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Die Insel der Schimpansen

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"NOT ALL OF THIS IS TRUE. But some surely is. Most of it, I hope."

When five wealthy trophy hunters descend upon a remote African forest, they overlook the passionate young researcher, Angel Restorick, who has learned to communicate with the chimpanzees she studies. As the hunters close in, Angel must use her unique bond with the chimps to outwit the human predators. From the Cornish village of St Piran to the jungles of Tanzania and back, this gripping tale weaves themes of conservation, connection, and courage against exploitation.

397 pages, Kindle Edition

Published August 26, 2026

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About the author

John Ironmonger

10 books301 followers
I'm the author of 'Not Forgetting the Whale', (also called 'The Whale at the End of the World',) 'The many Lives of Heloise Starchild,' The Coincidence Authority,' ('Coincidence' in the USA), and 'The Notable Brain of Maximilian Ponder.'

I'm a Cornishman who was born in Kenya, schooled in Kent, studied in Nottingham and Liverpool, and worked in Nigeria, Slough, Manchester, Edinburgh, Warrington, Warwick and Glasgow. Now I live in Parkgate on the Wirral peninsula overlooking the RSPB marshes.

My lovely wife Sue and I are possibly the only non Indonesians ever to have seen a Javan rhino and her calf. True. You can read about it on my blog at http://notablebrain.blogspot.co.uk/20...

Apart from my family and my writing, my third passion is travel. I've been posting some of my random map pins on my blog. You can follow my blog here: https://notablebrain.blogspot.com/

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Community Reviews

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Displaying 1 - 19 of 19 reviews
Profile Image for Gitti.
1,262 reviews
September 11, 2026
Angel ist Zoologin und Turnerin und hat sich intensiv mit der Kommunikation von Schimpansen beschäftigt. Als sie das Angebot erhält, in Tansania auf einer kleinen Insel in einer Schimpansenkolonie zu forschen, kann sie nicht widerstehen. Sie lässt Cornwall hinter sich und findet auf der Insel nicht nur eine neue Aufgabe, sondern auch eine Art Familie. Doch dieser Frieden hält nicht lange: Die Insel wird verkauft, und die neuen Besitzer haben keinerlei Interesse an Forschung – sie sehen die Tiere als Jagdobjekte. Für Angel beginnt ein Kampf ums Überleben, für sich selbst und für die Schimpansen, die ihr ans Herz gewachsen sind.

John Ironmonger führt uns dabei wieder nach St. Piran, jenen Ort, den Leserinnen und Leser seiner Bücher bereits kennen. Angel stammt von dort, und ihre Geschichte wird von Jeremy erzählt, einem Freund ihres Großvaters. Er soll aus Angels Aufzeichnungen und ihren Gesprächen ein Buch machen – und so entsteht eine zusätzliche Erzählebene, denn Jeremy meldet sich immer wieder selbst zu Wort.

Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Die Figuren sind eindrucksvoll gezeichnet – sowohl die Protagonisten als auch die Antagonisten. Besonders die Gefühllosigkeit der neuen Inselbesitzer, die alles Leben dort nur als Kapital betrachten, ging mir unter die Haut. Angels Kampf dagegen ist spannend, berührend und zeigt eindrucksvoll, dass der Mensch die Natur nicht einfach ignorieren kann, ohne irgendwann selbst die Konsequenzen zu spüren.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Es ist unglaublich interessant, zum Ende hin richtig spannend und trägt eine wichtige Botschaft in sich: Der Mensch ist Teil der Natur – und wir sollten lernen, mit ihr statt gegen sie zu leben.
Profile Image for Pamela.
651 reviews34 followers
July 24, 2026
This book is a gem. Completely engaging, it’s both character-driven, and has fast-paced action and tension. I loved living vicariously through Angel as she was accepted into a chimpanzee clan living on an island.

Studying chimpanzee hierarchies, communication, and even remedies, Angel found a place she belonged. But of course, there’s conflict in any animal group, plus this world contains poachers and trophy hunters, who feel they have dominion over all the earth.

