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Junk
Sieben Tage hat sie Zeit. Sieben Tage zwischen einer beunruhigenden Diagnose und dem klärenden Arzttermin, der alles verändern könnte. Sieben Tage, um nicht nachzudenken – oder endlich aufzuräumen. Statt in den Urlaub zu fahren oder sich ablenken zu lassen, steigt sie hinab in ihr Kellerabteil, ausgestattet mit Stirnlampe, Müsliriegeln und dem festen Vorsatz, sich von allem zu trennen, was sie nicht mehr braucht und freizulassen, was ohne sie besser dran ist.
Doch zwischen Umzugskartons und Erinnerungskisten, XXL-Plüschteddys und 20 Jahre alten Zahnbürsten beginnt eine unerwartete Expedition: durch Chaos und Ordnung, Konsum und Identität, durch die Geschichte ihrer Dinge und eine Meditation über Schrott. Begleitet von ihrer minimalistischen Schwester, einer pragmatischen Gebrauchtwarenhändlerin und den Fabelwesen, die im Keller rascheln, stellt sie fest: Wegwerfen ist Trennung ohne Hintertür.
Ein Roman über eine junge Frau, die ihren Keller aufräumt und dabei herausfindet, worauf es im Leben eigentlich ankommt.
Doch zwischen Umzugskartons und Erinnerungskisten, XXL-Plüschteddys und 20 Jahre alten Zahnbürsten beginnt eine unerwartete Expedition: durch Chaos und Ordnung, Konsum und Identität, durch die Geschichte ihrer Dinge und eine Meditation über Schrott. Begleitet von ihrer minimalistischen Schwester, einer pragmatischen Gebrauchtwarenhändlerin und den Fabelwesen, die im Keller rascheln, stellt sie fest: Wegwerfen ist Trennung ohne Hintertür.
Ein Roman über eine junge Frau, die ihren Keller aufräumt und dabei herausfindet, worauf es im Leben eigentlich ankommt.
184 pages, Kindle Edition
Published August 27, 2026
About the author
Ilona Hartmann
5 books41 followersIlona Hartmann ist freie Autorin und Texterin. Geboren 1990 bei Stuttgart zog sie direkt nach dem Abitur erst nach Leipzig und dann nach Berlin, vor allem aber ins Internet, wo sie bis heute lebt. “Land in Sicht” ist ihr erster Roman. Texte von ihr finden sich regelmäßig auf ZEIT Online, in Der Freitag und auf Twitter. Instagram @ilona_hartmann Twitter @zirkuspony
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 40 reviews
August 30, 2026
buch gibt mir das selbe gefühl wie ein guter stock
September 7, 2026
4 ⭐️ // ilona hartmann versteht das, was unverstanden blieb, und bringt es zu papier, damit verlorene mid-20-jährige sich darin wiederfinden können. in „junk“ erhält unsere protagonistin eine verdachtsdiagnose, die sich erst eine woche später bestätigen oder verneinen wird und sie mit tagen der verdrängung, der ungewissheit, des eskapismus und der angst zurücklässt. sie will eigentlich zum sport, landet dann aber im kellerabteil ihrer mietwohnung. dort ist sie konfrontiert mit den versionen ihres selbst, die sie mit komsumgütern unterstrichen und wieder verworfen hat, mit erinnerungsstücken, mit schambehafteten und freudigen wiederentdeckungen. eine woche lang sortiert sie durch ihren keller, im ordnunh zu schaffen - innerlich und äußerlich.
der roman hat bei mir super viele fragen aufgeworfen, die sich auch die protagonistin stellt, aber auch antworten auf die krankheiten des kapitalismusbeherrschten 21ten jahrhunderts gegeben. leseempfehlung für alle, bei denen ordnung & chaos gelegentlich (oder dauerhaft) gegeneinander antreten & die lieber verdrängen, als sich zu beschäftigen.
ich habe irgendwie das gefühl, dass ilona hartmann und ich gleichzeitig erwachsen werden & ich mich wirklich in jedem ihrer romane wiederfinden werde, wie es auch bei klarkommen (alle lesen!!!) schon der fall war #parasocial #meineikone
der roman hat bei mir super viele fragen aufgeworfen, die sich auch die protagonistin stellt, aber auch antworten auf die krankheiten des kapitalismusbeherrschten 21ten jahrhunderts gegeben. leseempfehlung für alle, bei denen ordnung & chaos gelegentlich (oder dauerhaft) gegeneinander antreten & die lieber verdrängen, als sich zu beschäftigen.
ich habe irgendwie das gefühl, dass ilona hartmann und ich gleichzeitig erwachsen werden & ich mich wirklich in jedem ihrer romane wiederfinden werde, wie es auch bei klarkommen (alle lesen!!!) schon der fall war #parasocial #meineikone
August 28, 2026
"Mit schwirrendem Kopf versuchte ich, wenigstens meine eigene Welt zu befestigen. Das ging besser, merkte ich, sogar sehr gut, wenn ich viele, viele, wirklich viele Dinge zum Festhalten hatte."
