Belgrado, 1989. Barbi compie otto anni e come sempre viene trascinata allo stadio dal papà Slobodan, che cerca invano di farla appassionare al “gioco più bello del mondo”. E invece lei il calcio lo odia, e in quella giornata assolata sugli spalti sviene miseramente. Per rianimarla, al padre non resta che gettarle addosso la polvere miracolosa sollevata dagli scarpini del celebre Dragan Stojković, detto Piksi. Sarebbe un vero peccato però se, anziché trasformarla una volta per tutte in una patita del pallone, quel magico ritrovato avesse il solo effetto di rendere la bambina uno spietato genio della parola… Scritto come una telecronaca ma beffandosi dei paragoni distorti e del patetismo esagerato del reportage sportivo, “Polvere di Piksi” intreccia in maniera accattivante e ironica la storia della disintegrazione della Jugoslavia ai rituali collettivi del calcio, ultimo collante di una nazione – e di una famiglia – che si prepara ad andare in pezzi.
Barbi Marković (b. 1980) is a Serbian writer. She studied German literature at University in Belgrade. She moved to Vienna, Austria in 2006. In 2009, Marković caused a sensation with the Thomas Bernhard remix novel “Ausgehen”.
In 2016, she published the novel “Superheldinnen”, for which she received the Alpha Literature Prize, the Adelbert von Chamisso Prize and the Reinhard Priessnitz Prize in 2019. In 2023, Barbi Marković received the Berlin Art Prize for Literature. Most recently published by Residenz Verlag: “Die schissene Zeit” (2021) and “Minihorror” (2023). She was awarded the Prize of the Leipzig Book Fair for “Minihorror” in 2024.
____ Barbi Marković je rođena u Beogradu 1980. godine, a od 2006. živi u Beču. Studirala je nemačku književnost. Prvi njen roman Izlaženje (2006) nastao „remiksovanjem“ novele Hodanje austrijskog pisca Tomasa Bernharda, preveden na nemački 2009, izazvao je književnu senzaciju. Godine 2016. Barbara Barbi Marković je, na nemačkom, objavila roman Superherojke (Superheldinnen), za koji je dobila književnu nagradu Alfa, stipendiju nagrade Adelbert fon Šamiso, kao i nagradu Prisnic 2019. godine. Za Mini-horor (2023, Geopoetika 2025), dobila je Umetničku nagradu grada Berlina za književnost 2023. godine, a 2024. nagradu Sajma knjiga u Lajpcigu, kao i nagradu Karl Ameri za svoj književni rad. Pored navedenih dela, objavila je i poproman Spičkano vreme (Die verschissene Zeit, 2021), Piksijevu prašinu (Piksi-Buch, 2024) i Krasti, psovati, igrati se (Stehlen, Schimpfen, Spielen, 2025).
Ich hasse Fußball, aber Barbi Marković finde ich toll! Und Piksi-Buch ist ein witziger Titel. Dass namensgebender Piksi tatsächlich ein realer Fußballer war, wusste ich vor dem Lesen nicht. Über Fußball weiß ich eigentlich nur, dass man vor dem Fernseher sitzt und währenddessen über nichts anderes sprechen darf. Manchmal sagt man „Tor“ oder „Abseits“ oder „der wollte zu viel.“ Fußball ist für mich der Sand im Getriebe des Smalltalks. Nein, ich habe das Spiel nicht gesehen. Und dennoch habe ich ein Buch über Fußball gelesen. Und es kam tatsächlich mehr Fußball vor, als ich dachte. Weil es Barbi Marković ist, ist natürlich trotzdem wieder literarisch, persönlich und politisch. Es geht um das Viertelfinale zwischen Jugoslawien und Argentinien bei der WM 1990 in Florenz. Der Abend, an dem gefühlt alles auf dem Spiel steht. Der Abend vor dem Ausbruch der Jugoslawienkriege. Barbi Marković verknüpft diese Erzählung mit Erinnerungen an Jugoslawien, Fußball und ihren abwesenden Vater. Nach Minihorror und Die verschissene Zeit ist Piksi-Buch mein drittes Buch der Autorin und ich freue mich schon sehr auf das nächste! 8/10
Eine interessante Geschichte, die man in einer Session lesen kann. Der Schreibstil ist etwas befremdlich, aber teils sehr lustig und sobald man sich daran gewöhnt hat, ist das Buch auch recht einfach zu lesen. Vor allem das Ende rief in mir eine Melancholie hervor, die zu dem Geschriebenen nicht ganz passen will.
