Die 16-jährige Lina ist auserwählt. Sie soll diejenige sein, die Menduria und damit das gesamte bestehende Weltengefüge retten soll. Der Schlüssel hierzu ist das Buch der Gezeiten, das jedoch mit sieben Siegeln verschlossen ist. Nur durch die wahrhaftige Empfindung von Selbstlosigkeit, Mitgefühl, Vertrauen, Mut, Ehrlichkeit, Liebe und Vergebung können diese Siegel geöffnet werden. In Menduria trifft sie auf den geheimnisvollen Dunkelelfen Darian. Er macht ihr das Leben schwer, aber dennoch verliebt sie sich rettungslos in ihn. Und es stellt sich heraus: Auch diese weltenübergreifende Liebe war vom Schicksal vorherbestimmt. Denn nur durch die Kraft von Darians Liebe schafft es Lina, das letzte Siegel zu öffnen und das Unverzeihliche zu verzeihen: den Mord an ihrer Mutter.
Die 16-jährige Lina wird seit geraumer Zeit von Alpträumen heimgesucht und als sie eines Tages mit dem Hund ihrer Nachbarin im Wald spazieren geht, begegnen ihr diese Kreaturen auch noch wirklich. Wenig später erkranken ihre Nachbarin und auch ihre eigene Mutter an einer mysteriösen Krankheit, die bereits seit einiger Zeit dafür sorgt, dass immer mehr Menschen in ein Koma fallen, aus dem sie nicht aufzuwecken sind. Linas einzige Stütze ist ihr Zwillingsbruder Benjamin, dem sie alles anvertrauen kann. Auch, dass sie von einer Elfe besucht wurde, die ihr gesagt hat, sie sei auserwählt in die Anderswelt aka Menduria zu kommen und aus einem besonderen Buch zu lesen, um dem Spuk der Krankheit ein Ende zu bereiten. Nach anfänglicher Skepsis tut Lina, was die Elfe ihr gesagt hat. Doch die Aufgabe ist nicht so leicht zu lösen, wie es sich anhört, denn das Buch ist versiegelt...
So fand ich es:
Angezogen wurde ich bei diesem Buch haupsächlich von dem hübsch gestalteten Cover. Auch die Geschichte hörte sich als Klappentext ganz gut an und versprach fantasievolle Unterhaltung. Hätte aber besser sein können, als es dann letztendlich war.
Die Geschichte ist ganz niedlich und für ein jüngeres Publikum auch sicherlich eine nette Lektüre, aber mir persönlich war es insgesamt einfach zu fade. Der Schreibstil wirkt ein wenig unbeholfen und schafft es einfach nicht, eine spannende Atmosphäre zu gestalten. Es gibt zwar ein paar gute Ansätze und Ideen, aber so richtig innovativ und neu ist die Story leider auch nicht. Vorhersehbar war es zudem auch noch. Wie Menduria und seine Bewohner beschrieben wurden, hat mir an sich aber ganz gut gefallen.
Was ich auch ganz gut fand war, dass es ein paar Perspektivwechsel gab und die Sicht sowohl von Lina und Benjamin als auch aus Sicht der Gegner geschildert wurde. Das war dann immerhin noch ein wenig unterhaltsam zu verfolgen. Aber so richtig nahe habe ich mich den Charakteren nicht gefühlt, auch wenn sie allesamt ganz sympathisch sind und man im Grunde nichts gegen sie sagen kann. Vielleicht ist auch das gerade der Punkt, denn sie hatten für mich einfach zu wenige Facetten und sind relativ flach geblieben. Und vielleicht hätte hier auch die Ich-Perspektive gut getan, um die Gefühle der Protagonisten noch ein wenig besser zu vermitteln. So hatte ich die ganze Zeit über eine gewisse Distanz zu allem und es konnte mich einfach nicht vollends packen.
Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte in diesem Buch, die ich ebenfalls ganz niedlich fand, aber die auch nicht sehr besonders war und wo ich mir manchmal so dachte: 'Was finden die denn aneinander?' Was bestimmt an den besagten fehlenden Facetten der Charaktere lag. Das Ende kam dann auch nicht mehr sehr überraschend und lässt auf einen 2. Band schließen. Ist jetzt aber kein mieser Cliffhanger und ich finde, das Buch kann auch für sich stehen bleiben. Und in meinem Fall wird es das auch, denn ich glaube nicht, dass ich den Folgeband noch lesen werde.
Mein Fazit:
Ein ganz nettes Jugendbuch für zwischendurch, mit einer süßen Fantasy-Story, aber leider auch nicht mehr. Es gibt keine unvorhersehbaren Wendungen (jedenfalls nicht für mich), der Schreibstil ist nichts besonderes und auch die Charaktere bleiben vergleichsweise austauschbar und flach. Hätte auf jeden Fall Potenzial gehabt, mir kam aber letztendlich viel zu wenig Spannung auf.
Vermutlich würde es jüngeren Lesern besser gefallen, aber mich konnten die Geschichte und die Welt nicht ganz überzeugen, weswegen ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe.
Die Idee finde ich sehr gut. Nur sind mir die Charaktere teilweise zu nervig und es ist immer mal langweilig. Zwischendrin sind total spannende Abschnitte, wo ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Im ganzen finde ich die erste Hälfte des Buches nicht schön und die zweite Hälfte wird immer besser und spannender. Das Ende hat mich sehr überrascht.
Bewertung
Was erwarte ich mir? Ich erwarte ein Reise, ein bissl Liebe und einige Spannung im richtigen Moment. Außerdem erwarte ich noch einige Überraschungen.
Was hat sich erfüllt? Es gab tatsächlich eine Reise und auch ein bissl Liebe. Ich hätte mir aber mehr Spannung gewünscht. In der ersten Hälfte des Buches war es nicht wirklich spannend. Überraschungen gab es für mich, bis auf das Ende keine.
Der Anfang ist das ganz normale Leben von Lina, bis die Geschichte richtig fahr aufnimmt. Lina hat komische Träume und auch komische Gestalten tauchen in ihrem Leben auch, auch existiert ein Koma-Virus, deren Ursprung sich aber am Anfang schon aufklärt. Der Klappentext lässt leider viel zu viel von dem Buch durch.
Es war so eine schöne Welt, die dort dargestellt wird, mit Elfen und Traumräubern und so viel neues für Lina. Dafür finde ich Lina aber sehr vertrauensvoll und findet sich schnell mit ihrem Schicksal ab, was ich eher komisch finde. Benjamin ist eher überraschter und ungläubiger, wie eben jemand ist, der nicht geglaubt hat, dass es sowas überhaupt gibt. Benjamin finde ich aber ab den Zeitpunkt ab dem er mit den ganzen Kram konfrontiert wird, echt unsympathisch. Er redet immer ohne zu denken und auch ohne in klein bissl Fantasie. Vorher fand ich ihn ganz nett, aber ab dem Zeitpunkt wird er eher zu einen dümmlichen Idioten. Außerdem schreit er oft einfach drauf los.
