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Die Villa
Die Besitzt du sie oder besitzt sie dich?
Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis.
Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen.
Aber alles hat seinen Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein.
Währenddessen geht Musiker Ethan in London auf die verzweifelte Suche, wer den brutalen Mord an seiner Mutter begangen hat, und kommt einer unheilvollen Verbindung auf die Spur. Und mit jedem Tag, der vergeht, steigt die Anzahl der Toten …
Markus Heitz goes Der Multi-Bestseller-Autor der Dark Fantasy schreibt meisterhaft über ein verfluchtes Haus.
Für alle Fans des Gothic Horrors von Guillermo del Toro bis Edgar Allan Poe.
Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis.
Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen.
Aber alles hat seinen Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein.
Währenddessen geht Musiker Ethan in London auf die verzweifelte Suche, wer den brutalen Mord an seiner Mutter begangen hat, und kommt einer unheilvollen Verbindung auf die Spur. Und mit jedem Tag, der vergeht, steigt die Anzahl der Toten …
Markus Heitz goes Der Multi-Bestseller-Autor der Dark Fantasy schreibt meisterhaft über ein verfluchtes Haus.
Für alle Fans des Gothic Horrors von Guillermo del Toro bis Edgar Allan Poe.
- GenresHorror
339 pages, Kindle Edition
Published August 3, 2026
About the author
Markus Heitz
211 books1,257 followersMarkus Heitz is a German fantasy, horror and science fiction author, most famous for his five-book Dwarves saga.
Markus Heitz was born in Homburg in 1971. He studied history, literature, and the German language. He now lives in the town of Zweibrücken.
Markus Heitz was born in Homburg in 1971. He studied history, literature, and the German language. He now lives in the town of Zweibrücken.
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 52 reviews
August 2, 2026
Ich liebe Horror und vor allem liebe ich eine schaurig-gruselige Atmosphäre und unheimliche, alte und heimgesuchte Häuser. Aber so eine richtig klassische Haunted-House-Story ist das hier irgendwie nicht.
Der Horror ist alles andere als subtil und das war mir ehrlich gesagt zu direkt. Es sterben hier zwar einige Menschen und das teilweise auch sehr blutig und brutal, aber so richtig mitreißend fand ich es nicht. Dafür waren mir die Szenen zu direkt, ohne richtige Atmosphäre und die Spannung fiel viel zu kurz aus.
Die Protagonisten bleiben recht blass und eindimensional, was bei unter 400 Seiten aber auch eigentlich völlig ok ist. Trotzdem hätte ich mir gerne ein bisschen mehr Emotionen gewünscht. Wenn es schon keine unheimliche Stimmung gibt, dann möchte ich wenigstens die Gefühle der Protagonisten teilen können. Aber mehr als "Sie hatte Angst" gab es hier leider nicht.
Das Ende hat mir ganz gut gefallen, auch wenn da noch 1-2 offene Fragen übrig bleiben. Den Schauplatz mochte ich eigentlich auch ganz gerne und es gab hier keine dämlichen Entscheidungen der Charaktere. Das Böse war hier dann wirklich übernatürlich und nicht am Ende plottwistmäßig doch noch menschengemacht. Dafür gibts von mir dicke Pluspunkte, das kann ich nämlich wirklich nicht leiden.
Insgesamt war das Buch ganz nett für zwischendurch, aber so richtig überzeugen konnte es mich nicht. Mir fehlte es an der richtigen Atmosphäre und Emotionen der Charaktere.
Der Horror ist alles andere als subtil und das war mir ehrlich gesagt zu direkt. Es sterben hier zwar einige Menschen und das teilweise auch sehr blutig und brutal, aber so richtig mitreißend fand ich es nicht. Dafür waren mir die Szenen zu direkt, ohne richtige Atmosphäre und die Spannung fiel viel zu kurz aus.
Die Protagonisten bleiben recht blass und eindimensional, was bei unter 400 Seiten aber auch eigentlich völlig ok ist. Trotzdem hätte ich mir gerne ein bisschen mehr Emotionen gewünscht. Wenn es schon keine unheimliche Stimmung gibt, dann möchte ich wenigstens die Gefühle der Protagonisten teilen können. Aber mehr als "Sie hatte Angst" gab es hier leider nicht.
Das Ende hat mir ganz gut gefallen, auch wenn da noch 1-2 offene Fragen übrig bleiben. Den Schauplatz mochte ich eigentlich auch ganz gerne und es gab hier keine dämlichen Entscheidungen der Charaktere. Das Böse war hier dann wirklich übernatürlich und nicht am Ende plottwistmäßig doch noch menschengemacht. Dafür gibts von mir dicke Pluspunkte, das kann ich nämlich wirklich nicht leiden.
Insgesamt war das Buch ganz nett für zwischendurch, aber so richtig überzeugen konnte es mich nicht. Mir fehlte es an der richtigen Atmosphäre und Emotionen der Charaktere.
July 30, 2026
„Die Villa“ ist definitiv kein literarisches Meisterwerk. Aber für das, was es ist - nämlich ein Horrorroman - hat es mir sehr gut gefallen. Wenn man die Storyline nicht zu sehr hinterfragt macht das Lesen durchaus Spaß. Richtig Angst bekommt man beim lesen nicht, aber viel Blut, Dämonen, Tod und intrigante Verstrickungen kann man erwarten. Die Charaktere sind etwas blass und eindimensional geblieben, aber auch das war nicht schlimm, weil es dafür umso mehr Action gab. Persönlich mochte ich den Schauplatz besonders gerne, weil ich einige Zeit genau in dieser Gegend gewohnt habe und regelmäßig im Poetenweg die tollen Villen bewundern konnte. Insgesamt ein kurzweiliger Roman ohne Tiefgang aber dafür seit Langem mal wieder eine Lektüre, die ich bis spät in die Nacht verschlungen habe. Wer also ein unkompliziertes Buch sucht, das von der Leserin wenig fordert wird hier fündig.
August 16, 2026
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Inhalt:
Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Los: Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis.
Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu wenden: Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen.
Aber alles hat seinen Preis: Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein.
Währenddessen geht Musiker Ethan in London auf die verzweifelte Suche, wer den brutalen Mord an seiner Mutter begangen hat, und kommt einer unheilvollen Verbindung auf die Spur. Und mit jedem Tag, der vergeht, steigt die Anzahl der Toten…
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Meine Meinung:
Ich habe eine Schwäche für Haunted House Bücher und deshalb musste ich das neue Buch von Markus Heitz unbedingt lesen.
Das Haupt-Setting -eine Leipziger Villa- gefiel mir. Später wird dann auch klar warum ein weiterer Teil der Handlung im Ausland stattfindet. Die Verknüpfungen fand ich interessant und einfallsreich.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ich finde es schon fast ein bisschen witzig, dass ich keinen der Protagonisten in dieser Geschichte großartig leiden konnte. So etwas passiert mir selten. Wahrscheinlich war der Grund hierfür die sehr blasse Zeichnung der Charaktere und fast keinerlei Beschreibung von Emotionen.
Gerade ein Horrorroman lebt doch von Ängsten. Hier jedoch fehlte es an Spannung und Atmosphäre und dafür las ich einfach nur eine stupide Abfolge von Ereignissen herunter.
Klar, der einfache Schreibstil ließ mich praktisch durch die Seiten fliegen, aber ohne düstere Atmosphäre ist es für mich kein Horrorroman.
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Fazit:
Leider etwas enttäuschend für mich. Ich hatte mir so viel mehr Nervenkitzel gewünscht!
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Meine Bewertung:
3/5 Sterne 🌟
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Inhalt:
Doreen und Marina Markert sind Mutter und pubertierende Tochter, die sich bislang eher glücklos durchs Leben schlagen. Doch dann ziehen sie bei einer Zwangsversteigerung endlich einmal das ganz große Los: Zum Schnäppchenpreis kommen sie in den Besitz einer alten Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis.
Dort scheint sich das Leben der beiden erst einmal in jeder Hinsicht zum Guten zu wenden: Plötzlich laufen die Geschäfte der Mutter, die Teenager-Tochter startet mit ihrer Musik als YouTube-Star durch. Beide finden die Aufmerksamkeit und Zuneigung, die sie suchen.
Aber alles hat seinen Preis: Als Doreen schließlich erkennt, auf welchen Pakt sie und ihre Tochter sich unbewusst eingelassen haben, könnte es bereits zu spät sein.
Währenddessen geht Musiker Ethan in London auf die verzweifelte Suche, wer den brutalen Mord an seiner Mutter begangen hat, und kommt einer unheilvollen Verbindung auf die Spur. Und mit jedem Tag, der vergeht, steigt die Anzahl der Toten…
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Meine Meinung:
Ich habe eine Schwäche für Haunted House Bücher und deshalb musste ich das neue Buch von Markus Heitz unbedingt lesen.
Das Haupt-Setting -eine Leipziger Villa- gefiel mir. Später wird dann auch klar warum ein weiterer Teil der Handlung im Ausland stattfindet. Die Verknüpfungen fand ich interessant und einfallsreich.
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Ich finde es schon fast ein bisschen witzig, dass ich keinen der Protagonisten in dieser Geschichte großartig leiden konnte. So etwas passiert mir selten. Wahrscheinlich war der Grund hierfür die sehr blasse Zeichnung der Charaktere und fast keinerlei Beschreibung von Emotionen.
Gerade ein Horrorroman lebt doch von Ängsten. Hier jedoch fehlte es an Spannung und Atmosphäre und dafür las ich einfach nur eine stupide Abfolge von Ereignissen herunter.
Klar, der einfache Schreibstil ließ mich praktisch durch die Seiten fliegen, aber ohne düstere Atmosphäre ist es für mich kein Horrorroman.
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Fazit:
Leider etwas enttäuschend für mich. Ich hatte mir so viel mehr Nervenkitzel gewünscht!
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Meine Bewertung:
3/5 Sterne 🌟
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August 23, 2026
„Die Villa“ war für mich ein unterhaltsamer Einstieg in den Horror-Bereich. Besonders gut gefallen hat mir das Setting rund um die Villa genau diese düstere Atmosphäre hat mich auch schon beim Cover angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht.
Die Geschichte selbst fand ich insgesamt gut, auch wenn sie für mich nicht durchgehend super spannend war. Dafür mochte ich die Charaktere ziemlich gerne, besonders die Tochter ist mir positiv im Gedächtnis geblieben. Auch der Schreibstil hat mir gefallen und ließ sich angenehm und flüssig lesen.
Vom Horror-Faktor her würde ich sagen, dass das Buch besonders gut für Leute geeignet ist, die gerade erst anfangen, Horror zu lesen oder sich langsam an das Genre herantasten möchten. Wer schon sehr viel Horror liest und entsprechend einiges gewohnt ist, könnte es dagegen etwas zu wenig gruselig oder intensiv finden.
Insgesamt hatte ich aber eine gute Zeit mit dem Buch und würde es vor allem Horror-Einsteiger:innen empfehlen. 🖤
Die Geschichte selbst fand ich insgesamt gut, auch wenn sie für mich nicht durchgehend super spannend war. Dafür mochte ich die Charaktere ziemlich gerne, besonders die Tochter ist mir positiv im Gedächtnis geblieben. Auch der Schreibstil hat mir gefallen und ließ sich angenehm und flüssig lesen.
Vom Horror-Faktor her würde ich sagen, dass das Buch besonders gut für Leute geeignet ist, die gerade erst anfangen, Horror zu lesen oder sich langsam an das Genre herantasten möchten. Wer schon sehr viel Horror liest und entsprechend einiges gewohnt ist, könnte es dagegen etwas zu wenig gruselig oder intensiv finden.
Insgesamt hatte ich aber eine gute Zeit mit dem Buch und würde es vor allem Horror-Einsteiger:innen empfehlen. 🖤
August 23, 2026
2,5 Sterne
August 26, 2026
gute Story, gut gewählte Zeitsprünge und sympathische Protagonisten. Allerdings ist das Ende "der Klassiker".
August 9, 2026
Doreen Markert und ihre Tochter Marina hatten bisher nicht gerade viel Glück im Leben. Das scheint sich allerdings zu ändern, als sie bei einer Zwangsversteigerung eine alte Villa in Leipzig für gerade einmal 100 Euro ersteigern und damit plötzlich stolze Besitzerinnen eines ziemlich beeindruckenden Hauses sind. Klingt nach einem absoluten Glücksgriff, oder? Tja … alles, was zu gut klingt, um wahr zu sein, hat natürlich irgendwo einen Haken. Und so ist es auch bei dieser Villa. Wobei der Haken für die Bewohner geradezu ein Segen ist. Für alle anderen allerdings eher tödlich. Die große Frage ist also: Wie wird das Ganze für die Markert-Frauen ausgehen?
Ich hatte tatsächlich mit vielem gerechnet, aber definitiv nicht mit dem, was mich hier erwartet hat. Ich sage mal so: Allzu zart besaitet sollte man bei diesem Buch vielleicht nicht sein. Stellenweise wird es richtig brutal und auch ziemlich explizit. Mir persönlich hat das allerdings überraschend gut gefallen, denn es passte einfach zur Geschichte und hat für den einen oder anderen ordentlichen Gänsehautmoment gesorgt.
Und dann ist da noch Leipzig. Ich mag es ja immer, wenn ich in Büchern auf Orte treffe, die ich selbst kenne. Da ich aus der Nähe komme, habe ich beim Lesen natürlich direkt ein paar Bilder im Kopf. Gerade auf dem Weg nach Leipzig gibt es in den Vororten so einige Villen, bei denen ich mir durchaus vorstellen könnte, dass auch sie eine ziemlich düstere Geschichte zu erzählen hätten.
Doreens Freude über dieses vermeintliche Schnäppchen konnte ich jedenfalls sehr gut nachvollziehen. Eine Villa für 100 Euro? Da würde ich wahrscheinlich auch erst einmal zugreifen und die Fragen später stellen. Und genau das sorgt natürlich dafür, dass Doreen und Marina ziemlich schnell mitten im Geschehen landen.
Der Autor hat bei mir mit dem, was einzelnen Personen in der Villa passiert, jedenfalls ordentlich für Gänsehaut gesorgt. Manche Szenen waren wirklich heftig und ich habe mich mehr als einmal gefragt, was als Nächstes noch kommen soll. Und an dieser Stelle muss ich einfach mal Applaus für die Kreativität bei den Todesarten geben. Da war wirklich einiges dabei, womit ich so nicht gerechnet hatte. Mega!
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings beim okkulten Hintergrund der Villa. Wie genau sie zu dem geworden ist, was sie letztendlich ist, hätte für meinen Geschmack noch etwas ausführlicher erklärt werden dürfen. Da blieben bei mir ein paar Fragen offen. Die Entwicklung dorthin war allerdings gut gemacht, nachvollziehbar und vor allem nicht unnötig übertrieben.
Mit Doreen hatte ich dagegen stellenweise so meine Schwierigkeiten. Ich hätte mir von ihr einfach etwas mehr Misstrauen gewünscht. Ich meine … warum vertraue ich einem Makler, der selbst Interesse an der Villa hatte, plötzlich so sehr, nur weil er mir mit einem Baugutachter und verschiedenen Firmen hilft? Da war sie mir teilweise einfach ein bisschen zu naiv. Ansonsten mochte ich sie aber durchaus und auch die anderen Charaktere haben für mich gut in die Geschichte gepasst.
Mein persönliches Highlight war tatsächlich die Villa selbst. Ich mochte sie als Setting wahnsinnig gerne. Sie ist nicht einfach nur irgendein Schauplatz, sondern Dreh- und Angelpunkt der gesamten Geschichte und sorgt dadurch für eine richtig schön düstere Atmosphäre.
Fazit
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch nicht für jeden etwas ist. Gerade die teilweise sehr expliziten Horrorszenarien dürften für den einen oder anderen Leser vielleicht zu viel sein. Mich haben sie allerdings nicht gestört. Ganz im Gegenteil. Für mich haben sie gut zur Geschichte gepasst und dafür gesorgt, dass es definitiv nicht langweilig wurde. Das Setting fand ich richtig gelungen, die Geschichte hat mich insgesamt gut unterhalten und gerade bei den Ereignissen in der Villa gab es einige Momente, bei denen ich wirklich wissen wollte, wie es weitergeht. Einzig beim okkulten Hintergrund hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Hier hätte der Autor für meinen Geschmack ruhig noch etwas mehr Licht ins Dunkel bringen dürfen. Alles in allem hatte ich aber richtig Spaß mit der Geschichte und gerade die Villa wird mir vermutlich noch ein bisschen im Gedächtnis bleiben. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung
Ich hatte tatsächlich mit vielem gerechnet, aber definitiv nicht mit dem, was mich hier erwartet hat. Ich sage mal so: Allzu zart besaitet sollte man bei diesem Buch vielleicht nicht sein. Stellenweise wird es richtig brutal und auch ziemlich explizit. Mir persönlich hat das allerdings überraschend gut gefallen, denn es passte einfach zur Geschichte und hat für den einen oder anderen ordentlichen Gänsehautmoment gesorgt.
Und dann ist da noch Leipzig. Ich mag es ja immer, wenn ich in Büchern auf Orte treffe, die ich selbst kenne. Da ich aus der Nähe komme, habe ich beim Lesen natürlich direkt ein paar Bilder im Kopf. Gerade auf dem Weg nach Leipzig gibt es in den Vororten so einige Villen, bei denen ich mir durchaus vorstellen könnte, dass auch sie eine ziemlich düstere Geschichte zu erzählen hätten.
Doreens Freude über dieses vermeintliche Schnäppchen konnte ich jedenfalls sehr gut nachvollziehen. Eine Villa für 100 Euro? Da würde ich wahrscheinlich auch erst einmal zugreifen und die Fragen später stellen. Und genau das sorgt natürlich dafür, dass Doreen und Marina ziemlich schnell mitten im Geschehen landen.
Der Autor hat bei mir mit dem, was einzelnen Personen in der Villa passiert, jedenfalls ordentlich für Gänsehaut gesorgt. Manche Szenen waren wirklich heftig und ich habe mich mehr als einmal gefragt, was als Nächstes noch kommen soll. Und an dieser Stelle muss ich einfach mal Applaus für die Kreativität bei den Todesarten geben. Da war wirklich einiges dabei, womit ich so nicht gerechnet hatte. Mega!
