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Tutto bene
Mars, Snickers, Happy Cherries – wenn Emma die Späti-Regale aufstockt, sieht sie nur eins: Kalorien. Ihr Studium hat sie abgebrochen, genauso wie den Kontakt zu ihrem Vater, der vermutlich irgendwo auf einer Parkbank seinen letzten Rausch ausschläft. Und auch Emma steht kaum einen Abend ohne Müller-Thurgau durch, die Tasse unter dem Tresen hilft ihr beim Vergessen. Ist doch tutto bene, oder? Nicht. Aber dann ist da plötzlich Ingrid: fünfzehn, rotzfrech und seit Neuestem Schülerpraktikantin im Späti. Nicht nur Udo, der einzig für Schokolade und Energydrinks hinter seinem Gaming-Computer hervorkriecht, mag die neunmalkluge Teenagerin auf Anhieb. Auch Emma lässt Ingrid bald unbedacht in ihr Herz. Unbedacht, denn jetzt muss sie ihre Probleme wirklich angehen – und die steigern sich exponentiell, als sie den Matrosen, der eigentlich Leo heißt, kennenlernt. Er will das, was sie seit Jahren scheut: eine Beziehung, mit allem, was dazugehört. Doch Emma wagt ja noch nicht mal, sich ein Tattoo stechen zu lassen, wie soll sie sich da zu so etwas Großem committen? Sich jemandem auch nur einen Spaltbreit zu öffnen, ist schon schwer genug.
- GenresContemporaryAudiobook
266 pages, Kindle Edition
Published July 1, 2026
About the author
Laura Wagner
20 books9 followersI have been the book reviewer for Classic Images since 2001. I have written articles for CI, Films of the Golden Age, and other magazines since 1995. I am the coauthor (with Ray Hagen) of KILLER TOMATOES: FIFTEEN TOUGH FILM DAMES, published by McFarland & Company, Inc. (www.mcfarlandpub.com); and the sole author of ANNE FRANCIS: THE LIFE AND CAREER and HOLLYWOOD'S HARD-LUCK LADIES: 23 ACTRESSES WHO SUFFERED EARLY DEATHS, ACCIDENTS, MISSTEPS, ILLNESSES AND TRAGEDIES, both published by McFarland & Company, Inc. (www.mcfarlandpub.com); LET ME TELL YOU HOW I REALLY FEEL: THE UNCENSORED BOOK REVIEWS OF CLASSIC IMAGES' LAURA WAGNER, published by BearManor Media (www.bearmanormedia.com); and LET ME TELL YOU HOW I REALLY FEEL...AGAIN: MORE OF THE BEST OF LAURA WAGNER'S BOOK REVIEWS FROM CLASSIC IMAGES
(http://bearmanormedia.com/)
(http://bearmanormedia.com/)
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 33 reviews
July 24, 2026
"Emma, du spinnst. Du bist doch kein Erdbeben. Du bist E. Echt wie Pur." Echt wie Pur. Ingrid nimmt mich mit ins Abenteuerland.
Ich habe ja schon viel Furchtbares gelesen, aber ein Buch, das wirklich alles Schlimme in sich vereint, ist mir selten untergekommen. In Tutto bene findet man aber die Dreifaltigkeit des Grauens vor: einen prätentiösen und grottigen Schreibstil, unsympathische und strunzdumme Figuren und, als Kirsche auf der Sahnetorte, heikle Themen, die schlecht bis gar nicht aufgearbeitet werden.
Wer auch immer beim DUMONT Verlag dieses Manuskript gelesen hat und dachte: „Geil, das nehmen wir!“, muss entweder besoffen (wie unsere Protagonistin Emma) oder nicht zurechnungsfähig gewesen sein. Zwischendurch dachte ich sogar kurz, ich lese eine Parodie, weil es wirklich dermaßen bescheuert und nervig zugleich war. So, als hätte man eine Beilight-Version aus 22 Bahnen gemacht.
Der Schreibstil war voller dämlicher Metaphern und gewollt humoristischer Einschübe, die mich richtig haben cringen lassen.
Klug war das. Nicht.
Dieses „Nicht.“, das man 2018 immer benutzt hat, taucht in diesem Buch ungefähr fünf Mal auf. Auch Sätze wie „Parodontose lässt grüßen.“ haben mich gekillt. Versteht man, was ich damit meine? Die Protagonistin will auf Biegen und Brechen irgendwie selbstironisch sein, dabei ist alles, was in ihr vorgeht und aus ihrem Mund kommt, wie aus einer schlechten Sitcom. Auch die Dialoge in diesem Buch sind unnormal gestelzt und kommen auch straight aus irgendeiner 2000er-Serie. Niemand im normalen Leben redet so miteinander. Auch dieser Love Interest Leo, der immer nur Matrose (cringe) genannt wird, hat mit seiner komischen Art den Vogel abgeschossen. Die beiden werfen sich nach wenigen Stunden schon unfassbar bedeutungsschwangere Sätze an den Kopf. Jede zwischenmenschliche Beziehung in diesem Buch ist so konstruiert aufgeladen, und wirklich gar nichts fühlt sich in irgendeiner Weise authentisch oder echt (wie Pur) an.
Hinzu kommt, dass Emma offensichtlich eine Essstörung und ein Alkoholproblem hat. Das wird bis zum Ende nicht eingeordnet, aber hey, Hauptsache, sie bekommt den Typen ab. Aber ganz ehrlich: Die beiden haben sich verdient. Beide sind komplett besessen von sich selbst und hören sich gerne selbst reden.
Ich stehe mit meinem Namen komplett hinter folgender Aussage: Dieses Buch ist mit Abstand das schlechteste Buch 2026. Ein Autounfall, bei dem man nicht mal hingucken möchte. Man will wegrennen.
August 5, 2026
Das war leider so gar kein Match. Dabei hatte ich mich so auf das Setting gefreut: Eine Späti-Freundschaft zwischen zwei Frauen. Offensichtliche Probleme hinter einet harten Fassade, bisschen rotzig erzählt, klang nach dem perfekten Sommerbuch!
Ich hätte wohl einfach die Leseprobe lesen sollen, statt mich vom schönen Cover verführen zu lassen, denn leider war ich schon nach wenigen Seiten ziemlich ernüchternd: Furchtbar unnatürliche Dialoge, Klischee-Figuren und eine Dreiecksbeziehungsgeschichte, die ich nicht gebraucht hätte.
Protagonistin Emma ist eine Frau, die sich im Kreis dreht, eindeutig an einer Essstörung und Alkoholsucht leidet (was der Roman aber nie wirklich aufarbeitet, sondern eher wie coole Accessoires aussehen lässt) und sich leider auf 300 Seiten allerhöchstens einen halben Millimeter weiter entwickelt. Nichts gegen schwierige, anstrengende Protagonistinnen, aber irgendwann hat mich Emma einfach wirklich nicht mehr interessiert. Und diese komische "Liebesgeschichte" fand ich sowas von konstruiert. Und die ach so abgeklärte Teenagerin mit den Klischee-reichen Eltern hat mich leider auch gar nicht abgeholt.
Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber hier habe ich mich seit langem mal wieder über einen Buchkauf geärgert. Wirklich schade!
Ich hätte wohl einfach die Leseprobe lesen sollen, statt mich vom schönen Cover verführen zu lassen, denn leider war ich schon nach wenigen Seiten ziemlich ernüchternd: Furchtbar unnatürliche Dialoge, Klischee-Figuren und eine Dreiecksbeziehungsgeschichte, die ich nicht gebraucht hätte.
Protagonistin Emma ist eine Frau, die sich im Kreis dreht, eindeutig an einer Essstörung und Alkoholsucht leidet (was der Roman aber nie wirklich aufarbeitet, sondern eher wie coole Accessoires aussehen lässt) und sich leider auf 300 Seiten allerhöchstens einen halben Millimeter weiter entwickelt. Nichts gegen schwierige, anstrengende Protagonistinnen, aber irgendwann hat mich Emma einfach wirklich nicht mehr interessiert. Und diese komische "Liebesgeschichte" fand ich sowas von konstruiert. Und die ach so abgeklärte Teenagerin mit den Klischee-reichen Eltern hat mich leider auch gar nicht abgeholt.
Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber hier habe ich mich seit langem mal wieder über einen Buchkauf geärgert. Wirklich schade!
July 24, 2026
Boah wie anstrengend kann eine Protagonistin überhaupt sein. Ja, sie hat wirklich ein grosses Päckchen mit sich zu tragen (Alkoholsucht, Essstörung, Scheisskindheit) und ich verstehe, dass es nicht einfach ist, damit einen gesunden Umgang zu finden. Aber dass ich über 280 Seiten lang einer erwachsenen Frau dabei zugesehen habe, wie sie 0 Verantwortung für ihr Leben übernimmt (und immer wieder die selben Fehler macht), war einfach ultra mühsam.
Gründe, warum ich das Buch überhaupt durchgezogen habe:
- Die sarkastische Sprache macht die Lektüre v.A. zu Beginn recht unterhaltsam- wird aber im Verlauf langweilig, da das der Nr. 2 Coping Mechanism (Nr.1 ist der Suff) unserer Prota ist.