100 kurze Seiten, die mich zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken gebracht haben. Ein empfehlenswertes Buch (gegen) Fußball! Kurze Lesefreude, hätte mich auch über mehr Seiten gefreut.
Führt einem als Fußballfan am Beispiel von Szenen aus dem Leben der Autorin vor Augen, was viel zu häufig unter den Teppich gekehrt wird. Nationalismus, Spielsucht & vor allem übersteigerte Männlichkeit als Kritikpunkte des modernen Fußballs. Auf der anderen Seite zeigt das Buch auch, warum Fußball so stark Einfluss auf die Lebensrealität und Identität so vieler Menschen nehmen kann. Emotion und kollektive Verbundenheit kann auch ohne rationale Begründung positives Bewirken.
Un racconto veloce, che va via in un fiato e di una duplice dissoluzione: quella familiare e quella della ex Jugoslavia. Il disfacimento ha luogo con le regole, il linguaggio e i lamenti del calcio mentre hanno luogo due fatti e il secondo, quello più tragico, è la partita dei quarti di finale di Italia 90 tra Jugoslavia e Argentina.
Barbi è una ragazzina che odia il calcio e attraverso l'odio del calcio co racconta di sé, della tristezza e del dramma, con cinismo e ironia.
Perché si legge letteratura di sport? Per libri come questo.
In Polvere di Piksi, la mitologia familiare è intrecciata al racconto storico, e il filo che le lega è proprio il calcio: non uno sport, ma un rituale. Marković imposta la narrazione come una vera e propria telecronaca, beffandosi del registro epico che accompagna le azioni dei giocatori in campo e trasformandolo in una lingua grottesca, nei modi come nelle intenzioni.
I Quarti di finale del mondiale di calcio Italia 90, Jugoslavia - Argentina narrati in parallelo al disfacimento di una nazione, che avverrà di lì a poco e a quello della famiglia dell'autrice, che è già avvenuto. Forse troppo breve per essere veramente incisivo.
Schön. Schöne Hintergrundinformationen. Schon wirkt die Geschichte frischer. Barbiiiiiiiiiiiii, Barbi Marković, das ist ja unglaublich, im ersten Kapitel, in der 6. Leseminute so ein Treffer. Keine hat so viel gemacht. Meine Güte. Klasse geschrieben. Wie schön ist das denn?! Barbi Marković, eiskalt. Die Einzige, die über Fußball anders erzählt. Sensationell. Groß. Im Nachhinein durch das Erzählen so zu punkten, dort, wo man im Leben verloren hat. ... Liebe Leser:innen, wenn Sie im Fußballstadion sind und merken, dass das Schreien sehr laut wird, hören Sie genau zu, was geschrien wird. Schauen Sie, dass Sie die Ersten beim Ausgang sind. Aus dem Stadion und bald danach aus dem Land, wenn die Stampede beginnt. Der Welt ist nicht zu helfen. Die Leute lieben ihre Teams, ihre dämlichen Gesänge und ihren Hass mehr als einen schönen Tag mit Freunden, mehr als einen ruhigen Alltag und ihre Familien. ... Jetzt hocken und sitzen sie auf dem Rasen mit gesenkten Köpfen und tränenbenetzten Wimpern. Was weint ihr, was weint ihr? Wieso vergießt ihr Tränen? Wird euch erst jetzt klar, was von eurer Leistung abhängig war? Dass Träume von Millionen euer Job waren, und ihr habt sie platzen lassen. Vielleicht sogar absichtlich? Oder würdet ihr nicht so weit gehen?
Mit "Piksi-Buch" verarbeitet Barbi Marković ihre Kindheit in einer von Fußball geprägten Welt. Die 1980 in Belgrad geborene Autorin studierte Germanistik, arbeitete als Lektorin und schreibt seit Jahren Romane, die oft zwischen Autobiografie, Gesellschaftskritik und experimentellen Erzählformen changieren. Ihr Roman Superheldinnen wurde mehrfach ausgezeichnet, und 2024 erhielt sie für "Minihorror" den Preis der Leipziger Buchmesse. Piksi-Buch ist eine Reflexion über das Aufwachsen in einer Fußballkultur, die mehr von Wettbewerb als von Zugehörigkeit geprägt ist.
