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Und mittendrin der Birnbaum: Roman | Die Geschichte einer dramatischen Rettung, ein Roman über Schuld und Vergebung, über Liebe und Freundschaft
Vom Wissen und über Zerbrechlichkeit und Hoffnung in dunklen Zeiten
Es ist ein milder Frühsommer, als Dora nach vielen Jahrzehnten in ihren Heimatort Hausen zurückkehrt. Stundenlang wandert sie durch die fremd-vertrauten Straßen – zu ihrem Elternhaus, aber auch zu dem Fachwerkhaus, in dem einst ihre beste Freundin wohnte. Als sie entdeckt, dass vor diesem Haus Stolpersteine verlegt wurden, ist Dora fassungslos. Denn dort liegen nur vier Steine, sie weiß aber genau, dass es fünf sein müssten. Einer fehlt, nämlich der ihrer ehemals besten Freundin Fanny. Was ist damals mit ihr geschehen?
In ihrem mitreißenden Roman erzählt Ute Mank die Geschichte eines Dorfes in dunklen Zeiten, die Geschichte zweier Mädchen, die durch den Krieg getrennt werden, und die Geschichte einer schicksalhaften Rettung.
Es ist ein milder Frühsommer, als Dora nach vielen Jahrzehnten in ihren Heimatort Hausen zurückkehrt. Stundenlang wandert sie durch die fremd-vertrauten Straßen – zu ihrem Elternhaus, aber auch zu dem Fachwerkhaus, in dem einst ihre beste Freundin wohnte. Als sie entdeckt, dass vor diesem Haus Stolpersteine verlegt wurden, ist Dora fassungslos. Denn dort liegen nur vier Steine, sie weiß aber genau, dass es fünf sein müssten. Einer fehlt, nämlich der ihrer ehemals besten Freundin Fanny. Was ist damals mit ihr geschehen?
In ihrem mitreißenden Roman erzählt Ute Mank die Geschichte eines Dorfes in dunklen Zeiten, die Geschichte zweier Mädchen, die durch den Krieg getrennt werden, und die Geschichte einer schicksalhaften Rettung.
325 pages, Kindle Edition
Published September 1, 2026
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Community Reviews
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
September 6, 2026
Wenn die Erinnerungen zurückkehren
Eine Geschichte über Erinnerungen, die nach vielen Jahren wieder auftauchen, und über Dinge, über die lange geschwiegen wurde. Diese Seite der Geschichte hat mich besonders beschäftigt.
Dora kehrt nach vielen Jahrzehnten in ihr Heimatdorf zurück. Sie geht durch die Straßen, die ihr vertraut und zugleich fremd vorkommen, und denkt dabei immer wieder an ihre Kindheit. Vieles, was lange vergessen schien, kommt wieder hoch.
Als Dora vor dem alten Haus ihrer besten Freundin Fanny steht, wird die Vergangenheit plötzlich sehr nah. Vor dem Haus liegen Stolpersteine, doch einer fehlt. Es ist der Stein für Fanny. Dora will das nicht einfach so hinnehmen und fragt sich, was damals mit ihrer Freundin geschehen ist.
Es ist schwer, sich nach so vielen Jahren mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Vor allem das Schweigen im Dorf und das Wegsehen der Menschen haben mich nachdenklich gemacht. Es gab Dinge, die bekannt waren, über die aber niemand sprechen wollte.
Die Erinnerungen an Doras Kindheit fand ich besonders interessant. Vieles wird aus ihrer damaligen Sicht erzählt und wirkt zunächst ganz alltäglich. Gleichzeitig ist bekannt, was diese Zeit für Fanny und ihre Familie bedeutet. Gerade dieser Gegensatz hat die Geschichte für mich so eindringlich gemacht.
Einige Stellen haben mich traurig gemacht. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht und ob Dora endlich eine Antwort auf ihre Fragen bekommt. Die Frage, warum Menschen wegsehen, obwohl sie wissen, dass etwas nicht stimmt, kam mir dabei immer wieder in den Sinn.
Schuld und Verantwortung gehören ebenfalls zu dieser Geschichte. Dabei geht es nicht nur darum, was damals geschehen ist. Es geht auch darum, was Menschen später mit ihren Erinnerungen machen und ob man sich irgendwann noch dem stellen kann, was man früher nicht sehen oder nicht sehen wollte.
Ute Mank erzählt die Geschichte ruhig und ohne große Worte. Gerade dadurch konnte vieles seine Wirkung entfalten. Dora und Fannys Geschichte hat mich durch die Seiten begleitet. Manche Gedanken daran sind auch nach dem Ende des Buches noch geblieben.
Für mich ist es ein sehr stimmiger und berührender Roman über Freundschaft, Erinnerungen und eine schwere Zeit, in der Wegsehen für viele einfacher war als hinzusehen. Die Geschichte macht traurig, zeigt aber auch, wie wichtig es ist, Vergangenes nicht einfach verschwinden zu lassen.