- Die 15jährige Späti-Praktikantin Ingrid (sofern man nicht hinterfragt, wie eine 15jährige im Späti arbeiten kann) sowie Nebenspieler/Späti-Stammkunde Udo, welcher unserer Prota immer mal wieder mal einen Arschtritt gegeben haben. Leider waren diese beiden Figuren zu wenig ausgearbeitet, kamen etwas flach daher, da wäre mehr möglich gewesen.
Alles in allem: Mähh!
Gründe, warum ich das Buch überhaupt durchgezogen habe:
- Die sarkastische Sprache macht die Lektüre v.A. zu Beginn recht unterhaltsam- wird aber im Verlauf langweilig, da das der Nr. 2 Coping Mechanism (Nr.1 ist der Suff) unserer Prota ist.
- Die 15jährige Späti-Praktikantin Ingrid (sofern man nicht hinterfragt, wie eine 15jährige im Späti arbeiten kann) sowie Nebenspieler/Späti-Stammkunde Udo, welcher unserer Prota immer mal wieder mal einen Arschtritt gegeben haben. Leider waren diese beiden Figuren zu wenig ausgearbeitet, kamen etwas flach daher, da wäre mehr möglich gewesen.
Alles in allem: Mähh!
September 13, 2026
Alles tutti bei 'Tutto Bene'! 😄🍷
Ich kann mich den vielen begeisterten Stimmen zu Laura Wagners Roman 'Tutto Bene' nur anschließen - ich hatte richtig viel Spaß mit diesem Buch! 🩷
Emma arbeitet in einem Späti und hat ein kleines, beziehungsweise eher ein ziemlich großes Alkoholproblem. Wenn der Tag mal wieder zu viel ist, helfen eben ein, zwei Flaschen Wein beim Vergessen, Abschalten und Wegknocken. Nicht unbedingt die beste Strategie, aber definitiv eine, die Emma ziemlich konsequent verfolgt. 🙈
Dann kommt Ingrid. Schülerin, Praktikum im Späti und ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Köpfchen, Empathie und trockenem Humor. Die beiden sind anfangs alles andere als ein Herz und eine Seele und liefern sich stattdessen herrlich bissige Schlagabtausche. 😄 Doch nach und nach entsteht zwischen ihnen eine ganz besondere Verbindung - und genau das hat mir richtig gut gefallen.
Emma und Ingrid sind einfach ein Duo, das man mögen muss. Emma mit ihrer sarkastischen Art hätte ich zwischendurch im Wechsel am liebsten mal ordentlich geschüttelt und dann wieder in den Arm genommen. 🥹 Und Ingrid? Ein cleveres, empathisches Mädchen mit einem Humor, der wunderbar mit Emmas Art harmoniert. Die beiden viben einfach. ❤️
Aber auch die Nebenfiguren haben mir richtig gut gefallen. Späti-Stammgast Udo macht das Trio perfekt und dann wäre da noch Leo - Emmas Internetbekanntschaft, den man ebenfalls ziemlich schnell ins Herz schließt. Wobei das Kennenlernen der beiden natürlich nicht ganz so unkompliziert abläuft, wie man vielleicht hoffen könnte. 😉
Was mir besonders gut gefallen hat: Das Buch ist witzig, spritzig und gleichzeitig überraschend berührend. Es gibt jede Menge amüsante Momente, aber eben auch Szenen, die ans Herz gehen und noch ein bisschen nachwirken.
Der Schreibstil ist locker und leicht, die Seiten fliegen nur so dahin - und plötzlich ist man schon am Ende. 🥰📖
Von mir gibt's ein Herzchen und eine klare Leseempfehlung! 🩷👍🏻
🍷 Tutto bene? Tutte bene! 😉
Ich kann mich den vielen begeisterten Stimmen zu Laura Wagners Roman 'Tutto Bene' nur anschließen - ich hatte richtig viel Spaß mit diesem Buch! 🩷
Emma arbeitet in einem Späti und hat ein kleines, beziehungsweise eher ein ziemlich großes Alkoholproblem. Wenn der Tag mal wieder zu viel ist, helfen eben ein, zwei Flaschen Wein beim Vergessen, Abschalten und Wegknocken. Nicht unbedingt die beste Strategie, aber definitiv eine, die Emma ziemlich konsequent verfolgt. 🙈
Dann kommt Ingrid. Schülerin, Praktikum im Späti und ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Köpfchen, Empathie und trockenem Humor. Die beiden sind anfangs alles andere als ein Herz und eine Seele und liefern sich stattdessen herrlich bissige Schlagabtausche. 😄 Doch nach und nach entsteht zwischen ihnen eine ganz besondere Verbindung - und genau das hat mir richtig gut gefallen.
Emma und Ingrid sind einfach ein Duo, das man mögen muss. Emma mit ihrer sarkastischen Art hätte ich zwischendurch im Wechsel am liebsten mal ordentlich geschüttelt und dann wieder in den Arm genommen. 🥹 Und Ingrid? Ein cleveres, empathisches Mädchen mit einem Humor, der wunderbar mit Emmas Art harmoniert. Die beiden viben einfach. ❤️
Aber auch die Nebenfiguren haben mir richtig gut gefallen. Späti-Stammgast Udo macht das Trio perfekt und dann wäre da noch Leo - Emmas Internetbekanntschaft, den man ebenfalls ziemlich schnell ins Herz schließt. Wobei das Kennenlernen der beiden natürlich nicht ganz so unkompliziert abläuft, wie man vielleicht hoffen könnte. 😉
Was mir besonders gut gefallen hat: Das Buch ist witzig, spritzig und gleichzeitig überraschend berührend. Es gibt jede Menge amüsante Momente, aber eben auch Szenen, die ans Herz gehen und noch ein bisschen nachwirken.
Der Schreibstil ist locker und leicht, die Seiten fliegen nur so dahin - und plötzlich ist man schon am Ende. 🥰📖
Von mir gibt's ein Herzchen und eine klare Leseempfehlung! 🩷👍🏻
🍷 Tutto bene? Tutte bene! 😉
August 25, 2026
2,5 Sterne
Emma arbeitet in einem Späti, hat gerade wenig Perspektiven und ertränkt ihre Probleme regelmäßig in Wein. Als die fünfzehnjährige Praktikantin Ingrid im Späti anfängt, stößt sie damit einige Veränderungen bei Emma an.
Ich hatte anfangs wirklich eine gute Zeit mit „Tutto bene“. Der Stil ist modern und rasant und ich fand das Späti-Setting speziell und gut gemacht. Emma mochte ich vor allem anfangs als weirde Hauptfigur mit vielen Problemen und Eigenheiten gerne. Immer wieder ergeben sich sehr witzige und auch süße Momente. Trotz Emmas Problemen und Schwierigkeiten schwingt viel Hoffnung mit.
Leider hat mich das Buch im Laufe der Geschichte dann aber immer mehr verloren. Unter anderem lag das an den Dialogen. Gefühlt sind alle Personen ständig konfrontativ, ironisch, schlagfertig, besserwisserisch, altklug. Anfangs fand ich das noch amüsant und speziell, irgendwann war es mir einfach too much.
Die Nebenfiguren blieben für mich teilweise zu klischeehaft. Außerdem dreht sich für meinen Geschmack ziemlich viel um Männer und Dating und ich mochte nicht, wieviel Raum und welche Rolle Emmas Love Interest einnimmt.
Schwierig fand ich außerdem den Umgang mit Emmas auffälligem Ess- und Trinkverhalten.
Fazit: Am Ende war „Tutto bene“ trotz vieler Stärken nicht ganz meins.
Das Buch könnte trotzdem etwas für euch sein, wenn ihr Folgendes mögt: schnelle Dialoge, eigensinnige Protagonistinnen, Späti-Setting, Dating in Büchern, Geschichten, die von ihren Figuren und vom Vibe leben.
Emma arbeitet in einem Späti, hat gerade wenig Perspektiven und ertränkt ihre Probleme regelmäßig in Wein. Als die fünfzehnjährige Praktikantin Ingrid im Späti anfängt, stößt sie damit einige Veränderungen bei Emma an.
Ich hatte anfangs wirklich eine gute Zeit mit „Tutto bene“. Der Stil ist modern und rasant und ich fand das Späti-Setting speziell und gut gemacht. Emma mochte ich vor allem anfangs als weirde Hauptfigur mit vielen Problemen und Eigenheiten gerne. Immer wieder ergeben sich sehr witzige und auch süße Momente. Trotz Emmas Problemen und Schwierigkeiten schwingt viel Hoffnung mit.
Leider hat mich das Buch im Laufe der Geschichte dann aber immer mehr verloren. Unter anderem lag das an den Dialogen. Gefühlt sind alle Personen ständig konfrontativ, ironisch, schlagfertig, besserwisserisch, altklug. Anfangs fand ich das noch amüsant und speziell, irgendwann war es mir einfach too much.
Die Nebenfiguren blieben für mich teilweise zu klischeehaft. Außerdem dreht sich für meinen Geschmack ziemlich viel um Männer und Dating und ich mochte nicht, wieviel Raum und welche Rolle Emmas Love Interest einnimmt.
Schwierig fand ich außerdem den Umgang mit Emmas auffälligem Ess- und Trinkverhalten.
Fazit: Am Ende war „Tutto bene“ trotz vieler Stärken nicht ganz meins.
