Warum dich ein selbstbewusstes Nein weiterträgt, als das 1000. Ja – Der internationale Bestseller zum täglichen Grenzen setzen, endlich auf Deutsch!
Ob im Job, in der Liebe oder im Grenzen zu setzen fällt oft schwer. Denn jedes »Nein« kostet Überwindung. Die Angst vor Ablehnung, Schuldgefühlen oder Konflikten lässt uns deshalb häufig schweigen und führt dazu, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse hintenanstellen. Dabei sind klare Grenzen kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstrespekt. Sie schützen uns – wie Verkehrsregeln auf der Straße – vor emotionalen Unfällen und bilden die Basis für gesunde und erfüllende Beziehungen auf Augenhöhe.Die Psychologin und Neurowissenschaftlerin Alba Cardalda zeigt in diesem Buch, wie wir selbstbewusst und einfühlsam »Nein« sagen lernen. Sie hilft uns, unsere eigenen Grenzen zu erkennen, zu kommunizieren und zu verteidigen – und so echte Nähe aufzubauen und uns dabei selbst treu zu bleiben. Übersetzt in 30 Sprachen – und endlich auch auf Deutsch!
Grenzen setzen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Ein Buch, das wirklich etwas bewegt!
Schon allein das Cover von „Wie man höflich Fuck you sagt“ von Alba Cardalda hat mich sofort angesprochen. Dieser breit grinsende Tiger! Ich musste wirklich schmunzeln, denn irgendwie passt er perfekt zum Titel. So nach dem Motto: Ich kann freundlich sein und trotzdem ganz klar meine Grenzen setzen.
Und genau darum geht es in diesem Buch.
Warum fällt es uns eigentlich so schwer, Nein zu sagen? Warum sagen wir so oft Ja, obwohl wir innerlich eigentlich Nein meinen? Und warum haben wir dann ein schlechtes Gewissen, wenn wir uns doch einmal trauen, unsere eigenen Bedürfnisse an erste Stelle zu setzen?
Diese Fragen fand ich unglaublich spannend, vor allem weil mich dieses Thema selbst lange begleitet hat.
Wie oft sagt man Ja, nur um niemanden zu enttäuschen, um Konflikte zu vermeiden oder weil man glaubt, dass es von einem erwartet wird? Und am Ende ist man selbst diejenige, die unter Stress steht, sich ärgert oder sich völlig überfordert fühlt.
Alba Cardalda erklärt in ihrem Buch sehr verständlich, warum wir uns häufig so verhalten und weshalb das Setzen von Grenzen manchmal Ängste und Schuldgefühle auslöst. Besonders gut gefallen hat mir dabei das Hintergrundwissen. Man versteht nicht nur, DASS es wichtig ist, Grenzen zu setzen, sondern auch, WARUM uns das manchmal so unglaublich schwerfällt.
Was ich ebenfalls richtig klasse fand, waren die vielen praktischen Beispiele zur Kommunikation. Denn zu wissen, dass man Nein sagen darf, ist das eine. Aber wie formuliert man es, ohne sich anschließend stundenlang Gedanken darüber zu machen?
Genau hier setzt das Buch an. Die Beispiele und die verschiedenen Abbildungen machen die Inhalte anschaulich und helfen dabei, das Gelesene besser zu verstehen. Es bleibt eben nicht nur bei der Theorie.
Auch der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch lässt sich richtig flüssig lesen, die Erklärungen sind verständlich und man kann den Gedanken der Autorin wunderbar folgen. Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, hatte ich ständig das Bedürfnis weiterzulesen. Ich wollte einfach wissen, was als Nächstes kommt und welche Zusammenhänge noch erklärt werden.
Ein Satz ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben:
„Eine Beziehung ohne Grenzen ist wie eine Landstraße ohne Schilder.“
Wow! Dieser Satz hat mich wirklich geprägt.
Weil er für mich einfach zu 100 Prozent stimmt. Wenn niemand weiß, wo die Grenzen des anderen liegen, wie soll dann ein respektvolles Miteinander funktionieren? Wir erwarten oft, dass andere Menschen unsere Grenzen erkennen, obwohl wir sie selbst gar nicht deutlich machen.
Und genau das hat mich beim Lesen noch einmal richtig zum Nachdenken gebracht.
Für mich ist dieses Buch deshalb viel mehr als ein Ratgeber darüber, wie man Nein sagt. Es geht darum, sich selbst besser zu verstehen, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und zu erkennen, dass Grenzen nichts mit Unfreundlichkeit oder Egoismus zu tun haben.
Im Gegenteil. Man kann freundlich, respektvoll und verständnisvoll sein und trotzdem ganz klar sagen, was man möchte und was eben nicht.