5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Eine Geschichte über Erinnerungen, die nach vielen Jahren wieder auftauchen, und über Dinge, über die lange geschwiegen wurde. Diese Seite der Geschichte hat mich besonders beschäftigt.
Dora kehrt nach vielen Jahrzehnten in ihr Heimatdorf zurück. Sie geht durch die Straßen, die ihr vertraut und zugleich fremd vorkommen, und denkt dabei immer wieder an ihre Kindheit. Vieles, was lange vergessen schien, kommt wieder hoch.
Als Dora vor dem alten Haus ihrer besten Freundin Fanny steht, wird die Vergangenheit plötzlich sehr nah. Vor dem Haus liegen Stolpersteine, doch einer fehlt. Es ist der Stein für Fanny. Dora will das nicht einfach so hinnehmen und fragt sich, was damals mit ihrer Freundin geschehen ist.
Es ist schwer, sich nach so vielen Jahren mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Vor allem das Schweigen im Dorf und das Wegsehen der Menschen haben mich nachdenklich gemacht. Es gab Dinge, die bekannt waren, über die aber niemand sprechen wollte.
Die Erinnerungen an Doras Kindheit fand ich besonders interessant. Vieles wird aus ihrer damaligen Sicht erzählt und wirkt zunächst ganz alltäglich. Gleichzeitig ist bekannt, was diese Zeit für Fanny und ihre Familie bedeutet. Gerade dieser Gegensatz hat die Geschichte für mich so eindringlich gemacht.
Einige Stellen haben mich traurig gemacht. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht und ob Dora endlich eine Antwort auf ihre Fragen bekommt. Die Frage, warum Menschen wegsehen, obwohl sie wissen, dass etwas nicht stimmt, kam mir dabei immer wieder in den Sinn.
Schuld und Verantwortung gehören ebenfalls zu dieser Geschichte. Dabei geht es nicht nur darum, was damals geschehen ist. Es geht auch darum, was Menschen später mit ihren Erinnerungen machen und ob man sich irgendwann noch dem stellen kann, was man früher nicht sehen oder nicht sehen wollte.
Ute Mank erzählt die Geschichte ruhig und ohne große Worte. Gerade dadurch konnte vieles seine Wirkung entfalten. Dora und Fannys Geschichte hat mich durch die Seiten begleitet. Manche Gedanken daran sind auch nach dem Ende des Buches noch geblieben.
Für mich ist es ein sehr stimmiger und berührender Roman über Freundschaft, Erinnerungen und eine schwere Zeit, in der Wegsehen für viele einfacher war als hinzusehen. Die Geschichte macht traurig, zeigt aber auch, wie wichtig es ist, Vergangenes nicht einfach verschwinden zu lassen.
5 Sterne und eine Leseempfehlung.
September 6, 2026
Dora ist nach vielen Jahren Ehe nun Witwe, die Kinder schon lange aus dem Haus, auch die Enkelkinder sind schon groß und das eigene Haus wird zu groß - sie beschließt daher, in ein Altenheim zu ziehen. Aber nicht eins in ihrem Wohnort. Nein, sie geht zurück in ihr Heimatdorf. Das, in dem nur noch ihre Schwägerin lebt sowie ihr Bruder, mit dem sie zerstritten ist.
Dennoch zieht es sie in die alte Heimat und kaum angekommen, läuft sie durch die Straßen des Dorfes, erkennt Unterschiede und nach und nach kommen auch wieder verdrängte Erinnerungen ins Bewusstsein. Sie kreisen meist um ihre damalige beste Freundin Fanny. Ein Mädchen in einer jüdischen Familie. Was wurde aus ihr? Inwiefern hat Dora ihren Teil an dem Schicksal? Wie sehr ihre Familie, andere Familien, die gesamte Dorfgemeinschaft in der Zeit des Dritten Reichs. Gemeinsam mit einer jungen Frau macht sie sich auf die Suche nach Antworten und stellt sich längst vergessenen Fragen.
„Und mittendrin der Birnbaum“ ist kein langes Buch, es ist auch kein lautes Buch - aber es ist ein wichtiges Buch, was dennoch so leicht geschrieben ist, dass einem das Eintauchen in die Geschichte, in die unterschiedlichen Zeitebenen und in die Erinnerungen leicht gemacht wird.
Zwar liegt das Dorf Hausen in der Nähe Frankfurts, aber das ist eigentlich unerheblich, denn das, was dort geschehen ist, geschah in der Zeit des Dritten Reichs überall und die Fragen, die sich Dora stellt, hätten sich wahrscheinlich die meisten der Menschen im Nachgang stellen müssen.
In dem Buch werden nicht alle Fragen beantwortet - das sind eher kleine, aber dennoch welche, die mich interessiert hätten. Aber, ich finde es beinahe realistischer, dass es nicht zu allen Fragen Klärungen gibt, wie im Leben.