Das Buch könnte trotzdem etwas für euch sein, wenn ihr Folgendes mögt: schnelle Dialoge, eigensinnige Protagonistinnen, Späti-Setting, Dating in Büchern, Geschichten, die von ihren Figuren und vom Vibe leben.
July 29, 2026
Ich habe irgendwann aufgegebend, leider. Der Text ist voller klischierter Figuren, die sich ständig selbst beschreiben müssen, weil der Text/ die Autorin es nicht können, voller cringen Bemerkungen und dahingerotzten schlechten Metaphern und Bildern (Sprache ist so übertrieben auf “jung” gemacht). Leider wird auch mit den schweren Themen - und davon gibt es reichlich - im Plauderton umgegangen, sodass zum Beispiel das Alkoholproblem der Hauptsfigur einerseits lapidar wirkt und andererseits total unglaubwürdig. Schade!
July 11, 2026
Eigentlich mag ich Bücher mit just vibes, no plot. Aber hier habe ich mich wirklich ständig gefragt, was der Sinn hinter diesem Buch ist und in welches Genre es sich eigentlich einordnen lässt. Das Cover und der Buchtitel haben mich direkt angezogen, der Klappentext versprach was lockeres, aber witziges und leichtes. Normalerweise liebe ich auch lakonische und direkte Sätze, aber hier stimmte für mich nichts. Der Schreibstil war zu platt, viele Sätze, Metaphern und Wiederholungen die unglaublich träge und langweilig daherkommen, manchmal aber auch einfach unlogisch und überzogen sind. Jeder Charakter blieb für mich nur angedeutet und schemenhaft, so richtig kennt man niemanden, selbst die Erzählerin nicht. Die zahlreichen Dialoge fand ich unnatürlich, steif und nicht dynamisch genug. Sehr oft saß ich da und dachte „so redet doch kein Mensch“. Und wenn ich noch einmal das Wort Matrose oder Jäger lese, gehe ich crashout.
July 13, 2026
Eigentlich ist nichts in Emmas Leben tutto bene: Den Kontakt zu ihrem Vater und ihr Studium hat sie abgebrochen, stattdessen arbeitet sie in einem Berliner Späti, wo sie beim Regale Einräumen Schokoriegel und Gummibärchen zählt, genauso wie deren Kaloriengehalt. Essen kann sie nicht, nur das Trinken und ihre tägliche Flasche Wein helfen ihr ein bisschen beim Verdrängen. Aber dann taucht die 15-jährige Ingrid im Späti auf, rotzfrech, besserwisserisch und leider auch sehr liebenswert. Schneller als gedacht schleicht Ingrid sich in Emmas Herz. Genauso wie Leo, Emmas Bumble-Bekanntschaft, den sie Matrose nennt und mit dem sie sich plötzlich vorstellen kann, was so lange unmöglich schien: Liebe.
Die Idee, einen Späti zum Handlungsort eines Romans zu machen, fand ich schon beim Lesen des Klappentextes genial. In »Tutto Bene« wird der Späti zum Ort der Begegnungen und zum Therapiezimmer, denn jede Figure hat sein/ihr Päckchen zu tragen und sie alle sind mir richtig schnell ans Herz gewachsen. Am allerliebsten mochte ich Ingrid. 🐢 Die Figuren stehen hier also klar im Vordergrund. Der Roman hat wenig Plot, dafür sehr viele Berliner Hipster Vibes, sehr viel Witz und sehr viel Charme. Extra-Punkte für die Pokémon & Girlmore Girls Anspielungen. Auch Laura Wagners direkten, ironischen und etwas rotzigen Schreibstil mochte ich total gerne und er hat super zur Geschichte gepasst.
Lies dieses Buch unbedingt, wenn dir eins der folgenden Bücher gefallen hat:
- »22 Bahnen«
- »Was man von hier aus sehen kann«
- »Alte Sorten«
- »Pause«
Ein wahnsinnig witziger Roman, der berührt und dazu einlädt, sich zu öffnen, Menschen an sich ran zu lassen und dem Leben eine Chance zu geben, auch wenn es manchmal schwer und aussichtslos erscheint. Absolute Empfehlung für dieses Buch. »Tutto Bene« ist für mich tutto bene!! 🤌🏼
Die Idee, einen Späti zum Handlungsort eines Romans zu machen, fand ich schon beim Lesen des Klappentextes genial. In »Tutto Bene« wird der Späti zum Ort der Begegnungen und zum Therapiezimmer, denn jede Figure hat sein/ihr Päckchen zu tragen und sie alle sind mir richtig schnell ans Herz gewachsen. Am allerliebsten mochte ich Ingrid. 🐢 Die Figuren stehen hier also klar im Vordergrund. Der Roman hat wenig Plot, dafür sehr viele Berliner Hipster Vibes, sehr viel Witz und sehr viel Charme. Extra-Punkte für die Pokémon & Girlmore Girls Anspielungen. Auch Laura Wagners direkten, ironischen und etwas rotzigen Schreibstil mochte ich total gerne und er hat super zur Geschichte gepasst.
Lies dieses Buch unbedingt, wenn dir eins der folgenden Bücher gefallen hat:
- »22 Bahnen«
- »Was man von hier aus sehen kann«
- »Alte Sorten«
- »Pause«
Ein wahnsinnig witziger Roman, der berührt und dazu einlädt, sich zu öffnen, Menschen an sich ran zu lassen und dem Leben eine Chance zu geben, auch wenn es manchmal schwer und aussichtslos erscheint. Absolute Empfehlung für dieses Buch. »Tutto Bene« ist für mich tutto bene!! 🤌🏼
July 24, 2026
Toxisch!
Ich habe keine der Charaktere gemocht: Ingrid fand ich zu konstruiert, Emma eine Vollkatastophe, Leo nervig (der hübsche Gutboy der aber schon narzisstische Züge zeigt) und Udo überflüssig.
Wie mit Emmas Alkohol- und Esskrankheit umgegangen wird finde ich höchst problematisch. Sie steht sich selbst total im Weg, bräuchte professionelle Hilfe, und bis zum Ende des Buches (ich habe das letzte Drittel überflogen) wird aber nichts in der Richtung unternommen. Sie scheint ihre Probleme ja (noch) gar nicht als Probleme wahrzunehmen, das Einzige, was wichtig für sie ist, ist die Beachtung durch Leo "der Matrose" (🤢).
Ich habe keine der Charaktere gemocht: Ingrid fand ich zu konstruiert, Emma eine Vollkatastophe, Leo nervig (der hübsche Gutboy der aber schon narzisstische Züge zeigt) und Udo überflüssig.
Wie mit Emmas Alkohol- und Esskrankheit umgegangen wird finde ich höchst problematisch. Sie steht sich selbst total im Weg, bräuchte professionelle Hilfe, und bis zum Ende des Buches (ich habe das letzte Drittel überflogen) wird aber nichts in der Richtung unternommen. Sie scheint ihre Probleme ja (noch) gar nicht als Probleme wahrzunehmen, das Einzige, was wichtig für sie ist, ist die Beachtung durch Leo "der Matrose" (🤢).
July 30, 2026
Ein Stern für den Berliner Späti Vibe, ein Stern für das hübsche Cover.
Just vibes no plot ist das, was ich mir von dem Buch versprochen habe nachdem mir unverhofft im Urlaub der Lesestoff ausgegangen war und ich zugegebenermaßen fix nach Cover und Klappentext ausgewählt hatte. Nach ein paar Seiten hatte ich schon das Gefühl, kein literarisches Meisterwerk in den Händen zu halten. Die bemüht junge Sprache und die unrealistischen Dialoge haben mich direkt frequentiert weggecringed. Ich hatte das Gefühl, dass gleich mehrere hochkomplexe psychologische Themen reingeklatscht und schlecht aufgearbeitet wurden: direkt Alkoholsucht UND Esstörung bei der Protagonistin, Kindheitstraumata, Bindungsängste usw. Einzelne Nebenfiguren und Erzählstränge, die die Story halbwegs vom stumpfen und unterkomplexen Telenovela-Charakter hätten befreien können, führten leider ins Nichts. Irgendwie war das Buch flimmernd viel und dann doch so wenig. Nichts, was mich in irgendeiner Weise zum Nachdenken angeregt hat. Aber hey, die Vibes waren da!
Just vibes no plot ist das, was ich mir von dem Buch versprochen habe nachdem mir unverhofft im Urlaub der Lesestoff ausgegangen war und ich zugegebenermaßen fix nach Cover und Klappentext ausgewählt hatte. Nach ein paar Seiten hatte ich schon das Gefühl, kein literarisches Meisterwerk in den Händen zu halten. Die bemüht junge Sprache und die unrealistischen Dialoge haben mich direkt frequentiert weggecringed. Ich hatte das Gefühl, dass gleich mehrere hochkomplexe psychologische Themen reingeklatscht und schlecht aufgearbeitet wurden: direkt Alkoholsucht UND Esstörung bei der Protagonistin, Kindheitstraumata, Bindungsängste usw. Einzelne Nebenfiguren und Erzählstränge, die die Story halbwegs vom stumpfen und unterkomplexen Telenovela-Charakter hätten befreien können, führten leider ins Nichts. Irgendwie war das Buch flimmernd viel und dann doch so wenig. Nichts, was mich in irgendeiner Weise zum Nachdenken angeregt hat. Aber hey, die Vibes waren da!
