Zwei beste Freunde, ein letzter gemeinsamer Sommer, ein Roadtrip und die Frage, ob man wirklich sehen können muss, um gemeinsam in die Zukunft zu schauen – perfekt für Fans von #BestFriendsToLovers, #OneBed, #SheFallsFirst und #Roadtrip
Casper und seine beste Freundin Clea sind seit Jahren unzertrennlich. Doch nach ihrem Schulabschluss steht ihnen der Abschied Clea möchte fürs Studium raus aus der Kleinstadt Two Pines Port an der US-Ostküste. Casper dagegen soll bleiben und das familieneigene Hotel übernehmen. So kann seine Mom ihn am besten unterstützen, denn Casper ist von Geburt an blind. Dabei träumt er eigentlich davon, mit einem eigenen Foodtruck seine Leidenschaft für gutes Essen zum Beruf zu machen.
Bevor sich ihre Wege trennen, brechen sie zu einem gemeinsamen Roadtrip entlang der Küste Maines auf. Für Clea ist es die letzte Gelegenheit, Casper zu gestehen, dass ihre Gefühle längst über Freundschaft hinausgehen. Doch dieser verhält sich sonderbar abweisend. Wird er den Mut finden, seine Träume zu verwirklichen – und das festzuhalten, was ihm wirklich wichtig ist?
Eine bewegende Roadtrip-Love-Story über Mut, Selbstbestimmung und die Frage, ob Liebe ein Ort ist – oder eine Richtung.
Yvy Kazi wurde 1986 in Norddeutschland geboren und studierte Grafikdesign und Illustration. Yvy liebt Spaziergänge durch grüne Wälder und an stürmischer See. Die dabei gesammelten Eindrücke bestäubt sie mit einer Prise Augenzwinkern und einer Portion Kreativität, um ihre Leser:innen für einen Moment aus dem Alltag zu entführen.
“The Road between Us” nimmt uns mit auf einen Roadtrip zweier bester Freunde direkt nach dem Highschool Abschluss und damit auch bevor durch Studium etc. sich Wege erstmal trennen und neue Erfahrungen warten.
Es ist Yve Kazis erstes YA Buch, bekannt geworden ist sie mit NA Sports Romances im Football und Reitsportbereich. Es ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Nicht weil ich Schlechtes von der Autorin erwartet habe, natürlich nicht! Nein, ich war überrascht, weil ich diese tolle bildhafte Sprache nicht erwartet hatte, die uns die Natur Maines geradezu spüren, riechen, sehen lässt. Beschreibung und Cover liessen mich eine nette Sommer-Roadtrip-Romanze erwarten. Die habe ich auch bekommen, aber noch viel mehr. Nicht nur in die Natur werden wir als Leser*innen mitgenommen, auch die Charaktere samt ihrer individuellen „Päckchen“/Herausforderungen lernen wir schnell gut kennen. Besonders hervorheben möchte ich, dass es der Autorin hierbei sehr gut gelingt, uns nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebenfiguren nahe zu bringen, sie fühlen zu lassen. Aus meiner Erfahrung wird letzteres im YA und NA Sektor in letzter Zeit oft etwas vernachlässigt. Manchmal habe ich das Gefühl, es wird lieber mehr Spice reingebracht als sich um die die Ausarbeitung der Figuren zu kümmern (ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck) Apropos, das Spicethema wird perfekt für die jugendliche Zielgruppe gelöst, eigentlich wie in einem schönen Highschool Movie.
Von mir eine klare YA Leseempfehlung (die ich auch als Erwachsene gerne gelesen habe) Eine perfekte Ferienlektüre mit Sommergefühl und genügend Tiefe und dem dazugehörigen Happy.End.
P.S. warum man das Buch lesen sollte? Die beste Antwort gibt uns die Autorin selber mit ihrer Widmung zu Beginn des Buches. Ich hab sie geliebt und gefühlt und möchte sie daher hier gerne teilen: „Für alle, die heute eine Prise Vitamin Sea brauchen. Möge euch der Wind mit langen Fingern durch das Haar streichen und winzige Gischttropfen ins Gesicht wehen, während das Meeresrauschen euch ein Schlaflied singt. Schmeckt ihr das Salz auf euren Lippen? Hört ihr den Ruf der Möwen, während sie am Himmel tanzen? Dann wünsche ich euch eine gute Reise. Ich hoffe, ihr fühlt euch lebendig und frei. Eure Yvy“
Inhalt In „The road between us“ von Ivy Kazi geht es um Casper und Clea, die sich bereits seit vielen Jahren kennen und beste Freunde sind. Nachdem Clea und ihre Eltern nach Two Pines Port an der Küste von Maine gezogen sind, hat Clea in ihrer anfänglichen Einsamkeit bei dem von Geburt an blinden Casper und seiner Schwester zwei Menschen gefunden, bei denen sie sich gut aufgehoben und zuhause fühlt.