Ich mag Ilona Hartmanns Art zu schreiben, schon ihr letzter Roman "klarkommen" hat mich begeistert. Und auch "Junk" habe ich sehr gerne gelesen. Die Erzählerin muss sieben Tage lang auf eine medizinische Diagnose warten, die möglicherweise ihr Leben verändern könnte - sie entscheidet sich, während der Wartezeit in ihren Keller zu ziehen und mistet dort Kisten voller Erinnerungen, Fotos und einem XXL-Plüschteddy aus. Plötzlich sitzt sie zwischen all dem Scheiß, den sie in den letzten Jahren angehäuft hat und hinterfragt ihre Kaufentscheidungen: Wieso habe ich eigentlich zu viel Zeug? Warum fühle ich mich besser, wenn ich konsumiere? Und was passiert, wenn ich endlich anfange, die Gefühle zu fühlen, die sich unter diesem Berg aus Kram verbergen?
Mich hat "Junk" erstaunlich berührt und ich habe beim Lesen viel über mich selbst gelernt. Vieles kam mir auch erschreckend bekannt vor, vielleicht werde ich nach dem Lesen jetzt also auch mal anfangen, meinen Keller auszumisten!
Ich mag Ilona Hartmanns Art zu schreiben, schon ihr letzter Roman "klarkommen" hat mich begeistert. Und auch "Junk" habe ich sehr gerne gelesen. Die Erzählerin muss sieben Tage lang auf eine medizinische Diagnose warten, die möglicherweise ihr Leben verändern könnte - sie entscheidet sich, während der Wartezeit in ihren Keller zu ziehen und mistet dort Kisten voller Erinnerungen, Fotos und einem XXL-Plüschteddy aus. Plötzlich sitzt sie zwischen all dem Scheiß, den sie in den letzten Jahren angehäuft hat und hinterfragt ihre Kaufentscheidungen: Wieso habe ich eigentlich zu viel Zeug? Warum fühle ich mich besser, wenn ich konsumiere? Und was passiert, wenn ich endlich anfange, die Gefühle zu fühlen, die sich unter diesem Berg aus Kram verbergen?
Mich hat "Junk" erstaunlich berührt und ich habe beim Lesen viel über mich selbst gelernt. Vieles kam mir auch erschreckend bekannt vor, vielleicht werde ich nach dem Lesen jetzt also auch mal anfangen, meinen Keller auszumisten!
September 21, 2026
'Junk' ist ein Buch über das Ausmisten.
Wahrscheinlich hat es mir unter anderem deshalb so gut gefallen, weil ich den großen Teil meines Sommers wie die Hauptfigur damit verbracht habe, auszuräumen, wegzuwerfen und überrascht zu sein, was in so mancher Schublade vergessen worden ist. Zwar würde ich hoffen, dass ich nicht ganz so viel angehäuft habe, wie unsere Protagonistin, aber spätestens wenn ein Umzug ansteht und das ganze Leben in Kisten gepackt werden muss, merkt man schmerzlich, wie viel man dann eben doch angehäuft hat. Spätestens bei Büchern denke ich mir oft, dass es echt weniger sein müsste.
So gesehen trifft das Buch den Zeitgeist gut und für mich war es kurzweilig und amüsant, die Anekdoten zu lesen, die die Protagonistin bei jedem neuen Gegenstand erzählt hat: von ihrer minimalistischen Schwester, vom Riesen-Teddy, der unbedingt mit ins Flugzeug musste, von der noch verpackten Zahnbürste aus einem Urlaub und so weiter, und so weiter.
Was vielleicht noch gesagt werden sollte ist, dass dieses Buch eher ein Schwelgen in Erinnerungen ist und weniger einen umfassenden Plot bietet. Gerade am Ende bleibt man ein wenig in der Luft hängen, was mich persönlich weniger stört, doch dem oder der Lesenden sollte klar sein, dass in diesem Buch eigentlich nur sehr wenig passiert.
Von mir aber eine klare Leseempfehlung, gerade wenn man vielleicht auch das Gefühl hat, mal wieder ausmisten zu müssen.
Wahrscheinlich hat es mir unter anderem deshalb so gut gefallen, weil ich den großen Teil meines Sommers wie die Hauptfigur damit verbracht habe, auszuräumen, wegzuwerfen und überrascht zu sein, was in so mancher Schublade vergessen worden ist. Zwar würde ich hoffen, dass ich nicht ganz so viel angehäuft habe, wie unsere Protagonistin, aber spätestens wenn ein Umzug ansteht und das ganze Leben in Kisten gepackt werden muss, merkt man schmerzlich, wie viel man dann eben doch angehäuft hat. Spätestens bei Büchern denke ich mir oft, dass es echt weniger sein müsste.
So gesehen trifft das Buch den Zeitgeist gut und für mich war es kurzweilig und amüsant, die Anekdoten zu lesen, die die Protagonistin bei jedem neuen Gegenstand erzählt hat: von ihrer minimalistischen Schwester, vom Riesen-Teddy, der unbedingt mit ins Flugzeug musste, von der noch verpackten Zahnbürste aus einem Urlaub und so weiter, und so weiter.