August 14, 2026
leider überhaupt nicht was ich erwartet hab… der love interest absolut schrecklich und so besitzergreifend, kaum auszuhalten… die hauptperson kämpft mit alkohol und essen, was so wenig direkt angesprochen wird, fast eher schon romantisiert und mit dem narrativ verknüpft sie könne ja gerettet werden, wenn sie nur bei diesem typen nicht alles verbockt.
einziger aber richtig cuter lichtblick: eine schöne freundschaft mit einem mädchen das auch beim späti arbeitet. und ein paar coole wörter: Uralttampons & gruppenkuscheln
einziger aber richtig cuter lichtblick: eine schöne freundschaft mit einem mädchen das auch beim späti arbeitet. und ein paar coole wörter: Uralttampons & gruppenkuscheln
July 15, 2026
Das war richtig, richtig schlimm! Ich will mein Geld zurück! Diesen Roman kann man unmöglich Literatur nennen.
Der Alkoholkonsum im Buch ist eine einzige Katastrophe! Null Handlung, sinnlos dazwischen geklatschte Kindheitserinnerungen!!! Gekrönt wird das Ganze durch einen bemüht lustigen Schreibstil! Matrose, Jäger, Deep Talk, man will die ganze Zeit nur schreien…um eine ähnlich platte Phrase, mit denen im Buch nur so um sich geschmissen wird, rauszuhauen: ein Satz mit x, das war wohl nix!
Der Alkoholkonsum im Buch ist eine einzige Katastrophe! Null Handlung, sinnlos dazwischen geklatschte Kindheitserinnerungen!!! Gekrönt wird das Ganze durch einen bemüht lustigen Schreibstil! Matrose, Jäger, Deep Talk, man will die ganze Zeit nur schreien…um eine ähnlich platte Phrase, mit denen im Buch nur so um sich geschmissen wird, rauszuhauen: ein Satz mit x, das war wohl nix!
August 30, 2026
schön , zwischendrin eetwasss zu viel (Beziehungs)drama mit Emma und dem Matrosen
August 19, 2026
Also erstmal positiv: Das Buch ist super zu lesen und geht wirklich runter wie Butter. Die Geschichte ist stark dialoglastig und es gibt nur eine Handvoll Figuren, deren Namen man sich merken kann: Emma Anna, Ingrid, Leo, Udo und Ali.
Dass das Buch in einer meiner Lieblingslocations für Geschichten, nämlich Berlin, spielt, fand ich auch ansprechend. Generell liebe ich Geschichten, die in Deutschland spielen, solche sind wenigstens greifbarer als Bücher deutscher Autor*innen, die im Ausland, insbesondere in den Staaten, spielen. Also: Eine semi-funktionierende Alkoholikerin, die in einem Späti arbeitet und an sich selbst arbeiten muss, weil sie eine Schülerpraktikantin kennenlernt, von der sie absolut verzaubert ist? Sign me up.
Insgesamt konnte Wagners Geschichte nicht punkten. Emma ist eine Loserin, der ich zumindest anfangs als gewollt unliebsame und unsympathische Protagonistin einen Vertrauensvorschuss geben wollte. Vielleicht würde sie ja eine schöne Charakterentwicklung durchleben? Aber nein. Möglicherweise ist es von der Autorin so gewollt, dass man sie blöd und unproduktiv findet, aber fand ich es einfach nur frustrierend. Emma navigiert sich durch Bumble Dates mit einem Buchhändler namens Leo, den sie immer wieder anbockt und sich ihm gegenüber durch wirklich unter die Gürtellinie gehende Kommentare unmöglich verhält. Die Hälfte des Buches besteht daraus, dass Emma nach jedem durch ihre Patzer geplatzten Dates entschuldigt und ihm hinterher läuft. Es ist peinlich.
Dann verkackt sie es, indem sie sich paar Mal mit einem Typen namens Ben trifft, und als Leo herauskriegt, dass seine Kennenlernphase mit einem anderen Mann geschlafen hat, trifft sie sich aus Frust nochmal mit Ben???? Irgendwann sticht sie sich random ein Schildkröten Tattoo, das für Ingrid und Leo sein sollen, um sich selbst zu beweisen, dass sie auch Festes in ihrem Leben möchte und sich auf Langfristiges einlassen kann.
Ihr durchweg gestörtes Essverhalten und übermäßigen Alkoholkonsum wird durch ihren Vater erklärt, der zwar in ihrem Leben, aber nie ganz für sie da war. Verletzende Kommentare und wachsende Unsicherheiten prägen ihr Verhältnis zu ihrem Vater. Das ist zwar eine gute Erklärung, im Buch jedoch nicht gut und intensiv genug aufgegriffen, um zu überzeugen. Eine reflektierende Aufarbeitung der Baustellen, um dessen Beschäftigung sich auch Leo wünscht, bleibt allerdings aus.
Wie auch in Caroline Wahls "22 Bahnen" fällt der Roman durch Thematisierung von Arm dran sein, Alkohol und konstanter Markennennungen irgendwie negativ auf, weil die Themen nur da sind und in Tiefe fehlen. Ich finde Markennennungen nicht schlimm; als Deutsche kenne ich die meisten Marken und lese mir auch ab und an Kaufland-Prospekte durch. Es soll realitätsnah wirken, natürlich. Irgendwann schwindet es jedoch in Anstrengung, auch wenn es vermutlich das am wenigsten Frustrierende war.
Am Ende kommen Emma und Leo zusammen, Leo hat sich in sie verliebt, dabei wäre ich schon nach dem 2. Date gerannt und hätte die Schnauze voll von ihr gehabt. Mit Verlaub ist Sex mit einem anderen Typen nichts, was einfach mir nichts dir nichts während einer Kennenlernphase passiert. Mit der Prämisse, dass Emma ihre Liste an Problemen (Alkoholismus, Essstörung und ihre Unliebsamkeit) aufarbeitet, kommen Sie zusammen.
Emma ist für ihr Alter (und ich nehme an, dass sie wirklich etwas älter ist, weil sie ein Studium abgebrochen und seit 7 Jahren keinen Kontakt mit ihrem Vater hat) unglaublich unreif und niemand, den ich lieb haben würde. Frustrierend war das allemal, ebenfalls stach es mir ebenfalls ins Auge, dass der Spätibesitzer Ali als unsympathischer pflichtvergessener Vater und Ehemann skizziert wurde. Er hätte als Spätibesitzer auf jeden Fall eine coole und auch fördernde Rolle für Emma spielen können, diese Chance wurde leider nicht ergriffen.
2 Sterne.
Dass das Buch in einer meiner Lieblingslocations für Geschichten, nämlich Berlin, spielt, fand ich auch ansprechend. Generell liebe ich Geschichten, die in Deutschland spielen, solche sind wenigstens greifbarer als Bücher deutscher Autor*innen, die im Ausland, insbesondere in den Staaten, spielen. Also: Eine semi-funktionierende Alkoholikerin, die in einem Späti arbeitet und an sich selbst arbeiten muss, weil sie eine Schülerpraktikantin kennenlernt, von der sie absolut verzaubert ist? Sign me up.
Insgesamt konnte Wagners Geschichte nicht punkten. Emma ist eine Loserin, der ich zumindest anfangs als gewollt unliebsame und unsympathische Protagonistin einen Vertrauensvorschuss geben wollte. Vielleicht würde sie ja eine schöne Charakterentwicklung durchleben? Aber nein. Möglicherweise ist es von der Autorin so gewollt, dass man sie blöd und unproduktiv findet, aber fand ich es einfach nur frustrierend. Emma navigiert sich durch Bumble Dates mit einem Buchhändler namens Leo, den sie immer wieder anbockt und sich ihm gegenüber durch wirklich unter die Gürtellinie gehende Kommentare unmöglich verhält. Die Hälfte des Buches besteht daraus, dass Emma nach jedem durch ihre Patzer geplatzten Dates entschuldigt und ihm hinterher läuft. Es ist peinlich.
Dann verkackt sie es, indem sie sich paar Mal mit einem Typen namens Ben trifft, und als Leo herauskriegt, dass seine Kennenlernphase mit einem anderen Mann geschlafen hat, trifft sie sich aus Frust nochmal mit Ben???? Irgendwann sticht sie sich random ein Schildkröten Tattoo, das für Ingrid und Leo sein sollen, um sich selbst zu beweisen, dass sie auch Festes in ihrem Leben möchte und sich auf Langfristiges einlassen kann.
Ihr durchweg gestörtes Essverhalten und übermäßigen Alkoholkonsum wird durch ihren Vater erklärt, der zwar in ihrem Leben, aber nie ganz für sie da war. Verletzende Kommentare und wachsende Unsicherheiten prägen ihr Verhältnis zu ihrem Vater. Das ist zwar eine gute Erklärung, im Buch jedoch nicht gut und intensiv genug aufgegriffen, um zu überzeugen. Eine reflektierende Aufarbeitung der Baustellen, um dessen Beschäftigung sich auch Leo wünscht, bleibt allerdings aus.
Wie auch in Caroline Wahls "22 Bahnen" fällt der Roman durch Thematisierung von Arm dran sein, Alkohol und konstanter Markennennungen irgendwie negativ auf, weil die Themen nur da sind und in Tiefe fehlen. Ich finde Markennennungen nicht schlimm; als Deutsche kenne ich die meisten Marken und lese mir auch ab und an Kaufland-Prospekte durch. Es soll realitätsnah wirken, natürlich. Irgendwann schwindet es jedoch in Anstrengung, auch wenn es vermutlich das am wenigsten Frustrierende war.