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings beim okkulten Hintergrund der Villa. Wie genau sie zu dem geworden ist, was sie letztendlich ist, hätte für meinen Geschmack noch etwas ausführlicher erklärt werden dürfen. Da blieben bei mir ein paar Fragen offen. Die Entwicklung dorthin war allerdings gut gemacht, nachvollziehbar und vor allem nicht unnötig übertrieben.
Mit Doreen hatte ich dagegen stellenweise so meine Schwierigkeiten. Ich hätte mir von ihr einfach etwas mehr Misstrauen gewünscht. Ich meine … warum vertraue ich einem Makler, der selbst Interesse an der Villa hatte, plötzlich so sehr, nur weil er mir mit einem Baugutachter und verschiedenen Firmen hilft? Da war sie mir teilweise einfach ein bisschen zu naiv. Ansonsten mochte ich sie aber durchaus und auch die anderen Charaktere haben für mich gut in die Geschichte gepasst.
Mein persönliches Highlight war tatsächlich die Villa selbst. Ich mochte sie als Setting wahnsinnig gerne. Sie ist nicht einfach nur irgendein Schauplatz, sondern Dreh- und Angelpunkt der gesamten Geschichte und sorgt dadurch für eine richtig schön düstere Atmosphäre.
Fazit
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch nicht für jeden etwas ist. Gerade die teilweise sehr expliziten Horrorszenarien dürften für den einen oder anderen Leser vielleicht zu viel sein. Mich haben sie allerdings nicht gestört. Ganz im Gegenteil. Für mich haben sie gut zur Geschichte gepasst und dafür gesorgt, dass es definitiv nicht langweilig wurde. Das Setting fand ich richtig gelungen, die Geschichte hat mich insgesamt gut unterhalten und gerade bei den Ereignissen in der Villa gab es einige Momente, bei denen ich wirklich wissen wollte, wie es weitergeht. Einzig beim okkulten Hintergrund hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Hier hätte der Autor für meinen Geschmack ruhig noch etwas mehr Licht ins Dunkel bringen dürfen. Alles in allem hatte ich aber richtig Spaß mit der Geschichte und gerade die Villa wird mir vermutlich noch ein bisschen im Gedächtnis bleiben. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung
August 16, 2026
🎧 Hörbuch
Bewertung: 🦉🦉🦉🦉 / 5
Sprecher: Sascha Rotermund
Sprecherleistung: 🎙️🎙️🎙️🎙️🎙️ / 5
Worum geht es?
Doreen und ihre pubertierende Tochter Marina haben bisher nicht gerade das große Los im Leben gezogen. Das scheint sich zu ändern, als Doreen bei einer Zwangsversteigerung eine alte Villa in Leipzig-Gohlis zu einem unglaublichen Preis von € 100,00 ersteigert. Mit dem Einzug wendet sich plötzlich alles zum Guten. Doreens Geschäfte laufen besser und Marina feiert mit ihrer Musik Erfolge. Doch die Villa scheint für all das einen Preis zu verlangen.
Währenddessen sucht der Musiker Ethan in London nach dem Mörder seiner Mutter und stößt dabei auf eine unheilvolle Verbindung.
Meine Gedanken:
Holy shit. Was hab ich da gehört?
Markus Heitz kann nicht nur Fantasy – das beweist er hier definitiv.
Die Villa liefert eine geballte Ladung Spannung, Nervenkitzel und Horror. Und das Buch lässt sich damit nicht lange Zeit: Es wird schon relativ früh brutal und blutig.
Genau das hat für mich funktioniert. Das unterschwellige Grauen ist in der Villa ständig greifbar und mein Kopfkino lief beim Hören auf Hochtouren.
Dieses Hörbuch habe ich an einem Nachmittag einfach weggesnackt. 🎧
Besonders mochte ich auch den zweiten Handlungsstrang, der von Leipzig nach London führt. Während man immer tiefer in die Ereignisse hineingezogen wird, bleibt ständig eine Frage im Hinterkopf:
Wann laufen diese beiden Geschichten endlich zusammen?
Und natürlich wollte ich genau deshalb immer weiterhören.
Spannung ⚡⚡⚡⚡ | Horror 🩸🩸🩸🩸 | Sogwirkung 🎧🎧🎧🎧🎧
Charaktere:
Bei all dem Horror gibt es für mich allerdings einen Schwachpunkt: Die Figuren bleiben etwas blass.
Die vielen Horrorelemente und bedrohlichen Ereignisse stehen so stark im Vordergrund, dass Doreen, Marina, Ethan und die anderen Figuren für mich teilweise dahinter verschwinden.
Aber vielleicht braucht dieses Buch auch gar keine klassische Hauptfigur.
Denn die eigentliche Hauptdarstellerin ist für mich eindeutig: die Villa selbst. 🏚️
Figuren 👤👤 | Villa 🏚️🏚️🏚️ | Bedrohung ⚡⚡⚡
Horror & Gänsehaut:
Tick. Tack. Allein die Standuhr! Dieses regelmäßige Geräusch hat sich beim Hören regelrecht in meinem Kopf festgesetzt und passt perfekt zu dem unterschwelligen Grauen, das in der Villa ständig greifbar ist.
Ich mag okkulte Geschichten – und genau deshalb hat "Die Villa" bei mir einen Nerv getroffen. Wer Filme wie "The Conjouring' oder "The Shining" mag, dürfte verstehen, welches Feeling ich meine: ein Gebäude, mit dem etwas ganz und gar nicht stimmt, und die ständige Ahnung, dass hinter der nächsten Ecke etwas warten könnte.
Unterschwelliges Grauen trifft auf ziemlich handfesten Horror.
Dabei bleibt es nicht bei einer unheimlichen Stimmung. Die Geschichte wird brutal, blutig und teilweise ziemlich heftig – und genau diese Mischung hat für mich richtig gut funktioniert.
Okkultes 🔮 | Horror 🩸🩸🩸🩸 | Gänsehaut 🌑🌑🌑🌑 | Kopfkino 🎬🎬🎬🎬🎬
Wie klang die Geschichte?
Sascha Rotermund hat das richtig stark eingesprochen. 🎙️
Seine Stimme hat für mich hervorragend zur düsteren Geschichte gepasst und die ohnehin schon bedrohliche Wirkung noch verstärkt.
Gerade bei einem Buch, das so stark von Geräuschen, Spannung und Kopfkino lebt, kann die Sprecherleistung unglaublich viel ausmachen – und hier hat sie für mich definitiv funktioniert.
Das „Tick. Tack.“ der Standuhr werde ich so schnell nicht vergessen.
Sprecher 🎙️🎙️🎙️🎙️🎙️ | Sogwirkung 🎧🎧🎧🎧🎧
Was bleibt?
Die Villa hat mich nicht mehr rausgelassen.
Spannung, Okkultismus, Horror, zwei Handlungsstränge und eine Villa, die sich immer mehr wie ein lebendiges Wesen anfühlt – genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass ich das Hörbuch an einem Nachmittag einfach weggesnackt habe.
Die Figuren sind für mich zwar etwas blass geblieben, aber die Villa selbst, das Grauen und der Sog der Geschichte haben das für mich mehr als aufgefangen.
Hat mich die Villa gepackt? Definitiv.
Würde ich dort einziehen? Auf gar keinen Fall. 😅
🦉🦉🦉🦉 / 5
Sprecherleistung: 🎙️🎙️🎙️🎙️🎙️ / 5
Vier Eulen für einen verdammt unheimlichen Nachmittag – und fünf Mikrofone für Sascha Rotermund. 🎧
Bewertung: 🦉🦉🦉🦉 / 5
Sprecher: Sascha Rotermund
Sprecherleistung: 🎙️🎙️🎙️🎙️🎙️ / 5
Worum geht es?
Doreen und ihre pubertierende Tochter Marina haben bisher nicht gerade das große Los im Leben gezogen. Das scheint sich zu ändern, als Doreen bei einer Zwangsversteigerung eine alte Villa in Leipzig-Gohlis zu einem unglaublichen Preis von € 100,00 ersteigert. Mit dem Einzug wendet sich plötzlich alles zum Guten. Doreens Geschäfte laufen besser und Marina feiert mit ihrer Musik Erfolge. Doch die Villa scheint für all das einen Preis zu verlangen.
Währenddessen sucht der Musiker Ethan in London nach dem Mörder seiner Mutter und stößt dabei auf eine unheilvolle Verbindung.
Meine Gedanken:
Holy shit. Was hab ich da gehört?
Markus Heitz kann nicht nur Fantasy – das beweist er hier definitiv.
Die Villa liefert eine geballte Ladung Spannung, Nervenkitzel und Horror. Und das Buch lässt sich damit nicht lange Zeit: Es wird schon relativ früh brutal und blutig.
Genau das hat für mich funktioniert. Das unterschwellige Grauen ist in der Villa ständig greifbar und mein Kopfkino lief beim Hören auf Hochtouren.
Dieses Hörbuch habe ich an einem Nachmittag einfach weggesnackt. 🎧
Besonders mochte ich auch den zweiten Handlungsstrang, der von Leipzig nach London führt. Während man immer tiefer in die Ereignisse hineingezogen wird, bleibt ständig eine Frage im Hinterkopf:
Wann laufen diese beiden Geschichten endlich zusammen?
Und natürlich wollte ich genau deshalb immer weiterhören.
Spannung ⚡⚡⚡⚡ | Horror 🩸🩸🩸🩸 | Sogwirkung 🎧🎧🎧🎧🎧
Charaktere:
Bei all dem Horror gibt es für mich allerdings einen Schwachpunkt: Die Figuren bleiben etwas blass.
Die vielen Horrorelemente und bedrohlichen Ereignisse stehen so stark im Vordergrund, dass Doreen, Marina, Ethan und die anderen Figuren für mich teilweise dahinter verschwinden.
Aber vielleicht braucht dieses Buch auch gar keine klassische Hauptfigur.
Denn die eigentliche Hauptdarstellerin ist für mich eindeutig: die Villa selbst. 🏚️
Figuren 👤👤 | Villa 🏚️🏚️🏚️ | Bedrohung ⚡⚡⚡
Horror & Gänsehaut:
Tick. Tack. Allein die Standuhr! Dieses regelmäßige Geräusch hat sich beim Hören regelrecht in meinem Kopf festgesetzt und passt perfekt zu dem unterschwelligen Grauen, das in der Villa ständig greifbar ist.
Ich mag okkulte Geschichten – und genau deshalb hat "Die Villa" bei mir einen Nerv getroffen. Wer Filme wie "The Conjouring' oder "The Shining" mag, dürfte verstehen, welches Feeling ich meine: ein Gebäude, mit dem etwas ganz und gar nicht stimmt, und die ständige Ahnung, dass hinter der nächsten Ecke etwas warten könnte.
Unterschwelliges Grauen trifft auf ziemlich handfesten Horror.
Dabei bleibt es nicht bei einer unheimlichen Stimmung. Die Geschichte wird brutal, blutig und teilweise ziemlich heftig – und genau diese Mischung hat für mich richtig gut funktioniert.
Okkultes 🔮 | Horror 🩸🩸🩸🩸 | Gänsehaut 🌑🌑🌑🌑 | Kopfkino 🎬🎬🎬🎬🎬
Wie klang die Geschichte?
Sascha Rotermund hat das richtig stark eingesprochen. 🎙️
Seine Stimme hat für mich hervorragend zur düsteren Geschichte gepasst und die ohnehin schon bedrohliche Wirkung noch verstärkt.
Gerade bei einem Buch, das so stark von Geräuschen, Spannung und Kopfkino lebt, kann die Sprecherleistung unglaublich viel ausmachen – und hier hat sie für mich definitiv funktioniert.
Das „Tick. Tack.“ der Standuhr werde ich so schnell nicht vergessen.
Sprecher 🎙️🎙️🎙️🎙️🎙️ | Sogwirkung 🎧🎧🎧🎧🎧
Was bleibt?
Die Villa hat mich nicht mehr rausgelassen.
Spannung, Okkultismus, Horror, zwei Handlungsstränge und eine Villa, die sich immer mehr wie ein lebendiges Wesen anfühlt – genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass ich das Hörbuch an einem Nachmittag einfach weggesnackt habe.
Die Figuren sind für mich zwar etwas blass geblieben, aber die Villa selbst, das Grauen und der Sog der Geschichte haben das für mich mehr als aufgefangen.
Hat mich die Villa gepackt? Definitiv.
Würde ich dort einziehen? Auf gar keinen Fall. 😅
🦉🦉🦉🦉 / 5
Sprecherleistung: 🎙️🎙️🎙️🎙️🎙️ / 5
Vier Eulen für einen verdammt unheimlichen Nachmittag – und fünf Mikrofone für Sascha Rotermund. 🎧
August 11, 2026
Das Buch enthält eine spannende Geschichte mit einer starken Grundidee, Horror war es für mich allerdings keiner. Warum verrate ich dir unten im Text.
Cover und Ausstattung:
Auf dem Cover befindet sich im Zentrum die titelgebende Villa, der Handlungsort der Geschichte. Ansonsten gibt es die Titelschrift, Autorenname, Verlagsname und ein paar Flecken/Verschmutzungen. Man entschied sich für ein eher schlichtes Außendesign. Dabei dominieren die Farben hellgrau, Schwarz und Rot. Heraussticht, dass der Titel mit einer Handschrift überschrieben wurde. Bei meinem Printexemplar ist dies gemeinsam mit der Villa als Reliefprägung gestaltet, die man beim Darüberstreichen spürt. Auf dem Buchrücken verhält es sich mit dem Titel genauso.
In den Klappen im Inneren sind nicht nur ein erweiterter Klappentext und die Autoren-Vita zu lesen. Man kann dort aufwendige und detailreiche Zeichnungen sehen, die mit der Geschichte zu tun haben.
Meine Meinung zum Inhalt:
Markus Heitz gehört zu meinen Lieblingsautoren, weshalb ich auch diesen Roman lesen wollte. Horror gehört zwar nur selten zu meinen Leseinteressen, dennoch wollte ich in diese Geschichte eintauchen. Der Schreibstil des Autors war wortgewandt und sehr bildhaft. Ich konnte mich rasch in das Geschehen hineinversetzen und traf auf die verschiedenen Protagonistinnen und Protagonisten.
Die Geschehnisse spielten unter anderen in Leipzig, genauer im Stadtteil Gohlis und drehten sich um die Villa, die Doreen Markert um einen Spottpreis ersteigerte. Trotz wenig Geld zogen ihre Tochter Marina und sie in das baufällige Haus ein. Daraus entspannt sich eine überaus spannende Geschichte, die sich rasch las. Schon früh wurde mir als Leserin gezeigt, dass es sich hierbei um eine ganz besondere Villa handelt.
Sie war gefährlich und niemand ahnte, was es damit auf sich hatte, zumindest schien es so. Parallel dazu gab es einen zweiten Handlungsstrang um Ethan, der in London lebt und dort schreckliche Erlebnisse durchmacht. Seine Suche nach Antworten brachte ihn auf die Verbindung nach Gohlis in den Poetenweg 13a. Ich musste zugeben, dass mir während dem gesamten Lesen der Nervenkitzel und das Gruseln fehlte. Tatsächlich fragte ich mich, ob ich zu abgehärtet bin oder diese Art von Horror nichts für mich ist.
Er baute sich eher subtil auf, obwohl die Szenen grausam, blutig und tödlich waren. Es kam mir so vor als wüsste ich zu viel, weshalb vorhersehbar war was die Villa als Nächstes tun würde. Der Mystery-Aspekt war da, doch stand er mir zu wenig im Vordergrund. Trotzdem gefiel mir das Buch, weil mich die Grundidee für sich begeistern konnte und ich mitfieberte. Die Lesezeit verging rasant und ich flog durch die direkte Erzählweise durch das Geschehen. Meine Neugier auf die Hintergründe war stets da, wodurch ich sehr aufmerksam las.
Ein Aspekt wurde leider bis zum Schluss nicht aufgeklärt, doch das war nur ein kleiner Wehmutstropfen. Das Finale war emotional, actionreich und gefährlich. Ein letztes Mal fieberte ich mit, wobei ich es in diesem Abschnitt wohl am stärksten überhaupt tat. Mit dem Ausgang hatte ich nicht gerechnet, weshalb es dem Autor gelang mich doch noch zu überraschen. Gerade das Ende ist ihm richtig gut gelungen.
Fazit:
»Die Villa« war für mich ein spannungsgeladenes Buch, auch wenn es mehr Mutter-Tochter-Drama als Horror-Roman für mich ist. Ich fühlte mich gut unterhalten und fand die Grundidee ziemlich stark. Grusel oder Nervenkitzel empfand ich keinen. Dennoch gefiel mir was ich erlebte. Die Handlung war gut erzählt, sehr oft wurde es blutig und tödlich. Die Lesezeit verging rasch, da der Text flüssig und mit einem bildhaften Schreibstil geschrieben wurde. Das Finale ließ mich am meisten mitfiebern und das Ende empfand ich gut gemacht.
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir über eine Buchverlosung/Leserunde als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Cover und Ausstattung:
Auf dem Cover befindet sich im Zentrum die titelgebende Villa, der Handlungsort der Geschichte. Ansonsten gibt es die Titelschrift, Autorenname, Verlagsname und ein paar Flecken/Verschmutzungen. Man entschied sich für ein eher schlichtes Außendesign. Dabei dominieren die Farben hellgrau, Schwarz und Rot. Heraussticht, dass der Titel mit einer Handschrift überschrieben wurde. Bei meinem Printexemplar ist dies gemeinsam mit der Villa als Reliefprägung gestaltet, die man beim Darüberstreichen spürt. Auf dem Buchrücken verhält es sich mit dem Titel genauso.
In den Klappen im Inneren sind nicht nur ein erweiterter Klappentext und die Autoren-Vita zu lesen. Man kann dort aufwendige und detailreiche Zeichnungen sehen, die mit der Geschichte zu tun haben.
Meine Meinung zum Inhalt:
Markus Heitz gehört zu meinen Lieblingsautoren, weshalb ich auch diesen Roman lesen wollte. Horror gehört zwar nur selten zu meinen Leseinteressen, dennoch wollte ich in diese Geschichte eintauchen. Der Schreibstil des Autors war wortgewandt und sehr bildhaft. Ich konnte mich rasch in das Geschehen hineinversetzen und traf auf die verschiedenen Protagonistinnen und Protagonisten.