Any animal lover or conservationist would love this book. I highly recommend!! Thanks so much to Fly on The Wall Press for the eARC. Pub date is September 1st. I’m so excited for others to read this!
96 reviews
August 31, 2026
Angel ist Primatenforscherin und lässt sich darauf ein, die Tiere in ihrem natürlichen Reservat zu erleben. Gleichzeitig bahnt sich in ihr die Vermutung an, dass die Menschenaffen ein eigenes Sprachsystem haben. John Ironmongers Roman wirft hoch brisante philosophische und biologische Fragen auf.
Von der Außensicht eines Bekannten von Angel wird ihre abenteuerliche Reise erzählt. Abenteuerlich wird sie besonders im Verlaufe des Romans, wo er nochmal deutlich an Spannung gewinnt. In meinen Augen schafft es Ironmonger, von den Schimpansen zu erzählen und gleichzeitig den Menschen in seinen Handlungen anzusprechen. Immer wieder werden eigene Normen und Werte geprüft, auch die Religion findet hier an geeigneter Stelle Platz.
Ebenso weisen die Figuren Charakter mit Eigenheiten auf, die neben den Schimpansen die große Bühne suchen. Sympathisch fand ich auch, dass auch ältere Forscher die Schimpansen entdecken, denn Wissensdurst kennt kein Alter!
Nun liegt der Roman schon einige Tage ausgelesen hier und die aufgeworfenen Fragen kreisen immer noch unaufhörlich in meinem Kopf. Absolute Kaufempfehlung!
98 reviews6 followers
August 29, 2026
Mensch und Tier bleiben eine oberflächliche Verbindung

