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Todeskarussell: Thriller - Urban, bildgewaltig und nervenzerreißend spannend – das Thriller-Debüt 2026!

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545 pages, Kindle Edition

Published August 19, 2026

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About the author

Patrick McGinley

21 books10 followers
Patrick McGinley was born in 1977 in Brussels. He grew up in Munich and studied Film in New York. While working in Germany as a filmmaker, he wrote his first novel ‘Das Bootshaus’. In 2019 he co-wrote the first season of the Mexican smash-hit TV comedy ‘El juego de las llaves’ for Amazon Prime and Pantaya.

He currently lives in Dublin.

(From the author's website)

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Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Sabine Kettschau.
119 reviews2 followers
September 1, 2026
Inhalt:

 

Am Internationalen Flughafen Berlin landet zwischen Koffern auf dem Gepäckband ein Mann, dem ein Plüsch-Teddy auf die Brust geschnallt und die Kehle durchgeschnitten wurde. Bevor irgendjemand reagieren kann, setzt der Teddy den Mann in Brand. Kim Sperling, Ermittlerin und ihr Partner Andi übernehmen den Fall und stoßen beim Personal des Flughafens schnell auf Ablehnung. Und Merkwürdigkeiten, die Verbindungen zum Flughafen erahnen lassen. Doch schnell wird auch klar, das ganze ist viel größer, als es zunächst den Anschein hat und dass es das Leben vieler in Gefahr bringen könnte, was da noch auf alle zukommt.

 


Meine Meinung:

 

Bitte verfilmen!

 

Kennt Ihr das? Man fängt einen Thriller oder grundsätzlich ein Buch an zu lesen und mögt es wirklich nicht aus der Hand legen, seht alles total leibhaftig vor sich, ist mittendrin… Genauso ging es mir hier!

 

Erst mal hat mich das Cover angesprochen. Ein brennender Teddy… da fragt man sich ja sofort, was mag dahinterstecken. Mir hat gefallen, dass hier nichts comicmäßiges oder überzeichnetes daherkommt, kein angepasstes Cover. Das ist schlicht, aber extrem wirkungsvoll.

 

Und genauso ist dann auch gleich der Einstieg ins Buch, der „Fall“ und die Akteure, sie sind da, wie Kommissare im TV und genauso fühlt sich das auch alles wirklich an, als schaue man einen echt gut gemachten Thriller, wo man einfach dabeibleiben muss.

 

Kim Sperling als Figur hat mir sehr gut gefallen, ihre eigene Geschichte, ihr jetziges Privatleben, das hat mich total berührt und ich hoffe eigentlich sehr, dass es weitergeht, dass hier nach „Todeskarussell“ vielleicht noch eine Fortsetzung kommt. Es gibt da einfach noch Sachen, die sollten runder gemacht, aufgelöst werden, finde ich. Und unter dem Strich möchte ich auch einfach mehr von Kim lesen.

 

Gefühlte Klischees sind zwangsläufig dabei, Frau muss sich durchsetzen, Frau wird nicht von männlichen Protagonisten ernst genommen, Mann/Kollege will Frau ausbooten… aber ganz ehrlich? Es passte irgendwie!

 

Der Stil ist wahnsinnig eingängig und „Just one more Chapter“ wird einem da echt sowas von auf dem Silbertablett serviert. Erstaunlich finde ich in dem Zusammenhang, dass hier ja alles irgendwo bei Berlin hauptsächlich abläuft und der Autor gar kein Deutscher ist. Das könnte man so von der Art des Erzählens her echt nicht vermuten.

 

Aber was er sich da ausgedacht hat, die Art und Weise, was da passiert, finde ich echt cool, da muss man erst mal drauf kommen! Deswegen würde ich hier auch absolut gerne weiteres aus dem Kim-Sperling-Universum lesen.

