, waren die Themen Blindheit und Afantasie. Das wurde meiner Meinung nach sehr natürlich in die Geschichte eingebaut und hat den Charakteren noch mehr Tiefe gegeben.
Auch der Roadtrip selbst hat total Spaß gemacht. Die verschiedenen Stopps, die Begegnungen unterwegs und die Atmosphäre haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Das Tempo der Geschichte hat für mich auch super gepasst, es wurde eigentlich nie langweilig.
Besonders mochte ich, dass das Buch neben der Liebesgeschichte auch einige schöne Botschaften mitgebracht hat. Vor allem der Gedanke, dass man nur dieses eine Leben hat und das Beste daraus machen sollte, ist bei mir hängen geblieben. Tatsächlich hat mich das sogar selbst ein bisschen zum Nachdenken gebracht.
Fazit:
4,5 ⭐️
Eine super süße Best Friends to Lovers Geschichte mit liebenswerten Charakteren und ganz viel Herz. Wer sommerliche Romance mit Wohlfühlatmosphäre sucht, sollte sich das Buch definitiv mal anschauen :)
Ein letzter Roadtrip bevor sich ihre Wege trennen: So lautet der Plan von Clea und Cas, denn während er das dorfeigene Hotel seiner Eltern weiterführen wird, zieht es sie zum Studieren in die große Stadt.
Mir hat die Idee ganz gut gefallen, aber die Umsetzung hat mich dann doch enttäuscht, was vor allem an der nicht vorhandenen Kommunikation liegt. Alles worüber Clea nachdenkt, sind ihre Gefühle für Cas, weshalb sie ihm echt oft keine gute Freundin ist.
Immer wenn Cas sagt, dass er ihr etwas erzählen muss oder über etwas sprechen möchte, rechnet sie sofort mit einer Liebeserklärung. Jedes Mal ist sie enttäuscht und anstatt Cas trotzdem aufmerksam zuzuhören, denkt sie eher darüber nach, dass sie sich keine Hoffnung machen sollte, weil er sie eh nie lieben würde. Trotzdem macht sie sich jedes Mal wieder Hoffnung. Jedes verdammte Mal, was auf Dauer echt nervig ist. Wenn es ihr so wichtig ist, dann soll sie ihm doch selbst ihre Gefühle gestehen, aber auf die Idee kommt sie auch nicht.
Ansonsten liest sich die Geschichte wie ein schlechter Teenie-Film. Auf ihrer Reise treffen sie zufällig Cleas alte Clique aus der Schulzeit, die ihr im Prinzip ins Gesicht sagen, wie hässlich sie doch geworden sei und mal eben ihren Schlüssel und Cas' Assistenzhund klauen.
Irgendwann kommen die Protagonisten zusammen und dann beginnt ein Hin-und-Her, wobei Cleas nervige Unentschlossenheit auf Cas abfärbt, denn plötzlich fängt er auch damit an, dass er nicht gut genug für sie ist. Und das alles geht dann 350 Seiten lang so. Nein, danke.