Die Geschehnisse spielten unter anderen in Leipzig, genauer im Stadtteil Gohlis und drehten sich um die Villa, die Doreen Markert um einen Spottpreis ersteigerte. Trotz wenig Geld zogen ihre Tochter Marina und sie in das baufällige Haus ein. Daraus entspannt sich eine überaus spannende Geschichte, die sich rasch las. Schon früh wurde mir als Leserin gezeigt, dass es sich hierbei um eine ganz besondere Villa handelt.
Sie war gefährlich und niemand ahnte, was es damit auf sich hatte, zumindest schien es so. Parallel dazu gab es einen zweiten Handlungsstrang um Ethan, der in London lebt und dort schreckliche Erlebnisse durchmacht. Seine Suche nach Antworten brachte ihn auf die Verbindung nach Gohlis in den Poetenweg 13a. Ich musste zugeben, dass mir während dem gesamten Lesen der Nervenkitzel und das Gruseln fehlte. Tatsächlich fragte ich mich, ob ich zu abgehärtet bin oder diese Art von Horror nichts für mich ist.
Er baute sich eher subtil auf, obwohl die Szenen grausam, blutig und tödlich waren. Es kam mir so vor als wüsste ich zu viel, weshalb vorhersehbar war was die Villa als Nächstes tun würde. Der Mystery-Aspekt war da, doch stand er mir zu wenig im Vordergrund. Trotzdem gefiel mir das Buch, weil mich die Grundidee für sich begeistern konnte und ich mitfieberte. Die Lesezeit verging rasant und ich flog durch die direkte Erzählweise durch das Geschehen. Meine Neugier auf die Hintergründe war stets da, wodurch ich sehr aufmerksam las.
Ein Aspekt wurde leider bis zum Schluss nicht aufgeklärt, doch das war nur ein kleiner Wehmutstropfen. Das Finale war emotional, actionreich und gefährlich. Ein letztes Mal fieberte ich mit, wobei ich es in diesem Abschnitt wohl am stärksten überhaupt tat. Mit dem Ausgang hatte ich nicht gerechnet, weshalb es dem Autor gelang mich doch noch zu überraschen. Gerade das Ende ist ihm richtig gut gelungen.
Fazit:
»Die Villa« war für mich ein spannungsgeladenes Buch, auch wenn es mehr Mutter-Tochter-Drama als Horror-Roman für mich ist. Ich fühlte mich gut unterhalten und fand die Grundidee ziemlich stark. Grusel oder Nervenkitzel empfand ich keinen. Dennoch gefiel mir was ich erlebte. Die Handlung war gut erzählt, sehr oft wurde es blutig und tödlich. Die Lesezeit verging rasch, da der Text flüssig und mit einem bildhaften Schreibstil geschrieben wurde. Das Finale ließ mich am meisten mitfiebern und das Ende empfand ich gut gemacht.
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir über eine Buchverlosung/Leserunde als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
August 13, 2026
🏚️ Manche Türen sollten für immer verschlossen bleiben
Wer würde schon eine geschenkte Villa ablehnen?
Genau dieser Gedanke ging mir mehr als einmal durch den Kopf, während ich Die Villa gelesen habe. Ein riesiges Haus, neue Möglichkeiten und plötzlich die Chance auf ein besseres Leben. Klingt nach einem Traum. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, dass manche Geschenke einen Preis haben, den man lieber nie bezahlen möchte. 🏚️
Was mich an diesem Buch sofort angesprochen hat, war die Grundidee. Geschichten über alte Häuser mit dunklen Geheimnissen haben für mich immer einen besonderen Reiz. Markus Heitz schafft es von Beginn an, dieses ungute Gefühl zu erzeugen, dass hinter den Mauern der Villa etwas nicht stimmt. Nicht unbedingt durch permanente Schockmomente, sondern durch eine Atmosphäre, die sich langsam aufbaut und immer bedrückender wird.
Besonders gut gefallen hat mir, wie sich das Grauen schleichend entwickelt. Anfangs wirkt vieles noch harmlos oder zumindest erklärbar. Doch mit jeder neuen Entdeckung wächst das Gefühl, dass sich die Figuren auf etwas zubewegen, das sie längst nicht mehr kontrollieren können. Dieses langsame Kippen der Stimmung hat für mich deutlich besser funktioniert als jeder billige Schreckmoment.
Im Mittelpunkt stehen Doreen und ihre Tochter Marina. Gerade ihre Beziehung hat der Geschichte eine emotionale Ebene verliehen, die mir gut gefallen hat. Beide sind unterschiedlich, beide haben ihre eigenen Wünsche und Hoffnungen, und genau deshalb war es spannend zu beobachten, wie sie mit den Veränderungen umgehen, die die Villa in ihr Leben bringt.
Was Markus Heitz ausserdem sehr gut gelingt, ist die Frage, wie weit Menschen gehen würden, wenn ihnen Erfolg, Glück oder Anerkennung praktisch vor die Füsse gelegt werden. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie ich selbst reagieren würde. Würde ich Warnzeichen ernst nehmen? Oder würde ich versuchen, sie zu ignorieren, solange alles zu meinen Gunsten läuft? Genau diese Gedanken haben die Geschichte für mich interessant gemacht. 🖤
Atmosphärisch konnte mich das Buch über weite Strecken überzeugen. Vor allem die Szenen in der Villa selbst hatten etwas Unheimliches an sich. Man spürt förmlich, dass die Vergangenheit dieses Hauses nicht einfach verschwunden ist. Einige Bilder, die Markus Heitz erschafft, haben sich regelrecht in meinem Kopf festgesetzt.
Trotzdem hat mich die Geschichte nicht komplett begeistern können. Gerade im Mittelteil gab es Abschnitte, die sich für mich etwas gezogen haben. Während der Einstieg sofort Neugier geweckt hat, verlor die Handlung zwischendurch etwas von ihrer Intensität. Dadurch wurde mein Lesefluss einige Male ausgebremst.
Auch hätte ich mir gewünscht, noch mehr Zeit in der Villa selbst zu verbringen. Für mich war sie die spannendste Figur des gesamten Buches. Ihre Geschichte, ihre Geheimnisse und ihre Wirkung auf die Menschen hätten für meinen Geschmack noch stärker im Mittelpunkt stehen dürfen.
Zum Ende hin zieht die Spannung jedoch wieder deutlich an. Die Ereignisse entwickeln eine Dynamik, die mich erneut gepackt hat, und einige Entwicklungen waren deutlich düsterer, als ich zunächst erwartet hatte.
Für mich ist Die Villa eine Geschichte über
🏚️ Häuser, die ihre Geheimnisse nicht vergessen
🖤 Verlockungen mit gefährlichen Konsequenzen
🌫️ schleichenden Horror statt Daueraction
👁️ menschliche Schwächen und Versuchungen
✨ und die Frage, ob jedes Geschenk wirklich ein Glücksfall ist.
Am Ende hatte ich eine gute Zeit mit dem Buch. Es gab einige starke Gänsehautmomente, eine interessante Grundidee und eine Atmosphäre, die stellenweise genau meinen Geschmack getroffen hat. Auch wenn mich die Geschichte nicht durchgehend fesseln konnte und ich mir etwas mehr Intensität gewünscht hätte, war es dennoch ein unterhaltsamer Horrorroman mit einigen wirklich gelungenen Szenen.
⭐⭐⭐✨ (3,5 Sterne)
Wer würde schon eine geschenkte Villa ablehnen?
Genau dieser Gedanke ging mir mehr als einmal durch den Kopf, während ich Die Villa gelesen habe. Ein riesiges Haus, neue Möglichkeiten und plötzlich die Chance auf ein besseres Leben. Klingt nach einem Traum. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, dass manche Geschenke einen Preis haben, den man lieber nie bezahlen möchte. 🏚️
Was mich an diesem Buch sofort angesprochen hat, war die Grundidee. Geschichten über alte Häuser mit dunklen Geheimnissen haben für mich immer einen besonderen Reiz. Markus Heitz schafft es von Beginn an, dieses ungute Gefühl zu erzeugen, dass hinter den Mauern der Villa etwas nicht stimmt. Nicht unbedingt durch permanente Schockmomente, sondern durch eine Atmosphäre, die sich langsam aufbaut und immer bedrückender wird.
Besonders gut gefallen hat mir, wie sich das Grauen schleichend entwickelt. Anfangs wirkt vieles noch harmlos oder zumindest erklärbar. Doch mit jeder neuen Entdeckung wächst das Gefühl, dass sich die Figuren auf etwas zubewegen, das sie längst nicht mehr kontrollieren können. Dieses langsame Kippen der Stimmung hat für mich deutlich besser funktioniert als jeder billige Schreckmoment.
Im Mittelpunkt stehen Doreen und ihre Tochter Marina. Gerade ihre Beziehung hat der Geschichte eine emotionale Ebene verliehen, die mir gut gefallen hat. Beide sind unterschiedlich, beide haben ihre eigenen Wünsche und Hoffnungen, und genau deshalb war es spannend zu beobachten, wie sie mit den Veränderungen umgehen, die die Villa in ihr Leben bringt.
Was Markus Heitz ausserdem sehr gut gelingt, ist die Frage, wie weit Menschen gehen würden, wenn ihnen Erfolg, Glück oder Anerkennung praktisch vor die Füsse gelegt werden. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie ich selbst reagieren würde. Würde ich Warnzeichen ernst nehmen? Oder würde ich versuchen, sie zu ignorieren, solange alles zu meinen Gunsten läuft? Genau diese Gedanken haben die Geschichte für mich interessant gemacht. 🖤
Atmosphärisch konnte mich das Buch über weite Strecken überzeugen. Vor allem die Szenen in der Villa selbst hatten etwas Unheimliches an sich. Man spürt förmlich, dass die Vergangenheit dieses Hauses nicht einfach verschwunden ist. Einige Bilder, die Markus Heitz erschafft, haben sich regelrecht in meinem Kopf festgesetzt.
Trotzdem hat mich die Geschichte nicht komplett begeistern können. Gerade im Mittelteil gab es Abschnitte, die sich für mich etwas gezogen haben. Während der Einstieg sofort Neugier geweckt hat, verlor die Handlung zwischendurch etwas von ihrer Intensität. Dadurch wurde mein Lesefluss einige Male ausgebremst.
Auch hätte ich mir gewünscht, noch mehr Zeit in der Villa selbst zu verbringen. Für mich war sie die spannendste Figur des gesamten Buches. Ihre Geschichte, ihre Geheimnisse und ihre Wirkung auf die Menschen hätten für meinen Geschmack noch stärker im Mittelpunkt stehen dürfen.
Zum Ende hin zieht die Spannung jedoch wieder deutlich an. Die Ereignisse entwickeln eine Dynamik, die mich erneut gepackt hat, und einige Entwicklungen waren deutlich düsterer, als ich zunächst erwartet hatte.
Für mich ist Die Villa eine Geschichte über
🏚️ Häuser, die ihre Geheimnisse nicht vergessen
🖤 Verlockungen mit gefährlichen Konsequenzen
🌫️ schleichenden Horror statt Daueraction
👁️ menschliche Schwächen und Versuchungen
✨ und die Frage, ob jedes Geschenk wirklich ein Glücksfall ist.
Am Ende hatte ich eine gute Zeit mit dem Buch. Es gab einige starke Gänsehautmomente, eine interessante Grundidee und eine Atmosphäre, die stellenweise genau meinen Geschmack getroffen hat. Auch wenn mich die Geschichte nicht durchgehend fesseln konnte und ich mir etwas mehr Intensität gewünscht hätte, war es dennoch ein unterhaltsamer Horrorroman mit einigen wirklich gelungenen Szenen.
⭐⭐⭐✨ (3,5 Sterne)
August 17, 2026
Mit dem neuen Roman „Die Villa“, der gerade erschienen ist, hat Markus Heitz ein wenig fantasymäßig in ein besonderes Genre gegriffen, dem Horror mit etwas Gothic-Milieu.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Doreen Markert, eine alleinerziehende Mutter, die zusammen mit ihrer Tochter Marina, die sich in der Pubertät befindet, bisher wenig Erfolg im Leben hatte. Bei einer Zwangsversteigerung macht Doreen jedoch einen scheinbaren Glücksgriff: Sie ersteht eine alte, renovierungsbedürftige Stadtvilla im Stadtteil Gohlis von Leipzig zu einem äußerst niedrigen Preis.
Nach dem Umzug in die Villa scheint sich das Leben der beiden drastisch zu verbessern: Die Mutter hat plötzlich Erfolg mit ihrem Geschäft, während die Tochter, die zunächst gar nicht von dem Erwerb der Villa begeistert war, bereits im jetzigen Teenageralter als YouTube-Star mit ihrer Musik durchstartet. Beide erleben endlich die Anerkennung und Zuwendung, nach der sie so lange gesucht haben.
Der unerwartete Ruhm bringt jedoch auch seine Schattenseiten mit sich. Schnell treten unerklärliche Unglücksfälle in der Umgebung auf, und es entsteht der Verdacht, dass die Villa möglicherweise dafür verantwortlich ist. Als Doreen schließlich begreift, welchen gefährlichen Pakt sie und ihre Tochter ungewollt geschlossen haben, könnte es bereits zu spät sein.
Gleichzeitig erzählt der Roman von Ethan, einem Musiker aus London, der den mysteriösen Tod seiner Mutter und ihrer Freundin aufklären möchte. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf okkulte Gemeinschaften, die ihn über London und Paris nach Deutschland und letztendlich ebenfalls in die Villa im Poetenweg in Leipzig führen.
Die Villa: Markus Heitz‘ düstere Fantasie
Markus Heitz, der vor allem für seine Dark-Fantasy-Romane und dem Epos um »Die Zwerge« bekannt ist, begibt sich hier auf das Terrain des Gothic Horrors. Zentral steht das altbekannte traditionelle Thema des verfluchten Hauses, das von ihm ins moderne Leipzig versetzt wird. Wesentliche Frage für den Spannungsbogen ist die Frage, wer hier eigentlich die Kontrolle hat. Besitzt der Mensch das Haus oder das Haus den Menschen? Ganz offensichtlich hat in dieser Erzählung jemand eine Art unbewussten Pakt mit dem Bösen geschlossen, um etwas Lebensglück zu erlangen. Faust lässt grüßen! Hier mit einer kritischen Perspektive auf die westliche Konsumgesellschaft.
„Die Villa“ von Markus Heitz ist ein echtes Must-Read für Freunde des Ungewöhnlichen! In diesem Roman wird ein altes Thema in einem frisch-spritzigen Gewand präsentiert. Die Spannung entsteht weniger durch Ermittlungen, sondern vielmehr durch die Frage, wer in diesem chaotischen Spiel die Oberhand gewinnt.
Die sympathischen Figuren sind nur die Spitze des Eisbergs – zahlreiche andere Fuguren bringen jede Menge Verwirrung in die Geschichte, sodass man sich fragt, wer hier wirklich gut oder böse ist. Die unerwarteten Wendungen halten die Leser auf Trab, und der Klamauk sorgt für den notwendigen Humor.
Die Handlung spielt in einem Leipziger Stadtteil, was dem Ganzen einen modernen und angenehmen Anstrich verleiht.
Doch genau hier stößt der Roman an seine Grenzen: Der Spannungsbogen könnte kräftiger sein. Persönlich fühlte ich mich eher wie in einem Kinderbuch verloren, das ich neugierig durchblätterte, aber nicht die berauschende Sogkraft eines echten Thrillers besaß.
Insgesamt ein unterhaltsames Werk, das für einige Überraschungen sorgt, aber nicht ganz die Gänsehaut liefert, die man sich vielleicht erhofft. Ideal für Leser, die auf der Suche nach leichtem Grusel sind, ohne sich in die tiefsten Abgründe der Angst zu stürzen!
© Detlef Knut, Düsseldorf 2026
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Doreen Markert, eine alleinerziehende Mutter, die zusammen mit ihrer Tochter Marina, die sich in der Pubertät befindet, bisher wenig Erfolg im Leben hatte. Bei einer Zwangsversteigerung macht Doreen jedoch einen scheinbaren Glücksgriff: Sie ersteht eine alte, renovierungsbedürftige Stadtvilla im Stadtteil Gohlis von Leipzig zu einem äußerst niedrigen Preis.
Nach dem Umzug in die Villa scheint sich das Leben der beiden drastisch zu verbessern: Die Mutter hat plötzlich Erfolg mit ihrem Geschäft, während die Tochter, die zunächst gar nicht von dem Erwerb der Villa begeistert war, bereits im jetzigen Teenageralter als YouTube-Star mit ihrer Musik durchstartet. Beide erleben endlich die Anerkennung und Zuwendung, nach der sie so lange gesucht haben.
Der unerwartete Ruhm bringt jedoch auch seine Schattenseiten mit sich. Schnell treten unerklärliche Unglücksfälle in der Umgebung auf, und es entsteht der Verdacht, dass die Villa möglicherweise dafür verantwortlich ist. Als Doreen schließlich begreift, welchen gefährlichen Pakt sie und ihre Tochter ungewollt geschlossen haben, könnte es bereits zu spät sein.
Gleichzeitig erzählt der Roman von Ethan, einem Musiker aus London, der den mysteriösen Tod seiner Mutter und ihrer Freundin aufklären möchte. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf okkulte Gemeinschaften, die ihn über London und Paris nach Deutschland und letztendlich ebenfalls in die Villa im Poetenweg in Leipzig führen.
Die Villa: Markus Heitz‘ düstere Fantasie
Markus Heitz, der vor allem für seine Dark-Fantasy-Romane und dem Epos um »Die Zwerge« bekannt ist, begibt sich hier auf das Terrain des Gothic Horrors. Zentral steht das altbekannte traditionelle Thema des verfluchten Hauses, das von ihm ins moderne Leipzig versetzt wird. Wesentliche Frage für den Spannungsbogen ist die Frage, wer hier eigentlich die Kontrolle hat. Besitzt der Mensch das Haus oder das Haus den Menschen? Ganz offensichtlich hat in dieser Erzählung jemand eine Art unbewussten Pakt mit dem Bösen geschlossen, um etwas Lebensglück zu erlangen. Faust lässt grüßen! Hier mit einer kritischen Perspektive auf die westliche Konsumgesellschaft.
„Die Villa“ von Markus Heitz ist ein echtes Must-Read für Freunde des Ungewöhnlichen! In diesem Roman wird ein altes Thema in einem frisch-spritzigen Gewand präsentiert. Die Spannung entsteht weniger durch Ermittlungen, sondern vielmehr durch die Frage, wer in diesem chaotischen Spiel die Oberhand gewinnt.
