Soraya hat dem Königshaus alles geschworen – nur keine Vergebung. Seit Sorayas Bruder durch Kronprinz Cruz verurteilt wurde, verkörpert er für sie alles, was sie Macht und Willkür. Und als sie sich ohne jede Vorwarnung der gnadenlosen Aufnahmeprüfung in die legendäre Element Academy stellen muss, steht ausgerechnet Cruz Castillo wieder vor ihr. Und seine Nähe erschüttert sie mehr als sein Urteil. Was sich wie ein Fluch anfühlt, bringt eine Wahrheit ans Licht, die nicht nur Soraya und Cruz überrascht, sondern ein ganzes System aus Blut, Magie und Gehorsam ins Wanken bringt.
Mehrfache Platz-1-SPIEGEL-Bestseller-Autorin Tropes: Forced Proximity, The Chosen One, Enemies to Lovers, Forbidden Love, Academy Vibes Gnadenlose Kämpfe, heimliche Berührungen, unerträgliche Anziehungskraft – Ayla Dades fesselnd geschriebene Romantasy entwickelt einen unwiderstehlichen Lesesog. »Element Academy« ist eine Academy-Romance mit wenigen expliziten Szenen (1 von 5 Chilis) Die New-Adult-Fantasy-Trilogie ist zusammenhängend und die drei Bände können nicht unabhängig voneinander gelesen werden. Packend, gefährlich, romantisch – epische Kämpfe und verbotene Liebe zum Nächtedurchlesen!
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über Lovelybooks erhalten: (Achtung, kleine Spoiler enthalten) A Vow of Light and War, ist eine Romantasy von der Bestseller Autorin Ayla Dade. In der Geschichte werden klassische Tropes behandelt, die wir aus dem Genre kennen, unter anderem Enemies to Lovers, The Chosen One, Fated Mates, just One Bed, Arena, Academy etc…. Insgesamt konnte mich das Buch leider gar nicht überzeugen, im folgenden erläutere ich, warum.
Zunächst zu den sehr positiven Aspekten: Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, man kann wirklich mit Ihnen mitfühlen und sie handeln zumeist logisch und verständlich. Insbesondere der Hauptcharakter Soraya hat eine tolle Persönlichkeit, weiß, was sie will und überzeugt mit Schlagfertigkeit und innerer Stärke. Es werden zahlreiche weitere Charaktere neben dem Love interest und seinem Bruder vorgestellt, zwischen denen sich interessante Beziehungen bilden. Für die Dreiecksbeziehung konnte ich jedoch nicht brennen....
Den Schreibstil der Autorin kann man nur als fesselnd und einzigartig beschreiben. Sie weiß, was sie tut und entführt den Leser bei jedem Satz in ihre fantastische Welt. Der Schreibstil hat mich wirklich von Anfang an überzeugt und ist durchgängig von hoher Qualität.
Leider wurden diese positiven Aspekte von sehr vielen negativen Punkten überschattet: Die Story an sich hatte sehr viel Potenzial, was meiner Meinung nach leider nicht ausgeschöpft, sondern im Gegenteil eher verschwendet wurde. In der Geschichte finden sich extrem viele Parallelen zu anderen Bekannten Werken, wie zum Beispiel Harry Potter, Tribute von Panem oder Divergent. Die parallelen sind leider so zahlreich und offensichtlich, dass man nicht darüber hinweg sehen kann. Insgesamt wirkten leider große Teile des Buches nicht eigenständig.
Das World Building in dem Buch ist außerordentlich ausführlich, was man als positiv ansehen kann, mich allerdings extrem gestört hat, da nicht notwendige Details die eigentliche Hauptgeschichte überschwemmt haben. Zudem bestand das World Building aus sehr vielen Details, die mich viel zu sehr an Harry Potter erinnert haben. Als Beispiel werden sehr viele magische Tierwesen eingeführt, sowie zahlreiche besondere Speisen, die mir leider irgendwie bekannt vorkamen. Es wurden für meinen Geschmack auch viel zu viele Charaktere und Hintergrundinfos eingeführt, sodass man schnell den Überblick verloren hat. Bei vielen Dingen hinterfrage ich immernoch die Notwendigkeit. Außerdem war ich irgendwann genervt von dem dauernden "Ich hasse ihn, aber er ist ja so heiß.", "Ich habe so tolle Nägel." und anderen Wortwiederholungen (sonnengeküsst, Bernstein, ihre Ohren glühen jede zweite Seite, iykyk).