Ich habe das Buch am Tag einer wichtigen Landtagswahl beendet, weil es so gut passte, weil das, was vor über 80 Jahren in Deutschland geschah, nicht vergessen werden darf. Weil es uns alle angeht. Eben wie die zutiefst menschlichen und nicht mit erhobenem Zeigefinger vorgetragenen Fragen und Erinnerungen in diesem Buch.
Da mir der Schreibstil, die realistisch gezeichneten Figuren und die wunderbar passende Balance aus Beschreibungen, Dialogen und Handlung genau meinem Geschmack entspricht, werde ich mir garantiert weitere Bücher der Autorin ansehen.
Dennoch zieht es sie in die alte Heimat und kaum angekommen, läuft sie durch die Straßen des Dorfes, erkennt Unterschiede und nach und nach kommen auch wieder verdrängte Erinnerungen ins Bewusstsein. Sie kreisen meist um ihre damalige beste Freundin Fanny. Ein Mädchen in einer jüdischen Familie. Was wurde aus ihr? Inwiefern hat Dora ihren Teil an dem Schicksal? Wie sehr ihre Familie, andere Familien, die gesamte Dorfgemeinschaft in der Zeit des Dritten Reichs. Gemeinsam mit einer jungen Frau macht sie sich auf die Suche nach Antworten und stellt sich längst vergessenen Fragen.
„Und mittendrin der Birnbaum“ ist kein langes Buch, es ist auch kein lautes Buch - aber es ist ein wichtiges Buch, was dennoch so leicht geschrieben ist, dass einem das Eintauchen in die Geschichte, in die unterschiedlichen Zeitebenen und in die Erinnerungen leicht gemacht wird.
Zwar liegt das Dorf Hausen in der Nähe Frankfurts, aber das ist eigentlich unerheblich, denn das, was dort geschehen ist, geschah in der Zeit des Dritten Reichs überall und die Fragen, die sich Dora stellt, hätten sich wahrscheinlich die meisten der Menschen im Nachgang stellen müssen.
In dem Buch werden nicht alle Fragen beantwortet - das sind eher kleine, aber dennoch welche, die mich interessiert hätten. Aber, ich finde es beinahe realistischer, dass es nicht zu allen Fragen Klärungen gibt, wie im Leben.
Ich habe das Buch am Tag einer wichtigen Landtagswahl beendet, weil es so gut passte, weil das, was vor über 80 Jahren in Deutschland geschah, nicht vergessen werden darf. Weil es uns alle angeht. Eben wie die zutiefst menschlichen und nicht mit erhobenem Zeigefinger vorgetragenen Fragen und Erinnerungen in diesem Buch.
Da mir der Schreibstil, die realistisch gezeichneten Figuren und die wunderbar passende Balance aus Beschreibungen, Dialogen und Handlung genau meinem Geschmack entspricht, werde ich mir garantiert weitere Bücher der Autorin ansehen.
Review of advance copy
Dora kehrt in ihr altes Heimatdorf zurück. Hier ist noch Familie und sie kann in Erinnerungen schwelgen. Ihre Tochter wohnt nicht in der Nähe aber immer noch erreichbar. Die Wohnung im Seniorenheim ist angenehm die Betreuung auch. Nur die Erinnerungen spielen nicht mit. Vor einem Haus sind vier Stolpersteine verlegt, ihres Wissens nach müssten es fünf sein. Was ist aus ihrer damaligen Freundin geworden, hat sie überlebt, wenn ja wie, denn Dora hat sie im Stich gelassen. Mit Hilfe der jungen Bewohnerin des Hauses macht sie sich auf Spurensuche.
In der Gegenwart erleben wir wie sich Dora zurecht findet, immer wieder von Schuldgefühlen geplagt weil sie damals nicht für Fanny da war. In der Vergangenheit erleben wir den Alltag von Dora, Ein intelligentes Mädchen mit Ehrgeiz dem das Dorf, das Elternhaus zu eng ist. Fanny die ganz anders lebt, teilt sie den Traum von einer freien Zukunft. Für Dora sind die Nazis die Befreiung, für Fanny bedeuten sie Verfolgung und Tod.
Die Autorin beschreibt einen schleichenden Prozess mit dem die jungen Menschen verführt werden. Gemeinsamkeit weg vom Elternhaus, Hierarchien die eine Struktur geben und nicht nur das Gesetz der täglichen Arbeit. Feindbilder die genau definiert sind, auch für die Älteren gilt dieses System der Verführung. Neid und Missgunst ist auf einmal keine schlechte Eigenschaft die anderen denken ja ähnlich. Verleumdung predigt sogar der Pfarrer und der Lehrer sieht alles. Es gibt wenige die einen moralischen Kompass fern der Ideologie besitzen und dann braucht es auch noch Mut um danach zu handeln.