Was vielleicht noch gesagt werden sollte ist, dass dieses Buch eher ein Schwelgen in Erinnerungen ist und weniger einen umfassenden Plot bietet. Gerade am Ende bleibt man ein wenig in der Luft hängen, was mich persönlich weniger stört, doch dem oder der Lesenden sollte klar sein, dass in diesem Buch eigentlich nur sehr wenig passiert.
Von mir aber eine klare Leseempfehlung, gerade wenn man vielleicht auch das Gefühl hat, mal wieder ausmisten zu müssen.
October 1, 2026
Berührend, echt & ohne „Schmuckelemente“ - ich konnte mich irgendwie superschnell in die Protagonistin hineinversetzen, obwohl die Situation auch etwas skurril ist. Doch: wer kennt nicht das Gefühl, sich quasi die Decke über den Kopf ziehen zu wollen, weil einem alles zu viel ist? Und lieber in Erinnerungen als im hier und jetzt zu leben, wenn’s mal blöd ist? Mir hat der „plumpe“ Schreibstil supergut gefallen, es hat auch einfach gepasst. Hier musste nichts ausgeschmückt werden; die Erzählweise hat es real & intim werden lassen. Manchmal waren mir jedoch die Beschreibungen etwas ZU ausschweifend und ich hab gemerkt, dass ich dann nicht mehr ganz bei der Sache war. Obwohl es ein kurzer Read ist, hätte man da mMn noch fokussieren können! Auch hatte ich das Gefühl, trotz der ganzen persönlichen Geschichten, die Protagonistin nicht wirklich gut kennengelernt zu haben und konnte sie bis zum Schluss nicht ganz greifen. Aber vielleicht sollte das auch genau so sein.
August 29, 2026
muss jetzt aussortieren brb
September 20, 2026
Auf eine Diagnose wartend beschließt die Protagonistin ihren Keller auszuräumen und stellt sich dabei die ein oder andere Frage, die ich mir auch schon häufiger gestellt habe: Warum konsumieren wir eigentlich dauernd? Warum machen wir unsere Identität so sehr von Dingen abhängig (heute Granny Core, morgen Clean Girl Era)? Warum versprechen wir uns von jedem neuem Kauf so viel Glück? Warum ist dieses Glücksgefühl oft direkt schon nach dem Auspacken weg? Und geht das eigentlich auch anders?
Antworten findet die Protagonistin dabei in Erinnerungen, welche wiederum vom "Müll" im Keller ausgelöst werden. Zwar sind diese individuell, doch regen sie gut zum persönlichen Reflektieren an.
Punkt Abzug dafür, dass sich die Autorin gerne noch etwas mehr Zeit hätte lassen können.
Antworten findet die Protagonistin dabei in Erinnerungen, welche wiederum vom "Müll" im Keller ausgelöst werden. Zwar sind diese individuell, doch regen sie gut zum persönlichen Reflektieren an.
Punkt Abzug dafür, dass sich die Autorin gerne noch etwas mehr Zeit hätte lassen können.
September 15, 2026
Die Protagonistin muss sieben Tage lang auf eine Diagnose warten und beginnt sich während der Wartezeit mit ihrem Keller und den darin angehäuften Dingen auseinanderzusetzen. Ich habe mich an der ein oder anderen Stelle durchaus in der Protagonistin wiedergefunden, denn auch ich hebe gerne Dinge auf die andere vielleicht als Schrott bezeichnen würden, weil sie für mich einen sentimentalen Wert haben. Das Buch hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken im Hinblick auf Konsum und Kaufentscheidungen gebracht.
September 19, 2026
Leicht, unterhaltsam und stellenweise überraschend nachdenklich. Ein Buch für alle, die schon einmal zu viel gekauft haben – und auch für alle anderen, die Freude an scharfsinnigen Gesellschaftsbeobachtungen haben.
September 27, 2026
Ich mochte die Idee vom Buch und Ilona Hartmanns Art zu schreiben sehr. Ich musste auch zwischendurch schmunzeln, aber so richtig hat es kein Gefühl bei mir hinterlassen. Eher so ein naja.
September 15, 2026
3.5 Sterne ⭐️⭐️⭐️🌟
Was fand ich toll?
Wow es wurden ganz tolle Gedanken gefasst über Konsum, aber auch über das Erwachsenwerden und allem was dazugehört: mental Health, Familie, Idealismus vs. Realität. Diese Gedanken fand ich fantastisch und konnte mich kaum satt fühlen von diesem neuen Schwung an Ideen und Aussagen.
Was fand ich nd so prickelnd?
Die Sprache war sehr bildlich und zu Beginn rollte die Geschichte recht langsam voran. Wer Poesie mag, könnte das sogar positiv empfinden. Für mich war es manchmal einfach zu viel.
Die Geschichte bleibt oberflächlich, vieles unausgesprochen. Ich habe das Gefühl die Protagonistin dreht sich am Ende doch im Kreis. Aber vielleicht ist das auch einfach normal und gehört zum Prozess dazu ;). Bis man eben eine neue Spirale findet. Wer hier eine spannende Geschichte erwartet- wird vermutlich enttäuscht. Man bekommt recht wenig Informationen.
