Ein Fall, der Jan Tommen und sein Team an die Grenzen ihrer Befugnisse bringt. Von #1-Bestsellerautor Alexander Hartung
Als die Reise-Influencerin Hannah Koor nachts in Berlin-Treptow von einem SUV überfahren wird, sieht es zunächst nach einem Unfall aus. Doch Hauptkommissar Jan Tommen und sein Team entdecken schnell, dass das Fahrzeug gestohlen war und Koor wohl gezielt ermordet wurde. Trotz intensiver Ermittlungen finden sie allerdings keine Spur zum Täter.
Dann wird ein ägyptischer Diplomat in einem Berliner Nobelrestaurant ermordet. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Tod der Influencerin, die häufig für Reisen nach Ägypten geworben hat? Während Jan und die Berliner Kripo damit kämpfen, ihre Befugnisse nicht zu überschreiten, ist es ihr oberstes Ziel, weitere Opfer zu verhindern.
Alexander Hartung lives in his hometown of Mannheim, Germany, with his wife and young son. He discovered his love of thrillers while studying economics. Until the Debt is Paid follows hard-partying detective Jan Tommen through Berlin, a city the author previously called home.
Kurz zum Inhalt: Der Kriminalkommissar Jan Tommen steht vor einem Rätsel. Warum sollte man eine junge Reise-Influencerin überfahren, die harmlosen Content über ihre zahlreichen Ägyptenreisen erstellt? Mehr als einmal scheint der Fall aussichtslos zu sein, unter anderem aufgrund der Involvierung eines Diplomaten und dessen Immunität. Doch Tommens Team wäre nicht so erfolgreich, wenn es nicht kreative und eventuell nicht ganz im Bereich des Legalen liegende Ermittlungstaktiken hätte. Wie weit muss Jan Tommen in der Vergangenheit graben?
Fazit: Zu Beginn muss ich sagen, dass das mein erster Band der Reihe ist, was für das Verständnis des Falls an sich überhaupt kein Problem war. Für die Einordnung von Tommens Team charakterlich und deren unterschiedlichen Eigenschaften, die zur Lösung beitragen, würde ich wahrscheinlich empfehlen die Vorgängerbände zu lesen. Die Teammitglieder haben alle ihre Eigenarten, kommen in diesem Fall vielleicht etwas zu kurz, aber dafür gibt es ja eine ganze Reihe Bücher schon vorher, um diese besser kennenzulernen. Sympathisch und authentisch sind sie auf jeden Fall. Die Zusammenstellung des Teams, sowie ihre Art zu ermitteln, scheint zwar etwas unkonventionell zu sein, hat dafür definitiv seinen Reiz. Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten und hat einen hohen Gesprächsanteil, was mich das Buch mehr oder weniger an einem Abend hat lesen lassen. Es gibt zwar unterschiedliche Perspektiven, der Hauptanteil ist aus der Sicht des Kriminalkommissars Jan Tommen erzählt. Alles in allem war das eine runde Kriminalgeschichte und weniger ein Thriller. Die Auflösung hätte ich mir niemals herleiten können, sie war kreativ, unvorhersehbar und logisch. Es passiert hier wirklich so einiges und es wird nie langweilig, wenn mir auch leider der Spannungsfaktor eines Thrillers gefehlt hat. Ich war zwar durchweg neugierig wie es weitergeht, aber leider kam nicht so richtig Nervenkitzel auf wie ich es von einem Thriller erwarte.
Ich habe lange auf den neuen Jan-Tommen-Thriller gewartet – und wurde nicht enttäuscht. Ich liebe Alexander Hartung und ganz besonders dieses Team rund um Jan, Zoe, Chandu und Max. Es fühlt sich inzwischen fast ein bisschen wie Nachhausekommen an.
Auch „Die Kälte des Zorns“ bietet wieder genau das, was ich an der Reihe so mag: einen interessanten, zunächst herrlich verworrenen Fall, der sich nach und nach entwirrt und am Ende ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Spannend, clever konstruiert und dabei erfreulicherweise nicht übermäßig brutal.
Meine persönliche „Lesekarriere“ hat tatsächlich mit Alexander Hartung angefangen. Seitdem kaufe ich jedes neue Buch von ihm – und das wird auch so bleiben. Für mich ein großartiger Krimi-Autor, den ich sehr gern unterstütze und uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Ein solider Jan-Tommen-Fall, sogar bereits der dreizehnte Band der Reihe. Schnell wird Hauptkommissar Tommen klar, dass die Reiseinfluencerin Hannah nicht Opfer eines tragischen Verkehrsunfalls sondern ermordet wurde. Sein Team unterstützt ihn bei der Aufklärung, wie immer auf manchmal recht unkonventionellen Wegen. Wie konnte Hannah so luxuriös leben? Warum hat sie ihre Wohnung derart abgesichert? Was haben ihre Reisen nach Ägypten mit ihrer Ermordung zu tun? Fragen, auf die das Team versucht Antworten zu finden und dabei auch vorsichtig im Bereich der ägyptischen Botschaft agieren muss. Dank der interessanten Charaktere und dem flüssigen Schreibstil gut zu lesen.