Es wird nicht um Verständnis geworben, denn Dora weiß schon als junges Mädchen das sie sich falsch verhält, aber ihre Träume sind größer und der Gruppenzwang auch. Als junges Mädchen ist es nur das Gefühl, während die Erwachsenen es besser wissen. Dennoch hat sie als alte Frau keine Entschuldigung für sich sondern nur schwere Scham. Genau dieses Gefühl überträgt sich, es ist kein Fremdschämen sondern der Gedanke ich hätte wahrscheinlich nicht anders gehandelt obwohl ein kleines bisschen Hoffnung da ist. Aber die rührt von dem Wissen, das Dora nicht haben konnte.
In der Gegenwart erleben wir wie sich Dora zurecht findet, immer wieder von Schuldgefühlen geplagt weil sie damals nicht für Fanny da war. In der Vergangenheit erleben wir den Alltag von Dora, Ein intelligentes Mädchen mit Ehrgeiz dem das Dorf, das Elternhaus zu eng ist. Fanny die ganz anders lebt, teilt sie den Traum von einer freien Zukunft. Für Dora sind die Nazis die Befreiung, für Fanny bedeuten sie Verfolgung und Tod.
Die Autorin beschreibt einen schleichenden Prozess mit dem die jungen Menschen verführt werden. Gemeinsamkeit weg vom Elternhaus, Hierarchien die eine Struktur geben und nicht nur das Gesetz der täglichen Arbeit. Feindbilder die genau definiert sind, auch für die Älteren gilt dieses System der Verführung. Neid und Missgunst ist auf einmal keine schlechte Eigenschaft die anderen denken ja ähnlich. Verleumdung predigt sogar der Pfarrer und der Lehrer sieht alles. Es gibt wenige die einen moralischen Kompass fern der Ideologie besitzen und dann braucht es auch noch Mut um danach zu handeln.
Es wird nicht um Verständnis geworben, denn Dora weiß schon als junges Mädchen das sie sich falsch verhält, aber ihre Träume sind größer und der Gruppenzwang auch. Als junges Mädchen ist es nur das Gefühl, während die Erwachsenen es besser wissen. Dennoch hat sie als alte Frau keine Entschuldigung für sich sondern nur schwere Scham. Genau dieses Gefühl überträgt sich, es ist kein Fremdschämen sondern der Gedanke ich hätte wahrscheinlich nicht anders gehandelt obwohl ein kleines bisschen Hoffnung da ist. Aber die rührt von dem Wissen, das Dora nicht haben konnte.
September 9, 2026
Dora entscheidet sich nach vielen Jahrzehnten Abwesenheit, in ein Seniorenheim in ihrem Heimatort Hausen zu ziehen. Sie läuft durch die Straßen und bemerkt die Veränderungen, erkennt aber auch viel Bekanntes. Eines Tages kommt sie zu einem Fachwerkhaus, in dem früher ihre beste Freundin Fanny gewohnt hat. Es sieht noch genauso aus wie früher. Fast rechnet sie damit, dass ihre Freundin gleich zur Tür rauskommt. Dann entdeckt sie jedoch vier Stolpersteine davor. Dora ist fassungslos! Warum sind da nur vier Steine? Es müssten eigentlich fünf Steine sein. Der Stein für Fanny fehlt. Dora entdeckt nur die Steine für Fannys Eltern und ihre beiden Schwestern. Was ist mit Fanny geschehen?
Für Dora ist diese Rückkehr nach Hausen mit vielen Erinnerungen verbunden. Nicht nur gute, sondern auch schlechten. Vor allem ihr schlechtes Gewissen, aber auch die Frage nach Fannys Verbleib beschäftigt sie sehr. Und so macht sie sich auf die Suche nach Antworten.
Die Geschichte hat mich sehr beeindruckt. Sie ist unglaublich emotional erzählt und beschreibt so beängstigend die dunklen Zeiten unserer deutschen Geschichte. Die Dorfgemeinschaft, wo jeder jeden kennt und sich die Menschen während der Machtergreifung der Nazis verändern. Jahrzehnte später möchte fast niemand mehr darüber sprechen, was damals passiert ist. Für Dora ist die Suche nach Antworten auch unglaublich schmerzhaft, denn sie hat jahrelang die Erinnerung an ihre eigene Schuld verdrängt. In den Erzählungen einiger Dorfbewohner erfahren wir, was damals passiert ist und auch in Doras Erinnerungen wird präsent, wie sie die Machtergreifung von Hitler und den Krieg erlebt hat.
Ich habe dieses Buch zu lesen begonnen und konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen. Mich hat die Geschichte unglaublich berührt. Natürlich auch, weil diese dunklen Zeiten auch aktuell wieder so präsent sind.
Die Autorin Ute Mank hat diese Geschichte wirklich wunderbar mitreißend geschrieben. Ganz große Leseempfehlung von mir!