 

Fazit:

 

Lust auf einen filmreifen Spannungs-Pageturner? Bitte schön! Hier kann man das Buch nicht beiseitelegen und ist ganz an der Seite der Ermittlerin. Glatte Empfehlung!
Profile Image for Kate.
150 reviews
September 6, 2026
Am Berliner Flughafen wird früh am Morgen eine schockierende Entdeckung gemacht. Statt eines Koffers erscheint die Leiche eines Mannes auf dem Gepäckband. Er wurde brutal getötet und hält einen Plüschteddy in der Hand. Die Kriminalkommissarin Kim Sperling übernimmt die Ermittlungen. Dabei stellt sich heraus, dass dieser Mord kein Einzelfall ist, sondern der Beginn einer grausamen Mordserie.

Ich bin bei Todeskarussell etwas hin- und hergerissen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch das außergewöhnliche Setting fand ich spannend. Durch die kurzen Kapitel und das hohe Tempo liest sich das Buch schnell und stellenweise hatte ich tatsächlich das Gefühl, einen Film zu sehen.

Kim Sperling finde ich als Figur interessant und grundsätzlich sympathisch, allerdings wurde ich mit ihr nicht wirklich warm. Ihre ständigen Alleingänge und die vielen Situationen, in denen sie sich unnötig in Gefahr bringt, waren mir irgendwann zu viel. Risikofreudig kann sie gerne sein, aber manches wirkt einfach nur leichtsinnig und gefährlich. Von einer leitenden Kommissarin hätte ich erwartet, dass sie ihre Gefühle besser im Griff hat, vorher etwas gründlicher nachdenkt und dann handelt. Dass sie bisher immer wieder Glück hatte, macht es für mich nicht unbedingt glaubwürdiger.

Gut gefallen hat mir grundsätzlich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Privatleben. Gerade zu Beginn fand ich die beiden Bereiche noch sehr ausgewogen aber die Nebenstory war für mich teilweise sogar interessanter als der eigentliche Fall. Im Verlauf wurde mir die Ermittlungsarbeit allerdings zunehmend zu umfangreich und unübersichtlich. Es gibt unzählige Namen, Verdächtige, Spuren, mögliche Motive und Verbindungen zwischen den Opfern. Das Geflecht wird immer größer und verworrener, sodass ich zwischendurch tatsächlich überlegen musste, wer eigentlich wer ist und was im ersten beziehungsweise zweiten Abschnitt passiert ist. Irgendwann war gefühlt jeder irgendwie in den Fall verwickelt. Dadurch hat sich die Geschichte für mich auch etwas distanziert angefühlt.

Der letzte Abschnitt bringt noch einmal ordentlich Tempo und eine dramatische Auflösung. Einige Wendungen haben mich überrascht, anderes war mir wiederum etwas zu konstruiert und zu sehr auf den großen Effekt ausgelegt. Die endgültige Auflösung fand ich trotzdem gelungen

Den Hass des Täters konnte ich teilweise nachvollziehen, auch wenn das natürlich keine Rechtfertigung für seine Taten ist. Recht und Gerechtigkeit sind nicht immer dasselbe und nicht jedes Verbrechen wird so aufgeklärt, wie man es sich wünschen würde. Ob das Ende wirklich ein Happy End ist, muss letztlich jeder selbst entscheiden. Ich für meinen Teil bin etwas unzufrieden, da auch einige Fragen offen geblieben sind.
512 reviews5 followers
August 26, 2026
Schon das Cover hat mich neugierig gemacht, und spätestens nach dem ziemlich heftigen Einstieg war klar: Hier wird nicht lange gefackelt. Patrick McGinley schickt mich direkt mitten hinein in einen Fall, bei dem aus einem ganz normalen Morgen am Berliner Flughafen sehr schnell ein Albtraum wird. Und dieser Einstieg hat es wirklich in sich. Von der ersten Seite an herrscht eine unangenehme Spannung, die mich fragen ließ: Was zum Teufel steckt dahinter?