Die sympathischen Figuren sind nur die Spitze des Eisbergs – zahlreiche andere Fuguren bringen jede Menge Verwirrung in die Geschichte, sodass man sich fragt, wer hier wirklich gut oder böse ist. Die unerwarteten Wendungen halten die Leser auf Trab, und der Klamauk sorgt für den notwendigen Humor.
Die Handlung spielt in einem Leipziger Stadtteil, was dem Ganzen einen modernen und angenehmen Anstrich verleiht.
Doch genau hier stößt der Roman an seine Grenzen: Der Spannungsbogen könnte kräftiger sein. Persönlich fühlte ich mich eher wie in einem Kinderbuch verloren, das ich neugierig durchblätterte, aber nicht die berauschende Sogkraft eines echten Thrillers besaß.
Insgesamt ein unterhaltsames Werk, das für einige Überraschungen sorgt, aber nicht ganz die Gänsehaut liefert, die man sich vielleicht erhofft. Ideal für Leser, die auf der Suche nach leichtem Grusel sind, ohne sich in die tiefsten Abgründe der Angst zu stürzen!
© Detlef Knut, Düsseldorf 2026
August 21, 2026
4,5 Sterne
"Zum letzten Objekt...", bahnte sich die mikrofonverstärkte Frauenstimme ihren Weg in Doreens dösenden Verstand. "Es handelt sich dabei um ein Grundstück von 600 Quadratmetern, bebaut mit einer Villa aus dem Jahr 1880, im Poetenweg 13a. Das stark renovierungsbedürftige Gebäude in Gohlis steht unter Denkmalschutz." - Seite 7
Auf "Die Villa" habe ich mich riesig gefreut. Als das Buch angekündigt wurde, ist es sofort ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste gelandet. Ich mag die Bücher von Markus Heitz sehr, ich habe schon einige seiner Bücher gelesen und sehr gemocht.. und aktuell habe ich richtig Bock auf Horror, da passte diese Neuerscheinung doch perfekt!
In "Die Villa" geht es, wie der Titel einen vielleicht schon verrät, um eine alte Villa. Doreen ersteigert diese bei einer Zwangsversteigerung für gerade einmal 100€. Ein absolutes Schnäppchen... oder? Zusammen mit ihrer pubertierenden Tochter Marina zieht sie dort ein und plötzlich läuft es in ihrem Leben richtig gut! Als ob die Villa ein Glücks- und Erfolgsbringer ist. Doch dieses Glück und dieser Erfolg kommen mit einem Preis..
Ich war so neugierig, was genau es mit allem auf sich hat. Schon bei Doreens erstem Besuch in der Villa nach der Ersteigerung hat man gespürt, dass dort irgendetwas vor sich geht. Eine große verhüllte Standuhr steht mitten im Eingangsbereich und über allem legt sich das Tick-Tack dieser Uhr, fast schon wie ein Herzschlag.
Dazu gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang um den Musiker Ethan aus London. Seine Mutter und ihre Freundin sind auf merkwürdige Art und Weise ums Leben gekommen und er will unbedingt herausfinden, was dort bloß geschehen ist.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Ich mag Markus Heitz Art zu schreiben eh total gern und hier hat er mich erneut vollkommen in den Bann seiner Geschichte gezogen. Jede Lesepause ist mir schwergefallen und wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, hätte ich das Buch vermutlich in einem Rutsch verschlungen.
Ich war gespannt, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, denn ich konnte mir am Anfang wirklich nicht vorstellen, wie sie etwas miteinander zu tun haben könnten. War so neugierig, was genau denn nun mit der Villa abgeht, die ihre Opfer fordert. Dabei wurde es nicht selten brutal und blutig und stellenweise sogar richtig wild. Der Handlungsverlauf hat mich nicht nur einmal sehr überrascht und ich fand es so interessant, mehr über die Villa und ihre Geschichte zu erfahren.
Für mich ist "Die Villa" allerdings ganz knapp kein Highlight geworden. Obwohl ich sämtliche Charaktere überzeugend fand und ihre Handlungen die meiste Zeit nachvollziehen konnte, blieben sie mir ein bisschen zu fern. Ich habe mich eher wie eine Beobachterin gefühlt, als dabei zu sein. Ein paar wenige Dinge waren für mich auch nicht vollständig nachvollziehbar.
Generell hätte ich mir ein klein wenig mehr Tiefe gewünscht, nicht nur bei den Charakteren, auch bei der Story. Es war zwar alles wirklich spannend und total interessant, blieb mir aber manchmal ein klitzekleines bisschen zu oberflächlich und ging mir an manchen Stellen zu schnell bzw. zu einfach.
Obwohl es sich bei "Die Villa" meines Wissens nach um einen Einzelband handelt, gab es am Ende noch einen Twist, der es eher zu einem offenen Ende macht.. das passt aber irgendwie perfekt zur Story. Ein paar kleinere Fragen, die nicht allzu relevant für die Handlung sind, blieben bei mir ebenfalls zurück.
Mein Fazit:
"Die Villa" ist für mich zwar ganz knapp an einem Highlight vorbeigerutscht, konnte mich aber trotzdem so sehr packen, dass mir jede Lesepause sehr schwergefallen ist. Die Story war spannend, total interessant und vor allem blutig und hat mich kaum losgelassen.
"Zum letzten Objekt...", bahnte sich die mikrofonverstärkte Frauenstimme ihren Weg in Doreens dösenden Verstand. "Es handelt sich dabei um ein Grundstück von 600 Quadratmetern, bebaut mit einer Villa aus dem Jahr 1880, im Poetenweg 13a. Das stark renovierungsbedürftige Gebäude in Gohlis steht unter Denkmalschutz." - Seite 7
Auf "Die Villa" habe ich mich riesig gefreut. Als das Buch angekündigt wurde, ist es sofort ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste gelandet. Ich mag die Bücher von Markus Heitz sehr, ich habe schon einige seiner Bücher gelesen und sehr gemocht.. und aktuell habe ich richtig Bock auf Horror, da passte diese Neuerscheinung doch perfekt!
In "Die Villa" geht es, wie der Titel einen vielleicht schon verrät, um eine alte Villa. Doreen ersteigert diese bei einer Zwangsversteigerung für gerade einmal 100€. Ein absolutes Schnäppchen... oder? Zusammen mit ihrer pubertierenden Tochter Marina zieht sie dort ein und plötzlich läuft es in ihrem Leben richtig gut! Als ob die Villa ein Glücks- und Erfolgsbringer ist. Doch dieses Glück und dieser Erfolg kommen mit einem Preis..
Ich war so neugierig, was genau es mit allem auf sich hat. Schon bei Doreens erstem Besuch in der Villa nach der Ersteigerung hat man gespürt, dass dort irgendetwas vor sich geht. Eine große verhüllte Standuhr steht mitten im Eingangsbereich und über allem legt sich das Tick-Tack dieser Uhr, fast schon wie ein Herzschlag.
Dazu gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang um den Musiker Ethan aus London. Seine Mutter und ihre Freundin sind auf merkwürdige Art und Weise ums Leben gekommen und er will unbedingt herausfinden, was dort bloß geschehen ist.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Ich mag Markus Heitz Art zu schreiben eh total gern und hier hat er mich erneut vollkommen in den Bann seiner Geschichte gezogen. Jede Lesepause ist mir schwergefallen und wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, hätte ich das Buch vermutlich in einem Rutsch verschlungen.
Ich war gespannt, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, denn ich konnte mir am Anfang wirklich nicht vorstellen, wie sie etwas miteinander zu tun haben könnten. War so neugierig, was genau denn nun mit der Villa abgeht, die ihre Opfer fordert. Dabei wurde es nicht selten brutal und blutig und stellenweise sogar richtig wild. Der Handlungsverlauf hat mich nicht nur einmal sehr überrascht und ich fand es so interessant, mehr über die Villa und ihre Geschichte zu erfahren.
Für mich ist "Die Villa" allerdings ganz knapp kein Highlight geworden. Obwohl ich sämtliche Charaktere überzeugend fand und ihre Handlungen die meiste Zeit nachvollziehen konnte, blieben sie mir ein bisschen zu fern. Ich habe mich eher wie eine Beobachterin gefühlt, als dabei zu sein. Ein paar wenige Dinge waren für mich auch nicht vollständig nachvollziehbar.
Generell hätte ich mir ein klein wenig mehr Tiefe gewünscht, nicht nur bei den Charakteren, auch bei der Story. Es war zwar alles wirklich spannend und total interessant, blieb mir aber manchmal ein klitzekleines bisschen zu oberflächlich und ging mir an manchen Stellen zu schnell bzw. zu einfach.
Obwohl es sich bei "Die Villa" meines Wissens nach um einen Einzelband handelt, gab es am Ende noch einen Twist, der es eher zu einem offenen Ende macht.. das passt aber irgendwie perfekt zur Story. Ein paar kleinere Fragen, die nicht allzu relevant für die Handlung sind, blieben bei mir ebenfalls zurück.
Mein Fazit:
"Die Villa" ist für mich zwar ganz knapp an einem Highlight vorbeigerutscht, konnte mich aber trotzdem so sehr packen, dass mir jede Lesepause sehr schwergefallen ist. Die Story war spannend, total interessant und vor allem blutig und hat mich kaum losgelassen.
August 12, 2026
Im Herzschlag der Zeit
Worum geht’s?
Doreen ersteigert eine Villa. Für gerade einmal 100 Euro. Ein Anwesen, das zwar ziemlich heruntergekommen, aber eigentlich mehrere Millionen wert ist. Ein unglaubliches Schnäppchen also. Oder? Denn warum wollte sonst niemand dieses Haus haben? Kaum sind Doreen und ihre Tochter Marina eingezogen, scheint sich ihr Leben plötzlich zum Guten zu wenden. Wünsche werden wahr und Träume plötzlich greifbar. Doch welchen Preis verlangt die Villa dafür?
Meine Meinung:
Ich glaube, das war tatsächlich mein erstes Buch von Markus Heitz. Aber wie genial war bitte dieser Horror-Roman rund um „Die Villa“?!? Der Schreibstil hat mich sofort gepackt: lebendig, bildhaft und unglaublich atmosphärisch. Auch der Horror hatte für mich genau die richtige Dosis. Genug für ordentliches Kopfkino, aber nicht so viel, dass ich anschließend sämtliche Geräusche im Haus hinterfragen musste. Vor allem aber fand ich die Idee hinter der Villa einfach genial.
Wir erleben die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Doreen, die als Filialleiterin in einem Discounter gemeinsam mit ihrer Tochter Marina mehr schlecht als recht über die Runden kommt. Marina träumt davon, als Sängerin durchzustarten. Dann ist da noch Ethan, ein englischer Musiker, der ebenfalls mit dem Fluch der Villa in Berührung kommt und dabei auf eine unheilvolle Verbindung stößt.
Und genau hier wird die Geschichte richtig spannend. Denn hinter der Villa steckt so viel mehr als ein altes Gemäuer mit düsterer Vergangenheit. Menschen wie Aleister Crowley und Doyle werden mit ihr in Verbindung gebracht, Spuren führen von Leipzig nach England und Frankreich und die Ursprünge der Geschichte reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Gerade davon hätte ich unheimlich gerne noch mehr erfahren. Ein paar zusätzliche Kapitel mit Rückblicken auf die damaligen Geschehnisse hätten für mich perfekt gepasst.
Aber auch die Gegenwart hat mich komplett gefesselt: die Dynamik zwischen Mutter und Tochter, das Eigenleben der Villa, ihre Geheimnisse und natürlich die Toten. Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn hier lässt sich verdammt schnell etwas spoilern. Nur so viel: Gohlis entwickelt sich irgendwann zu einer ziemlich ausgewachsenen Straße des Horrors.
An manchen Stellen hätten einzelne Szenen für meinen Geschmack sogar noch etwas ausführlicher und drastischer sein dürfen. Für mich als Wiedereinsteigerin in dieses Genre war die Mischung allerdings nahezu perfekt. Das Buch hat meine Fantasie ordentlich angeheizt und mir definitiv Lust auf mehr Horror gemacht. Und am Ende bleibt eigentlich nur eine Frage: Würdest du in dieser Villa wohnen wollen?!?
Fazit:
Mit „Die Villa“ hat Markus Heitz mir einen verdammt gelungenen Wiedereinstieg ins Horror-Genre beschert. Das unheimliche Eigenleben des Hauses, historische und okkulte Verbindungen und eine Geschichte, deren Wurzeln tief in die Vergangenheit reichen, haben mich von Anfang bis Ende gefesselt. Von der Historie der Villa hätte ich gerne noch mehr erfahren und für alte Horror-Hasen hätte es sicher etwas heftiger sein dürfen. Für mich war die Mischung aus Spannung, Grusel, Geheimnissen und historischem Hintergrund aber genau richtig. Atmosphärisch, fantasieanregend und herrlich unheilvoll.
4 Sterne von mir.
Worum geht’s?
Doreen ersteigert eine Villa. Für gerade einmal 100 Euro. Ein Anwesen, das zwar ziemlich heruntergekommen, aber eigentlich mehrere Millionen wert ist. Ein unglaubliches Schnäppchen also. Oder? Denn warum wollte sonst niemand dieses Haus haben? Kaum sind Doreen und ihre Tochter Marina eingezogen, scheint sich ihr Leben plötzlich zum Guten zu wenden. Wünsche werden wahr und Träume plötzlich greifbar. Doch welchen Preis verlangt die Villa dafür?
Meine Meinung:
Ich glaube, das war tatsächlich mein erstes Buch von Markus Heitz. Aber wie genial war bitte dieser Horror-Roman rund um „Die Villa“?!? Der Schreibstil hat mich sofort gepackt: lebendig, bildhaft und unglaublich atmosphärisch. Auch der Horror hatte für mich genau die richtige Dosis. Genug für ordentliches Kopfkino, aber nicht so viel, dass ich anschließend sämtliche Geräusche im Haus hinterfragen musste. Vor allem aber fand ich die Idee hinter der Villa einfach genial.
Wir erleben die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Doreen, die als Filialleiterin in einem Discounter gemeinsam mit ihrer Tochter Marina mehr schlecht als recht über die Runden kommt. Marina träumt davon, als Sängerin durchzustarten. Dann ist da noch Ethan, ein englischer Musiker, der ebenfalls mit dem Fluch der Villa in Berührung kommt und dabei auf eine unheilvolle Verbindung stößt.
Und genau hier wird die Geschichte richtig spannend. Denn hinter der Villa steckt so viel mehr als ein altes Gemäuer mit düsterer Vergangenheit. Menschen wie Aleister Crowley und Doyle werden mit ihr in Verbindung gebracht, Spuren führen von Leipzig nach England und Frankreich und die Ursprünge der Geschichte reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Gerade davon hätte ich unheimlich gerne noch mehr erfahren. Ein paar zusätzliche Kapitel mit Rückblicken auf die damaligen Geschehnisse hätten für mich perfekt gepasst.
Aber auch die Gegenwart hat mich komplett gefesselt: die Dynamik zwischen Mutter und Tochter, das Eigenleben der Villa, ihre Geheimnisse und natürlich die Toten. Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn hier lässt sich verdammt schnell etwas spoilern. Nur so viel: Gohlis entwickelt sich irgendwann zu einer ziemlich ausgewachsenen Straße des Horrors.
An manchen Stellen hätten einzelne Szenen für meinen Geschmack sogar noch etwas ausführlicher und drastischer sein dürfen. Für mich als Wiedereinsteigerin in dieses Genre war die Mischung allerdings nahezu perfekt. Das Buch hat meine Fantasie ordentlich angeheizt und mir definitiv Lust auf mehr Horror gemacht. Und am Ende bleibt eigentlich nur eine Frage: Würdest du in dieser Villa wohnen wollen?!?
Fazit:
Mit „Die Villa“ hat Markus Heitz mir einen verdammt gelungenen Wiedereinstieg ins Horror-Genre beschert. Das unheimliche Eigenleben des Hauses, historische und okkulte Verbindungen und eine Geschichte, deren Wurzeln tief in die Vergangenheit reichen, haben mich von Anfang bis Ende gefesselt. Von der Historie der Villa hätte ich gerne noch mehr erfahren und für alte Horror-Hasen hätte es sicher etwas heftiger sein dürfen. Für mich war die Mischung aus Spannung, Grusel, Geheimnissen und historischem Hintergrund aber genau richtig. Atmosphärisch, fantasieanregend und herrlich unheilvoll.
4 Sterne von mir.
Review of advance copy received from Publisher
Die Villa von Markus Heitz / Rezension
„Doreens Entscheidung, die Villa für hundert Euro zu ersteigern, war die beste ihres Lebens gewesen. Denn alles Schlechte, alles Miese sich und machte den Weg für das Wundervolle und Wunderbare frei. Das Bedrückende verschwand, sämtliche Probleme lösten sich auf.“
Mein erstes Buch von Markus Heitz war sehr unterhaltsam und ich möchte Euch direkt was zum Genre sagen, bevor ich zum Inhalt und meiner Meinung komme.
„Horror-Roman“ bedeutet in diesem Fall:
Es handelt sich um einen Gegenwartsroman mit den Themen Zwangsversteigerung, Denkmalschutz, Renovierung, Familiengeheimnisse, Nachbarschaft, Verwirklichung von Träumen, Mutter-Tochter Beziehung und viele andere. Großzügig gespickt ist das Ganze mit Horror- und Dark Fantasy Elementen. Ich empfehle, unbedingt in die Leseprobe zu schauen. Da sieht man den Schreibstil und die Art der Geschichte direkt!
Kurz zum Inhalt:
Doreen kann ihr Glück kaum fassen: für nur 100€ kann sie eine Traumvilla in begehrter Lage Leipzigs ersteigern. Die Villa scheint zunächst dafür zu sorgen, dass sich für Doreen und ihre Tochter Marina alles zum Guten wendet. Was sie nicht wissen: nichts ist umsonst und die Villa hat einen eigenen Willen. Der ihnen unbekannte Londoner Musiker Ethan weiß das bereits und versucht verzweifelt herauszufinden, wer oder was seine Mutter bestialisch ermordet hat…
Meine Meinung:
Ich möchte jetzt alles von Markus Heitz lesen! Leider habe ich keine Zeit (man kommt zu nichts!) und schon einen Stapel mit Büchern an, die gelesen werden wollen, andernfalls wäre ich schon knietief in seinen anderen Thrillern und Fantasybüchern drin. Man merkt, dass er viele viele Bücher in den Genres geschrieben hat und weiß, was er tut. Ich bin ein neuer Fan!