Mein Fazit:
„Wie man höflich Fuck you sagt“ ist ein unglaublich interessantes, verständlich geschriebenes und vor allem alltagstaugliches Buch. Die Mischung aus psychologischem Hintergrundwissen, praktischen Kommunikationsbeispielen und anschaulichen Erklärungen hat mich wirklich überzeugt.
Besonders schön finde ich, dass es nicht nur Wissen vermittelt, sondern einen auch dazu bringt, das eigene Verhalten zu hinterfragen.
Ich habe mich an vielen Stellen selbst wiedererkannt und einiges für mich mitgenommen.
Ein Buch, das ich jedem empfehlen würde, der lernen möchte, seine Grenzen klarer zu kommunizieren, ohne sich dafür ständig rechtfertigen oder schuldig fühlen zu müssen.
Das Buch "Wie man höflich f**k you sagt" von Alba Cardalda hat mir sehr gut gefallen. Es behandelt ein wichtiges Thema, das uns im Alltag immer wieder begegnet. Wie oft sagen wir Ja, obwohl wir eigentlich Nein meinen, nur weil wir niemanden enttäuschen oder vor den Kopf stoßen möchten? Genau hier setzt die Autorin an. Sie zeigt auf eine verständliche, unterhaltsame und humorvolle Weise, warum es so wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und gesunde Grenzen zu setzen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin vermittelt, dass ein Nein weder unfreundlich noch egoistisch sein muss. Im Gegenteil. Es ist ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstachtung und zu gesunden Beziehungen. Dabei geht es nicht darum, rücksichtslos zu sein oder andere vor den Kopf zu stoßen. Vielmehr lernen wir, für uns selbst einzustehen und trotzdem respektvoll mit unseren Mitmenschen umzugehen. Die Autorin erklärt nachvollziehbar, warum es uns häufig so schwerfällt, Grenzen zu setzen und gibt hilfreiche Denkanstöße, wie wir diese klar und selbstbewusst kommunizieren können. Ihre Beispiele lassen sich gut auf den eigenen Alltag übertragen, sei es im Beruf, in der Familie, in Freundschaften oder in der Partnerschaft. Was ich ebenfalls sehr wichtig finde, ist der Gedanke, dass es nicht ausreicht, einmal Nein zu sagen. Oft fällt es schon schwer genug, die eigenen Grenzen überhaupt auszusprechen. Doch manchmal wird ein Nein vom Gegenüber nicht akzeptiert. Dann kommen schnell Zweifel auf und man beginnt, die eigene Entscheidung infrage zu stellen. Genau in solchen Situationen ist es wichtig, bei sich zu bleiben und sich nicht aus Schuldgefühlen oder aus Angst vor den Reaktionen anderer wieder zurückzunehmen. Das Buch regt dazu an, sich mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen und einen gesunden Umgang damit zu finden. Denn die eigenen Bedürfnisse verdienen genauso viel Respekt wie die der anderen.
Für mich ist dieses Buch eine gelungene Mischung aus Wissen, Humor und praktischen Hilfestellungen. Es bringt einen zum Nachdenken ohne belehrend zu wirken und zeigt auf eine lebensnahe Art und Weise, wie man die eigenen Bedürfnisse klar ausdrücken kann ohne dabei unnötig hart aufzutreten. Die eigenen Grenzen zu achten, bedeutet nicht, andere weniger zu respektieren. Es bedeutet vielmehr, sich selbst denselben Respekt entgegenzubringen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, dem es schwerfällt, Nein zu sagen, der sich häufig für die eigenen Bedürfnisse rechtfertigt oder lernen möchte, selbstbewusster für sich einzustehen.
Was für ein Titel! Der hat mich direkt angesprochen. Alba Cardalda schreibt als Neuropsychologin wertschätzend und erklärt, warum es uns so schwerfallen kann, Grenzen als eine Art Verteidigungssystem des eigenen Selbstwertes zu betrachten. Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin deutlich macht: Lesen allein reicht nicht. Neinsagen ist eine trainierbare Disziplin, die wir Schritt für Schritt erlernen müssen. Dabei hilft ihr Buch tatsächlich. Es ist klug aufgebaut und hat mich an vielen Stellen ertappt und gleichzeitig sehr direkt angesprochen. Ein wenig vermisst habe ich zu Beginn ein Inhaltsverzeichnis, da ich dieses zur Orientierung eigentlich gerne nutze. So war ich aber auch immer wieder gespannt, welche weiteren Aspekte und mentalen Hindernisse der Grenzsetzung noch zur Sprache kommen.