Im Mittelpunkt steht Kim Sperling, und mit ihr hatte ich so meine Höhen und Tiefen. Einerseits ist sie eine interessante, starke und durchaus vielschichtige Ermittlerin, andererseits hat sie sich mit ihren Alleingängen und ihrer teilweise ziemlich naiven Art nicht unbedingt in mein Herz gespielt. Gerade manche Entscheidungen konnte ich nicht so ganz nachvollziehen und an einigen Stellen war mir das schon fast ein bisschen zu viel des Guten. Auch das eine oder andere Polizei-Klischee wurde für meinen Geschmack etwas zu offensichtlich aus dem Hut gezaubert. Show, don't tell!

Trotzdem hat mich der Fall gepackt. Lange war für mich überhaupt nicht klar, wem ich hier eigentlich trauen kann. Verdächtigungen wurden aufgestellt, wieder über den Haufen geworfen und durch neue Hinweise ersetzt. Dazu verknüpft McGinley die verschiedenen Fäden ziemlich eng miteinander. Irgendwann gab es mir jedoch zu viele Verbindungen und Zusammenhänge. Auch das politische Thema und das Drogenmilieu waren nicht unbedingt meine persönlichen Lieblingsthemen und haben den Mittelteil für mich stellenweise etwas ausgebremst.

Doch je näher ich dem Ende kam, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass sich dieses ganze komplizierte Geflecht langsam zusammenzieht. Und das Motiv hinter den Taten hat mich tatsächlich emotional erwischt. Plötzlich sah ich einige Dinge mit völlig anderen Augen. Der große Twist hat bei mir definitiv Wirkung hinterlassen und mich auch nach dem Zuklappen noch beschäftigt.
Was mir dabei besonders gefallen hat, ist McGinleys Schreibstil. Sehr flüssig, detailliert und teilweise geradezu filmisch. Ich hatte beim Lesen stellenweise das Gefühl, einen Thriller auf der Leinwand zu verfolgen. Dazu kommen Verfolgungsjagden, gefährliche Situationen und ordentlich Action. Langeweile kommt hier definitiv nicht auf.

Fazit: Unterm Strich hat „Todeskarussell“ seine Schwächen, aber noch wichtiger ist: Es hat mich gut unterhalten. Ich wollte trotz meiner Kritik immer wissen, wie es weitergeht, und genau das muss ein Thriller für mich schaffen. Der starke Einstieg, das hohe Tempo, die actionreichen Szenen und vor allem das überraschende Motiv sorgen dafür, dass ich die Lektüre wirklich gern beendet habe.
557 reviews3 followers
September 2, 2026
Morgens am Berliner Flughafen warten angekommene Passagiere auf ihr Gepäck. Doch statt des Gepäcks wird ein Toter über das Transportband befördert. Er hat eine Teddy in seiner Hand und als die Passagiere schon flüchten explodiert der Teddy. Ein Szenarium, das kein Flughafen haben möchte, also wird die Polizei mit der Kommissarin Kim Sperling schon von Anfang an unter Druck gesetzt. Als dann auch noch die Identität des Toten bekannt wurde und es sich um den Bruder des amtierenden Bürgermeisters handelte, wurden die Ermittlungen noch weiter intensiviert. Außerdem sollte bald das dritte Terminal eingeweiht werden. Doch die Fragezeichen waren groß und alles lag noch im Dunkeln.
Der Thriller „Todeskarussel“ von Patrick McGinley ist ein superspannender Thriller, dessen Szenenfolge sich in einer rasenden Geschwindigkeit abspielt. Die Hauptpersonen sind die beiden Polizisten Kim und Andi, die in dem Fall ermitteln. Sie sind gut befreundet und doch mag Andi die Alleingänge seiner Kollegin nicht. Das ist auch ein Punkt der ein bisschen überkonstruiert wirkt. Sie begibt sich immer in Höchste Gefahr, kommt aber, Gott sei Dank, immer wieder lebend aus der Situation heraus. Gut der Autor benutz diese Szenen zur Steigerung der schon vorhandenen Spannung und von daher kann ich es gerade noch ertragen und ja, man zittert immer um das Leben der Kommissarin. Ist es vielleicht weil sie eine Frau ist und meint sich anders beweisen zu müssen? Ich hoffe nicht, dass das dahintersteckt. Ansonsten sind die Kapitel mit den Stationen betitelt und es ist ein großer Countdown bis zur Eröffnung. Die recht kurze Zeitspanne ist natürlich auch für die Hochspannung verantwortlich. Ansonsten ist alles vorhanden Sprünge aus dem Fenster, Verfolgungsjagden mit einem Motorrad, brutale Szenen, aber auch romantische Szenen, die für Kim sehr ungewöhnlich erscheinen. Die Sprache des Autors ist sehr bildhaft und man kommt sich vor wie in einer Achterbahn, so schnell ist die Action aneinandergereiht. Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut und bis zum Ende sehr gut entwickelt.
Ich finde diesen Thriller sehr Actionreich, aber durch die hohe Erzählgeschwindigkeit auch zum Seiten fressen geeignet. Auch der Plot ist nachvollziehbar und gut konstruiert. Wer actiongeladene Thriller mag, für den ist das genau das richtige.