Nach ihrem Schulabschluss stehen Clea und Cas jedoch beide vor den unterschiedlichsten Entscheidungen, wie es für sie weitergehen soll, doch davor wollen sie noch einmal frei von den Gedanken an die Zukunft einen Roadtrip zusammen machen. Und bei dieser Reise merken beide, dass ihre Zukunftspläne vielleicht doch in eine andere Richtung gehen als ursprünglich angenommen, vor allem im Bezug auf ihre Gefühle füreinander…
Meine Meinung Das Cover des Buches gefällt mir nicht nur allgemein sehr gut, sondern ich finde, es passt auch perfekt zu der Atmosphäre, die diese Geschichte beim Lesen geschaffen hat. Sowohl der Roadtrip als auch so manche Örtlichkeit wie zB Cleas Zimmer im alten Leuchtturm wurden einfach so toll gemütlich und stimmungsvoll beschrieben, dass ich am liebsten selbst in die Geschichte geschlüpft wäre, um dabei zu sein.
Der Schreibstil von Yvy Kazi hat mir wirklich gut gefallen, da es die Gefühle der Charaktere und die ganze Stimmung so greifbar gemacht hat und man gefühlsmäßig komplett in die Geschichte abtauchen konnte.
Auch die Handlung konnte mich von Anfang bis Ende begeistern. Zugegeben, eine Roadtrip-Story ist vom allgemeinen Plot her nichts, was man nicht schon einmal gelesen hat, aber sowohl die Charaktere als auch die ganzen Umstände der Reise und alles drumherum haben die Geschichte für mich so besonders gemacht, dass sie mit anderen Geschichten mit einem ähnlichen Plot nicht mehr viel gemeinsam hat (im absolut positiven Sinne!). Die verschiedenen Stationen der Reise sind alle auf ihre Art unterschiedlich schön, interessant und tragen natürlich ihren bedeutsamen Teil zur gesamten (auch Gefühls-) Reise bei, was insgesamt sehr stimmig und rund ist und was das Lesen abwechslungsreich und spannend macht. Es fühlt sich wirklich so an, als würde man mit den beiden im Camper mitreisen und alles erleben, was sie auch erleben.
Am allermeisten mochte ich an der Geschichte aber die Charaktere. Clea und Cas als Protagonist:innen habe ich von Anfang an geliebt und es gab wenig, was ich an ihren Gefühlen oder Handlungen so gar nicht nachvollziehen konnte. Ich finde ihre Entwicklung absolut nachvollziehbar und authentisch beschrieben.
Den Umgang mit Cas’ Blindheit fand ich gut, weil er so normal und nebensächlich war und damit für mich sehr klar das Statement vermittelt hat, dass blind zu sein nichts ist, um das man großes Aufsehen machen muss, so wie es Casper in der Geschichte selbst auch sieht. Und auch wenn ich als nicht betroffene Person natürlich schwer beurteilen kann, ob die Beschreibungen davon, wie Cas als blinde Person gewisse Dinge handhabt, wirklich authentisch sind, kam es mir zumindest so vor und ich fand es interessant zu lesen, wie sich Cas in bestimmten Situationen orientiert und was zB von anderen Menschen so gar nicht hilfreich ist.
Clea ist mir auch direkt sympathisch gewesen und ich hätte mir sehr gewünscht, in Two Pines Port zu leben und sie dort als Freundin zu haben. Nach einem kurzen Aufeinandertreffen mit ihrem „alten“ Leben mochte ich sie zudem noch lieber und finde es toll, wie sie sich entwickelt hat. Caspers Schwester Josie ist ebenso ein richtiges Goldstück und Patrick ein super spannender Charakter, der sich in meinem Ansehen richtig weit nach oben gekämpft hat. Und wenn ich mich nicht täusche, gibt es da ziemlich großes Potenzial, dass es in einem eventuellen zweiten Band ein bisschen mehr um Josie und Patrick gehen könnte. Es würde mich jedenfalls unfassbar freuen, von den beiden noch mehr zu erfahren!
