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Totensee: Thriller | Eines der aufregendsten Psychothriller-Debüts des Jahres 2026!
Gnadenloser Pageturner-Thriller mit einer Ermittlerin, die nichts mehr zu verlieren hat
Eine Mutter, deren Tochter entführt wurde, ist verzweifelt.
Eine Ermittlerin, deren Tochter entführt wurde, ist bereit zu töten.
Ada Sabel ist am absoluten Niemand glaubt der suspendierten Kommissarin vom LKA Wien, dass ihre 14-jährige Tochter entführt wurde. Seit fünf Monaten muss sie die Ungewissheit ertragen, ob Mara noch am Leben ist. Und mit jedem Tag, an dem sie keinen Hinweis auf Maras Verbleib findet, wächst die Strichliste aus Schnitten an ihren Armen. Bis zu Tag 145, als am Ufer des Donaukanals eine kopflose Leiche auftaucht, auf deren Rücken Adas Name in blutigen Buchstaben eingeritzt ist.
Ada ist sich Die Botschaft stammt von Maras Entführer. Fieberhaft folgt Ada der Spur auf eigene Faust – nicht ahnend, dass sie mit jedem Schritt auch den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit näherkommt …
Nervenaufreibende Spannung aus Wien. Ein abgründiger Psychothriller für Leser*innen von Karin Slaughter, Bernhard Aichner und für alle Fans von Lisbeth Salander
» Ein rasantes Thrillerdebüt, das einen nicht zu Atem kommen lässt.« Ursula Poznanski
Eine Mutter, deren Tochter entführt wurde, ist verzweifelt.
Eine Ermittlerin, deren Tochter entführt wurde, ist bereit zu töten.
Ada Sabel ist am absoluten Niemand glaubt der suspendierten Kommissarin vom LKA Wien, dass ihre 14-jährige Tochter entführt wurde. Seit fünf Monaten muss sie die Ungewissheit ertragen, ob Mara noch am Leben ist. Und mit jedem Tag, an dem sie keinen Hinweis auf Maras Verbleib findet, wächst die Strichliste aus Schnitten an ihren Armen. Bis zu Tag 145, als am Ufer des Donaukanals eine kopflose Leiche auftaucht, auf deren Rücken Adas Name in blutigen Buchstaben eingeritzt ist.
Ada ist sich Die Botschaft stammt von Maras Entführer. Fieberhaft folgt Ada der Spur auf eigene Faust – nicht ahnend, dass sie mit jedem Schritt auch den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit näherkommt …
Nervenaufreibende Spannung aus Wien. Ein abgründiger Psychothriller für Leser*innen von Karin Slaughter, Bernhard Aichner und für alle Fans von Lisbeth Salander
» Ein rasantes Thrillerdebüt, das einen nicht zu Atem kommen lässt.« Ursula Poznanski
518 pages, Kindle Edition
Published September 1, 2026
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 30 reviews
September 13, 2026
Geschichte war gut, aber Hauptcharaktere ein wenig cringe. Aber sehr guter Schreibstil, um Welten besser als die McFadden Bücher.
Review of advance copy
Schwer bekömmlich, aber unfassbar nervenaufreibend
Kommissarin Ada Sabel vom LKA Wien ist suspendiert. Ihr 14-jährige Tochter wird vermisst und nur Ada glaubt an eine Entführung. Wozu ist eine verzweifelte Mutter fähig, die nichts mehr zu verlieren hat, wenn sie die Chance erahnt, ihre Tochter lebend finden zu können?
* Atmosphäre: Bilder und Andeutungen vermitteln eine ständige, dunkle und hoffnungslose Wolke über Figuren und Handlung.
* Kernthema: Eine Mutter mobilisiert alle Kräfte auf der Suche nach ihrer vermissten Tochter.
* Spannung: sehr fein miteinander verwobene Handlungsstränge fügen sich langsam zusammen, unerwartete Wendungen führen zu einem großartigen Finale
* Für Fans von: hartgesottenen Thrillern, die mit dem Leser schonungslos umgehen
WORUM ES GEHT
Ada Sabel in Wien ist am Tiefpunkt ihres Lebens und schlichtweg körperlich und mental am Ende. Als Kommissarin des LKA wurde sie suspendiert. Ihre Tochter wurde entführt und niemand glaubt daran. Und noch viel schlimmer: Sie fühlt ihre eigene Schuld.
Nach fünf Monaten Ungewissheit findet man eine kopflose Leiche in einem Boot treibend auf dem Donaukanal. Aber nicht nur das. Auf dem Rücken der Leiche sind drei Buchstaben eingeritzt. Eine deutliche und persönliche Nachricht. Die Buchstaben ergeben den Namen Ada.
MEIN EINDRUCK
Sophie Czerny wirft Ada Sabel in die Geschichte hinein. Schon beim Lesen der Leseprobe hatte mich diese Figur beeindruckt, weil die Autorin sie so deutlich am Abgrund gezeichnet hat. Sie wird voller Hoffnungslosigkeit und fast schon leblos dargestellt. Was sie jeden Tag nur noch aufstehen lässt, ist die Hoffnung, dass ihre entführte Tochter Mara noch lebt. Ihre Suche und die dadurch freigesetzte Energie wird schnell das zentrale Element dieses Thrillers.
Natürlich kommen noch andere Elemente und Hintergründe dazu. Diese werden durch unterschiedliche Handlungsstränge aufgebaut, die nach und nach zu großen Rätseln werden, die es miteinander zu verbinden gilt. Und diese Nebenschauplätze haben es in sich und sind absolut nichts für schwache Nerven. Sie ziehen den Leser in eine sehr dunkle Welt hinein, in der unfassbare Gräuel begangen werden. Tatsächlich gab es für mich kurze Momente, in denen ich die Geschehnisse im Buch und meinen Kopf ein wenig ruhen lassen musste. Meine Neugier und die Spannung übernahmen aber schnell wieder die Kontrolle, so dass ich das Buch wieder in die Hand nehmen musste.
Ich persönlich hatte gerade zu Beginn noch ein paar Schwierigkeiten, die verschiedenen Stränge in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Lässt man sich darauf ein, entwickelt sich ein regelrechter Sog. Die Rätsel lösen sich langsam auf und verbinden sich zu einem übersichtlichen Ganzen. Dennoch schafft es Sophie Czerny immer wieder Wendungen einzubauen, die alles drehen oder neue Aspekte hineinwerfen, die vieles wieder in Frage stellen. Insgesamt also ein Plot, der ein wenig herausfordernd ist, aber auch mit Überraschungen aufwarten kann.
Das Finale bringt die Spannung noch einmal zum Glühen. Es fügt sich sauber in die Geschichte ein und schließt den Kreis auf eine sehr dynamische und temporeiche Art und Weise. Die letzten Seiten wird man sehr wahrscheinlich ohne Pause zu Ende lesen.
Noch ein Wort zum Schreibstil. Sophie Czerny gelingt es fabelhaft, den Leser bildlich mitzunehmen. Ich hatte sehr oft eine sehr genaue Vorstellung von den besuchten Orten und Plätzen. Vor allem aber sind es die Figuren, die sich durch die Art des Schreibens bildhaft und lebendig anfühlen und damit zum Leben erweckt werden. Auch und gerade, weil die Hauptfigur an ihrem Tiefpunkt ist, wofür hier sehr passende Bilder gefunden werden.
MEIN FAZIT
Sophie Czerny lässt mich sprachlos zurück. “Totensee” ist ein Thriller, der absolut schonungslos, brutal, aber auch ehrlich ist. Ehrlich, weil er unsagbare Dinge ausspricht, und brutal in der Beschreibung der Geschehnisse. Vor allem ist er aber schonungslos gegenüber dem Leser. Er hat keine Chance, sich den Tiefen dieser Geschichte zu entziehen.
Dieses Buch wird noch ein paar Tage in meinem Kopf nachklingen, was zum einen an der Hauptfigur Ada Sabel, vor allem aber an der Handlung und den Hintergründen liegt. Themen, die in dieser Deutlichkeit gesagt werden müssen, aber eben auch schwer zu verdauen sind. Es geht um menschliche Abgründe, Manipulation von Kindern und deren Missbrauch. Für diesen Thriller kann ich mich bei der Autorin nur bedanken.
Kommissarin Ada Sabel vom LKA Wien ist suspendiert. Ihr 14-jährige Tochter wird vermisst und nur Ada glaubt an eine Entführung. Wozu ist eine verzweifelte Mutter fähig, die nichts mehr zu verlieren hat, wenn sie die Chance erahnt, ihre Tochter lebend finden zu können?
* Atmosphäre: Bilder und Andeutungen vermitteln eine ständige, dunkle und hoffnungslose Wolke über Figuren und Handlung.
* Kernthema: Eine Mutter mobilisiert alle Kräfte auf der Suche nach ihrer vermissten Tochter.
* Spannung: sehr fein miteinander verwobene Handlungsstränge fügen sich langsam zusammen, unerwartete Wendungen führen zu einem großartigen Finale
* Für Fans von: hartgesottenen Thrillern, die mit dem Leser schonungslos umgehen
WORUM ES GEHT
Ada Sabel in Wien ist am Tiefpunkt ihres Lebens und schlichtweg körperlich und mental am Ende. Als Kommissarin des LKA wurde sie suspendiert. Ihre Tochter wurde entführt und niemand glaubt daran. Und noch viel schlimmer: Sie fühlt ihre eigene Schuld.
Nach fünf Monaten Ungewissheit findet man eine kopflose Leiche in einem Boot treibend auf dem Donaukanal. Aber nicht nur das. Auf dem Rücken der Leiche sind drei Buchstaben eingeritzt. Eine deutliche und persönliche Nachricht. Die Buchstaben ergeben den Namen Ada.
MEIN EINDRUCK
Sophie Czerny wirft Ada Sabel in die Geschichte hinein. Schon beim Lesen der Leseprobe hatte mich diese Figur beeindruckt, weil die Autorin sie so deutlich am Abgrund gezeichnet hat. Sie wird voller Hoffnungslosigkeit und fast schon leblos dargestellt. Was sie jeden Tag nur noch aufstehen lässt, ist die Hoffnung, dass ihre entführte Tochter Mara noch lebt. Ihre Suche und die dadurch freigesetzte Energie wird schnell das zentrale Element dieses Thrillers.
Natürlich kommen noch andere Elemente und Hintergründe dazu. Diese werden durch unterschiedliche Handlungsstränge aufgebaut, die nach und nach zu großen Rätseln werden, die es miteinander zu verbinden gilt. Und diese Nebenschauplätze haben es in sich und sind absolut nichts für schwache Nerven. Sie ziehen den Leser in eine sehr dunkle Welt hinein, in der unfassbare Gräuel begangen werden. Tatsächlich gab es für mich kurze Momente, in denen ich die Geschehnisse im Buch und meinen Kopf ein wenig ruhen lassen musste. Meine Neugier und die Spannung übernahmen aber schnell wieder die Kontrolle, so dass ich das Buch wieder in die Hand nehmen musste.
Ich persönlich hatte gerade zu Beginn noch ein paar Schwierigkeiten, die verschiedenen Stränge in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Lässt man sich darauf ein, entwickelt sich ein regelrechter Sog. Die Rätsel lösen sich langsam auf und verbinden sich zu einem übersichtlichen Ganzen. Dennoch schafft es Sophie Czerny immer wieder Wendungen einzubauen, die alles drehen oder neue Aspekte hineinwerfen, die vieles wieder in Frage stellen. Insgesamt also ein Plot, der ein wenig herausfordernd ist, aber auch mit Überraschungen aufwarten kann.
Das Finale bringt die Spannung noch einmal zum Glühen. Es fügt sich sauber in die Geschichte ein und schließt den Kreis auf eine sehr dynamische und temporeiche Art und Weise. Die letzten Seiten wird man sehr wahrscheinlich ohne Pause zu Ende lesen.
Noch ein Wort zum Schreibstil. Sophie Czerny gelingt es fabelhaft, den Leser bildlich mitzunehmen. Ich hatte sehr oft eine sehr genaue Vorstellung von den besuchten Orten und Plätzen. Vor allem aber sind es die Figuren, die sich durch die Art des Schreibens bildhaft und lebendig anfühlen und damit zum Leben erweckt werden. Auch und gerade, weil die Hauptfigur an ihrem Tiefpunkt ist, wofür hier sehr passende Bilder gefunden werden.
MEIN FAZIT
Sophie Czerny lässt mich sprachlos zurück. “Totensee” ist ein Thriller, der absolut schonungslos, brutal, aber auch ehrlich ist. Ehrlich, weil er unsagbare Dinge ausspricht, und brutal in der Beschreibung der Geschehnisse. Vor allem ist er aber schonungslos gegenüber dem Leser. Er hat keine Chance, sich den Tiefen dieser Geschichte zu entziehen.
Dieses Buch wird noch ein paar Tage in meinem Kopf nachklingen, was zum einen an der Hauptfigur Ada Sabel, vor allem aber an der Handlung und den Hintergründen liegt. Themen, die in dieser Deutlichkeit gesagt werden müssen, aber eben auch schwer zu verdauen sind. Es geht um menschliche Abgründe, Manipulation von Kindern und deren Missbrauch. Für diesen Thriller kann ich mich bei der Autorin nur bedanken.
September 16, 2026
145 Schnitte
Worum geht’s?
Seit 145 Tagen ist die 14-jährige Mara verschwunden. 145 Tage, die ihre Mutter, Kommissarin Ada Sabel, nicht vergessen kann. 145 Schnitte, die sie sich wie eine Strichliste in die Haut geritzt hat. Doch niemand glaubt Ada. Alle sind überzeugt, Mara sei einfach abgehauen. Bis am Ufer des Wiener Donaukanals eine Leiche auftaucht. Und in deren Rücken ist Adas Name eingeritzt.