Toll, aber die Schwelle zwischen Roman und Poesie und Philosophische Gedanken ist mir doch ein kleines bisschen zu eng hier. ❤️ werde mehr von ihr lesen, ihre Gedanken sind wirklich toll!
Was fand ich toll?
Wow es wurden ganz tolle Gedanken gefasst über Konsum, aber auch über das Erwachsenwerden und allem was dazugehört: mental Health, Familie, Idealismus vs. Realität. Diese Gedanken fand ich fantastisch und konnte mich kaum satt fühlen von diesem neuen Schwung an Ideen und Aussagen.
Was fand ich nd so prickelnd?
Die Sprache war sehr bildlich und zu Beginn rollte die Geschichte recht langsam voran. Wer Poesie mag, könnte das sogar positiv empfinden. Für mich war es manchmal einfach zu viel.
Die Geschichte bleibt oberflächlich, vieles unausgesprochen. Ich habe das Gefühl die Protagonistin dreht sich am Ende doch im Kreis. Aber vielleicht ist das auch einfach normal und gehört zum Prozess dazu ;). Bis man eben eine neue Spirale findet. Wer hier eine spannende Geschichte erwartet- wird vermutlich enttäuscht. Man bekommt recht wenig Informationen.
Toll, aber die Schwelle zwischen Roman und Poesie und Philosophische Gedanken ist mir doch ein kleines bisschen zu eng hier. ❤️ werde mehr von ihr lesen, ihre Gedanken sind wirklich toll!
September 15, 2026
Kurzweilig aber auch bissi wenig aussagekräftig, Story ist verständlich aber wirkt random, wie ein paar aneinander gereihte Geschichten die nichts miteinander zutun haben oder aus denen die Protagonistin nichts lernt. Außerdem leider kein konkretes Ende.
Glaube das Buch wird nicht lange bei mir hängen bleiben, konnte man easy durchlesen aber war auch etwas zu gezwungen auf witzig geschrieben. Die Protagonistin mistet eine Woche ihren Keller aus um am Ende gar nicht fertig zu sein, und nur in der Vergangenheit gewühlt zu haben.
Glaube das Buch wird nicht lange bei mir hängen bleiben, konnte man easy durchlesen aber war auch etwas zu gezwungen auf witzig geschrieben. Die Protagonistin mistet eine Woche ihren Keller aus um am Ende gar nicht fertig zu sein, und nur in der Vergangenheit gewühlt zu haben.
This entire review has been hidden because of spoilers.
September 1, 2026
Überraschend emotional, auch wenn man nie die Details der Diagnose erfährt oder die Charaktere Namen bekommen.
Durch die wenigen Seiten und einem Zeitraum von 7 Tagen bekommen wir zwar nur einen kleinen zeitlichen Einblick in die Welt der Protagonistin, aber die Autorin hat es geschafft die innere Welt der Frau, ihre Gefühle, Ängste und Konflikte mit wenigen Worten mir beim Lesen greifbar und authentisch zu beschreiben ohne die tatsächlichen Gefühle zu benennen. Besonders gelungen ist der Autorin die Beziehung zur kleinen Schwester, die wir zuerst in Erinnerungen kennenlernen und später auch in der Gegenwart.
Durch den Schreibstil konnte ich eine eigenartige Verbundenheit zu der Protagonistin aufbauen allein durch ihre Art die Geschichte zu erzählen, durch einzelne Details in ihrem Leben, die meinem gleichen, auch wenn es nur triviale Dinge waren.
Leseempfehlung!
Durch die wenigen Seiten und einem Zeitraum von 7 Tagen bekommen wir zwar nur einen kleinen zeitlichen Einblick in die Welt der Protagonistin, aber die Autorin hat es geschafft die innere Welt der Frau, ihre Gefühle, Ängste und Konflikte mit wenigen Worten mir beim Lesen greifbar und authentisch zu beschreiben ohne die tatsächlichen Gefühle zu benennen. Besonders gelungen ist der Autorin die Beziehung zur kleinen Schwester, die wir zuerst in Erinnerungen kennenlernen und später auch in der Gegenwart.
Durch den Schreibstil konnte ich eine eigenartige Verbundenheit zu der Protagonistin aufbauen allein durch ihre Art die Geschichte zu erzählen, durch einzelne Details in ihrem Leben, die meinem gleichen, auch wenn es nur triviale Dinge waren.
Leseempfehlung!
September 8, 2026
Ich habe Junk als Hörbuch gehört und bin jetzt tatsächlich ein bisschen traurig, dass ich es nicht physisch im Regal habe, weil ich die Sprache grandios fand!! So bildhaft, klug und teilweise richtig krass. Ich hätte mir ständig irgendwelche Sätze markieren können.
Und auch inhaltlich konnte ich (leider) sehr relaten. Besonders dieser Gedanke, dass Dinge einem irgendwie Halt geben können, wenn es im eigenen Kopf gerade ziemlich wirr ist. Man hält fest, häuft an und konsumiert; vielleicht auch, um sich selbst ein bisschen zu beruhigen...