18 reviews
September 2, 2026
„Todeskarusell“ hat mich von Anfang an gut abgeholt. Der Einstieg ist direkt spannend und die Geschichte nimmt eigentlich von Anfang an ordentlich Fahrt auf. Besonders Kim und Andi mochte ich als Ermittlerduo sehr gerne, gerade weil die beiden ziemlich unterschiedlich sind. Kim fand ich dabei vor allem durch ihre eigene Vergangenheit interessant, die im Laufe der Geschichte immer wieder eine Rolle spielt.
Obwohl „Todeskarusell“ ein Thriller ist, hatte die Geschichte für mich eher etwas von einem Krimi mit Thriller-Elementen. Es wird viel ermittelt, wir bekommen immer wieder neue Informationen und Hinweise und natürlich habe ich beim Lesen fleißig versucht, mir selbst zusammenzureimen, wer hinter allem stecken könnte. Gleichzeitig gibt es aber auch einige ziemlich heftige und spannende Momente, durch die die Geschichte immer wieder deutlich in Richtung Thriller geht.
Der Fall selbst hat mich mehrfach überrascht. Es gibt immer wieder neue Informationen, Zusammenhänge und Verdächtige, bei denen ich mir nicht sicher war, wem ich eigentlich noch trauen kann. Gerade dadurch hatte ich beim Lesen ständig neue Theorien im Kopf – und einige davon haben sich natürlich schneller erledigt als andere.
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist das Tempo. Die Geschichte verliert eigentlich nie komplett an Fahrt und es kommen immer wieder neue Fragen dazu. Gleichzeitig fand ich gerade Kims persönliche Geschichte interessant, weil sie für mich noch einmal eine zusätzliche Ebene in die Handlung gebracht hat.
Allerdings konnte mich nicht alles gleichermaßen überzeugen. Bei manchen Entwicklungen war ich etwas skeptisch und auch mit einigen Entscheidungen der Figuren konnte ich nicht ganz mitgehen. Das hat meinen Lesespaß aber insgesamt nicht groß beeinträchtigt.
Das Ende hat dann noch einmal ordentlich nachgelegt und mich tatsächlich überrascht. Und natürlich lässt uns die Geschichte am Schluss nicht einfach mit einem abgeschlossenen Fall zurück, sondern wirft noch einmal neue Fragen auf. Gerade deshalb hoffe ich wirklich, dass es noch eine Fortsetzung geben wird.
Insgesamt hat mir „Todeskarusell“ gut gefallen. Ein spannender, teilweise ziemlich heftiger Thriller, bei dem ich gerne mitgerätselt habe und der mich gerade zum Ende hin noch einmal ordentlich überraschen konnte.
270 reviews
September 6, 2026
Der Klappentext und das Cover sprachen mich sofort an, und so musste ich "Todeskarussell" von Patrick McGinley, erschienen bei Blanvalet, einfach lesen.