Worum geht’s genau?
Die Hauptfigur Barbi, wächst in Jugoslawien der späten 1980er und frühen 1990er Jahre auf. Ihr Vater ist eine Fußballlegende, und ihr Umfeld erwartet von ihr, dass sie die gleiche Begeisterung für den Sport entwickelt. Doch während die Gesellschaft in Mythen um den Starspieler Piksi schwelgt, fühlt sie sich immer fehl am Platz. Fußball ist für sie kein Traum, sondern eine erzwungene Realität, in der sie sich zu behaupten versucht.
Die Erzählstruktur orientiert sich an einem Fußballspiel: Nach einer ersten Halbzeit folgt eine Pause mit Gedichten, danach die zweite Halbzeit. Dabei vermischt Marković Erinnerungen mit Fantasie und spielt mit den Konventionen der Sportreportage.
Meine Meinung
Ich habe das Buch im Rahmen eines Buchclubs gelesen und fand es interessant, aber nicht durchgehend fesselnd. Der geringe Umfang macht es zu einer schnellen Lektüre, doch der Schreibstil konnte mich nicht völlig überzeugen. Die Sprache ist stark an Sportreportagen angelehnt, mit schiefen Vergleichen und pathetischen Formulierungen, die das Geschehen oft überhöhen. Während diese stilistische Entscheidung sicherlich bewusst getroffen wurde, hat sie mich nicht immer mitgenommen – teilweise schien sie Distanz zwischen mir als Leser:in und Geschichte zu erzeugen.
Inhaltlich finde ich spannend, wie Marković die Perspektive eines Mädchens einnimmt, das sich in einer männerdominierten Fußballwelt behaupten muss. Sie schildert eindringlich, wie sehr ihr Umfeld von diesem Sport bestimmt wird und welche Erwartungen damit verbunden sind. Besonders berührend ist die Beziehung zum Vater – erst erwartet er von seiner Tochter, dass sie sich für Fußball begeistert, dann verlässt er schließlich die Familie. Hier entsteht eine Art Zerrissenheit zwischen dem Wunsch nach Anerkennung und der Suche nach einer eigenen Identität.
Allerdings hatte ich Schwierigkeiten mit manchen Passagen des Buches, insbesondere mit den Gedichten in der Halbzeitpause, die sich mir in ihrer Bedeutung nicht immer erschlossen haben. Zudem könnte der Titel Piksi-Buch etwas irreführend sein, da Piksi selbst nur eine Nebenrolle spielt – vielmehr ist er eine Metapher für den Fußballkult an sich. Es geht letztlich mehr um die Erinnerungen der Autorin und weniger um den Mythos des Spielers.
Positiv hervorzuheben ist, dass Marković auf subtile Weise auf die gesellschaftlichen Veränderungen in Jugoslawien zur damaligen Zeit eingeht. Das Buch vermittelt ein Gefühl für die letzten Tage eines Landes, das bald zerfallen wird, und für die damit verbundene Unsicherheit. Gerade diese historische Einbettung macht das Buch auch über das Thema Fußball hinaus interessant.
Fazit
"Piksi-Buch" ist ein Roman, der experimentell mit Sprache und Struktur spielt und gleichzeitig eine persönliche Geschichte erzählt. Während einige Ansätze sehr gelungen sind – insbesondere die Darstellung der kindlichen Perspektive und die Reflexion über Fußball als Identitätsfrage –, konnte mich das Buch nicht durchgehend fesseln. Manche Elemente blieben für mich schwer verständlich, und der Stil hat mich nicht immer angesprochen. Insgesamt vergebe ich 3 von 5 Sternen – ein lesenswertes, aber nicht uneingeschränkt überzeugendes Buch.