Und auch inhaltlich konnte ich (leider) sehr relaten. Besonders dieser Gedanke, dass Dinge einem irgendwie Halt geben können, wenn es im eigenen Kopf gerade ziemlich wirr ist. Man hält fest, häuft an und konsumiert; vielleicht auch, um sich selbst ein bisschen zu beruhigen...
September 14, 2026
Das war echt unterhaltsam und beinhaltete gute Beobachtungen über (Über-) Konsum und was das mit uns Menschen macht! Mir ist bewusst, dass es wahrscheinlich bewusst gewählt ist, dass wir nur wenige Infos über alle Charaktere erhalten. Leider hat das aber dazu geführt, dass alles irgendwie zu oberflächlich bleibt. Ich hab’s dennoch gerne gehört!
September 4, 2026
Liest sie wie eine Mischung aus "My year of rest and relaxation" von Ottessa Moshfegh und "Pause" von Lena Kupke.
Wegen eines nicht weiter erklärten Health Scare lebt die Protagonistin für eine Woche in ihrem Kellerabteil um sich mit Ihrer Kaufsucht und der Beziehung zu ihrer Familie zu beschäftigen.
Ahja und der Keller wird auch noch ein wenig ausgemistet.
Ich fand am Ende des Buches hatte ich immer noch kein vollständiges Bild der Protagonistin. Es bleibt im Dunkeln was genau sie arbeitet ob sie Freunde hat, wie alt sie eigentlich ist und wer sie als Person ist außer konsumorientiert.
Wegen eines nicht weiter erklärten Health Scare lebt die Protagonistin für eine Woche in ihrem Kellerabteil um sich mit Ihrer Kaufsucht und der Beziehung zu ihrer Familie zu beschäftigen.
Ahja und der Keller wird auch noch ein wenig ausgemistet.
Ich fand am Ende des Buches hatte ich immer noch kein vollständiges Bild der Protagonistin. Es bleibt im Dunkeln was genau sie arbeitet ob sie Freunde hat, wie alt sie eigentlich ist und wer sie als Person ist außer konsumorientiert.
September 25, 2026
1 ⭐️ Kurzweilig und stellenweise witzig, aber das Buch hat gar nichts mit mir gemacht. Der Plot und die kurzen Erzählungen wirken flach und belanglos, die Beziehungen sind unausgereift und die Protagonistin dadurch bis zum Schluss nicht greifbar.
August 31, 2026
Was ich erwartet habe: Überkonsum und spannende Überlegungen dazu.
Ich neige auch mal dazu, etwas zu sehr zu wollen, das ich gar nicht brauche und sicherlich besitze ich ein paar Dinge zu viel. Darum habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und vielleicht etwas zu viel erwartet.
Spoiler ab hier:
Was ich bekommen habe: Eine Protagonistin, die sich aus Angst vor einer möglichen schlimmen Diagnose 6 Tage im Keller versteckt, weil sie das Gefühl hat, ihr Leben, wie es ist, könnte vorbei sein. Die Gegenstände im Keller (die sie nicht aussortiert, sondern etwas planlos von A nach B schiebt) dienen dabei als Ausgangspunkte für Geschichten aus ihrem Leben. Wie es war zur großen Schwester zu werden und plötzlich Dinge teilen zu sollen. Teilen findet sie doof und hat es aus Prinzip nie getan. Wie sie ihre Eltern terrorisiert hat, um alles, was ihre Schwester bekommt, auch zu bekommen. Wie ihre Schwester irgendwann begonnen hat, auszusortieren und minimalistisch zu leben (und die Protagonistin dann überlegt hat, ob das nicht ihre Chance wäre, alles von ihrer Schwester zu übernehmen, dass sie schon immer haben wollte). Schließlich überlegt sie, dass wohl die (späte) Scheidung ihrer Eltern Schuld ist.
Therapie fand sie aber zu ernsthaft - also versuchte sie es mit einem Life-Coach. Erfolglos.
Nach 6 Tagen und ungefähr 3 aussortieren Teilen hat sie plötzlich inneren Raum gefunden, einen Zugang zu ihrer Schwester, Mutter und der völlig fremden Inhaberin eines Second Hand Geschäfts. Die darf dann einfach so viele unsortierte Kisten aus dem Keller nehmen, wie sie kann und die Protagonistin auch gleich noch zum Arzttermin fahren.
Vielleicht hätte ich es mehr gemocht, wenn es mir mit dem Plot 'Junge Frau auf der Suche nach sich selbst hat Angst vor Diagnose und denkt deshalb über ihr Leben nach' verkauft worden wäre. Da ich mich aber auf die Auseinandersetzung mit Überkonsum gefreut habe, fällt meine Bewertung leider nur mittelmäßig aus.
Ich neige auch mal dazu, etwas zu sehr zu wollen, das ich gar nicht brauche und sicherlich besitze ich ein paar Dinge zu viel. Darum habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und vielleicht etwas zu viel erwartet.