An manchen Stellen finde ich das Buch einfach total spannend und manchmal finde ich es sehr farblos. Die Charaktere können mich teilweise gar nicht berühren. Ich denke, dass liegt an den einzelnen kurz gehaltenen Abschnitten und auch daran, dass die Gefühle nur sehr kurz angerissen werden. Das ist aber nicht an allen Stellen so. In der zweiten Hälfte des Buches wird es auch viel besser. Nach der Hälfte des Buches, bleibt es meistens spannend, obwohl ich mir schon denken kann, was passiert. Lina finde ich im ganzen ganz sympathisch. Wäre aber kein Charakter, der irgendwie hervorsticht. Manchmal hat sie Momente wo ich denke, geht gar nicht, hätte sie mal nachgedacht.
Der Schreibstil verwirrt mich an manchen Stellen. Auch sind an ein paar Stellen Zeitsprünge enthalten, die mich verwirren und manchmal sind einige Stellen nur kurz angerissen, was mich auch wieder verwirrt. Die Geschichte wechselt immer mal wieder die Perspektiven, mal was aus der Sicht von Darian, mal von Lina oder von Absorbis. Das gefällt mir meistens gut, wenn es mich nicht verwirrt. Im Laufe des Buches, habe ich mich aber an die Abschnitte gewöhnt.
Was mir als erstes auffällt, als ich das wunderschöne Cover vom Buch löse. Das wunderschöne Buch. In Helllila sind da ganz viele Blumen drauf, ihr werdet sehen, es sieht echt toll aus und ist ein Hingucker :)
Being honest, I have to say that I picked this book up, because if its cover.. I think the english version is the same as the german version I have. After reading the back cover, I truly god interested and couldn't wait to start reading it. I took this book with me to school so I could read on my way to school, back home or even in free lessons. The end was really catching and I couldn't lay the book beside, the beginning was okey but not overwhelming. I really enjoyed the male protagonist and had to add another fictional boyfriend on my list ;) in the end, I really enjoyed reading the book, and I'm interested in reading the next two books of this Trilogy.
es war wirklich nett zu lesen, und das Buch und die Geschichte haben wirklich Potential und ich bin sehr gespannt zu sehen wie es weiter gehen wird in Band 2 :) habe Darian ja schon in mein Herz geschlossen... jaa es ist sehr berechenbar dass ich ihn mag aber .. who cares :P
Lina lebt das normale Leben einer 16-Jährigen: sie geht zur Schule, macht Spaziergänge mit dem Nachbarshund Otto und liebt Literatur. Kaum zu glauben also, als plötzlich eine weiße Wölfin vor ihr steht und mit ihr spricht! Von diesem Moment an gerät Linas vertraute Welt aus den Fugen. Denn ausgerechnet sie soll von einem mysteriösen Buch auserwählt worden sein, in ihm zu lesen und somit Menduria - und das gesamte Weltengefüge - vor einer übermächtigen Bedrohung zu retten. In Menduria angekommen, lernt sie den geheimnisvollen Dunkelelfen Darian kennen. Aber warum hilft er ihr, wenn er doch eigentlich auf der Seite der Feinde steht? Und wieso fühlt sie sich nur so zu ihm hingezogen? War ihre Begegnung vielleicht auch vom Schicksal vorherbestimmt?
Meine Meinung
In der Buchhandlung bin ich durch das wirklich schöne Cover auf das Buch aufmerksam geworden - es war also eher ein Spontankauf. Allerdings konnte ich mir nach dem Klappentext nicht wirklich was unter der Story feststellen, aber bei einem neuen Fantasybuch sage ich nie Nein. Jetzt denke ich mir - ich hätte vielleicht doch noch mal drüber nachdenken sollen ;) Das Buch ist nicht wirklich...schlecht. Der Weltenentwurf um das Land Menduria, das die Träume und Sehnsüchte der Menschen (den Schöpfern) lebendig werden lässt, fand ich eigentlich ganz gut und aus der Idee hätte man wirklich viel machen können. Aber wie so oft hab ich da einfach zu viel erwartet. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass die Welt nur oberflächlich angekratzt wurde, am Ende des Buches, wusste ich im Endeffekt nicht sehr viel mehr, als zu Anfang. Zudem hatte ich das Gefühl, dass die Autorin eigentlich selbst oftmals nicht wusste, was sie noch erzählen soll. Möglicherweise ging es da nur mir so, aber die Personenbeschreibungen und die Handlung waren oft wirklich schleppend und umständlich formuliert, dass es mich wirklich beim Lesen gestört hat. Es hat sich angefühlt, als hätte ich es hier mit kleinen Kindern zu tun und nicht mit jahrhundertealten Wesen einer magischen Parallelwelt.
Die Hauptperson Lina ist sechzehn Jahre - und unglaublich naiv. Ich meine, klar, sie ist sechzehn. Aber ich hab schon Jugendbücher mit jüngeren Protagonisten gelesen, die eine schnellere Auffassungsgabe hatten, als unser Goldstück hier. Was der Leser schon nach ein paar Seiten weiß, kapiert sie meistens nicht mal dann, wenn es ausgesprochen wird und oftmals konnte ich nur genervt die Augen verdrehen oder mir etwas unfreundliche Sachen denken. Überhaupt hatte ich bei ihr das Gefühl, dass sie mehr schlecht, als recht in Menduria herumstolpert und mit Scheuklappen vor den Augen rumrennt. Ein Beispiel: sie kehrt in die Festung ihres "Erzfeindes" zurück, weil sie etwas gaaanz wichtiges holen muss, obwohl ihr vorher noch gesagt wird, wie gefährlich das ist, aber nein - klein Lina weiß es besser. Und es kommt, was kommen muss: sie wird von ihm geschnappt - NEIN! Wie konnte das nur sein? Es ist ja nur sein Schloss, in das sie da einfach mal so hineinspaziert!! Also bei solchen Dingen hätte ich sie wirklich schütteln können. Selten hab ich aus der Sicht einer Hauptperson gelesen, die so schrecklich naiv war. Gestört hat mich außerdem, dass ihr einfach alles zuzufliegen scheint. Wirklich alle vertrauen auf sie, niemand scheint sich daran zu stören, wie kindisch sie sich oft aufführt und dann ergibt sich natürlich ein Problem - aus dem Lina von anderen gerettet werden muss. Und dann hab ich mir wirklich gedacht: DIE soll Menduria vor dem Untergang bewahren? Ich denke, man ist es ja gewohnt, dass Heldinnen in ersten Bänden etwas unsicherer wirken, aber sie ist so unbedarft und tollpatschig (bis zum Schluss!!), dass ihr angeblicher "Retter"status nicht wirklich realistisch war. Meine Befürchtung ist jetzt, dass Lina sich im nächsten Band in "Super-Lina" verwandelt und plötzlich alles kann, alles nur das nicht...