Wird das Buch allen gefallen? Auf keinen Fall. Es ist thematisch sehr spitz, die Mischung ist ungewöhnlich und ich sehe die Chancen bei 50:50. Ein klassischer Fall von „Die einen werden es lieben und die anderen werden es hassen.“
Zum Glück mochte ich es sehr! Es war zu brutal, als dass ich es „lieben“ könnte, aber es steht auch Horror drauf und ich finde es war auch echt Horror drin. Ich hatte keine Angst, keine Gänsehaut etc., aber ich fand es spannend und heftig. Würde es mit „Final Destination“ vom Horrorvibe vergleichen.
Wir lesen aus der Erzählerperspektive und wechseln dabei ab und an den Standort. Mein Favorit war der Haupterzählstrang rund um Doreen und Marina. Am Anfang musste ich natürlich erst mal in die Geschichte reinfinden, aber sie wurde schnell zum pageturner.
Danke schön an den Autor und sein Team für die spannende Unterhaltung!
Macht Euch gern ein eigenes Bild!
4,5/5⭐️⭐️⭐️⭐️
„Doreens Entscheidung, die Villa für hundert Euro zu ersteigern, war die beste ihres Lebens gewesen. Denn alles Schlechte, alles Miese sich und machte den Weg für das Wundervolle und Wunderbare frei. Das Bedrückende verschwand, sämtliche Probleme lösten sich auf.“
Mein erstes Buch von Markus Heitz war sehr unterhaltsam und ich möchte Euch direkt was zum Genre sagen, bevor ich zum Inhalt und meiner Meinung komme.
„Horror-Roman“ bedeutet in diesem Fall:
Es handelt sich um einen Gegenwartsroman mit den Themen Zwangsversteigerung, Denkmalschutz, Renovierung, Familiengeheimnisse, Nachbarschaft, Verwirklichung von Träumen, Mutter-Tochter Beziehung und viele andere. Großzügig gespickt ist das Ganze mit Horror- und Dark Fantasy Elementen. Ich empfehle, unbedingt in die Leseprobe zu schauen. Da sieht man den Schreibstil und die Art der Geschichte direkt!
Kurz zum Inhalt:
Doreen kann ihr Glück kaum fassen: für nur 100€ kann sie eine Traumvilla in begehrter Lage Leipzigs ersteigern. Die Villa scheint zunächst dafür zu sorgen, dass sich für Doreen und ihre Tochter Marina alles zum Guten wendet. Was sie nicht wissen: nichts ist umsonst und die Villa hat einen eigenen Willen. Der ihnen unbekannte Londoner Musiker Ethan weiß das bereits und versucht verzweifelt herauszufinden, wer oder was seine Mutter bestialisch ermordet hat…
Meine Meinung:
Ich möchte jetzt alles von Markus Heitz lesen! Leider habe ich keine Zeit (man kommt zu nichts!) und schon einen Stapel mit Büchern an, die gelesen werden wollen, andernfalls wäre ich schon knietief in seinen anderen Thrillern und Fantasybüchern drin. Man merkt, dass er viele viele Bücher in den Genres geschrieben hat und weiß, was er tut. Ich bin ein neuer Fan!
Wird das Buch allen gefallen? Auf keinen Fall. Es ist thematisch sehr spitz, die Mischung ist ungewöhnlich und ich sehe die Chancen bei 50:50. Ein klassischer Fall von „Die einen werden es lieben und die anderen werden es hassen.“
Zum Glück mochte ich es sehr! Es war zu brutal, als dass ich es „lieben“ könnte, aber es steht auch Horror drauf und ich finde es war auch echt Horror drin. Ich hatte keine Angst, keine Gänsehaut etc., aber ich fand es spannend und heftig. Würde es mit „Final Destination“ vom Horrorvibe vergleichen.
Wir lesen aus der Erzählerperspektive und wechseln dabei ab und an den Standort. Mein Favorit war der Haupterzählstrang rund um Doreen und Marina. Am Anfang musste ich natürlich erst mal in die Geschichte reinfinden, aber sie wurde schnell zum pageturner.
Danke schön an den Autor und sein Team für die spannende Unterhaltung!
Macht Euch gern ein eigenes Bild!
4,5/5⭐️⭐️⭐️⭐️
August 5, 2026
Mit „Die Villa“ ist ein Horror-Roman aus der Feder des für seine Fantasyromane sehr bekannten Autors Markus Heitz erschienen.
Doreen Markert zieht das große Los – in einer Zwangsversteigerung erhält sie den Zuschlag für eine alte renovierungsbedürftige Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis. Zusammen mit ihrer Tochter Marina zieht sie in die Villa und hat große Träume, diese umzubauen und mit ihrer Tochter ihr Glück zu finden. Ihr Wunsch scheint sich zunächst zu erfüllen – die Sorgen werden weniger und auch Marina scheint in ihrer geplanten Musikkarriere endlich voran zu kommen. Doch mit der Zeit häufen sich die tödlichen Vorfälle im Umfeld der beiden. Im Poetenweg fahren immer häufiger die Krankenwagen und Polizeiautos vor. Hat das Glück von Mutter und Tochter einen Preis, von dem sie nichts ahnen? Erst als Ethan aus London hinzustößt und Doreen mit der Vergangenheit der Villa konfrontiert, sieht sie sich gezwungen zu handeln und hofft, dass es noch nicht zu spät ist.
Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Zu sehen ist eine Villa im Mittelpunkt. Die gewählte Schriftart und -farbe passen zum Horrorgenre.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr bildlich. Dass ein Horrorroman kein romantischer Spaziergang wird, sollte hierbei jedem klar sein. So bekommt man blutige erbarmungslose Szenen zu lesen, die jedoch nicht eklig oder zu ausufernd sind.
Was mir beim Lesen jedoch durchweg gefehlt hat, war der Grusel oder das Gefühl, dass jederzeit etwas passieren könnte. Ich empfand die Story als eher platt. Sie hat mir keine schlaflosen Nächte bereitet. Vielleicht sind meine Ansprüche hier auch zu hoch, aber wenn ich ein Horrorbuch lese, dann möchte ich auch entsprechende Emotionen haben.
Die Sprache ist an mancher Stelle auch eher subtil und einfach, sodass ich zu Beginn etwas abgeschreckt war. Das wurde jedoch im Laufe der Geschichte besser.
Die Charaktere blieben mir auf emotionaler Ebene leider komplett fremd. So habe ich weder mit den Protagonisten noch mit den zahlreichen Nebencharakteren eine Verbindung aufbauen können.
Zu Beginn erkennt man noch nicht wirklich, was hinter den grausamen Ereignissen stecken könnte, doch Stück für Stück enthüllt sich, welcher Fluch auf der Villa und damit ihren Bewohnern lastet. Die Auflösung empfand ich jedoch schon fast etwas zu einfach und hätte mir hier mehr gruselige Details gewünscht.
Insgesamt konnte ich der Geschichte sehr gut folgen und ich habe sie auch zügig gelesen. Mir fehlte jedoch das gewisse Etwas. So bleibt es für mich ein Buch, welches schnell wieder in Vergessenheit gerät und ich vergebe 3 von 5 Sternen für gute Mittelfeld.
Doreen Markert zieht das große Los – in einer Zwangsversteigerung erhält sie den Zuschlag für eine alte renovierungsbedürftige Villa im Leipziger Stadtteil Gohlis. Zusammen mit ihrer Tochter Marina zieht sie in die Villa und hat große Träume, diese umzubauen und mit ihrer Tochter ihr Glück zu finden. Ihr Wunsch scheint sich zunächst zu erfüllen – die Sorgen werden weniger und auch Marina scheint in ihrer geplanten Musikkarriere endlich voran zu kommen. Doch mit der Zeit häufen sich die tödlichen Vorfälle im Umfeld der beiden. Im Poetenweg fahren immer häufiger die Krankenwagen und Polizeiautos vor. Hat das Glück von Mutter und Tochter einen Preis, von dem sie nichts ahnen? Erst als Ethan aus London hinzustößt und Doreen mit der Vergangenheit der Villa konfrontiert, sieht sie sich gezwungen zu handeln und hofft, dass es noch nicht zu spät ist.
Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Zu sehen ist eine Villa im Mittelpunkt. Die gewählte Schriftart und -farbe passen zum Horrorgenre.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr bildlich. Dass ein Horrorroman kein romantischer Spaziergang wird, sollte hierbei jedem klar sein. So bekommt man blutige erbarmungslose Szenen zu lesen, die jedoch nicht eklig oder zu ausufernd sind.
Was mir beim Lesen jedoch durchweg gefehlt hat, war der Grusel oder das Gefühl, dass jederzeit etwas passieren könnte. Ich empfand die Story als eher platt. Sie hat mir keine schlaflosen Nächte bereitet. Vielleicht sind meine Ansprüche hier auch zu hoch, aber wenn ich ein Horrorbuch lese, dann möchte ich auch entsprechende Emotionen haben.
Die Sprache ist an mancher Stelle auch eher subtil und einfach, sodass ich zu Beginn etwas abgeschreckt war. Das wurde jedoch im Laufe der Geschichte besser.
Die Charaktere blieben mir auf emotionaler Ebene leider komplett fremd. So habe ich weder mit den Protagonisten noch mit den zahlreichen Nebencharakteren eine Verbindung aufbauen können.
Zu Beginn erkennt man noch nicht wirklich, was hinter den grausamen Ereignissen stecken könnte, doch Stück für Stück enthüllt sich, welcher Fluch auf der Villa und damit ihren Bewohnern lastet. Die Auflösung empfand ich jedoch schon fast etwas zu einfach und hätte mir hier mehr gruselige Details gewünscht.
Insgesamt konnte ich der Geschichte sehr gut folgen und ich habe sie auch zügig gelesen. Mir fehlte jedoch das gewisse Etwas. So bleibt es für mich ein Buch, welches schnell wieder in Vergessenheit gerät und ich vergebe 3 von 5 Sternen für gute Mittelfeld.
August 27, 2026
„Die Villa“ von Markus Heitz hatte mich vor allem wegen der Grundidee neugierig gemacht. Ein Haus, das mehr ist als nur ein Gebäude, sondern seine ganz eigene Geschichte und seinen eigenen Einfluss auf die Menschen hat, das fand ich von Anfang an interessant. Der Roman spielt dabei unter anderem in Leipzig-Gohlis.
Beim Lesen musste ich immer wieder an einen Film aus meiner Kindheit denken, in dem ebenfalls ein Haus beziehungsweise eine Villa eine ganz besondere Rolle gespielt hat. Dadurch hatte die Geschichte für mich direkt etwas Vertrautes.
Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Aufmachung der Geschichte und vor allem die Dynamiken zwischen den Charakteren. Gerade Marina konnte ich an vielen Stellen sehr gut nachvollziehen. Sie ist noch jung und natürlich nutzt sie die Möglichkeiten, die ihr die Villa plötzlich bietet. Dass sie sich davon angezogen fühlt, fand ich deshalb ziemlich verständlich.
Auch Ethan und seine Geschichte fand ich sehr interessant. Seine Perspektive hat für mich noch einmal eine andere Seite der Handlung eröffnet. Gerade von ihm hätte ich mir allerdings sogar noch mehr Einblicke gewünscht.
Überhaupt hätte ich mir an manchen Stellen noch mehr morbide und richtig unheimliche Momente gewünscht. Denn obwohl die Geschichte durchaus brutal und blutig wird, war sie für mich persönlich leider nicht so gruselig, wie ich gehofft hatte. Auch andere Leser beschreiben den Horror eher als subtil beziehungsweise weniger als klassischen Grusel.
Was ich dafür umso spannender fand, war die Geschichte hinter der Villa. Ich könnte mir wirklich sehr gut ein Spin-off vorstellen. Ich würde unglaublich gerne erfahren, was genau in der Vergangenheit der Villa passiert ist und welche Geschichten noch in ihren Mauern stecken.
Und jetzt kommt mein persönliches Problem: Ich habe das Buch einfach verschlungen. Trotz meiner Kritikpunkte wollte ich ständig wissen, wie es weitergeht und was als Nächstes passiert. Die Geschichte hatte für mich also definitiv diesen „Ich lese nur noch ein Kapitel“-Effekt.
Alles in allem eine gute und unterhaltsame Geschichte mit einer interessanten Grundidee, spannenden Charakterdynamiken und einer Villa, über deren Vergangenheit ich unbedingt noch mehr erfahren möchte.
Und nachdem die Geschichte in Leipzig spielt, habe ich jetzt tatsächlich Lust bekommen, mir die Villa beziehungsweise den realen Schauplatz einmal selbst anzusehen. Markus Heitz wurde laut eigener Aussage durch Spaziergänge im Leipziger Poetenweg zu der Geschichte inspiriert auch wenn er ausdrücklich darauf hinweist, dass die Hausnummer im Buch nicht der echten entspricht.
Beim Lesen musste ich immer wieder an einen Film aus meiner Kindheit denken, in dem ebenfalls ein Haus beziehungsweise eine Villa eine ganz besondere Rolle gespielt hat. Dadurch hatte die Geschichte für mich direkt etwas Vertrautes.
Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Aufmachung der Geschichte und vor allem die Dynamiken zwischen den Charakteren. Gerade Marina konnte ich an vielen Stellen sehr gut nachvollziehen. Sie ist noch jung und natürlich nutzt sie die Möglichkeiten, die ihr die Villa plötzlich bietet. Dass sie sich davon angezogen fühlt, fand ich deshalb ziemlich verständlich.
Auch Ethan und seine Geschichte fand ich sehr interessant. Seine Perspektive hat für mich noch einmal eine andere Seite der Handlung eröffnet. Gerade von ihm hätte ich mir allerdings sogar noch mehr Einblicke gewünscht.
Überhaupt hätte ich mir an manchen Stellen noch mehr morbide und richtig unheimliche Momente gewünscht. Denn obwohl die Geschichte durchaus brutal und blutig wird, war sie für mich persönlich leider nicht so gruselig, wie ich gehofft hatte. Auch andere Leser beschreiben den Horror eher als subtil beziehungsweise weniger als klassischen Grusel.
Was ich dafür umso spannender fand, war die Geschichte hinter der Villa. Ich könnte mir wirklich sehr gut ein Spin-off vorstellen. Ich würde unglaublich gerne erfahren, was genau in der Vergangenheit der Villa passiert ist und welche Geschichten noch in ihren Mauern stecken.
Und jetzt kommt mein persönliches Problem: Ich habe das Buch einfach verschlungen. Trotz meiner Kritikpunkte wollte ich ständig wissen, wie es weitergeht und was als Nächstes passiert. Die Geschichte hatte für mich also definitiv diesen „Ich lese nur noch ein Kapitel“-Effekt.
Alles in allem eine gute und unterhaltsame Geschichte mit einer interessanten Grundidee, spannenden Charakterdynamiken und einer Villa, über deren Vergangenheit ich unbedingt noch mehr erfahren möchte.
Und nachdem die Geschichte in Leipzig spielt, habe ich jetzt tatsächlich Lust bekommen, mir die Villa beziehungsweise den realen Schauplatz einmal selbst anzusehen. Markus Heitz wurde laut eigener Aussage durch Spaziergänge im Leipziger Poetenweg zu der Geschichte inspiriert auch wenn er ausdrücklich darauf hinweist, dass die Hausnummer im Buch nicht der echten entspricht.
Review of advance copy
"Die Villa" war mein erstes Buch von Markus Heitz. Ich wusste natürlich, dass er ein bekannter Fantasy- und gelegentlich auch Thriller-Autor ist, aber bisher hatte mich noch keine seiner Geschichten angesprochen. Bei Horror kann ich allerdings nicht widerstehen!
Leider war dieses Buch dann doch eher eine Enttäuschung.
Es fängt schon beim altbackenem Schreibstil an, der mir wirklich überhaupt nicht zugesagt hat. Es liest sich so verstaubt.
Charaktere und Plot sind klischeebeladen. Wir haben hier eine alleinerziehende Mutter mit Teenie-Tochter, die sich für mich als Frau überhaupt nicht authentisch lesen. Natürlich ist die Tochter bockig und aufmüpfig und liegt random im Herbst in Sportunterwäsche zuhause rum. Jedes Mal, wenn ihre langen blonden Haare erwähnt wurden, wollten meine Augen in meinem Schädel verschwinden, so hart musste ich die rollen.
Es zieht sich auch so ein latenter Klassismus durch die Geschichte. Doreen hat einen sehr soliden Job als Filialleiterin bei einem Discounter (oder wie Heitz immer schreibt: "Billigdiscounter"). Der wird als uncool und blöd dargestellt, etwas, das man nur macht, weil man ein Kind hat und seiner eigentlichen Passion nicht nachgehen kann. Meine Mama arbeitet auch im Einzelhandel und macht das tatsächlich ziemlich gern (auch wenn sie sich natürlich mehr Geld wünscht, aber das steht auf einem anderen Blatt).
Tochter Marina überlegt hingegen, nach ihrem Realschulabschluss eine Lehre im Handwerk zu beginnen, was natürlich als Katastrophe dargestellt wird, denn nur Abitur zählt.
Auch gestört haben mich die (manchmal misogynen) Kraftausdrücke, die einfach random und für den Schock da waren. Ich habe nichts gegen Slasher, blutige Szenen usw, aber hier konnte ich mich nicht gruseln, sondern saß mit gerunzelter Stirn da und dachte mir: Ja, nee, is klar.
Das Haus selbst bleibt überraschend blass, obwohl es doch eigentlich eine tragende Rolle spielt. Ich konnte mir die Räume und den Grundriss nicht mal richtig vorstellen.
Ich bin außerdem keine Freundin von ständigem Perspektiv- und Ortswechsel. Irgendwann fügt sich zwar alles zusammen, aber über den Großteil des Buches hat mich das einfach nur rausgerissen.
Mein Geschmack wurde hier einfach nicht getroffen. Ich stehe eher auf dichte Atmosphäre, tiefe, multilayered Charaktere mit starken Beziehungen und einen frischen, fließenden, manchmal poetischen Schreibstil.