Spoiler ab hier:
Was ich bekommen habe: Eine Protagonistin, die sich aus Angst vor einer möglichen schlimmen Diagnose 6 Tage im Keller versteckt, weil sie das Gefühl hat, ihr Leben, wie es ist, könnte vorbei sein. Die Gegenstände im Keller (die sie nicht aussortiert, sondern etwas planlos von A nach B schiebt) dienen dabei als Ausgangspunkte für Geschichten aus ihrem Leben. Wie es war zur großen Schwester zu werden und plötzlich Dinge teilen zu sollen. Teilen findet sie doof und hat es aus Prinzip nie getan. Wie sie ihre Eltern terrorisiert hat, um alles, was ihre Schwester bekommt, auch zu bekommen. Wie ihre Schwester irgendwann begonnen hat, auszusortieren und minimalistisch zu leben (und die Protagonistin dann überlegt hat, ob das nicht ihre Chance wäre, alles von ihrer Schwester zu übernehmen, dass sie schon immer haben wollte). Schließlich überlegt sie, dass wohl die (späte) Scheidung ihrer Eltern Schuld ist.
Therapie fand sie aber zu ernsthaft - also versuchte sie es mit einem Life-Coach. Erfolglos.
Nach 6 Tagen und ungefähr 3 aussortieren Teilen hat sie plötzlich inneren Raum gefunden, einen Zugang zu ihrer Schwester, Mutter und der völlig fremden Inhaberin eines Second Hand Geschäfts. Die darf dann einfach so viele unsortierte Kisten aus dem Keller nehmen, wie sie kann und die Protagonistin auch gleich noch zum Arzttermin fahren.
Vielleicht hätte ich es mehr gemocht, wenn es mir mit dem Plot 'Junge Frau auf der Suche nach sich selbst hat Angst vor Diagnose und denkt deshalb über ihr Leben nach' verkauft worden wäre. Da ich mich aber auf die Auseinandersetzung mit Überkonsum gefreut habe, fällt meine Bewertung leider nur mittelmäßig aus.
September 13, 2026
In “Junk” von Ilona Hartmann bleibt der Protagonistin nach einem Arzttermin eine Woche Zeit bis zu einer eventuellen, lebensverändernden Diagnose. Doch anstatt in den Urlaub zu fahren oder sich abzulenken beginnt sie, ihren Keller aufzuräumen, in dem sich Besitztümer eines ganzen Lebens angesammelt haben, an die sie sich nach wie vor verzweifelt klammert wie an das Leben selbst. Anhand der verschiedenen Gegenstände reflektiert sie die vergangenen Jahrzehnte sowie das Verhältnis zu ihren Familienmitgliedern und die Lesenden bzw. Hörenden werden in einen teilweise philosophischen Exkurs über die Dinglichkeit des Lebens geworfen. Ich bin der Autorin sehr gern in diese Geschichte gefolgt und hätte noch weitere Stunden in diesem Keller verbringen können, da sie mit Witz, Wärme und Tempo erzählt, was insbesondere die atmosphärische Lesung von Chantal Busse spürbar macht. Eine Erzählung über Loslassen, Neuanfänge und Erinnerungskultur. Mochte ich sehr!
*Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
*Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
September 22, 2026
Ich habe „Junk“ als Hörbuch beim Aufräumen und Putzen gehört – und dafür eignet es sich auch wirklich gut. Für andere Zwecke kann ich es allerdings nicht unbedingt empfehlen. Es geht um eine junge Frau, die auf eine medizinische Diagnose wartet und die Woche bis zum Befund nutzt, um ihren Keller auszumisten. Dass äußere Ordnung auch für innere Klarheit sorgen kann, ist schließlich nicht erst seit Marie Kondo bekannt.
Die Handlung bietet leider gerade mal genug Stoff für eine gelungene Kurzgeschichte. Für einen ganzen Roman fand ich vor allem die Beziehungen nicht spannend genug ausgearbeitet; ich wurde kein einziges Mal überrascht. Daran konnten auch ein paar lauwarme Lebensweisheiten wie „Besitzt man Dinge oder besitzen die Dinge einen?“ sowie allgemeine Denkanstöße zum Thema Konsum nichts ändern.
Die Handlung bietet leider gerade mal genug Stoff für eine gelungene Kurzgeschichte. Für einen ganzen Roman fand ich vor allem die Beziehungen nicht spannend genug ausgearbeitet; ich wurde kein einziges Mal überrascht. Daran konnten auch ein paar lauwarme Lebensweisheiten wie „Besitzt man Dinge oder besitzen die Dinge einen?“ sowie allgemeine Denkanstöße zum Thema Konsum nichts ändern.
Review of advance copy received from NetGalley
"Dafür, dass Zeit ein erfundenes Konzept war, hatte sie eine Menge Macht über mich."
"Etwas in mir wollte nach Hause, nur dass ich da ja schon war. Aber ich wollte mehr nach Hause, oder tiefer oder länger oder so was in der Art, woher sollte ich das wissen. Nicht ins Büro, so viel war klar."
"Ich atmete vorsichtig wieder ein. Mein ganzer Scheiß umfing mich mit langen Armen."
"Termine, To-dos, Unerledigtes, Unverwaltetes, die Aufgaben quollen aus allen Ritzen, standen auf Zetteln, klebten am Kühlschrank oder standen einfach unübersehbar in der Gegend herum. Alltag. Es war ekelhaft."