Am Ende kommen Emma und Leo zusammen, Leo hat sich in sie verliebt, dabei wäre ich schon nach dem 2. Date gerannt und hätte die Schnauze voll von ihr gehabt. Mit Verlaub ist Sex mit einem anderen Typen nichts, was einfach mir nichts dir nichts während einer Kennenlernphase passiert. Mit der Prämisse, dass Emma ihre Liste an Problemen (Alkoholismus, Essstörung und ihre Unliebsamkeit) aufarbeitet, kommen Sie zusammen.
Emma ist für ihr Alter (und ich nehme an, dass sie wirklich etwas älter ist, weil sie ein Studium abgebrochen und seit 7 Jahren keinen Kontakt mit ihrem Vater hat) unglaublich unreif und niemand, den ich lieb haben würde. Frustrierend war das allemal, ebenfalls stach es mir ebenfalls ins Auge, dass der Spätibesitzer Ali als unsympathischer pflichtvergessener Vater und Ehemann skizziert wurde. Er hätte als Spätibesitzer auf jeden Fall eine coole und auch fördernde Rolle für Emma spielen können, diese Chance wurde leider nicht ergriffen.
2 Sterne.
This entire review has been hidden because of spoilers.
August 31, 2026
Das war nix! Unfassbar konstruiert, ermüdende Dialoge die witzig wirken sollen und 1000 Lichtjahre weg von guter Literatur....schade um das tolle Cover. Finger weg!
August 18, 2026
4.5 Stars
September 1, 2026
selten ein buch gelesen bei dem ich so viel cringen musste. die art und weise wie die alkoholsucht und esstörung thematisiert wurde fand ich super problematisch
August 6, 2026
„Hat scheiße einen Superlativ?“
July 20, 2026
Tragisch und zugleich leicht und humorvoll
Klappentext:
Mars, Snickers, Happy Cherries – wenn Emma die Späti-Regale aufstockt, sieht sie nur eins: Kalorien. Ihr Studium hat sie abgebrochen, genauso wie den Kontakt zu ihrem Vater, der vermutlich irgendwo auf einer Parkbank seinen letzten Rausch ausschläft. Und auch Emma steht kaum einen Abend ohne Müller-Thurgau durch, die Tasse unter dem Tresen hilft ihr beim Vergessen. Ist doch tutto bene, oder? Nicht. Aber dann ist da plötzlich Ingrid: fünfzehn, rotzfrech und seit Neuestem Schülerpraktikantin im Späti. Nicht nur Udo, der einzig für Schokolade und Energydrinks hinter seinem Gaming-Computer hervorkriecht, mag die neunmalkluge Teenagerin auf Anhieb. Auch Emma lässt Ingrid bald unbedacht in ihr Herz. Unbedacht, denn jetzt muss sie ihre Probleme wirklich angehen – und die steigern sich exponentiell, als sie den Matrosen, der eigentlich Leo heißt, kennenlernt. Er will das, was sie seit Jahren scheut: eine Beziehung, mit allem, was dazugehört. Doch Emma wagt ja noch nicht mal, sich ein Tattoo stechen zu lassen, wie soll sie sich da zu so etwas Großem committen? Sich jemandem auch nur einen Spaltbreit zu öffnen, ist schon schwer genug.
„Tutto Bene“ ist ein tragischer, aber auch leichter und humorvoller Roman von Laura Wagner.
Laura Wagner hat recht unterschiedliche, zum Teil skurrile Charaktere entworfen und zum Leben erweckt.
Im Mittelpunkt steht die Ich-Erzählerin Emma. Sie arbeitet in einem typischen Berliner Späti. Emma leidet unter Bindungsängsten und einer toxischen Beziehung zu sich selbst. Ihr Schutzschild ist ihre Distanz und ihr Sarkasmus. Der Alltag ist von emotionaler Betäubung geprägt. Ihr bester Freund ist der Müller-Thurgau, ihr Begleiter, um den Frust und ihre Probleme zu vergessen.
Die fünfzehnjährige Ingrid ist Schülerpraktikantin im Späti. Sie ist eigentlich das genaue Gegenteil von Emma. Ingrid ist rotzfrech, neunmalklug und erstaunlich reif für ihr Alter. Mit ihrer unbedarften Art knackt sie Emmas harte Schale und bringt eine völlig neue Dynamik in den Laden.
Leo und Emma lernen sich durch eine Dating-App kennen. Emma nennt ihn liebevoll „der Matrose“. Leo versucht, eine engere Verbindung zu Emma aufzubauen. Doch genau davor hat Emma Angst, obwohl sie sich nach der Nähe von Leo sehnt.
Udo ist ein steter Gast im Späti. Er schält sich nur hinter seinem Computer hervor, um Nachschub an Schokolade und Energydrinks zu holen.
Diese vier Charaktere sorgen für tiefgründige, ernste und auch humorvolle Lesestunden.
Emma durchlebt in der Geschichte eine große Entwicklung. Nach und nach bröckelt ihr Schutzpanzer und lässt das verletzte Ich hervorkommen.
Laura Wagner schreibt in einer sehr direkten, frischen und selbstironischen Sprache. Die Kapitel sind kurz, das Erzähltempo ist hoch. Besonders die spritzigen Dialoge sprühen vor trockenem Humor, Wortwitz und treffenden Alltagsbeobachtungen.
Hinter den bissigen Bemerkungen verbirgt sich ein tieferer emotionaler Tiefgang.
„Mit „Tutto Bene“ hat Laura Wagner ein beachtenswertes Debüt hingelegt.
Klappentext:
Mars, Snickers, Happy Cherries – wenn Emma die Späti-Regale aufstockt, sieht sie nur eins: Kalorien. Ihr Studium hat sie abgebrochen, genauso wie den Kontakt zu ihrem Vater, der vermutlich irgendwo auf einer Parkbank seinen letzten Rausch ausschläft. Und auch Emma steht kaum einen Abend ohne Müller-Thurgau durch, die Tasse unter dem Tresen hilft ihr beim Vergessen. Ist doch tutto bene, oder? Nicht. Aber dann ist da plötzlich Ingrid: fünfzehn, rotzfrech und seit Neuestem Schülerpraktikantin im Späti. Nicht nur Udo, der einzig für Schokolade und Energydrinks hinter seinem Gaming-Computer hervorkriecht, mag die neunmalkluge Teenagerin auf Anhieb. Auch Emma lässt Ingrid bald unbedacht in ihr Herz. Unbedacht, denn jetzt muss sie ihre Probleme wirklich angehen – und die steigern sich exponentiell, als sie den Matrosen, der eigentlich Leo heißt, kennenlernt. Er will das, was sie seit Jahren scheut: eine Beziehung, mit allem, was dazugehört. Doch Emma wagt ja noch nicht mal, sich ein Tattoo stechen zu lassen, wie soll sie sich da zu so etwas Großem committen? Sich jemandem auch nur einen Spaltbreit zu öffnen, ist schon schwer genug.
„Tutto Bene“ ist ein tragischer, aber auch leichter und humorvoller Roman von Laura Wagner.
Laura Wagner hat recht unterschiedliche, zum Teil skurrile Charaktere entworfen und zum Leben erweckt.
Im Mittelpunkt steht die Ich-Erzählerin Emma. Sie arbeitet in einem typischen Berliner Späti. Emma leidet unter Bindungsängsten und einer toxischen Beziehung zu sich selbst. Ihr Schutzschild ist ihre Distanz und ihr Sarkasmus. Der Alltag ist von emotionaler Betäubung geprägt. Ihr bester Freund ist der Müller-Thurgau, ihr Begleiter, um den Frust und ihre Probleme zu vergessen.
Die fünfzehnjährige Ingrid ist Schülerpraktikantin im Späti. Sie ist eigentlich das genaue Gegenteil von Emma. Ingrid ist rotzfrech, neunmalklug und erstaunlich reif für ihr Alter. Mit ihrer unbedarften Art knackt sie Emmas harte Schale und bringt eine völlig neue Dynamik in den Laden.
Leo und Emma lernen sich durch eine Dating-App kennen. Emma nennt ihn liebevoll „der Matrose“. Leo versucht, eine engere Verbindung zu Emma aufzubauen. Doch genau davor hat Emma Angst, obwohl sie sich nach der Nähe von Leo sehnt.
Udo ist ein steter Gast im Späti. Er schält sich nur hinter seinem Computer hervor, um Nachschub an Schokolade und Energydrinks zu holen.
Diese vier Charaktere sorgen für tiefgründige, ernste und auch humorvolle Lesestunden.
Emma durchlebt in der Geschichte eine große Entwicklung. Nach und nach bröckelt ihr Schutzpanzer und lässt das verletzte Ich hervorkommen.
Laura Wagner schreibt in einer sehr direkten, frischen und selbstironischen Sprache. Die Kapitel sind kurz, das Erzähltempo ist hoch. Besonders die spritzigen Dialoge sprühen vor trockenem Humor, Wortwitz und treffenden Alltagsbeobachtungen.
