Wenn sich an Halloween die Tore zur Unterwelt öffnen, verstecken sich die Menschen in Grimmwood Creek. Alle, außer Parker. Sie will endlich die Wahrheit über den mysteriösen Tod ihrer Mutter erfahren. Gegen alle Vernunft springt sie durch eines der Tore und landet in einem Reich ohne Licht, regiert von Sünde und Grausamkeit. Um zu überleben, geht sie einen fatalen Pakt mit dem attraktiven Dämon Azael Er hilft ihr, sich als Dämon auszugeben, dafür muss sie sieben Rituale der Todsünden durchführen. Doch während die Grenzen zwischen Mensch und Monster verschwimmen, merkt Parker zu spät, wie hoch der Preis für die Wahrheit tatsächlich ist. Dass Gefühle nicht vor Verboten Halt machen. Und dass man in der Hölle niemandem vertrauen sollte.
Dämonisch-düsterer Auftakt des Demon Duet von Spiegel-Bestsellerautorin Becca S. Hale
Für Fans von Forbidden Love, Secret Identity, Disguise, Seven Sins, Revenge
Oh wow, dass war unfassbar gut. Hat mich am Anfang ein bisschen an Kingdom of the Wicked erinnert aber ich war hooked. Der Plottwist am Ende ????????????????? Ich brauch den zweiten Teil jetzt sofort.
Zum Inhalt: In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November verstecken sich die Bewohner von Grimmwood Creek, denn dann öffnen sich die Tore zur Unterwelt und ihre Kreaturen wandeln durch die Straßen. Parker jedoch versteckt sich nicht, da sie endlich die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter erfahren und Rache üben möchte. Gegen alle Vernunft springt sie durch eines der Tore und findet sich in der Hölle wieder. Um an diesem grausamen Ort zu überleben, schließt sie einen riskanten Pakt mit dem Dämon Azael. Er soll ihr dabei helfen, unter den Dämonen nicht aufzufallen. Dafür muss sie die sieben Rituale der Todsünden vollziehen. Doch erst als die Grenzen zwischen Monster und Mensch zunehmend verschwimmen und ihr Vertrauen längst missbraucht wurde, wird Parker bewusst, wie hoch der Preis für die Wahrheit wirklich ist…
Mein Eindruck: Ich verfolge Beccas schriftstellerische Reise seit ihrem Debüt und war als Herbst- und Halloween-Fan sofort an ihrem neuesten Werk interessiert. Beim Lesen ist mir daher umgehend eine Sache aufgefallen: die Veränderung in ihrem Schreibstil. Ich fand ihre Trilogie schon gut, aber in Symphony of the Sinner hat sie noch eine Schippe draufgelegt. Es hat mir mehr als gefallen, diesen Qualitätsunterschied festzustellen und damit ihre Entwicklung so überdeutlich mitzuerleben. Die raue und düstere Atmosphäre in der Hölle und in Grimmwood Creek ist ihr gut gelungen. Besonders in der Hölle wurde diese zunehmend mit Elementen von Brutalität, Ekel, Kälte und Erbarmungslosigkeit ausgebaut. Ich fand den Aspekt der sieben Todsünden, die Parker im Zuge ihrer Reise erfüllen muss, äußerst faszinierend. Einerseits habe ich mich noch nie tiefergehend mit ihnen beschäftigt, andererseits wurden die Makel der Menschheit wieder einmal deutlich. Hinzu kommt die Symbolik der Pentakel-Kette, die Parkers Fortschritt auf kreative und anschauliche Weise darstellt. Parker zeichnet sich als Hauptfigur durch eine extreme Willensstärke aus, die von ihrer Wut angetrieben wird. Zudem wirkt sie auf mich unerschrocken und unsicher. Sie lässt sich leicht aus der Reserve locken, besonders durch Azaels abschätzige Kommentare. Er versteckt seine wahren Bedürfnisse und Gefühle hinter einer Maske aus absoluter Gleichgültigkeit, was ich spannend zu beobachten fand. Genauso spannend, war die Entwicklung der beiden, denn zu einem gewissen Zeitpunkt der Handlung erschien mir Parker fast dämonischer als Azael zu sein und ich bin mir sicher, dass das so gewollt war. Da die Romance zwischen den beiden kaum im Fokus steht, habe ich mich über jeden hitzigen Schlagabtausch gefreut, als wäre es der erste Kuss. Die schleichende Entstehung von etwas mehr zwischen ihnen, hat mir gut gefallen, weil es sich so authentisch angefühlt hat. Auch die Mehrheit aller Handlungen in der Geschichte fand ich authentisch, weil sie entweder perfekt auf das Leben in der Hölle zugeschnitten waren oder einfach sehr stimmig mit dem Innenleben und den Motivationen der Charaktere waren. Es gab Momente, in denen ich wirklich überrascht darüber war, was ich gerade gelesen hatte, und andere, bei denen ich fest mit einem bestimmten Ausgang einer Szene gerechnet hatte. Dieses Verhältnis war bis zum Schluss ausgeglichen, wodurch die aufgebaute Spannung nie vollständig abgeflacht ist. Die einzigen beiden Kritikpunkte, die ich bezüglich des Buchs äußern kann, sind zum einen die Willkür bei der Erfüllungen der Todsünden und zum anderen Parkers Überraschung, als sie den Ursprung der Dämonen herausgefunden hat. Sonst konnte mich die Geschichte überzeugen und ich freue mich auf die Antworten, die der zweite Band auf meine offenen Fragen geben wird. Symphony of the Sinner ist ein mitreißendes, spannendes und düsteres Buch, das perfekt in die Zeit um Halloween passt und sich mit den Abgründen des menschlichen Daseins beschäftigt.
Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit. Was in unserer Welt als Todsünden gilt, sind in der Unterwelt die Grundsätze, nach denen die Dämonen streben. Und genau da ist unsere junge Protagonistin Parker gelandet und hofft, dort Antworten auf Fragen über den Tod ihrer ermordeten Mutter zu finden.
Ich mochte den Anfang des Buches sehr. Es ist leicht zu lesen, ich mochte die Atmosphäre und dann, als wir irgendwann in der Hölle angekommen sind, auch, wie schrecklich unangenehm dort alles war. Die Idee, dass sie nun selbst die sieben Todsünden begehen muss, um wieder herauszukommen, fand ich spannend und ich war sehr neugierig, wie sie diese begehen wird.
Auch die Dämonen waren zum Teil unangenehm, eklig oder auf ihre Art witzig. Ich mochte auch unseren „sexy“ Oberdämon, mit dem wir es hier zu tun haben, genauso wie die Hauptprotagonistin. Es gab Spice, der sich in Grenzen hielt und den ich teilweise gar nicht schlecht fand.
Aber ich muss sagen, dass mich die Geschichte irgendwann nicht mehr so gecatcht hat. Es dümpelte etwas daher und ich hatte mir einiges gedacht, was sich am Ende dann auch bewahrheitet hat.
Es war eine solide und gute Unterhaltung für den Augenblick. Aber ich glaube nicht, dass ich mich besonders lange an die Geschichte erinnern werde.
Ich glaube, „stark angefangen, aber schnell nachgelassen“ beschreibt dieses Buch für mich am besten.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig, der Satzbau ist verständlich und man wird nicht mit kompliziertem Worldbuilding erschlagen. Auch die Beschreibungen sind sehr bildhaft und besonders die Emotionen werden gut vermittelt. Wenn man sich darauf einlassen möchte, kann man definitiv mitfühlen. Auch das Setting fand ich wirklich interessant. So hatte ich mir die Hölle bisher nicht vorgestellt und die Autorin hat damit meinen eigenen Horizont tatsächlich ein Stück erweitert. Gerade am Anfang fand ich die Idee richtig spannend und hatte große Lust zu erfahren, wohin die Geschichte führt. Leider konnte mich das Buch im weiteren Verlauf immer weniger abholen. Das liegt vor allem daran, dass sich vieles auf die Festung konzentriert, die für mich leider ziemlich eintönig war. Trist, schwarz und verwinkelt – aber mit relativ wenigen Highlights. Dadurch hat sich die Handlung für mich stellenweise sehr gezogen. Auch die Charaktere waren für mich ein zweischneidiges Schwert. Parker ist leider sehr naiv und braucht teilweise viel zu lange, um offensichtliche Dinge zu verstehen. Dazu handelt sie immer wieder unüberlegt und teilweise vollkommen unlogisch, wodurch sie ihre Tarnung mehrfach völlig unnötig gefährdet. Azael ist dagegen der klassische Love Interest: zuerst distanziert und böse, zwischendurch eine ziemliche Red Flag, dann kommen sich die beiden langsam näher, die Red Flag wird zur Yellow Flag – und am Ende kommt natürlich der große Knall. Und selbstverständlich ist er groß und gut bestückt. 😅 Die Nebencharaktere haben mir dafür besser gefallen. Sie wirkten authentisch und waren für mich schnell greifbar. Außerdem mochte ich das Design der Dämonen sehr. Die Beziehung zwischen Parker und Azael fand ich tatsächlich gelungen. Die Entwicklung hatte für mich ein gutes Tempo und ich konnte nachvollziehen, wie und warum sich die beiden näherkommen. Bei der Story liegt allerdings mein größtes Problem. Die Grundidee ist wirklich gut und hätte meiner Meinung nach unglaublich viel Potenzial gehabt. Gerade die ersten Kapitel waren vielversprechend. Doch je weiter ich gelesen habe, desto deutlicher wurde, dass dieses Niveau nicht