Was Lina nicht rausgerissen hat, konnte ich ihr offensichtlicher Love Interest Darian nicht mehr besser machen. Bei Lina hab ich über ihre Tollpatschigkeit gelästert - hier ist es der Stereotyp. Dreimal dürft ihr raten, wie Darian wohl ist. In drei Worten: düster, sexy, s-t-e-r-b-e-n-s-langweilig. Ja, ihr habt richtig gehört, das kann es in einer Verbindung geben. Und zwar fand ich es wirklich langweilig, wie düster und sexy er war. Dunkle Bad-Boys gibt's ja wie Sand am mehr, aber selten hab ich einen als männlichen Hauptcharaktere gehabt, der so...nichtssagend war. Nach der letzten Seite wusste ich als einziges über ihn, dass er düster und sexy war. Ach ja, und sexy und düster. Dass er obendrein noch ein jahrhundertelanger Elf ist, das erschien mir dann noch wie die Spitze des Eisbergs. Aber natürlich sieht der Gute immer noch aus, wie ein junger Mann, und das ganz ohne jegliche Körperbehaarung. Und er hält sich für witzig. Ich hab absolut nichts gegen Humor oder Sarkasmus in Fantasybüchern, absolut nicht, aber das Buch zeigt, dass diese zwei Dinge einfach nicht jedem liegen. Seine "Sprüche" waren absolut nicht amüsant und haben mich oft aufseufzen lassen, weil ich mir dachte: Jetzt geht das schon wieder los. Also: normalerweise bin ich ja ein Fan, von männlichen Hauptpersonen, hier allerdings kein bisschen. Darian bliebt nämlich genauso blass, wie die Pigmentierung seiner Hautfarbe beschrieben wird. Aber solange es nur irgendeinen bösen Jungen in einer Geschichte gibt, der still dastehen kann und dabei eine gute Figur macht, braucht er keinen eigenständigen Charakter mehr, oder? Die Menge rennt ihm so oder so sabbernd hinterher Ironie. Mir war es beinahe unheimlich egal, was mit ihm passiert und die angebliche "Chemie" zwischen Lina und ihm hab ich auch kein bisschen gespürt. Es war fast so, als hätten sie sich einmal angesehen, er sagt, ich hasse dich. Er beschützt sie, sie merkt, wie hübsch er ist. Und plötzlich knutschen die beiden rum. Furchtbar...wenn ich sowas lese, muss ich sagen, das Buch wäre ohne die "Liebesgeschichte" viel besser dran gewesen...
Die Fehler von Lina und Darian wurden auch hier wiederholt: die Nebencharaktere bleiben blass, langweilig, mir war es größtenteils wirklich egal, was mit ihnen passiert, weil ich keinerlei Beziehungen zu irgendeiner Person aufbauen konnte. Der einzige, mit dem ich sympathisieren konnte und von dem ich auch wirklich gerne gelesen habe war Benjamin, Linas Zwillingsbruder. Er ist zwar unglaublich nervig und redet, bevor sein Gehirn schaltet, aber zumindest war er mal etwas anderes als blass und nichtssagend. Und ich muss sagen, dass alleine seine Erzählweisen mich wirklich dazu getrieben haben, das Buch zu Ende zu lesen, weil ich wissen wollte, wie sein Schicksal aussieht. Dann gibt es natürlich noch jeden Menge anderer Stereotypen: die große, weise Magierin, die Lina hilft: Lupinia. Alleine ihr Name war schon schlimm genug, aber sie selbst hat dann den Vogel abgeschossen. Sie ist ja so unglaublich talentiert. So unglaublich mächtig. Und trotzdem so unglaublich nett. Weil es auch nie vorkommt, dass sich die mächtigste Magierin von Menduria nicht für was besseres hält - das wäre doch mal eine Idee! Sie war langweilig und irgendwann war's mir egal, was sie schon wieder von der Wichtigkeit Linas gelabert hat, denn die Gute hat es auch nicht für möglich gehalten, ihrem Schützling zu sagen, sie kann nichts gegen ihren Widersacher auslösen, wenn sie nicht anfängt sich wie ein einigermaßen erwachsener Mensch zu benehmen. Von Xedoc, dem ultimativen Bösewicht, will ich gar nicht erst anfangen. Anscheinend ist die Autorin der Meinung, dass Charisma gleich böse schreit. Denn charismatisch und schleimig ist er, aber man erfährt sonst so gut wie nichts über ihn. Was sind seine Beweggründe? Sucht man hier vergeblich. Wer also einen gut ausgearbeiteten, raffinierten Antagonisten sucht, der ist hier definitiv auf dem falschen Dampfer, denn es war beinahe lachhaft mitanzusehen, wie sehr sich die Autorin bemüht hat, einen abgrundtiefbösen Charakter zu erschaffen - nur leider vergeblich und so lesen sich seine Wörter leider oft amüsant bis peinlich. Und zu guter letzt haben wir noch Absorbis, einem Traumfänger, der unter Xedocs Macht steht. Und was tut Absorbis, wie's der Name schon sagt? Er "absorbiert" die Träume der Menschen und bringt sie seinem Herrn. Witzigerweise hätte er als sich an Xedocs Stelle viel besser gemacht. Denn er ist zwar unglaublich dumm und irgendwie schafft er es immer wieder, seine eigenen Missionen zu vergeigen, aber wenn er ins Spiel kam, kam wenigstens mal Spannung auf und alleine dafür hätte ich ihn jedes Mal küssen können.
Ich beschwere mich nicht oft über Schreibstile, aber Ela Mangs Schreibstil liest sich so, als hätte man das Buch eine Zehnjährige schreiben lassen, die Null Lebenserfahrung hat. Für mich kam weder Spannung auf, noch ließen mich die Personen irgendeine Regung empfinden, mal abgesehen von leichten Frustanfällen und Wut. Die Liebesgeschichte, die im Klappentext ja so schön angepriesen wurde, ist einfach lachhaft. Ich liebe es, wenn sich die Beziehung schön langsam aufbaut und die Autorin sich viel Zeit nimmt, die Gefühle der beiden Personen zu beschreiben, aber hier war gar keine Chemie zu fühlen, nada, zero, niente. Mir war es so egal, was mit den einzelnen Charakteren geschieht, dass ich mich eigentlich nur noch zum Schluss gequält habe, um zu sehen, ob Benjamin gut aus der Sache rauskommt und ob Lina endlich mal so richtig merkt, was für Glück sie immer hat, mit ihrer "Einstellung" unverletzt durch die angeblich so gefährliche Welt zu kommen. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass Mang hier irgendwann eigentlich selbst nicht mehr wusste, welche Charaktereigenschaften ihre Personen eigentlich haben, denn oft begingen Charaktere Handlungen, die gar nicht zu ihrem Wesen passt. Und mein größter Kritikpunkt: bevor man eine Geschichte schreibt, sollte man sich erst einen roten Handlungsfaden überlegen - etwas was sich hier irgendwo zwischen den gut dreihundert Buchseiten in alle Winde zerstreut hat. Wie die Geschichte beginnt, wohin sie führt, welchen Weg man dabei nimmt. Und das ist hier so gar nicht vorhanden. Die Geschichte lässt sich so beschreiben: Gefahr (meistens durch Linas unglaubliche Naivität und ihre Sturheit, die schon am Dummheit grenzt ausgelöst, obwohl ihr jeder sagt, dass sie das und das nicht tun soll - Lina wird gerettet (wenn's sein muss auch vom Feind - der natürlich eigene Motive hat, die sie wieder nicht versteht) - Lina entgeht knapp dem Tod - Lina wird gewarnt, sowas dummes nicht mehr wieder anzustellen - Lina ist ja so viel schlauer - Lina tut es trotzdem wieder, aber der andere Feind ist ja auch noch frei, um ihr zur Rettung zu eilen... Alles fällt jedem einfach in den Schoß und es scheint fast so, als hätte Mang sich nicht mal die Mühe gemacht, eine Lösung zu finden, wie sie das etwas...versteckter hätte einrichten können und so Spannung aufkommen zu lassen. Überraschungen braucht man von diesem Buch nicht zu erwarten, es wird nämlich jedes Geheimnis schon verraten, bevor es überhaupt relevant wird...