Fazit Ein alles in allem unglaublich tolles, atmosphärisches Buch mit wahnsinnig sympathischen Charakteren, bei dem ich sehr gern in einem zweiten Band nochmal in die Wohlfühlstimmung von Two Pines Port eintauchen würde.
The Road Between Us hat mich positiv überrascht und war viel emotionaler, als ich erwartet hatte. Im Mittelpunkt stehen Clea und Casper, die seit Jahren beste Freunde sind. Nach dem Schulabschluss steht ihnen jedoch ein Abschied bevor. Bevor sich ihre Wege trennen, machen sie gemeinsam einen Roadtrip entlang der Küste von Maine. Für Clea ist es die letzte Chance, Casper ihre Gefühle zu gestehen. Besonders gut gefallen hat mir die Freundschaft zwischen den beiden. Man merkt die ganze Zeit, wie viel ihnen der andere bedeutet. Dadurch fühlt sich die Liebesgeschichte sehr natürlich und glaubwürdig an. Auch Casper mochte ich unglaublich gerne. Seine Blindheit gehört zu ihm, steht aber nicht ständig im Mittelpunkt. Viel wichtiger sind seine Träume, seine Zukunftspläne und die Herausforderungen, denen er sich stellen muss. Der Roadtrip sorgt für eine tolle Atmosphäre. Die Küste, die kleinen Orte und die gemeinsamen Erinnerungen machen die Geschichte besonders. Der Schreibstil liest sich leicht und emotional. Gleichzeitig behandelt das Buch Themen wie Freundschaft, Zukunftsängste, Selbstvertrauen und den Mut, ehrlich zu seinen Gefühlen zu stehen. Insgesamt eine gefühlvolle Friends-to-Lovers-Geschichte mit viel Herz, schönen Roadtrip-Vibes und zwei Figuren, die man schnell ins Herz schließt.
– Eine Reise, die Geduld mit den Protagonisten erfordert –
Ich habe schon ein paar Roadtrip-Geschichten gelesen, aber diese war wirklich originell. Durch Caspers Blindheit liegt der Fokus nicht auf Sightseeing, sondern darauf, auch mit den anderen Sinnen zu erleben. Einen besonderen Fokus legt die Geschichte auf das kulinarische Erlebnis der Reise.
Casper ist seit seiner Geburt blind. Sein Assistenzhund Diego ist sein treuer Begleiter, der ihm durch den Alltag hilft. Seine Kapitel sind relativ kurz, und trotzdem haben mich diese besonders emotional mitgenommen. Am meisten Schwierigkeiten bereiten ihm diejenigen, die glauben, helfen zu müssen, dabei aber alles nur schlimmer zu machen.
Clea ist ein herzensguter und einfühlsamer Mensch. Sie kam am Anfang sehr verunsichert rüber, so als könnte sie ihrer eigenen Wahrnehmung nicht trauen, wenn es um die Gefühle anderer geht. Das wird im Laufe der Geschichte auch behandelt, und ihre Charakterentwicklung war schön mitzuverfolgen. Die schönsten Momente der Geschichte waren für mich aber immer die, an denen sie für Casper die Welt mit Gefühlen umschreibt, damit er auch die Dinge, die sich nicht erfühlen lassen, vorstellen kann.
Beide habe ich gern gehabt. Sie haben mit Unsicherheiten zu kämpfen und trauen sich nicht, offen über ihre Gefühle zu sprechen. Die Kommunikation zwischen den beiden ist deshalb stellenweise stockend und man muss schon sehr geduldig mit den beiden sein. Aber durch die inneren Einblicke war es auch nachvollziehbar, warum es ihnen so schwerfällt. Es gab aber eine Stelle, die mich schon sehr gestört hat, weil es wieder ein Rückschritt war, der meiner Meinung nach nicht unbedingt hätte sein müssen.
Mit einem Nebencharakter hatte ich echt Schwierigkeiten am Anfang, aber mit der Zeit wurde er mir sympathischer. Ich bin aber ehrlich, so ganz verstehe ich trotzdem nicht, warum er am Anfang solche Sprüche gebracht hat, wenn er eigentlich ein hilfsbereiter Mensch ist.