Meine Meinung:
Mit „Totensee“ legt Sophie Czerny ein Thrillerdebüt vor, das mich wirklich kalt erwischt hat. Kurze Kapitel, schnelle Orts- und Zeitwechsel und ein lebendiger, eindringlicher Schreibstil sorgen dafür, dass man kaum zur Ruhe kommt. Anfangs musste ich mich in diesem Geflecht aus Vergangenheit und Gegenwart erst orientieren. Dann war ich drin. Mitten in einer düsteren Realität, aus der es kaum ein Entkommen gibt.
Im Mittelpunkt steht Ada, deren Leben seit dem Verschwinden ihrer Tochter immer weiter zerbricht. Vom Dienst suspendiert, von niemandem ernst genommen und zusätzlich verfolgt von den Narben ihrer eigenen Vergangenheit, driftet sie immer wieder weg. Und trotzdem gibt sie Mara nicht auf. An ihrer Seite steht ihre beste Freundin und Anwältin Heidi, auf die sie sich blind verlassen kann. Daneben begegnen wir Adas Chef Heimo und bekommen immer wieder Einblicke zu Maras. Selbst Täter und Opfer bleiben hier keine bloßen Figuren, sondern bekommen erschreckend reale Konturen.
Und dann sind da die Rückblicke. Die sind hart. Richtig hart.
Kindesmissbrauch, illegale Medikamententests, Vertuschung und Verrat führen uns in ein Kinderheim, dessen bedrückende Zustände lange Schatten werfen. Wir begegnen den misshandelten Kindern später als Erwachsenen wieder und Stück für Stück wird klar, dass manche Wunden niemals wirklich verheilen. Parallel führen Adas Ermittlungen von Wien bis nach Bayern und sogar in meine Wahlheimat, was die Geschichte für mich noch ein Stück greifbarer gemacht hat. Vor allem aber bleibt sie durchgehend spannend und unvorhersehbar. Immer wenn ich glaubte, langsam zu verstehen, wohin alles führt, verschob Sophie Czerny wieder ein Puzzleteil.
Ist „Totensee“ grausam? Definitiv. Hätte es eine Triggerwarnung gebraucht, wie teilweise kritisiert wird? Vielleicht. Für mich darf ein Thriller allerdings genau dorthin gehen, wo es wehtut. Ich möchte, dass er mich an Abgründe führt, meine Grenzen austestet und diese manchmal überschreitet. Die Themen hier sind schwer auszuhalten. Aber genau deshalb dürfen sie sich auch nicht leicht lesen.
Und „Totensee“ liest sich nicht leicht. Es packt. Es verstört. Es tut weh! Besonders gelungen fand ich dabei die Konstruktion der Geschichte. Man muss aufmerksam bleiben, doch nach und nach fügen sich Vergangenheit und Gegenwart zu einem erschreckenden Gesamtbild zusammen. Bis schließlich eine Lösung vor uns liegt, die für mich genau so sein musste. Dieses Thrillerdebüt hat mich trotz – oder gerade wegen – seiner harten Momente vollkommen gepackt. Es ist düster, beklemmend, unvorhersehbar und erschreckend intensiv. Es ging mir unter die Haut. Und dort ist es geblieben.
Fazit:
Was für ein Thrillerdebüt! „Totensee“ von Sophie Czerny ist düster, grausam und definitiv nichts für schwache Nerven. Die harte Thematik, die beklemmende Atmosphäre und die vielen unerwarteten Wendungen haben mich gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ein Thriller, der wehtut, Grenzen überschreitet und mir ordentlich unter die Haut gegangen ist. Ich bin jetzt schon gespannt, was Sophie Czerny als Nächstes für uns bereithält.
5 blutige Sterne von mir.
Worum geht’s?
Seit 145 Tagen ist die 14-jährige Mara verschwunden. 145 Tage, die ihre Mutter, Kommissarin Ada Sabel, nicht vergessen kann. 145 Schnitte, die sie sich wie eine Strichliste in die Haut geritzt hat. Doch niemand glaubt Ada. Alle sind überzeugt, Mara sei einfach abgehauen. Bis am Ufer des Wiener Donaukanals eine Leiche auftaucht. Und in deren Rücken ist Adas Name eingeritzt.
Meine Meinung:
Mit „Totensee“ legt Sophie Czerny ein Thrillerdebüt vor, das mich wirklich kalt erwischt hat. Kurze Kapitel, schnelle Orts- und Zeitwechsel und ein lebendiger, eindringlicher Schreibstil sorgen dafür, dass man kaum zur Ruhe kommt. Anfangs musste ich mich in diesem Geflecht aus Vergangenheit und Gegenwart erst orientieren. Dann war ich drin. Mitten in einer düsteren Realität, aus der es kaum ein Entkommen gibt.
Im Mittelpunkt steht Ada, deren Leben seit dem Verschwinden ihrer Tochter immer weiter zerbricht. Vom Dienst suspendiert, von niemandem ernst genommen und zusätzlich verfolgt von den Narben ihrer eigenen Vergangenheit, driftet sie immer wieder weg. Und trotzdem gibt sie Mara nicht auf. An ihrer Seite steht ihre beste Freundin und Anwältin Heidi, auf die sie sich blind verlassen kann. Daneben begegnen wir Adas Chef Heimo und bekommen immer wieder Einblicke zu Maras. Selbst Täter und Opfer bleiben hier keine bloßen Figuren, sondern bekommen erschreckend reale Konturen.
Und dann sind da die Rückblicke. Die sind hart. Richtig hart.
Kindesmissbrauch, illegale Medikamententests, Vertuschung und Verrat führen uns in ein Kinderheim, dessen bedrückende Zustände lange Schatten werfen. Wir begegnen den misshandelten Kindern später als Erwachsenen wieder und Stück für Stück wird klar, dass manche Wunden niemals wirklich verheilen. Parallel führen Adas Ermittlungen von Wien bis nach Bayern und sogar in meine Wahlheimat, was die Geschichte für mich noch ein Stück greifbarer gemacht hat. Vor allem aber bleibt sie durchgehend spannend und unvorhersehbar. Immer wenn ich glaubte, langsam zu verstehen, wohin alles führt, verschob Sophie Czerny wieder ein Puzzleteil.
Ist „Totensee“ grausam? Definitiv. Hätte es eine Triggerwarnung gebraucht, wie teilweise kritisiert wird? Vielleicht. Für mich darf ein Thriller allerdings genau dorthin gehen, wo es wehtut. Ich möchte, dass er mich an Abgründe führt, meine Grenzen austestet und diese manchmal überschreitet. Die Themen hier sind schwer auszuhalten. Aber genau deshalb dürfen sie sich auch nicht leicht lesen.
Und „Totensee“ liest sich nicht leicht. Es packt. Es verstört. Es tut weh! Besonders gelungen fand ich dabei die Konstruktion der Geschichte. Man muss aufmerksam bleiben, doch nach und nach fügen sich Vergangenheit und Gegenwart zu einem erschreckenden Gesamtbild zusammen. Bis schließlich eine Lösung vor uns liegt, die für mich genau so sein musste. Dieses Thrillerdebüt hat mich trotz – oder gerade wegen – seiner harten Momente vollkommen gepackt. Es ist düster, beklemmend, unvorhersehbar und erschreckend intensiv. Es ging mir unter die Haut. Und dort ist es geblieben.
Fazit:
Was für ein Thrillerdebüt! „Totensee“ von Sophie Czerny ist düster, grausam und definitiv nichts für schwache Nerven. Die harte Thematik, die beklemmende Atmosphäre und die vielen unerwarteten Wendungen haben mich gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ein Thriller, der wehtut, Grenzen überschreitet und mir ordentlich unter die Haut gegangen ist. Ich bin jetzt schon gespannt, was Sophie Czerny als Nächstes für uns bereithält.
5 blutige Sterne von mir.
September 17, 2026
Spannend, aufwühlend und verwirrend
Im Thriller Totensee von Sophie Czerny wurde Ada Sabels 14-jährige Tochter Mara entführt, aber niemand glaubt ihr. Stattdessen wird die Kommissarin vom LKA Wien vom Dienst suspendiert und fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln. Schnell stellt sie fest, dass alles mit ihrer grausamen Vergangenheit als Heimkind zusammenhängen muss.
Es fällt mir relativ schwer, diesen Thriller zu bewerten, da er mir auf der einen Seite sehr gut gefallen hat, ich auf der anderes Seite aber auch Kritikpunkte sehe.
Die Handlung ist durchgehend hochspannend und ich habe das Buch kaum noch aus der Hand legen können. Die nur wenige Seiten langen Kapitel haben die Lesegeschwindigkeit ebenfalls gesteigert, denn es erschien mir immer leicht, noch den nächsten kurzen Abschnitt zu lesen.
Ada Sabel als Protagonistin habe ich in ihrer extremen und polarisierenden Art als faszinierend empfunden. Auf der einen Seite ist sie willensstark, selbstbewusst und individuell, auf der anderen Seite wirkt sie durch ihre Vergangenheit und die Entführung ihrer Tochter stark traumatisiert und befindet sich in einer seelischen Ausnahmesituation. Ich konnte ihre Verzweiflung nachvollziehen, aber es tut weh, das zu lesen.
Interessant, aber teilweise sehr verwirrend sind die ständigen Wechsel der Zeitebenen, Perspektiven und Orte in den einzelnen kurzen Kapiteln. Solange ich die Kapitel nacheinander weggelesen habe, konnte ich am Ball bleiben. Doch als ich einmal zwei Tage lang beim Lesen eine Pause machen musste, hatte ich Probleme, den Faden wieder aufzunehmen. Teilweise ist die Geschichte so geschrieben, dass man als Leser automatisch zu einer falschen Schlussfolgerung kommen muss. Das führt auf der einen Seite immer wieder zu einer Überraschung, sorgt auf der anderen Seite aber für Verwirrung.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und zusammen mit den sehr belastenden und aufwühlenden Themen wie z. B. Kindesmisshandlung ist das Buch schon an der Grenze des Erträglichen. Am Schluss wird alles aufgeklärt, aber die Handlung und die Begründungen sind für mich sehr verschachtelt und konstruiert. Adas Verhalten ist teilweise schon kriminell, bleibt jedoch ohne Konsequenzen, was nicht sonderlich glaubhaft ist.
FAZIT: Ein sehr spannender Thriller mit einem aufwühlenden Inhalt, der teilweise verwirrend und nicht ganz glaubhaft ist. Deshalb gebe ich 4 von 5 Sternen.
Im Thriller Totensee von Sophie Czerny wurde Ada Sabels 14-jährige Tochter Mara entführt, aber niemand glaubt ihr. Stattdessen wird die Kommissarin vom LKA Wien vom Dienst suspendiert und fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln. Schnell stellt sie fest, dass alles mit ihrer grausamen Vergangenheit als Heimkind zusammenhängen muss.
Es fällt mir relativ schwer, diesen Thriller zu bewerten, da er mir auf der einen Seite sehr gut gefallen hat, ich auf der anderes Seite aber auch Kritikpunkte sehe.
Die Handlung ist durchgehend hochspannend und ich habe das Buch kaum noch aus der Hand legen können. Die nur wenige Seiten langen Kapitel haben die Lesegeschwindigkeit ebenfalls gesteigert, denn es erschien mir immer leicht, noch den nächsten kurzen Abschnitt zu lesen.
Ada Sabel als Protagonistin habe ich in ihrer extremen und polarisierenden Art als faszinierend empfunden. Auf der einen Seite ist sie willensstark, selbstbewusst und individuell, auf der anderen Seite wirkt sie durch ihre Vergangenheit und die Entführung ihrer Tochter stark traumatisiert und befindet sich in einer seelischen Ausnahmesituation. Ich konnte ihre Verzweiflung nachvollziehen, aber es tut weh, das zu lesen.
Interessant, aber teilweise sehr verwirrend sind die ständigen Wechsel der Zeitebenen, Perspektiven und Orte in den einzelnen kurzen Kapiteln. Solange ich die Kapitel nacheinander weggelesen habe, konnte ich am Ball bleiben. Doch als ich einmal zwei Tage lang beim Lesen eine Pause machen musste, hatte ich Probleme, den Faden wieder aufzunehmen. Teilweise ist die Geschichte so geschrieben, dass man als Leser automatisch zu einer falschen Schlussfolgerung kommen muss. Das führt auf der einen Seite immer wieder zu einer Überraschung, sorgt auf der anderen Seite aber für Verwirrung.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und zusammen mit den sehr belastenden und aufwühlenden Themen wie z. B. Kindesmisshandlung ist das Buch schon an der Grenze des Erträglichen. Am Schluss wird alles aufgeklärt, aber die Handlung und die Begründungen sind für mich sehr verschachtelt und konstruiert. Adas Verhalten ist teilweise schon kriminell, bleibt jedoch ohne Konsequenzen, was nicht sonderlich glaubhaft ist.
FAZIT: Ein sehr spannender Thriller mit einem aufwühlenden Inhalt, der teilweise verwirrend und nicht ganz glaubhaft ist. Deshalb gebe ich 4 von 5 Sternen.
September 18, 2026
Absolut gelungenes Thriller-Debüt
Ada Sabel, suspendierte Kommissarin beim LKA Wien, ist verzweifelt. Seit fünf Monaten ist sie auf der Suche nach ihrer 14-jährigen Tochter Mara. Sie ist überzeugt, dass Mara entführt wurde, während die Polizei glaubt, dass das Mädchen von zu Hause ausgerissen ist. Doch dann taucht eine kopflose Leiche am Ufer des Donaukanals auf. Sie trägt eine Botschaft an Ada auf dem Rücken. Die Kommissarin beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und muss sich dabei auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.
Im Mittelpunkt steht die Ermittlerin Ada. Ihre Verzweiflung ist deutlich spürbar und sehr intensiv. Da sie mit ihrer Tochter im Streit auseinanderging, plagt sie sich mit Selbstvorwürfen und der Wunsch Mara lebendig wiederzufinden, ist allgegenwärtig. Dies führt dazu, dass Ada auch oft die Grenzen überschreitet und auch gewalttätig werden kann. Dennoch war mir die suspendierte LKA-Ermittlerin sympathisch. Mit an ihrer Seite ist die Rechtsanwältin Heidi Bauer, mit der Ada schon seit Kindheitstagen eine Freundschaft verbindet.
Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Diese wechseln ständig, ebenso wie die Schauplätze. Anfänglich ist dies etwas verwirrend, da man zunächst gar keinen Zusammenhang erkennen kann. Doch zum Glück ist jedes Kapitel entsprechend gekennzeichnet, so dass man sich nach einiger Zeit gut zurechtfindet. Die Kapitel sind übrigens sehr kurz, was ich als sehr angenehm empfand. Zudem gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, während der Hauptteil der Handlung im Winter 2002 angesiedelt ist. Die Atmosphäre ist recht düster, was nicht nur an der dunklen Jahreszeit, sondern hauptsächlich der Thematik geschuldet war.
Einige der Szenen sind schon recht heftig, wobei es manchmal noch nicht einmal die detaillierten Beschreibungen sind. Allein die Andeutung setzt ein Kopfkino in Gang, das kaum zu bremsen ist. Der Erzählstil mit seiner kurz gehaltenen, knappen Sprache hat mir sehr gut gefallen. Auch nachdem das anfängliche Verwirrspiel der vielen Handlungsstränge sich begann aufzulösen, war es eigentlich nur noch spannend.
Mit „Totensee“ ist Sophie Czerny ein absolut spannendes Thriller-Debüt gelungen. Besonders die kurzen Kapitel und die überraschenden Wendungen konnten mich vollkommen begeistern. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.
Ada Sabel, suspendierte Kommissarin beim LKA Wien, ist verzweifelt. Seit fünf Monaten ist sie auf der Suche nach ihrer 14-jährigen Tochter Mara. Sie ist überzeugt, dass Mara entführt wurde, während die Polizei glaubt, dass das Mädchen von zu Hause ausgerissen ist. Doch dann taucht eine kopflose Leiche am Ufer des Donaukanals auf. Sie trägt eine Botschaft an Ada auf dem Rücken. Die Kommissarin beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und muss sich dabei auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen.
Im Mittelpunkt steht die Ermittlerin Ada. Ihre Verzweiflung ist deutlich spürbar und sehr intensiv. Da sie mit ihrer Tochter im Streit auseinanderging, plagt sie sich mit Selbstvorwürfen und der Wunsch Mara lebendig wiederzufinden, ist allgegenwärtig. Dies führt dazu, dass Ada auch oft die Grenzen überschreitet und auch gewalttätig werden kann. Dennoch war mir die suspendierte LKA-Ermittlerin sympathisch. Mit an ihrer Seite ist die Rechtsanwältin Heidi Bauer, mit der Ada schon seit Kindheitstagen eine Freundschaft verbindet.
Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Diese wechseln ständig, ebenso wie die Schauplätze. Anfänglich ist dies etwas verwirrend, da man zunächst gar keinen Zusammenhang erkennen kann. Doch zum Glück ist jedes Kapitel entsprechend gekennzeichnet, so dass man sich nach einiger Zeit gut zurechtfindet. Die Kapitel sind übrigens sehr kurz, was ich als sehr angenehm empfand. Zudem gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, während der Hauptteil der Handlung im Winter 2002 angesiedelt ist. Die Atmosphäre ist recht düster, was nicht nur an der dunklen Jahreszeit, sondern hauptsächlich der Thematik geschuldet war.
Einige der Szenen sind schon recht heftig, wobei es manchmal noch nicht einmal die detaillierten Beschreibungen sind. Allein die Andeutung setzt ein Kopfkino in Gang, das kaum zu bremsen ist. Der Erzählstil mit seiner kurz gehaltenen, knappen Sprache hat mir sehr gut gefallen. Auch nachdem das anfängliche Verwirrspiel der vielen Handlungsstränge sich begann aufzulösen, war es eigentlich nur noch spannend.
Mit „Totensee“ ist Sophie Czerny ein absolut spannendes Thriller-Debüt gelungen. Besonders die kurzen Kapitel und die überraschenden Wendungen konnten mich vollkommen begeistern. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.
Review of advance copy
Gnadenlos abgründig
„Hör gut zu. Dein größter Feind wird nicht da draußen warten. Er steckt in dir…“
Die suspendierte Kommissarin Ada Sabel ist verzweifelt auf der Suche nach ihrer entführten 14-jährigen Tochter Mara. Als eine kopflose Leiche gefunden wird, auf deren Rücken Adas Name eingeritzt wurde, glaubt sie an einen Zusammenhang mit der Entführung. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln und stößt dabei auf immer mehr dunkle Geheimnisse. Die Spuren führen sie schließlich tief in ihre eigene Vergangenheit.
Hamburg, Berlin, München, Wien und Salzburg, dazu mehrere Zeitebenen und zahlreiche Handlungsstränge: „Totensee“ verlangt dem Leser zunächst einiges ab. Der Einstieg ist überaus anstrengend und verwirrend. Selbst nach knapp 100 Seiten hatte ich noch keine wirkliche Vorstellung davon, welche Geschichte hier eigentlich erzählt werden soll. Das hat mir zunächst überhaupt nicht gefallen.
Auch mit den Figuren wurde ich anfangs nicht warm. Alle Charaktere, einschließlich Ada, wirkten auf mich unsympathisch oder zumindest schwer zugänglich. Ich musste mich tatsächlich dazu zwingen, das Buch an dieser Stelle nicht einfach abzubrechen.
Und was soll ich sagen: Das Durchhalten hat sich gelohnt.
Sobald die einzelnen Erzählstränge allmählich zusammenlaufen und die Geschichte ihren Rahmen findet, nimmt der Thriller deutlich an Fahrt auf. Es entwickelt sich eine rasante Achterbahnfahrt, die es stellenweise ordentlich in sich hat. „Totensee“ ist ein äußerst harter Thriller, der auch vor drastischen Details und expliziter Gewaltdarstellung nicht zurückschreckt. Definitiv kein Lesestoff für zart besaitete Seelen!
Je mehr Zusammenhänge sich erschließen, desto spannender wird die Geschichte. Auch Adas zunächst verstörendes Verhalten bekommt nach und nach einen nachvollziehbaren Hintergrund. Ihre Handlungen kann man zunehmend verstehen, sodass ich schließlich doch mit ihr mitgefiebert habe.
Die oftmals extrem kurzen Kapitel treiben die Handlung zusätzlich voran. Irgendwann möchte man das Buch kaum noch aus der Hand legen: nur noch ein kurzes Kapitel … und dann noch ein allerletztes.
Wer sich von der zunächst verwirrend komplexen Handlung nicht abschrecken lässt und gnadenlos abgründige Thriller mag, liegt mit „Totensee“ durchaus richtig.
„Hör gut zu. Dein größter Feind wird nicht da draußen warten. Er steckt in dir…“
Die suspendierte Kommissarin Ada Sabel ist verzweifelt auf der Suche nach ihrer entführten 14-jährigen Tochter Mara. Als eine kopflose Leiche gefunden wird, auf deren Rücken Adas Name eingeritzt wurde, glaubt sie an einen Zusammenhang mit der Entführung. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln und stößt dabei auf immer mehr dunkle Geheimnisse. Die Spuren führen sie schließlich tief in ihre eigene Vergangenheit.
Hamburg, Berlin, München, Wien und Salzburg, dazu mehrere Zeitebenen und zahlreiche Handlungsstränge: „Totensee“ verlangt dem Leser zunächst einiges ab. Der Einstieg ist überaus anstrengend und verwirrend. Selbst nach knapp 100 Seiten hatte ich noch keine wirkliche Vorstellung davon, welche Geschichte hier eigentlich erzählt werden soll. Das hat mir zunächst überhaupt nicht gefallen.
Auch mit den Figuren wurde ich anfangs nicht warm. Alle Charaktere, einschließlich Ada, wirkten auf mich unsympathisch oder zumindest schwer zugänglich. Ich musste mich tatsächlich dazu zwingen, das Buch an dieser Stelle nicht einfach abzubrechen.
Und was soll ich sagen: Das Durchhalten hat sich gelohnt.
Sobald die einzelnen Erzählstränge allmählich zusammenlaufen und die Geschichte ihren Rahmen findet, nimmt der Thriller deutlich an Fahrt auf. Es entwickelt sich eine rasante Achterbahnfahrt, die es stellenweise ordentlich in sich hat. „Totensee“ ist ein äußerst harter Thriller, der auch vor drastischen Details und expliziter Gewaltdarstellung nicht zurückschreckt. Definitiv kein Lesestoff für zart besaitete Seelen!
Je mehr Zusammenhänge sich erschließen, desto spannender wird die Geschichte. Auch Adas zunächst verstörendes Verhalten bekommt nach und nach einen nachvollziehbaren Hintergrund. Ihre Handlungen kann man zunehmend verstehen, sodass ich schließlich doch mit ihr mitgefiebert habe.
Die oftmals extrem kurzen Kapitel treiben die Handlung zusätzlich voran. Irgendwann möchte man das Buch kaum noch aus der Hand legen: nur noch ein kurzes Kapitel … und dann noch ein allerletztes.
Wer sich von der zunächst verwirrend komplexen Handlung nicht abschrecken lässt und gnadenlos abgründige Thriller mag, liegt mit „Totensee“ durchaus richtig.
September 13, 2026
Selten hat mich ein Thriller so gefordert!
Grell, greller - „Totensee“ von Sophie Czerny. Und damit meine ich nicht nur das auffällige Cover, sondern auch den gleichermaßen ausgeklügelten, wie erschreckenden Inhalt, bei dem sich alles um die suspendierte LKA Kommissarin Ada Sabel aus Wien dreht. Ausgelöst durch zweifelhafte Umstände glaubt Ada niemand, dass ihre 14 jährige Tochter Mara entführt wurde. Bis zu Tag 145 von Maras verschwinden, als plötzlich eine kopflose Leiche mit Adas, auf dem Rücken eingeritzten, Namen gefunden wird und Ada die Ermittlung einmal mehr selbst in die Hände nimmt, um in ihrer eigenen Vergangenheit auf Grauenhaftes zu stoßen. Ohne etwas vorabnehmen zu wollen - es geht dabei um Kindesmisshandlung. Ich finde, dessen sollte sich jeder Leser zunächst bewusst sein, um für sich selbst abwägen zu können, ob er mit diesem Thema umgehen kann.
Erzählt wird die Story sowohl aus unterschiedlichen Perspektiven, als auch auch in ständig wechselnden, unterschiedlichen Zeitebenen. Darüber hinaus spielt sie an verschiedenen Orten und beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, die sich nach und nach auflösen. Als besonders markant empfand ich allerdings die kurzen Kapitel, die das gesamte Geschehen noch einmal sehr viel temporeicher machen. Um da am Ball zu bleiben, ist unkonzentriertes Lesen also echt nicht drin - genau genommen hat mich ein Thriller selten so gefordert wie dieser! Daher bin ich zwischendrin auch immer mal wieder zum Hörbuch gewechselt, da es einfach so gut eingesprochen ist, dass mir vieles noch lebendiger und prägnanter erschien und auch einfacher nachzuvollziehen. Dadurch, dass fortwährend so extrem viel passiert, man sich so oft erinnern, orientieren und auch ordnen muss, ist das Spannungslevel hoch und es kommt bis zur letzten Seite absolut keine Langeweile auf, eher im Gegenteil, manchmal wünscht man sie sich sogar regelrecht :-)
Fazit: Das Buch bietet eine temporeiche Kombination aus Spannung, eigenwilliger, kaputter Ermittlerin, starken Charakteren, unvorhersehbaren Handlungen, wie auch Wendungen, innerer Abscheu und geistiger Forderung. Mit Totensee hat Autorin Sophie Czerny auf jeden Fall ein außergewöhnliches und extrem spannendes Psychothriller-Debüt hingelegt, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Grell, greller - „Totensee“ von Sophie Czerny. Und damit meine ich nicht nur das auffällige Cover, sondern auch den gleichermaßen ausgeklügelten, wie erschreckenden Inhalt, bei dem sich alles um die suspendierte LKA Kommissarin Ada Sabel aus Wien dreht. Ausgelöst durch zweifelhafte Umstände glaubt Ada niemand, dass ihre 14 jährige Tochter Mara entführt wurde. Bis zu Tag 145 von Maras verschwinden, als plötzlich eine kopflose Leiche mit Adas, auf dem Rücken eingeritzten, Namen gefunden wird und Ada die Ermittlung einmal mehr selbst in die Hände nimmt, um in ihrer eigenen Vergangenheit auf Grauenhaftes zu stoßen. Ohne etwas vorabnehmen zu wollen - es geht dabei um Kindesmisshandlung. Ich finde, dessen sollte sich jeder Leser zunächst bewusst sein, um für sich selbst abwägen zu können, ob er mit diesem Thema umgehen kann.
Erzählt wird die Story sowohl aus unterschiedlichen Perspektiven, als auch auch in ständig wechselnden, unterschiedlichen Zeitebenen. Darüber hinaus spielt sie an verschiedenen Orten und beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, die sich nach und nach auflösen. Als besonders markant empfand ich allerdings die kurzen Kapitel, die das gesamte Geschehen noch einmal sehr viel temporeicher machen. Um da am Ball zu bleiben, ist unkonzentriertes Lesen also echt nicht drin - genau genommen hat mich ein Thriller selten so gefordert wie dieser! Daher bin ich zwischendrin auch immer mal wieder zum Hörbuch gewechselt, da es einfach so gut eingesprochen ist, dass mir vieles noch lebendiger und prägnanter erschien und auch einfacher nachzuvollziehen. Dadurch, dass fortwährend so extrem viel passiert, man sich so oft erinnern, orientieren und auch ordnen muss, ist das Spannungslevel hoch und es kommt bis zur letzten Seite absolut keine Langeweile auf, eher im Gegenteil, manchmal wünscht man sie sich sogar regelrecht :-)
Fazit: Das Buch bietet eine temporeiche Kombination aus Spannung, eigenwilliger, kaputter Ermittlerin, starken Charakteren, unvorhersehbaren Handlungen, wie auch Wendungen, innerer Abscheu und geistiger Forderung. Mit Totensee hat Autorin Sophie Czerny auf jeden Fall ein außergewöhnliches und extrem spannendes Psychothriller-Debüt hingelegt, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!