gehalten werden konnte. Vieles war für mich einfach zu vorhersehbar. Den großen Twist hatte ich bereits nach den ersten Kapiteln im Verdacht – und natürlich kam es am Ende genau so. Auch das Finale war dadurch keine große Überraschung. Einen Fakt habe ich tatsächlich nicht kommen sehen, aber auch der stellte sich letztendlich als ein bekanntes Klischee heraus. Dazu kam für mich ziemlich viel Füllmaterial. Die Geschichte beginnt nachvollziehbar, dann passiert lange Zeit gefühlt wenig, Informationen werden zurückgehalten und erst gegen Ende geht es mit den wirklich wichtigen Dingen weiter. Gerade diese Kapitel haben mir dann wieder richtig Spaß gemacht – umso schade, dass man dafür vorher so lange warten musste. Natürlich gab es auch zwischendurch Highlights. Ich konnte schmunzeln, fluchen und an einigen Stellen durchaus mitfiebern. Und wer Spice mag, bekommt auch davon etwas. Für mich persönlich war dieser allerdings teilweise ebenfalls sehr klischeebehaftet. Fazit: Ich fand das Buch keineswegs schlecht. Die Idee ist originell, das Setting interessant und der Schreibstil angenehm. Für mich wurde das vorhandene Potenzial aber leider nur angekratzt und nicht ausgeschöpft. Vor allem die vielen Klischees und die Vorhersehbarkeit haben mir einiges an Spannung genommen. Werde ich Band 2 lesen? Sehr wahrscheinlich. 😄 Aber definitiv nicht direkt zum Release. Es drängelt nicht.
Durch LovelyBooks durfte ich den neuen Dark-Romantasy-Roman Symphony of the Sinner von Becca S. Hale lesen.
Die Handlung hat mich schon von Anfang an gepackt. In Grimmwood Creek öffnen sich an Halloween die Tore zur Unterwelt und die Menschen müssen sich vor den Dämonen in Sicherheit bringen. Parker wagt sich jedoch nach draußen, um endlich herauszufinden, was hinter dem Tod ihrer Mutter steckt. Dabei gelangt sie durch ein Portal in die Unterwelt.
Dort schließt sie einen Pakt mit dem Dämon Azael, der sie eigentlich abstößt, zu dem sie sich aber auf eine unbekannte Weise hingezogen fühlt.
Ich fand die Vorstellung einfach richtig spannend, dass Parker sich in der Unterwelt als eine der Dämonen ausgeben muss, um zu überleben. Das hat mir besonders gut gefallen!
Parker ist mutig und entschlossen, ihr Ziel zu erreichen. Trotzdem hat sie nicht jede Situation im Griff, denn sie muss ihre menschliche Identität geheim halten und gerät dadurch immer wieder an ihre Grenzen.
Azael hingegen ist geheimnisvoll, unnahbar und überhaupt nicht einzuschätzen. Er wirkt wie ein einziges Rätsel und hält bewusst einiges vor Parker geheim. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings noch etwas mehr Einblick in seine Gedanken und Gefühle gewünscht.
Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich wirklich langsam und das ständige Misstrauen war für mich immer spürbar. Gerade das fand ich gut, weil sich ihre Gefühle nicht einfach von heute auf morgen entwickeln.
Die Unterwelt und das Worldbuilding fand ich richtig toll. Alles war düster und grausam und die Atmosphäre wurde für mich super dargestellt. Auch die Rituale rund um die sieben Todsünden haben mir gut gefallen. Parker muss nicht nur um ihr Leben kämpfen, sondern sich auch den Regeln und Gefahren dieser Welt stellen. Das hat für mich einfach gut zusammengepasst.
Der Schreibstil war flüssig und gerade am Anfang hat mich die Geschichte total gecatcht. Ich wollte sofort wissen, was hinter allem steckt und wie es für Parker weitergeht. Im Mittelteil wurde die Handlung für mich etwas langsamer, aber die vielen Wendungen gegen Ende haben mich wieder richtig neugierig gemacht.