MARKOVIC, Barbi: „Piksi-Buch“, Berlin Dresden 2024 Piksi ist ein junges Fußballtalent. Er kommt vom Land aus einfachen Verhältnissen und hat großes Talent beim Fußballspiel. Piksi wird er genannt, weil das serbische Wort für Aschenbecher Piksi heißt und der junge Mann eine Frisur hat, die wie ein umgedrehter Aschenbecher aussieht. Barbi Markovic wird in diesem Buch sehr persönlich. Obwohl sie schon seit 20 Jahren in Österreich lebt, greift sie in dem vorliegenden Buch auf ihre Jugendjahre in Jugoslawien zurück. Persönlich wird es, wenn sie ihren Vater beschreibt, der ein Fußballfan ist. Zu jedem Geburtstag wurde Barbi von ihm in den Fußballclub eingeladen. Der junge Fußballstar Piksi wird wie ein Heiliger verehrt und man sammelt den Staub von seinen Schuhen. Zum Geburtstag von Barbi plante der Vater der Tochter diesen Staub auf die Füße zu streuen. Er wünscht sich, dass sie einmal eine sehr gute Fußballspielerin wird. Der Plan wird aber anders verwirklicht. In der Hitze des Fußballstadions wird Barbi kurz ohnmächtig und der Vater streut ihr daher den Staub auf den Kopf. „Der Traum von der Tochter als Fußballsohn ist geplatzt.“ (Seite 33) Die „Tochter“ ist die Schriftstellerin selbst. Sie stellt ihr Licht nicht unter den Scheffel und rühmt sich als erfolgreiche Schriftstellerin. „Das ist mein neuer Stil. Das ist der Stil einer großen Literatin. Barbi S. Markovic, sie stürmt zu den höchsten Höhen, und darüber hinaus, an der Sonne vorbei. Ab dem Tag kann man mich nur noch mit einem Notizheft und einem Stift sehen.“ (Seite 40) Der Titel des Buches bezieht sich auf den Fußballer Piksi, aber die Hauptfigur ist die Autorin selbst, was sie auch offen zugibt: „..obwohl es in dieser Geschichte nicht um mich gehen soll, sondern um diesen Fußballer Piksi. Aber diesen euren Piksi könnt ihr vergessen.“ (Seite 41) Piksi spielt eigentlich nur eine Nebenrolle. Er ist stellvertretend für den Fußball an sich. Auch der Vater ist eine Fußballlegende. Zuerst musste er feststellen, dass seine Tochter nicht den Weg geht, den er sich vorgestellt hatte und dann verließ er die Familie. Die Geburtstagsfeste der kleinen Barbi am Fußballplatz entfallen. Das Buch ist wie für eine Theateraufführung organisiert. Nach dem ersten Teil, gibt es eine Pause, wie in einer Theateraufführung. Diese füllt die Autorin mit eigenen Gedichten: „Der erste Teil des Buches ist zu Ende. In der Pause möchte ich ihnen ein paar Gedichte aus meinem Tagebuch vorstellen.“ (Seite 66) Der zweite Teil spielt in Florenz. Es geht um das Weltmeisterschafts-Viertelfinal-Spiel Jugoslawien gegen Argentinien im Jahr 1990. Das Spiel wird am Fernseher in der Wohnung von Barbi gemeinsam mit dem vorbeigekommenen Vater verfolgt, wobei der Vater mitteilt, dass er wieder geheiratet hat. Das Spiel wird detailgenau beschrieben. Wie das jugoslawische Team einen Spieler wegen roter Karte verliert. Zu zehnt halten sie sich aber aufrecht und es bleibt beim 0:0. Auch die Verlängerung bringt keinen Treffer und so kommt es zum Elfmeterschießen, bei dem dann Jugoslawien verliert. „An diesem Tag herrscht Trauer im ganzen Land.“ (Seite 101) Am Schluss gesteht Barbi „Ich hasse Fußball“. Interessant auch der Hinweis, dass es eine gesamtjugoslawische Mannschaft war, die da verloren hatte. Die Trauer war daher in Serbien, Kosovo, Mazedonien, Kroatien. Überall in den jugoslawischen Staaten. Bald darauf brach der Jugoslawienkrieg aus und diese gemeinsame Trauer war die letzte Gemeinsamkeit Jugoslawiens.
"Het laatste elftal kreeg de prijs voor het beste voetbalboek van het jaar in Duitsland", lees ik op de binnenflap. Ik dacht eerst dat het deel uitmaakte van de autofictie (jaja, dit boek is echte autofictie), maar groot was mijn verbazing toen ik na enig speurwerk op de wikipedia pagina van de Deutscher Fußball-Kulturpreis terechtkwam, alwaar ik onder de noemer Preisträger bij 2025 dit ontdekte:
"Die Verleihung fand am 24. Oktober statt. Fußballbuch des Jahres: „Piksi-Buch“ von Barbi Marković"
Er staat flink wat haar op mijn middelbare-schoolduits, maar dit leek mij toch geen fake news.