Review of advance copy
Temporeicher Thriller, starkes Debüt
"Totensee" ist ein wirklich starkes Thrillerdebüt der Autorin und Juristin Sophie Czerny.
Der Thriller ist von Seite 1 an sehr temporeich und man wird so in die Geschichte gesogen, dass man ständig wissen möchte, wie es weitergeht und wer hier eigentlich Täter und Opfer sind.
Recht schnell wird man mit einigen unterschiedlichen Zeitsprüngen, Ortswechseln und auch Sichtweisen konfrontiert, welches die Erzählung durch die kurzen Kapitel nochmal deutlich wechselhafter macht. Ich fand dies etwas schade, weil man ständig aus dem Lesefluss gerissen wird und erstmal schauen muss, um wen geht es gerade? Geht es um damals oder heute? Einige Sichtweisen bleiben zudem schleierhaft, da diese aus der Sicht des/der Täter/s geschildert werden. Ich habe lange gebraucht, um zu wissen, wer hier eigentlich hinter den Morden und der Entführung steckt, was mir gut gefallen hat. So konnte man schön miträtseln und nach und nach setzte sich die Geschichte zu einem großen Ganzen zusammen. Am Ende hatte ich auch das Gefühl, es wirklich verstanden zu haben, warum, wie, was, wann passiert. Also großer Pluspunkt für die Stimmigkeit am Ende.
Die Figuren empfand ich generell als authentisch. Durch die vielen Perspektivwechsel fiel es mir aber manchmal schwer, mich so richtig in die Personen hineinzuversetzen und bin da manchmal auch etwas durcheinandergekommen.
Was ich aber hier sehr gut fand war die Tatsache, dass Ada als Protagonistin und (Ex-)Polizistin einige Ecken und Kanten hatte und dadurch wirkte sie menschlich und nahbar. Man merkt deutlich, dass ihre Vergangenheit Spuren und innerliche und äußerliche Narben hinterlassen haben, die auch ihr Verhältnis zu ihrer Tochter Mara beeinflussen. Aber dass sie sie trotzdem über alles liebt.
Und einen großen Shouout an "Hund". Ja, es gibt einen Hund in der Geschichte und er heißt... Hund. Er war so süß, brav und mutig!
Abschließend zu erwähnen ist, dass es teilweise auch ganz schön brutal zur Sache geht, also das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven.
Mir hat der Thriller wirklich Spaß gemacht und ich bin auf weitere Bücher der Autorin sehr gespannt!
"Totensee" ist ein wirklich starkes Thrillerdebüt der Autorin und Juristin Sophie Czerny.
Der Thriller ist von Seite 1 an sehr temporeich und man wird so in die Geschichte gesogen, dass man ständig wissen möchte, wie es weitergeht und wer hier eigentlich Täter und Opfer sind.
Recht schnell wird man mit einigen unterschiedlichen Zeitsprüngen, Ortswechseln und auch Sichtweisen konfrontiert, welches die Erzählung durch die kurzen Kapitel nochmal deutlich wechselhafter macht. Ich fand dies etwas schade, weil man ständig aus dem Lesefluss gerissen wird und erstmal schauen muss, um wen geht es gerade? Geht es um damals oder heute? Einige Sichtweisen bleiben zudem schleierhaft, da diese aus der Sicht des/der Täter/s geschildert werden. Ich habe lange gebraucht, um zu wissen, wer hier eigentlich hinter den Morden und der Entführung steckt, was mir gut gefallen hat. So konnte man schön miträtseln und nach und nach setzte sich die Geschichte zu einem großen Ganzen zusammen. Am Ende hatte ich auch das Gefühl, es wirklich verstanden zu haben, warum, wie, was, wann passiert. Also großer Pluspunkt für die Stimmigkeit am Ende.
Die Figuren empfand ich generell als authentisch. Durch die vielen Perspektivwechsel fiel es mir aber manchmal schwer, mich so richtig in die Personen hineinzuversetzen und bin da manchmal auch etwas durcheinandergekommen.
Was ich aber hier sehr gut fand war die Tatsache, dass Ada als Protagonistin und (Ex-)Polizistin einige Ecken und Kanten hatte und dadurch wirkte sie menschlich und nahbar. Man merkt deutlich, dass ihre Vergangenheit Spuren und innerliche und äußerliche Narben hinterlassen haben, die auch ihr Verhältnis zu ihrer Tochter Mara beeinflussen. Aber dass sie sie trotzdem über alles liebt.
Und einen großen Shouout an "Hund". Ja, es gibt einen Hund in der Geschichte und er heißt... Hund. Er war so süß, brav und mutig!
Abschließend zu erwähnen ist, dass es teilweise auch ganz schön brutal zur Sache geht, also das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven.
Mir hat der Thriller wirklich Spaß gemacht und ich bin auf weitere Bücher der Autorin sehr gespannt!
September 4, 2026
Totensee von Sophie Szerny / Rezension
„Da hört sie das letzte Mal die Stimme durch das Gitter. »Willkommen in der Hölle!«“
Das ist der Debüt Thriller der Autorin und darum geht es:
Die suspendierte Kommissarin des LKA Wien Ada Sabel hat alles verloren. Ihr Leben ist ein wahrer Albtraum seit ihre Tochter spurlos verschwunden ist. Man glaubt ihr nicht, dass Mara niemals freiwillig abgehauen wäre. Die Ermittlungen führen Ada in ihre eigene Vergangenheit…
Mein Leseeindruck:
Das Buch las sich für mich gar nicht wie ein Debüt, sondern wie ein klassischer, gestandener, solider Thriller! Es ist aber definitiv angelegt als „Auftakt“ und als erster Fall für Kommissarin Sabel. Das heißt für mich auch, dass sich diese Reihe noch entwickeln wird. Man muss dann mit den Charakteren noch zusammenwachsen…
Wie vielen anderen ist auch mir aufgefallen, dass das Buch verhältnismäßig komplex ist. Wir wechseln schnell nicht nur Perspektive und Zeit, sondern auch den Ort. Wir haben Uhrzeiten, wir haben die Vergangenheit und Ada selbst ist in der Gegenwart auf der Suche nach ihrer Tochter und dabei permanent in Bewegung.
Das alles ist per se natürlich keineswegs schlecht, hat aber dafür gesorgt, dass ich viele Seiten doppelt gelesen habe, weil ich häufig den Eindruck hatte, dass ich nicht mitkomme. Aber auch das ist fein und ein „me problem“. Bitte steckt mich ins Gefängnis, wenn ich anfange Sterne abzuziehen, weil ich einem Plot nicht leichtfertig folgen kann… 😅😂🥹😀.
Mein Problem und auch der Grund, warum das Buch bei mir zwar überdurchschnittlich, aber etwas weniger gut abschneidet, ist, dass sich für mich bis zum Schluss kein richtiger Lesesog ergeben hat und das Thema, das im Hintergrund läuft und zur Auflösung hinführt, einfach nicht meins ist. Das kann man vorher nicht wissen und die Karten würden beim zweiten Fall wieder neu gemischt werden. Der Schreibstil überzeugt, die Komplexität des Plots spricht auch größtenteils für das Buch.
Macht Euch gern ein eigenes Bild!
6/10 🥀🥀🥀🥀🥀🥀
„Da hört sie das letzte Mal die Stimme durch das Gitter. »Willkommen in der Hölle!«“
Das ist der Debüt Thriller der Autorin und darum geht es:
Die suspendierte Kommissarin des LKA Wien Ada Sabel hat alles verloren. Ihr Leben ist ein wahrer Albtraum seit ihre Tochter spurlos verschwunden ist. Man glaubt ihr nicht, dass Mara niemals freiwillig abgehauen wäre. Die Ermittlungen führen Ada in ihre eigene Vergangenheit…
Mein Leseeindruck:
Das Buch las sich für mich gar nicht wie ein Debüt, sondern wie ein klassischer, gestandener, solider Thriller! Es ist aber definitiv angelegt als „Auftakt“ und als erster Fall für Kommissarin Sabel. Das heißt für mich auch, dass sich diese Reihe noch entwickeln wird. Man muss dann mit den Charakteren noch zusammenwachsen…
Wie vielen anderen ist auch mir aufgefallen, dass das Buch verhältnismäßig komplex ist. Wir wechseln schnell nicht nur Perspektive und Zeit, sondern auch den Ort. Wir haben Uhrzeiten, wir haben die Vergangenheit und Ada selbst ist in der Gegenwart auf der Suche nach ihrer Tochter und dabei permanent in Bewegung.
Das alles ist per se natürlich keineswegs schlecht, hat aber dafür gesorgt, dass ich viele Seiten doppelt gelesen habe, weil ich häufig den Eindruck hatte, dass ich nicht mitkomme. Aber auch das ist fein und ein „me problem“. Bitte steckt mich ins Gefängnis, wenn ich anfange Sterne abzuziehen, weil ich einem Plot nicht leichtfertig folgen kann… 😅😂🥹😀.
Mein Problem und auch der Grund, warum das Buch bei mir zwar überdurchschnittlich, aber etwas weniger gut abschneidet, ist, dass sich für mich bis zum Schluss kein richtiger Lesesog ergeben hat und das Thema, das im Hintergrund läuft und zur Auflösung hinführt, einfach nicht meins ist. Das kann man vorher nicht wissen und die Karten würden beim zweiten Fall wieder neu gemischt werden. Der Schreibstil überzeugt, die Komplexität des Plots spricht auch größtenteils für das Buch.
Macht Euch gern ein eigenes Bild!
6/10 🥀🥀🥀🥀🥀🥀
September 18, 2026
Ada ist Kommissarin beim LKA in Wien, doch nun ist sie suspendiert und außerdem ist ihre Tochter verschwunden. Doch niemand glaubt ihr, außer Heidi ihren Anwältin, die sie schon aus Jugendzeiten kennt. Als am Ufer der Dona ein Leichnam gefunden wurde auf deren Rücken ihr Name eingeritzt worden ist, holt die Vergangenheit Ada wieder ein. Da ihre Tochter immer noch verschwunden ist macht sie sich auf die Suche, denn sie ist schon 145 Tage verschwunden. Ada stellt sich ihrer Vergangenheit denn langsam, aber sich wird ihr klar, dass Maras Verschwinden mit ihrer Tochter zu tun hat.
Der Thriller „Totensee“ von Sophie Czerny ist sehr spannend und die Erzählung pendelt immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. Die Hauptperson Ada hat die Autorin sehr gut beschrieben mit all ihren Unzulänglichkeiten und Stärken. Sie ist ein Freigeist, die sich auf die Such nach ihrer Tochter macht und damit in einen regellosen Zustand fällt. Die Aktionen, die sie durchführt, sind sehr spektakulär, aber auch völlig irrsinnig und das beschreibt sich das Gefühl, das in Ada vorherrscht. Sie hat nur Heidi auf ihrer Seite, die sie schon aus den Zeiten des Kinderheimes kennt. Auf dem Weg zu ihrer Tochter erinnert sich Ada immer mehr, und gerad über Schmerzreize, an ihre Kindheit und ihre Peiniger. Die Nonne Frida und des Pater Herrmann, die die Kinder missbrauchten. Durch die Vergangenheit kommt sie ihrer Tochter näher. Der schnelle Wechsel der Kapitel, Vergangenheit und Gegenwart, heizt die Spannung an und ich wollte schnell wissen, wie es weitergeht. Die Sprache der Autorin tut ihr Übriges, denn sie ist sehr bildhaft und spart nicht aus. Der Spannungslosen ist sehr gut bis zum Ende entwickelt, sozusagen auf die Höhe getrieben.
Ich war am Ende des Buches sehr überwältigt von dem, was ich gelesen habe, von all dem Schmerz und Leid und den menschlichen Abgründen. Trotzdem finde ich diese Thriller sehr lesenswert.
Der Thriller „Totensee“ von Sophie Czerny ist sehr spannend und die Erzählung pendelt immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. Die Hauptperson Ada hat die Autorin sehr gut beschrieben mit all ihren Unzulänglichkeiten und Stärken. Sie ist ein Freigeist, die sich auf die Such nach ihrer Tochter macht und damit in einen regellosen Zustand fällt. Die Aktionen, die sie durchführt, sind sehr spektakulär, aber auch völlig irrsinnig und das beschreibt sich das Gefühl, das in Ada vorherrscht. Sie hat nur Heidi auf ihrer Seite, die sie schon aus den Zeiten des Kinderheimes kennt. Auf dem Weg zu ihrer Tochter erinnert sich Ada immer mehr, und gerad über Schmerzreize, an ihre Kindheit und ihre Peiniger. Die Nonne Frida und des Pater Herrmann, die die Kinder missbrauchten. Durch die Vergangenheit kommt sie ihrer Tochter näher. Der schnelle Wechsel der Kapitel, Vergangenheit und Gegenwart, heizt die Spannung an und ich wollte schnell wissen, wie es weitergeht. Die Sprache der Autorin tut ihr Übriges, denn sie ist sehr bildhaft und spart nicht aus. Der Spannungslosen ist sehr gut bis zum Ende entwickelt, sozusagen auf die Höhe getrieben.
Ich war am Ende des Buches sehr überwältigt von dem, was ich gelesen habe, von all dem Schmerz und Leid und den menschlichen Abgründen. Trotzdem finde ich diese Thriller sehr lesenswert.
September 6, 2026
Sehr düsterer Thriller
Kommissarin Ada Sabel durchleidet gerade die Hölle. Ihre 14-jährige Tochter Mara ist spurlos verschwunden, aber niemand glaubt Ada, dass Mara entführt wurde. So macht sie sich selbst auf die verzweifelte Suche und mit jedem Tag schwindet die Chance, sie noch einmal lebend zu sehen. Nach 145 Tagen gibt es allerdings einen Hinweis, den Ada sehr ernst nimmt, einer kopflosen Leiche wurde der Name der Kommissarin eingeritzt. Eine neue Spur, die Ada in ihre eigene Vergangenheit katapultiert, die sie zum eigenen Schutz aus ihrem Gedächtnis verdrängt hat...
