Eigentlich wollte Pierre sich nur an Boris rächen, weil er eine Prügelei mit dem riesigen Torwart verloren hatte. Das geht schief. Er findet sich plötzlich als Boris´ Nachhilfelehrer wieder und gerät immer mehr in den Sog seiner nachtblauen Augen ...
Küss ihn!, flüsterte eine Stimme in Pierres Kopf. Er verharrte, konnte sich nicht von Boris losreißen, der ihn verwirrt ansah. Na los, küss ihn! Pierres Herz raste.
Nach "Seine Narben" ist dies das 2. Buch von Regina Mars das ich gelesen habe und es war wieder ein echter page turner und Lesespaß! Obwohl "No way" früher erschienen ist, finde ich die Geschichte ausgereifter und die Charaktere glaubhafter als bei "Seine Narben". Vor allem fehlt die klischeehafte Darstellung der Neben Charaktere, naja sagen wir, sie ist weniger ausgeprägt... Pierre kommt aus armen Verhältnissen, in seiner Schule sind allerdings hauptsächlich Kinder von reichen Eltern, und Boris, der Torwart des Fußball teams ist einer davon. Bei ihrem ersten Zusammentreffen knallt es ordentlich - Pierre wird nämlich verdroschen und das kann er natürlich nicht auf sich sitzen lassen, also plant er seine Rache. Das gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht und im Lauf der Zeit beginnt Pierre sich zu fragen, ob er Boris tatsächlich so hasst wie er anfangs dachte oder ob die verwirrenden Gefühle etwas anderes bedeuten könnten. Als er sich eingesteht dass er sich tatsächlich in Boris verliebt hat, ist die Situation bereits so verfahren, dass es für eine Freundschaft zu spät sein könnte! Die Geschichte liest sich flott und flüssig, trotz einiger Aufregungen bleibt es angenehm entspannt und angstfrei. Trotzdem wird die Story nicht langweilig und die Liebe der beiden Protagonisten entwickelt sich langsam und glaubhaft. Auf die Traum oder Phantasie Liebes Einschübe hatte ich verzichten können, vermutlich sollten Sie die Wartezeit bis zum tatsächlich ersten Sex der beiden, ganz am Ende des Buches ein wenig verkürzen... Alles in allem aber ein sehr gelungenes Buch, das mich positiv überrascht und überzeugt hat! 4 Sterne Lesespaß und eine definitive Empfehlung...
Eine wundervolle Geschichte um Wut, Trauer, Angst und Liebe. ❤️Regina Mars hat mich durch viele verschiedene Emotionen geschickt. Ich habe mit Boris und Pierre gelitten, gezittert, gehofft, getrauert und gelacht. 😅❤️🥺 Der Schreibstil der Autorin ist einfach toll und diese Geschichte (wie ihre anderen auch) absolut lesenswert⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Oh wow, why did I even finish this? I DON'T KNOW! I should have stopped as soon as I felt that this wasn't going very well. Not only do the two main characters have ZERO chemistry, their romance comes completely out of nowhere and doesn't make any sense!!
Okay, first off, Pierre is one of the most unlikable main characters I have read about in a while. He's an asshole, he gets into fights for now apparent reason and he sleeps around with girls, even if they have a boyfriend. Yikes. And the only reason he stops doing that last one, is because he's more interested in getting into Boris's pants. He doesn't learn, he doesn't develop in any way, he pretty much stays the same way.
And then comes the romance, oh god, what romance, I ask you? I do enjoy a well crafted enemies to lovers, there's nothing wrong with that, but Pierre goes from "God, I hate that guy so much" to "O god, I'm in love with him" for NO reason and in a matter of seconds. The moment Pierre had this "I'm in love with Boris." thought, I legitimately had to put this book down for a moment. These two have barely spoken a word to each other, when they do, they argue and fight and nothing ever gave me the impression that these two should fall in love. Just because you have weird fanfiction-AU-style dreams of the other person, doesn't mean you're in love with them. Believe me, I know a good enemies to lovers can work, but this is not the way to do it.
Now a few words to the plot. Well, what plot? I feel like the characters were just aimlessly meandering around and the "romance" was put in there so the two characters would have something to do with each other. Also, these two pretty much don't do anything about their feelings until 90% into the book. There will be, what seems like these two getting closer and then they will immediately take 5 steps back and away from each other. There were also a lot of plot threads that were opened, just to never get any conclusion at the end. I was actually interested to find out how Pierre and his mom would be doing in the future or what will happen with Boris and his dad and brothers. But no, the book just.. ends.