Das Pacing hat mir auch nicht gut gefallen, da bestimmte Schlüsselmomente für mein Empfinden deutlich zu kurz gekommen sind, stattdessen aber seitenweise über Mitschüler, die z.B. „Beyblade“ spielen und Nahrungsmittel geschrieben wurde. Die Seitenverteilung insgesamt hat mir also nicht zugesagt. Wer allerdings hauptsächlich auf Word Building steht und einen netten Schreibstil, dem wird das Buch vermutlich gefallen.
Am Ende des Buches hat mich ein extrem plötzlicher und unpassender Spice Teil überrascht, und ein vorhersehbarer und beinahe erzwungener Twist. Hier hätte ich mir auch etwas anderes gewünscht, da es an Originalität fehlte.
Insgesamt kann ich das Buch also leider nicht wirklich weiterempfehlen, auch wenn es einige positive Aspekte gab. Das Cover, der Farbschnitt und die Karte sowie das Glossar im Buch sind wunderschön gestaltet, leider konnte mich das über den Inhalt nicht hinweg trösten.
„A Vow of Light and War“ von Ayla Dade präsentiert sich als eines der schönsten Highlights in punkto Design. Sowohl äußerlich, als auch innerlich wartet dieses Buch mit einer Fülle von atemberaubenden Bildern auf. Karten, ausgefallene Kapitelüberschriften, Auszüge aus Texten - aufwendig und hochwertig - zeigt sich hier schlicht und einfach ein Juwel.
Auf 700 Seiten entführt uns Ayla Dade in eine umfangreiche, opulente und teils auch überfüllte Fantasy Welt, die mit reichlich Ereignissen, Kämpfen, Akademie Alltag und allerlei anderen Themen ausgestattet ist. Gerade zu Beginn der Reise wirkt das Konzept jedoch zu überladen und verworren - nicht zuletzt ausgelöst durch fremdartige Namen und Begriffe, die sich oftmals wiederum ähneln - was den Einstieg persönlich schwerfällig machte.
Obgleich dieses holprigen Starts waren es Punkte wie der einnehmende Stil, der ausgefallene und außergewöhnliche Humor, wie auch die einprägsamen Charaktere, deren Sog man nicht widerstehen konnte. Allen voran Protagonistin Soraya präsentiert sich als scharfzüngige Kämpferin, die mit Herz und Verstand agierte, was mir zutiefst imponierte.
Neben ihr stachen aber auch weitere Figuren hervor, die kaum aus dem Gedächtnis wegzudenken sind. So bildet die Freundschaft zu ihren Zimmergenossinnen einen wunderschönen Found Family Trope, wohingegen die buchstäbliche Bindung zu Prinz Cruz von hitzigen Wortgefechten und dem Enemies-to-Lovers Trope geprägt ist.
All diese Aspekte hatten das Potenzial zu einer wahren Obsession zu werden, doch sosehr mich eben beschriebenes auch begeisterte und faszinierte, sosehr stachen einige Facetten hervor, die Frust und Enttäuschung hervorriefen. Allen voran die auffallenden und sich häufenden Parallelen zu bekannten Werken wie Harry Potter, Die Tribute von Panem und Die Bestimmung, bis hin zu fehlenden Emotionen und Gefühlen hinsichtlich der Romantasy.
Gerade im Fantasy Genre stechen Inspirationen bekannter Schöpfungen immer wieder hervor, was ich persönlich nicht schlimm finde, denn es mag unvorstellbar schwer sein, das Rad wahrhaftig neu zu erfinden und letztlich braucht es das ja auch nicht. Aber hier mangelte es mir an persönlicher und eigenständiger Note sowie Kreativität.
So zeigen sich teils ganze 1:1 Ereignisse aus ebenjenen Werken, die ich persönlich anders gewünscht hätte, was sodann leider einen faden Beigeschmack hervorrief. Auch die Empfindungen, Annäherungen und heimlichen Berührungen zwischen Soraya und Cruz blieben für mich auf fast 600 Seiten zu oberflächlich und kaum greifbar, wohingegen das Ende sich dann als „jetzt oder nie“ anfühlte.
Obwohl „A Vow of Light and War“ für mich so einige kritische Aspekte aufweist, die Unzufriedenheit und Enttäuschung hinterließen, ist da der, wenn auch schwache, Funke mehr erfahren zu wollen. Die offenen Geheimnisse zu ergründen und vor allem Soraya und Cruz auf ihrer weiteren Reise begleiten zu wollen.