Für Dora ist diese Rückkehr nach Hausen mit vielen Erinnerungen verbunden. Nicht nur gute, sondern auch schlechten. Vor allem ihr schlechtes Gewissen, aber auch die Frage nach Fannys Verbleib beschäftigt sie sehr. Und so macht sie sich auf die Suche nach Antworten.
Die Geschichte hat mich sehr beeindruckt. Sie ist unglaublich emotional erzählt und beschreibt so beängstigend die dunklen Zeiten unserer deutschen Geschichte. Die Dorfgemeinschaft, wo jeder jeden kennt und sich die Menschen während der Machtergreifung der Nazis verändern. Jahrzehnte später möchte fast niemand mehr darüber sprechen, was damals passiert ist. Für Dora ist die Suche nach Antworten auch unglaublich schmerzhaft, denn sie hat jahrelang die Erinnerung an ihre eigene Schuld verdrängt. In den Erzählungen einiger Dorfbewohner erfahren wir, was damals passiert ist und auch in Doras Erinnerungen wird präsent, wie sie die Machtergreifung von Hitler und den Krieg erlebt hat.
Ich habe dieses Buch zu lesen begonnen und konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen. Mich hat die Geschichte unglaublich berührt. Natürlich auch, weil diese dunklen Zeiten auch aktuell wieder so präsent sind.
Die Autorin Ute Mank hat diese Geschichte wirklich wunderbar mitreißend geschrieben. Ganz große Leseempfehlung von mir!
September 19, 2026
Dora kehrt in ihren Heimatort nah viel Jahrzehnten , sie war weg gegangen in die Zeiten von die zweite Weltkrieg zu einem Ausbildung, aber sie hat dort ihre beste Freundin gelassen , in Stich gelassen und nie wieder nach ihr gesucht, Dora hat Fanny einfach vergessen oder besser gesagt sie hat Fanny tief im Unterbewusstsein geschoben, sie hat ihre Leben gelebt und sie wollte sich nicht erinnern, jetzt im Heimatdorf sie ist mit die "Gespenster aus der Vergangenheit " konfrontiert und sie schämt sich für sich selber , sie will unbedingt herausfinden was mit Fanny damals passiert war....
Sehr schönes Buch welche nimmt uns in der Vergangenheit und stellt uns selber die Frage - wenn ich Dora wäre was werde ich damals machen ? Dora hat eine Entscheidung damals getroffen welche sie am ihre Lebensabend bereut, o das richtig war ? ist sehr schwer zu sagen.
Emotional und gefühlvoll schreibt die Autorin über Schuld, über wegschauen und über Vergebung , das ganze ist geschrieben in zwei Zeiten von damals und von jetzt, der Zeitenwechsel baut hier der Spannung und hilft Doras besser zum verstehen, unglaublich gut finde ich die ruhige fast nostalgische Schreibweise, die Emotionen kochen aber der Ton bleib immer gleich. Die Kapiteln beim Schomberg auf der Hof ,wenn er erzählt über das Geschehene , habe ich mit eingehaltenen Atem gelesen, der Mut von die Mutter und die zwei Söhne war wahnsinnig groß, über das zu lesen ist leicht aber das selber zum erleben- für mich in diesen jetzigen, komfortablen Zeiten fast unvorstellbar.
Pina und Dora , jung und alt, zwei unterschiedliche Charaktere in einer Sache verbunden , die Autorin ist gelungen dass ich die beide fest ins Herz geschlossen habe und diese Buch kann ich nur weiter empfehlen !!!
Sehr schönes Buch welche nimmt uns in der Vergangenheit und stellt uns selber die Frage - wenn ich Dora wäre was werde ich damals machen ? Dora hat eine Entscheidung damals getroffen welche sie am ihre Lebensabend bereut, o das richtig war ? ist sehr schwer zu sagen.
Emotional und gefühlvoll schreibt die Autorin über Schuld, über wegschauen und über Vergebung , das ganze ist geschrieben in zwei Zeiten von damals und von jetzt, der Zeitenwechsel baut hier der Spannung und hilft Doras besser zum verstehen, unglaublich gut finde ich die ruhige fast nostalgische Schreibweise, die Emotionen kochen aber der Ton bleib immer gleich. Die Kapiteln beim Schomberg auf der Hof ,wenn er erzählt über das Geschehene , habe ich mit eingehaltenen Atem gelesen, der Mut von die Mutter und die zwei Söhne war wahnsinnig groß, über das zu lesen ist leicht aber das selber zum erleben- für mich in diesen jetzigen, komfortablen Zeiten fast unvorstellbar.
Pina und Dora , jung und alt, zwei unterschiedliche Charaktere in einer Sache verbunden , die Autorin ist gelungen dass ich die beide fest ins Herz geschlossen habe und diese Buch kann ich nur weiter empfehlen !!!
Review of advance copy
Ein großartiger Roman! - Dieses Buch hat mich total fertig gemacht. Und gleichzeitig fand ich es so unglaublich gut.