Fazit: Eine Reise mit vielen Aufs und Abs. Clea und Caspers Geschichte hatte emotionale und wunderschöne berührende Momente . Mir waren aber die schnellen Gefühlswechsel etwas zu viel. Deshalb gibt es von mir 3,5 Sterne.
Wo fange ich am besten an? Eine schwierige Frage, es war eine tolle Reise. Eines von den Büchern, die ewig lange weitergehen könnten, wo du nach den ersten 50 Seiten merkst, dass du jetzt schon Angst vor dem Ende hast, weil es zu schön ist, um zu enden.
Wir begleiten die Protagonisten Clea und Casper, der von Geburt an blind ist, auf einem Roadtrip durch Maine mit vielen Höhen und Tiefen, kleinen süßen Momenten [die ich euch leider nicht spoilern kann, weil das müsst ihr schon selbst herausfinden :-) ] und sehen dabei zu, wie sie sich auf dieser Reise weiterentwickeln.
Der Schreibstil war unglaublich schön. Durch ihn wurde die Atmosphäre perfekt eingefangen, es war einfach traumhaft. Selten habe ich mich so sehr in eine Geschichte hineinfühlen können. Es war, als wäre ich live vor Ort und würde die Gefühle der Protagonisten miterleben.
Clea und Casper waren liebenswerte, starke Protagonisten. Auch wenn sie viele Unsicherheiten hatten und nicht immer alles glatt lief, finde ich es toll, wie sie zusammengehalten haben und sich von nichts aufhalten ließen. Ihre Entwicklung war schön mitzuerleben. Trotz Zweifeln haben sie immer wieder zueinander gefunden und schließlich auch den Mut, für ihre Träume zu kämpfen. Ab und zu hätte ich beide zwar gerne geschüttelt (weil waruuuum tut ihr das!?), aber die meiste Zeit war alles sehr gut nachvollziehbar.
Anfangs war ich vor allem auf die Kapitel von Casper gespannt, weil ich mir seine Perspektive nicht wirklich vorstellen konnte. Auf jeden Fall wirkt es auf mich so, als ob seine Blindheit sehr gut umgesetzt wurde. Ich bin positiv überrascht, wie gut man etwas beschreiben kann, nur anhand von Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Es war auch cool, generell einen kleinen Einblick zu bekommen, wie er mit bestimmten Situationen im Alltag umgeht.
Die Nebencharaktere (Josie, Patrick und Diego) waren für mich ein kleines Highlight an sich. Sie gehören auf jeden Fall zu meinen liebsten Nebencharakteren überhaupt, da sie anstatt einfach nur leere, nervige Figuren zu sein, die ihre Rolle erfüllen und zur passenden Zeit am richtigen Ort sind, auch ihre eigenen Träume haben und generell gut ausgearbeitet sind.
Das Buch hatte einfach so viel, was mir tolle Lesestunden beschert hat. So gab es zwischendurch kleine Tagebucheinträge, die Idee mit den „Essenswürdigkeiten“ war toll, und Cas hat einen Spitznamen für Clea :) .
Das Einzige, was mich anfangs irritiert hat, war, dass sie schon zu Beginn der Geschichte etwas sehr vertraut miteinander waren. Zwischendurch habe ich mich gefragt, wo das „Friends“ beim Friends-to-Lovers ist. Aber da ich noch nicht so viele Bücher mit dem Trope gelesen habe und es ja mehrere Varianten davon gibt, ist das eher mein persönliches Empfinden und weniger Kritik am Buch, es hat mich lediglich etwas verwirrt.
Zusammengefasst ist The Road Between Us ein toller Young-Adult-Roman mit wunderschöner Atmosphäre und Schauplatz. Es geht um Freundschaft, Erwachsenwerden, Zusammenhalt und darum, trotz Ängsten und Zweifeln für seine Träume einzustehen.
Wer noch eine Geschichte für den Sommer sucht: Gebt diesem Buch eine Chance, es lohnt sich.
Vielen Dank an lovelybooks und dem EMF Verlag für das Rezensionsexemplar 🧡
Was bedeuten 3,5 Sterne für mich? Es gab etwas mehr Dinge, die mir gefallen haben, als Dinge die mir nicht gefallen haben.