Der Autor katapultierte mich mit einer starken Szene in die Geschichte rund um einen Anschlag am Berliner Flughafen. Bald wird Kriminalhauptkommissarin Kim Sperling klar, dass dieser Täter weiter morden wird, und so beginnt eine atemlose Hetzjagd durch Berlin, bei der die Polizei oft im Dunkeln tappt. Das Ermittlerduo mochte ich ab der ersten Seite, und so folgte ich ihnen gespannt auf ihrer Spurensuche.

Dieser Thriller war Actionkino vom Allerfeinsten. Durch den bildgewaltigen Schreibstil des Autors konnte ich die Angst der Opfer spüren und schüttelte perplex den Kopf, wenn wieder ein Mordopfer mit einem Teddy im Arm brutal verbrannte. Mit jeder Szene zog mich Patrick McGinley mehr in den Bann der Geschichte, und ich konnte das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen.

Der Spannungsbogen wurde dabei vom Autor komplex, intelligent und wendungsreich angelegt, sodass es zu keinem Zeitpunkt auch nur die kleinsten Längen im Storytelling gab. Oft lockte mich der Autor auf die falsche Fährte, und immer, wenn ich glaubte, das Rätsel gelöst zu haben, stand ich in einer Sackgasse. Das Ende habe ich so nicht kommen sehen!

Am Ende dreht der Autor noch einmal richtig auf und macht mir die ohnehin schon sehr fähige Ermittlerin noch sympathischer, denn ihr Tun und Handeln zeugten von Integrität. Der Wow-Effekt am Ende des Buches lässt mich auf einen weiteren Fall von Kim Sperling hoffen, denn nun will ich wissen, was es mit dieser Schlussszene auf sich hat.

Wer auf der Suche nach einem actiongeladenen Thriller ist, sollte unbedingt zu "Todeskarussell" greifen. Ich kann euch diesen Pageturner mit 5 von 5 Sternen weiterempfehlen.
Profile Image for MirjS.
182 reviews1 follower
September 11, 2026
Das ist erst der Anfang!

Flughafen Berlin, Gepäckausgabe, als ein Mann mit durchschnittener Kehle auf das Band fällt. Einen Teddybären im Arm, der kurz darauf in Flammen aufgeht. Eine erschreckende Anfangsszene, mit der Patrick McGinley in „Todeskarussell“ sein Debüt gibt und Ermittlerin Kim Sperling auf die Spur eines Serientäters ansetzt. Denn das war erst der Anfang!

Nicht nur der Einstieg ist stark, sondern auch der Rest des Buches liest sich wahnsinnig spannend und ist zudem nicht weniger originell. Dank des flüssigen Schreibstils fliegt man nur so durch die Seiten und gerät eigentlich nur dann ins Stocken, wenn man bei einer besonders aufregenden Szene nicht anders kann, als den Atem anzuhalten. Lediglich mit Ermittlerin Kim Sperling hatte ich manchmal so meine Probleme. Nicht, dass ich sie nicht mochte, sie war mir - bis auf ihre manchmal nicht ganz nachvollziehbaren Alleingänge - sogar sehr sympathisch, das was mich ein wenig gestört hat ist ihre Darstellung als eine Art „Superheldin“. Durchweg geriet sie von einer Gefahr in die Nächste und egal wie „dumm“ und gefährlich ihre Alleingänge auch sein mochten, Kim bekam einfach alles hin ! Ansonsten waren die Charaktere, so wie Kims Kollege, richtig schön ausgearbeitet und haben, neben der reinen Ermittlungsarbeit, durch ihr eingebrachtes Privatleben auch noch mal zusätzlichen Pep und Handlung in die Story gebracht. Hat mir gut gefallen!