Insgesamt hat mir Symphony of the Sinner mit seiner düsteren Unterwelt, dem spannenden Worldbuilding und der langsamen Annäherung zwischen Parker und Azael richtig gut gefallen. Ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht! 🖤
„Symphony of the Sinner“ von der Autorin Becca S. Hale ist der erste Band ihrer neuen düsteren Romance-Reihe „Demon Duet“.
An Halloween öffnet sich die Tore zur Hölle und die Dämonen suchen sich Menschen um ihre Seelen mit in das Reich der Unterwelt zu nehmen. Dieses Jahr kann und will Parker sich nicht verstecken, denn sie will antworten zu dem Tod ihrer Mutter haben. So springt sie einen Dämon durch die Tore hinterher. Dort hilft ihr der Dämon Azael ihre Gestalt zu verstecken und sich selbst als Dämon auszugeben. Er erklärt ihr, dass sie die sieben Todsünden durchleben muss, um ein Tor zurück in die Menschenwelt zu öffnen. Parker versucht alles um diese Todsünden durchzuführen und doch sucht sie heimlich nach Hinweisen zu den Tod von ihrer Mutter. Langsam kommen Azael und Parker sich näher, doch Parker ist in der Hölle und hier sollte sie niemanden vertrauen.
Der Aufbau der Handlung ist spannend, allerdings ist das Tempo zunächst etwas langsam und ich hatte etwas mühe durch die erste Hälfte zu kommen. Parker lernt die Hölle und die Dämonen kennen und schon bald hat sie sich mehr oder weniger an das Leben dort gewöhnt. Ich fand die Darstellung der Dämonen mit ihren Fähigkeiten und Charaktereigenschaften sehr gelungen. Parker versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen und eben als Mensch in Dämonengestalt zu überleben. Ich fand sie sehr mutig und sie hat auf jeden Fall ihr Ziel mehr über den Tod von ihrer Mutter zu erfahren nicht aus den Augen gelassen.
Azael war lange nicht sehr präsent in der Handlung und sehr abweisend, dies ändert sich nach und nach. Eine kleine Slow-Burn Romance entsteht, die dann aber überzeugen kann. Das Ende ist dahingehend wirklich ein großer Cliffhanger, da man viele Antworten sich denken kann, aber eben noch nicht erklärt und ausgesprochen wurden. Auch wenn ich anfangs ein paar Probleme hatte, war ich dann doch sehr tief in der Handlung drin und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung. Gerade die Nebencharaktere, Nebendämonen in diesen Fall, sind mir richtig ans Herz gewachsen und bringen auch ihre eigene kleine Geschichte mit, die ich unerwartet emotional fand, sodass ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung aussprechen kann.
Dieses Buch mochte ich sehr, und dabei ist es jetzt gar nicht so der spannende Pageturner, sondern lebt von der Atmosphäre, dem Miträtseln und der Entwicklung der Beziehung zwischen den Protas. Parker beschließt spontan, einem Dämon durchs Portal in die Hölle zu folgen, um dort herauszufinden, warum ein Dämon damals ihre Mutter tötete und sie aber verschonte. Der Dämon, dem sie folgt, ist Azael und die beiden schließen eine Vereinbarung: Parker begeht für ihn die sieben Todsünden, durch dieses Ritual will er seinen Posten zurück, und im Gegenzug tarnt er Parker als Dämon. Azael und Parker sind wahrlich zwei Gegensätze. Parker geschwätzig und neugierig, mit typisch menschlichen Zügen. Azael durch und durch dämonisch, schnell genervt, nicht redselig und völlig gefühlsfremd. Und so stolpert Parker getarnt als Novizin durch die Hölle und kann niemanden trauen. Azael erzählt ihr anfangs nicht viel und so muss Parker selbst sehen, wie sie zurechtkommt. Das Leben der Dämonen ist der Sünde geweiht und Dekrete verbieten jeden auch nur ansatzweise netten Charakterzug. Da Parker doch eine Anleitung für die Hölle braucht, muss Azael sich doch mehr mit ihr befassen als ihm lieb ist, doch man merkt immer mehr, dass die beiden besser miteinander auskommen und Azael immer weniger von ihr genervt ist. Es ist immer eine Freude, ihre Gespräche und Diskussionen zu verfolgen. Insbesondere, da Azael oft nichts mit bestimmten menschlichen Begriffen und Bedürfnissen anfangen kann und selbst von der menschlichen Anatomie irritiert ist. Parker hingegen lebt sich immer mehr in der Hölle ein und man kann mit ihr prima beobachten, dass Dämonen nicht alle durch und durch böse sind und es tatsächlich auch Freundschaften gibt. Es ist einfach faszinierend und interessant, mit Parker die Hölle zu entdecken und Geheimnisse aufzudecken. Man stellt die ganze über viele Vermutungen darüber an, wer ihre Mutter getötet haben könnte und warum, woher die Dämonen eigentlich stammen, was Azael getan hat, um seinen Posten zu verlieren und inwieweit der große Fürst mit drin steckt. Für mich ist dies daher ein wirklich tolles Buch, was mit einem spannenden Ende aufwartet, bei dem viele Fäden zusammenkommen. Es war für mich schwer aus der Hand zu legen und ich freue mich auf den zweiten Teil.