Das Buch durchzog ein angenehmer Schreibstil und ich flog nur so durch die Seiten. Die größte Stärke des Buches war in meinen Augen aber die Atmosphäre, die das Buch zeichnen konnte. Diese war häufig warm und gemütlich, aber hatte trotzdem desöfteren einen bittersüßen Unterton. Auch die emotionalen Momente konnte das Buch in meinen Augen gut herüberbringen. Ebenso die Beschreibungen der Umgebung, die Clea für Casper formulierte, waren immer auf die Emotionen fokussiert und auch sehr schön formuliert.
Beide Protagonisten sind an sich sympathische Figuren, die aber auch Ängste und Selbstzweifel haben, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen. Diese Gefühle wurden meiner Meinung nach nachvollziehbar und realistisch dargestellt. Dennoch hatte ich deswegen meine Probleme, weil sich die Sachen auch im Kreis gedreht haben und einfach keine Lösung gefunden wurde, was ich dann doch als sehr nervig empfand. Dennoch habe ich mich dazu entschieden es hier nur zu erwähnen und nicht in die Sternebewertung einfließen zu lassen. Vor allem in dem jungen Alter ist der Ablauf, wie ich finde, auch einfach normal und da muss jeder für sich entscheiden, ob das ein Ausschlusskriterium ist oder nicht.
Während des Roadtrips treffen die beiden auch auf alle möglichen Leute, die einen (sehr) sympathisch und die anderen eher nicht. Diesen Begegnungen sind in meinen Augen auch mehr der Fokus gewesen als der Roadtrip an sich, was ich aber auch völlig in Ordnung fand. Diese zeigten aber in Teilen auch, dass Ableismus und Benachteiligung in der Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein ungelöstes gesellschaftliches Problem ist. Auch macht das Buch durch Casper deutlich, dass Menschen mit Behinderung nicht einfach hilflose Wesen sind über dessen Köpfe hinweg wir Entscheidungen treffen dürfen, auch wenn wir aus guter Intention heraus handeln. Das Buch erinnert daran, dass wir ihnen zuhören müssen und baut das auf natürliche Art und Weise in die Handlung ein, ohne das man das Gefühl bekommt von irgendjemanden belehrt zu werden oder in einem Seminar zu sitzen.
Casper und Clea verbindet eine lange und tiefe Freundschaft und auch wenn beide Gefühle füreinander haben, trauen sie sich doch nicht so richtig darüber zu sprechen. Auch hier empfand ich es als etwas nervig, aber dennoch realistisch. Sie sind ein eingespieltes Team und füreinander da. Dennoch gab es ein Ereignis, das mich an der Beziehung zweifeln ließ und auch weiterhin zweifeln lässt, das all die tollen Momente etwas überschattet.
Auch das Thema Sexualität wird angesprochen, aber auf eine Weise, die ich als sehr nervig empfand und auch in die Bewertung einfließen lasse. Es ist diese: ,,Oh sie tun es jetzt. Nein warte falscher Alarm."-Situation, die sich immer und immer wieder wiederholt. Tut es oder tut es nicht, aber bitte entscheidet euch.
Auch wenn das Buch in meinen Augen einige Schwächen hatte, finde ich das Buch insgesamt gut und kann es auch weiterempfehlen.
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Der Titel und das Cover haben mich neugierig gemacht und ich fand die Vorstellung mit dem Roadtrip zwischen Freunden sehr interessant.
Cover: Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen. Der lila-orange Farbverlauf mit dem goldenen Titel und dem Leuchtturm und den Sternen im Hintergrund passen perfekt zum Inhalt. Es sieht verträumt aus und auch irgendwie hoffnungsvoll. Auch der Farbschnitt passt perfekt dazu.
Inhalt: Nachdem sie in das kleine Städtchen Two Pines Port gezogen ist, sind Casper und seine Schwester Josie Cleas einzige Freunde. Da sie für ihr Studium weiter weg geht, beschließen die beiden, im Sommer einen Roadtrip zu unternehmen. Clea hofft, Cas dann endlich gestehen zu können, dass sie mehr als Freundschaft für ihn empfindet.
Handlung und Thematik: Eine wirklich bewegende YA-Friends-to-Lovers-Romance. Der Roadtrip ist eine wahre Gefühlsachterbahn mit besonderen Charakteren. Es gibt unerwartete Wendungen und ein dramatisches Ende, das vielleicht sogar minimal drüber war. Das Buch ist in sich geschlossen, ich hoffe aber sehr auf eine Fortsetzung mit Josie und Patrick.