Vor allem diese Freundinnenschaft. Ich konnte sie so sehr nachfühlen. Dieses tiefe Verbundensein, dieses Wissen, da ist ein Mensch, der einfach zu meinem Leben gehört. Und dann die Vorstellung, dass diese Freundin plötzlich verschwinden könnte. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen würde.
Aber genau deshalb hat mich das Buch auch politisch so getroffen. Es geht um eine besondere Freundinnenschaft, aber für mich ist es auch ein Mahnmal. Gegen das Wegschauen. Gegen das Schweigen. Gegen dieses „Was hätte ich denn tun sollen?“.
Und es geht nicht nur um die großen mutigen Gesten. Es geht um Angst. Um schlechtes Gewissen. Um Menschlichkeit. Um die Momente, in denen man helfen könnte und es vielleicht trotzdem nicht tut.
Besonders beschäftigt mich die Frage nach der eigenen Mittäterschaft. Wie lebt man damit, nicht mutig genug gewesen zu sein? Wie schaut man später darauf zurück? Und was macht man mit dieser Erkenntnis?
Für mich ist das auch eine zutiefst feministische Geschichte. Über Freundinnenschaft, über Loyalität und darüber, was es bedeutet, füreinander einzustehen. Gerade dann, wenn es unbequem wird und man selbst etwas riskieren müsste.
Vor allem diese Freundinnenschaft. Ich konnte sie so sehr nachfühlen. Dieses tiefe Verbundensein, dieses Wissen, da ist ein Mensch, der einfach zu meinem Leben gehört. Und dann die Vorstellung, dass diese Freundin plötzlich verschwinden könnte. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen würde.
Aber genau deshalb hat mich das Buch auch politisch so getroffen. Es geht um eine besondere Freundinnenschaft, aber für mich ist es auch ein Mahnmal. Gegen das Wegschauen. Gegen das Schweigen. Gegen dieses „Was hätte ich denn tun sollen?“.
Und es geht nicht nur um die großen mutigen Gesten. Es geht um Angst. Um schlechtes Gewissen. Um Menschlichkeit. Um die Momente, in denen man helfen könnte und es vielleicht trotzdem nicht tut.
Besonders beschäftigt mich die Frage nach der eigenen Mittäterschaft. Wie lebt man damit, nicht mutig genug gewesen zu sein? Wie schaut man später darauf zurück? Und was macht man mit dieser Erkenntnis?
Für mich ist das auch eine zutiefst feministische Geschichte. Über Freundinnenschaft, über Loyalität und darüber, was es bedeutet, füreinander einzustehen. Gerade dann, wenn es unbequem wird und man selbst etwas riskieren müsste.
Review of advance copy
Ein wirklich toller und berührender Roman, der sich vor allem mit der Frage, wer eigentlich Schuld trägt und wie schwer es ist, sich dieser Schuld zu stellen. Besonders interessant fand ich dabei den Blick auf die Dorfgemeinschaft und darauf, wie schnell aus Wegschauen, Schweigen und Mitmachen eine Normalität entstehen kann.
Die Geschichte rund um Dora und ihre frühere Freundschaft mit Fanny hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind einprägsam und die Freundschaft der beiden macht die historischen Ereignisse noch greifbarer und persönlicher. Gleichzeitig zeigt der Roman sehr eindringlich, wie schnell Menschen ausgegrenzt werden können und wie leicht aus einer scheinbar normalen Gemeinschaft plötzlich eine Gemeinschaft der Verfolgung werden kann.
Auch die Recherche hat mich überzeugt. Die Geschichte wirkt gut durchdacht und vermittelt die historischen Hintergründe, ohne dabei zu einer trockenen Aufarbeitung zu werden.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir der letzte Satz des Buches, der für mich noch einmal die gesamte Geschichte zusammenfasst und zum Nachdenken anregt: Warum erkennt man eigentlich immer erst im Nachhinein, dass man jemanden zum letzten Mal gesehen hat?
Ein emotionaler und nachdenklich stimmender Roman über Freundschaft, Verantwortung, Schuld und das Erinnern.
Die Geschichte rund um Dora und ihre frühere Freundschaft mit Fanny hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind einprägsam und die Freundschaft der beiden macht die historischen Ereignisse noch greifbarer und persönlicher. Gleichzeitig zeigt der Roman sehr eindringlich, wie schnell Menschen ausgegrenzt werden können und wie leicht aus einer scheinbar normalen Gemeinschaft plötzlich eine Gemeinschaft der Verfolgung werden kann.
Auch die Recherche hat mich überzeugt. Die Geschichte wirkt gut durchdacht und vermittelt die historischen Hintergründe, ohne dabei zu einer trockenen Aufarbeitung zu werden.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir der letzte Satz des Buches, der für mich noch einmal die gesamte Geschichte zusammenfasst und zum Nachdenken anregt: Warum erkennt man eigentlich immer erst im Nachhinein, dass man jemanden zum letzten Mal gesehen hat?