Ich muss sagen, ich habe mich mit dem Buch leider etwas schwergetan, weil ich mit anderen Erwartungen gestartet bin. Wir begleiten Parker, die sich als Dämon getarnt in die Hölle begibt, um den Mörder ihrer Mutter zu finden. Die Grundidee und das Setting fand ich sehr gut und auch der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Leider konnte mich die Geschichte über weite Strecken nicht wirklich packen. Für meinen Geschmack dümpelt die Handlung lange vor sich hin und es passierte einfach zu wenig, was Story relevant war. Erst auf den letzten 200, vor allem aber den letzten 100 Seiten, kam für mich deutlich mehr Dynamik auf. Genau diese Spannung und Tempo hätte ich mir schon früher gewünscht. Auch die Twists konnten mich leider nicht überraschen, da ich es bereits seit den ersten Kapiteln geahnt hatte. Dadurch wollte bei mir auch einfach keine richtige Sogwirkung entstehen.
Mit Parker hatte ich ebenfalls meine Schwierigkeiten. Sie ist schlagfertig und hat ihre eigenen Zweifel, aber irgendwie blieb eine gewisse Distanz zwischen mir, ihr und der Geschichte. Auch Azael konnte diese Distanz für mich nicht wirklich durchbrechen. Er war mir einfach auch zu blass. Ich glaube aber durchaus, dass er Gefühle hat und dass Dämonen generell mehr fühlen, als sie vielleicht selbst verstehen. Das wurde von Becca auch wunderbar beschrieben. Das fand ich auch super interessant und hätte mir dadurch mehr Tiefe gewünscht. Manche Nebencharaktere fand ich gut bzw. haben bei mir mehr Gefühle ausgelöst, vor allem zum Schluss aber dann Schadenfreude ;D
Auch die Dynamik zwischen Parker und Azael hat mich erst gegen Ende wirklich gepackt. Die letzten 200 Seiten haben hier einiges rausgeholt und gerade zum Schluss konnte ich endlich mehr mitfühlen. Ich find den Slow Burn dennoch richtig gut gemacht!
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht so überzeugen, wie ich gehofft hatte. Gerade emotional bliebt es für mich etwas oberflächlich und die Spannung kam einfach zu spät. Es hatte viel Potenzial, daraus wurde stellenweise nur zu wenig gemacht. Ob ich Band 2 lesen werde, weiß ich daher noch nicht.
Von der ersten Seite an war ich mitten in der Geschichte und konnte mich sofort in Parker hineinversetzen. Sie war mir auf Anhieb sympathisch, und ich habe mit ihr mitgefühlt. Besonders ihr Schicksalsschlag hat mich sehr getroffen und mir Parker direkt ans Herz wachsen lassen.
Azael hatte von Anfang an etwas Geheimnisvolles an sich. Er versuchte, Parker gegenüber möglichst kalt und unnahbar zu wirken, doch mit der Zeit konnte man erkennen, dass sich etwas in ihm veränderte. Gerade diese Entwicklung hat mir gefallen, denn hinter seiner kühlen Fassade schien mehr zu stecken, als er zunächst zeigen wollte.
Auch die anderen Dämonen haben die Geschichte für mich bereichert. Einige waren durchaus sympathisch, wie beispielsweise Beelzebub, während andere einfach nur unausstehlich waren. Besonders Belial hat mich mit seinen fiesen Streichen regelmässig an Peeves, den Poltergeist aus *Harry Potter*, erinnert. 😂 Ein echter Quälgeist, bei dem man nie wusste, was er als Nächstes anstellen würde!
Die Anziehung zwischen Parker und Azael war von Anfang an spürbar. Die Funken sind nur so gesprüht, und ich mochte die Spannung zwischen den beiden. Gleichzeitig dreht sich die Geschichte hauptsächlich darum, dass Parker die Sünden erfüllen muss. Die Suche nach dem Mörder ihrer Mutter läuft eher nebenbei mit, obwohl mich gerade dieses Geheimnis besonders neugierig gemacht hat.