Das heißt aber nicht, dass das Buch grundsätzlich schlecht ist. Meine Bewertung ist rein subjektiv.
Leider war dieses Buch dann doch eher eine Enttäuschung.
Es fängt schon beim altbackenem Schreibstil an, der mir wirklich überhaupt nicht zugesagt hat. Es liest sich so verstaubt.
Charaktere und Plot sind klischeebeladen. Wir haben hier eine alleinerziehende Mutter mit Teenie-Tochter, die sich für mich als Frau überhaupt nicht authentisch lesen. Natürlich ist die Tochter bockig und aufmüpfig und liegt random im Herbst in Sportunterwäsche zuhause rum. Jedes Mal, wenn ihre langen blonden Haare erwähnt wurden, wollten meine Augen in meinem Schädel verschwinden, so hart musste ich die rollen.
Es zieht sich auch so ein latenter Klassismus durch die Geschichte. Doreen hat einen sehr soliden Job als Filialleiterin bei einem Discounter (oder wie Heitz immer schreibt: "Billigdiscounter"). Der wird als uncool und blöd dargestellt, etwas, das man nur macht, weil man ein Kind hat und seiner eigentlichen Passion nicht nachgehen kann. Meine Mama arbeitet auch im Einzelhandel und macht das tatsächlich ziemlich gern (auch wenn sie sich natürlich mehr Geld wünscht, aber das steht auf einem anderen Blatt).
Tochter Marina überlegt hingegen, nach ihrem Realschulabschluss eine Lehre im Handwerk zu beginnen, was natürlich als Katastrophe dargestellt wird, denn nur Abitur zählt.
Auch gestört haben mich die (manchmal misogynen) Kraftausdrücke, die einfach random und für den Schock da waren. Ich habe nichts gegen Slasher, blutige Szenen usw, aber hier konnte ich mich nicht gruseln, sondern saß mit gerunzelter Stirn da und dachte mir: Ja, nee, is klar.
Das Haus selbst bleibt überraschend blass, obwohl es doch eigentlich eine tragende Rolle spielt. Ich konnte mir die Räume und den Grundriss nicht mal richtig vorstellen.
Ich bin außerdem keine Freundin von ständigem Perspektiv- und Ortswechsel. Irgendwann fügt sich zwar alles zusammen, aber über den Großteil des Buches hat mich das einfach nur rausgerissen.
Mein Geschmack wurde hier einfach nicht getroffen. Ich stehe eher auf dichte Atmosphäre, tiefe, multilayered Charaktere mit starken Beziehungen und einen frischen, fließenden, manchmal poetischen Schreibstil.
Das heißt aber nicht, dass das Buch grundsätzlich schlecht ist. Meine Bewertung ist rein subjektiv.
August 3, 2026
Wir starten mitten im Leben von Doreen, einer alleinerziehenden Mutter, die sich schwer tut, ihr Leben angenehm zu gestalten. Aufgrund zufälliger Umstände kann sie ein Haus für einen Spotpreis ersteigern und erhofft sich, ein besseres Zuhause für sich und ihre Tochter aufbauen zu können. Im Zentrum der Geschichte steht jenes altes, prachtvolles Anwesen. Markus Heitz nutzt die klassische Prämisse des Haunted House: Protagonisten, die aus unterschiedlichen Gründen von der Villa angezogen werden, merken schnell, dass dieses Gebäude ein unheilvolles Eigenleben führt. Es geht um Besessenheit, die dunklen Geheimnisse der Vergangenheit und die Frage: Besitzt du das Haus – oder besitzt es dich?
Der Aufbau des Romans spiegelt die Architektur des titelgebenden Gebäudes wider – er ist verschachtelt, überraschend und psychologisch clever konstruiert. Die mehrdimensionale Erzählperspektive verdichtet das Gefühl des Soges, das nicht nur die Geschichte, sondern auch das Haus auf den Leser und Bewohner ausübt. Ein wesentliches Element des Aufbaus sind Rückblenden und historische Fragmente. Durch Tagebucheinträge, Briefe oder Visionen erfährt der Leser Stück für Stück die blutige Historie des Hauses. Diese Verzahnung der Zeitebenen sorgt dafür, dass das Buch wie ein Puzzle wirkt, bei dem sich das Gesamtbild erst spät offenbart.
Zwar kenne ich die älteren Bücher nicht, mit denen Markus Heitz bekannt wurde, aber seine neueren Werke haben mich jedes Mal in den Bann gezogen, denn seine Sprache ist bildgewaltig und suggestiv, und auch in diesem Buch beweist er einmal mehr seine stilistische Vielseitigkeit. In diesem Fall personifiziert er das Haus auf herausragende Art und Weise. Er nutzt gezielt Metaphern und Vergleiche aus der Biologie und Anatomie. Rohre „ächzen wie Knochen“, der Wind in den Gängen klingt wie ein „heiseres Atmen“ und die Fenster wirken wie „tote Augen“. Das Haus wird sprachlich vom bloßen Schauplatz zum aktiven Antagonisten erhoben.
Fazit: „Die Villa“ ist kein lauter Slasher, sondern ein atmosphärisch dichtes, psychologisches Kammerspiel. Markus Heitz nutzt seine sprachliche Eleganz, um das klassische Spukhaus-Genre mit frischem Wind zu beleben. Durch den cleveren, schichtweisen Aufbau und die lebendige, fast physische Sprache zieht das Buch den Leser tief in seinen Bann. Ein Muss für Fans von subtilem Grusel und psychologischer Tiefe.
Der Aufbau des Romans spiegelt die Architektur des titelgebenden Gebäudes wider – er ist verschachtelt, überraschend und psychologisch clever konstruiert. Die mehrdimensionale Erzählperspektive verdichtet das Gefühl des Soges, das nicht nur die Geschichte, sondern auch das Haus auf den Leser und Bewohner ausübt. Ein wesentliches Element des Aufbaus sind Rückblenden und historische Fragmente. Durch Tagebucheinträge, Briefe oder Visionen erfährt der Leser Stück für Stück die blutige Historie des Hauses. Diese Verzahnung der Zeitebenen sorgt dafür, dass das Buch wie ein Puzzle wirkt, bei dem sich das Gesamtbild erst spät offenbart.
Zwar kenne ich die älteren Bücher nicht, mit denen Markus Heitz bekannt wurde, aber seine neueren Werke haben mich jedes Mal in den Bann gezogen, denn seine Sprache ist bildgewaltig und suggestiv, und auch in diesem Buch beweist er einmal mehr seine stilistische Vielseitigkeit. In diesem Fall personifiziert er das Haus auf herausragende Art und Weise. Er nutzt gezielt Metaphern und Vergleiche aus der Biologie und Anatomie. Rohre „ächzen wie Knochen“, der Wind in den Gängen klingt wie ein „heiseres Atmen“ und die Fenster wirken wie „tote Augen“. Das Haus wird sprachlich vom bloßen Schauplatz zum aktiven Antagonisten erhoben.
Fazit: „Die Villa“ ist kein lauter Slasher, sondern ein atmosphärisch dichtes, psychologisches Kammerspiel. Markus Heitz nutzt seine sprachliche Eleganz, um das klassische Spukhaus-Genre mit frischem Wind zu beleben. Durch den cleveren, schichtweisen Aufbau und die lebendige, fast physische Sprache zieht das Buch den Leser tief in seinen Bann. Ein Muss für Fans von subtilem Grusel und psychologischer Tiefe.
August 17, 2026
Leider enttäuschend
Als ich gesehen habe, dass der Meister des deutschsprachigen Fantasys einen Horror-Roman geschrieben hat, war ich total vorfreudig.
Die zentrale Figur ist hier ein Gebäude, in Anlehnung an die vielen Gothic Horror Novels, die ein ähnliches Motiv aufweisen.
Die erste Überraschung war dann die Kürze des Buches. Nur knapp über 300 Seiten und dann noch mit einem Handlungsstrang in Deutschland und einem in England – man hätte stutzig werden können.
Die ersten Kapitel beginnen vielversprechend. Die Ersteherin der Villa wird vorgestellt (hier geht einmal vielen Dank raus für die Erwähnung des Berufs der Rechtspflegerin), dann die Funktionsweise der Villa und schließlich auch Tochter Marina. Der Plot geht flott voran (wie gesagt, kaum über 300 Seiten), manchmal passieren Zeitsprünge, auf die nicht näher eingegangen wird.
Und hier fangen dann auch die Probleme des Buches an. Sowohl die Protagonistin Doreen, als auch Marina sind als Charaktere kaum bis gar nicht zu greifen. Marina pubertiert und macht Musik und Doreen – ja, die wechselt ihre Meinungen mit dem Wind. Erst Villa verkaufen, dann wieder nicht, dann als sie schon halb fertig restauriert ist auf einmal doch wieder. Man weiß nicht woran man bei ihr ist und ich führe das auf eine Plot- und Pacing-Problematik zurück. Z.B. erfährt Doreen, dass ihr Nachbar gestorben ist und mehr als ein Schulterzucken hat sie dafür nicht übrig, sie geht zurück zur Party, die in diesem Moment der eigentliche Handlungsstrang ist. Für die Kürze des Buchs gibt es zu viele Charaktere (Immobilienhai, Schläger, englischer Mann) und zu viel Hintergrundstory. Das wäre alles super spannend gewesen, wenn es Zeit gehabt hätte, sich zu entfalten.
Die eigentlichen Horror-Szenen sind wie gewohnt gut geschrieben und haben während des Lesens wirklich Spaß gemacht. Einzige Kritik auch hierbei: sie waren zu kurz und wenig einflussreich auf die Handlung. Sobald der Horror vorbei war, war auch die ängstliche Stimmung vorbei. Ich habe nicht mit den Protagonisten mitgefiebert, deswegen war mir am Ende auch egal, was mit ihnen passiert.
Das Ende war okay, hätte aber besser als ein 08/15-Ende einer Horror-Geschichte sein können.
Alles in allem bin ich leider ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Besonders, wenn man schon mehrere Heitz-Bücher gelesen hat und eigentlich weiß was er kann.
Als ich gesehen habe, dass der Meister des deutschsprachigen Fantasys einen Horror-Roman geschrieben hat, war ich total vorfreudig.
Die zentrale Figur ist hier ein Gebäude, in Anlehnung an die vielen Gothic Horror Novels, die ein ähnliches Motiv aufweisen.
Die erste Überraschung war dann die Kürze des Buches. Nur knapp über 300 Seiten und dann noch mit einem Handlungsstrang in Deutschland und einem in England – man hätte stutzig werden können.
Die ersten Kapitel beginnen vielversprechend. Die Ersteherin der Villa wird vorgestellt (hier geht einmal vielen Dank raus für die Erwähnung des Berufs der Rechtspflegerin), dann die Funktionsweise der Villa und schließlich auch Tochter Marina. Der Plot geht flott voran (wie gesagt, kaum über 300 Seiten), manchmal passieren Zeitsprünge, auf die nicht näher eingegangen wird.
Und hier fangen dann auch die Probleme des Buches an. Sowohl die Protagonistin Doreen, als auch Marina sind als Charaktere kaum bis gar nicht zu greifen. Marina pubertiert und macht Musik und Doreen – ja, die wechselt ihre Meinungen mit dem Wind. Erst Villa verkaufen, dann wieder nicht, dann als sie schon halb fertig restauriert ist auf einmal doch wieder. Man weiß nicht woran man bei ihr ist und ich führe das auf eine Plot- und Pacing-Problematik zurück. Z.B. erfährt Doreen, dass ihr Nachbar gestorben ist und mehr als ein Schulterzucken hat sie dafür nicht übrig, sie geht zurück zur Party, die in diesem Moment der eigentliche Handlungsstrang ist. Für die Kürze des Buchs gibt es zu viele Charaktere (Immobilienhai, Schläger, englischer Mann) und zu viel Hintergrundstory. Das wäre alles super spannend gewesen, wenn es Zeit gehabt hätte, sich zu entfalten.
Die eigentlichen Horror-Szenen sind wie gewohnt gut geschrieben und haben während des Lesens wirklich Spaß gemacht. Einzige Kritik auch hierbei: sie waren zu kurz und wenig einflussreich auf die Handlung. Sobald der Horror vorbei war, war auch die ängstliche Stimmung vorbei. Ich habe nicht mit den Protagonisten mitgefiebert, deswegen war mir am Ende auch egal, was mit ihnen passiert.
Das Ende war okay, hätte aber besser als ein 08/15-Ende einer Horror-Geschichte sein können.
Alles in allem bin ich leider ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Besonders, wenn man schon mehrere Heitz-Bücher gelesen hat und eigentlich weiß was er kann.
September 16, 2026
Mein Lieblingscharakter: die Villa
Okay, dieses Buch hat mich wirklich überrascht!
Bei Die Villa erwartet man erstmal eine klassische Spukhausgeschichte – und genau diese Erwartung wird am Anfang auch schön aufgebaut. Aber je weiter man liest, desto mehr merkt man, dass hinter der Villa und der ganzen Geschichte viel mehr steckt. Ich hatte wirklich mehrfach das Gefühl „okay, jetzt weiß ich, worauf das hinausläuft“ … und lag dann natürlich doch wieder falsch.
Die Spannung war für mich von der ersten Seite bis zum Schluss da. Dazu kommt diese unglaublich gute Atmosphäre! Schon am Anfang verfällt man direkt in so eine düstere, gruselige und mysteriöse Stimmung, die sich eigentlich durch das komplette Buch zieht. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit dieses Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und dass hinter jeder Ecke noch etwas lauern könnte. Genau diese Atmosphäre hat für mich richtig viel ausgemacht.
Besonders geliebt habe ich die zwei Erzählstränge, die parallel laufen. Man weiß lange nicht, wie das alles zusammenhängt, und dadurch konnte man die ganze Zeit spekulieren, rätseln und Theorien aufstellen. Ich habe das Buch als Buddyread mit einer Freundin gelesen und wir hatten sehr viel Spaß dabei, uns gegenseitig unsere Theorien zu erzählen und gemeinsam zu versuchen, hinter das Geheimnis zu kommen. Teilweise waren wir uns absolut sicher, dass wir es durchschaut hatten – und dann kam wieder irgendwas, womit wir überhaupt nicht gerechnet haben.
Auch die Charaktere mochte ich richtig gerne. Besonders Marina hat mich mit ihrer Entwicklung überrascht und ich fand es spannend, zu sehen, wohin sich ihr Charakter entwickelt.
Aber mein persönlicher Lieblingscharakter ist ganz eindeutig … die Villa selbst. Ich finde die einfach so cool und man muss es einfach selber lesen um zu wissen, was ich damit meine!
Generell ist das Buch unglaublich kreativ und originell und für mich definitiv mal etwas anderes.
Ich hatte richtig viel Spaß mit der Geschichte und vor allem mit dem ganzen Spekulieren und Rätseln. Wenn ihr Lust auf eine düstere, mysteriöse Geschichte mit einer richtig starken Atmosphäre habt, bei der hinter der offensichtlichen Spukhausgeschichte noch einiges mehr steckt, kann ich die Villa sehr empfehlen.
Okay, dieses Buch hat mich wirklich überrascht!
Bei Die Villa erwartet man erstmal eine klassische Spukhausgeschichte – und genau diese Erwartung wird am Anfang auch schön aufgebaut. Aber je weiter man liest, desto mehr merkt man, dass hinter der Villa und der ganzen Geschichte viel mehr steckt. Ich hatte wirklich mehrfach das Gefühl „okay, jetzt weiß ich, worauf das hinausläuft“ … und lag dann natürlich doch wieder falsch.
Die Spannung war für mich von der ersten Seite bis zum Schluss da. Dazu kommt diese unglaublich gute Atmosphäre! Schon am Anfang verfällt man direkt in so eine düstere, gruselige und mysteriöse Stimmung, die sich eigentlich durch das komplette Buch zieht. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit dieses Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und dass hinter jeder Ecke noch etwas lauern könnte. Genau diese Atmosphäre hat für mich richtig viel ausgemacht.
Besonders geliebt habe ich die zwei Erzählstränge, die parallel laufen. Man weiß lange nicht, wie das alles zusammenhängt, und dadurch konnte man die ganze Zeit spekulieren, rätseln und Theorien aufstellen. Ich habe das Buch als Buddyread mit einer Freundin gelesen und wir hatten sehr viel Spaß dabei, uns gegenseitig unsere Theorien zu erzählen und gemeinsam zu versuchen, hinter das Geheimnis zu kommen. Teilweise waren wir uns absolut sicher, dass wir es durchschaut hatten – und dann kam wieder irgendwas, womit wir überhaupt nicht gerechnet haben.
Auch die Charaktere mochte ich richtig gerne. Besonders Marina hat mich mit ihrer Entwicklung überrascht und ich fand es spannend, zu sehen, wohin sich ihr Charakter entwickelt.
Aber mein persönlicher Lieblingscharakter ist ganz eindeutig … die Villa selbst. Ich finde die einfach so cool und man muss es einfach selber lesen um zu wissen, was ich damit meine!
Generell ist das Buch unglaublich kreativ und originell und für mich definitiv mal etwas anderes.
Ich hatte richtig viel Spaß mit der Geschichte und vor allem mit dem ganzen Spekulieren und Rätseln. Wenn ihr Lust auf eine düstere, mysteriöse Geschichte mit einer richtig starken Atmosphäre habt, bei der hinter der offensichtlichen Spukhausgeschichte noch einiges mehr steckt, kann ich die Villa sehr empfehlen.
August 6, 2026
Leider war das nichts für mich...
Die alleinerziehende Doreen kann ihr Glück gar nicht fassen, als sie in einer Zwangsversteigerung eine Villa in Leipzig für gerade mal 100 € ersteigert. Auch wenn die Villa stark renovierungsbedürftig ist, spürt Doreen gleich zu Beginn, dass diese Immobilie das perfekte Zuhause für sie und ihre Tochter Marina werden kann. Doch auch andere Parteien, wie der Enkel der ehemaligen Bewohnerin und der Konzern Monument AG, erheben Anspruch auf die Villa. Doch die Villa führt ein Eigenleben und möchte sich ihre Bewohner lieber selbst aussuchen...
Trotz meiner hohen Erwartungen war das Buch leider gar nichts für mich. Grundsätzlich liebe ich Geschichten, in denen es um ein verfluchtes oder heimgesuchtes Haus geht und bin auch von Horror nicht abgeschreckt.