Einmal mehr spielt ein Tier in John Ironmongers neuem Roman »Die Insel der Schimpansen« eine tragende Rolle, und bei diesem Titel ist es nicht weiter schwierig zu erraten, dass diesmal der Menschenaffe im Mittelpunkt steht. Die allseits bekannte Ähnlichkeit dieser Säugetiere zum Menschen wird von Ironmonger dabei auf eine neue Ebene gehoben, denn in seinem Roman werden die Schimpansen so menschlich wie nur möglich dargestellt, wobei vor allem die Fähigkeit zur Kommunikation als entscheidendes Verbindungsstück zwischen den beiden Spezies dient. Die junge Forscherin Angel begibt sich auf eine abgelegene Insel vor der Küste Tansanias, weil sie fest davon überzeugt ist, dass Schimpansen untereinander wesentlich differenzierter kommunizieren, als bislang angenommen wurde, und sie diesen Verdacht wissenschaftlich beweisen möchte. Tatsächlich gelingt es ihr erstaunlich schnell, einen Zugang zu den dort lebenden Schimpansen zu finden, von ihnen akzeptiert zu werden und schließlich sogar unter ihnen zu leben. Doch als skrupellose Trophäenjäger die Gruppe als Jagdziel auswählen, gerät Angel zwischen die Fronten und muss sich entscheiden zwischen den Menschen, denen sie selbst angehört, und den Tieren, zu denen ihre eigentliche emotionale Bindung entstanden ist.
Mit diesem Szenario entwickelt Ironmonger zunächst einige interessante Ansätze, weckt aber zugleich schon früh eine gewisse Skepsis, denn der Anspruch, die Kommunikation zwischen Menschen und Affen auf eine völlig neue Stufe zu heben, wirkt zunächst ziemlich ambitioniert und nur schwer glaubwürdig. Der durchschnittliche Leser dürfte sich schließlich fragen, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse auf diesem Gebiet noch möglich sind, die tatsächlich weit über das bereits Bekannte hinausreichen. Und gerade in Bezug auf diesen zentralen Aspekt zeigt der Roman dann auch einige seiner größten Schwächen. Zum einen scheint der Autor lange davor zurückzuschrecken, tatsächlich zum Kern seiner eigenen Thematik vorzudringen. Angels Vorbereitungen auf ihre Forschungsreise werden unnötig ausführlich beschrieben, während etwa ihr Erlernen des Kletterns zwar für die Logik der Handlung kaum bedeutend ist, dennoch erstaunlich viel Raum einnimmt und dadurch eher den Eindruck einer erzählerischen Umständlichkeit erzeugt.
Mit dem eigentlichen Beginn der Forschungsreise verändert sich das Tempo dann allerdings beinahe abrupt. Fast übergangslos und ohne nennenswerte Schwierigkeiten findet Angel Zugang zu den Schimpansen und wird innerhalb kürzester Zeit zu einer akzeptierten Angehörigen ihrer Gruppe. Auch die Kommunikation, die eigentlich den wissenschaftlichen Kern der gesamten Expedition bilden sollte, wird nicht ausreichend fundiert oder nachvollziehbar entwickelt, sondern scheint Angel beinahe spielend leicht zugänglich zu werden. Sie versteht die Tiere erstaunlich schnell und kann ihre Kommunikationsformen unmittelbar auf ihre Forschungsarbeit übertragen, wodurch die gesamte Entwicklung kaum schlüssig, wenig ausgereift und erst recht nicht wirklich wissenschaftlich wirkt. Gerade hier hätte der Roman deutlich mehr Geduld und Differenzierung benötigt, denn die Frage, wie eine Verständigung zwischen zwei Spezies tatsächlich funktionieren könnte, hätte durchaus das Potenzial für eine wesentlich spannendere und intellektuell anspruchsvollere Geschichte gehabt. Stattdessen wird die zentrale Idee häufig auf eine fast märchenhafte Ebene reduziert, in der die Grenzen zwischen wissenschaftlicher Fiktion und kindlicher Abenteuererzählung zunehmend verschwimmen.Der eigentliche Knackpunkt des Romans wirkt dadurch stellenweise bilderbuchhaft, beinahe karikaturenhaft, was durch die ohnehin große Nähe der Schimpansen zum Menschen und ihre daraus resultierende Verwendung in Cartoons und populären Erzählungen noch verstärkt wird. Kaum verwunderlich ist daher, dass Ironmonger nicht allzu lange bei dieser Thematik verweilt, sondern die Geschichte zunehmend in eine klassische Abenteuergeschichte überführt, in der Angel gemeinsam mit ihren Schimpansen gegen skrupellose Trophäenjäger kämpft, die erwartungsgemäß eindeutig die Rolle der Bösen übernehmen. Fast schon in Hollywood-Manier wird hier vom Aufstand der Tiere gegen ihre menschlichen Feinde erzählt, auch wenn Ironmonger glücklicherweise nicht ganz so weit geht wie etwa »Der Planet der Affen«. Dennoch ist die Nähe zu diesem bekannten Stoff unübersehbar und dürfte kaum zufällig sein, zumal das Motiv der sich gegen den Menschen erhebenden Affen zweifellos bewusst in den Roman einfließt.
»Die Insel der Schimpansen« ist damit ein durchaus seltsames Buch, das verschiedene interessante Ansätze miteinander verbindet, ohne einen davon wirklich konsequent auszuschöpfen. Es versucht, eine Brücke zwischen Mensch und Tier zu schlagen, und greift dabei durchaus ausführlich die Frage auf, mit welchem Recht der Mensch sich herausnimmt, über die Tierwelt zu bestimmen und andere Lebewesen seinen eigenen Interessen unterzuordnen. Angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Diskussionen über Massentierhaltung, Veganismus und die grundsätzliche Stellung des Menschen innerhalb der Natur ist dies zweifellos ein relevantes Thema. Außer einigen eher naheliegenden und teilweise biblischen Verweisen gelingt es Ironmonger jedoch kaum, dieser Diskussion wirklich neue Gedanken hinzuzufügen.
Letztlich bleibt »Die Insel der Schimpansen« deshalb vor allem eine Unterhaltungslektüre, die allerdings auch innerhalb dieses Genres nur bedingt überzeugen kann. Die Geschichte ist grundsätzlich kurzweilig und stellenweise temporeich, wobei insbesondere die Schimpansen erstaunlich dreidimensional wirken und dem Leser tatsächlich ans Herz wachsen können, beinahe so, wie man es sonst von gelungenen menschlichen Hauptfiguren kennt. Gerade diese emotionale Bindung an die Tiere gehört zu den Stärken des Romans und zeigt, dass Ironmonger durchaus ein Gespür dafür besitzt, tierische Figuren glaubwürdig und sympathisch zu gestalten. Gleichzeitig ist die wissenschaftliche Grundlage, auf der die gesamte Handlung aufbaut, jedoch zu oberflächlich und unglaubwürdig, um den Roman wirklich tragen zu können. Auch die anschließende Abenteuergeschichte ist letztlich nicht spannend genug, um über diese Schwächen hinwegzusehen und dem Buch zumindest den Status einer wirklich gelungenen, anspruchsvollen Unterhaltungslektüre zu sichern. »Die Insel der Schimpansen« ist daher durchaus lesbar und kurzweilig und besitzt mit seiner ungewöhnlichen Ausgangsidee auch ein kleines Maß an Originalität. Für ein echtes Highlight fehlt dem Roman jedoch sowohl die wissenschaftliche Tiefe als auch die erzählerische Konsequenz, die einige von Ironmongers früheren Werken durchaus ausgezeichnet haben.
200 reviews1 follower
September 21, 2026
Turnerin und Biologin Angel bekommt eine unglaubliche Chance: für zwei Jahre kann sie auf eine Insel in Tansania ziehen, um dort die Sprache der Schimpansen zu entschlüsseln. Doch gierige Großunternehmer setzen dem ein jähes Ende und es beginnt ein Wettstreit zwischen Gut und Böse...

Zu Beginn: der Autor hat wirklich einen sehr einnehmenden Schreibstil, ich habe fast nur positives über seine Bücher gehört, weshalb ich "Die Insel der Schimpansen" unbedingt lesen wollte. Und tatsächlich habe ich das Buch recht flott verschlungen, auch wenn ich es ab und an weglegen musste, weil ich teilweise etwas genervt war...