Hinter den bissigen Bemerkungen verbirgt sich ein tieferer emotionaler Tiefgang.
„Mit „Tutto Bene“ hat Laura Wagner ein beachtenswertes Debüt hingelegt.
August 11, 2026
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen, weswegen ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Der Jugendslang in Kombination mit Humor, aber auch ernsten Themen, war für mich wie Doomscrolling, absolut fesselnd, irgendwie wie Instagram als Roman. Ich musste so oft laut lachen.
Auch der Plot war spannend und deep aufgebaut, die Suche nach Identität, Lebensentscheidungen, Zusammenhalt. Die unterschiedlichen Charaktere der fünfzehnjährigen, vom Druck der elitären Eltern überforderten Ingrid, dem einsamen Nerd Uwe und Emma, die mit so ziemlich allem struggelt, vor dem Berliner Späti-Setting, waren unschlagbar.
Emmas Zerrissenheit und Unfähigkeit, mit der Vergangenheit abzuschließen, war spürbar und ging unter die Haut.
Für Date Leo konnte ich absolut kein Mitgefühl aufbringen. Obwohl sie nie über Commitment gesprochen haben, ist er sauer, wenn sie noch auf Bumble unterwegs ist, obwohl er selbst angemeldet ist. Hi Doppelmoral. Er pausiert ihre Treffen, um sich klar zu werden, ob er sie will - und ist beleidigt, dass sie währenddessen jmd anderes trifft anstatt brav abzuwarten, als wäre sie eine Puppe in der Spielwarenabteilung. Obwohl Emma toxisch beschrieben wurde, war er es für mich nicht weniger. Ich habe nicht verstanden, warum er derart auf ein Podest gestellt wird, sie kannten sich ja kaum.
Auch bei dem 6uell übergriffigen Verhalten von Ben hätte ich mir Reflexion und die Message gewünscht, dass das alles andere als normal ist; z.B. dass er wegen "des Gefühls" bei einem ONS unter Fremden nicht verhütet, während sie so betrunken ist, dass sie nicht mal mehr widersprechen oder darüber nachdenken kann. Folgen gibt es für ihn nicht, ein entsprechendes Gespräch, das die Leserinnen mitnehmen könnten, findet nicht statt.
Das Ende kam mir zu abrupt und unreflektiert. Sie gestehen sich ihre Liebe und Ende. Ihre Eltern werden nicht mehr thematisiert, der süchtige Vater, wie es mit Ingrid und Udo weitergeht, als würden ein paar Kapitel fehlen.
So blieben viele angerissene Themen und Schicksale offen, auch das das Protagonistin.
Auch fand ich schade, dass der heftige Alk0holismus und Anorexie nicht reflektiert wurde, sondern mit der Message "eine Liebesbez. regelt das schon irgendwie" stehengelassen wurde und nicht mehr kam als ein "trink einfach weniger/iss mehr", es also nicht als Krankheiten, sondern schlechte Gewohnheiten betrachtet wurde, gegen die sich die Betroffene laut Umfeld easy entscheiden könnten.
Trotzdem hat mich der Debutroman insgesamt durch die Charaktere und vor allem durch die Sprachgestaltung und den schwarzen Humor überzeugt, das Potenzial ist definitiv da.
Auch der Plot war spannend und deep aufgebaut, die Suche nach Identität, Lebensentscheidungen, Zusammenhalt. Die unterschiedlichen Charaktere der fünfzehnjährigen, vom Druck der elitären Eltern überforderten Ingrid, dem einsamen Nerd Uwe und Emma, die mit so ziemlich allem struggelt, vor dem Berliner Späti-Setting, waren unschlagbar.
Emmas Zerrissenheit und Unfähigkeit, mit der Vergangenheit abzuschließen, war spürbar und ging unter die Haut.
Für Date Leo konnte ich absolut kein Mitgefühl aufbringen. Obwohl sie nie über Commitment gesprochen haben, ist er sauer, wenn sie noch auf Bumble unterwegs ist, obwohl er selbst angemeldet ist. Hi Doppelmoral. Er pausiert ihre Treffen, um sich klar zu werden, ob er sie will - und ist beleidigt, dass sie währenddessen jmd anderes trifft anstatt brav abzuwarten, als wäre sie eine Puppe in der Spielwarenabteilung. Obwohl Emma toxisch beschrieben wurde, war er es für mich nicht weniger. Ich habe nicht verstanden, warum er derart auf ein Podest gestellt wird, sie kannten sich ja kaum.
Auch bei dem 6uell übergriffigen Verhalten von Ben hätte ich mir Reflexion und die Message gewünscht, dass das alles andere als normal ist; z.B. dass er wegen "des Gefühls" bei einem ONS unter Fremden nicht verhütet, während sie so betrunken ist, dass sie nicht mal mehr widersprechen oder darüber nachdenken kann. Folgen gibt es für ihn nicht, ein entsprechendes Gespräch, das die Leserinnen mitnehmen könnten, findet nicht statt.
Das Ende kam mir zu abrupt und unreflektiert. Sie gestehen sich ihre Liebe und Ende. Ihre Eltern werden nicht mehr thematisiert, der süchtige Vater, wie es mit Ingrid und Udo weitergeht, als würden ein paar Kapitel fehlen.
So blieben viele angerissene Themen und Schicksale offen, auch das das Protagonistin.
Auch fand ich schade, dass der heftige Alk0holismus und Anorexie nicht reflektiert wurde, sondern mit der Message "eine Liebesbez. regelt das schon irgendwie" stehengelassen wurde und nicht mehr kam als ein "trink einfach weniger/iss mehr", es also nicht als Krankheiten, sondern schlechte Gewohnheiten betrachtet wurde, gegen die sich die Betroffene laut Umfeld easy entscheiden könnten.
Trotzdem hat mich der Debutroman insgesamt durch die Charaktere und vor allem durch die Sprachgestaltung und den schwarzen Humor überzeugt, das Potenzial ist definitiv da.
August 26, 2026
•Buchrezi• 🤨
Zum Inhalt:
In Emmas Leben ist so gar nichts „Tutto Bene“. Zukunft ungewiss, jede Kalorie eine Katastrophe und Alkohol aktuell ihre beste Freundin.
Ihr Job? Schichten in einem Späti kloppen.
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, fängt auch noch eine 15-jährige Praktikantin namens Ingrid im Späti an. Weiß natürlich direkt alles besser und nervt Emma tierisch. Und überhaupt: Was ist Ingrid bitte für ein Name?!
Die langersehnte Rettung: ein Bumbledate. Zumindest ein bisschen Ablenkung könnte Emma gerade gut gebrauchen.
Der Matrose, der eigentlich Leo heißt, steht plötzlich vor ihr, sieht verdammt gut aus und ist auch noch verdammt sympathisch.
Doch Emma hat jede Menge Päckchen zu tragen. Einen verkorksten Vater, ein verkorkstes Körpergefühl und Emotionen, die sich scheinbar nur mit Alkohol in den Griff kriegen lassen…
Aber Leo lässt nicht locker. Und Ingrid auch nicht.
Denn Emma ist nicht nur in ihrem eigenen Leben eine ziemliche Katastrophe.
Mit ihrem Verhalten verletzt sie auch Menschen, die es eigentlich gut mit ihr meinen.
Mein Fazit:
„Tutto Bene“ habe ich innerhalb von zwei Tagen inhaliert. Der Schreibstil? Rotzig und schonungslos. Die Protagonisten? Anstrengend. Und eine große Aussicht auf schnelle Besserung gibt es erstmal auch nicht.
Und ja, das hat mir durchaus gefallen. 😅
Leo und Ingrid sind echte Lichtblicke und kommen genau zur richtigen Zeit in Emmas Leben.
Ganz retten konnten die beiden die Geschichte für mich allerdings nicht. Denn obwohl Leo und Ingrid Emmas Probleme ziemlich schnell durchschauen, wird für meinen Geschmack leider recht wenig dazu beigetragen, sie wirklich zu lösen.
Emma hatte, geprägt durch ihren Vater, alles andere als eine leichte Kindheit. Und endlich treten Menschen in ihr Leben, die ihr guttun. Blöd nur, dass Emma ihnen mit ihrem Verhalten selbst immer wieder vor den Kopf stößt.
Allen voran hätte ich mir hier eine Therapie gewünscht. Eine Möglichkeit für Emma, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, sie aufzuarbeiten und nicht immer wieder dieselben Muster zu wiederholen.
Aber so spielt das Leben ja leider häufig nicht…
Trotzdem: Eine Geschichte mit Suchtfaktor. Im wahrsten Sinne des Wortes. 😑🍷
🍷🍷🍷 1/2 von fünf 🍷
Zum Inhalt:
In Emmas Leben ist so gar nichts „Tutto Bene“. Zukunft ungewiss, jede Kalorie eine Katastrophe und Alkohol aktuell ihre beste Freundin.
Ihr Job? Schichten in einem Späti kloppen.
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, fängt auch noch eine 15-jährige Praktikantin namens Ingrid im Späti an. Weiß natürlich direkt alles besser und nervt Emma tierisch. Und überhaupt: Was ist Ingrid bitte für ein Name?!
Die langersehnte Rettung: ein Bumbledate. Zumindest ein bisschen Ablenkung könnte Emma gerade gut gebrauchen.