Fazit
Wenn die Charaktere flach sind und die Story keinen roten Faden besitzt, gibt es nur noch wenig, was ein Buch noch retten kann - was hier leider nicht geschafft wurde. Es war wirklich eins der Bücher, bei denen ich froh war, als ich es endlich zugeschlagen konnte, was vor allem dann schade ist, weil ich mir bei dem schönen Cover wirklich enorm viel erhofft hatte. Und bitter enttäuscht wurde. Das einzige, das mich einigermaßen überzeugen konnte, war der Weltenentwurf, der nicht ganz fantasielos war und wirklich Potential hatte. Zwei Sternchen gibt es trotzdem, weil ich das Buch immerhin nicht in die Ecke geworfen habe (auch wenn ich oft den Drang dazu verspürte) und zumindest die Idee für die Fantasywelt mich einigermaßen zufrieden stimmen könnte. Für alle, die das Buch lesen wollen: erwartet lieber nicht zu viel; für Vielleser, Unentschlossene und Fans von gut ausgearbeiteten Fantasystorys: es gibt viel bessere Fantasyromane, die nicht halb so klischeehaft sind und auch noch Spannung haben, die an den Seiten kleben lässt. Wer Spannung, Emotionen und authentische Charaktere erhofft, der ist bei Menduria leider an der falschen Adresse. Aber wie heißt es so schön: Erfolg ist die Bewegung des Potentials in die richtige Richtung. Und hier hat jemand wohl irgendwie vergessen, wo diese Richtung ist, schade, schade.
2/5 Sternchen
Zitat
"Das war Jandamer", sagte Xedoc, der Linas Blick gefolgt war. "Siehst du nun, wie groß meine Macht ist? Ich bin imstande, ganze Welten auszulöschen. Es gibt nur meinen Weg. Alle anderen führen ins Verderben. Schließ dich mir an, Lina, oder wähle den Tod!"
Menduria habe ich mir gekauft, weil mir der Klappentext zusagte und ich viele positive Rezensionen dazu gelesen hatte (und nicht zu vergessen das schöne und dennoch schlichte Cover). Beim Lesen konnte das Buch auch mit der schönen Weltenbildung bei mir punkten. Dabei ist Menduria eine Art Parallelwelt, die von den Gedanken und Träumen der Menschen entsteht. In dieser Welt leben viele magische Wesen wie Elfen, Trolle, Vampire, Kobolde und Drachen, welche nicht alle freundlich gesinnt sind. Trotzdem hätten viele Orte in Menduria ausführlicher beschrieben werden können, damit man sie sich als Leser besser vorstellen kann. Lina, als Hauptcharakter, ist ein typischer Protatyp. Sie ist hilfsbereit, freundlich, selbstlos und naiv. Sie wirkt etwas durchschnittlich, was aber nicht zwingend etwas negatives sein muss. Leider sind die ersten 100 Seiten etwas zäh, da die Geschichte sehr lange zum anlaufen braucht, bevor die eigentliche Handlung beginnt. Besser wird die Geschichte und die Handlungen dann auf jeden Fall als Darian ins Spiel kommt und das Buch lässt sich immer besser lesen. Der Dunkelelf hat es mir besonders angetan. Er ist geheimnisvoll, sarkastisch und dennoch sehr liebevoll. Die Beziehung zwischen Lina und Darian hat mir gut gefallen. Sie ist nichts weltbewegendes aber schön geschrieben. Besonders die letzten Kapitel bieten noch einmal Action und Spannung und bieten somit einen guten Abschluss der neugierig auf mehr macht. Trotz der kleinen Mankos und dem etwas schwierigen Start hat mir das Lesen Freude bereitet und ich freue mich schon darauf die beiden folge Bände zu lesen. Es werden Überraschungen, Spannung und eine schöne Liebesgeschichte geboten, welche viele magische Elemente aufweist. Insgesamt vergebe ich 3-3.5/5 💫
Das Cover ist einfach wunder wunderschön. Ich habe mich sofort in es verliebt!
Die Charaktere haben Zeit gebraucht um sich voll zu entfalten, doch schlussendlich haben sie mir gefallen. Lina ist ein Charakter, der nicht leicht vertraut. Doch wenn sie es tut, dann mit ganzer Seele. Ihr Mut und ihre Stärke haben mich wirklich beeindruckt. Ihr Zwillingsbruder Benjamin ist ihr da sehr ähnlich - jedoch vertraut er vor allem seiner Schwester. Lina scheint herzensgute Menschen nur so anzuziehen, kein Wunder also, dass vor allem Lupinia zu ihr findet. Jedoch kann man nicht immer hell und dunkel trennen, und so kommt es, dass Darian faszinierend und offen sein kann, aber hin und wieder mal der kaltschnäuzige Mistkerl aus ihm heraus bricht. Leichter ist es da Xedoc und Absorbis zu den Bösen zu stecken.
Der Schreibstil ist zu Beginn etwas abgehackt und holprig. Er benötigt Zeit und die Geduld des Lesers, wird dann aber Stück für Stück flüssiger. Schlussendlich ist er bildhaft, leicht verständlich und entführt den Leser in die Welt von Menduria.