Die österreichische Autorin Sophie Czerny hat mit "Totensee" ihr aus meiner Sicht beeindruckendes Thriller-Debüt veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte in einem atmosphärischen und flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell in den Bann ziehen konnte und das Buch für mich zu einem Page-Turner machte. Der Spannungsbogen wird mit der ungeklärten Situation um die 14-jähroge Mara und dem Auffinden der kopflosen Leiche sehr gut aufgebaut und über die folgenden Ermittlungen, welche mit überraschenden Wendungen gespickt sind, aus meiner Sicht stets auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Es entwickelt sich eine immer komplexer werdende Geschichte, die von einer sehr düsteren Grundstimmung getragen wird. Die sehr interessant gezeichneten Protagonisten tragen zum Gelingen des Ganzen bei. Das fulminante Finale rundet das Buch dann mit einer überraschenden, aber auch gut nachvollziehbaren Auflösung gelungen ab.
Insgesamt ist "Totensee" ein überaus gut gelungener Thriller, der ohne große Brutalität ein sehr dunkles Szenario heraufbeschwört und somit den Leser von Beginn an fesselt. Das Thriller-Debüt von Sophie Czerny ist mehr als vielversprechend und lässt auf weitere Werke hoffen. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es dementsprechend mit den vollen fünf von fünf Sternen.
Kommissarin Ada Sabel durchleidet gerade die Hölle. Ihre 14-jährige Tochter Mara ist spurlos verschwunden, aber niemand glaubt Ada, dass Mara entführt wurde. So macht sie sich selbst auf die verzweifelte Suche und mit jedem Tag schwindet die Chance, sie noch einmal lebend zu sehen. Nach 145 Tagen gibt es allerdings einen Hinweis, den Ada sehr ernst nimmt, einer kopflosen Leiche wurde der Name der Kommissarin eingeritzt. Eine neue Spur, die Ada in ihre eigene Vergangenheit katapultiert, die sie zum eigenen Schutz aus ihrem Gedächtnis verdrängt hat...
Die österreichische Autorin Sophie Czerny hat mit "Totensee" ihr aus meiner Sicht beeindruckendes Thriller-Debüt veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte in einem atmosphärischen und flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell in den Bann ziehen konnte und das Buch für mich zu einem Page-Turner machte. Der Spannungsbogen wird mit der ungeklärten Situation um die 14-jähroge Mara und dem Auffinden der kopflosen Leiche sehr gut aufgebaut und über die folgenden Ermittlungen, welche mit überraschenden Wendungen gespickt sind, aus meiner Sicht stets auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Es entwickelt sich eine immer komplexer werdende Geschichte, die von einer sehr düsteren Grundstimmung getragen wird. Die sehr interessant gezeichneten Protagonisten tragen zum Gelingen des Ganzen bei. Das fulminante Finale rundet das Buch dann mit einer überraschenden, aber auch gut nachvollziehbaren Auflösung gelungen ab.
Insgesamt ist "Totensee" ein überaus gut gelungener Thriller, der ohne große Brutalität ein sehr dunkles Szenario heraufbeschwört und somit den Leser von Beginn an fesselt. Das Thriller-Debüt von Sophie Czerny ist mehr als vielversprechend und lässt auf weitere Werke hoffen. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter und bewerte es dementsprechend mit den vollen fünf von fünf Sternen.
September 9, 2026
Hier tun sich menschliche Abgründe auf
„Totensee“ ist das Debüt der in Wien lebenden Autorin und Juristin Sophie Czerny.
Nach einem kurzen Prolog, der bei mir für Gänsehaut und Fragezeichen im Kopf gesorgt hat, startet die Handlung in der Gegenwart im Dezember 2002 in Wien.
Die 14-jährige Tochter Mara der suspendierten Kommissarin Ada Sabel wird seit fünf Monaten vermisst. Ada ist mit den Nerven am Ende, die Ungewissheit, was mit Mara passiert sein könnte, macht sie fertig. Mit der kopflosen Leiche, die am Ufer des Donaukanals auftaucht und auf deren Haut Adas Namen eingeritzt ist, gibt es eine erste Spur, der Ada nachgehen kann.
Durch die vielen Schauplätzen und Protagonisten habe ich ein wenig gebraucht, um mir einen Überblick zu verschaffen, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Handlung führt zurück in Adas Vergangenheit und es kommen nach und nach Dinge ans Licht, die für mich nicht vorhersehbar waren und die nichts für schwache Nerven sind.
Ada ist eine authentische Protagonistin. Ihre Verzweiflung wurde spürbar und kam direkt bei mir an. Ich konnte ihren Tatendrang, ihre Entschlossenheit durchaus nachvollziehen. Eine Mutter, die nach ihrer Tochter sucht, ist durchaus bereit zu Mitteln zu greifen, die außerhalb des Erlaubten liegen. Die Einblicke in Adas Vergangenheit haben die Gegenwart Stück für Stück ergänzt und diese wie ein Puzzle komplett gemacht.
Man merkt, dass Sophie Czerny Juristin ist. Sie weiß, dass es nicht nur Gut und Böse gibt und dass das Leben aus moralischen Grauzonen besteht.
Thematisch werden hier einige sensible Themen angesprochen, da es auch um Selbstverletzung, Kontrollverlust, Trauma und die Folgen geht.
Mich hat der Thriller von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich hoffe, noch mehr von der Autorin zu lesen.
„Totensee“ ist das Debüt der in Wien lebenden Autorin und Juristin Sophie Czerny.
Nach einem kurzen Prolog, der bei mir für Gänsehaut und Fragezeichen im Kopf gesorgt hat, startet die Handlung in der Gegenwart im Dezember 2002 in Wien.
Die 14-jährige Tochter Mara der suspendierten Kommissarin Ada Sabel wird seit fünf Monaten vermisst. Ada ist mit den Nerven am Ende, die Ungewissheit, was mit Mara passiert sein könnte, macht sie fertig. Mit der kopflosen Leiche, die am Ufer des Donaukanals auftaucht und auf deren Haut Adas Namen eingeritzt ist, gibt es eine erste Spur, der Ada nachgehen kann.
Durch die vielen Schauplätzen und Protagonisten habe ich ein wenig gebraucht, um mir einen Überblick zu verschaffen, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Handlung führt zurück in Adas Vergangenheit und es kommen nach und nach Dinge ans Licht, die für mich nicht vorhersehbar waren und die nichts für schwache Nerven sind.
Ada ist eine authentische Protagonistin. Ihre Verzweiflung wurde spürbar und kam direkt bei mir an. Ich konnte ihren Tatendrang, ihre Entschlossenheit durchaus nachvollziehen. Eine Mutter, die nach ihrer Tochter sucht, ist durchaus bereit zu Mitteln zu greifen, die außerhalb des Erlaubten liegen. Die Einblicke in Adas Vergangenheit haben die Gegenwart Stück für Stück ergänzt und diese wie ein Puzzle komplett gemacht.
Man merkt, dass Sophie Czerny Juristin ist. Sie weiß, dass es nicht nur Gut und Böse gibt und dass das Leben aus moralischen Grauzonen besteht.
Thematisch werden hier einige sensible Themen angesprochen, da es auch um Selbstverletzung, Kontrollverlust, Trauma und die Folgen geht.
Mich hat der Thriller von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und ich hoffe, noch mehr von der Autorin zu lesen.
September 6, 2026
Die Geschichte verbindet eine düstere Atmosphäre mit einer Erzählweise, die immer wieder Raum für die eigene Vorstellungskraft lässt. Besonders bei den Gewaltszenen wird auf eine explizite Darstellung verzichtet. Stattdessen werden die Ereignisse so angedeutet, dass der Leser selbst erschließen kann, was vermutlich geschehen ist. Die konkrete Ausgestaltung bleibt dabei der eigenen Vorstellung überlassen. Was das Thema sicherlich nicht beschönigt!
Im Verlauf der Handlung gibt es für mich einige Logiklücken und Punkte, die nicht vollständig geklärt werden. Verschiedene Themen werden angeschnitten, ohne im weiteren Verlauf noch eine größere Rolle zu spielen oder ausführlicher ausgearbeitet zu werden. Durch zahlreiche Zeitsprünge und Ortswechsel sowie die sehr kurzen Kapitel entsteht zudem ein rasantes Erzähltempo.
Zum Ende hin werden die offenen Zusammenhänge zunehmend aufgelöst. Die einzelnen Handlungsstränge laufen zusammen und viele zuvor aufgeworfene Fragen finden eine Erklärung. Dabei greifen die Ereignisse stellenweise sehr reibungslos ineinander oder machen den Anschein von vielen glücklichen Zufällen, sodass die Auflösung insgesamt nahezu perfekt wirkt.
Leser erwartet damit eine Geschichte mit kurzen Kapiteln, wechselnden Zeitebenen und Schauplätzen sowie einer Handlung, die zunächst verschiedene Fragen und Themen aufwirft und diese im letzten Teil zunehmend zusammenführt. Gewalt wird überwiegend angedeutet statt ausführlich beschrieben, wodurch vieles der eigenen Vorstellung überlassen bleibt.
Auch abseits der Handlung ist „Totensee“ ansprechend gestaltet. Optik und Haptik des Buches sind für mich wahnsinnig gut abgestimmt und das Buch macht einen sehr guten Eindruck im Bücherregal.
Im Verlauf der Handlung gibt es für mich einige Logiklücken und Punkte, die nicht vollständig geklärt werden. Verschiedene Themen werden angeschnitten, ohne im weiteren Verlauf noch eine größere Rolle zu spielen oder ausführlicher ausgearbeitet zu werden. Durch zahlreiche Zeitsprünge und Ortswechsel sowie die sehr kurzen Kapitel entsteht zudem ein rasantes Erzähltempo.
Zum Ende hin werden die offenen Zusammenhänge zunehmend aufgelöst. Die einzelnen Handlungsstränge laufen zusammen und viele zuvor aufgeworfene Fragen finden eine Erklärung. Dabei greifen die Ereignisse stellenweise sehr reibungslos ineinander oder machen den Anschein von vielen glücklichen Zufällen, sodass die Auflösung insgesamt nahezu perfekt wirkt.
Leser erwartet damit eine Geschichte mit kurzen Kapiteln, wechselnden Zeitebenen und Schauplätzen sowie einer Handlung, die zunächst verschiedene Fragen und Themen aufwirft und diese im letzten Teil zunehmend zusammenführt. Gewalt wird überwiegend angedeutet statt ausführlich beschrieben, wodurch vieles der eigenen Vorstellung überlassen bleibt.
Auch abseits der Handlung ist „Totensee“ ansprechend gestaltet. Optik und Haptik des Buches sind für mich wahnsinnig gut abgestimmt und das Buch macht einen sehr guten Eindruck im Bücherregal.
Review of advance copy
Schon alleine das Cover macht neugierig auf die Geschichte, es ist düster und fasziniert mit dem Raben auf dem See. Auch der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen und so wollte ich die Geschichte rund um Ada unbedingt erfahren!
Ada Sabel ist eine suspendierte Kommissarin vom LKA Wien, ihre 14-jährige Tochter wurde vor fünf Monaten entführt.145 Tage nach der Entführung taucht am Ufer des Donaukanals eine kopflose Leiche auf, auf deren Rücken Adas Name in blutigen Buchstaben eingeritzt ist. Fieberhaft folgt Ada dieser einzigen Spur.
Ich fand den Schreibstil von Beginn an sehr packend und ich habe es richtig genossen in die Handlung einzutauchen und mich zu vertiefen. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich und nicht so locker und einfach wie ich ihn von vielen anderen Büchern des Genres kenne, sondern hat Tiefe und ist manchmal auch etwas fordernder, jedoch ohne schwierig zu sein.
Auch Ada ist eine sehr eigenwillige Person, die nicht unbedingt eine Sympathieträgerin ist und deren Handlungen man nicht immer zu 100 Prozent nachvollziehen kann. Aber: da sie sich in einer so aussergewöhnlichen Situation befindet, ist das für den Leser dann auch wieder nachvollziehbar und zu verschmerzen, so habe ich das zumindest gesehen.
Die Handlung ist immer spannend geschrieben und ich hatte immer Lust das Buch in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Die letzten hundert Seiten ziehen dann aber nochmal mehr in den Bann und lassen einen kaum zu Atem kommen!
Ich finde dieses Buch für ein Thrillerdebüt wirklich sehr gelungen und gebe gute 4,5 von 5 Sternen.
Ada Sabel ist eine suspendierte Kommissarin vom LKA Wien, ihre 14-jährige Tochter wurde vor fünf Monaten entführt.145 Tage nach der Entführung taucht am Ufer des Donaukanals eine kopflose Leiche auf, auf deren Rücken Adas Name in blutigen Buchstaben eingeritzt ist. Fieberhaft folgt Ada dieser einzigen Spur.
Ich fand den Schreibstil von Beginn an sehr packend und ich habe es richtig genossen in die Handlung einzutauchen und mich zu vertiefen. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich und nicht so locker und einfach wie ich ihn von vielen anderen Büchern des Genres kenne, sondern hat Tiefe und ist manchmal auch etwas fordernder, jedoch ohne schwierig zu sein.
Auch Ada ist eine sehr eigenwillige Person, die nicht unbedingt eine Sympathieträgerin ist und deren Handlungen man nicht immer zu 100 Prozent nachvollziehen kann. Aber: da sie sich in einer so aussergewöhnlichen Situation befindet, ist das für den Leser dann auch wieder nachvollziehbar und zu verschmerzen, so habe ich das zumindest gesehen.
Die Handlung ist immer spannend geschrieben und ich hatte immer Lust das Buch in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Die letzten hundert Seiten ziehen dann aber nochmal mehr in den Bann und lassen einen kaum zu Atem kommen!
