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Zeppelin und Karpfen: Roman

Ein Debütroman über drei Frauengenerationen zwischen Herkunft und Gegenwart.

Suzanna ist Fotografin. Sie hält die Träume anderer fest und die Geister der Familie in Schach. Bis ihre Mutter von einem Tag auf den anderen verschwindet. Sie scheint sich auf eine Reise in ihre Erinnerungen begeben zu haben, und Suzanna und der restlichen Familie bleibt nichts anderes übrig, als ihr dorthin zu folgen.

Ein zarter und spannender Roman über Emanzipation und die Sehnsucht nach einem Zuhause, das im Gegenwind der Geschichte unerreichbar scheint.

„Hannah Mann zeigt uns in ihrem wunderschönen Debüt, warum wir gar nicht genug Familienromane lesen kö Im Kleinen zeigt sich immer das große Ganze." Dana von Suffrin, Autorin von „Nochmal von vorne" und „Toxibaby".

„Ein eindringlicher Roman über Erinnerung und Herkunft – feinfühlig erzählt, mit großem Gespür für Zwischentöne und melancholischer Wärme." Irina Kilimnik, Autorin von „Sommer in Odessa".

241 pages, Kindle Edition

Published August 12, 2026

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Hannah Mann

8 books

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39 reviews
September 17, 2026
Herr der Diebe meets Pfefferkörner. Warum die Mutter verschwand, erschließt sich mir allerdings ebensowenig wie die Notwendigkeit für dieses Buch. Die drei Sterne vergebe ich trotzdem, weil mir zwei Passagen im Gedächtnis bleiben.
Profile Image for WildesKopfkino .
1,260 reviews11 followers
August 19, 2026
Familiengeschichten, in denen die Vergangenheit plötzlich wieder am Küchentisch sitzt, haben bei mir leichtes Spiel. Hannah Mann macht daraus keinen schweren historischen Brocken, sondern einen feinen Roman über drei Frauengenerationen, die mit Herkunft, Freiheit und dem Wunsch nach einem Zuhause kämpfen.

Suzannas Suche nach ihrer verschwundenen Mutter zieht einen immer tiefer in eine Familiengeschichte hinein, die von Flucht, Erinnerung und alten Verletzungen geprägt ist. Besonders mochte ich, wie leise der Roman bleibt. Hier wird nicht ständig auf die große Gefühlstrommel gehauen. Vieles steckt in kleinen Gesten, schrägen Momenten und Dingen, die lieber verschwiegen als ausgesprochen werden. Gerade Daria hat mir mit ihrer eigenen Art immer wieder ein Grinsen ins Gesicht gesetzt.

Ganz gepackt hat mich die Geschichte allerdings nicht durchgehend. Manche Passagen ziehen gemächlich vorbei und gelegentlich hätte ich mir emotional etwas mehr Wucht gewünscht. Trotzdem bleibt das Gefühl hängen, dass Familien Erinnerungen wie alte Koffer mitschleppen, selbst wenn keiner mehr weiß, wer sie eigentlich gepackt hat.

Ein stilles, kluges Debüt, das mehr nachhallt als laut auftrumpft.
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