One last thing I wanna talk about is the perspective. In the beginning I was really thrown off, because it seemed like the pov would switch without rhyme or reason. But after I while I noticed there was a slightly bigger space between two paragraphs when the pov shifts, but it's so small that it's really hard to notice. Also, all the dream sequences were from Boris's pov, even if they were Pierre's and that really bothered me. I get that they were dreams and you shouldn't take them too seriously, but why??
The only things I liked about this book are Alan (he's a sweetheart, but I didn't care for his """romance""" with Lydia) and Boris, because that guy has to deal with so much shit in his life, no wonder he's emotionally constipated.
Anyway, don't bother with this. If you want some gay high school romance, read this author's other book "Sonnengeküsst", it's so much better and the only reason I will read from this author again.
Ich hatte das Bedürfnis, wieder einmal ein Buch von Regina Mars zu lesen und habe einfach das erste, welches mir angezeigt wurde, bestellt.
Auf den ersten Seiten hatte ich so sehr das Gefühl, dass ich das Buch schon einmal gelesen habe, dass ich (als guter Bibliothekar) eine hochwertige Recherche durchführen musste. Aber ich habe mich geirrt. Das Buch, an welches ich dachte, war “Seine Narben” - ebenfalls ein Buch von Regina Mars. Der Anfang ist sehr ähnlich und das Setting auch (mehr oder weniger). Sie sind auf einer Eliteschule und einer ist eher arm und der andere ist ein Bonze - we all know how this ends. Ich lese ihre Bücher ja nicht, weil ich was noch nie gelesenes haben möchte. Ich liebe ihre Bücher einfach weil sie mir die Fanfiction-Vibes geben und ich mich zwischen Smuth und herzerwärmenden Charakteren totlachen kann.
Leider hat mir das dieses Buch nicht wirklich gegeben. Ich mochte die Charaktere irgendwie einfach nicht. Nicht, weil sie irgendwelche Atribute hatten, die mich störten - ich fand sie einfach etwas einseitig.
Trotzdem habe ich die 300 Seiten in zwei Tagen gelesen. Natürlich gab es auch Stellen, die ich sehr einfallsreich fand und die mir sehr Spass gemacht haben (wie immer). Ich würde das Buch aber jetzt nicht unbedingt empfehlen. Sie hat andere Bücher, die mir viel eher im Gedächtnis geblieben sind.
Aber to be fair es ist auch schon eine eher ältere Geschichte (erstmals erschienen in 2015) und ich denke, dass Regina Mars seither einen gewaltigen Schritt getan hat.
Ich werde trotzdem weiter ihre Bücher lesen bis auch das aller letzte auf meinem Bücherregal bei seinesgleichen steht.
Pierre ist durch ein Stipendium Schüler an einer Eliteschule. Er verachtet fast alles dort, besonders seine reichen Mitschüler, die ihre Zensuren eher durch das Geld ihrer Eltern als durch eigene Leistung erhalten. Durch eine Verkettung von unglücklichen Umständen ist er gezwungen dem mürrischen Boris Nachhilfestunden zu geben. Die Tatsache, dass die beiden Jungs sich eigentlich hassen, macht die Situation nicht einfacher. Ich habe hier einen Moment gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Pierre war mir nicht von der ersten Seite an sympathisch. Erst nachdem ich ihn und Boris ein wenig besser kennen gelernt hatte, konnte ich richtig in die Geschichte eintauchen. Zwei Jungen mit sehr unterschiedlichen, jedoch beide auf ihre Art furchtbaren familiären Situationen treffen aufeinander. Die Geschichte ist typisch „Regina Mars“, ein Drama, das durch Humor und Zucker mit einer gewissen Leichtigkeit einfach genossen werden kann. Die Rahmenhandlung um die eigentliche Beziehungsgeschichte war mir an einigen Stellen zu viel des Guten. Oder Schlechten, je nachdem. (Jede weitere Erklärung würde an dieser Stelle leider spoilern). Insgesamt habe ich aber gut unterhalten gefühlt und empfehle „No Way“ gerne weiter.
Ich habe von Regina Mars schon einige Bücher gelesen, den Erstling kannte ich bisher noch nicht.
Mir hat die Geschichte im großen und ganzen sehr gut gefallen, ich empfand sie als "typisch" Regina Mars. Bei dem Schreibstil habe ich schon einen Unterschied zu neueren Büchern gemerkt, vielleicht ist es mir aber auch nur aufgefallen, weil ich es wusste. Die ein oder andere Stelle empfand ich als etwas holprig, was ich sonst nicht so gewöhnt bin von der Autorin :-)