Die ganze Geschichte ist in einem wissenschaftlichen Setting angelegt: Angel wird von dem renommierten Primatenforscher Timothy angeworben, einerseits weil sie einen guten wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht hatte, andererseits weil sie eine halbprofessionelle Turnerin ist und es somit für sie ein Leichtes ist, von Baum zu Baum zu schwingen. Und das tut sich auch, angekommen auf der Insel gliedert sie sich gar leicht in die Gruppe der Schimpansen ein, auch wenn sie stets das unterste Glied in der Hierarchie bleibt. Sie lernt, die Sprache der Menschenaffen zu sprechen, ab und an bekommen wir Lesenden Einblicke, mit welchen Geräuschen, Mimiken und Gesten sie funktioniert. Grundsätzlich klingt dieses System durchaus plausibel, allerdings ist mir ein wenig schleierhaft, weshalb zu Beginn des Buches mehrfach erwähnt wird, dass sie wohl alle für verrückt erklärt werden würden, sollte jemand herausfinden, dass sie an eine Sprache der Menschenaffen glauben. Wer die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre beobachtet, stellt fest, dass bei vielen Tierarten angenommen werden kann, dass sie miteinander sprechen bzw. kommunizieren; anders als dies Menschen tun, aber doch. Die Konversationen, die im Buch in menschliche Sprache übersetzt werden, sind leider nicht sonderlich gut gelungen. Einerseits wird erklärt, dass Schimpansen keine Vorstellung von Zeit hätten, andererseits wird aber mit Zeitangaben herumgeworfen. Dann sind viele Konversationen sehr einfach gehalten, andere bestehen aus komplexen Sätzen, was das ganze sehr unglaubwürdig erscheinen lässt. Ob dies der Übersetzung ins Deutsche geschuldet ist, kann ich nicht beurteilen, jedenfalls finde ich schade, dass die an sich gute Idee hier sehr inkonsistent umgesetzt wird.

Ebenso unpassend finde ich, wie Schwarz und Weiß hier grundsätzlich Menschen gezeichnet werden. Die Investoren, die die Insel kaufen und die Wissenschaftler*innen verjagen wollen, sind einfach allesamt ungute, bösartige, selbstverliebte und herrschsüchtige Personen. Ja, solche gibt es zuhauf, trotzdem bin ich davon überzeugt, dass diese es nicht so plakativ "heraushängen" lassen wie in dieser Darstellung. Andere wiederum, wie Timothy, sind so naiv, dass es ebenfalls unglaubwürdig ist. Das ganze gipfelt dann in ein Ende, das die handelnden Figuren auf eine Art dezimiert, die mich ob ihrer Fragwürdigkeit eigentlich nur mehr genervt hat.

Ich finde es super, dass es Autoren wie John Ironmonger gibt, die versuchen, durch Unterhaltungsliteratur mit wissenschaftlichen Anspruch Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie schützenswert Tiere bzw. die gesamte Natur sind und dass wir uns den Planeten lediglich mit ihnen teilen. Schade finde ich es aber, dass es so stereotyp und inkonsistent umgesetzt wird. Positiv hervorheben muss ich noch den Erzählstil, denn die ganze Geschichte wird von einem Erzähler geschildert, der vorgibt, sie von Angel selbst gehört zu haben. So gibt dieser auch an, wenn er sich etwas zusammenreimen musste oder wenn er über Personen recherchiert hat. Dabei greift er manchmal in der Geschichte vor und springt wieder zurück, was durchaus spannende Momente bringt.

Mein Fazit: "Die Insel der Schimpansen" ist ein kurzweiliger Unterhaltungsroman, der mit stereotypen Figuren arbeitet und einiges erklärt, dass er schlussendlich nicht halten kann. Wem es nicht stört, dass nicht alles so gut zusammenpasst, aber trotzdem Leidenschaft für die Sache und Idealismus haben will, ist hier richtig.
1 review
September 5, 2026
Ein Roman mit Spannung & Feel-Good-Effekt

Im Mittelpunkt stehen Menschenaffenforschung, Natur und Tierschutz und gleichzeitig geht es um die Frage, wie wir mit der Welt und ihren anderen Bewohnern umgehen. Dabei hat das Buch auch einen gesellschaftskritischen Touch, was mir sehr gut gefallen hat. Da ich Natur und Tiere sehr gern mag, fand ich diesen Fokus und auch das Setting auf Samaki Island erfrischend. Die wissenschaftliche Komponente im Buch war gut in die Geschichte eingebracht und interessant. Man merkt, dass der Autor selbst Zoologe ist und ihm das Thema am Herzen liegt.

