"NOT ALL OF THIS IS TRUE. But some surely is. Most of it, I hope."
When five wealthy trophy hunters descend upon a remote African forest, they overlook the passionate young researcher, Angel Restorick, who has learned to communicate with the chimpanzees she studies. As the hunters close in, Angel must use her unique bond with the chimps to outwit the human predators. From the Cornish village of St Piran to the jungles of Tanzania and back, this gripping tale weaves themes of conservation, connection, and courage against exploitation.
I'm the author of 'Not Forgetting the Whale', (also called 'The Whale at the End of the World',) 'The many Lives of Heloise Starchild,' The Coincidence Authority,' ('Coincidence' in the USA), and 'The Notable Brain of Maximilian Ponder.'
I'm a Cornishman who was born in Kenya, schooled in Kent, studied in Nottingham and Liverpool, and worked in Nigeria, Slough, Manchester, Edinburgh, Warrington, Warwick and Glasgow. Now I live in Parkgate on the Wirral peninsula overlooking the RSPB marshes.
My lovely wife Sue and I are possibly the only non Indonesians ever to have seen a Javan rhino and her calf. True. You can read about it on my blog at http://notablebrain.blogspot.co.uk/20...
Apart from my family and my writing, my third passion is travel. I've been posting some of my random map pins on my blog. You can follow my blog here: https://notablebrain.blogspot.com/
This book is a gem. Completely engaging, it’s both character-driven, and has fast-paced action and tension. I loved living vicariously through Angel as she was accepted into a chimpanzee clan living on an island.
Studying chimpanzee hierarchies, communication, and even remedies, Angel found a place she belonged. But of course, there’s conflict in any animal group, plus this world contains poachers and trophy hunters, who feel they have dominion over all the earth.
Any animal lover or conservationist would love this book. I highly recommend!! Thanks so much to Fly on The Wall Press for the eARC. Pub date is September 1st. I’m so excited for others to read this!
Angel ist Primatenforscherin und lässt sich darauf ein, die Tiere in ihrem natürlichen Reservat zu erleben. Gleichzeitig bahnt sich in ihr die Vermutung an, dass die Menschenaffen ein eigenes Sprachsystem haben. John Ironmongers Roman wirft hoch brisante philosophische und biologische Fragen auf. Von der Außensicht eines Bekannten von Angel wird ihre abenteuerliche Reise erzählt. Abenteuerlich wird sie besonders im Verlaufe des Romans, wo er nochmal deutlich an Spannung gewinnt. In meinen Augen schafft es Ironmonger, von den Schimpansen zu erzählen und gleichzeitig den Menschen in seinen Handlungen anzusprechen. Immer wieder werden eigene Normen und Werte geprüft, auch die Religion findet hier an geeigneter Stelle Platz. Ebenso weisen die Figuren Charakter mit Eigenheiten auf, die neben den Schimpansen die große Bühne suchen. Sympathisch fand ich auch, dass auch ältere Forscher die Schimpansen entdecken, denn Wissensdurst kennt kein Alter! Nun liegt der Roman schon einige Tage ausgelesen hier und die aufgeworfenen Fragen kreisen immer noch unaufhörlich in meinem Kopf. Absolute Kaufempfehlung!