Der Matrose, der eigentlich Leo heißt, steht plötzlich vor ihr, sieht verdammt gut aus und ist auch noch verdammt sympathisch.
Doch Emma hat jede Menge Päckchen zu tragen. Einen verkorksten Vater, ein verkorkstes Körpergefühl und Emotionen, die sich scheinbar nur mit Alkohol in den Griff kriegen lassen…
Aber Leo lässt nicht locker. Und Ingrid auch nicht.
Denn Emma ist nicht nur in ihrem eigenen Leben eine ziemliche Katastrophe.
Mit ihrem Verhalten verletzt sie auch Menschen, die es eigentlich gut mit ihr meinen.
Mein Fazit:
„Tutto Bene“ habe ich innerhalb von zwei Tagen inhaliert. Der Schreibstil? Rotzig und schonungslos. Die Protagonisten? Anstrengend. Und eine große Aussicht auf schnelle Besserung gibt es erstmal auch nicht.
Und ja, das hat mir durchaus gefallen. 😅
Leo und Ingrid sind echte Lichtblicke und kommen genau zur richtigen Zeit in Emmas Leben.
Ganz retten konnten die beiden die Geschichte für mich allerdings nicht. Denn obwohl Leo und Ingrid Emmas Probleme ziemlich schnell durchschauen, wird für meinen Geschmack leider recht wenig dazu beigetragen, sie wirklich zu lösen.
Emma hatte, geprägt durch ihren Vater, alles andere als eine leichte Kindheit. Und endlich treten Menschen in ihr Leben, die ihr guttun. Blöd nur, dass Emma ihnen mit ihrem Verhalten selbst immer wieder vor den Kopf stößt.
Allen voran hätte ich mir hier eine Therapie gewünscht. Eine Möglichkeit für Emma, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, sie aufzuarbeiten und nicht immer wieder dieselben Muster zu wiederholen.
Aber so spielt das Leben ja leider häufig nicht…
Trotzdem: Eine Geschichte mit Suchtfaktor. Im wahrsten Sinne des Wortes. 😑🍷
🍷🍷🍷 1/2 von fünf 🍷
September 14, 2026
Meine Meinung zu Tutto bene
Ach, Berlin! Bei Tutto Bene hat mich vor allem eines sofort abgeholt: die Atmosphäre.
Laura Wagner schafft es, Berlin so lebendig in die Geschichte einzubauen, dass die Stadt für mich fast selbst zu einer Figur wurde. Dieses leicht chaotische, laute, manchmal raue und gleichzeitig unglaublich lebendige Berlin-Gefühl hat mir richtig gut gefallen. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, mitten im Berliner Alltag zu stehen – zwischen kleinen Begegnungen, unterschiedlichen Menschen und all den Geschichten, die eine Grossstadt so mit sich bringt.
Besonders mochte ich dabei die Sprache. Sie ist direkt, modern und unkompliziert und hat für mich richtig gut zur Geschichte und zum Setting gepasst. Es fühlt sich nicht übertrieben glatt an, sondern angenehm authentisch und teilweise herrlich schnodderig. Genau das hat dem Buch für mich seinen eigenen Charakter gegeben.
Auch die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Es geht um Beziehungen, das Leben, Entscheidungen und die Frage, wo man eigentlich hingehört. Dabei wirkt nicht alles perfekt und durchgeplant – und genau das macht die Geschichte für mich sympathisch.
Ich mochte besonders, dass sich die Handlung nicht nur auf eine einzige grosse Liebesgeschichte reduziert, sondern auch die kleinen Momente und Begegnungen Raum bekommen. Dadurch entsteht eine Geschichte, die sich insgesamt sehr menschlich und nahbar angefühlt hat.
Natürlich gab es für mich auch ein paar Stellen, an denen ich mir etwas mehr Tiefe oder eine andere Entwicklung gewünscht hätte. Nicht jede Wendung konnte mich gleichermassen überzeugen und an manchen Punkten hätte ich gerne noch etwas länger bei den Figuren verweilt.
Trotzdem hatte ich insgesamt eine richtig schöne Lesezeit mit Tutto Bene. Für mich lebt das Buch ganz klar von seiner Atmosphäre, seiner Sprache und diesem besonderen Berlin-Gefühl.
Würde ich das Buch Empfehlen?
Ja! Für alle, die Geschichten mit einem authentischen Grossstadtgefühl, besonderen Figuren und einer Sprache mögen, die nicht um den heissen Brei herumredet.
Bewertung
Plot ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Ach, Berlin! Bei Tutto Bene hat mich vor allem eines sofort abgeholt: die Atmosphäre.
Laura Wagner schafft es, Berlin so lebendig in die Geschichte einzubauen, dass die Stadt für mich fast selbst zu einer Figur wurde. Dieses leicht chaotische, laute, manchmal raue und gleichzeitig unglaublich lebendige Berlin-Gefühl hat mir richtig gut gefallen. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, mitten im Berliner Alltag zu stehen – zwischen kleinen Begegnungen, unterschiedlichen Menschen und all den Geschichten, die eine Grossstadt so mit sich bringt.
Besonders mochte ich dabei die Sprache. Sie ist direkt, modern und unkompliziert und hat für mich richtig gut zur Geschichte und zum Setting gepasst. Es fühlt sich nicht übertrieben glatt an, sondern angenehm authentisch und teilweise herrlich schnodderig. Genau das hat dem Buch für mich seinen eigenen Charakter gegeben.
Auch die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Es geht um Beziehungen, das Leben, Entscheidungen und die Frage, wo man eigentlich hingehört. Dabei wirkt nicht alles perfekt und durchgeplant – und genau das macht die Geschichte für mich sympathisch.
Ich mochte besonders, dass sich die Handlung nicht nur auf eine einzige grosse Liebesgeschichte reduziert, sondern auch die kleinen Momente und Begegnungen Raum bekommen. Dadurch entsteht eine Geschichte, die sich insgesamt sehr menschlich und nahbar angefühlt hat.
Natürlich gab es für mich auch ein paar Stellen, an denen ich mir etwas mehr Tiefe oder eine andere Entwicklung gewünscht hätte. Nicht jede Wendung konnte mich gleichermassen überzeugen und an manchen Punkten hätte ich gerne noch etwas länger bei den Figuren verweilt.
Trotzdem hatte ich insgesamt eine richtig schöne Lesezeit mit Tutto Bene. Für mich lebt das Buch ganz klar von seiner Atmosphäre, seiner Sprache und diesem besonderen Berlin-Gefühl.
Würde ich das Buch Empfehlen?
Ja! Für alle, die Geschichten mit einem authentischen Grossstadtgefühl, besonderen Figuren und einer Sprache mögen, die nicht um den heissen Brei herumredet.
Bewertung
Plot ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
July 20, 2026
》Die einzige Art, das Leben zu meistern, besteht darin, es zu lieben.《
Tutto Bene ist wirklich ein ganz anderes Buch, angefangen direkt beim Schreibstil. Wenn ich ihn in einem einzigen Wort beschreiben müsste, wäre das wohl flapsig! 🤭 (Damit meine ich einen total lockeren, unkonventionellen Ton, der super direkt und auch mal ein kleines bisschen frech ist, eben komplett ohne Blatt vor dem Mund.) Und auch wenn das Wort manchmal etwas negativ behaftet ist, meine ich das hier durchweg positiv! ✨
Emma und Ingrid sind einfach so unglaublich schlagfertig geschrieben, inklusive Jugendslang und allem, was dazugehört. Einfach grandios! 🤍
Wir lernen Emma kennen, die im Späti um die Ecke arbeitet und ihr Leben aufgrund verschiedener Vorkommnisse gerade nicht so richtig auf die Kette bekommt. Hinzu kommt die 15 jährige Ingrid, die ein Schülerpraktikum in genau diesem Späti macht (was ihre Eltern übrigens hassen). Auch wenn die beiden wie Feuer und Wasser wirken, entsteht da eine spezielle, aber unglaublich schöne Freundschaft. Einfach, weil Ingrid sich durch ihre direkte und freche Art sofort in jedes Herz stiehlt, zumindest definitiv in meins! 🥹❤️🩹
Wir erleben in Tutto Bene bei jedem der Protagonisten eine tolle Entwicklung. Sei es Emma, die zu sich selbst und zur Liebe findet, Ingrid, die meiner Meinung nach mit einem kleinen Helfersyndrom durch die Welt läuft, oder auch Udo, der eigentlich eher als Nebenfigur agiert, aber für mich so unglaublich wertvoll war. ❤️🩹 Und dann ist da noch unser Matrose Leo ... also, wenn ich nur 10 % von der Geduld hätte, die er mit Emma hat, würde das für mein ganzes Leben reichen! 😂
Alles in allem war das Buch ein absolutes Erlebnis! Der Schreibstil war klasse, die Protagonisten super ausgearbeitet (auch wenn sie gelegentlich mal ein bisschen anstrengend waren 🫣) und alles fühlte sich wahnsinnig realistisch an.