Je näher ich dem Ende kam, desto ungeduldiger wurde ich, denn ich wusste immer noch nicht, wer hinter dem Mord an Parkers Mutter steckte. Ich hatte schon befürchtet, dass ich die Wahrheit erst im zweiten Band erfahren würde. Doch dann kam die Auflösung – und ich war geschockt! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Rückblickend war das Ende für mich allerdings nicht völlig überraschend. Im Laufe der Geschichte hatte ich bereits eine Vermutung, dass genau das der Grund sein könnte, weshalb Parker damals verschont wurde. Trotzdem hat mich die tatsächliche Auflösung getroffen und mit einigen Gedanken zurückgelassen.
Ich habe mich unfassbar auf dieses Buch gefreut. Die Idee dahinter finde ich nach wie vor richtig cool und genau deshalb hatte ich so große Hoffnungen in die Geschichte.
Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Alles hat sich für mich sehr distanziert angefühlt und ich dachte zunächst noch, dass ich einfach etwas Zeit brauche. Leider hat sich dieses Gefühl durch einen großen Teil des Buches gezogen.
Gerade mit den Charakteren bin ich überhaupt nicht warm geworden. Parker war für mich nie wirklich greifbar und auch zu Azael konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen. Bei ihm wurde ständig angedeutet, dass sein Verhalten einen bestimmten Hintergrund hat, aber genau den hätte ich gerne in den jeweiligen Situationen verstanden. Dadurch blieb er für mich sehr blass und auch die Slow Burn Love Story konnte mich emotional überhaupt nicht erreichen.
Dabei liebe ich Slow Burn und gerade wenn eine Love Story nur aus wenigen Momenten besteht, kann ich mich darin normalerweise richtig verlieren. Hier haben die Szenen bei mir aber nichts ausgelöst.
Es gab immer wieder einzelne Elemente, die ich spannend fand und gerade das Setting hat für mich unglaublich viel Potenzial. Die düstere Atmosphäre und teilweise wirklich ekligen Szenen hatten einen richtig coolen Vibe.
Nur wurde dieses Potenzial leider nicht ausgeschöpft. Es passiert zwar ständig etwas, aber vieles davon fühlte sich nicht relevant an. Gleichzeitig wurden immer neue Geheimnisse aufgemacht, ohne dass ich genug Antworten bekommen habe. Stellenweise war das Buch deshalb so langatmig und langweilig, dass ich mich zum Weiterlesen zwingen musste. Gegen Ende wurde es endlich actionreicher und spannender. Leider ist es danach wieder in genau das zurückgefallen, was mich vorher schon gestört hatte.
Zwischen Höllenfeuer, Sünden und knisternder Anziehung Inhalt: Einmal im Jahr öffnen sich die Tore der Hölle und die Dämonen machen jagt auf die Menschen. Vor Jahren ist Parkers Mutter dabei von einem Dämon getötet worden, seither schlägt sich Parker als Taschendiebin durch, nachdem sie nichts mehr zu verlieren hat, beschließt sie ihren Mörder zu suchen und nutzt eines der Portale um in die Hölle zu gelangen.
Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, es wird eine passende und bedrückende Atmosphäre erzeugt, die für mich gut zur Geschichte passt. Trotz des leichten Schreibstils hatte die Geschichte im mittleren Teil einige Längen.
Die Dark-Fantasy-Aspekte machen einen starken Teil des Buches aus und es lebt von der geschaffenen Atmosphäre.
Die Hauptcharakter Parker und Azael sind gut ausgearbeitet, entwickeln sich beide weiter, allerdings ist die Art der beiden manchmal etwas anstrengend, was auch an der polarisierenden Art liegt. Insbesondere hätte ich mir manchmal einen besseren Einblick in ihre Beweggründe und Gefühle gewünscht, dann wären manche Entscheidungen und Verhaltensweisen vielleicht zugänglicher gewesen.
Die Grundsätzliche Chemie zwischen Azael und Parker fand ich gut gelungen, auch der Slowburn-Anteil war wirklich gut in die Geschichte verwoben. Manchmal hätte ich mir etwas mehr emotionale Bindung zwischen den beiden gewünscht.
Das Ende lässt noch einige Fragen offen, die hoffentlich in Band 2 beantwortet werden, zudem gibt es am Ende noch eine interessante Wendung.
Fazit: Überzeugt durch düstere Atmosphäre, einem flüssigen Schreibstil und knisternder slow Burn Romance, für mich noch Potenzial im Spannungsaufbau und in der Charaktertiefe.