Die Figuren waren insgesamt gut ausgearbeitet. Angel als Hauptfigur hat mir besonders gefallen. Sie ist mutig, schlau und prinzipientreu. Auch die anderen Figuren hatten ihre Eigenarten und waren für mich gut nachvollziehbar. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor bewusst starke Frauenfiguren in unterschiedlichen Rollen und vor allen Dingen auch in Führungspositionen in den Mittelpunkt stellt, was mir positiv aufgefallen ist.

Was mir allerdings gefehlt hat, war an vielen Stellen etwas mehr Tiefe. Interessante Begebenheiten, Ereignisse und Beziehungen wurden immer wieder angeschnitten und dann relativ schnell verlassen oder nicht komplett ausgeführt. Gerade die Beziehung zwischen Angel und den Schimpansen hätte ich gerne ausführlicher miterlebt. Auch die Beziehungen zwischen den Menschen auf der Insel hätten etwas mehr Raum bekommen können.

Vom Schreibstil her fand ich das Buch sehr schön geschrieben, teilweise waren die Beschreibungen allerdings zu ausführlich (meiner Meinung nach leider an den falschen Stellen). Manche Aufzählungen habe ich irgendwann nur noch überflogen, um zurück zur Handlung zu gelangen. Auch bei manchen Dialogen haben die ausführlichen Beschreibungen für mich den Lesefluss etwas gestört.

Timothy hat mich mit seiner Naivität gegenüber den offensichtlichen Warnsignalen außerdem teilweise fast zur Verzweiflung gebracht, vor allem weil er eigentlich ein schlauer Mann war.

Das letzte Drittel hat mich dafür richtig abgeholt. Es wurde deutlich spannender und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Besonders der Full-Circle-Moment am Ende hat das Buch für mich sehr schön abgerundet. Das Ende war gleichzeitig traurig und schön und hatte einen kleinen Feel-Good-Effekt.

Insgesamt würde ich 3,5 Sterne vergeben und gerne weitere Bücher des Autors lesen. Ich würde das Buch vor allem Leser:innen empfehlen, die Tiere, Natur und wissenschaftliche Themen mögen und gerne auf eine große Romance-Handlung verzichten können.
Profile Image for MirjS.
191 reviews1 follower
September 20, 2026
Großartiges Buch, großartige Botschaft!

Als Tierliebhaberin (egal ob klein, groß, schleimig, zwitschernd oder behaart) erreichen mich Bücher, in denen Tieren eine Stimme verliehen, verdiente Wertschätzung entgegengebracht und idealerweise auch noch für sie eingetreten wird, natürlich immer ganz besonders. Kein Wunder also, dass ich einmal mehr bei Autor und Zoologe John Ironmonger und seinem neuersten Roman „Die Insel der Schimpansen“ gelandet bin. Diesmal sind es weder Wal, Eisbär, noch Dugong die im Mittelpunkt des Geschehens stehen, sondern eine Kolonie von Menschenaffen. Und natürlich die junge Turnerin und Wissenschaftlerin Angel aus Cornwall, die eines Tages die einmalige Chance erhält, die Sprache und Kommunikationsfähigkeit von Schimpansen, auf einer isolierten, in Tansania gelegene, Insel zu erforschen.

Zu Beginn des Buches war ich zugegebenermaßen doch etwas skeptisch, konnte ich doch Turnen und Feldforschung nicht ganz für mich überein bringen. Doch ehe ich mich versah war ich mittendrin in der Geschichte. In Tansania, im Dschungel, in den Baumwipfeln mit Angel und Milo und konnte das Buch, dank John Ironmongers lebendigem und mitreißenden Schreibstil, einfach nicht mehr aus den Händen legen. Ich habe gelacht, geweint, die Luft angehalten, im Kopf versucht die beschriebene „Affensprache“ zum imitieren, gestaunt, gehasst und gebangt. Und war richtig enttäuscht, als ich schließlich, viel zu schnell, auf den letzten Seiten angekommen bin - auch wenn ich mit dem Ausgang ganz gut leben konnte. Außerdem hat mir das anschließende Nachwort mit den Erklärungen und Fakten sehr gut gefallen, sowie die hinreißenden Zeichnungen der einzelnen Schimpansen, die in mir das Gefühl erweckt haben, als gäbe es sie wirklich.