Wer Lust auf ein etwas anderes Buch mit einem außergewöhnlichen Schreibstil hat, ist hier absolut richtig! 🇮🇹🤍
Tutto Bene ist wirklich ein ganz anderes Buch, angefangen direkt beim Schreibstil. Wenn ich ihn in einem einzigen Wort beschreiben müsste, wäre das wohl flapsig! 🤭 (Damit meine ich einen total lockeren, unkonventionellen Ton, der super direkt und auch mal ein kleines bisschen frech ist, eben komplett ohne Blatt vor dem Mund.) Und auch wenn das Wort manchmal etwas negativ behaftet ist, meine ich das hier durchweg positiv! ✨
Emma und Ingrid sind einfach so unglaublich schlagfertig geschrieben, inklusive Jugendslang und allem, was dazugehört. Einfach grandios! 🤍
Wir lernen Emma kennen, die im Späti um die Ecke arbeitet und ihr Leben aufgrund verschiedener Vorkommnisse gerade nicht so richtig auf die Kette bekommt. Hinzu kommt die 15 jährige Ingrid, die ein Schülerpraktikum in genau diesem Späti macht (was ihre Eltern übrigens hassen). Auch wenn die beiden wie Feuer und Wasser wirken, entsteht da eine spezielle, aber unglaublich schöne Freundschaft. Einfach, weil Ingrid sich durch ihre direkte und freche Art sofort in jedes Herz stiehlt, zumindest definitiv in meins! 🥹❤️🩹
Wir erleben in Tutto Bene bei jedem der Protagonisten eine tolle Entwicklung. Sei es Emma, die zu sich selbst und zur Liebe findet, Ingrid, die meiner Meinung nach mit einem kleinen Helfersyndrom durch die Welt läuft, oder auch Udo, der eigentlich eher als Nebenfigur agiert, aber für mich so unglaublich wertvoll war. ❤️🩹 Und dann ist da noch unser Matrose Leo ... also, wenn ich nur 10 % von der Geduld hätte, die er mit Emma hat, würde das für mein ganzes Leben reichen! 😂
Alles in allem war das Buch ein absolutes Erlebnis! Der Schreibstil war klasse, die Protagonisten super ausgearbeitet (auch wenn sie gelegentlich mal ein bisschen anstrengend waren 🫣) und alles fühlte sich wahnsinnig realistisch an.
Wer Lust auf ein etwas anderes Buch mit einem außergewöhnlichen Schreibstil hat, ist hier absolut richtig! 🇮🇹🤍
July 18, 2026
Laura Wagner erzählt in Tutto Bene die Geschichte von Emma, die den Halt in ihrem Leben verliert. Zwischen Selbstzweifeln, Alkohol und der Sehnsucht nach einer Richtung für ihr Leben begleitet der Roman ihren immer tiefer werdenden Fall und den mühsamen Weg zurück zu sich selbst.
Besonders gelungen ist die Darstellung von Emmas innerer Zerrissenheit. Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie leicht der Wunsch, Schmerz zu betäuben, in eine Spirale aus Verdrängung und Selbstsabotage führen kann. Emma ist dabei keine Protagonistin, die man durchgehend sympathisch findet. Im Gegenteil – beim Lesen macht sie einen mit ihren Entscheidungen stellenweise fast wahnsinnig, weil sie sich immer wieder selbst im Weg steht. Gerade diese Widersprüchlichkeit macht sie und ihr Suchtproblematik jedoch authentisch und nachvollziehbar.
Einen schönen Gegenpol bilden die Figuren im Späti, die der Geschichte Herzlichkeit und Leichtigkeit verleihen. Auch der "Matrose" Leo sorgt mit seiner beharrlichen Art für berührende Momente. Seine Rolle wirkt stellenweise zwar etwas idealisiert und nicht immer ganz realitätsnah. Auch die junge Retterin Ingrid ist für ihr junges Alter für meinen Geschmack zu weise und zu parentifiziert. Als Schülerin sich adäquat ,und mit immer der vernünftigen Antwort, um eine Suchtkranke zu kümmern wirkt zu sehr konstruiert. Sehr passend dargestellt finde ich den Jäger. Hier hat die Autorin es geschafft einen sehr realistischen unangenehmen Charakter in der Datingszene zu verschriftlichen.
Laura Wagner vermittelt eine klare Botschaft: Wer nicht untergehen möchte, muss irgendwann selbst anfangen zu schwimmen – oder den Mut finden, nach einer helfenden Hand zu greifen. Tutto Bene ist ein kurzweiliger Roman mit einer wichtigen Thematik, sympathischen Nebenfiguren und einem eher undaufgeregten, ruhigen Plot.
Besonders gelungen ist die Darstellung von Emmas innerer Zerrissenheit. Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie leicht der Wunsch, Schmerz zu betäuben, in eine Spirale aus Verdrängung und Selbstsabotage führen kann. Emma ist dabei keine Protagonistin, die man durchgehend sympathisch findet. Im Gegenteil – beim Lesen macht sie einen mit ihren Entscheidungen stellenweise fast wahnsinnig, weil sie sich immer wieder selbst im Weg steht. Gerade diese Widersprüchlichkeit macht sie und ihr Suchtproblematik jedoch authentisch und nachvollziehbar.
Einen schönen Gegenpol bilden die Figuren im Späti, die der Geschichte Herzlichkeit und Leichtigkeit verleihen. Auch der "Matrose" Leo sorgt mit seiner beharrlichen Art für berührende Momente. Seine Rolle wirkt stellenweise zwar etwas idealisiert und nicht immer ganz realitätsnah. Auch die junge Retterin Ingrid ist für ihr junges Alter für meinen Geschmack zu weise und zu parentifiziert. Als Schülerin sich adäquat ,und mit immer der vernünftigen Antwort, um eine Suchtkranke zu kümmern wirkt zu sehr konstruiert. Sehr passend dargestellt finde ich den Jäger. Hier hat die Autorin es geschafft einen sehr realistischen unangenehmen Charakter in der Datingszene zu verschriftlichen.
Laura Wagner vermittelt eine klare Botschaft: Wer nicht untergehen möchte, muss irgendwann selbst anfangen zu schwimmen – oder den Mut finden, nach einer helfenden Hand zu greifen. Tutto Bene ist ein kurzweiliger Roman mit einer wichtigen Thematik, sympathischen Nebenfiguren und einem eher undaufgeregten, ruhigen Plot.
July 26, 2026
Schon das erste Kapitel hat mich begeistert und das Buch konnte mich von Anfang an sofort abholen. Die Geschichte fühlt sich unglaublich nahbar an. Die Charaktere wirken authentisch und lebendig, sodass ich sie sehr gerne durch ihre Höhen und Tiefen begleitet habe. Besonders die Freundschaft mit Ingrid hat mein Herz erobert. Ihre gemeinsame Dynamik war für mich eines der größten Highlights des Buches und hat der Geschichte viel Wärme verliehen.
Mit der Liebesgeschichte hingegen bin ich nicht ganz warm geworden. Sie konnte mich emotional nicht so erreichen wie die anderen Handlungsstränge und blieb für mich etwas blasser.
Trotzdem hat mich das Buch mit seiner ruhigen, gefühlvollen Atmosphäre und den liebenswerten Figuren überzeugt. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, das Leben und die kleinen Momente, die oft mehr bedeuten als die großen.
Mit der Liebesgeschichte hingegen bin ich nicht ganz warm geworden. Sie konnte mich emotional nicht so erreichen wie die anderen Handlungsstränge und blieb für mich etwas blasser.
Trotzdem hat mich das Buch mit seiner ruhigen, gefühlvollen Atmosphäre und den liebenswerten Figuren überzeugt. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, das Leben und die kleinen Momente, die oft mehr bedeuten als die großen.
July 27, 2026
Ja es ist anstrengend, dass die Protagonistin immer wieder die gleichen Fehler macht. Aber das fühlt sich für mich real an. Man kommt nicht über Süchte, Esstörungen und eine komplizierte Vergangenheit hinweg, nachdem man einmal eine Ansage bekommen hat. Aushalten ist die Devise und wenn man 2 Schritte vor und dann doch wieder einen zurück macht, rechnet es sich am Ende trotzdem.
Ich glaube, es hätte gar nicht so viel ausführlich von Emmas Vergangenheit gebraucht, gerne aber mehr von Ingrids und Udos. Aber gut… Emma war an dem Punkt eben noch sehr mit sich beschäftigt.
Ich glaube, es hätte gar nicht so viel ausführlich von Emmas Vergangenheit gebraucht, gerne aber mehr von Ingrids und Udos. Aber gut… Emma war an dem Punkt eben noch sehr mit sich beschäftigt.
Did Not Finish
July 30, 2026der anfang der geschichte und auch die kleine „familie“, die sich im kiosk findet, haben mich eigentlich sehr angesprochen, aber mir hat leider das verhalten und die kommunikationsweise der protagonistin gar nicht zugesagt, sodass ich keinerlei lust hatte, weiterzulesen. vielleicht nehme ich es ein andermal erneut in die hand…
September 30, 2026
Auch wenn einen Emma, die Protagonistin, ganz schön aufregen kann, wird hier eine witzige, moderne und rührende Geschichte erzählt. Über Freundschaft und Liebe und darüber, dass manchmal genau dann, wenn man am wenigsten nicht damit rechnet, ein großes Glück passieren kann.
Kurzweilig, unterhaltend und in einem schnellen Erzähltempo geschrieben - absolute Empfehlung!
Kurzweilig, unterhaltend und in einem schnellen Erzähltempo geschrieben - absolute Empfehlung!
Review of advance copy received from NetGalley
2,5 Sterne
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