"Ihre mal unklare, mal eindeutige Haltung machte mich schon als Kind rasend. Nein, das brauchst du nicht haben wir noch zu Hause holen wir morgen machen wir selber ist Müll ist ungesund macht dumm macht dich kaputt macht die Zähne kaputt macht die Umwelt kaputt mach es nicht kaputt warum willst du eine Jeans mit Rissen die ist ja schon kaputt nein ein Neues gibt's nicht jetzt ist Schluss na gut noch eines noch ein halbes aber dann reicht es aber wirklich nur ausnahmsweise gönnen wir uns das jetzt mal weil Weihnachten ist weil Geburtstag ist weil du so brav warst damit du ruhig bist damit ich ruhig bin Moment mal nicht so gierig nein eins habe ich gesagt und ich habe noch gesagt nimm nicht so viel jetzt nimm halt noch eins was soll denn der Geiz man lebt nur einmal wenn du noch einmal quengelst werde ich aber ungemütlich komm wir holen uns was Süßes und machen es uns gemütlich. Wie kam Bedeutung in die Dinge? Wie viel war genug? Darüber brachten sie uns nichts bei."
"Ausmisten war eine Aufgabe, die sich anfühlte wie eine Bürde, aber eigentlich der reinste Luxus war."
"Es war nie katastrophal geworden, aber oft genug stand das Gefühl im Raum, dass unsere Eltern selbst noch welche gebraucht hätten, nur eben nicht die eigenen."
"Manche Fügungen im Leben gingen einen nichts an."
"Ich hatte unterdessen mein Gesicht unbeaufsichtigt gelassen, denn einer der beiden sagte: »Jetzt guck halt nicht so angewidert. Komm doch mit!«"
"Etwas in mir wollte nach Hause, nur dass ich da ja schon war. Aber ich wollte mehr nach Hause, oder tiefer oder länger oder so was in der Art, woher sollte ich das wissen. Nicht ins Büro, so viel war klar."
"Ich atmete vorsichtig wieder ein. Mein ganzer Scheiß umfing mich mit langen Armen."
"Termine, To-dos, Unerledigtes, Unverwaltetes, die Aufgaben quollen aus allen Ritzen, standen auf Zetteln, klebten am Kühlschrank oder standen einfach unübersehbar in der Gegend herum. Alltag. Es war ekelhaft."
"Ihre mal unklare, mal eindeutige Haltung machte mich schon als Kind rasend. Nein, das brauchst du nicht haben wir noch zu Hause holen wir morgen machen wir selber ist Müll ist ungesund macht dumm macht dich kaputt macht die Zähne kaputt macht die Umwelt kaputt mach es nicht kaputt warum willst du eine Jeans mit Rissen die ist ja schon kaputt nein ein Neues gibt's nicht jetzt ist Schluss na gut noch eines noch ein halbes aber dann reicht es aber wirklich nur ausnahmsweise gönnen wir uns das jetzt mal weil Weihnachten ist weil Geburtstag ist weil du so brav warst damit du ruhig bist damit ich ruhig bin Moment mal nicht so gierig nein eins habe ich gesagt und ich habe noch gesagt nimm nicht so viel jetzt nimm halt noch eins was soll denn der Geiz man lebt nur einmal wenn du noch einmal quengelst werde ich aber ungemütlich komm wir holen uns was Süßes und machen es uns gemütlich. Wie kam Bedeutung in die Dinge? Wie viel war genug? Darüber brachten sie uns nichts bei."
"Ausmisten war eine Aufgabe, die sich anfühlte wie eine Bürde, aber eigentlich der reinste Luxus war."
"Es war nie katastrophal geworden, aber oft genug stand das Gefühl im Raum, dass unsere Eltern selbst noch welche gebraucht hätten, nur eben nicht die eigenen."
"Manche Fügungen im Leben gingen einen nichts an."
"Ich hatte unterdessen mein Gesicht unbeaufsichtigt gelassen, denn einer der beiden sagte: »Jetzt guck halt nicht so angewidert. Komm doch mit!«"
September 4, 2026
Meine Erwartungen an "Junk" wurden leider nicht ganz erfüllt. Dabei hat mich sowohl der Klappentext als auch die Grundidee zunächst neugierig gemacht. Ich hatte erwartet, dass sich die Geschichte stärker mit dem Thema Überkonsum auseinandersetzt, also damit, warum wir ständig Dinge kaufen, was Konsum mit uns macht und wie wir mit dieser scheinbar endlosen Verfügbarkeit umgehen.
Die Geschichte selbst ist durchaus interessant und bietet einige spannende Gedanken rund um Konsum und unsere Beziehung zu Dingen. Allerdings hatte ich während des Lesens immer wieder das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Besonders die Protagonistin blieb für mich über weite Strecken sehr schwer greifbar. Es wird für mich nicht wirklich deutlich, wie alt sie ist oder wer sie als Person überhaupt ist. Dadurch fiel es mir schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen oder ihre Handlungen wirklich nachzuvollziehen. Auch das Ende der Geschichte war für mich nicht ganz klar.