Die Story hat so seine Tücken. Eigentlich ist Linas Leben das einer ganz normalen 16-jährigen - bis auf einmal Lupinia auftaucht und ihr mitteilt, dass sie dazu bestimmt ist eine andere Welt, nämlich Menduria, zu retten. Hierfür soll sie aus dem Buch der Welten lesen, was definitiv einfach klingt als es ist. Schnell verwandelt sich die so einfach klingende Aufgabe in Linas größtes und gefährlichstes Abenteuer. Ehrlich gesagt ist mir der Einstieg in das Buch gar nicht leicht gefallen. Und um noch ehrlicher zu sein, ich fand die ersten Seiten grässlich und konnte mir so gar nicht vorstellen, dass das Buch mich mitreiße könnte. Der Fortschritt war rasant, die Sichtwechsel zu viel, die Zusammenhänge verschwommen. Doch ich wurde eines Besseren belehrt! Und liebe Leser, wenn ihr die ersten Seiten einmal durch habt geht es danach steil bergauf - nicht aufgeben! Und lasst euch nicht davon abschrecken! Das Buch braucht einfach seine Zeit um so richtig in Schwung zu kommen, dann hatte es mich aber gepackt. Die Charaktere werden so stark, fesseln einen und reißen einen mit. Die Story wird rasant, spannend und lässt einen nicht mehr los. Die Welt und das Setting sind neu, interessant und bildhaft beschrieben - eigentlich vereint das Buch damit so ziemlich alles was ein gutes Buch für mich besitzen muss. Von Seite zu Seite konnte ich es immer weniger aus der Hand legen - und ich würde behaupten das es so manchem so geht. Vor allem die letzten Seiten sind noch einmal richtig spannend.
Das Ende hat etwas vom Anfang, denn auch dieses war in meinen Augen wieder etwas holprig. Jedoch bin ich sehr gespannt, was kommen wird!
Fazit: Menduria ist ein Buch über eine atemberaubende Welt und eine fantastische Heldin. Der Anfang ist etwas schwer, jedoch sollte man dem Buch eine Chance geben!
Menduria... eine Welt in der die Menschen Neues schöpfen, ohne davon zu wissen. Ich liebe ja Bücher über Bücher generell. Ich mag die Vorstellung, dass Bücher bestimmte Kräfte in sich tragen irgendwie. Und ich bin heilfroh, dass sich das Buch gesteigert hat. Am Anfang hatte ich wirklich Bedenken, ob ich es fertig lesen werde, weil ich die Schreibweise zum Teil sehr gewöhnungsbedürftig fand. Inzwischen gehe ich stark davon aus, dass es damit zusammenhängt, dass die Autorin aus Wien kommt und Deutsch in dem Fall eben doch nicht gleich Deutsch ist. Anfangs klang es einfach sehr nach Kinderbuch (die Altersempfehlung liegt allerdings auch zwischen 12 und 15), aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen, weil ich einfach wissen musste, wie es weitergeht! Im Prinzip ist die Story ähnlich zu "Die Seiten der Welt" von Kai Meyer. Ein Mädchen wird auserwählt, um beide Welten zu retten - die "normale" und die der Bücher. Aber trotzdem unterscheiden sie sich genug, sodass man nicht das Gefühl bekommt, eine billige Kopie zu lesen. Die eingebaute Liebesgeschichte spielt eine ziemlich große Rolle (anders als bei Kai Meyer), gibt aber der Spannung keinen Abbruch und ist auch so geschrieben, dass es nicht zu krass, aber auch nicht zu kindlich ist. Mir gefällt die Kombination aus Abenteuer, Liebe, Freundschaft und Familie sehr und ich bin mir sicher, dass ich mir früher oder später auch die anderen Bände dieser Buchreihe kaufen werde.
Mir wurde das Buch geschenkt, ohne dass ich davor davon gehört habe. Dafür war es sehr unterhaltsam. Kategoriesieren würde ich es noch als Jugendbuch. Es gibt auf jeden Fall kein Spice, sondern einfach eine leichte Liebesgeschichte, die sich einigermaßen nachvollziehbar ist, auch wenn es doch etwas schnell ging.
Die Welt und das Konzept fand ich unheimlich spannend! Auch dies war nachvollziehbar und hatte jetzt keine großen Widersprüche oder so. Eine Karte hätte ich mir gewünscht, da ich mit den Namen am Anfang nicht gut klar kam. Irgendwie hat es etwas von allem: Magie, Vampire, Kobolde, Trolle, Elfen, Drachen etc.
Die Erzählung springt immer mal von Charakter zu Charakter; dies aber leicht verständlich und insgesamt stört es weniger. Es trägt tatsächlich sinnvoll zur Erzählung der Geschichte bei. Eigentlich lese ich lieber aus einer POV heraus, aber hier hat es mich nicht gestört.
Amüsiert habe ich mich zT über die Sprache der Autorin, da einige Wörter vorkamen, die ich entweder kaum bis noch nie in einem Buch wirklich gelesen habe oder schon lange nicht mehr so in einem Kontext. Aber vielleicht liegt es daran, dass die Autorin aus Österreicher kommt und der Dialekt da einfach anders ist.
Was mich etwas stört, sind Zeitreisen. Die gehen ja in den ältesten Fällen richtig auf... Da das Buch Teil einer Reihe ist, werden nicht alle Fragen zufriedenstellend geklärt. Etwas Schade. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiter lesen werde.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Erstmal eine kurze Story vorweg. Ich habe dieses Buch in der Buchhandlung meines Vertrauens gesehen und war sofort hin und weg von diesem Cover. Ich meine: GUCKT ES EUCH AN! ES IST WUNDERSCHÖN! Ich musste es also haben und habe es mitgenommen, ohne überhaupt zu wissen, worum es geht. Ich habe nur kurz den Klappentext überflogen und wusste sofort: DAS ist DEIN Buch! Allerdings hat mich gestört, dass es wieder auf eine Romanze im Vordergrund hinauslaufen sollte….das stimmt so aber ÜBERHAUPT nicht. Ich habe das Buch mit in den Urlaub genommen und wollt es sofort verschlingen. Doch da kam mir meine größte Schwäche in die Quere: Ich habe die letzte Seite gelesen. Ich möchte nicht spoilern, aber das, was dort stand hat mir total die Lust auf dieses Buch genommen. Ich wollte es überhaupt nicht mehr lesen und legte es immer wieder weg, um anderes zu lesen. Aber jetzt habe ich es endlich zu Hand genommen und es zu Ende gelesen.
Sie nahm all ihren Mut zusammen und schleuderte ihm die Worte förmlich ins Gesicht. „Nein, niemals! Nur über meine Leiche!“ „Das lässt sich einrichten“, sagte Xedoc trocken und feuerte.
Und oh mein Gott: Dieses Buch ist der HAMMER! (Ich weiß, dass habe ich jetzt mehrmals nacheinander gesagt, aber ich habe im Moment echt Glück mit meinen gelesenen Büchern. Sie sind irgendwie alle so gut. Das ist mir sonst noch nie passiert.)