„Die Villa“ von Markus Heitz hat sich allerdings in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich es erwartet habe. Bei mir ist die mysteriöse Atmosphäre leider nicht angekommen und das Haus in meiner Vorstellung eher blass geblieben.
Der Schreibstil ist modern und die Ausdrucksweise teilweise derb und vulgär. Für mich ist die Spannung leider ein wenig ausgeblieben und ich musste mich teilweise etwas durch das Buch quälen. Was mich sehr stark gestört hat, war die Umsetzung der Horror-Anteile in dem Buch. Die Handlung plätschert langsam vor sich hin, bis dann aus dem Nichts eine Nebenfigur auf brutale Art abgeschlachtet wird. Ich möchte nicht spoilern, aber in den meisten Fällen geschieht dies auf eine so bizarre und abstruse Weise, dass das bei mir keine Gänsehaut oder Horror ausgelöst hat, sondern lediglich Irritation. Mit den Charakteren konnte ich auch nicht wirklich mitfühlen.
Dies ist natürlich nur meine subjektive Ansicht und ich kann mir gut vorstellen, dass anderen Leser:innen die Handlung durchaus gefällt. An sich merkt man, dass der Autor sein Handwerk definitiv beherrscht.
Fazit: Vielleicht bin ich mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch rangegangen, aber ich war leider enttäuscht und kann das Buch nicht weiterempfehlen.
Die alleinerziehende Doreen kann ihr Glück gar nicht fassen, als sie in einer Zwangsversteigerung eine Villa in Leipzig für gerade mal 100 € ersteigert. Auch wenn die Villa stark renovierungsbedürftig ist, spürt Doreen gleich zu Beginn, dass diese Immobilie das perfekte Zuhause für sie und ihre Tochter Marina werden kann. Doch auch andere Parteien, wie der Enkel der ehemaligen Bewohnerin und der Konzern Monument AG, erheben Anspruch auf die Villa. Doch die Villa führt ein Eigenleben und möchte sich ihre Bewohner lieber selbst aussuchen...
Trotz meiner hohen Erwartungen war das Buch leider gar nichts für mich. Grundsätzlich liebe ich Geschichten, in denen es um ein verfluchtes oder heimgesuchtes Haus geht und bin auch von Horror nicht abgeschreckt.
„Die Villa“ von Markus Heitz hat sich allerdings in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich es erwartet habe. Bei mir ist die mysteriöse Atmosphäre leider nicht angekommen und das Haus in meiner Vorstellung eher blass geblieben.
Der Schreibstil ist modern und die Ausdrucksweise teilweise derb und vulgär. Für mich ist die Spannung leider ein wenig ausgeblieben und ich musste mich teilweise etwas durch das Buch quälen. Was mich sehr stark gestört hat, war die Umsetzung der Horror-Anteile in dem Buch. Die Handlung plätschert langsam vor sich hin, bis dann aus dem Nichts eine Nebenfigur auf brutale Art abgeschlachtet wird. Ich möchte nicht spoilern, aber in den meisten Fällen geschieht dies auf eine so bizarre und abstruse Weise, dass das bei mir keine Gänsehaut oder Horror ausgelöst hat, sondern lediglich Irritation. Mit den Charakteren konnte ich auch nicht wirklich mitfühlen.
Dies ist natürlich nur meine subjektive Ansicht und ich kann mir gut vorstellen, dass anderen Leser:innen die Handlung durchaus gefällt. An sich merkt man, dass der Autor sein Handwerk definitiv beherrscht.
Fazit: Vielleicht bin ich mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch rangegangen, aber ich war leider enttäuscht und kann das Buch nicht weiterempfehlen.
August 25, 2026
Als ich sah, dass Markus Heitz nun einen Horror Roman verfasst hat, war klar, dass ich ihn sofort lesen muss. Kombiniert dieser doch einen meiner liebsten Autoren mit meinem liebsten Genre. Hat es sich gelohnt? Auf jeden Fall.
Eine alte Villa, ein Schnäppchen bei einer Zwangsversteigerung, viele Wünsche und Träume.. jetzt kann das Leben endlich losgehen, denkt sich Doreen, alleinerziehende Mutter einer musikbegabten Teenagerin.
Anfangs sieht auch alles gut aus, doch dann verschwinden Menschen, Unfälle geschehen, brutale Ereignisse häufen sich. Doch in dem Leben der beiden Frauen scheint alles am Schnürchen zu laufen.. Oder etwa nicht?
Die Villa vereint klassische Haunted House Elemente mit neuen Zugängen, was den Roman wirklich kurzweilig und lesenswert macht. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, glaubhaft und authentisch.
Nun zum Horror.. na ja, also atmosphärisch würde ich Die Villa nicht nennen, es vereint tatsächlich eher eine interessante Story mit Blut und Gedärmen. Aus dem Nichts schwenkt die Geschichte immer wieder in krass blutiges Gemetzel um, was vielleicht nicht jedermann anspricht, aber für mich durchaus amüsant war.
Die einzigen Punkte, die für mich befremdlich waren: das Buch wirkt zum einen sehr ‚deutsch‘, Namen, Art und Weise, Schreibstil.. es hätte auch eine Daily Soap aus den 90ern sein können. Auch der Schluss: sehr militärisch für mich, nicht zwingend mein Ding. Aber: All diese Dinge machen das Buch weder schlecht noch nicht lesenswert. Ich hab es verschlungen. Keine große Literatur, aber wie gesagt kurzweilig, unterhaltsam und wirklich gut tatsächlich.
Selbst der Humor kam nicht zu kurz: von geweihtem Benzin zu übergroßen teetrinkenden Dämonen.. alles dabei. Nur, lieber Herr Heitz, manche Wortschöpfungen sind dann doch einfach ein wenig zu viel, da hilft auch kein ‚soßmatschiger Reis‘. ;)
Insgesamt, für den Unterhaltungswert, dem neuen Twist zur alten Story und der doch recht gelungenen Umsetzung (ich meckere auf hohem Niveau), ⭐️⭐️⭐️⭐️ für Die Villa.
Eine alte Villa, ein Schnäppchen bei einer Zwangsversteigerung, viele Wünsche und Träume.. jetzt kann das Leben endlich losgehen, denkt sich Doreen, alleinerziehende Mutter einer musikbegabten Teenagerin.
Anfangs sieht auch alles gut aus, doch dann verschwinden Menschen, Unfälle geschehen, brutale Ereignisse häufen sich. Doch in dem Leben der beiden Frauen scheint alles am Schnürchen zu laufen.. Oder etwa nicht?
Die Villa vereint klassische Haunted House Elemente mit neuen Zugängen, was den Roman wirklich kurzweilig und lesenswert macht. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, glaubhaft und authentisch.
Nun zum Horror.. na ja, also atmosphärisch würde ich Die Villa nicht nennen, es vereint tatsächlich eher eine interessante Story mit Blut und Gedärmen. Aus dem Nichts schwenkt die Geschichte immer wieder in krass blutiges Gemetzel um, was vielleicht nicht jedermann anspricht, aber für mich durchaus amüsant war.
Die einzigen Punkte, die für mich befremdlich waren: das Buch wirkt zum einen sehr ‚deutsch‘, Namen, Art und Weise, Schreibstil.. es hätte auch eine Daily Soap aus den 90ern sein können. Auch der Schluss: sehr militärisch für mich, nicht zwingend mein Ding. Aber: All diese Dinge machen das Buch weder schlecht noch nicht lesenswert. Ich hab es verschlungen. Keine große Literatur, aber wie gesagt kurzweilig, unterhaltsam und wirklich gut tatsächlich.
Selbst der Humor kam nicht zu kurz: von geweihtem Benzin zu übergroßen teetrinkenden Dämonen.. alles dabei. Nur, lieber Herr Heitz, manche Wortschöpfungen sind dann doch einfach ein wenig zu viel, da hilft auch kein ‚soßmatschiger Reis‘. ;)
Insgesamt, für den Unterhaltungswert, dem neuen Twist zur alten Story und der doch recht gelungenen Umsetzung (ich meckere auf hohem Niveau), ⭐️⭐️⭐️⭐️ für Die Villa.
August 7, 2026
Was für eine großartige düstere Atmosphäre, wenn da nicht das Ende wäre!
Bereits das Cover hat mich durch seinen minimalistischen Stil und die geprägte Schriftart sofort für sich gewonnen, sodass es nicht nur optisch, sondern auch haptisch ein wahrer Genuss ist. Zwar erinnert die Handlung an manch andere Horrorgeschichten, doch durch den Humor sowie die brutalen Szenen schafft es Markus Heitz dem Genre einen frischen Anstrich zu verpassen.
Ohne langen Prolog geht es mitten ins Geschehen und die Villa wirft sofort ihre ersten Fragen auf. Brutalität und Humor sorgen für das gewisse Etwas, während die Handlungsstränge sich so geschickt zusammenfügen, dass man mit jeder neuen Szene tiefer hineingezogen wird und das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen kann.
Insbesondere Doreen hat mich komplett begeistert. Anfangs noch unbeholfen wird sie immer selbstbewusster, sodass man nicht anders kann als die ganze Zeit mit ihr mitzufiebern. Aber auch die anderen Figuren überzeugen durch authentisches Verhalten, wodurch man ständig mehr über ihre facettenreichen Motive erfahren will. Allerdings hätte ich mir bei ein paar von ihnen mehr Aufklärung gewünscht.
Mein absolutes Highlight war die Atmosphäre. Unverblümt und bildhaft beschrieben rätselt man ständig was die Villa als nächstes plant, sodass Paranoia auch gegenüber den Figuren zur Tagesordnung gehört. Schade nur, dass das Ende zu actionreich und überspitzt wurde, denn sonst wäre es eine glatte Punktlandung gewesen.
💭 Fazit:
Heitz versteht es meisterhaft durch seinen unverblümten Schreibstil eine bedrohliche Stimmung zu erschaffen. Komplexe Handlungsstränge und eine Villa voller Geheimnisse sorgen dabei für Rätselspaß pur und lassen einem niemanden mehr trauen. Einzig das überspitzte Ende sowie vereinzelte Rechtschreibfehler haben mich von den vollen 5 Sternen abgehalten. Wer unverblümten Gothic Horror mit echtem Suchtfaktor sucht, sollte hier definitiv einen Blick riskieren.
Bereits das Cover hat mich durch seinen minimalistischen Stil und die geprägte Schriftart sofort für sich gewonnen, sodass es nicht nur optisch, sondern auch haptisch ein wahrer Genuss ist. Zwar erinnert die Handlung an manch andere Horrorgeschichten, doch durch den Humor sowie die brutalen Szenen schafft es Markus Heitz dem Genre einen frischen Anstrich zu verpassen.
Ohne langen Prolog geht es mitten ins Geschehen und die Villa wirft sofort ihre ersten Fragen auf. Brutalität und Humor sorgen für das gewisse Etwas, während die Handlungsstränge sich so geschickt zusammenfügen, dass man mit jeder neuen Szene tiefer hineingezogen wird und das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen kann.
Insbesondere Doreen hat mich komplett begeistert. Anfangs noch unbeholfen wird sie immer selbstbewusster, sodass man nicht anders kann als die ganze Zeit mit ihr mitzufiebern. Aber auch die anderen Figuren überzeugen durch authentisches Verhalten, wodurch man ständig mehr über ihre facettenreichen Motive erfahren will. Allerdings hätte ich mir bei ein paar von ihnen mehr Aufklärung gewünscht.
Mein absolutes Highlight war die Atmosphäre. Unverblümt und bildhaft beschrieben rätselt man ständig was die Villa als nächstes plant, sodass Paranoia auch gegenüber den Figuren zur Tagesordnung gehört. Schade nur, dass das Ende zu actionreich und überspitzt wurde, denn sonst wäre es eine glatte Punktlandung gewesen.
💭 Fazit:
Heitz versteht es meisterhaft durch seinen unverblümten Schreibstil eine bedrohliche Stimmung zu erschaffen. Komplexe Handlungsstränge und eine Villa voller Geheimnisse sorgen dabei für Rätselspaß pur und lassen einem niemanden mehr trauen. Einzig das überspitzte Ende sowie vereinzelte Rechtschreibfehler haben mich von den vollen 5 Sternen abgehalten. Wer unverblümten Gothic Horror mit echtem Suchtfaktor sucht, sollte hier definitiv einen Blick riskieren.
August 9, 2026
Doreen Markert hatte schon immer ein Auge auf die alte Villa im Leipziger Poetenweg geworfen, und als diese zwangsversteigert wird, kann sie sie für ein absolutes Schnäppchen erwerben. Zwar ist Marina, ihre Tochter im Teenageralter alles andere als erfreut, zudem behauptet der zwielichtige Rico Weißbach einen Erbanspruch zu haben, und ein Immobilienkonzern hat ebenfalls ein Auge auf die Villa geworfen, doch das kann Doreen nicht davon abhalten, in die Villa einzuziehen.
In London stirbt die Mutter Ethan Ryces unter unklaren Umständen, und der Musiker kann sich nicht damit zufrieden geben, nichts genaues zu wissen. Seine Recherchen führen ihn zu einer Gruppe, die sich auf Übernatürliches eingelassen zu haben scheint.
Ich bin Fan des Autors seit seinem ersten Zwergenband, jedoch konnte mich nicht jeder Roman gleich gut überzeugen. „Die Villa“ ist ein kürzerer Roman mit weniger als 350 Seiten, ein kompakt geschriebener Horrorroman, der meiner Meinung nach zu wenig Wert auf gut ausgearbeitete Charaktere legt. Doreen und Marina waren mir leider nicht sehr sympathisch, so dass ich mit ihnen nicht so mitfiebern konnte, wie ich mir das gewünscht hätte. Ethan dagegen mochte ich deutlich mehr, mit ihm konnte ich dann auch mitfühlen.
Der Roman kommt recht schnell zur Sache und hat einige gruselige Szenen zu bieten. Die Villa hat es wirklich in sich, ebenso wie Ethans Recherchen, da hätte es Charaktere wie Rico Weißbach gar nicht wirklich gebraucht. Am Ende sind nicht alle meine Fragen beantwortet, dennoch bin ich nicht unzufrieden. Der Roman war für mich ein Pageturner, der mich unterhalten konnte.
„Die Villa“ konnte zwar bei mir nur begrenzt mit seinen Charakteren punkten, als Horrorroman mit einer spannenden Geschichte aber schon. Für mich ist Markus Heitz eher ein Meister epischer Fantasy, aber auch hier fühlte ich mich gut unterhalten.
In London stirbt die Mutter Ethan Ryces unter unklaren Umständen, und der Musiker kann sich nicht damit zufrieden geben, nichts genaues zu wissen. Seine Recherchen führen ihn zu einer Gruppe, die sich auf Übernatürliches eingelassen zu haben scheint.
Ich bin Fan des Autors seit seinem ersten Zwergenband, jedoch konnte mich nicht jeder Roman gleich gut überzeugen. „Die Villa“ ist ein kürzerer Roman mit weniger als 350 Seiten, ein kompakt geschriebener Horrorroman, der meiner Meinung nach zu wenig Wert auf gut ausgearbeitete Charaktere legt. Doreen und Marina waren mir leider nicht sehr sympathisch, so dass ich mit ihnen nicht so mitfiebern konnte, wie ich mir das gewünscht hätte. Ethan dagegen mochte ich deutlich mehr, mit ihm konnte ich dann auch mitfühlen.
Der Roman kommt recht schnell zur Sache und hat einige gruselige Szenen zu bieten. Die Villa hat es wirklich in sich, ebenso wie Ethans Recherchen, da hätte es Charaktere wie Rico Weißbach gar nicht wirklich gebraucht. Am Ende sind nicht alle meine Fragen beantwortet, dennoch bin ich nicht unzufrieden. Der Roman war für mich ein Pageturner, der mich unterhalten konnte.
„Die Villa“ konnte zwar bei mir nur begrenzt mit seinen Charakteren punkten, als Horrorroman mit einer spannenden Geschichte aber schon. Für mich ist Markus Heitz eher ein Meister epischer Fantasy, aber auch hier fühlte ich mich gut unterhalten.
August 13, 2026
„Die Villa“ von Markus Heitz klang für mich nach einer richtig atmosphärischen Gothic-Horror-Geschichte, konnte mich letztlich aber leider nicht vollständig überzeugen.
Im Mittelpunkt stehen Doreen und ihre pubertierende Tochter Marina, die bisher eher wenig Glück im Leben hatten. Das ändert sich, als sie bei einer Zwangsversteigerung eine alte Villa in Leipzig-Gohlis zu einem erstaunlich günstigen Preis ergattern. Plötzlich scheint alles wie von selbst zu laufen: Doreens Geschäfte entwickeln sich prächtig und Marina wird mit ihrer Musik im Internet immer erfolgreicher. Auch die Aufmerksamkeit und Zuneigung, nach der beide gesucht haben, bekommen sie. Doch natürlich hat dieses neue Glück seinen Preis – und nach und nach wird klar, dass die Villa mehr mit ihnen macht, als ihnen lieb sein kann.
Parallel dazu verfolgt man Ethan, der in London den Mord an seiner Mutter aufklären möchte und dabei auf eine Verbindung stößt, die immer mehr Menschen das Leben kostet.
Die Grundidee fand ich durchaus interessant und gerade die Villa selbst hatte für mich viel Potenzial. Auch die düstere Atmosphäre und die verschiedenen Handlungsstränge passten grundsätzlich gut zum Gothic-Horror-Setting. Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt leider nicht so richtig packen. Irgendwie hat mir über weite Strecken das gewisse Etwas gefehlt, das mich wirklich in die Handlung hineingezogen hätte.
Auch mit den Figuren bin ich nicht immer richtig warm geworden und manche Entwicklungen konnten mich nicht vollständig überzeugen. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte an einigen Stellen mehr Spannung und Atmosphäre vertragen können.
Insgesamt also eine interessante Idee mit einigen starken Ansätzen, die mich aber leider nicht so begeistern konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Für mich waren es daher nur 3 Sterne.
Im Mittelpunkt stehen Doreen und ihre pubertierende Tochter Marina, die bisher eher wenig Glück im Leben hatten. Das ändert sich, als sie bei einer Zwangsversteigerung eine alte Villa in Leipzig-Gohlis zu einem erstaunlich günstigen Preis ergattern. Plötzlich scheint alles wie von selbst zu laufen: Doreens Geschäfte entwickeln sich prächtig und Marina wird mit ihrer Musik im Internet immer erfolgreicher. Auch die Aufmerksamkeit und Zuneigung, nach der beide gesucht haben, bekommen sie. Doch natürlich hat dieses neue Glück seinen Preis – und nach und nach wird klar, dass die Villa mehr mit ihnen macht, als ihnen lieb sein kann.