Ein emotionaler und nachdenklich stimmender Roman über Freundschaft, Verantwortung, Schuld und das Erinnern.
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September 22, 2026Zurück nach Hausen – Ein Roman, der einem lange nicht aus dem Kopf geht
Ich habe gerade „Und mittendrin der Birnbaum" von Ute Mank gelesen, erschienen bei dtv Verlag. Ein Roman, der mich richtig mitgenommen hat.
Dora kehrt nach Jahrzehnten in ihren Heimatort Hausen zurück, um in ein Altersheim zu ziehen. Und dann steht sie vor vier Stolpersteinen – und einem fehlenden. Das reicht, um alles auszulösen, was sie damals zurückgelassen hat.
Für mich war das ein eher trauriges Drama. Ein stilles, ruhiges Buch, das einem richtig zum Nachdenken bringt. Durch die Rückblenden erfährt man so nach und nach die Geschichte und kann die Gedanken von Dora mitverfolgen. Was mich besonders beeindruckt hat: Die Autorin lässt einen nie im Regen stehen. Man bildet sich sein eigenes Urteil, trifft seine eigenen Entscheidungen. Und man gibt die Hoffnung einfach nicht auf, ob sich die beiden Frauen noch einmal begegnen. Der Schreibstil ist wirklich toll – man wird einfach mitgenommen, ohne dass es je aufdringlich wird. Ich finde, der Roman ist sehr, sehr authentisch.
Fazit: Ein Buch, das einem unter die Haut geht, ohne je laut zu sein. Ich kann es nur empfehlen – man sollte sich danach aber eine ruhige Minute gönnen oder mehr. Der Roman hat mich nachdenklich zurück gelassen.
Ich habe gerade „Und mittendrin der Birnbaum" von Ute Mank gelesen, erschienen bei dtv Verlag. Ein Roman, der mich richtig mitgenommen hat.
Dora kehrt nach Jahrzehnten in ihren Heimatort Hausen zurück, um in ein Altersheim zu ziehen. Und dann steht sie vor vier Stolpersteinen – und einem fehlenden. Das reicht, um alles auszulösen, was sie damals zurückgelassen hat.
Für mich war das ein eher trauriges Drama. Ein stilles, ruhiges Buch, das einem richtig zum Nachdenken bringt. Durch die Rückblenden erfährt man so nach und nach die Geschichte und kann die Gedanken von Dora mitverfolgen. Was mich besonders beeindruckt hat: Die Autorin lässt einen nie im Regen stehen. Man bildet sich sein eigenes Urteil, trifft seine eigenen Entscheidungen. Und man gibt die Hoffnung einfach nicht auf, ob sich die beiden Frauen noch einmal begegnen. Der Schreibstil ist wirklich toll – man wird einfach mitgenommen, ohne dass es je aufdringlich wird. Ich finde, der Roman ist sehr, sehr authentisch.
Fazit: Ein Buch, das einem unter die Haut geht, ohne je laut zu sein. Ich kann es nur empfehlen – man sollte sich danach aber eine ruhige Minute gönnen oder mehr. Der Roman hat mich nachdenklich zurück gelassen.
September 9, 2026
Dora kehrt im hohen Alter in ihr Heimatdorf zurück und beginnt gemeinsam mit der jungen Pina nach ihrer ehemaligen jüdischen Freundin Fanny zu suchen, deren Schicksal ungeklärt ist. Dabei wird sie mit ihrer eigenen Vergangenheit und der Frage konfrontiert, warum sie Fanny damals nicht geholfen hat.
Die Geschichte wird sehr ruhig und einfühlsam erzählt, gerade deswegen hat sie mich besonders berührt. Es wird sehr deutlich, wie lange verdrängte Erinnerungen und Schuld einen begleiten können. Sehr nachvollziehbar wird auch thematisiert, wie Menschen durch die nationalsozialistische Ideologie beeinflusst, manipuliert und gegeneinander aufgehetzt wurden und Wegschauen und Zivilcourage. kollektive Schweigen und Verdrängen. Die Protagonistinnen werden sehr nahbar und vielschichtig dargestellt, Doras innere Zerrissenheit, ihre Schuldgefühle und ihr langes Verdrängen der Vergangenheit werden deutlich spürbar. Insgesamt fand ich den Roman bewegend und nachhaltig und die Themen aktueller denn je.
Die Geschichte wird sehr ruhig und einfühlsam erzählt, gerade deswegen hat sie mich besonders berührt. Es wird sehr deutlich, wie lange verdrängte Erinnerungen und Schuld einen begleiten können. Sehr nachvollziehbar wird auch thematisiert, wie Menschen durch die nationalsozialistische Ideologie beeinflusst, manipuliert und gegeneinander aufgehetzt wurden und Wegschauen und Zivilcourage. kollektive Schweigen und Verdrängen. Die Protagonistinnen werden sehr nahbar und vielschichtig dargestellt, Doras innere Zerrissenheit, ihre Schuldgefühle und ihr langes Verdrängen der Vergangenheit werden deutlich spürbar. Insgesamt fand ich den Roman bewegend und nachhaltig und die Themen aktueller denn je.