Fazit: Für mich ein ganz großartiger, ergreifender, augenöffnender und auch spannender Roman mit einer wichtigen!!! Botschaft, die mir sehr am Herzen liegt. Darüber hinaus eine wirklich schöne Hommage an Jane Goodall 🫶

Für mich ein nachhallendes Jahreshighlight und absoluter Lesetipp für jeden Tierliebhaber!
Profile Image for Rabea Aylien.
274 reviews
September 30, 2026
•Rezension•

Die Insel der Schimpansen von John Ironmonger

✨ 978-3103977233

✨ 416 Seiten

✨ erschienen am 26. August 2026

✨ 24€ (Gebundene Ausgabe)

✨ Fischer Verlag


Beschreibung:
Dieses Angebot kann die Profiturnerin Angel aus dem beschaulichen Fischerdörfchen in Cornwall nicht ablehnen: Eine Reise auf eine abgelegene Insel Tansanias, um die Sprache der Schimpansen zu erforschen – nicht aus der Distanz, sondern mitten unter ihnen, hoch oben in den Baumkronen des Urwalds. Und tatsächlich gelingt es Angel, ein Teil des Stammes zu werden, Freundschaft zu schließen mit dem fröhlichen Milo und sich in die Familie der anderen Forscher auf Samaki Island einzufügen. Doch als die Insel verkauft wird und die neuen Besitzer der Insel ihre ganz eigenen Pläne zu verfolgen scheinen, beginnt ein Kampf ums Überleben – zwischen Trophäenjagd und Naturschutz, Gier und Mitgefühl, Mensch und Natur.

Meine Meinung:
Ich mochte das Buch wirklich gerne und vor allem die besondere Atmosphäre hat mir gefallen. Die Geschichte ist emotional, spannend und gleichzeitig sehr naturverbunden. Besonders die Verbindung zwischen Mensch und Tier fand ich schön umgesetzt. Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, sodass ich mir die Umgebung und die einzelnen Szenen gut vorstellen konnte. Auch die Charaktere waren für mich gut greifbar und ich habe einige davon wirklich ins Herz geschlossen. Besonders Angel war mir durchweg sympathisch. Es gab einige schöne und emotionale Momente, die mir wahrscheinlich noch länger im Kopf bleiben werden. An manchen Stellen war mir das Erzähltempo allerdings etwas zu langsam und dadurch hat sich die Geschichte zwischendurch ein wenig gezogen. Das hat meinen Lesespaß aber nicht groß beeinträchtigt. Insgesamt eine schöne, berührende Geschichte mit einer tollen Atmosphäre und einem Thema, das zum Nachdenken anregt. Ich habe das Buch gerne gelesen und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

4/5⭐️
Profile Image for Chiara Cooper.
620 reviews37 followers
Review of advance copy received from Publisher
August 30, 2026
This is probably the only author that always manages to put me in a good mood whilst reading about environmental fiction!

I’ve said it before, but I love this author! Their stories are always original and full of life, whilst navigating very difficult themes that are also quite current and urgent. Their writing style is smooth and fresh and it is a joy reading their words, whilst imagining life amongst the chimpanzees in Tanzania alongside the wonderful main character Angel!

The plot is full of surprises and it is honestly such a thrilling adventure, whilst being also very credible and suspenseful. I loved everything in this book, from the characters to the evolution of the events and how everything came together for all the people in the book, and I mean for all of them!! Each of them deserved what they got, positive and negative.

I am quite passionate about the environment and animals, whichever their species, so this book had me incensed in a way that is only imaginable to whomever could see my facial expressions whilst reading it: from rage to joy, from sorrow to passion. This is a rollercoaster of emotions, with important themes explored in such an elegant way. Readers of this story won’t ever think about apes, and all animals really in the same way, unless you’re an animal advocate already, thinking every species deserves the right to live their lives fully and freely. The exploration of the concept of the Dominion Mandate truly chilled me in such a way I still can’t describe.. Even the idea makes me shiver.

I highly recommend this book to anyone, because it’s part thriller, part adventure, part fantasy and also part horror. I consider this story a coming of age of humanity with the best found family trope ever written! Read it if you want to find out why.

Thanks to Fly On The Wall Press for a copy and this is my honest opinion.
Profile Image for Friederike.
36 reviews
September 19, 2026
Lesenswerte Geschichte

In dem Buch geht es um eine junge, ambitionierte Turnerin und noch ambitioniertere Forscherin, die sich mit Schimpansen, ihrem Verhalten und ihrer Sprache beschäftigt.
Angel bekommt eines Tages ein Angebot, auf eine Insel in Afrika zu reisen, um sich dort mit der Erforschung der auf der Insel lebenden Schimpansengruppe zu befassen.
Während ihres Aufenthaltes auf dieser Insel kommt es mit der Zeit zu einem Ereignis, das alle in Gefahr bringen wird.