Vor der Lektüre war für mich "Assertives Verhalten“ ein Begriff, mit dem ich wenig anfangen konnte. Nun verstehe ich, dass das Erlernen eines solchen Verhaltens ein wesentlicher Schritt für meine persönliche Entwicklung sein kann – und mir helfen wird, meine eigenen Bedürfnisse klarer zu erkennen und zu benennen. Besonders hilfreich waren auch die abschließenden Kapitel zum Umgang mit Kritik. Überhaupt finden sich gegen Ende viele konkrete Satz- und Antwortbeispiele, die Sicherheit geben können. Diese Praxislektionen möchte ich mir noch einmal genauer ansehen und einprägen, um gerade in emotionalen Situationen einen Antwortleitfaden parat zu haben.
Fazit: Frau Cardalda hat ein stärkendes Selbsthilfebuch geschrieben, das tatsächlich etwas verändern kann. Ihr direkter Schreibstil und die sparsam eingesetzten Grafiken – etwa das Schaubild „Warum fühle ich mich schuldig?“ – haben mir verdeutlicht, welche Fehlannahmen und Überzeugungen oft unbemerkt dafür sorgen, dass mir eher ein Ja als das eigentlich notwendige Nein über die Lippen kommt. Ein Ratgeber, der nicht nur unter die Haut geht, sondern zur Häutung einlädt. Und vielleicht auch dazu, die Zunge endlich ein bisschen öfter dem Kopf gehorchen zu lassen.
Manchmal möchte man einfach Nein sagen, ohne danach stundenlang zu grübeln, ob man jetzt ein schlechter Mensch ist. Wir machen es anderen gern recht und wundern uns anschließend, warum wir selbst auf der Strecke bleiben. Genau hier setzt Alba Cardalda an.
In ihrem Ratgeber geht es darum, eigene Grenzen zu erkennen und klar auszusprechen, ohne gleich einen Streit vom Zaun zu brechen. Ob im Job, in der Familie oder unter Freunden: Dieses Ja, obwohl innerlich längst alles Nein schreit, kennen vermutlich viele. Und das schlechte Gewissen gibt es gratis dazu.
Cardalda erklärt verständlich, warum Abgrenzung so schwerfällt, und liefert praktische Denkanstöße für einen respektvollen Umgang miteinander. Besonders wichtig finde ich die Botschaft, dass man nicht verletzend werden muss, um deutlich zu sein. Rücksicht auf andere ist schön und gut, sollte aber nicht bedeuten, sich selbst ständig zu übergehen.
Das Rad wird hier nicht neu erfunden, und manche Gedanken dürften geübten Lesern bekannt vorkommen. Trotzdem erinnert das Buch daran, dass ein Nein nicht automatisch egoistisch ist. Wer es allen recht machen will, findet einen sympathischen Anstoß, öfter für sich einzustehen und fair zu bleiben.
Alba Cardalda schafft sehr gut, den Spagat zwischen sachlich-hilfreichem Ratgeber und humorvolle Schreibweise. Sie schafft es, wenn sich das ernst gemeint ist Sachbuch, wenn auch mit catchy Titel, kurzweilig und durchaus humorvoll zu formulieren.
Ganz besonders zeigt sich dies darin, dass sie nicht einfach nur lustige Sprüche, wie man Menschen abweist, in diesem Buch formuliert, wie sie es auch hätte tun können, sondern dass sie mit den Grundsätzen der Kommunikation und des Grenzen setzen, anfängt, über höfliche und klare Abweisung gegenüber aufdringlichen Menschen bis hin eben zu klarer, teilweise sogar beleidigender Ablehnung gegenüber Menschen, die so gar nicht unsere Grenzen beachten und diese auch nach mehrmaligem Hinweis weiterhin überschreiten.
Da ist das Buch sehr flüssig zu lesen, und bleibt damit umso mehr hängen. Es Schreibstil ist sachlich, aber locker und humorvoll.. auch das Cover des Tigers, der seine Zähne fletscht, passt zur Story des Buches. Eine klare Leseempfehlung von mir.
Ich finde das Thema des Buches wichtig und richtig. Viele von uns sind als People Pleaser sozialisiert worden und sagen zu selten "Nein". So können sie und ihre Gutmütigkeit schnell ausgenutzt werden. Gemäß Beschreibung ist das Buch bereits in vielen anderen Ländern ein Besteller. Nun ist es in Deutschland erschienen.
Der Tiger auf dem Cover soll Stärke symbolisieren. Und das Buch bietet viele hilfreiche Ansätze und Strategien, wie man höflich ablehnen kann und anderen ihre Grenzen aufzeigt. Das Buch lässt sich gut lesen, auch wenn ich finde, dass man merkt, dass es übersetzt wurde. Es ist für mich nicht immer flüssig und die Worte sind nicht unbedingt die, in unserer Sprache geläufigen (z. B. assertiv).
Insgesamt finde ich, es gibt bessere und einfühlsamere Bücher zu diesem Thema. Mich konnte es nicht überzeugen und die Beispiele am Ende fand ich dich eher ruppig als höflich.