September 18, 2026
Zum Inhalt:
Stundenlang wandert Dora nach vielen Jahrzehnten wieder durch ihren Heimatort ihres. Irgendwie vertraut und doch fremd. Auch ihr Elternhaus und das Haus, in dem ihre beste Freundin damals wohnte. Dort findet sie auch Stolpersteine, doch dort liegen nur 4 Steine, eigentlich müssten es fünf Steine sein. Denn der Stein für ihre Freundin Fanny fehlt, was ist mit ihr passiert.
Meine Meinung:
Die Geschichte erzählt von einer Zeit, die auch die Protagonistin Dora in schmerzhafte Erinnerung zurück führt. Als Gegenpol gibt es die junge Pina, die relativ unbeschwert nach der Vergangenheit ihres Elternhauses sucht und manchmal unbewusst in alte Wunden von Dora sticht. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die kurzen Kapitel verführen einen immer weiter zu lesen, denn man möchte einfach wissen, was mit Fanny passiert ist. Zudem erfährt man mehr über die Zeit der Judenverfolgung. Vieles im Buch berührt einen sehr und ich finde, daß Buch erzählt eine wichtige Geschichte.
Fazit:
Berührende Geschichte
Stundenlang wandert Dora nach vielen Jahrzehnten wieder durch ihren Heimatort ihres. Irgendwie vertraut und doch fremd. Auch ihr Elternhaus und das Haus, in dem ihre beste Freundin damals wohnte. Dort findet sie auch Stolpersteine, doch dort liegen nur 4 Steine, eigentlich müssten es fünf Steine sein. Denn der Stein für ihre Freundin Fanny fehlt, was ist mit ihr passiert.
Meine Meinung:
Die Geschichte erzählt von einer Zeit, die auch die Protagonistin Dora in schmerzhafte Erinnerung zurück führt. Als Gegenpol gibt es die junge Pina, die relativ unbeschwert nach der Vergangenheit ihres Elternhauses sucht und manchmal unbewusst in alte Wunden von Dora sticht. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die kurzen Kapitel verführen einen immer weiter zu lesen, denn man möchte einfach wissen, was mit Fanny passiert ist. Zudem erfährt man mehr über die Zeit der Judenverfolgung. Vieles im Buch berührt einen sehr und ich finde, daß Buch erzählt eine wichtige Geschichte.
Fazit:
Berührende Geschichte
September 8, 2026
Dieses Buch hat mir richtig gut gefallen.
Immer wieder geh ich in Städten an den Stolpersteinen vor den Häusern vorbei, schaue mir an wer dort gelebt hat. Nehme mir Zeit den Menschen dort zu gedenken und frage mich immer wieder, was wir heute tun können, damit die Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.
Dieses Buch und die Geschichte von Dora ist ein Teil.
Dora ist nun Witwe und lebt allein, Kinder, Enkelkinder sind aus dem Haus und sie möchte und kann nicht mehr allein leben und zieht in ein Heim für ältere Menschen.
Und das in ihrem Heimatort ... zurück in das Dorf ihrer Kindheit.
Und dort holt sie die Geschichte wieder ein, Erinnerungen an ihre Jugendfreundin Fanny, die mit ihrer jüdischen Familie ein sehr schweres Schicksal erlebt hat.
Viele Erinnerungen, Fragen und Schuldgedanken tauchen bei Dora plötzlich auf und wir folgen ihrer Aufarbeitung.
Wirklich gut geschrieben.
Immer wieder geh ich in Städten an den Stolpersteinen vor den Häusern vorbei, schaue mir an wer dort gelebt hat. Nehme mir Zeit den Menschen dort zu gedenken und frage mich immer wieder, was wir heute tun können, damit die Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.
Dieses Buch und die Geschichte von Dora ist ein Teil.
Dora ist nun Witwe und lebt allein, Kinder, Enkelkinder sind aus dem Haus und sie möchte und kann nicht mehr allein leben und zieht in ein Heim für ältere Menschen.
Und das in ihrem Heimatort ... zurück in das Dorf ihrer Kindheit.
Und dort holt sie die Geschichte wieder ein, Erinnerungen an ihre Jugendfreundin Fanny, die mit ihrer jüdischen Familie ein sehr schweres Schicksal erlebt hat.
Viele Erinnerungen, Fragen und Schuldgedanken tauchen bei Dora plötzlich auf und wir folgen ihrer Aufarbeitung.
Wirklich gut geschrieben.
Displaying 1 - 11 of 11 reviews


