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Flötenzeit

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Was, wenn deine große Liebe bereits seit 90 Jahren tot ist? Wie weit würdest du gehen, um sie zu retten? Julia erbt überraschend die Villa ihres Großvaters. Im Keller des Hauses hört sie seltsame Flötentöne und stößt auf mysteriöse Dinge aus der Vergangenheit. Als sie dann auch noch das Foto eines unbekannten Mannes auf ihrem Handy entdeckt, ist Julia Der Fremde sieht einem ihrer Vorfahren zum Verwechseln ähnlich. Ist es wirklich Clemens, der Bruder ihrer Urgroßmutter, der bereits vor 90 Jahren gestorben ist? Bei ihren Nachforschungen muss Julia erkennen, dass die Vergangenheit stärker mit ihrem Leben verwoben ist, als sie zunächst geahnt hat, und dass Clemens über Ozeane der Zeit hinweg tiefe Gefühle in ihr weckt. Dann findet sie einen Liebesbrief, der hundert Jahre darauf gewartet hat, nur von ihr gelesen zu werden … »… spannend, unterhaltend, mystisch, atmosphärisch, emotional bewegend, mit sympathischen Protagonisten …« – Christine Porsche »Die Gefühlsachterbahnfahrt beim Lesen von Flötenzeit ist atemberaubend.« – Keira Silver

450 pages, Kindle Edition

First published March 2, 2015

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Nikola Hotel

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
514 reviews3 followers
April 15, 2015
Inhalt:
Julia erbt eine alte Villa und möchte diese am liebsten wieder verkaufen, bis sie auf einmal in Kontakt mit der Vergangenheit des Hauses kommt und sie Clemens kennen lernt …

Schreibstil:
Ich liebe den Stil von Nikola Hotel, bereits bei “Rabenblut” und “Fernsehköche küsst man nicht” hat mich die Autorin verzaubert. Allerdings konnte sie mich mit “Flötenzeit” nicht überzeugen. Die Geschichte ist romantisch, wissenschaftlich, historisch und war für mich zu viel des Guten. Der Beginn war zauberhaft, verspielt und weckte Lust auf mehr, leider wurde dann die Handlung zu sehr auf Nebensächlichkeiten (Botanik, Zoologie, Marokko) gelenkt und hatte – für mich – zu wenig mit der eigentlichen Liebesgeschichte zu tun. Das Ende war dann zwar wieder stimmig, war dann aber irgendwie auch zu glatt. Alles in allem wirkte die Geschichte unfertig (an einigen Stellen wurde zu viel geschrieben, an anderen zu wenig).

Charaktere:
Julia hat mir gut gefallen, aber irgendwie fehlte etwas. Sie nahm zu viel einfach so hin. Ich habe mich als Leserin in einigen Szenen mehr gewundert oder aufgeregt als die Protagonistin und konnte das Verhalten von ihr leider nicht immer nachvollziehen.

Clemens ist ein angenehmer Zeitgenosse, aber ich hatte immer das Gefühl, dass er der Botanik mehr zugetan war als den Menschen. Durch seine Vergangenheit ist dies durchaus nachvollziehbar, aber die erfährt der Leser leider erst zum Ende des Buches. Auch konnte ich nicht verstehen, warum er sich zu Julia hingezogen fühlte.

Cover:
Das Cover ist eine Wucht und passt hervorragend zu dieser Geschichte.

Fazit:
Eine Geschichte, die zum Teil Liebesroman, zum Teil historischer Roman ist und sehr viel mit Botanik, Zoologie und Krieg zu tun hat – für meinen Geschmack war das zu viel. Dennoch hat sich “Flötenzeit” sehr gut lesen lassen und war trotz einiger Längen ein schöner Liebesroman, dem ich 3 Sterne gebe. Eine Leseempfehlung gibt es von mir für Leser, welche gerne einen ungewöhnlichen Roman über die Liebe lesen möchten.
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