Mensch und Tier bleiben eine oberflächliche Verbindung
Einmal mehr spielt ein Tier in John Ironmongers neuem Roman »Die Insel der Schimpansen« eine tragende Rolle, und bei diesem Titel ist es nicht weiter schwierig zu erraten, dass diesmal der Menschenaffe im Mittelpunkt steht. Die allseits bekannte Ähnlichkeit dieser Säugetiere zum Menschen wird von Ironmonger dabei auf eine neue Ebene gehoben, denn in seinem Roman werden die Schimpansen so menschlich wie nur möglich dargestellt, wobei vor allem die Fähigkeit zur Kommunikation als entscheidendes Verbindungsstück zwischen den beiden Spezies dient. Die junge Forscherin Angel begibt sich auf eine abgelegene Insel vor der Küste Tansanias, weil sie fest davon überzeugt ist, dass Schimpansen untereinander wesentlich differenzierter kommunizieren, als bislang angenommen wurde, und sie diesen Verdacht wissenschaftlich beweisen möchte. Tatsächlich gelingt es ihr erstaunlich schnell, einen Zugang zu den dort lebenden Schimpansen zu finden, von ihnen akzeptiert zu werden und schließlich sogar unter ihnen zu leben. Doch als skrupellose Trophäenjäger die Gruppe als Jagdziel auswählen, gerät Angel zwischen die Fronten und muss sich entscheiden zwischen den Menschen, denen sie selbst angehört, und den Tieren, zu denen ihre eigentliche emotionale Bindung entstanden ist. Mit diesem Szenario entwickelt Ironmonger zunächst einige interessante Ansätze, weckt aber zugleich schon früh eine gewisse Skepsis, denn der Anspruch, die Kommunikation zwischen Menschen und Affen auf eine völlig neue Stufe zu heben, wirkt zunächst ziemlich ambitioniert und nur schwer glaubwürdig. Der durchschnittliche Leser dürfte sich schließlich fragen, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse auf diesem Gebiet noch möglich sind, die tatsächlich weit über das bereits Bekannte hinausreichen. Und gerade in Bezug auf diesen zentralen Aspekt zeigt der Roman dann auch einige seiner größten Schwächen. Zum einen scheint der Autor lange davor zurückzuschrecken, tatsächlich zum Kern seiner eigenen Thematik vorzudringen. Angels Vorbereitungen auf ihre Forschungsreise werden unnötig ausführlich beschrieben, während etwa ihr Erlernen des Kletterns zwar für die Logik der Handlung kaum bedeutend ist, dennoch erstaunlich viel Raum einnimmt und dadurch eher den Eindruck einer erzählerischen Umständlichkeit erzeugt. Mit dem eigentlichen Beginn der Forschungsreise verändert sich das Tempo dann allerdings beinahe abrupt. Fast übergangslos und ohne nennenswerte Schwierigkeiten findet Angel Zugang zu den Schimpansen und wird innerhalb kürzester Zeit zu einer akzeptierten Angehörigen ihrer Gruppe. Auch die Kommunikation, die eigentlich den wissenschaftlichen Kern der gesamten Expedition bilden sollte, wird nicht ausreichend fundiert oder nachvollziehbar entwickelt, sondern scheint Angel beinahe spielend leicht zugänglich zu werden. Sie versteht die Tiere erstaunlich schnell und kann ihre Kommunikationsformen unmittelbar auf ihre Forschungsarbeit übertragen, wodurch die gesamte Entwicklung kaum schlüssig, wenig ausgereift und erst recht nicht wirklich wissenschaftlich wirkt. Gerade hier hätte der Roman deutlich mehr Geduld und Differenzierung benötigt, denn die Frage, wie eine Verständigung zwischen zwei Spezies tatsächlich funktionieren könnte, hätte durchaus das Potenzial für eine wesentlich spannendere und intellektuell anspruchsvollere Geschichte gehabt. Stattdessen wird die zentrale Idee häufig auf eine fast märchenhafte Ebene reduziert, in der die Grenzen zwischen wissenschaftlicher Fiktion und kindlicher Abenteuererzählung zunehmend verschwimmen.Der eigentliche Knackpunkt des Romans wirkt dadurch stellenweise bilderbuchhaft, beinahe karikaturenhaft, was durch die ohnehin große Nähe der Schimpansen zum Menschen und ihre daraus resultierende Verwendung in Cartoons und populären Erzählungen noch verstärkt wird. Kaum verwunderlich ist daher, dass Ironmonger nicht allzu lange bei dieser Thematik verweilt, sondern die Geschichte zunehmend in eine klassische Abenteuergeschichte überführt, in der Angel gemeinsam mit ihren Schimpansen gegen skrupellose Trophäenjäger kämpft, die erwartungsgemäß eindeutig die Rolle der Bösen übernehmen. Fast schon in Hollywood-Manier wird hier vom Aufstand der Tiere gegen ihre menschlichen Feinde erzählt, auch wenn Ironmonger glücklicherweise nicht ganz so weit geht wie etwa »Der Planet der Affen«. Dennoch ist die Nähe zu diesem bekannten Stoff unübersehbar und dürfte kaum zufällig sein, zumal das Motiv der sich gegen den Menschen erhebenden Affen zweifellos bewusst in den Roman einfließt. »Die Insel der Schimpansen« ist damit ein durchaus seltsames Buch, das verschiedene interessante Ansätze miteinander verbindet, ohne einen davon wirklich konsequent auszuschöpfen. Es versucht, eine