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Expected 27 Aug 26
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Sieben Tage hat sie Zeit. Sieben Tage zwischen einer beunruhigenden Diagnose und dem klärenden Arzttermin, der alles verändern könnte. Sieben Tage, um nicht nachzudenken – oder endlich aufzuräumen. Statt in den Urlaub zu fahren oder sich ablenken zu lassen, steigt sie hinab in ihr Kellerabteil, ausgestattet mit Stirnlampe, Müsliriegeln und dem festen Vorsatz, sich von allem zu trennen, was sie nicht mehr braucht und freizulassen, was ohne sie besser dran ist.
Doch zwischen Umzugskartons und Erinnerungskisten, XXL-Plüschteddys und 20 Jahre alten Zahnbürsten beginnt eine unerwartete Expedition: durch Chaos und Ordnung, Konsum und Identität, durch die Geschichte ihrer Dinge und eine Meditation über Schrott. Begleitet von ihrer minimalistischen Schwester, einer pragmatischen Gebrauchtwarenhändlerin und den Fabelwesen, die im Keller rascheln, stellt sie fest: Wegwerfen ist Trennung ohne Hintertür.

Ein Roman über eine junge Frau, die ihren Keller aufräumt und dabei herausfindet, worauf es im Leben eigentlich ankommt.

184 pages, Kindle Edition

Expected publication August 27, 2026

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About the author

Ilona Hartmann

5 books38 followers
Ilona Hartmann ist freie Autorin und Texterin. Geboren 1990 bei Stuttgart zog sie direkt nach dem Abitur erst nach Leipzig und dann nach Berlin, vor allem aber ins Internet, wo sie bis heute lebt. “Land in Sicht” ist ihr erster Roman. Texte von ihr finden sich regelmäßig auf ZEIT Online, in Der Freitag und auf Twitter. Instagram @ilona_hartmann Twitter @zirkuspony

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1 (9%)
1 star
1 (9%)
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Sarah.
203 reviews15 followers
Review of advance copy received from NetGalley
July 31, 2026
"Dafür, dass Zeit ein erfundenes Konzept war, hatte sie eine Menge Macht über mich."

"Etwas in mir wollte nach Hause, nur dass ich da ja schon war. Aber ich wollte mehr nach Hause, oder tiefer oder länger oder so was in der Art, woher sollte ich das wissen. Nicht ins Büro, so viel war klar."

"Ich atmete vorsichtig wieder ein. Mein ganzer Scheiß umfing mich mit langen Armen."

"Termine, To-dos, Unerledigtes, Unverwaltetes, die Aufgaben quollen aus allen Ritzen, standen auf Zetteln, klebten am Kühlschrank oder standen einfach unübersehbar in der Gegend herum. Alltag. Es war ekelhaft."

"Ihre mal unklare, mal eindeutige Haltung machte mich schon als Kind rasend. Nein, das brauchst du nicht haben wir noch zu Hause holen wir morgen machen wir selber ist Müll ist ungesund macht dumm macht dich kaputt macht die Zähne kaputt macht die Umwelt kaputt mach es nicht kaputt warum willst du eine Jeans mit Rissen die ist ja schon kaputt nein ein Neues gibt's nicht jetzt ist Schluss na gut noch eines noch ein halbes aber dann reicht es aber wirklich nur ausnahmsweise gönnen wir uns das jetzt mal weil Weihnachten ist weil Geburtstag ist weil du so brav warst damit du ruhig bist damit ich ruhig bin Moment mal nicht so gierig nein eins habe ich gesagt und ich habe noch gesagt nimm nicht so viel jetzt nimm halt noch eins was soll denn der Geiz man lebt nur einmal wenn du noch einmal quengelst werde ich aber ungemütlich komm wir holen uns was Süßes und machen es uns gemütlich. Wie kam Bedeutung in die Dinge? Wie viel war genug? Darüber brachten sie uns nichts bei."

"Ausmisten war eine Aufgabe, die sich anfühlte wie eine Bürde, aber eigentlich der reinste Luxus war."

"Es war nie katastrophal geworden, aber oft genug stand das Gefühl im Raum, dass unsere Eltern selbst noch welche gebraucht hätten, nur eben nicht die eigenen."

"Manche Fügungen im Leben gingen einen nichts an."

"Ich hatte unterdessen mein Gesicht unbeaufsichtigt gelassen, denn einer der beiden sagte: »Jetzt guck halt nicht so angewidert. Komm doch mit!«"
Profile Image for lessvoit.
116 reviews3 followers
July 26, 2026
Absolut erfrischend, humorvoll und kurzweilig!
Grandios geschrieben mit allerlei tollen Metaphern und Bildern und einer Protagonistin, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt.
Löst definitiv das Bedürfnis aus, mal wieder richtig auszumisten! 😂
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