Charaktere: Sowohl Clea als auch Cas begeisterten mich sehr. Clea war mir direkt sympathisch. Sie ist eine gute Freundin und eher Richtung People Pleaser, dennoch weiß sie was sie will. Ihre Freundschaft zu Cas und seiner Schwester gefiel mir bereits am Anfang sehr gut. Auch Cas begeisterte mich. Er ist von Geburt an blind, aber auch er weiß, was er will. Die beiden geben wirklich ein gelungenes Duo ab und wie sich ihre Freundschaft zu einer Beziehung entwickelt, war sehr schön. Besonders gefielen mir aber auch Josie und Patrick und ich hoffe sehr, dass wir die beiden nochmal treffen in ihrem eigenen Buch? Auch die Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe.
Schreibstil: Das war das erste Buch, das ich von Yvy Kazi gelesen habe, mit Sicherheit aber nicht das letzte! Mir gefiel ihr Schreibstil auf Anhieb. Sie schreibt luftig, locker, leicht und flüssig. Die Seiten flogen nur so dahin und da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe, brauchte es Einmerker, damit ich überhaupt absetzte. Das Setting um den Essenswürdigkeiten-Roadtrip und das ungleiche Paar packte mich und die Handlung war super mitreißend und eine totale Gefühlsachterbahn. Es passierte einiges Unerwartetes und das Ende war rund, wenn auch etwas sehr dramatisch. Durch die vielen bildlichen Beschreibungen war man mittendrin statt nur dabei. Die Charaktere sind allesamt etwas besonders und ich hoffe sehr, dass wir wieder von ihnen lesen werden.
Persönliche Gesamtbewertung: Ein wirklich bewegender Roadtrip mit sympathischen Charakteren und viel Gefühl! Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für YA-Fans.
Seit Jahren sind Casper und Clea beste Freunde, und fast genauso lange ist Clea heimlich in Casper verliebt. Kurz vor dem Schulabschluss möchte Casper noch einen letzten großen Roadtrip unternehmen, bevor er in den familieneigenen Hotelbetrieb einsteigen soll. Da Casper seit seiner Geburt blind ist, bittet er Clea, ihn zu begleiten. Beide müssen sich auf der Reise einiges klarwerden: Wird Casper den sicheren Weg wählen oder doch seinen Traum vom eigenen Foodtruck verwirklichen? Und wird Clea ihm endlich ihre Gefühle gestehen, bevor sie im Herbst an die Uni verschwindet?
Der gewohnt angenehme Schreibstil macht den Einstieg leicht und ich war schnell in der Geschichte angekommen. Clea war mir sofort sympathisch und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Besonders neugierig war ich auf Casper, da ich der Meinung bin, dass es mehr Bücher mit Disability Representation braucht. Leider wurde ich hier aber auch am meisten enttäuscht. Die Umsetzung der Disability Representation fand ich nicht sonderlich gelungen, da es verhältnismäßig wenig Kapitel aus Caspers Sicht gibt und das Thema dadurch nur am Rande behandelt wird. Dazu kommt, dass mir Casper als Charakter einfach nicht sympathisch war. Er versinkt ständig im Selbstmitleid und denkt die meiste Zeit nur an sich. Wie es seiner besten Freundin geht, kommt ihm kaum in den Sinn, und wenn doch, trifft er Annahmen, anstatt sie einfach zu fragen. Dadurch habe ich die Anziehung zwischen den beiden nie wirklich gespürt und hatte zwischendurch fast gehofft, dass es kein Happy End für die beiden gibt. Schade, denn die Grundidee und das Roadtrip-Setting haben mich wirklich angesprochen.
Leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt, weshalb ich nur 2,5 Sterne vergeben kann.
Clea und Casper sind beste Freunde und unzertrennlich, seit Cleas Familie vor einigen Jahren in die Kleinstadt Two Pines Port gezogen ist. Nun haben sie ihren Abschluss gemacht und Clea wird für ihren Traum des Meteorologiestudiums wegziehen. Deshalb verbringen die beiden einen letzten gemeinsamen Sommer auf einem Roadtrip voller „Essenswürdigkeiten“. Das ist die perfekte Gelegenheit für Clea Casper ihre Gefühl zu gestehen oder auch ihn und ihre Gefühle gehen zu lassen.