Die Fantasywelt, die Ela Mang hier auf die Beine gestellt hat, ist wunderschön ausgearbeitet und bietet wahnsinnig viele neue Ideen und eine geniale Umsetzung für das, was Lina und Darian erleben. Ich habe mich ein ums andere Mal gewundert, wie so viel Fantasie zwischen so wenig Seiten passen kann. Es war wirklich erstaunlich und Menduria als Welt hat mich sofort von sich überzeugt. Die Idee dahinter, nämlich dass Menduria von den Gedanken und Träumen der Menschen erschaffen wird, und dass die Kreaturen dort nur der gesammelten Fantasie der Menschen entspringen, ist natürlich grandios! So kann man ALLES einbauen, auf das man gerade Lust hat und diese Welt unendlich ausschmücken.
Und diese Welt bietet Einiges: Drachen (Iiiiek!), Elfen, Gestaltenwandler, trockene Wüsten, dunkle Wälder, hohe Gebirge, wunderschöne Städte und Gebäude und zerklüftete Landschaften mit Lavaströmen. Außerdem gibt es Trolle, Zwerge, und und und. Es ist eine wirklich gut durchdachte und schön gebaute Welt. Danke an Ela Mang!
Der Schreibstil ist ebenfalls toll und fantastisch gehalten und schafft den Spagat zwischen Jugendsprache und anspruchsvollerer Literatur. Mit diesem Sprachstil flogen die Seiten nur so dahin und die Welt wurde im Kopf lebendiger, als andere Welt es je sein werden. Dabei wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven gewechselt, die sich aber zu einer Geschichte zusammenfügen. Die Hauptfigur ist aber immer Lina.
By speaking of Lina: Lina ist ein wahnsinnig starker Charakter, der nie jammert, sich immer mit der Situation abfindet und sich in ihre Aufgaben stürzt. Sie braucht noch nicht mal eine Ermunterung, um ihre Aufgaben anzugehen, denn sie erledigt sie aus eigenem Antrieb. Außerdem ist sie eine gute Seele und würde am liebsten die ganze Welt beschützen und sich selbst dabei total vergessen. Allerdings ist sie auch sehr familienbewusst, gibt aber trotz Drohungen gegen ihre Familie nicht nach. Man merkt ihr ihre 16 Jahre gar nicht an. Für mich ist sie um Längen älter. Keineswegs stereotypisch. Eine echte Perle unter den Protagonisten.
Die männliche Hauptrolle ist aber auch nicht zu unterschätzen. In diesem Buch hätten wir: Darian, uralter aber immer noch jung aussehender Dunkelelf, Anführer des Dunkelelfenclans, bester Kämpfer und Besitzer zwei heiliger Elfenschwerter, zweimal im heiligen Drachenfeuer gewesen, hat sich die Ehre der Drachen erarbeitet UND ist seit Jahrhunderten mit einem Auftrag betraut: Lina zu beschützen und ihr Überleben zu sichern, wenn sie in Menduria ankommt. Klingt doch schon mal nicht schlecht oder? Ich finde, dass Ela Mang auch hier einen authentischen Charakter geschaffen hat, der sich in jedem Fall mit einem Jace Lightwood messen kann. Auch im Schwertkampf. Außerdem hat er genau so gute Sprüche drauf und ist für den Kampf geboren.
SPOILER: Er und Lina geben eines der besten Pärchen ab, die ich je gesehen habe. Es ist einfach eine Wonne zuzugucken, wie die beiden zusammen sind. Und da man ihre Gedanken über Darian und seine Gedanken über Lina kennt, weiß man sehr gut, dass die beiden sich wirklich lieben.
Auch die Story kann sich sehen lassen. Selten haben Wendungen mich so überrascht und die Protagonisten haben auch nicht oft so viele verschiedene Orte besucht und so viele verschiedene toll geschriebene Leute getroffen.
Alle Nebencharaktere sind wunderbar ausgearbeitet und wirklich authentisch: Benjamin, Lupinia, Xedoc, Lugathus, die Dunkelelfen, Oma Steinmann, Absorbis und viele andere, die einen kurzen Auftritt haben.
Wie man sieht, habe ich dieses Buch sehr genossen und man hat das Gefühl, dieses Buch könnte auch locker 600 Seiten lang sein. Nicht dass es sich so gezogen hätte. Die Geschichte war einfach so gut ausgearbeitet, dass andere Autoren garantiert 600 Seiten gebraucht hätten.
Dieses Buch bekommt von mir 4,5 Tintenkleckse, da ich finde, dass noch ein kleines bisschen mehr Luft nach oben ist, alles andere jedoch einfach nur FANTASTISCH war!
Und warum sage ich Luft nach oben? Weil es noch drei weitere Bände geben soll! Oh mein Gott, dass wird so genial! Der nächste soll leider erst Frühjahr 2016 rauskommen, aber diese Zeit wartet man doch gerne, wenn dafür so etwas Tolles rauskommt.
PS an die, die es auch gelesen haben: Ich glaube, ich weiß, wie es weiter gehen wird: Da Lina Darians Herz „noch drei Mal“ erobern muss, denke ich, dass sie in jedem Buch wieder nach Menduria gehen und wieder eine Katastrophe abwenden muss, indem sie etwas in der Vergangenheit verhindert. Und dabei muss sie natürlich noch 3 Mal das Gezeitenbuch öffnen. Was denkt ihr darüber? Wie denkt ihr geht es weiter? Freue mich auf eure Meinung!
Cover und Klappentext ergeben zusammen ein wunderschönes Gesamtbild, weckten in mir eine große Vorfreude. Leider war die Verpackung für mich im Endeffekt das einzig Schöne an dem Buch. Zweifellos und unumstritten ist die Idee echt schön, doch der Schreibstil hat für mich alles kaputt gemacht. Ich kam mir vor, als hätte ich die Zeilen einer Fanfiktionautorin gelesen, welche gerade mit dem Schreiben angefangen hat. Eine langatmige Einleitung lässt sich immer verkraften und kann durch andere Punkte und Inhalte ausgeglichen werden, doch ein mieser Schreibstil zieht sich nun mal durch das gesamte Buch. Die ganze Zeit laufen die Handlungen in etwa so ab:
Sie deckte sich zu und ging schlafen. Line drehte sich hin und her. *Zeitsprung* Sie frühstückten. Es gab Marmeladentoast. (Es folgen noch zwei weitere Sätze zum Thema Frühstück.) *Zeitsprung* Die Geschwister betraten das Krankenhaus. Dort sprachen sie mit dem Doktor. *Zeitsprung* Lina wurde erneut von weiteren Albträumen geplagt. Sie wachte zum Glück wieder auf.
Ich denke, dass die Idee hinter dieser Story extrem gut ist, aber die Autorin hätte noch mehr daraus machen können. Zwischendurch ist es mit so vorgekommen, als hätte ich ein Buch für Kinder gelesen. Außerdem finde ich das Ende irgendwie enttäuschend, denn zu dieser Geschichte hätte meiner Meinung nach ein anderes Ende besser gepasst.
Dennoch war das Buch leicht zu lesen un dich hatte meine Unterhaltung!