Brücke zwischen Mensch und Tier zu schlagen, und greift dabei durchaus ausführlich die Frage auf, mit welchem Recht der Mensch sich herausnimmt, über die Tierwelt zu bestimmen und andere Lebewesen seinen eigenen Interessen unterzuordnen. Angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Diskussionen über Massentierhaltung, Veganismus und die grundsätzliche Stellung des Menschen innerhalb der Natur ist dies zweifellos ein relevantes Thema. Außer einigen eher naheliegenden und teilweise biblischen Verweisen gelingt es Ironmonger jedoch kaum, dieser Diskussion wirklich neue Gedanken hinzuzufügen. Letztlich bleibt »Die Insel der Schimpansen« deshalb vor allem eine Unterhaltungslektüre, die allerdings auch innerhalb dieses Genres nur bedingt überzeugen kann. Die Geschichte ist grundsätzlich kurzweilig und stellenweise temporeich, wobei insbesondere die Schimpansen erstaunlich dreidimensional wirken und dem Leser tatsächlich ans Herz wachsen können, beinahe so, wie man es sonst von gelungenen menschlichen Hauptfiguren kennt. Gerade diese emotionale Bindung an die Tiere gehört zu den Stärken des Romans und zeigt, dass Ironmonger durchaus ein Gespür dafür besitzt, tierische Figuren glaubwürdig und sympathisch zu gestalten. Gleichzeitig ist die wissenschaftliche Grundlage, auf der die gesamte Handlung aufbaut, jedoch zu oberflächlich und unglaubwürdig, um den Roman wirklich tragen zu können. Auch die anschließende Abenteuergeschichte ist letztlich nicht spannend genug, um über diese Schwächen hinwegzusehen und dem Buch zumindest den Status einer wirklich gelungenen, anspruchsvollen Unterhaltungslektüre zu sichern. »Die Insel der Schimpansen« ist daher durchaus lesbar und kurzweilig und besitzt mit seiner ungewöhnlichen Ausgangsidee auch ein kleines Maß an Originalität. Für ein echtes Highlight fehlt dem Roman jedoch sowohl die wissenschaftliche Tiefe als auch die erzählerische Konsequenz, die einige von Ironmongers früheren Werken durchaus ausgezeichnet haben.
This is probably the only author that always manages to put me in a good mood whilst reading about environmental fiction!
I’ve said it before, but I love this author! Their stories are always original and full of life, whilst navigating very difficult themes that are also quite current and urgent. Their writing style is smooth and fresh and it is a joy reading their words, whilst imagining life amongst the chimpanzees in Tanzania alongside the wonderful main character Angel!
The plot is full of surprises and it is honestly such a thrilling adventure, whilst being also very credible and suspenseful. I loved everything in this book, from the characters to the evolution of the events and how everything came together for all the people in the book, and I mean for all of them!! Each of them deserved what they got, positive and negative.
I am quite passionate about the environment and animals, whichever their species, so this book had me incensed in a way that is only imaginable to whomever could see my facial expressions whilst reading it: from rage to joy, from sorrow to passion. This is a rollercoaster of emotions, with important themes explored in such an elegant way. Readers of this story won’t ever think about apes, and all animals really in the same way, unless you’re an animal advocate already, thinking every species deserves the right to live their lives fully and freely. The exploration of the concept of the Dominion Mandate truly chilled me in such a way I still can’t describe.. Even the idea makes me shiver.
I highly recommend this book to anyone, because it’s part thriller, part adventure, part fantasy and also part horror. I consider this story a coming of age of humanity with the best found family trope ever written! Read it if you want to find out why.
Thanks to Fly On The Wall Press for a copy and this is my honest opinion.
Auf Samaki Island im Victoriasee in Tansania steht der Schimpansengruppe um Silberrücken Gaffa eine spektakuläre Veränderung bevor. Anders als zurzeit der Verdrängung Carters als Alphamännchen durch den jüngeren Gaffa wird die fällige Übernahme der Anführerrolle durch ein jüngeres Tier jetzt nicht ohne Blutvergießen stattfinden, weil Doogie und Nixon um die Nachfolge konkurrieren. Die kleine Insel ist nur umständlich zu erreichen, so dass die Primatengruppe und eine Handvoll Verhaltensbiologen ungestört ihrer Forschungstätigkeit nachgehen können. In St. Piran in Cornwall wird derweil die Spitzenathletin Angelica/Angel angeworben, um in der Primatenkolonie zu untersuchen, ob Schimpansen eine Sprache haben könnten. Die muskulöse junge Frau, die ihr Sportlehrer durch Geräteturnen vor dem Abrutschen in unerwünschte Gesellschaft bewahrte, klettert seit früher Kindheit auf Bäume und kann wie die Schimpansen in Baumkronen übernachten.
