"Der Mensch ist ein animal symbolicum, das sich in einem Reich selbstgeschaffener Zeichen einrichtet und seine Orientierung aus diesen Zeichen empfängt. Er ist aber auch ein homo interpres, der Zeichen liest und deutet, wo er selbst gar keine hinterlassen hat."
Aleida Assmann ist eine der renommiertesten deutschen Kulturwissenschaftlerinnen, die vor allem durch ihre Arbeiten zum kulturellen Gedächtnis internationale Bekanntheit erlangt hat. "Im Dickicht der Zeichen" versammelt nun ihre wichtigsten Aufsätze zu Fragen der Hermeneutik, der Semiotik und des Lesens, von denen einige, wie etwa ihre Untersuchung zum Verhältnis von Hodegetik, Hermeneutik und Dekonstruktion, bereits einen Klassikerstatus erreicht haben. Der Band bietet auf diesem Weg auch eine konzentrierte Einführung in alle Aspekte von Assmanns Forschung und Werk.
Aleida Assmann is a Professor of English Literature and Literary Theory in the Department of Literature, Art and Media at the University of Konstanz in Germany. She has also been a guest lecturer at universities including Rice, Princeton, Yale, and the University of Chicago. She is the author of several German-language books and has received international recognition for her scholarship, including the Max-Planck-Research Prize for History and Memory in 2009 and an Honorary Doctorate from the Theological Faculty at the University of Oslo in 2008.