Ich habe das Buch von Anfang an geliebt. Casper und Clea sind miteinander einfach so tolle Charaktere. Ihre Freundschaft ist so tief und die beiden stehen sich nah, das hat mich direkt berührt. Das Cover passt perfekt zum Inhalt, weil er so wunderschön und berührend ist. Vielleicht trägt auch der Schreibstil der Autorin dazu bei, die wirklich immer schöne und besondere Beschreibung findet, deren Wortwahl perfekt zur Geschichte passen.
Caspers Blindheit ist ein schönes Detail der Geschichte. Wie er sich im Alltag zurechtfindet oder auch Unsicherheiten verspürt, wird sehr anschaulich dargestellt. Einzig den Blindenhund Diegeo hätte ich auch gerne in Action erlebt.
So sehr ich die Protagonisten ins Herz geschlossen habe, hat mich Casper manchmal auch genervt. Er hat Clea verletzt, irgendwann auch wissentlich und das fand ich total schade. Das Ende ist ein wunderschöner Abschluss und ich freu mich sehr, dass alles so gekommen ist.
Fazit: „The Road between us“ ist ein sehr besonderer Roman, den ich direkt zu Beginn ins Herz geschlossen habe. Tolle Charaktere, gemütliche Settings, ein anschaulicher besonderer Schreibstil und eine bittersüße slow burn Romance bieten eigentlich so alles, was ein gutes Buch braucht, oder? Definitiv ist es eines meiner Jahreshighlights geworden.
"The Road Between Us" von Yvy Kazi hat mir wirklich richtig gut gefallen! Schon der Einstieg hat mich direkt abgeholt. Ich mochte das Setting in Two Pines Port total gerne und hatte sofort Lust, mit Clea und Cas in den Camper zu steigen.
Besonders mochte ich die Beziehung zwischen Clea und Cas. Die beiden waren einfach unglaublich süß zusammen und ich habe die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert. Gleichzeitig haben sie mich aber auch manchmal leicht in den Wahnsinn getrieben. Es gab einige Momente, in denen ich mir dachte: Könnt ihr bitte einfach einmal offen miteinander reden?
Was mir außerdem richtig gut gefallen hat, waren die Themen Blindheit und Afantasie. Das wurde meiner Meinung nach sehr natürlich in die Geschichte eingebaut und hat den Charakteren noch mehr Tiefe gegeben.
Auch der Roadtrip selbst hat total Spaß gemacht. Die verschiedenen Stopps, die Begegnungen unterwegs und die Atmosphäre haben dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Das Tempo der Geschichte hat für mich auch super gepasst, es wurde eigentlich nie langweilig.
Besonders mochte ich, dass das Buch neben der Liebesgeschichte auch einige schöne Botschaften mitgebracht hat. Vor allem der Gedanke, dass man nur dieses eine Leben hat und das Beste daraus machen sollte, ist bei mir hängen geblieben. Tatsächlich hat mich das sogar selbst ein bisschen zum Nachdenken gebracht.
Fazit:
4,5 ⭐️
Eine super süße Best Friends to Lovers Geschichte mit liebenswerten Charakteren und ganz viel Herz. Wer sommerliche Romance mit Wohlfühlatmosphäre sucht, sollte sich das Buch definitiv mal anschauen :)
Dank dieses Buches möchte ich echt einen Roadtrip machen! Es war so eine schöne Story, ich konnte nicht mehr aufhören, sie zu lesen. Ich muss sagen, wenn mich jemand fragt, welches Lied denn perfekt zum Setting und allen passt, dann wäre es definitiv „Yellow“ von Coldplay.
Einfach alles in diesem Buch hat echt unglaublich schön und harmonisch gepasst. Die Orte waren wunderbar ausgeschrieben, sodass ich mich beim Lesen gefühlt habe, ich wäre selbst beim Roadtrip von Cas & Clea dabei. Clea hab ich persönlich als unglaublich tolle und liebenswerte Protagonistin kennengelernt und total ins Herz geschlossen. Einfach alles in der Story hat perfekt gepasst. Ich kann euch nicht mal ein Manko an der Geschichte nennen, denn einfach ALLES war perfekt abgestimmt. Casper und Diego (sein Assistenzhund) waren auch so ein toller Teil der Geschichte. Wir durften die drei bei einem wundervollen Roadtrip begleiten, der das ein oder andere Fiasko mit sich gebracht hat (LEIDER!). Jedoch habe ich bei Cas und Clea vieles gelernt, nämlich dass es sich IMMER lohnt, um seine Träume zu kämpfen, egal wie schwierig es sein kann. Man kann einfach alles schaffen! Die beiden sind einfach absolut knuffig, aber ob sie es schaffen, sich einzugestehen, was sie für einander fühlen, das müsst ihr unbedingt selbst lesen!!