Nachdem sie die Insel verlassen musste, nicht zuletzt wegen eines Todesfall in der Familie, kehrt Angel, wenn auch unerlaubt, auf die Schimpansen Insel zurück, um ihre Schimpansen Familie zu retten. Dort angekommen entdeckt sie, dass schreckliche Dinge geschehen sind, kurz darauf geschehen die nächsten schrecklichen Vorfälle, die dazu führen, dass sich bei den Schimpansen etwas ändern wird. Als dann auch noch die Jäger kamen, wurde die Situation recht brenzlig.
Letztendlich gelang es, die Schimpansen zu retten, und auch bei Angel kam es zu einem Happy End, auch wenn das Leben zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal einen Verlust für Angel bereit hielt.


Die Geschichte hält einige Momente bereit, in denen es ziemlich turbulent vonstatten geht, ebenso wie Momente, die nichts für schwache Nerven sind, da ein unter Schimpansen natürlicher Vorgang sehr bildlich beschrieben wurde. Des Weiteren geschehen im Verlauf der Geschichte Unfälle und Bluttaten.

Alles in allem ist dies eine, meiner Meinung nach, sehr lesenswerte Geschichte, die in einem sehr angenehmen Schreibstil geschaffen wurde.
Profile Image for Book Girl .
309 reviews2 followers
September 20, 2026
Schimpansen und andere Affen haben mich schon als Kind fasziniert, deshalb musste ich "Die Insel der Schimpansen" einfach lesen. Die Idee, eine Geschichte rund um Schimpansen mit großen Fragen über uns Menschen zu verbinden, fand ich direkt spannend.
Im Mittelpunkt steht der Primatenforscher Jacob, der auf einer abgelegenen Insel mit Schimpansen arbeitet. Als sich dort etwas Ungewöhnliches ereignet, gerät seine bisherige Vorstellung davon, was Menschen und Tiere voneinander unterscheidet, immer mehr ins Wanken.
Besonders interessant fand ich die Beobachtungen der Schimpansen. Ihre sozialen Beziehungen, ihre Kommunikation und ihr Verhalten spielen eine große Rolle und haben mich immer wieder darüber nachdenken lassen, wie ähnlich sie uns eigentlich sind. Genau diese Mischung aus Roman und Gedanken über Intelligenz, Bewusstsein und unsere Beziehung zu Tieren hat mir gut gefallen.
Die Geschichte ist dabei nicht durchgehend rasant. Manche Passagen sind eher ruhig und nachdenklich und zwischendurch hätte es für mich etwas schneller vorangehen dürfen. Dafür mochte ich gerade die ungewöhnliche Grundidee und die Fragen, die das Buch aufwirft.
Für mich vor allem wegen der Schimpansen ein besonderes Buch, das gleichzeitig unterhält und zum Nachdenken darüber anregt, wie wir Menschen uns selbst und andere Lebewesen betrachten.
Profile Image for T.O. Munro.
Author 6 books94 followers
September 9, 2026
I enjoyed John Ironmonger’s mix of whimsy and climate drama in The Wager and the Bear so his latest book The Angel of St Piran, was a very eagerly awaited pleasure.

Here is an extract of my blogsite review

The action pivots on an axis drawn St Piran and Tanzanian island of Samaki in Lake Victoria where a isolated troop of some sixty chimpanzees are the focus of study by a small but dedicated team of researchers, funded by the munificence of a wealthy conservator. Ironmonger (and Melon’s) reconstruction of events opens with a pivotal moment of crisis in the live of the troop Gaffa’s fall, and then goes back to how events led up to this point, before taking us forward to reveal what happens next. Almost as though I had signed an NDA, I really can’t say much more about the essentials of the plot without revealing spoilers and I do think that (like M.R.Carey’s The Girl With All the Gifts) this is a story best enjoyed from a cold start. The plot twisted and surprised me and I was forever finding myself hanging by mental fingertips in anxiety about the fates of all the characters, human and chimpanzee.

You can read my full review on my blogsite here
Profile Image for Buchdoktor.
2,541 reviews198 followers
Review of advance copy received from NetGalley
August 17, 2026
Auf Samaki Island im Victoriasee in Tansania steht der Schimpansengruppe um Silberrücken Gaffa eine spektakuläre Veränderung bevor. Anders als zurzeit der Verdrängung Carters als Alphamännchen durch den jüngeren Gaffa wird die fällige Übernahme der Anführerrolle durch ein jüngeres Tier jetzt nicht ohne Blutvergießen stattfinden, weil Doogie und Nixon um die Nachfolge konkurrieren. Die kleine Insel ist nur umständlich zu erreichen, so dass die Primatengruppe und eine Handvoll Verhaltensbiologen ungestört ihrer Forschungstätigkeit nachgehen können. In St. Piran in Cornwall wird derweil die Spitzenathletin Angelica/Angel angeworben, um in der Primatenkolonie zu untersuchen, ob Schimpansen eine Sprache haben könnten. Die muskulöse junge Frau, die ihr Sportlehrer durch Geräteturnen vor dem Abrutschen in unerwünschte Gesellschaft bewahrte, klettert seit früher Kindheit auf Bäume und kann wie die Schimpansen in Baumkronen übernachten.

