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The Scent of Glass (The Wrong Scents: Roman 1)

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Ein Alpha. Ein Beta. Und ein mysteriöser Omega.

Inhalt: Als Amos den Duft seines Seelenverwandten auf der Jacke seines persönlichen Assistenten wahrnimmt, ist es um ihn geschehen. Die einmalige Chance, den perfekten Partner zu finden? Davon träumen die meisten Alphas, und genau das ist es, was seine Medienfirma verzweifelten Kunden als unerreichbares Ziel verkauft.

Aber dieser geheimnisvolle Seelenverwandte könnte jeder sein, der Murano nahesteht. Und was, wenn es sein Geliebter ist?
"Hey, die Person, mit der du dich triffst, könnte mein Seelenverwandter sein. Willst du uns verkuppeln?" Ja, das kommt nicht in Frage.

Während Amos heimlich versucht, den Besitzer des geheimnisvollen Duftes zu finden, kämpft Murano darum, sein kleines Beta-Herz davor zu schützen, sich zu sehr in den charmanten Alpha zu verlieben. Denn es wird in Millionen Stücke brechen, wenn sein Chef seinen perfekten Partner findet.

Ein fesselnder Omegaverse-Roman mit Age-Gap.

260 pages, Kindle Edition

Published April 7, 2026

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About the author

Anne Luise P.

11 books23 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Aki  hamsterlos_.
48 reviews
April 22, 2026
Mit The Scent of Glass gelingt der Autorin ein Auftakt, der sich bewusst von klassischen Omegaverse-Strukturen löst und genau dadurch eine eigene, bemerkenswerte Wirkung entfaltet. Statt sich auf das gewohnte Alpha-Omega-Gefüge zu verlassen, rückt hier ein Beta in den Mittelpunkt, und ich finde, genau diese Entscheidung verleiht der Geschichte eine Tiefe, die im Genre viel zu selten sichtbar wird. Es geht nicht nur um Anziehung oder Dynamik, sondern auch um Wahrnehmung, Stellung und Selbstbehauptung innerhalb eines Systems, das klare Rollen vorgibt.

Murano ist dabei eine Figur, die mich persönlich besonders überzeugt hat. Anfangs wirkt er zurückhaltend und schwer greifbar, fast so, als würde er sich bewusst im Hintergrund halten. Doch je mehr man über ihn erfährt, desto deutlicher wird, wie viel innere Stärke in ihm steckt. Meiner Meinung nach liegt seine Besonderheit genau in diesem Gleichgewicht: Er ist selbstbewusst, ohne laut zu sein, und verletzlich, ohne schwach zu wirken. Gerade im beruflichen Kontext zeigt sich sehr klar, dass er sich nicht in die ihm zugedachte Rolle drängen lässt. Dieses stille, aber konsequente Beharren auf seinem eigenen Wert hat für mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen und macht ihn zu einer Figur, die sich deutlich von vielen Genre-Protagonisten abhebt.

Amos steht diesem Charakter als Gegenpol gegenüber und erfüllt auf den ersten Blick viele Erwartungen, die man an einen Alpha stellt: Kontrolle, Präsenz, Erfolg. Gleichzeitig wird dieses Bild früh gebrochen. Ich finde es besonders gelungen, dass seine Stärke nicht nur über Dominanz definiert wird, sondern auch über seine Fähigkeit, zuzuhören, zu reflektieren und Grenzen zu respektieren. Dadurch entsteht zwischen ihm und Murano eine Dynamik, die weniger auf Macht basiert, sondern auf einem vorsichtigen Annähern zweier sehr unterschiedlicher Perspektiven. Diese Balance macht ihre Beziehung für mich glaubwürdig und emotional greifbar, weil sie nicht von Klischees getragen wird, sondern von Entwicklung.

Auch die Nebenfiguren fügen sich stimmig in dieses Gesamtbild ein und erweitern die Geschichte sinnvoll. Besonders die Brüder von Amos bringen zusätzliche Spannung und Dynamik hinein. Während Amaury durch seine undurchsichtige Art eher für unterschwellige Unruhe sorgt, bringt Asrar eine Leichtigkeit mit, die ich als sehr angenehm empfunden habe. Sein Humor wirkt nie fehl am Platz, sondern setzt genau dort an, wo die Geschichte kurze Momente des Aufatmens braucht. Gleichzeitig weckt gerade diese Figurenkonstellation Neugier auf die kommenden Bände, ohne den Fokus des ersten Teils zu verwässern.

Was ich ebenfalls hervorheben möchte, ist der Schreibstil. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, die Szenen sind klar aufgebaut und die Emotionen werden je nach Situation sehr treffend transportiert. Besonders die Dialoge wirken natürlich und passend zu den Figuren, was dazu beiträgt, dass sich ihre Dynamik authentisch anfühlt. Ich persönlich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen, auch wenn der Einstieg zunächst etwas ruhiger wirkt. Gerade dieser Aufbau hat für mich aber funktioniert, weil er den Raum schafft, die Figuren kennenzulernen, bevor sich die emotionale Intensität steigert.