Fazit: Ein richtig guter, actionreicher und spannender Thriller, der mir fesselnde Lesestunden bereitet hat und mich nur ab und an über die eigenwillige Ermittlerin hat stolpern lassen.
Profile Image for Astrid.
360 reviews2 followers
August 22, 2026
Hollywood lässt grüßen
Ein Gepäckband am Berliner Flughafen ist der Einstieg in einen rasanten Thriller. Ein sterbender Mann explodiert auf dem Gepäckband mit einem Teddy im Arm. Für KHK Kim Sperling und ihre Kollegen beginnt hier ein Fall, der sie alle an ihre Grenzen bringen wird.
Die Handlung geht rasant voran und punktet mit unverhofften Wendungen und Spuren, die immer wieder neue Theorien entstehen lassen. Dabei arbeitet Patrick McGinley mit einem Schreibstil, der ein ständiges Kopfkino ablaufen lässt und einem das Gefühl gibt, einen actionreichen Thriller zu schauen. Mit seinen Charakteren geht er dabei nicht zimperlich um.
Kim Sperling, die im Mittelpunkt steht, ist eine sympathische Ermittlerin mit bewegter Vergangenheit. Sie ermittelt akribisch, wobei sie durch ihre Alleingänge oftmals über das Ziel hinausschießt. Die Schilderung ihrer privaten Seite bringt sie uns näher, ohne dass die Details die Handlung überlagern.
Das Ende kann auf jeden Fall überzeugen, da hier die Fäden zusammen laufen und nicht das berühmte Kaninchen aus dem Hut gezaubert wird.
Todeskarussell ist ein Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd ist. Sicher nicht in allen Teilen realitätsnah und manchmal auch ein bisschen zu viel von allem. Aber spannend und unterhaltsam. Ich empfehle das Buch gerne weiter.
606 reviews4 followers
August 25, 2026
Bereits das Cover von Todeskarussell hat mir gut gefallen. Es passt sehr gut zum Genre und vermittelt auf den ersten Blick den Eindruck eines spannenden und düsteren Thrillers. Dadurch wird direkt die Neugier geweckt und man bekommt Lust, herauszufinden, was sich hinter der Geschichte verbirgt.
Der Schreibstil von Patrick McGinley ist angenehm und lässt sich gut lesen. Besonders die kurzen Kapitel haben mir gefallen, da sie das Lesetempo erhöhen und dazu einladen, immer noch ein weiteres Kapitel zu lesen.
Die Hauptprotagonistin Kim konnte mich allerdings nicht immer überzeugen. An manchen Stellen wirkt sie etwas naiv und ihre zahlreichen Alleingänge empfand ich als eher unprofessionell. Das hat es mir teilweise etwas schwer gemacht, mich vollständig in ihre Figur hineinzuversetzen.
Die Handlung selbst ist spannend und bietet einige interessante Wendungen. Allerdings gibt es meiner Meinung nach etwas zu viele Personen und Namen, wodurch das Lesen stellenweise anstrengend wird. Das hat den Lesefluss gelegentlich etwas gebremst.
Besonders gut gefallen hat mir dafür die Auflösung. Sie war für mich gelungen und hat die Geschichte zufriedenstellend abgeschlossen. Trotz der kleinen Schwächen konnte mich der Thriller insgesamt gut unterhalten. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sterne.
114 reviews
September 4, 2026
Teddy-Bomben in Berlin

Kim ist eine unheimlich coole Protagonistin und starke Ermittlerin, aber ihre Alleingänge grenzen an Fahrlässigkeit und absolute Dummheit. Dabei halte ich Andi für einen so verlässlichen Partner, dass es mir manchmal regelrecht leidtat, wie Kim ihn immer abhängt.

Kim hat aber auch privat einiges an Lasten auf ihren Schultern zu tragen, was sie nahbar und einfach menschlich macht. Ich finde vor allem den Fall rund um Noras Verschwinden auch wahnsinnig spannend und hoffe, dass das Ende darauf hindeutet dass dieses Thema im nächsten Band vielleicht vertieft wird.

In der Story gehts Schlag auf Schlag und das ist nichts für schwache Nerven. Die kriminelle Szene von Berlin ist schon nicht ohne, aber Lazarus ist eine ganz andere Eskalationsstufe. Je mehr man über ihn hört, desto banger wird einem. Die Auflösung fand ich toll konstruiert und sehr überraschend.

Das Buch liest sich klasse, legt ein ordentliches Tempo vor und ist von Anfang bis Ende richtig spannend. Ich hab total mitgefiebert und freue mich jetzt schon auf den nächsten Band.
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