Als die Insel an ein Unternehmen aus Südafrika verkauft wird, konfrontiert das die Forscher mit dem materiellen Wert, den ein Reservat an sich für einen Investor hat, speziell eines mit Primaten. Mehrere Handlungsfäden laufen aufeinander zu: Die Ereignisse in Gaffas Gruppe, die Perspektive der Forscher, Ereignisse während Angels Abwesenheit in St. Piran, wo Jeremy Melon ein Buch über den Dschungel schreibt – und die Eskalation durch die Investoren auf dem Inselchen.
Fazit John Ironmongers märchenhafter Roman, der nach den Ereignissen um den Wal spielt, hat mich gleich zu Anfang am stärksten berührt, als sich schrittweise entfaltete, welche Rolle darin Angel zugedacht war und wie Gaffas Gruppe diesen „kleinen Vogel“ einordnete. Der Klappentext verrät schon zu viel, um sich noch von der Geschichte überraschen zu lassen. Ohne weiter zu spoilern, sei gesagt, wer Ironmonger bisher mochte, sich für Verhaltensbiologie und Jane Goodalls Arbeitsweise interessiert und nicht zu zart besaitet ist, sollte die Lektüre wagen.
Leider konnte mich Die Insel der Schimpansen von John Ironmonger nicht wirklich überzeugen. Die Idee hinter der Geschichte fand ich zunächst interessant und auch die Themen rund um Natur, Tiere und das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt hatten durchaus Potenzial. Allerdings hat sich die Handlung für meinen Geschmack viel zu langsam entwickelt.
Viele Abschnitte wirkten auf mich unnötig ausführlich und teilweise etwas zäh. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte hineinzukommen. Auch die Figuren blieben für mich über weite Strecken eher distanziert, sodass bei mir kaum eine emotionale Bindung entstanden ist. Einige Entwicklungen waren zudem vorhersehbar und konnten mich deshalb nicht besonders überraschen.
Trotzdem gibt es einige interessante Gedanken und Ansätze, die zum Nachdenken anregen. Besonders die Fragen nach dem Umgang des Menschen mit der Natur und anderen Lebewesen fand ich gelungen. Leider konnten diese positiven Aspekte die Längen und die für mich wenig packende Erzählweise nicht ausgleichen.
Insgesamt hatte ich mir von dem Buch mehr erhofft. Es ist keineswegs völlig schlecht, aber für mich fehlte es an Spannung, Tempo und emotionaler Tiefe.
Ich bin ein wenig enttäuscht von dem Buch, da ich nach „Der Wal und das Ende der Welt“ von John Ironmonger mit einem vergleichbaren Stil und Buch gerechnet hatte. Auch in „Die Insel der Schimpansen“ spielt die Natur und der Eingriff des Menschen die zentrale Rolle und Ironmonger verdeutlicht ohne belehrend zu sein, aber mit einem großen Appell an die Menschlichkeit, wie wichtig der Schutz der Natur ist bzw. wie "unwichtig" der Mensch im Vergleich. Dennoch fand ich, dass das Buch seine Längen hat, vor allem die erste Hälfte des Buches, bis die Geschichte schließlich an Spannung gewinnt, die sich in der Bedrohung der Schimpansen zeigt. Dennoch würde ich das Buch allen empfehlen, die sich für Schimpansen, Forschung und die Kommunikation von Tieren interessieren, denn hier liefert das Buch eindeutig interessante Einblicke, auch wenn die Geschichte fiktiv ist.
Adventurous and unique, ‘The Angel of St Piran’ is a hugely entertaining exploration of belonging as a young research scientist becomes deeply involved in the lives of a group of chimpanzees in Tanzania.
Blending ideas of conservation with high stakes action, this is an enjoyable read for both action-thriller fans and nature-based fiction.