In "Symphony of the Sinner" möchte Parker mehr über den mysteriösen Tod ihrer Mutter herausfinden. Dafür muss sie in die Unterwelt, weshalb sie einen Pakt mit einem Dämonen eingeht. Um seine Hilfe zu erhalten, soll sie die sieben Todsünden erfolgreich begehen.
Das Setting ist in dieser Geschichte wahnsinnig spannend. Die Umgebungen werden gut beschrieben, sodass man klare Bilder vor sich hat. Würde es sich nicht ausgerechnet um die Hölle drehen, kriegt man selbst Lust dort hin zu reisen. Auch die Charaktere, sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere, werden toll verbildlicht. Sie haben eigene Persönlichkeiten und man lernt sie schnell zu unterscheiden. Die beiden Protas haben mir sehr gut gefallen, da ich sie für "realistisch" gehalten habe und ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Die Entwicklungen der Charaktere waren interessant zu verfolgen.
Es gab Stellen, die man vorhersehen konnte, jedoch gab es auch Plottwists, die mich überrascht haben, sodass stets Spannung erhalten bleibt. Bis zum letzten Kapitel. Zudem fand ich das Konzept mit den Todsünden aufregend, und wie diese dargestellt wurden. Obwohl viele Fragen aufgekommen sind und auch geklärt wurden, gibt es dennoch weiterhin unbeantwortete, weshalb das Warten auf eine Fortsetzung beginnt.
Während dem Lesen war ich schockiert, überrascht, teils verstört/angeekelt, musste aber auch schmunzeln und mitfiebern.
Mich hat das Buch sowohl optisch, als auch inhaltlich überzeugt. Es hat nun einen schönen Platz im Regal und wartet dort auf Band 2, welchen ich mir unbedingt kaufen möchte. Dementsprechend kann ich das Buch auch an alle empfehlen, die das Setting der Unterwelt und der Sünden spannend finden.
Heute möchte ich euch Symphony of the Sinner vorstellen Band 1 der Demon Duet Reihe von der Autorin Becca S. Hale. Es ist eine Romantasy-Dilogie
Liebe ist Hochverrat
Das war definitiv mal etwas anderes und es hat mir auch ganz gut gefallen. Das war das erste Buch was ich von der Autorin Becca S. Hale gelesen habe und ich muss sagen der Schreibstil hat mir gut gefallen sodass man es gut lesen konnte. Mir hat auch das Worldbuildung ganz gut gefallen und das Thema mit den Dämonen. Aber vor allem hat mir die Düstere Atmosphäre gefallen. Aber auch wie es immer spannender wurde und einen dann komplett in seinen Bann gezogen hat.
Die Protagonistin Parker hat mir sehr gut gefallen da sie einen starken Charakter hat und sich aber auch während der Geschichte immer weiterentwickelt hat. Aber auch fand ich gut das sie nicht wie so ein hilfloses Mäuschen rüberkam was man ja sonst oft in vielen Geschichten liest.
Der Protagonist Azael muss ich sagen hat einen auf jeden Fall neugierig gemacht so dass man mehr über ihn erfahren wollte. Aber auch das er eher so der etwas stillere ist als es Parker ist die sehr gerne redet.
Die Chemie zwischen den beiden hat mir direkt gefallen und wie es zwischen den beiden weitergeht verrate ich nicht.
Zum Schluss kann ich sagen fand ich es ganz gut und würde es auch Freunden weiterempfehlen wo ich weiß sie werden es lieben. Der Cliffhänger war am Ende mal wieder richtig nett (Nicht).Vielen lieben Dank das ich dabei sein durfte.
⭐️⭐️⭐️⭐️💫 4,5/5 Sterne Düster, twisted und absolut fesselnd. 🖤 Symphony of the Sinner war wirklich ein richtig gutes Buch! Das düstere Halloween-Setting, die höllische Atmosphäre und die gesamte Stimmung haben mich direkt in ihren Bann gezogen. Die Geschichte war durchgehend spannend und hat mich dazu gebracht, immer weiterlesen zu wollen. An manchen Stellen hätte sie für meinen Geschmack allerdings ein kleines bisschen kürzer sein dürfen, auch wenn sich das Buch insgesamt super flüssig lesen ließ. Die Beziehung zwischen Parker und Azrael war CRAZY. 🔥 Die Spannung zwischen den beiden, ihre Dynamik und die langsame Entwicklung ihrer Beziehung haben mich komplett abgeholt. Teilweise war es wirklich traurig zu sehen, wie wenig Azrael zu fühlen und menschliche Emotionen zu verstehen scheint. Umso schöner war es, seine allmähliche Veränderung mitzuerleben. Aber auch Parkers Entwicklung war unglaublich spannend zu verfolgen. Ich mochte die düstere, verdrehte Welt und die vielen interessanten Aspekte der Geschichte. Das Buch hat mich definitiv neugierig auf mehr gemacht und mich nach dem Ende mit jeder Menge Fragen zurückgelassen. Band 2 kann gar nicht schnell genug kommen. Ich MUSS wissen, wie es weitergeht! 🖤�
Wow, was war das für ein Buch?! 😍 Wenn ihr düstere Romantasy wollt, I got you.