Für mich war dieses Buch wirklich eine 10/10, somit definitiv 5 Sterne. Am liebsten würde ich noch mehr geben, denn dieses Buch hat alles Gute der Welt verdient. Diese Story ist einfach absolut Balsam für die Seele und beschert einem unglaublich tolle und entspannende Lesestunden. Von mir gibt es hier ganz klar eine dicke fette Leseempfehlung.
Ein letzter Roadtrip bevor sich ihre Wege trennen: So lautet der Plan von Clea und Cas, denn während er das dorfeigene Hotel seiner Eltern weiterführen wird, zieht es sie zum Studieren in die große Stadt.
Mir hat die Idee ganz gut gefallen, aber die Umsetzung hat mich dann doch enttäuscht, was vor allem an der nicht vorhandenen Kommunikation liegt. Alles worüber Clea nachdenkt, sind ihre Gefühle für Cas, weshalb sie ihm echt oft keine gute Freundin ist.
Immer wenn Cas sagt, dass er ihr etwas erzählen muss oder über etwas sprechen möchte, rechnet sie sofort mit einer Liebeserklärung. Jedes Mal ist sie enttäuscht und anstatt Cas trotzdem aufmerksam zuzuhören, denkt sie eher darüber nach, dass sie sich keine Hoffnung machen sollte, weil er sie eh nie lieben würde. Trotzdem macht sie sich jedes Mal wieder Hoffnung. Jedes verdammte Mal, was auf Dauer echt nervig ist. Wenn es ihr so wichtig ist, dann soll sie ihm doch selbst ihre Gefühle gestehen, aber auf die Idee kommt sie auch nicht.
Ansonsten liest sich die Geschichte wie ein schlechter Teenie-Film. Auf ihrer Reise treffen sie zufällig Cleas alte Clique aus der Schulzeit, die ihr im Prinzip ins Gesicht sagen, wie hässlich sie doch geworden sei und mal eben ihren Schlüssel und Cas' Assistenzhund klauen.
Irgendwann kommen die Protagonisten zusammen und dann beginnt ein Hin-und-Her, wobei Cleas nervige Unentschlossenheit auf Cas abfärbt, denn plötzlich fängt er auch damit an, dass er nicht gut genug für sie ist. Und das alles geht dann 350 Seiten lang so. Nein, danke.
Meine Meinung: The Road beetwen us ist mein erstes Buch von Yvi Kauzi, ihr Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Hauptsächlich erfahren wir aus Cleas Sicht die Geschichte, die kurzen Kapitel von Caspar geben nochmal eine andere Sicht auf die Dinge. Das hat mir sehr gut gefallen.
Clea und Caspar kennen sich schon ewig und sind beste Freunde. Doch beide haben heimlich Gefühle für den anderen entwickelt. Und hier kommen wir zum großen Problem, der fehlenden Kommunikation. Und das hat mich ehrlicherweise irgendwann echt genervt. Man spürt schon die Zerrissenheit der beiden und ein Stück weit kann ich ihre jeweiligen Gründe auch nachvollziehen, aber an irgendeinem Punkt hab ich es nicht mehr gefühlt. Caspars Blindheit bremst ihn total aus bzw. hemmt ihn, das kann ich verstehen, aber meiner Meinung nach hätte er mehr auf Clea vertrauen sollen.
Der Roadtrip an der Küste Maines entlang ist sehr gut gelungen und die Stationen der Reise haben wirklich neugierig und hungrig gemacht.
Besonders in mein Herz geschlichen hat sich Assistenzhund Diego.
Ein Nebendarsteller hat mich anfangs wirklich richtig genervt, aber hier wurde ich positiv überrascht. Manchmal lohnt es sich eben doch, ein zweites Mal hinzusehen.
Insgesamt war der Roadtrip und auch die Reise zu sich selbst sowohl von Cas als auch Clea sehr gut zu lesen und ich vergebe 3,5 Sterne.
Ich liebe dieses Buch ! Wortwörtlich Casper Clea Traumpaar nur warum sagen sie ihre Gefühle nicht 😔 Aber sagen sie es sich am Ende Muss Du selber lesen