Bon.
Voetbal interesseert mij geen reet.
Maar Barbi Marković wist van de eerste tot de laatste letter mijn aandacht vast te houden. Hoe meta ze ook werd. Hoe ver ze ook in haar eigen fantasie verzoop. Dit laatste elftal wist voor mij te doen waar Minihorror niet in slaagde.
Marković’ stijl is ideaal voor kortere verhalen, waar de constante hyperbool de spanning niet laat imploderen, en vertelling geen tijd heeft om een pastiche van zichzelf te worden.
Het laatste elftal vertelt over voetbal, over een vader-dochterrelatie, en over een historische match uit 1990 die symbool staat voor het uiteenspatten van Joegoslavië. Het is een boek bomvol guitige spanning en onderstromen, met een uitstekende vertelling aan de oppervlakte en toch verbazend veel diepgang voor zo'n dun boekje.
“Ja, dat was echt goed”, citeer ik mijzelf even op het einde van het boek.
Das Buch war echt interessant. Ich habe es gekauft als ich bei einer Lesung von Barbi Marković war, da hat sie jedoch über ihr anderes Buch "Mini Horror" gesprochen. Es schien aber so, als würde sie lieber über dieses oder ein anderes Buch reden.
Ich bin in einer ähnlichen "Fussball-Liebenden" Familie aufgewachsen. Es ist zwar nicht so verrückt wie im Buch dargestellt, aber einigen Aspekten konnte ich mich doch wieder sehen, was ich sehr amüsant fand. Auch alle diese Schimpfwörter und beleidigenden Ausdrücke mal übersetzt zu lesen ist echt lustig. Im Alltag denkt man da nicht so viel drüber nach.
Ihren Schreibstil finde ich angenehm zu lesen, vielleicht ist das ja nicht bei jeden Buch so, aber bei diesem hat er mir echt gefallen. Ich fands auch sehr spannend, wie sie den Zerfall von Jugoslavien und den ganzen Krieg in diese Fussballgeschichte einbetten konnte. Ich weiss, das ist mehr oder weniger der Sinn des Buches aber so etwas gelesen habe ich bis jetzt auch noch nicht.
Im grossen und ganzen fand ich es ein gutes Buch. Es war leicht zu lesen, hat wichtige Themen und Ereignisse angesprochen ohne zu kompliziert zu werden.
So wie Cordoba 1978 aus staatsidentitätsbildender Sicht für Östereich immer mal wieder ein positiver Effekt nachgesagt wird, könnte die (unverdinete?) Niederlage Jugoslawiens gegen Argentinien bei der WM 1990 sich negativ auf deren Zusammengehörigkeitsgefühl ausgewirkt haben. Dieses ernste Thema wird im Buch zwischen den Zeilen besprochen. Die Frage ist halt: hätte der Sieg gegen Argentinien genügt, um den Bürgerkrieg zu verhindern? Oder hätte es den WM-Titel gebraucht?
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Reduced to the max. Ich hab mir mehr Fussball erwartet. Deshalb nur 3 gelbe Sterne. Flott geschrieben. Keinesfalls Schiach geraten. Dieser spezielle Oesi-Humor gepaart mit der Lakonie des Balkans. Zweidrei herzliche Lacher von meinem Balkon, dreivier nette Miniaturen über den Fussballfan als solchen. Für ne Spokenword Darbietung vermutlich ur. So als Buch a weng "mutz" wie man der Schweiz sagt.
„Wie die gelbe Träne auf einem Cover einer Gesundheitszeitschrift eigentlich für Harn steht, so steht die Fußballliebe der Fußballsöhne oft für ihre komplizierte Beziehung zum eigenen Vater.“
Interessanter Essay über Fußball von einer Mädchenperspektive aus. Zeigt dramatisches Familiengeschehen verflochten mit der Geschichte des Zerfalls Jugoslawiens 1990.
un libro che dovete leggere se: - vostro padre avrebbe voluto un figlio / lady oscar type of shit - vostro padre si è rifatto una famiglia e sta meglio senza di voi - odiate il calcio - amate il calcio - vi piace ridere - vi piace piangere - vi siete mai chiesti come ci si sente a tirare un rigore che potrebbe salvare le sorti geopolitiche del vostro paese - vi sembra che tutto vada in merda esattamente allo stesso momento e, in fondo, per le stesse ragioni