Überall spüren die Menschen, dass die Welt, die sie kannten, in ihren Grundfesten erschüttert In Rom steigt Augustus zum ersten Kaiser, später zum Gott auf. In Germanien erheben sich die Stämme gegen ihre römischen Besatzer. In China träumt ein schüchterner junger Mann namens Wang Mang von einer sozialistischen Utopie, unter seiner Regierung soll ein goldenes Zeitalter beginnen. Selene, Kleopatras Tochter und einzige Überlebende der ägyptischen Pharaonendynastie, wird als Kriegsbeute von Alexandria nach Rom verschleppt. Dort versetzt wenig später der Dichter Vergil die gesamte Bevölkerung in Er kündet an, ein Erlöser werde kommen, ein Mensch, gottgleich. Wen könnte er meinen?
Kaum eine Epoche hat die Menschheit in so kurzer Zeit so fundamental geprägt wie die Jahre um die Zeitenwende. In diesen Jahren wird jene Welt geformt, wie wir sie heute kennen.
Moritz Aisslinger verdichtet diese kurze, aber für alle folgenden Jahrhunderte entscheidende Episode zu einer grandiosen Erzählung und lässt uns teilhaben am Erleben der Menschen – den kleinen Ereignissen in ihrem Alltag wie den großen Umwälzungen der Weltgeschichte.
Liest sich unglaublich schnell. Inhaltlich für mich nicht extrem viel neues aber fand es doch ineressant zu lesen, was alles mehr oder weniger gleichzeitig geschehen ist. Da hatte ich vieles nich auf dem schirm. Ich fand es sehr toll, wie viel auf die Frauen der Geschichte eingegangen wird. Es gibt kein Kapitel über Herodes, in der Salome nicht die geheime Hauptrolle ist. Das sieht mal leider viel zu selten.
Augustus, Ovid & Co.: Unterhaltsam und lehrreich zugleich berichtet Moritz Aisslinger über die Jahrzehnte vor und nach der Zeitenwende, inklusive wichtiger Persönlichkeiten. Seine Erzählweise sorgt dafür, dass man sich die Geschehnisse richtig vorstellen kann und automatisch wissen möchte, was als nächstes passiert. Leseempfehlung an alle Geschichts-Interessierten und diejenigen, die sich sonst eher nicht an Sachbücher herantrauen. Es lohnt sich!
Es war äusserst spannend einen so zusammenfassenden Einblick dieser Jahre zu lesen. Ich möchte jedoch bemängeln, dass ich es sehr schade finde, so wenig über Jesus gelesen zu haben und die wenigen Zeilen, die da standen, mit leichter Ironie und etwas spöttischem Sarkasmus gekleidet waren. Gehört meiner Meinung nach nicht in ein historisches Werk.
Es sind Bücher wie dieses, welche die Vergangenheit erlebbar machen. Im Jahre Null lässt so z.B. erahnen wie sich ein römischer Bürger gefühlt hat als er den neusten Klatsch aus dem Kaiserpalast erfährt. Vielleicht geht es ihm ähnlich wie uns mit unserer Faszination für das britische Königshaus? Mit dieser Empathie für Menschen aus vergangenen Zeiten kann ich einen ganz neuen Zugang zur den Geschichten finden, die ich in anderer Form schon tausend Mal gelesen hab.
This was pretty boring. It was also all ovee the place and did not catch me at all. Hearing all those stories, one after another was just not a ice way to build this book. Glad I'm done!
Im Jahr Null von Moritz Aisslinger gehört dank Netgalley Von kurz vor der Zeitenwende bis kurz nach der Kreuzigung oder auch Kleopatra ist tot und ihre Kinder werden nach Rom gebracht als Einstieg. Kurzweilige Erzählung aus allen damals dokumentierten Weltgegenden. Gut geschrieben, gut zu hören und immer wieder das Erstaunen wie viel Kernereignisse der Weltgeschichte in dieser kurzen Zeit geschehen sind. Wie korrekt die Basis recherchiert ist, kann ich nicht überprüfen. Ein wenig skeptisch wurde ich, als beim Kreuz von der 3 Wort-Inschrift geschrieben wurde. Weder das lateinische Original noch die deutsche Übersetzung bleibt bei 3 Worten. Schlurigkeit und Fehler des Lektorats? #KathrinliebtLesen #Bookstagram #Rezension #ImJahrNull #MoritzAisslinger #NetGalleyDE!