Parallel dazu verfolgt man Ethan, der in London den Mord an seiner Mutter aufklären möchte und dabei auf eine Verbindung stößt, die immer mehr Menschen das Leben kostet.
Die Grundidee fand ich durchaus interessant und gerade die Villa selbst hatte für mich viel Potenzial. Auch die düstere Atmosphäre und die verschiedenen Handlungsstränge passten grundsätzlich gut zum Gothic-Horror-Setting. Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt leider nicht so richtig packen. Irgendwie hat mir über weite Strecken das gewisse Etwas gefehlt, das mich wirklich in die Handlung hineingezogen hätte.
Auch mit den Figuren bin ich nicht immer richtig warm geworden und manche Entwicklungen konnten mich nicht vollständig überzeugen. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte an einigen Stellen mehr Spannung und Atmosphäre vertragen können.
Insgesamt also eine interessante Idee mit einigen starken Ansätzen, die mich aber leider nicht so begeistern konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Für mich waren es daher nur 3 Sterne.
August 29, 2026
Wenn Markus Heitz einen Horror-Roman schreibt, der „Die Villa“ heißt, dann liegt es auf der Hand, dass hier ein Haus-Horror-Roman vorliegt. In seinem Nachwort schreibt der Autor zwar, dass er dem Leser etwas Neues bieten wollte, aber der gestandene Horror-Leser wird hier nur wenig Überraschungsmomente finden. Das ist natürlich nicht tragisch, denn gut geschrieben ist der Roman dennoch.
Die Handlung beginnt etwas merkwürdig, weil sich die dezent mittellose Doreen in einer Zwangsversteigerung wiederfindet, bei der sie unter sehr mysteriösen Umständen eine Villa für 100 Euro ersteigert. Sehr zum Leidwesen eines Bodybuilders, der sich seinem Erbe beraubt fühlt und eines Anwalts eines Immobilienhai-Konzerns, die beide Interesse an der Villa haben, aber nicht mitsteigern durften.
Kaum eingezogen, häufen sich merkwürdige Vorfälle, deren Ursache die Tochter der frischgebackenen Hausbesitzerin am ehesten herausbekommt. Als Nebenhandlung sucht ein Engländer nach der dunklen Vergangenheit seiner Familie, die wenig überraschend mit der Villa in Zusammenhang steht. Dass diese Handlung in England beginnt, wäre auch ohne die „Heitzche Kapiteleinführung“ klar gewesen. Aber sehr offensichtlich mag der Autor diese Einleitungen. Ebenso wie die ein oder andere doch recht brutale Schilderung vom Vergehen eines Menschen. Oder derer viele, denn viele Figuren verlassen die Geschichte vorzeitig.
Ich habe darauf gewartet, dass Markus Heitz am Ende diesen Roman und das Zusammenführen der beiden Handlungsstränge etwas kreativer angegangen wäre. Ist er aber nicht, was ich sehr schade finde, denn das hätte dem Roman sehr gutgetan. So bleibt am Ende ein grundsolider Haus-Horror-Roman mit vielen bekannten Elementen, aber dennoch einem hohen Unterhaltungswert.
Die Handlung beginnt etwas merkwürdig, weil sich die dezent mittellose Doreen in einer Zwangsversteigerung wiederfindet, bei der sie unter sehr mysteriösen Umständen eine Villa für 100 Euro ersteigert. Sehr zum Leidwesen eines Bodybuilders, der sich seinem Erbe beraubt fühlt und eines Anwalts eines Immobilienhai-Konzerns, die beide Interesse an der Villa haben, aber nicht mitsteigern durften.
Kaum eingezogen, häufen sich merkwürdige Vorfälle, deren Ursache die Tochter der frischgebackenen Hausbesitzerin am ehesten herausbekommt. Als Nebenhandlung sucht ein Engländer nach der dunklen Vergangenheit seiner Familie, die wenig überraschend mit der Villa in Zusammenhang steht. Dass diese Handlung in England beginnt, wäre auch ohne die „Heitzche Kapiteleinführung“ klar gewesen. Aber sehr offensichtlich mag der Autor diese Einleitungen. Ebenso wie die ein oder andere doch recht brutale Schilderung vom Vergehen eines Menschen. Oder derer viele, denn viele Figuren verlassen die Geschichte vorzeitig.
Ich habe darauf gewartet, dass Markus Heitz am Ende diesen Roman und das Zusammenführen der beiden Handlungsstränge etwas kreativer angegangen wäre. Ist er aber nicht, was ich sehr schade finde, denn das hätte dem Roman sehr gutgetan. So bleibt am Ende ein grundsolider Haus-Horror-Roman mit vielen bekannten Elementen, aber dennoch einem hohen Unterhaltungswert.
Review of advance copy
Für mich war dieses Buch Mal etwas ganz anderes als mein gewohntes Genre. Hat mir an sich ganz gut gefallen.
Starten wir Mal mit dem Schreibstil. Den fänd ich richtig gut, flüssig und wirklich spannend. Ich konnte es wirklich nicht mehr aus der Hand legen weil ich wissen wollte wie geht's weiter. Nicht zuletzt weil die Kapitel am Schluss immer total offen um dann zum nächsten Handlungsstrang zu wechseln. Die beiden Handlung die anfangs überhaupt nichts miteinander zutun haben sich aber am Schluss finden fand ich stark. Die ganze Zeit hat man gegrübelt was es damit auf sich hat.
Die Geschichte an sich war gut wenn auch für mich manchmal etwas wirr. Gerade wenn es dann ins Okkulte ging oder wie Ethan auf manche Dinge gekommen ist war ich manchmal etwas raus. Und gerade zum Ende hat war es mir fast etwas viel und abgedreht.
Die Stimmung im Buch war dafür mega. Düster, atmosphärische und total geladen. Vor allem wenn die Standuhr wieder ihr "tick tack" von sich gibt. Da läuft es einem schon manchmal eiskalt den Rücken runter.
Die Charaktere sind alle recht gut wenn auch manchmal sehr schnell mit dem Übersinnlichen zufrieden und finden sich damit ab. Eine Bindung konnte ich allerdings nicht groß zu ihnen aufbauen, mag vielleicht am Genre liegen?
Das Setting hat mich dann allerdings völlig überzeugt. Man kann sich die Villa so richtig vorstellen. Die tickende Uhr, der gruselige Keller und auch die Atmosphäre wirklich gut und eindrucksvoll.
Das Ende kam mir dann fast etwas schnell und übereilt. Insgesamt hat's mir mit ein paar kleinen Schwächen trotzdem sehr gut gefallen.
Starten wir Mal mit dem Schreibstil. Den fänd ich richtig gut, flüssig und wirklich spannend. Ich konnte es wirklich nicht mehr aus der Hand legen weil ich wissen wollte wie geht's weiter. Nicht zuletzt weil die Kapitel am Schluss immer total offen um dann zum nächsten Handlungsstrang zu wechseln. Die beiden Handlung die anfangs überhaupt nichts miteinander zutun haben sich aber am Schluss finden fand ich stark. Die ganze Zeit hat man gegrübelt was es damit auf sich hat.
Die Geschichte an sich war gut wenn auch für mich manchmal etwas wirr. Gerade wenn es dann ins Okkulte ging oder wie Ethan auf manche Dinge gekommen ist war ich manchmal etwas raus. Und gerade zum Ende hat war es mir fast etwas viel und abgedreht.
Die Stimmung im Buch war dafür mega. Düster, atmosphärische und total geladen. Vor allem wenn die Standuhr wieder ihr "tick tack" von sich gibt. Da läuft es einem schon manchmal eiskalt den Rücken runter.
Die Charaktere sind alle recht gut wenn auch manchmal sehr schnell mit dem Übersinnlichen zufrieden und finden sich damit ab. Eine Bindung konnte ich allerdings nicht groß zu ihnen aufbauen, mag vielleicht am Genre liegen?
Das Setting hat mich dann allerdings völlig überzeugt. Man kann sich die Villa so richtig vorstellen. Die tickende Uhr, der gruselige Keller und auch die Atmosphäre wirklich gut und eindrucksvoll.
Das Ende kam mir dann fast etwas schnell und übereilt. Insgesamt hat's mir mit ein paar kleinen Schwächen trotzdem sehr gut gefallen.
Review of advance copy
Die Villa, Horrorroman von Markus Heitz
Cover:
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte.
Inhalt und meine Meinung:
Die alleinerziehende Doreen und ihre 16jährige Tochter Marina ziehen in eine alte Villa. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist nicht gerade das beste und für erste stäubt sich Marina nach besten Kräften. Doch als sie das erster mal in er Villa ist, hat sie Visionen und beschließt: hier will sie nicht mehr weg.
Das Schicksal scheint es gut mit beiden zu meinen. Bei Doreen läuft alles nach Plan und die Musik Kariere der Ochtrup startet voll durch.
Als Doreen erkennt welche böse Macht hinter allem steckt, scheint e schon zu spät zu sein.
Es ist schon der Hammer, was hier in der Villa (und drum herum) alles passiert. Und das nicht zu knapp. Also die Horrortaten sind nichts für schwache Nerven. Aber es ist so abgedreht dass ich immer vor Augen habe, dies ist ein Horror-Buch (deshalb kam auch kein Grusel Effekt auf). Und am Anfang denke ich mir nicht nur einmal, in so eine Villa würde ich auch gerne einziehen.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und es wir ein flottes Tempo vorgelegt. Zu keiner Zeit wirkt es langatmig oder zäh, es geht pausenlos ab, die Spannung lässt nie nach.
Das Ende lässt dann Raum für einen zweiten Teil.
Autor:
Markus Heitz ist hauptberuflicher Geschichtenerfinder, studierter Historiker und Germanist, Multi-Bestseller-Autor und Jahrgang 1971. Er schrieb mehr als 80 Bücher. Vorwiegend Phantastik, Horror und Space Fiction. Sogar Kinderbücher und politische Kurzgeschichten gesellten sich hinzu.
Mein Fazits:
Ein Horrorroman der seinem Namen alle Ehre Macht.
Von mir 4 Sterne.
Cover:
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte.
Inhalt und meine Meinung:
Die alleinerziehende Doreen und ihre 16jährige Tochter Marina ziehen in eine alte Villa. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist nicht gerade das beste und für erste stäubt sich Marina nach besten Kräften. Doch als sie das erster mal in er Villa ist, hat sie Visionen und beschließt: hier will sie nicht mehr weg.
Das Schicksal scheint es gut mit beiden zu meinen. Bei Doreen läuft alles nach Plan und die Musik Kariere der Ochtrup startet voll durch.
Als Doreen erkennt welche böse Macht hinter allem steckt, scheint e schon zu spät zu sein.
Es ist schon der Hammer, was hier in der Villa (und drum herum) alles passiert. Und das nicht zu knapp. Also die Horrortaten sind nichts für schwache Nerven. Aber es ist so abgedreht dass ich immer vor Augen habe, dies ist ein Horror-Buch (deshalb kam auch kein Grusel Effekt auf). Und am Anfang denke ich mir nicht nur einmal, in so eine Villa würde ich auch gerne einziehen.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und es wir ein flottes Tempo vorgelegt. Zu keiner Zeit wirkt es langatmig oder zäh, es geht pausenlos ab, die Spannung lässt nie nach.
Das Ende lässt dann Raum für einen zweiten Teil.
Autor:
Markus Heitz ist hauptberuflicher Geschichtenerfinder, studierter Historiker und Germanist, Multi-Bestseller-Autor und Jahrgang 1971. Er schrieb mehr als 80 Bücher. Vorwiegend Phantastik, Horror und Space Fiction. Sogar Kinderbücher und politische Kurzgeschichten gesellten sich hinzu.
Mein Fazits:
Ein Horrorroman der seinem Namen alle Ehre Macht.
Von mir 4 Sterne.
August 5, 2026
Hereinspaziert in die Villa, in der alles läuft wie am Schnürchen, doch zu welchem Preis und für wen?
"Die Villa" hat mich gut unterhalten, der Schreibstil liest sich gut und wirklich dick ist es auch nicht. Trotzdem hat mich das Buch nicht so wirklich gepackt. Anfangs fand ich die Atmosphäre noch gruselig und durch die Uhr kam ein gewisses Flair auf, was sich aber durch die vielen Splatter Szenen und einige Längen im Mittelteil leider nicht gehalten hat. Es gab hier Figuren, deren einziger Daseinszweck wohl ein möglichst blutiges Ende darstellte. Damit kann ich leben, ist ja auch nicht mein erster Horrorroman gewesen. Leider war das Ende nicht ganz so nach meinem Geschmack, hier hätte ich mir eine schlüssigere und klarere Ausführung gewünscht. Es ist zwar sehr rasant und actionreich, aber so knapp, dass mir einige Erklärungen gefehlt haben. Hier habe ich mir einfach etwas mehr und v.a. eine raffiniertere Auflösung erwartet. Die Figuren selbst blieben leider etwas blass und konnte mich nicht wirklich berühren. Einzig die Villa fand ich eine sehr spannende Hauptfigur - sie wirkte auf mich lebendig mit mehr Charakter, als manch andere Figur. Diese Umsetzung fand ich sehr gelungen und hat mich fasziniert. Irgendwann wirkte das Geschehen auf mich wie in weiter Ferne und den Bezug, den ich anfangs noch hatte, verlor sich zu schnell. So konnte auch nicht wirklich ein Gruseleffekt entstehen, sondern eher: stirbt halt noch einer, so what? Ab diesen Zeitpunkt war ich irgendwie raus aus dem Lesefluss und eher enttäuscht von der Geschichte. Ich habe mir einfach mehr Gänsehaut erwartet. Schade.
"Die Villa" hat mich gut unterhalten, der Schreibstil liest sich gut und wirklich dick ist es auch nicht. Trotzdem hat mich das Buch nicht so wirklich gepackt. Anfangs fand ich die Atmosphäre noch gruselig und durch die Uhr kam ein gewisses Flair auf, was sich aber durch die vielen Splatter Szenen und einige Längen im Mittelteil leider nicht gehalten hat. Es gab hier Figuren, deren einziger Daseinszweck wohl ein möglichst blutiges Ende darstellte. Damit kann ich leben, ist ja auch nicht mein erster Horrorroman gewesen. Leider war das Ende nicht ganz so nach meinem Geschmack, hier hätte ich mir eine schlüssigere und klarere Ausführung gewünscht. Es ist zwar sehr rasant und actionreich, aber so knapp, dass mir einige Erklärungen gefehlt haben. Hier habe ich mir einfach etwas mehr und v.a. eine raffiniertere Auflösung erwartet. Die Figuren selbst blieben leider etwas blass und konnte mich nicht wirklich berühren. Einzig die Villa fand ich eine sehr spannende Hauptfigur - sie wirkte auf mich lebendig mit mehr Charakter, als manch andere Figur. Diese Umsetzung fand ich sehr gelungen und hat mich fasziniert. Irgendwann wirkte das Geschehen auf mich wie in weiter Ferne und den Bezug, den ich anfangs noch hatte, verlor sich zu schnell. So konnte auch nicht wirklich ein Gruseleffekt entstehen, sondern eher: stirbt halt noch einer, so what? Ab diesen Zeitpunkt war ich irgendwie raus aus dem Lesefluss und eher enttäuscht von der Geschichte. Ich habe mir einfach mehr Gänsehaut erwartet. Schade.
August 12, 2026
Ich kannte Markus Heitz schon und als ich gesehen habe, dass er einen Horrorroman geschrieben hat, wollte ich ihn unbedingt mal ausprobieren. Vor allem, weil ich sonst eigentlich keine Horrorromane lese.
Leider hat mir hier aber etwas der Horror Faktor gefehlt. Doreen und ihre Tochter ziehen in eine Villa und plötzlich ereignen sich mehrere Todesfälle in ihrer Umgebung. Und auch die Villa selbst scheint irgendwie ihren eigenen Willen zu haben.
An sich fand ich die Handlung gut. Die Villa, Doreen und Marina als Hauptcharakterinnen haben mir gefallen und auch die Side Stories rund um Ethan fand ich interessant. Der Schreibstil hat mir ebenfalls ganz gut gefallen, bis auf das ständige tick tack das mich irgendwann doch etwas genervt hat.
Allerdings konnte mich das Buch insgesamt einfach nicht komplett überzeugen. Nachdem ich anfangs etwas gebraucht habe, um in die Geschichte reinzukommen, gab es zwar einige Stellen, die wirklich spannend waren, aber insgesamt war die Geschichte für mich nicht durchgehend packend.
Das Buch wird als Horrorroman beschrieben, aber den Horror Faktor habe ich leider nicht wirklich gespürt. Auch die Atmosphäre würde ich eher als Thriller Vibes mit einer düsteren Stimmung beschreiben als als richtigen Gruselfaktor. Schade, denn die Grundidee mit der Villa fand ich eigentlich wirklich interessant.
Leider hat mir hier aber etwas der Horror Faktor gefehlt. Doreen und ihre Tochter ziehen in eine Villa und plötzlich ereignen sich mehrere Todesfälle in ihrer Umgebung. Und auch die Villa selbst scheint irgendwie ihren eigenen Willen zu haben.
An sich fand ich die Handlung gut. Die Villa, Doreen und Marina als Hauptcharakterinnen haben mir gefallen und auch die Side Stories rund um Ethan fand ich interessant. Der Schreibstil hat mir ebenfalls ganz gut gefallen, bis auf das ständige tick tack das mich irgendwann doch etwas genervt hat.
Allerdings konnte mich das Buch insgesamt einfach nicht komplett überzeugen. Nachdem ich anfangs etwas gebraucht habe, um in die Geschichte reinzukommen, gab es zwar einige Stellen, die wirklich spannend waren, aber insgesamt war die Geschichte für mich nicht durchgehend packend.
Das Buch wird als Horrorroman beschrieben, aber den Horror Faktor habe ich leider nicht wirklich gespürt. Auch die Atmosphäre würde ich eher als Thriller Vibes mit einer düsteren Stimmung beschreiben als als richtigen Gruselfaktor. Schade, denn die Grundidee mit der Villa fand ich eigentlich wirklich interessant.
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