Die Entwicklung zwischen Murano und Amos empfinde ich als gelungen ausbalanciert. Auch wenn relativ früh spürbar wird, in welche Richtung sich ihre Beziehung bewegt, nimmt sich die Geschichte dennoch Zeit für Zwischenschritte, Unsicherheiten und unausgesprochene Gedanken. Dadurch entsteht keine überhastete Nähe, sondern eine Entwicklung, die sich nachvollziehbar und stimmig anfühlt. Besonders im Zusammenspiel mit dem Omegaverse-Setting gewinnt diese Dynamik zusätzlich an Gewicht.

Denn genau hier zeigt sich für mich eine der größten Stärken des Bandes: Das Setting wird nicht nur als Hintergrund genutzt, sondern aktiv in die Handlung integriert. Die Perspektive eines Betas eröffnet dabei einen Blick auf gesellschaftliche Strukturen, die sonst oft nur am Rand thematisiert werden. Aussagen über Erwartungen, Wertigkeit und Wahrnehmung innerhalb dieses Systems wirken dadurch deutlich greifbarer und verleihen der Geschichte eine zusätzliche inhaltliche Ebene.

Emotional hat mich der Band durchgehend abgeholt. Ich habe beim Lesen gemerkt, wie schnell ich in die Geschichte hineingezogen wurde und wie präsent die Figuren auch über einzelne Szenen hinaus bleiben. Gleichzeitig bietet der Abschluss einen runden Moment, der zufriedenstellt, ohne die Neugier auf die kommenden Bände zu verlieren. Diese Balance empfinde ich als sehr gelungen.

Für mich ist The Scent of Glass ein Auftakt, der zeigt, wie viel Potenzial im Omegaverse steckt, wenn man bekannte Muster nicht einfach reproduziert, sondern bewusst hinterfragt. Die Geschichte verbindet emotionale Nähe mit struktureller Tiefe und schafft es, Figuren zu erzählen, die sich echt anfühlen, mit all ihren Widersprüchen, Unsicherheiten und Stärken.

Ich freue mich schon auf die deutsche Ausgabe der weiteren Bände.
Profile Image for Sissarelli.
300 reviews32 followers
April 26, 2026
Da ich nicht so bewandert bin im Alpha/Beta/Omega-Game, fand ich es großartig, dass die Autorin zu Beginn gleich das System erklärt.
Murano und Amos könnten unterschiedlicher nicht sein, Murano ist Beta, klein, zierlich und 28. Amos ist 36 und ein großer, kräftiger Alpha.
Murano ist der neue Assistent von Amos und ziemlich schnell sind sie ein eingespieltes Team und verstehen sich sehr gut. Eines Tages bemerkt Amos den Geruch seines Seelenpartners an Muranos Jacke und stürzt ihn damit ins Chaos. Er will seinen Seelenpartner finden, der wohl Teil von Muranos Leben ist, will aber gleichzeitig nicht sein und Muranos Leben durcheinander bringen. Murano hat sich im Amos verliebt, auch wenn er weiß dass es keine Zukunft hat, denn Betas haben keine Seelenpartner und trotzdem trifft es ihn hart, als er mitbekommt, dass sich Amos auf die Suche nach dem Omega macht, der sein Seelenpartners ist. Die Geschichte ist aus der Erzählperspektive und trotzdem ist man sehr nah abwechselnd an beiden Protagonisten und erfährt sehr gut, wie die beiden sich fühlen, denken und durchmachen, Die Geschichte war sehr süß und ich habe sie in einem Rutsch verschlungen, es war so unterhaltsam, witzig und auch spicy. Auch die Illustrationen zwischendurch waren großartig und eine tolle Ergänzung zur Geschichte.
Profile Image for Luna.
22 reviews
May 13, 2026
Mein erstes deutsches Omegaverse Buch. Ich mag diese Thematik und wollte ihm daher eine Chance geben. Es war für mich recht klassisch zu dem Thema und hat meine Erwartungen erfüllt. Vermutlich ist es auch ein guter Einstieg für jemanden, der mit dem Trope noch keine Berührungspunkte hatte, da viel erklärt wird.

Ich mochte die Kompetenz des Hauptcharakters als Sekretär. Er war nicht von vorne Herein über sein Geschlecht definiert, welches auch immer. 

Manche Stellen fand ich ein wenig cringe, haben das Buch für mich im ganzen aber nicht gestört.
Persönlich hätte ich gerne etwas mehr "Inhalt" gehabt. Es ist in dem Buch für meinen Geschmack zu wenig passiert.

Ich bin gespannt auf die weiteren Teile und möchte ihnen auch eine Chance geben. Vielleicht war der "wenige Inhalt" der Tatsache geschuldet, dass die Autorin das Konzept erst langsam erklären wollte und in den nächsten Büchern darauf aufbaut.

Für mich 3,5 Sterne.
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