Als die Insel an ein Unternehmen aus Südafrika verkauft wird, konfrontiert das die Forscher mit dem materiellen Wert, den ein Reservat an sich für einen Investor hat, speziell eines mit Primaten. Mehrere Handlungsfäden laufen aufeinander zu: Die Ereignisse in Gaffas Gruppe, die Perspektive der Forscher, Ereignisse während Angels Abwesenheit in St. Piran, wo Jeremy Melon ein Buch über den Dschungel schreibt – und die Eskalation durch die Investoren auf dem Inselchen.

Fazit
John Ironmongers märchenhafter Roman, der nach den Ereignissen um den Wal spielt, hat mich gleich zu Anfang am stärksten berührt, als sich schrittweise entfaltete, welche Rolle darin Angel zugedacht war und wie Gaffas Gruppe diesen „kleinen Vogel“ einordnete. Der Klappentext verrät schon zu viel, um sich noch von der Geschichte überraschen zu lassen. Ohne weiter zu spoilern, sei gesagt, wer Ironmonger bisher mochte, sich für Verhaltensbiologie und Jane Goodalls Arbeitsweise interessiert und nicht zu zart besaitet ist, sollte die Lektüre wagen.
Profile Image for Marie-Christine.
110 reviews15 followers
August 30, 2026
Leider konnte mich Die Insel der Schimpansen von John Ironmonger nicht wirklich überzeugen. Die Idee hinter der Geschichte fand ich zunächst interessant und auch die Themen rund um Natur, Tiere und das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt hatten durchaus Potenzial. Allerdings hat sich die Handlung für meinen Geschmack viel zu langsam entwickelt.

Viele Abschnitte wirkten auf mich unnötig ausführlich und teilweise etwas zäh. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte hineinzukommen. Auch die Figuren blieben für mich über weite Strecken eher distanziert, sodass bei mir kaum eine emotionale Bindung entstanden ist. Einige Entwicklungen waren zudem vorhersehbar und konnten mich deshalb nicht besonders überraschen.

Trotzdem gibt es einige interessante Gedanken und Ansätze, die zum Nachdenken anregen. Besonders die Fragen nach dem Umgang des Menschen mit der Natur und anderen Lebewesen fand ich gelungen. Leider konnten diese positiven Aspekte die Längen und die für mich wenig packende Erzählweise nicht ausgleichen.

Insgesamt hatte ich mir von dem Buch mehr erhofft. Es ist keineswegs völlig schlecht, aber für mich fehlte es an Spannung, Tempo und emotionaler Tiefe.
39 reviews
August 31, 2026
Die Sprache der Schimpansen

Ich bin ein wenig enttäuscht von dem Buch, da ich nach „Der Wal und das Ende der Welt“ von John Ironmonger mit einem vergleichbaren Stil und Buch gerechnet hatte. Auch in „Die Insel der Schimpansen“ spielt die Natur und der Eingriff des Menschen die zentrale Rolle und Ironmonger verdeutlicht ohne belehrend zu sein, aber mit einem großen Appell an die Menschlichkeit, wie wichtig der Schutz der Natur ist bzw. wie "unwichtig" der Mensch im Vergleich. Dennoch fand ich, dass das Buch seine Längen hat, vor allem die erste Hälfte des Buches, bis die Geschichte schließlich an Spannung gewinnt, die sich in der Bedrohung der Schimpansen zeigt.
Dennoch würde ich das Buch allen empfehlen, die sich für Schimpansen, Forschung und die Kommunikation von Tieren interessieren, denn hier liefert das Buch eindeutig interessante Einblicke, auch wenn die Geschichte fiktiv ist.
Profile Image for William Meadwell.
41 reviews
Review of advance copy received from Publisher
August 10, 2026
Adventurous and unique, ‘The Angel of St Piran’ is a hugely entertaining exploration of belonging as a young research scientist becomes deeply involved in the lives of a group of chimpanzees in Tanzania.

Blending ideas of conservation with high stakes action, this is an enjoyable read for both action-thriller fans and nature-based fiction.
Profile Image for Alex.
99 reviews28 followers
August 21, 2026
4.5 stars. I loved this, but unfortunately one plot point pissed me off and there are consequences for your actions.
220 reviews
October 14, 2026
Ein beeindruckendes Buch, der Aufbau passt, die Geschichte stimmig und überaus spannend!!!!
Displaying 1 - 19 of 19 reviews