Ich finde dieses Buch für ein Thrillerdebüt wirklich sehr gelungen und gebe gute 4,5 von 5 Sternen.
September 17, 2026
Düsteres Thrillerdebüt
Die suspendierte Kommissarin Ada Sabel ist verzweifelt, weil ihre Tochter vor fünf Monaten entführt wurde, ihr das aber niemand glaubt. Jeden Tag, an dem sie keinen Hinweis auf den Verbleib ihrer 14-jährigen Tochter Mara findet, ritzt sich Ada einen Strich in einen ihrer Arme. Am Tag 145 jedoch taucht am Ufer des Donaukanals eine kopflose Frauenleiche auf, in deren Rücken „ADA“ eingeritzt ist… Bald stellt sich heraus, dass sich Ada ihrer eigenen Vergangenheit im Kinderheim stellen muss, wenn sie ihre Tochter retten will.
Dieser Thriller ist auf eine besondere Weise geschrieben. Erstens gibt es viele recht kurze Kapitel. Zweitens springt man beim Lesen zwischen verschiedenen Zeitebenen, Orten und Personen. Das ist beim Lesen anfangs ein wenig verwirrend, aber man gewöhnt sich bald daran.
Das Hauptthema von „Totensee“ ist Kindesmisshandlung, bzw. Kindesmissbrauch. Das muss man als Leser aushalten können, für zarte Gemüter ist dieses Buch daher nicht geeignet.
Ada ist eine schwierige Frau, sie handelt teilweise extrem. Sie war mir am Anfang nicht sehr sympathisch, aber ich habe trotzdem mit ihr mitgefiebert. Im Laufe der Handlung wird dem Leser auch klar, warum Ada so kantig und scheinbar kalt ist.
Im Verlauf der Geschichte gibt es einige Überraschungen und man kann beim Lesen gut miträtseln. Den Schreibstil habe ich als spannend empfunden. Falls dieses Buch der Auftakt einer Reihe sein sollte, würde ich gerne noch weitere Bücher über Ada Sabel lesen.
Die suspendierte Kommissarin Ada Sabel ist verzweifelt, weil ihre Tochter vor fünf Monaten entführt wurde, ihr das aber niemand glaubt. Jeden Tag, an dem sie keinen Hinweis auf den Verbleib ihrer 14-jährigen Tochter Mara findet, ritzt sich Ada einen Strich in einen ihrer Arme. Am Tag 145 jedoch taucht am Ufer des Donaukanals eine kopflose Frauenleiche auf, in deren Rücken „ADA“ eingeritzt ist… Bald stellt sich heraus, dass sich Ada ihrer eigenen Vergangenheit im Kinderheim stellen muss, wenn sie ihre Tochter retten will.
Dieser Thriller ist auf eine besondere Weise geschrieben. Erstens gibt es viele recht kurze Kapitel. Zweitens springt man beim Lesen zwischen verschiedenen Zeitebenen, Orten und Personen. Das ist beim Lesen anfangs ein wenig verwirrend, aber man gewöhnt sich bald daran.
Das Hauptthema von „Totensee“ ist Kindesmisshandlung, bzw. Kindesmissbrauch. Das muss man als Leser aushalten können, für zarte Gemüter ist dieses Buch daher nicht geeignet.
Ada ist eine schwierige Frau, sie handelt teilweise extrem. Sie war mir am Anfang nicht sehr sympathisch, aber ich habe trotzdem mit ihr mitgefiebert. Im Laufe der Handlung wird dem Leser auch klar, warum Ada so kantig und scheinbar kalt ist.
Im Verlauf der Geschichte gibt es einige Überraschungen und man kann beim Lesen gut miträtseln. Den Schreibstil habe ich als spannend empfunden. Falls dieses Buch der Auftakt einer Reihe sein sollte, würde ich gerne noch weitere Bücher über Ada Sabel lesen.
September 2, 2026
Totensee war leider nur okay für mich.
Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen.
Mit dem Schreibstil habe ich mich etwas schwer getan. Ich kann leider gar nicht sagen warum.
Für mich kam kein richtiger Lesefluss zustande.
Die Story dreht sich hauptsächlich um Ada Sabel, eine suspendierte Kommissarin.
Ihre Tochter ist seit fünf Monaten nicht mehr zu Hause aufgetaucht, sie geht davon aus, dass sie entführt wurde.
Ihren Schmerz konnte ich nachvollziehen.
Es gibt ja immer mal wieder Thriller, in denen die Kommissare ihr Päckchen zu tragen haben und sie ihre Probleme haben.
Dies war hier noch heftiger für mich.
Ich habe Ada als sehr kaputt empfunden, was jetzt aber auch nicht sehr verwunderlich ist,
denn ihre Tochter ist verschwunden und sie kämpft mit ihrer Vergangenheit.
Und ganz ehrlich, was sie da erleben musste, lässt niemanden kalt. Unvorstellbar grausam.
Die ständigen Wechsel zwischen den Erzählerperspektiven und die Zeitwechsel haben mir das Lesen noch mehr erschwert.
Die Handlung an sich ist äusserst spannend, brutal und emotional mitnehmend.
Aber leider hatte ich persönlich durch die verschiedenen genannten Faktoren nicht den Lesespass, wie erhofft.
Dies ist nur meine persönliche Meinung, die ich so empfunden habe.
Ich bin mir sehr sicher, dass dieser Thriller andere Leser sehr begeistern wird.
Von mir gibt es daher nur 3 Sterne. Aber wie immer gilt, macht euch euer eigenes Bild.
Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen.
Mit dem Schreibstil habe ich mich etwas schwer getan. Ich kann leider gar nicht sagen warum.
Für mich kam kein richtiger Lesefluss zustande.
Die Story dreht sich hauptsächlich um Ada Sabel, eine suspendierte Kommissarin.
Ihre Tochter ist seit fünf Monaten nicht mehr zu Hause aufgetaucht, sie geht davon aus, dass sie entführt wurde.
Ihren Schmerz konnte ich nachvollziehen.
Es gibt ja immer mal wieder Thriller, in denen die Kommissare ihr Päckchen zu tragen haben und sie ihre Probleme haben.
Dies war hier noch heftiger für mich.
Ich habe Ada als sehr kaputt empfunden, was jetzt aber auch nicht sehr verwunderlich ist,
denn ihre Tochter ist verschwunden und sie kämpft mit ihrer Vergangenheit.
Und ganz ehrlich, was sie da erleben musste, lässt niemanden kalt. Unvorstellbar grausam.
Die ständigen Wechsel zwischen den Erzählerperspektiven und die Zeitwechsel haben mir das Lesen noch mehr erschwert.
Die Handlung an sich ist äusserst spannend, brutal und emotional mitnehmend.
Aber leider hatte ich persönlich durch die verschiedenen genannten Faktoren nicht den Lesespass, wie erhofft.
Dies ist nur meine persönliche Meinung, die ich so empfunden habe.
Ich bin mir sehr sicher, dass dieser Thriller andere Leser sehr begeistern wird.
Von mir gibt es daher nur 3 Sterne. Aber wie immer gilt, macht euch euer eigenes Bild.
September 20, 2026
4.5 🌟
In „Totensee“ von Sophie Czerny sucht die suspendierte LKA-Kommissarin Ada Sabel verzweifelt nach ihrer seit fünf Monaten verschwundenen 14-jährigen Tochter Mara. Als eine kopflose Leiche mit Adas Namen auf den Rücken geritzt am Wiener Donaukanal auftaucht, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln – und stößt dabei immer tiefer in die Abgründe ihrer eigenen Vergangenheit.
Dass das ein Debütthriller ist, finde ich krass - es hat mir SO gut gefallen!
In dem Buch lesen wir ein paar verschiedene POVs, die aber leicht verständlich sind, weil sie auch an unterschiedlichen Orten spielen. Gleichzeitig wechselt die Geschichte teilweise in die Vergangenheit, da die Protagonistin und ihre Kindheit mehr in die Story verwickelt sind, als man vielleicht denken würde.
Ich war direkt von Beginn an hooked. Es ist ein düsterer, fast gruseliger Thriller, der sich perfekt für die spooky Season eignet.
Es werden teilweise sehr harte Themen behandelt - also falls ihr damit Probleme habt, schaut lieber, ob das etwas für euch ist.
Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und leicht zu folgen. Es passiert sehr schnell sehr viel, was meine Aufmerksamkeit zu jeder Zeit hoch gehalten hat.
Am meisten hat mir gefallen, dass man zu Beginn SEHR viele Fragen hat, sich die Puzzleteile aber nach und nach zusammensetzen, was irgendwie sehr satisfying war.
Ich freue mich auf alles, was die Autorin in Zukunft schreibt, denn ich werde es definitiv lesen 😇
In „Totensee“ von Sophie Czerny sucht die suspendierte LKA-Kommissarin Ada Sabel verzweifelt nach ihrer seit fünf Monaten verschwundenen 14-jährigen Tochter Mara. Als eine kopflose Leiche mit Adas Namen auf den Rücken geritzt am Wiener Donaukanal auftaucht, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln – und stößt dabei immer tiefer in die Abgründe ihrer eigenen Vergangenheit.
Dass das ein Debütthriller ist, finde ich krass - es hat mir SO gut gefallen!
In dem Buch lesen wir ein paar verschiedene POVs, die aber leicht verständlich sind, weil sie auch an unterschiedlichen Orten spielen. Gleichzeitig wechselt die Geschichte teilweise in die Vergangenheit, da die Protagonistin und ihre Kindheit mehr in die Story verwickelt sind, als man vielleicht denken würde.
Ich war direkt von Beginn an hooked. Es ist ein düsterer, fast gruseliger Thriller, der sich perfekt für die spooky Season eignet.
Es werden teilweise sehr harte Themen behandelt - also falls ihr damit Probleme habt, schaut lieber, ob das etwas für euch ist.
Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und leicht zu folgen. Es passiert sehr schnell sehr viel, was meine Aufmerksamkeit zu jeder Zeit hoch gehalten hat.
Am meisten hat mir gefallen, dass man zu Beginn SEHR viele Fragen hat, sich die Puzzleteile aber nach und nach zusammensetzen, was irgendwie sehr satisfying war.
Ich freue mich auf alles, was die Autorin in Zukunft schreibt, denn ich werde es definitiv lesen 😇
September 2, 2026
Inhaltswarnung erforderlich
Dieses Buch hätte meiner Meinung nach eine Inhaltswarnung erfordert, da weder Cover noch Beschreibung darauf hindeuten, dass es in solche Abgründe entführt.
Ada, deren Tochter entführt wurde, ist eine gebrochene Frau. Sie hat ihre komplette Existenz dem Wiederauffinden ihrer Tochter Mara verschrieben. Auf der Suche nach ihr springen die Kapitel nicht nur zu verschiedenen Charakteren hin und her, sondern auch zu verschiedenen Zeiten, was ein wirklich aufmerksames Lesen erfordert. Wir lernen in der Zeit auch über Adas Kindheit und ihre Zeit ihm Heim, wobei einige menschliche Abgründe offenbart werden. Dabei werden die Handlungen nicht unbedingt bis zum Ende im Detail beschrieben, sondern eher mit Cliffhangern geendet, sodass vieles der Fantasie überlassen wird.
Insgesamt bleiben die weiteren Charaktere ansonsten an vielen Stellen bloß oberflächlich. Außer Ada lernen wir niemanden wirklich kennen und auch sie wirkt aber etwas konstruiert (niemand kann sich wochenlang von einem Müsliriegel am Tag ernähren). Die Zeitsprünge sind irgendwann sehr viel und man muss sich extrem konzentrieren. Aufgrund der wirklich heftigen Inhalte musste ich das Lesen teils unterbrechen.
Ein Buch, in das sicherlich viel Arbeit geflossen und was durchaus spannend ist, aber für mich persönlich leider kein Highlight.
Dieses Buch hätte meiner Meinung nach eine Inhaltswarnung erfordert, da weder Cover noch Beschreibung darauf hindeuten, dass es in solche Abgründe entführt.
Ada, deren Tochter entführt wurde, ist eine gebrochene Frau. Sie hat ihre komplette Existenz dem Wiederauffinden ihrer Tochter Mara verschrieben. Auf der Suche nach ihr springen die Kapitel nicht nur zu verschiedenen Charakteren hin und her, sondern auch zu verschiedenen Zeiten, was ein wirklich aufmerksames Lesen erfordert. Wir lernen in der Zeit auch über Adas Kindheit und ihre Zeit ihm Heim, wobei einige menschliche Abgründe offenbart werden. Dabei werden die Handlungen nicht unbedingt bis zum Ende im Detail beschrieben, sondern eher mit Cliffhangern geendet, sodass vieles der Fantasie überlassen wird.
Insgesamt bleiben die weiteren Charaktere ansonsten an vielen Stellen bloß oberflächlich. Außer Ada lernen wir niemanden wirklich kennen und auch sie wirkt aber etwas konstruiert (niemand kann sich wochenlang von einem Müsliriegel am Tag ernähren). Die Zeitsprünge sind irgendwann sehr viel und man muss sich extrem konzentrieren. Aufgrund der wirklich heftigen Inhalte musste ich das Lesen teils unterbrechen.
Ein Buch, in das sicherlich viel Arbeit geflossen und was durchaus spannend ist, aber für mich persönlich leider kein Highlight.