Auch beim Thema Überkonsum hätte ich mir persönlich mehr Tiefe gewünscht. Die Thematik wird zwar aufgegriffen, konnte mich aber nicht so sehr beschäftigen, wie ich es nach dem Klappentext erwartet hatte. Stattdessen blieb bei mir vor allem der Eindruck zurück, dass vieles angerissen wird, ohne dass ich als Leserin immer einen tieferen Zugang dazu bekomme.
Trotzdem ist "Junk" keine uninteressante Geschichte. Die Idee dahinter fand ich spannend und einige Aspekte haben mich durchaus zum Nachdenken gebracht. Letztendlich konnte das Buch meine Erwartungen aber nicht vollständig erfüllen, vor allem weil mir die Protagonistin zu wenig Kontur hatte und ich mir eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Überkonsum gewünscht hätte.
Die Geschichte selbst ist durchaus interessant und bietet einige spannende Gedanken rund um Konsum und unsere Beziehung zu Dingen. Allerdings hatte ich während des Lesens immer wieder das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Besonders die Protagonistin blieb für mich über weite Strecken sehr schwer greifbar. Es wird für mich nicht wirklich deutlich, wie alt sie ist oder wer sie als Person überhaupt ist. Dadurch fiel es mir schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen oder ihre Handlungen wirklich nachzuvollziehen. Auch das Ende der Geschichte war für mich nicht ganz klar.
Auch beim Thema Überkonsum hätte ich mir persönlich mehr Tiefe gewünscht. Die Thematik wird zwar aufgegriffen, konnte mich aber nicht so sehr beschäftigen, wie ich es nach dem Klappentext erwartet hatte. Stattdessen blieb bei mir vor allem der Eindruck zurück, dass vieles angerissen wird, ohne dass ich als Leserin immer einen tieferen Zugang dazu bekomme.
Trotzdem ist "Junk" keine uninteressante Geschichte. Die Idee dahinter fand ich spannend und einige Aspekte haben mich durchaus zum Nachdenken gebracht. Letztendlich konnte das Buch meine Erwartungen aber nicht vollständig erfüllen, vor allem weil mir die Protagonistin zu wenig Kontur hatte und ich mir eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Überkonsum gewünscht hätte.
September 7, 2026
Ein neues Großartiges Buch von Ilona Hartmann.
Eine Geschichte über den Moment, der das „davor“ und das „danach“ trennt, und wie man damit umgeht.
Für die Protagonistin dauert dieser Moment sieben Tage und als Leserin erfährt man genauso viel wie sieben Tage eben hergeben. Es bleiben einige (für mich nicht zentrale) Fragen offen, aber wie sollte es auch anders sein.
Eher gerade deswegen als trotzdem wirkt dieser Einblick so ehrlich und nahbar. Das was wir erfahren ist klug und treffsicher geschrieben, jede Erinnerung und Anekdote ist genau richtig, ohne viel zu schwer vor Bedeutung zu sein.
Ich freue mich riesig auf die Lesung
Eine Geschichte über den Moment, der das „davor“ und das „danach“ trennt, und wie man damit umgeht.
Für die Protagonistin dauert dieser Moment sieben Tage und als Leserin erfährt man genauso viel wie sieben Tage eben hergeben. Es bleiben einige (für mich nicht zentrale) Fragen offen, aber wie sollte es auch anders sein.
Eher gerade deswegen als trotzdem wirkt dieser Einblick so ehrlich und nahbar. Das was wir erfahren ist klug und treffsicher geschrieben, jede Erinnerung und Anekdote ist genau richtig, ohne viel zu schwer vor Bedeutung zu sein.
Ich freue mich riesig auf die Lesung
September 17, 2026
Ich hatte eine sehr gute Zeit mit dem Buch. Finde es ist bisher ihr bestes. Ich habe zu spät angefangen, mir ihre besten Formulierungen rauszuschreiben:
- „Ich wünschte mir dreißig Quadratmeter große Hände“
- “beim Aufstehen verteilte sich der Champagner demokratisch in alle Körperteile“
- “niemand lachte. Es war eine Zone Waagrechter Mundwinkel“
- “mein Einkommen reichte nicht für die Art von Schleudergeld, das hier nötig war.“
- “ich hatte unterdessen mein Gesicht unbeaufsichtigt gelassen, denn eine der anderen sagte „guck doch nicht so“
- „Ich wünschte mir dreißig Quadratmeter große Hände“
- “beim Aufstehen verteilte sich der Champagner demokratisch in alle Körperteile“
- “niemand lachte. Es war eine Zone Waagrechter Mundwinkel“
- “mein Einkommen reichte nicht für die Art von Schleudergeld, das hier nötig war.“
- “ich hatte unterdessen mein Gesicht unbeaufsichtigt gelassen, denn eine der anderen sagte „guck doch nicht so“
July 26, 2026
Absolut erfrischend, humorvoll und kurzweilig!
Grandios geschrieben mit allerlei tollen Metaphern und Bildern und einer Protagonistin, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt.
Löst definitiv das Bedürfnis aus, mal wieder richtig auszumisten! 😂
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