Inhalt: Es geht um Lina die in eine parallel Welt kommt und diese und unsere Welt retten muss.
Meinung: Wie man an meiner kurzen Zusammenfassung sehen kann, fand ich das Buch absolut langweilig und sehr plump geschrieben. Es war für mich gar nicht schön umschrieben und total un zusammen hängend . Sehr schade. Das werde ich definitiv nicht weiter verfolgen.
Ach das war echt eine positive Überraschung. Jugend High Fantasy mit einer sehr tollen Handlung. Lina ist eine super Hauptfigur. Die wechselnde Erzählstränge sind super gemacht, und dadurch schwebt man förmlich durch die Geschichte. Freue mich auf Teil 2. Klare Empfehlung!
I loved this book soo much when I was younger it was actually my favorite book for a long time. Beautiful slow burn romatasy with the touch of an enemy’s to lovers trope. Really lovely. It’s been soo long since I’ve read it but I think I would enjoy it again, at least for the nostalgia.
Leider startet das Jahr auch mit einem Abbruch. Dabei sind die Rezensionen dazu zumeist sehr positiv, die Geschichte klingt super und das Design ist ja mal wunderschön. Sowohl der weiße Umschlag mit der Grafik darauf als auch das Buch selbst, das einen wunderschönen Fliederton mit Schnörkeln hat. Es ist wieder so ein Buch das ich unbedingt mögen wollte, denn auch der Rest der Reihe ist einfach himmlisch anzusehen. Ich muss allerdings gestehen, ich bin froh das ich nicht wie sonst bereits vorab die ganze Reihe gekauft habe. Schon nach den ersten 50 Seiten wusste ich insgeheim schon dass das mit mir und Menduria nichts werden wird. Ich habe mich aber bis Seite 216 durchgekämpft bevor ich aufgegeben habe. Mehr dazu nun.
Abgesehen vom Cover hat mich als erstes natürlich die Idee und der Klappentext angesprochen. Das war aber auch der Teil der Geschichte der mir eigentlich gut gefallen hat. Die 16-jährige Lina ist auserwählt. Sie soll diejenige sein, die Menduria und damit das gesamte bestehende Weltengefüge retten soll. Der Schlüssel hierzu ist das Buch der Gezeiten, das jedoch mit sieben Siegeln verschlossen ist. Nur durch die wahrhaftige Empfindung von Selbstlosigkeit, Mitgefühl, Vertrauen, Mut, Ehrlichkeit, Liebe und Vergebung können diese Siegel geöffnet werden. In Menduria trifft sie auf den geheimnisvollen Dunkelelfen Darian. Er macht ihr das Leben schwer, aber dennoch verliebt sie sich rettungslos in ihn. Und es stellt sich heraus: Auch diese weltenübergreifende Liebe war vom Schicksal vorherbestimmt. Denn nur durch die Kraft von Darians Liebe schafft es Lina, das letzte Siegel zu öffnen und das Unverzeihliche zu verzeihen.
Was war das Problem?
Es ging bei mir tatsächlich schon damit los, dass mir das Buch zu "deutsch" war. Ich habe mich bereits an den Vor- und Nachnamen gestört denn ich bin tatsächlich jemand der Bücher und Filme die in Deutschland spielen nicht besonders leiden kann. Aber auch die anderen Namen waren so naja... Dann fand ich den Anfang des Buches furchtbar zäh und belanglos. Es ging um die Schule, das Spazieren gehen mit dem Hund, den Besuch bei der alten Nachbarin usw. Einige Vorlaufzeit war nötig bevor wenigstens ein bisschen Schwung in die Sache gekommen ist. Dazu hatte ich das Gefühl das zwischen den Schauplätzen einfach zu abrupt gewechselt wurde. Kaum war man an einem Ort in einer Situation, war man gefühlt schon wieder wo anders. Das ganze fliegt förmlich an einem vorbei, dadurch liest es sich zwar recht schnell, ich hatte aber immer das Gefühl etwas zu verpassen. Dann war es so das Lina und ihr Bruder die ganze magische Sache mit Menduria gefühlt einfach so akzeptiert habe. Eine Elfe? Klar warum nicht? Ein magisches Portal nach Menduria? Nichts wie durch da. Ein geheimnisvolles versiegeltes Buch das Lina entschlüsseln soll? Klar, macht sie natürlich sofort. Und so weiter in die Richtung. Dabei war Lina aber auch kein wirklich starker Charakter. Sie ist ständig unsicher, verlässt sich auf andere und hatte irgendwie das Motto: Wird schon werden. Oder sie hatte Angst. Ihr Bruder war mir noch unsympathischer und nerviger. Er ist unverschämt, vorlaut und ging mir an manchen wichtigen Stellen durch seine Art ziemlich auf den Zeiger. Und dann ist da noch die Sache mit Darian. Natürlich ist er sofort von ihr angezogen und sie von ihm, dabei sind sie doch Feinde... Ihr wisst was ich meine. Ihr merkt schon ich meckere. Dabei muss ich sagen die Idee hat mir gefallen. Vor allem die Trennung der beiden Welten in Meduria, die magische Welt und die "reale" Welt in der die Schöpfer leben und Menduria Kraft spenden. Auch die Lösung mit den Portalen, Traumkugeln, dem "Koma-Virus" usw. war sehr interessant, ebenso hat mir die Idee mit den Prüfungen für die Siegel gefallen. Aber alles war in der Ausführung für meinen Geschmack ein wenig zu flach und auch die Umgebung und die Schauplätze waren nicht so plastisch wie ich mir das gewünscht hätte. Und es waren mir auch gefühlt zu viele magische Kreaturen die irgendwie alle in eine Geschichte gepresst wurden.
Ihr seht, ich und die Reihe werden keine Freunde. Schade drum, ich liebe das Design und die Idee, die Umsetzung war aber absolut nicht mein Fall. Somit mein erster Abbruch in 2017.
I have to admit, I’m long past my young adult phase — but looking back, this book really fit that stage of life perfectly. If you’re around 12 to 14 years old, right in your early teen years, this story is made for you. That was exactly the age when I first read it.
And honestly? I really liked it. If you enjoy fantasy mixed with a little romance, some drama, and adventure, then this book is definitely worth picking up. The author did a great job creating a world that draws you in, especially for younger readers stepping into fantasy for the first time.
Ela Mangs erster Teil aus der Welt „Menduria“ erschien im Jahr 2015, im Ueberreuter Verlag und umfasst 376 fantasievolle und mitreißende Seiten. „Das Buch der Welten“ erzählt die Geschichte von Lina, die in eine Welt gezogen wird, welche von uns allen geschaffen wurde.