September 14, 2026
Die suspendierte LKA-Kommissarin Ada Sabel ist überzeugt, dass ihre 14-jährige Tochter entführt wurde. Doch niemand glaubt ihr. Als nach knapp fünf Monaten plötzlich eine kopflose Leiche mit Adas eingeritzten Namen am Rücken im Donaukanal auftaucht, kann Ada nicht länger tatenlos rumsitzen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
Der Thriller ist durchgehend düster, hat einen ernsten Hintergrund und ist definitiv kein Buch, das man einfach mal so zwischendurch liest. Das Geschehen ist komplex aufgebaut und alles andere als oberflächlich. So muss man konzentriert lesen und sich auch Zeit für diesen tiefgründigen Thriller nehmen. Ada als Hauptprotagonistin ist sehr interessant zu verfolgen - man spürt ihre tiefe Verzweiflung und wie sehr es sie belastet, dass keiner ihr glaubt. Gleichzeitig ist sie aber trotzdem eine starke Persönlichkeit, auch wenn aada erst wieder lernen muss, dass sie nicht immer alles allein ertragen muss. Der Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich konnte gleichzeitig bis wirklich zum Schluss nicht erahnen, ob die Geschichte gut ausgeht. Ein paar einzelne Schwächen im Verlauf des Buchs fallen für mich nicht ins Gewicht und ich spreche eine Leseempfehlung aus. Der Thriller ist jedoch nichts für schwache Nerven und eine Triggerwarnung zu Beginn des Buchs wäre nicht verkehrt.
Der Thriller ist durchgehend düster, hat einen ernsten Hintergrund und ist definitiv kein Buch, das man einfach mal so zwischendurch liest. Das Geschehen ist komplex aufgebaut und alles andere als oberflächlich. So muss man konzentriert lesen und sich auch Zeit für diesen tiefgründigen Thriller nehmen. Ada als Hauptprotagonistin ist sehr interessant zu verfolgen - man spürt ihre tiefe Verzweiflung und wie sehr es sie belastet, dass keiner ihr glaubt. Gleichzeitig ist sie aber trotzdem eine starke Persönlichkeit, auch wenn aada erst wieder lernen muss, dass sie nicht immer alles allein ertragen muss. Der Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich konnte gleichzeitig bis wirklich zum Schluss nicht erahnen, ob die Geschichte gut ausgeht. Ein paar einzelne Schwächen im Verlauf des Buchs fallen für mich nicht ins Gewicht und ich spreche eine Leseempfehlung aus. Der Thriller ist jedoch nichts für schwache Nerven und eine Triggerwarnung zu Beginn des Buchs wäre nicht verkehrt.
September 14, 2026
Totensee ist ein Thriller, der nicht nur unter die Haut geht, sondern direkt ins Herz sticht. Sophie Czerny zieht dich in eine Welt, in der Verzweiflung, Wut und Hoffnung gefährlich nah beieinander liegen. Ada Sabel, suspendierte LKA‑Kommissarin aus Wien, steht seit fünf Monaten am Abgrund: Ihre 14‑jährige Tochter Mara ist verschwunden, niemand glaubt ihr, und die Stille frisst sie auf. Jede Narbe auf ihrer Haut erzählt von einem weiteren Tag ohne Antwort – bis Tag 145 alles verändert.
Am Donaukanal wird eine kopflose Leiche gefunden, auf deren Rücken Adas Name eingeritzt ist. Brutal, verstörend, ein Schlag in die Magengrube. Ada erkennt sofort: Das ist eine Botschaft. Und sie folgt ihr kompromisslos, getrieben von einer Mischung aus Mutterliebe und Rache, die sie immer tiefer in die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit führt.
Czerny schafft es meisterhaft, die düstere Atmosphäre Wiens mit einem gnadenlosen Pageturner zu verbinden. Die psychologische Intensität ist hoch, die Spannung konstant, die emotionale Fallhöhe enorm. Ada ist keine Heldin – sie ist ein Mensch, der zerbricht und trotzdem weiterkämpft. Genau das macht diesen Thriller so packend.
Ein nervenaufreibender, wuchtiger Krimi, der nachhallt und zeigt, wie weit eine Mutter gehen kann, wenn die Hoffnung der letzte Funken ist.
Am Donaukanal wird eine kopflose Leiche gefunden, auf deren Rücken Adas Name eingeritzt ist. Brutal, verstörend, ein Schlag in die Magengrube. Ada erkennt sofort: Das ist eine Botschaft. Und sie folgt ihr kompromisslos, getrieben von einer Mischung aus Mutterliebe und Rache, die sie immer tiefer in die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit führt.
Czerny schafft es meisterhaft, die düstere Atmosphäre Wiens mit einem gnadenlosen Pageturner zu verbinden. Die psychologische Intensität ist hoch, die Spannung konstant, die emotionale Fallhöhe enorm. Ada ist keine Heldin – sie ist ein Mensch, der zerbricht und trotzdem weiterkämpft. Genau das macht diesen Thriller so packend.
Ein nervenaufreibender, wuchtiger Krimi, der nachhallt und zeigt, wie weit eine Mutter gehen kann, wenn die Hoffnung der letzte Funken ist.
September 20, 2026
"Totensee" startet direkt mit einer ziemlich beklemmenden Ausgangssituation. Seit fünf Monaten ist Adas 14-jährige Tochter Mara verschwunden und niemand glaubt mehr daran, dass sie tatsächlich entführt wurde. Ada selbst ist jedoch fest davon überzeugt. Als eine kopflose Leiche auftaucht, auf deren Rücken ihr Name eingeritzt wurde, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln.
Am Anfang musste ich mich erst einmal zurechtfinden. Es gibt verschiedene Figuren, Schauplätze und Zeitebenen und lange ist überhaupt nicht klar, wie alles zusammenhängt. Nach und nach ergibt sich aber ein immer größeres Bild und gerade dadurch wollte ich unbedingt wissen, was hinter Maras Verschwinden steckt.
Ada ist keine einfache Protagonistin. Sie ist psychisch am Ende, trifft fragwürdige Entscheidungen und überschreitet einige Grenzen. Gleichzeitig konnte ich ihre Verzweiflung als Mutter gut nachvollziehen. Besonders interessant fand ich, wie immer mehr aus ihrer eigenen Vergangenheit ans Licht kommt.
Die Geschichte wird teilweise wirklich heftig und behandelt einige sehr düstere Themen. Wer bei Thrillern empfindlich ist, sollte deshalb definitiv vorher einen Blick auf die Triggerwarnungen werfen. Mich konnten besonders die vielen Wendungen und die moralischen Grauzonen überzeugen.
Ein düsterer und komplexer Psychothriller, der anfangs etwas Konzentration verlangt, danach aber immer mehr Fahrt aufnimmt.
Am Anfang musste ich mich erst einmal zurechtfinden. Es gibt verschiedene Figuren, Schauplätze und Zeitebenen und lange ist überhaupt nicht klar, wie alles zusammenhängt. Nach und nach ergibt sich aber ein immer größeres Bild und gerade dadurch wollte ich unbedingt wissen, was hinter Maras Verschwinden steckt.
Ada ist keine einfache Protagonistin. Sie ist psychisch am Ende, trifft fragwürdige Entscheidungen und überschreitet einige Grenzen. Gleichzeitig konnte ich ihre Verzweiflung als Mutter gut nachvollziehen. Besonders interessant fand ich, wie immer mehr aus ihrer eigenen Vergangenheit ans Licht kommt.
Die Geschichte wird teilweise wirklich heftig und behandelt einige sehr düstere Themen. Wer bei Thrillern empfindlich ist, sollte deshalb definitiv vorher einen Blick auf die Triggerwarnungen werfen. Mich konnten besonders die vielen Wendungen und die moralischen Grauzonen überzeugen.
Ein düsterer und komplexer Psychothriller, der anfangs etwas Konzentration verlangt, danach aber immer mehr Fahrt aufnimmt.
Review of advance copy received from NetGalley
Zum Inhalt:
Ada ist verzweifelt, denn keine will der suspendierten Kommissarin glauben, dass ihr vierzehnjährige Tochter entführt wurde. Schon Monate muss Ada mit der Ungewissheit leben, ob ihre Tochter Mara noch lebt. Dann wird eine kopflose Leiche gefunden, in deren Rücken Adas Namen eingeritzt ist. Ada ist sicher, das kann nur von Maras Entführer stammen und sie folgt der Spur, die sie mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert.
Meine Meinung:
So oft erlebt man es nicht, dass die Protagonistin, die auch noch Kommissarin ist, so kaputt ist. Sie ritzt sich, ist innerlich völlig kaputt, sucht in Club Ablenkung, das hat mir schon mal gut gefallen. Was mir nicht so gut gefallen hat, war dass man am Anfang arg überfrachtet wurde mit zu vielen Schauplätzen und Protagonisten, da konnte man echt die Übersicht verlieren und das nahm auch zeitweise etwas die Spannung. Irgendwann hatte ich mich daran aber gewöhnt und dann fand ich das Buch auch immer spannender. Auch die Einblicke in Adas Vergangenheit brachten immer mehr Licht ins Dunkel und nach und nach ergab sich ein wirklich spannender und auch düsterer Thriller, der mich gut unterhalten hat. Dankenswerterweise durfte ich sowohl Buch als auch Hörbuch genießen und fand beide gelungen.
Fazit:
Düsterer Thriller
Ada ist verzweifelt, denn keine will der suspendierten Kommissarin glauben, dass ihr vierzehnjährige Tochter entführt wurde. Schon Monate muss Ada mit der Ungewissheit leben, ob ihre Tochter Mara noch lebt. Dann wird eine kopflose Leiche gefunden, in deren Rücken Adas Namen eingeritzt ist. Ada ist sicher, das kann nur von Maras Entführer stammen und sie folgt der Spur, die sie mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert.
Meine Meinung:
So oft erlebt man es nicht, dass die Protagonistin, die auch noch Kommissarin ist, so kaputt ist. Sie ritzt sich, ist innerlich völlig kaputt, sucht in Club Ablenkung, das hat mir schon mal gut gefallen. Was mir nicht so gut gefallen hat, war dass man am Anfang arg überfrachtet wurde mit zu vielen Schauplätzen und Protagonisten, da konnte man echt die Übersicht verlieren und das nahm auch zeitweise etwas die Spannung. Irgendwann hatte ich mich daran aber gewöhnt und dann fand ich das Buch auch immer spannender. Auch die Einblicke in Adas Vergangenheit brachten immer mehr Licht ins Dunkel und nach und nach ergab sich ein wirklich spannender und auch düsterer Thriller, der mich gut unterhalten hat. Dankenswerterweise durfte ich sowohl Buch als auch Hörbuch genießen und fand beide gelungen.
Fazit:
Düsterer Thriller
Review of advance copy received from Sonstiges
„Totensee“ von Sophie Czerny ist ein spannender, bedrückender und nervenaufreibender Thriller.
Die Geschichte handelt von der Suche nach der Tochter Mara, dessen Mutter Ada eine Polizistin ist. Keiner glaubt Ada und so ermittelt sie alleine.
Im Laufe der Geschichte bekommt einen Einblick in die Kindheit von Ada und damit auch zum Grund der Entführung.
Man rätselt und fiebert bis zum Schluss mit und bekommt erst am Ende alle Antworten. Eine sehr spannende Geschichte, die einen nicht so schnell loslässt.
Das Buch ist meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven. Es wird nicht nur blutig und brutal, sondern geht auch sehr auf die psychische Szene. Insbesondere da es oftmals um Kinder geht, hatte es noch eine tiefere Grausamkeit.
Die Protagonistin wird zu Beginn sehr verzweifelt und hart dargestellt. Im Laufe der Geschichte bekommt man einen Einblick in ihr bisheriges Leben. Sie selbst muss sich ihrer Vergangenheit stellen und sich erinnern, um ihre Tochter zu retten.
Das Ende ist abschließend. Dies gefällt mir sehr. Keine offenen Fragen und alles wird aufgeklärt.
Erst zum Schluss wurde mir bewusst, warum das Buch "Totensee" heißt und der Titel ist wirklich passend.
Ich kann das Buch sehr empfehlen!
Die Geschichte handelt von der Suche nach der Tochter Mara, dessen Mutter Ada eine Polizistin ist. Keiner glaubt Ada und so ermittelt sie alleine.
Im Laufe der Geschichte bekommt einen Einblick in die Kindheit von Ada und damit auch zum Grund der Entführung.
Man rätselt und fiebert bis zum Schluss mit und bekommt erst am Ende alle Antworten. Eine sehr spannende Geschichte, die einen nicht so schnell loslässt.
Das Buch ist meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven. Es wird nicht nur blutig und brutal, sondern geht auch sehr auf die psychische Szene. Insbesondere da es oftmals um Kinder geht, hatte es noch eine tiefere Grausamkeit.
Die Protagonistin wird zu Beginn sehr verzweifelt und hart dargestellt. Im Laufe der Geschichte bekommt man einen Einblick in ihr bisheriges Leben. Sie selbst muss sich ihrer Vergangenheit stellen und sich erinnern, um ihre Tochter zu retten.
Das Ende ist abschließend. Dies gefällt mir sehr. Keine offenen Fragen und alles wird aufgeklärt.
Erst zum Schluss wurde mir bewusst, warum das Buch "Totensee" heißt und der Titel ist wirklich passend.
Ich kann das Buch sehr empfehlen!
September 4, 2026
Ein anspruchsvolles Debüt mit vielen Puzzleteilen
Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen. Das Buch ist sehr schön geschrieben, sprachlich anspruchsvoll und stellenweise wirklich anschaulich. Gleichzeitig braucht man etwas Aufmerksamkeit, denn bereits auf den ersten Seiten passiert sehr viel.
Zu Beginn werden viele verschiedene Orte, Geschehnisse und Personen eingeführt, wobei manche Personen zunächst gar nicht eindeutig benannt werden. Dadurch musste ich mich erst einmal orientieren und hatte das Gefühl, wirklich aufmerksam lesen zu müssen. Gleichzeitig kann man dadurch von Anfang an miträtseln und versuchen, die einzelnen Puzzleteile zusammenzufügen.
Nach und nach ergeben die verschiedenen Handlungsstränge und Hinweise immer mehr Sinn. Genau das hat mich letztlich auch dazu gebracht, weiterzulesen, obwohl ich zwischendurch durchaus überlegt hatte, das Buch abzubrechen.
Ich bin froh, ihm eine Chance gegeben zu haben. Gerade die Art, wie sich nach und nach einzelne Puzzleteile zusammenfügen, fand ich interessant.
Insgesamt ein gelungenes und durchaus anspruchsvolles Debüt, das vor allem durch seinen Schreibstil und die komplexe Geschichte überzeugt. Man sollte allerdings aufmerksam lesen und dranbleiben.
Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen. Das Buch ist sehr schön geschrieben, sprachlich anspruchsvoll und stellenweise wirklich anschaulich. Gleichzeitig braucht man etwas Aufmerksamkeit, denn bereits auf den ersten Seiten passiert sehr viel.
Zu Beginn werden viele verschiedene Orte, Geschehnisse und Personen eingeführt, wobei manche Personen zunächst gar nicht eindeutig benannt werden. Dadurch musste ich mich erst einmal orientieren und hatte das Gefühl, wirklich aufmerksam lesen zu müssen. Gleichzeitig kann man dadurch von Anfang an miträtseln und versuchen, die einzelnen Puzzleteile zusammenzufügen.
Nach und nach ergeben die verschiedenen Handlungsstränge und Hinweise immer mehr Sinn. Genau das hat mich letztlich auch dazu gebracht, weiterzulesen, obwohl ich zwischendurch durchaus überlegt hatte, das Buch abzubrechen.
Ich bin froh, ihm eine Chance gegeben zu haben. Gerade die Art, wie sich nach und nach einzelne Puzzleteile zusammenfügen, fand ich interessant.
Insgesamt ein gelungenes und durchaus anspruchsvolles Debüt, das vor allem durch seinen Schreibstil und die komplexe Geschichte überzeugt. Man sollte allerdings aufmerksam lesen und dranbleiben.
September 7, 2026
Realitätsnah, grausam und überaus fordernd
„Totensee“ der Autorin Sophie Czerny sticht im Genre definitiv heraus. Ich persönlich fand die Gewalteskalation aber ehrlich gesagt zu heftig. Zudem wurde ich von dem sehr präsenten Missbrauch und der sexualisierten Gewalt ziemlich überrascht, der Klappentext ist meiner Meinung nach hier viel zu zahm. Denn diese Geschichte sucht von Beginn an die Extreme. Sehr düster und mit einer ermittelnden Protagonistin welche nicht kaputter sein könnte und das ihren Körper nur zu deutlich spüren lässt. Aber auch über das Inhaltliche hinaus, fordert die Autorin uns Leser:innen gnadenlos. Kurze Kapitel, gepaart mit extrem vielen Perspektivwechseln und Zeitsprüngen, erfordern beim lesen höchste Konzentration. Und aufgrund der hohen Detaildichte überliest man auch schnell etwas. Dadurch ist die Spannung allerdings auch konstant hoch und auch das rasende Tempo trägt dazu bei. Zum Ende hin wurde es dann leider stellenweise etwas unlogisch, insgesamt ist die komplexe Handlung aber schon durchdacht konstruiert. Von einem Lesevergnügen kann ich aber wirklich nicht sprechen und so kann ich leider nur festhalten „Totensee“ war nicht die Art von Thriller welche ich gerne lesen möchte. Für mich waren die Grausamkeiten zu nah an der Realität.
„Totensee“ der Autorin Sophie Czerny sticht im Genre definitiv heraus. Ich persönlich fand die Gewalteskalation aber ehrlich gesagt zu heftig. Zudem wurde ich von dem sehr präsenten Missbrauch und der sexualisierten Gewalt ziemlich überrascht, der Klappentext ist meiner Meinung nach hier viel zu zahm. Denn diese Geschichte sucht von Beginn an die Extreme. Sehr düster und mit einer ermittelnden Protagonistin welche nicht kaputter sein könnte und das ihren Körper nur zu deutlich spüren lässt. Aber auch über das Inhaltliche hinaus, fordert die Autorin uns Leser:innen gnadenlos. Kurze Kapitel, gepaart mit extrem vielen Perspektivwechseln und Zeitsprüngen, erfordern beim lesen höchste Konzentration. Und aufgrund der hohen Detaildichte überliest man auch schnell etwas. Dadurch ist die Spannung allerdings auch konstant hoch und auch das rasende Tempo trägt dazu bei. Zum Ende hin wurde es dann leider stellenweise etwas unlogisch, insgesamt ist die komplexe Handlung aber schon durchdacht konstruiert. Von einem Lesevergnügen kann ich aber wirklich nicht sprechen und so kann ich leider nur festhalten „Totensee“ war nicht die Art von Thriller welche ich gerne lesen möchte. Für mich waren die Grausamkeiten zu nah an der Realität.
September 11, 2026
Das Cover und der Klappentext haben mich direkt gecatcht und so habe ich mich riesig auf das Buch gefreut :
Sophie Czerny´s Debüt lässt schon von Anfang an vermuten : das wird grandios ! Ihr flüssiger und einnehmender Schreibstil zieht einen direkt an und kaum hat man die ersten Seiten gelesen, ist man schon mitten im Geschehen.
Adas Tochter wurde entführt, doch niemand glaubt der suspendierten Kommissarin. Verzweifelt sucht sie überall, verfolgt alle Spuren, die sie findet, um ihre Tochter wieder zu finden. Vergeblich – bis an Tag 149 eine Leiche auftaucht, auf deren Rücken Ada´s Name eingeritzt ist und sie sicher ist : das ist eine Botschaft vom Entführer ihrer Tochter.
Sophie Czerny versteht es, den Leser/die Leserin mit auf einen Weg zu nehmen, der einen so großen Spannungsbogen hat, dass ich mich wirklich schwer getan habe, das Buch mal zur Seite zu legen.
Die Figuren sind allesamt authentisch und Adas Verzweiflung und ihr Schmerz sind so spürbar – das hat die Autorin perfekt transportiert.
Die schnellen Orts- und Zeitwechsel haben dafür gesorgt, dass das Buch sehr lebendig ist und ich hatte eine wirklich tolle Lesezeit.
Wer einen Thriller mit Spannung und fesselnden Wendungen sucht, der ist hier genau richtig – von mir gibt es dafür eine klare Empfehlung !
Sophie Czerny´s Debüt lässt schon von Anfang an vermuten : das wird grandios ! Ihr flüssiger und einnehmender Schreibstil zieht einen direkt an und kaum hat man die ersten Seiten gelesen, ist man schon mitten im Geschehen.
Adas Tochter wurde entführt, doch niemand glaubt der suspendierten Kommissarin. Verzweifelt sucht sie überall, verfolgt alle Spuren, die sie findet, um ihre Tochter wieder zu finden. Vergeblich – bis an Tag 149 eine Leiche auftaucht, auf deren Rücken Ada´s Name eingeritzt ist und sie sicher ist : das ist eine Botschaft vom Entführer ihrer Tochter.
Sophie Czerny versteht es, den Leser/die Leserin mit auf einen Weg zu nehmen, der einen so großen Spannungsbogen hat, dass ich mich wirklich schwer getan habe, das Buch mal zur Seite zu legen.
Die Figuren sind allesamt authentisch und Adas Verzweiflung und ihr Schmerz sind so spürbar – das hat die Autorin perfekt transportiert.
Die schnellen Orts- und Zeitwechsel haben dafür gesorgt, dass das Buch sehr lebendig ist und ich hatte eine wirklich tolle Lesezeit.
Wer einen Thriller mit Spannung und fesselnden Wendungen sucht, der ist hier genau richtig – von mir gibt es dafür eine klare Empfehlung !
Review of advance copy received from Publisher
Ein ungewöhnlicher Thriller aus dem deutsch-österreichischen Grenzgebiet, verpackt in einem auffällig gestalteten Cover.
Der Einstieg in diesen Thriller fiel mir etwas schwer, da die Hauptprotagonistin Ada Sabel, beim LKA Wien suspendiert, nicht so ganz einfach und ihre Handlungen für mich auch in großen Teilen nicht ganz nachvollziehbar sind. Sie ist auf der Suche nach ihrer entführten Tochter, es gibt keine Hinweise und auch die Kollegen glauben ihr nicht.
Durch einen Todesfall, bei welchem auf der Leiche ihr Vorname hinterlassen wird, kommt nun nach vielen Monaten Bewegung in die Sache.
Und bei dieser Sache hätte tatsächlich eine Triggerwarnung hergermusst, denn es geht im Großen und Ganzen um den Mißbrauch von Heimkindern.
Die Spannung steigt dann auch kontinuierlich bis zum Schluß hin. Ob nach dem Abschluß dann Ada wieder in den Polizeidienst zurückkehrt bleibt offen und somit auch, ob es sich um den Auftakt einer Reihe handeln wird.
Insgesamt hat mir die Story und auch der Schreibstil sehr gut gefallen, wir blicken auf die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven und Zeiten, was die Story umso spannender macht.
Der Einstieg in diesen Thriller fiel mir etwas schwer, da die Hauptprotagonistin Ada Sabel, beim LKA Wien suspendiert, nicht so ganz einfach und ihre Handlungen für mich auch in großen Teilen nicht ganz nachvollziehbar sind. Sie ist auf der Suche nach ihrer entführten Tochter, es gibt keine Hinweise und auch die Kollegen glauben ihr nicht.
Durch einen Todesfall, bei welchem auf der Leiche ihr Vorname hinterlassen wird, kommt nun nach vielen Monaten Bewegung in die Sache.
Und bei dieser Sache hätte tatsächlich eine Triggerwarnung hergermusst, denn es geht im Großen und Ganzen um den Mißbrauch von Heimkindern.
Die Spannung steigt dann auch kontinuierlich bis zum Schluß hin. Ob nach dem Abschluß dann Ada wieder in den Polizeidienst zurückkehrt bleibt offen und somit auch, ob es sich um den Auftakt einer Reihe handeln wird.
Insgesamt hat mir die Story und auch der Schreibstil sehr gut gefallen, wir blicken auf die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven und Zeiten, was die Story umso spannender macht.
September 5, 2026
Moralische Grauzonen
Die knapp 40-jährige suspendierte Kommissarin Ada ist verzweifelt. Ihre Tochter Mara ist nach einem Streit verschwunden. Sie macht sich Vorwürfe und kämpft damit, dass niemand an eine Entführung glaubt. Als eine kopflose Leiche mit einer blutigen Botschaft auftaucht, ist dies für Ada ein klarer Hinweis. Sie nimmt die Ermittlungen auf, erweckt damit ihre eigene Vergangenheit zum Leben und befindet sich plötzlich in einem Kriminalfall, der kaum persönlicher sein könnte.
Die Kapitel sind kurz und wechseln immer wieder die Schauplätze. Die Stimmung ist düster und die Handlung deutlich komplexer, als ich es zunächst erwartet hatte. Von daher war ein wenig mehr Konzentration beim Lesen erforderlich, um nicht den Überblick zu verlieren.
Die Charaktere wirken authentisch und sind gut gezeichnet.
„Totensee“ ist ein düsterer Thriller, der auf einer emotionalen Ausgangssituation basiert und durch unvorhergesehene Wendungen überzeugt.
Die Auflösung hat mich überrascht, hat aber gut gepasst, da alles stimmig aufgeklärt wurde.
Die knapp 40-jährige suspendierte Kommissarin Ada ist verzweifelt. Ihre Tochter Mara ist nach einem Streit verschwunden. Sie macht sich Vorwürfe und kämpft damit, dass niemand an eine Entführung glaubt. Als eine kopflose Leiche mit einer blutigen Botschaft auftaucht, ist dies für Ada ein klarer Hinweis. Sie nimmt die Ermittlungen auf, erweckt damit ihre eigene Vergangenheit zum Leben und befindet sich plötzlich in einem Kriminalfall, der kaum persönlicher sein könnte.
Die Kapitel sind kurz und wechseln immer wieder die Schauplätze. Die Stimmung ist düster und die Handlung deutlich komplexer, als ich es zunächst erwartet hatte. Von daher war ein wenig mehr Konzentration beim Lesen erforderlich, um nicht den Überblick zu verlieren.
Die Charaktere wirken authentisch und sind gut gezeichnet.
„Totensee“ ist ein düsterer Thriller, der auf einer emotionalen Ausgangssituation basiert und durch unvorhergesehene Wendungen überzeugt.
Die Auflösung hat mich überrascht, hat aber gut gepasst, da alles stimmig aufgeklärt wurde.
September 6, 2026
Solider Thriller, aber ohne richtigen Sog
„Totensee“ hatte für mich einige gute Ansätze, konnte mich insgesamt aber leider nicht ganz packen. Die Geschichte ist durchaus spannend aufgebaut und gerade die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen sorgen dafür, dass man lange miträtselt. Gleichzeitig war mir das Ganze stellenweise etwas zu verworren und ich musste mich beim Lesen immer wieder neu orientieren.
Der Schreibstil war für mich grundsätzlich angenehm und flüssig, trotzdem wollte sich bei mir nie so richtig dieser Sog einstellen, bei dem man unbedingt weiterlesen möchte. Manche Entwicklungen wirkten auf mich außerdem etwas zu konstruiert.
Das Ende hat dann nochmal einiges an Spannung rausgeholt und hat mir deutlich besser gefallen als manche Passagen davor.
Insgesamt also ein solider Thriller mit interessanten Ideen, der mich aber nicht ganz überzeugen konnte. Für mich sind es 3 von 5 Sternen.
„Totensee“ hatte für mich einige gute Ansätze, konnte mich insgesamt aber leider nicht ganz packen. Die Geschichte ist durchaus spannend aufgebaut und gerade die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen sorgen dafür, dass man lange miträtselt. Gleichzeitig war mir das Ganze stellenweise etwas zu verworren und ich musste mich beim Lesen immer wieder neu orientieren.
Der Schreibstil war für mich grundsätzlich angenehm und flüssig, trotzdem wollte sich bei mir nie so richtig dieser Sog einstellen, bei dem man unbedingt weiterlesen möchte. Manche Entwicklungen wirkten auf mich außerdem etwas zu konstruiert.
Das Ende hat dann nochmal einiges an Spannung rausgeholt und hat mir deutlich besser gefallen als manche Passagen davor.
Insgesamt also ein solider Thriller mit interessanten Ideen, der mich aber nicht ganz überzeugen konnte. Für mich sind es 3 von 5 Sternen.
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