Einmal im Jahr zu Halloween öffnen sich die Tore zur Unterwelt und Dämonen machen sich auf zur Seelenjagd. Durch ein paar ungünstige Verwicklungen gerät Parker in die Unterwelt. Um wieder herauszukommen, geht sie einen Deal mit einem Dämon ein.
Die Geschichte war gleichzeitig düster und spannend, aber auch emotional und humorvoll. Eine richtig gute Mischung, die nie langweilig wurde und sich trotz der 560 Seiten nicht gezogen hat und mir sogar kurz vorkam.
Was mir am meisten gefallen hat, waren die verschiedenen Charaktere. Parker als Hauptcharakter mochte ich sehr, vor allem ihr Durchhaltevermögen, ihre Schlagfertigkeit und ihren Mut. Aber auch alle andere Kreaturen der Unterwelt waren so unterschiedlich und von chaotisch und lustig über grausam und angsteinflössend war alles dabei.
Für mich war dieses Buch ein Highlight und hat definitiv 5✨verdient. Also wenn ihr noch ein Halloween Read sucht oder einfach so Lust auf einen Trip durch die Unterwelt habt, ist das euer Buch. Aber seid gewarnt, für das Ende seid ihr nicht ready!
Ich lieb ja so ein gutes Hölle -Setting in Fantasy-Büchern und finde Geschichten Rund um Dämonen und Sünden sehr catchy. Hier hätte es mir gerbe noch düsterer sein können, denn die menschliche Seite der Protagonistin sorgt für viel Rationalität und Emotionalität, die so ein bisschen die Spannung ausbremsen.
Azael ist eine coole Figur, sein Status als Geschändeter sorgt für viel Reibung und bringt eine gute Dynamik rein. Der Prozess, wie er menschlicher wird während Parker immer mehr Sünden begeht, fand ich sehr interessant. Auch die anderen Dämonen sind teilweise interessant gezeichnet, insgesamt bleiben sie aber alle eher blass und oberflächlich
Die Geschichte hat schon einen spicy Unterton, auch wenn Wolllust nur eine der Sünden ist. Einige werden eher schnell abgehandelt, während diese sehr herausgezögert wird. Die Enthüllung zum Ende war schon irgendwie vorhersehbar, passte aber in den Kontext rund um Lug und Betrug.
Für den zweiten Band würde ich mir etwas mehr Charakterentwicklung wünschen, würde Band 2 aber auf jeden Fall lesen wollen
Ich hatte gar keine großen Erwartungen, hab das Buch zufällig entdeckt in einer Buchhandlung und es direkt durchgesuchtet. Ich habe es selten, dass ich ein Buch lese und ich es von vorne bis hinten perfekt finde und mir nichts fehlt, hier ist es tatsächlich der Fall. Es ist von Anfang bis Ende Mega durchdacht. Es fühlt sich die ersten 200 Seiten ein bisschen langatmig an aber das braucht es auch um in die Welt zu kommen. I’m left speechless and excited for Book number two 😍
Am Anfang dachte ich mir noch na mal schauen was kommt. Ab der Mitte war ich dann wie gebannt und das Ende hat mich komplett schockiert. Ich brauche Buch 2. 🥲
Was bin ich lesend?! Diese Twists am Ende waren ja mal maximal gemein aber so gut! Ich bin maximal gespannt, wie es nach diesem Ende weiter geht, weil dadurch die Karten für Band 2 noch mal komplett neu gemischt werden. Auch der Weg bis dahin, war super zum weglesen!
Der schreibstil war total flüssig. Parker ist eine richtig coole Protagonist, die ich gern auf ihrer Reise durch die Hölle begleitet hab! Fand es auch so schön, wie die Hölle und ihre Bewohner ausgearbeitet sind! Manche davon hab ich mit der Zeit total lieb gewonnen und freu mich schon sehr drauf, ihnen im nächsten Band wieder zu begegnen!