Lina ist ein ganz normaler Teenager, nur mit sehr starken Albträumen. Zusammen mit ihrer Mutter, die eine erfolgreiche Autorin ist und ihrem Zwillingsbruder Benjamin lebte sie bisher ein ruhiges Leben. Doch die Welt wird von einer merkwürdigen Krankheit heimgesucht, bei denen die Betroffenen in einen komaartigen Zustand fallen. Als auch Linas Mutter dieser Krankheit bekommt, versucht sie mit Benjamin alles, um ihr zu helfen. Nur ist die Hilfe nicht in ihrer Welt, sondern in Menduria – einer Welt, welche durch die Fantasie der Menschen erschaffen wurde …
Als ich Ela Mangs Buch im letzten Jahr in den Händen hielt, war ich hin und weg von dem tollen Cover. Es zeigt Elemente aus der Geschichte, die den Einstieg zwischen die Seiten noch mehr Fantasie einhaucht. Gerade die Idee hinter dem Buch, dass es eine Welt gibt, die jeder von uns formt, ist bezaubert und wohl für alle Büchernerds eine großartige Vorstellung. Lina erscheint als ruhige Protagonistin, die mit ihrem Alter noch gar nicht weiß, was sie an Talent in sich verbirgt. Ihre Geschichte beginnt so zart, mit einigen Spannungsbögen und endet mit einem großen Finale. Was wirklich Spaß macht und man den Wunsch verspürt, sie weiterhin begleiten zu dürfen.
Doch zu Beginn steht wohl für jeden der Schock, als auch ihre Mutter ins Koma fällt. Der aufmerksame Leser weiß natürlich, wer dahinter steckt und wieso dies alles passiert. Den die Autorin hat auch Sichtwechsel eingebaut, die zu dem Fürsten Xedoc führen. Ihn wird nicht nur Lina fürchten. Gerade Benjamin, ihr Zwillingsbruder ist Lina im gesamten Kampf eine große Stütze und schaffte es immer wieder sie zu beschützen. In Menduria angekommen beginnt ein großes Abenteuer, das mit zahlreichen Figuren gespickt ist, welche die Autorin aus Legenden und Mythen in ihre Handlung gesetzt zu haben schien. Ein besonderes Augenmerk wird der Leser aber auf Darian haben. Der Dunkelelf ist nicht nur für seinen Sarkasmus berühmt, auch kann man ihn bis zum Schluss nicht richtig einschätzen. Aber Dank der Sichtwechsel zu seinen Gedanken, lernt man was ihn bewegt und wie er sich entscheiden wird. Ein Protagonist, der nicht nur Lina verzaubert und das auf ganz zarten Banden. Grandios gelungen sind die bösen Seiten Mendurias, denn bei vielen Figuren bin ich mir selbst beim Ende von diesem ersten Teil nicht sicher, ob sie auch aufrichtig einem begegnet sind.
Die Vampire und Xedoc wird man immer wieder begegnen und zusammen bilden sie eine riesige Gefahr für die Rettung Mendurias und Linas Leben. Ela Mang hat in meinen Augen ein tolles Debüt gezaubert, dass noch kleine Schwächen in den Dialogen und den Umsetzungen von fließenden Übergängen in den Spannungsbögen hat. Aber dennoch fällt man gern in Linas Geschichte. Schafft sie doch eine Welt von der jeder, der Bücher liebt, schon immer träumt.
Menduria, eine Welt die von der Fantasie der Menschen erschaffene wird. Noch dazu ein magisches Buch mit sieben Siegeln. Was wünscht man sich als Leseratte mehr, dachte ich mir und das Buch wanderte ins heimische Regal. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wurde es auch eine ganz unterhaltsame Reise nach Menduria.
Die Welt von Menduria wird aus den Träumen, Wünschen und der Fantasie der Menschen erschaffen. Sie wird von allerhand Fabelwesen wie Elfen, Trolle Kobolde oder Zentauren bewohnt. Und genau diese Welt wird von den tyrannischen Fürst Xedoc bedroht. Einzig und allein die junge Lina ist ausgewählt mithilfe des Buches der Gezeiten die Bedrohung aufzuhalten.
Die Protagonistin ist die 17 jährige Lina. Sie ist eine typische Jugendbuchprota: freundlich, hilfsbereit, etwas naiv. Ihre Durchschnittlichkeit kann man nun im positiven oder negativen Sinne sehen, wie man will. Alles in allem war sie mir aber nicht unsympathisch. Das Selbe gilt für Darian auch eher ist sehr stereotypisch aufgebaut: dunkle verwuschelte Haare und der anfängliche Bad Boy. Hinzu kommt die weise Lehrerin und der böse despotische Tyrann.
Die Geschichte selbst beginnt etwas schleppend. Die ersten 150 Seiten haben mich nicht wirklich begeistern können. Es fehlte mir der gewisse Kick, Ich empfand sie als bestenfalls durchschnittlich. Ab der zweiten Hälfte wurde es dann besser. Zwar hat es mich immer ncoh nicht vom Hocker reißen können, aber die verschiedenen Eindrücke von Menduria, die verschiedenen Regionen und Wesen machten die ganze Sache doch interessanter. Auch die Beziehung zwischen Lina und Darian, war zwar nichts neues oder weltbewegendes, aber ganz süß gemacht. Alles in Allem hat mich die Geschichte stark an Narnia erinnert: Statt des Schranke gibt es ein Bild als Portal, statt dem Löwen Aslan die Wölfin Lupinia und eben auch die epische Schlacht gegen den Tyrannen. Das machte die ganze Sache etwas vorhersehbar.
Nichtsdestotrotz ist Menduria kein schlechtes Buch. Es gibt ja einen Grund, warum dieser Typus von Geschichte sich bisher immer ganz gut verkauft hat. Nur Neues oder Originelles sucht man halt vergebens.
Fazit: Menduria ist ein typisches Ya-Fantasy Abenteuer dass zwar mit wenig originellem aufwarten kann, aber trotzdem einige unterhaltsame Stunden in einer fremden Welt gewährt.
Es gibt nicht viel was ich zu diesem Buch sagen kann. Es ist eine sehr schöne Geschichte, die einen buchstäblich in eine andere Welt zieht. Dort begleiten wir die Protagonistin Lina bei einem Abenteuer, in dem es darum geht ein ganze Welt zu retten. Dabei muss sie jedoch erst einmal herausfinden wer sie wirklich ist. Und die Liebe hilft ihr dabei.
Das Ende war etwas verwirrend, aber alles in allem fand ich das Buch nicht schlecht.
Unglaublich tolle Geschichte, die Ela Mang hier auf die Seiten gebracht hat. Man braucht zwar ein paar Seiten um in diese Welt hineinzufinden, da man erst mit all den neuen Begriffen und Namen (obwohl sie erklärt werden)umgehen muss, aber wenn man das erst raus hat - wundervolle Welten warten auf einen! Doch das Ende!!!... Ich kann den Februar2016 gar nicht mehr erwarten!
Menduria ist eines der schönsten Bücher die ich gelesen habe! Es ist Märchen und Abenteuer zugleich. Die Charaktere sind lebendig und man versteht ihre Beweggründe. Ich freue mich schon auf das bald erscheinende zweite!